Ehemaliger Bergrennfahrer Robert Ostermann verstorben

Eine regionale Zeitung berichtete im Januar 1985 mit der Überschrift „Ein hoffnungsvolles Fahrertalent“ über den damals 25 jährigen Motorsportler namens Robert Ostermann. Begonnen hat der Mann aus der Saar-Mosel-Region seine motorsportliche Laufbahn mit einem selbst aufgebauten Toyota und der damals noch sehr jungen Gruppe H. Durch einige Achtungserfolge ermutigt, übernahm er 1984 einen Lola Formel Super Vau von einen guten Freund. Mit diesem Fahrzeug ,das er immer sehr beherzt bewegte, hat er sehr gute Ergebnisse im Klassen- sowie im Gesamtklassement einfahren können. Er war sehr stolz als sein Neffe Thomas Ostermann, der ihn oft in seiner aktiven Zeit begleitet hatte, 2004 aktiv in den Motorsport einstieg und in seine Fußstapfen trat. Nun war es Robert Ostermann, der seinen Neffen oft zu seinen Rennen im KW Berg-Cup begleitete, sich an seinen Erfolgen mit dem blau-weißen BMW E30 erfreute und im Fahrerlager immer mit Rat und Tat zur Seite stand. Aufgrund seiner schweren Erkrankung, war es ihm in den letzten zwei Jahren kaum noch möglich seine geliebten Bergrennen zu besuchen, wo er immer ein gern gesehener Gast im Fahrerlager war. Robert Ostermann verlor den Kampf gegen seine schwere Krankheit am 17. Januar 2020, einen Tag vor seinem 60. Geburtstag. R.I.P. Robert Ostermann.

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Thomas Bubel ist Jahrgang 1966, verheiratet und hat zwei Kinder. Er berichtet seit 20 Jahren in Wort und Bild über Bergrennen. Seit 1991 ist er Pressesprecher seines Heimatvereins Homburger Automomobilclub und des Homburger ADAC Bergrennens. Seit 11 Jahren betreibt der freie Journalist und Fotograf "Bergrennen in Deutschland", die Webseite für alle am Berg.