Wolsfelder Bergrennen streckt für 2021 ebenfalls die Waffen

Mit der erneuten Absage des 58. ADAC/EMSC Wolsfelder Bergrennen 2021 müssen die Freunde des Bergrennsport in der Osterwoche, nach der fast zeitgleichen Absage des Homburger Bergrennens, die zweite Hiobsbotschaft innerhalb kürzester Zeit verdauen. Wie der EMSC Bitburg mitteilt, lässt die Corona-Pandemie dem Eifel-Motorsport-Club leider keine andere Wahl, da unter den momentanen Bedingungen eine Veranstaltung dieser Größenordnung und mit vielen Fahrern und tausenden Besuchern aus dem In- und Ausland aus wirtschaftlichen, sportlichen und gesundheitlichen Gründen nicht kalkulierbar ist. Man machte sich die Entscheidung nicht leicht, da es auch für die Eifel-Mosel-Hunsrück-Region ein bedeutendes Ereignis ist. Ein weiteres Mal bestätigt sich der Umstand, dass ohne Zuschauer ein Bergrennen finanziell nicht durchführbar und auch nicht denkbar ist.

„Das Wolsfelder Bergrennen wird es auch in Zukunft geben“, bekräftig EMSC-Präsident Christoph Schackmann. „Unser Team des EMSC Bitburg, das Dorf und die Dorfgemeinschaft Wolsfeld, alle Helfer und natürlich auch unsere langjährigen Sponsoren möchten das traditionsreiche Wolsfelder Bergrennen auch zukünftig weiterhin unterstützen und am Leben halten. Wir werden gemeinschaftlich alles dafür tun, um am 5./6 Juni 2022 die 58. Auflage des Wolsfelder Bergrennens und natürlich auch darüber hinaus durchzuführen. Unser Rennen hat sich in den letzten Jahren einer immer steigenden Popularität bei Fahrern aus dem Inland, aber auch aus dem Ausland erfreuen dürfen. So starteten beim letzten Rennen über 200 (!) Fahrer aus 9 Nationen. Gleiches gilt für die Zuschauerzahlen, die immer weiter gestiegen sind und viele Fans aus nah und fern in unser kleines Eifelörtchen gelockt haben. Sofern die Pandemie unter Kontrolle ist, worauf wir setzen, wird es Pfingsten 2022 und darüber hinaus das alljährliche Wolsfelder Bergrennen geben, wir sind weiterhin hochmotiviert und bedanken uns bereits jetzt für die Treue!“

Über Thomas Bubel 658 Artikel
Thomas Bubel ist Jahrgang 1966, verheiratet und hat zwei Kinder. Er berichtet seit 20 Jahren in Wort und Bild über Bergrennen. Seit 1991 ist er Pressesprecher seines Heimatvereins Homburger Automomobilclub und des Homburger ADAC Bergrennens. Seit 11 Jahren betreibt der freie Journalist und Fotograf "Bergrennen in Deutschland", die Webseite für alle am Berg.