Berg-Urgesteine: Fotostory Harald Ludwig

Inzwischen sind es 38 Jahre im Motorsport, auf die der abwechselnd in Homburg und Merzig im Saarland lebende Harald Ludwig zurück blicken kann. Meist bei Bergrennen, aber auch bei Rallyes und auf der Nürburgring-Nordschleife startete der inzwischen pensionierte Polizeibeamte. Im Jahr 1983 begann alles mit ersten Versuchen auf einem nur 89 PS starken Talbot Samba Rallye, bevor 1986 der Umstieg auf einen 158 PS starken Fiat Ritmo folgte. Nur ein Jahr später wechselte Ludwig in den Suzuki Swift GTI Sportpokal und schloss dabei auch mit dem Bergrennsport erste Freundschaft. Zunächst fand Ludwig eine neue Heimat auf der Nordschleife des Nürburgrings. Zwischen 1990 und 1995 standen die Rennen zum Veedol-Langenstreckenpokal (heute VLN) sowie Einsätze bei 24h-Rennen im Vordergrund. Zwischendurch kam es zu sporadischen Bergeinsätzen mit einem BMW 324 td, vornehmlich bei den heimischen Bergrennen in Homburg und am Potzberg. Ab 1996 mutierte Ludwig dann vollends zum „Bergsteiger“. Ein von Tuner Hartge vorbereiterer BMW M3 E30 wurde zunächst in der 270 PS starken Gruppe A-Version bei Bergrennen in Deutschland, Luxemburg und Belgien erfolgreich gefahren. Bis zum Verkauf des weißen M3 im Jahre 2000 erfolgen weitere Modifikationen zum Gruppe H-Fahrzeug. Mit dem Verkaufserlös wurde der hennarote BMW M3 E36 angeschafft, den Ludwig im KW Berg-Cup bewegte. Im Jahr 2015 hieß es adieu BMW, welcome Audi. Mit einen Seriennahen R8-Sportwagen dominiert er seither die Gruppe G.  Zwischen 2003 und 2009 besaß der Hobbyrennfahrer sogar zwei Rennfahrzeuge. Mit einem ebenfalls hennaroten Mazda 323 4WD Turbo, wagte er die Rückkehr auf die Rallyepisten. Darüber hinaus beschäftig sich Harald Ludwig quasi seit den Anfängen des virtuellen Rennsports mit dem SimRacing auf der Rundstrecke und ist dieses Jahr im neuen ADAC SimRacing Berg-Cup eingeschrieben.

1997 im Cup-Suzuki Swift GTi mit dem Berg Freundschaft geschlossen – hier in Homburg
Sporadische, heimatnahe Bergeinsätze – 1992 im „Turbo-Diesel“ am Potzberg.
…immer wieder BMW. Ludwig im Gruppe N M3 beim Trierer Bergrennen 1994
Wechsel in die Gruppe A und später Umbau zum Gruppe H – BMW M3 E30 von Tuner Hartge
Zwischen 2001 und 2014 im hennaroten BMW M3 E36
Markenwechsel: Ab 2015 bis heute im seriennahen Gruppe G Audi R8 Sportwagen

 

Über Thomas Bubel 642 Artikel
Thomas Bubel ist Jahrgang 1966, verheiratet und hat zwei Kinder. Er berichtet seit 20 Jahren in Wort und Bild über Bergrennen. Seit 1991 ist er Pressesprecher seines Heimatvereins Homburger Automomobilclub und des Homburger ADAC Bergrennens. Seit 11 Jahren betreibt der freie Journalist und Fotograf "Bergrennen in Deutschland", die Webseite für alle am Berg.