Bergrennen St. Urban wird zum „Hermann-Waldy-Memorial“

Im kommenden Jahr wird das Bergrennen St. Urban, das im Mai 2019 zur Wiederbelebung kommt, als „Hermann-Waldy-Memorial“ über die Bühne gehen und als Rennen in Erinnerung an den „fliegenden Feldkirchner“ stattfinden. Das Bergrennen an der Simonhöhe, über die 2,8 Kilometer lange Straße nach St. Urban, soll seinen zweiten Frühling am 4. und 5. Mai 2019 erleben. Somit wird der Motorsport im Glantal, ganz im Süden Österreichs, wieder Einzug halten. Rund 120 Piloten werden zu diesem Lauf, der zur Österreichischen Bergstaatsmeisterschaft und zum steirischen Bergrallye-Cup zählen soll, erwartet.

Hermann Waldy Senior, der siebenmalige Österreichische Berg-Staatsmeister verstarb im September 2017. In Folge seiner Krebserkrankung laborierte der Formel 3000-Pilot auch noch an einer inkompletten Querschnittlähmung. Bis zum Rechbergrennen Ende April 2017 hatte sich Waldy wieder so weit ins Leben zurückgekämpft, um beim größten Bergrennen Österreichs ein letztes Mal an den Start gehen zu können. Die 50. Motorsportsaison, die ihm 2018 bevorstand, was sein erklärtes Ziel war, blieb dem sympathischen Sportsmann aber leider verwehrt. Jetzt wird sein Heimatrennen nach ihm benannt.

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Thomas Bubel ist Jahrgang 1966, verheiratet und hat zwei Kinder. Er berichtet seit 20 Jahren in Wort und Bild über Bergrennen. Seit 1991 ist er Pressesprecher seines Heimatvereins Homburger Automomobilclub und des Homburger ADAC Bergrennens. Seit 11 Jahren betreibt der freie Journalist und Fotograf "Bergrennen in Deutschland", die Webseite für alle am Berg.