Ibergrennen – Austragung ist noch offen

Ob das Heiligenstädter Ibergrennen Ende Juni auch wirklich stattfinden kann, soll bis Ostern entschieden werden. Der Coronavirus macht nicht nur aktuell vielen globalen und regionalen Sportveranstaltungen einen Strich durch die Rechnung, sondern erschwert den Verantwortlichen auch die Planungen für anstehende Events – wie das Heiligenstädter Ibergrennen, das am 27. und 28. Juni stattfinden soll. „Bis jetzt steht der Termin noch“, berichtet Pressesprecher Jörg Hübsch. Die Verantwortlichen des Ausrichters Motorsportclub MC Heilbad Heiligenstadt um Organisations-Leiter Sascha Herz wollen laut Pressesprecher Jörg Hübsch bis etwa Mitte April abwarten. „Ich denke, dass wir uns um die Osterzeit mit der Rennleitung und dem Vorstand damit auseinandersetzen müssen, ob das Ibergrennen stattfinden wird oder nicht“, erklärt Hübsch.

Ein Blick in die anderen Bundesländer verheißt jedoch nicht unbedingt Gutes. „Im hessischen Schotten im Vogelbergkreis ist der 17. Internationale ADAC Bergpreis Schottenring, der am 24. bis 26. April stattfinden soll, bereits abgesagt und auf ein unbestimmtes Datum verschoben worden“, weiß Hübsch. „Dass das 25. Internationalen ADAC Glasbachrennen am 13. und 14. Juni in Steinbach bei Bad Liebenstein abgesagt wurde, konnten wir heute erfahren“, verrät der Pressesprecher: „Da diese Veranstaltung nun auch nicht stattfinden, muss man sich überlegen, ob Meisterschaftsläufe, bei denen die Punkte über das Jahr gesammelt werden, überhaupt noch Sinn machen.“ Nichts genaues weiß man also noch nicht, oder, um es mit den Worten von Hübsch auszudrücken: „Es ist alles – wie auch im derzeitigen Leben – noch offen.“

Beim traditionellen Heiligenstädter Ibergrennen, das in diesem Jahr sein 25-jähriges Jubiläum feiert, gehen Jahr für Jahr nationale und internationale Spitzenfahrer in der Kurstadt ins Rennen. Im vergangenen Jahr verfolgten knapp 6000 Zuschauer an zwei Tagen die Trainings- und Wertungsläufe. Gewinner Alexander Hin stellte dabei einen neuen Streckenrekord auf.

von Christian Roeben

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Thomas Bubel ist Jahrgang 1966, verheiratet und hat zwei Kinder. Er berichtet seit 20 Jahren in Wort und Bild über Bergrennen. Seit 1991 ist er Pressesprecher seines Heimatvereins Homburger Automomobilclub und des Homburger ADAC Bergrennens. Seit 11 Jahren betreibt der freie Journalist und Fotograf "Bergrennen in Deutschland", die Webseite für alle am Berg.