Rekord-Starterfeld zum Pfingstklassiker in Wolsfeld

Traditionell steht das Wolsfelder ADAC Bergrennen am Pfingstsonntag (Training) und –Montag (Rennen) in der Südeifel bei Bitburg auf dem Programm, wo der EMSC Bitburg zum Bergfestival einlädt. Dabei darf man sich einen äußerst spannenden Kampf um den Gesamtsieg erwarten, wobei auf der 1,6km kurzen Bergstrecke das Rekord-Feld der 206 Formel- und Tourenwagen wieder sehr eng zusammen liegen wird.

Bei den offenen Boliden wird wohl der Franzose Anthony Loeuilleux (2018 Gesamtsieger in Homburg) mit seinem Tatuus Formel Master S2000 einer der großen Favoriten in Wolsfeld sein. Mit dem spektakulären Boliden ist ihm auf der recht schmalen Strecke, auf der er erstmals antritt,  sicherlich einiges zum zuzutrauen. Dabei wird es ihm aber die Konkurrenz keines Falls leicht machen, allen voran der Deutsche Georg Lang, der mit seinem spektakulären MSW-VW/Audi HS001 sicherlich nicht unterschätzt werden sollte. Mit diesem Boliden wird er im Kampf um den Gesamtsieg durchaus ein kräftiges Wort mitreden. Aber auch der Nordhesse Christian Triebstein ist hier mit seinem Dallara F302 keines Falls außer Acht zulassen. Auch er sollte im Kampf um den Gesamtsieg durchaus ein entscheidende Rolle tragen. Gespannt darf man auch auf den ersten Deutschland Auftritt von Alexander Hin im PRC FPR 12 Honda sein, der mit diesem Boliden ebenfalls erstmalig in Wolfsfeld mit von der Partie sein wird. Mit seiner bekannt spektakulären Fahrweise dürfte er durchaus im Kampf um den Gesamtsieg ein kräftiges Wort mitreden. In dieser Klasse bekommt er es mit starker Konkurrenz in Form von Thomas Conrad zutun, der mit seinem CRS MTK S5/7 ebenfalls nicht außer Acht zulassen sein dürfte und der in Wolsfeld schon große Erfolge feiern konnte.

Aus der Tourenwagenabteilung dürfte wohl die Schweizer Berglegende Bruno Ianniello  wohl wieder eine kräftige Rolle einnehmen. Mit dem spektakulären Lancia Delta S4 konnte er schon des öfteren „in seinem Wohnzimmer“ die Gesamtwertung für sich entscheiden, womit ihm auch 2019 durchaus einiges zugetraut werden darf. Jedoch bekommt er diesmal äußerst starke Konkurrenz aus der eigenen Nation. Ronnie Bratschi wird mit seinem Mitsubishi Lancer Evo 8 EGMO (Foto oben) wieder einmal in Wolfsfeld an den Start gehen und mit dem spektakulären Boliden sicherlich für ein Highlight sorgen. Man darf gespannt sein wie er auf der 1,6km kurzen Strecke von Wolsfeld mit seinem „Bergmonster“ zu Recht kommen wird. Aber auch der Belgier Martin Bach ist bei den Tourenwagen mit seinem Mitsubishi Lancer Evo 6 keines Falls zu unterschätzen. Auch ihm ist als amtierender belgischer Bergmeister jederzeit ein voller Erfolg zum zuzutrauen. Und dann wäre da aus deutscher Sicht zum Einen Slalom-Ass Mario Fuchs, der mit seinem Mitsubishi Lancer Evo 9 sicherlich nicht zu unterschätzen sein dürfte. Auch er konnte bei diesem Rennen schon große Erfolge feiern, womit er auch bei der 2019er Auflage sicherlich nicht außer Acht gelassen werden darf. Aber auch Holger Hovemann ist mit seinem brachialen Opel Kadett C GT/R V8 nicht zu unterschätzen, und das obwohl die Streckencharakteristik von Wolsfeld seinem spektakulären Boliden nicht gerade entgegen kommt. Aus der 2l Klasse ist zum einen der Luxemburger Canio Marchione im BMW 32i E36 STW einer der großen Favoriten. Aber auch die starken Fahrer aus dem KW Berg Cup sind hier keines Falls außer Acht zulassen, allen voran Patrick Orth im BMW Gerent 320iS E30 und Björn Wiebe im Renault Clio BTCC. Jedoch sind auch die schnellen 8V-Piloten um Michael Rauch im Opel Briegel Kadett C und Norbert Wimmer im BMW 2002 keines Wegs zu unterschätzen. Für zusätzliche Spannung wird der Italo-Deutsche Egidio Pisano (Foto) sorgen, der mit seinem mächtigen VW Minichberger Golf 16V in Wolsfeld ebenfalls schon große Erfolge feiern konnte. Und auch Andreas Kokor ist mit seinem Ford Escort Mk. keines Falls außer Acht zulassen. Spannung wird auch in der 1600er Klasse garantiert sein, wobei es wieder zum Gigantenduell zwischen Stefan Faulhaber im Opel Minichberger Kadett C 16V und Erwin Buck im VW Spiess-Scirocco kommen wird, wobei dieser hofft wieder auf sein 16V Aggregat zurückgreifen zu können.

Text: hillclimbfans.com

Über Thomas Bubel 393 Artikel
Thomas Bubel ist Jahrgang 1966, verheiratet und hat zwei Kinder. Er berichtet seit 20 Jahren in Wort und Bild über Bergrennen. Seit 1991 ist er Pressesprecher seines Heimatvereins Homburger Automomobilclub und des Homburger ADAC Bergrennens. Seit 11 Jahren betreibt der freie Journalist und Fotograf "Bergrennen in Deutschland", die Webseite für alle am Berg.