Werkstatt-Report #36: Mario Ruwe – Ein modernes Grau

An den Rennpiste, im Fahrerlager und auch in der Werkstatt – Mario Ruwe aus der 2-Literklasse des KW Berg-Cup kann immer auf sein großes Familienteam bauen. Die Mannschaft aus Ibbenbüren im Osnabrücker Land glänzt seit Jahren mit familiärer Geschlossenheit, viel Idealismus und großer Gastfreundschaft. Mario kann nicht nur auf die, tatkräftige Unterstützung seiner Frau Martina und der beiden Kinder Marvin und Kathi zählen, sondern auch einem Großteil seiner Verwandtschaft samt Schwiegersohn in Spe. Über den Winter wurde der VW Golf 16V komplett zerlegt. Man entschloss sich zu einem neuen Design. Ein aktuell sehr gefragter Grauton sollte es sein. Das wird die Fotografen an den Bergrennstrecken erfreuen, denn das bisherige weiß ist nicht deren Lieblingscouleur und macht vielen Kameras Probleme. Aber nicht nur das Äußere des E1-Golf 2 ist in Bearbeitung. Das 2Liter-Triebwerk kurt aktuell zur Überholung bei Tuner Mario Minichberger im schönen Allgäu. Danach geht es weiter zum Vorbesitzer und mittlerweile guten Freund von Mario Ruwe, zu Christoph Lampert nach Vorarlberg. Für den zum internationalen Spitzenfahrer aufgestiegene Osella-Pilot im Team von Europameister Christian Merli, ist der VW Golf 16V von Mario immer noch „sein Baby“, und Christoph lässt es sich nicht nehmen immer mal wieder nach dem Rechten zu schauen und Mario mit seinen Erfahrungen zur Seite zu stehen. Da ein Familienmitglied derzeit schwer erkrankt ist, wird das Team auf fast alle Auslandsrennen in der Saison 2020 verzichten. Nur Eschdorf ist neben nahezu allen Deutschen Bergrennen gesetzt.

Über Thomas Bubel 511 Artikel
Thomas Bubel ist Jahrgang 1966, verheiratet und hat zwei Kinder. Er berichtet seit 20 Jahren in Wort und Bild über Bergrennen. Seit 1991 ist er Pressesprecher seines Heimatvereins Homburger Automomobilclub und des Homburger ADAC Bergrennens. Seit 11 Jahren betreibt der freie Journalist und Fotograf "Bergrennen in Deutschland", die Webseite für alle am Berg.