Kein Bergrennen ohne Hygienekonzept

Zu jeder Veranstaltung gehört auch im Motorsport jetzt ein Hygienekonzept. Viele Veranstalter und  auch der MSC Osnabrück macht sich für den Fall der Fälle schon Gedanken über eine sichere Durchführung ihres Bergrennens im Jahr 2021 unter Corona-Bedingungen. Auf der Rennstrecke ist Bergrennen natürlich ein kontaktloser Individualsport. Aber wie organisiert man z.B. die Dokumentenabnahme, ohne dass viele Menschen in kurzer Zeit in denselben kleinen Raum kommen müssen? Was passiert bei einem Covid-19-Verdachtsfall?

Der Deutsche Motor Sport Bund (DMSB) betont die Verantwortung der Veranstalter bei der Verhinderung der Ausbreitung von Infektionen. Er macht ihnen aber auch Mut: „Motorsport 2020: Anders, aber es geht!“ In zwei Webinaren gingen Sven Stoppe und Horst Seidel vom DMSB-Academy-Beirat kürzlich auf die DMSB-Handlungsempfehlungen und auf konkrete Fragen der Veranstalter ein. Auch der Automobil-Weltverband FIA hat bereits umfassende Richtlinien veröffentlicht. Maßgeblich bleiben natürlich die jeweils aktuellen behördlichen Vorschriften vor Ort. Das oberste Ziel ist aber immer, enge persönliche Kontakte zwischen vielen verschiedenen Menschen zu vermeiden. Das geschieht z.B. durch feste Teams beim Streckenaufbau oder eine Fahrerbesprechung per Mail oder Video. Nicht zuletzt wird die Einhaltung des Hygienekonzepts durch einen eigens ernannten Hygienebeauftragten überwacht.

DMSB-Infos zum Thema „Covid-19 und Motorsport“: https://www.dmsb.de/covid19/
FIA-Richtlinien: https://www.fia.com/fia-return-motor-sport-guidelines

Über Thomas Bubel 525 Artikel
Thomas Bubel ist Jahrgang 1966, verheiratet und hat zwei Kinder. Er berichtet seit 20 Jahren in Wort und Bild über Bergrennen. Seit 1991 ist er Pressesprecher seines Heimatvereins Homburger Automomobilclub und des Homburger ADAC Bergrennens. Seit 11 Jahren betreibt der freie Journalist und Fotograf "Bergrennen in Deutschland", die Webseite für alle am Berg.