Anfängerfehler beim Kartfahren, die alle Neulinge machen

Es gibt nur wenige Sportarten, die so spannend sind wie Kartfahren. Es macht Spaß, egal ob man es einmal oder hunderte Male gemacht hat und die Geschwindigkeit beschert vielen Menschen einen Nervenkitzel, ähnlich wie  Sportwetten auf https://20bet.com/de/prematch/football. Für viele angehende Rennfahrer ist das Kartfahren außerdem der Einstieg in den Motorsport – es gibt allerdings einige häufige Fehler, die nahezu jeder Anfänger macht. Folgende Ratschläge kann man aber auch auf den Bergrennsport oder das virtuelle SimRacing beziehen. Wir zeigen Ihnen heute die häufigsten Anfängerfehler, damit Sie Ihre Rundenzeiten verbessern können und eine solide Grundlage für Ihre Rennfahrerkarriere schaffen.

1. Die Hände am Lenkrad
Anders als bei einem Auto ist die Lenkung eines Karts sehr empfindlich und Sie müssen selbst bei scharfen Kurven nicht am Lenkrad kurbeln. Halten Sie also Ihre Hände immer in der gleichen Position an den Seiten des Lenkrads und lassen Sie sie nicht los. Dadurch haben Sie nicht nur eine präzisere Kontrolle über den Kart, sondern können auch viel schneller reagieren, sollten Sie mal die Haftung verlieren.

2. Zu sanftes Bremsen
Kart-Bremsen wirken nur auf die Hinterräder, das heißt, Bremsen wie in einem Straßenauto funktioniert einfach nicht. Am besten bremst man im Kart genau andersherum als auf der Straße: Man sollte die Bremsen anfangs stark betätigen, sodass sie fast blockieren, und dann, wenn man sich dem Scheitelpunkt der Kurve nähert, die Bremsen langsam und sanft lösen. Fortgeschrittene Fahrer können mit dieser Technik die letzten Zehntelsekunden aus den Kurven herausholen.

3. Zu frühes Einlenken
Ein häufiger Fehler, den man sowohl bei Anfängern als auch bei erfahrenen Fahrern beobachten kann, ist das zu frühe Einlenken in die Kurve. Wenn Sie am Kurvenausgang weit rutschen oder das Gefühl haben, dass Sie am Kurvenausgang an Geschwindigkeit verlieren, versuchen Sie, das Kart vor dem Einlenken etwas langsamer zu machen und einen späteren Scheitelpunkt anzusteuern. Wenn Sie den Kurveneingang richtig gewählt haben, sollten Sie am Scheitelpunkt der Kurve beschleunigen können, ohne am Ausgang der Kurve weit zu rutschen.

4. Nicht die gesamte Strecke nutzen
Sie dürfen so viel von der Strecke benutzen, wie Sie möchten, also nutzen Sie jeden Zentimeter, um schneller zu fahren. Je breiter Sie jede Kurve machen können, indem Sie sich bei der Ein- und Ausfahrt am Rand der Strecke aufhalten und den Scheitelpunkt genau treffen, desto einfacher wird es, mehr Geschwindigkeit zu erreichen und bessere Rundenzeiten zu erreichen.

5. Zu aggressives lenken
In einem Kart ist Präzision der Schlüssel zu Schnelligkeit, und eine geschmeidige Lenkung macht dies viel einfacher. Viele unerfahrene Fahrer drehen das Lenkrad zu stark ein, was dazu führt, dass die Frontpartie rutscht – dies wird als Untersteuern bezeichnet, und der Kart fühlt sich an, als ob er auf einer geraden Linie fahren möchte. In den Kurven sollten Sie die Lenkung deshalb möglichst sanft und allmählich einsetzen, um den Kart nicht zu überraschen.

6. Versuchen, aus dem Weg zu gehen
Eine Kartbahn ist ein einschüchternder Ort für neue Fahrer, und das wird noch schlimmer, wenn erfahrene Fahrer mit scheinbar unmöglich hohen Geschwindigkeiten an Ihnen vorbeifliegen. Denken Sie aber daran, dass diese Fahrer bereits wesentlich mehr Erfahrung haben als Sie und es keinen Grund gibt, dass Sie nicht auch einmal so gut sein werden. Bis dahin sollten Sie die schnelleren Fahrer einfach ignorieren und sich auf Ihr eigenes Fahren zu konzentrieren. Versuchen Sie nicht, anderen Fahrern aus dem Weg zu gehen und machen Sie Ihr eigenes Ding, dann werden Sie auch für andere Fahrer berechenbarer und leichter zu überholen sein.

Über Thomas Bubel 740 Artikel
Thomas Bubel ist Jahrgang 1966, verheiratet und hat zwei Kinder. Er berichtet seit 20 Jahren in Wort und Bild über Bergrennen. Seit 1991 ist er Pressesprecher seines Heimatvereins Homburger Automomobilclub und des Homburger ADAC Bergrennens. Seit 11 Jahren betreibt der freie Journalist und Fotograf "Bergrennen in Deutschland", die Webseite für alle am Berg.