Bernhard Permetinger präsentierte seinen neuen BMW Z4 GT3

Eine neue Herausforderung wird der Salzburger Bernhard Permetinger in Angriff nehmen. Der selbstständige KFZ-Technikermeister hat sich vor gut einem Jahr einen neuen Rennboliden zugelegt. Nach langer und intensiver Suche nach einem BMW Z4 GT3 wurde man schließlich in Tschechien fündig. Beim international bekannten Senkyr Motorsport Team holte sich Bernhard dann sein neues „Spielzeug“ ab. Der Rennbolide wurde vom Team des ehemaligen Berg-Europameisters betreut und eingesetzt. Der letzte Renneinsatz des BMW Z4 GT3 lag aber schon einige Zeit zurück. Trotzdem war der Bolide in einem äußerst guten Zustand und sehr gepflegt, zumal das Fahrzeug nie in einen Unfall verwickelt war.

In der heimischen Werkstatt wurde der BMW Z4 GT3 von Bernhard Permetinger komplett zerlegt und optisch sowie technisch wieder auf Topniveau gebracht. Dabei wurde die Karosserie Außen komplett gestrahlt und dann neu lackiert. Ganz besonders interessant ist dabei, dass die gesamte Historie vom Aufbau bis zur Auslieferung und des ersten Einsatzes nachvollziehbar ist. Und mittlerweile sind renntaugliche BMW Z4 GT3 nicht leicht zu finden. Zusammen mit einem befreundeten Grafiker wurde dann das Design für den Boliden entworfen, traditionell denn „BMW-Farben“ entsprechend. Der Österreicher hatte sich zu Jahresbeginn in den KW Berg-Cup eingeschrieben. Hier gibt es wohl in 2020 aber nichts zu fahren, die nationale Variante der deutschen Traditionsmeisterschaft ist bereit der Coronapandemie zum Opfer gefallen. Die Absage des KW Berg-Cup International steht dagegen noch aus. Nach ersten Testfahrten, welche man auf der Rundstrecke durchführen möchte, wird Permetinger mit seinem BMW Z4 GT3 an den Berg wechseln. Dafür muss erst die passende Getriebeübersetzung gefunden werden, da das GT3-Reglement ein recht langes Getriebe vorsieht, das aber für den Berg nicht optimal ist. Der bullig aussehende Bolide wird dabei sicherlich nicht nur optisch begeistern, sondern auch mit seinem einmalig klingenden V8-Saugmotor. Voraussichtlich aber erst in 2021.

von Hillclimbfans.com

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Thomas Bubel ist Jahrgang 1966, verheiratet und hat zwei Kinder. Er berichtet seit 20 Jahren in Wort und Bild über Bergrennen. Seit 1991 ist er Pressesprecher seines Heimatvereins Homburger Automomobilclub und des Homburger ADAC Bergrennens. Seit 11 Jahren betreibt der freie Journalist und Fotograf "Bergrennen in Deutschland", die Webseite für alle am Berg.