Merli, Peruggini, Hall und Schnellmann holen Gold beim Masters in Gubbio

Grandioser Bergrennsport wurde beim Abschluss der Saison 2018 in Gubbio von der großen internationalen Bergrennfamilie geboten. Auf verkürzter Strecke wurde dabei das FIA Hillclimb Masters ausgetragen, wo sich die Toppiloten aus ganz Europa einfanden, um in 4 verschiedenen Kategorien um die begehrten Medaillen zu kämpfen. Die Location und das Ambiente der italienischen Altstadt begeisterte dabei nicht nur die Fahrer, sondern auch die zahlreichen Fans. Und auch die anspruchsvolle Strecke mit ihren Highspeedpassagen forderte die Piloten, was leider auch zu einigen Unfällen führte. Diese verliefen aber zum Glück alle glimpflich, jedoch wurde das Rennen am Sonntag deswegen ordentlich in die Länge gezogen und war erst kurz vor 17.30 beendet.

Da für das Endergebnis nur der schnellste der drei Läufe herangezogen wurde, kam es somit zum Abschluss noch zum großen Showdown um den Gesamtsieg. Der neue Berg Europameister sowie italienische Bergmeister Christian Merli behielt dabei die Oberhand und konnte mit seinem Osella FA30 Zytek LRM somit eine beeindruckende Saison mit dem Gewinn des FIA Hillclimb Masters beenden. Mit einer beeindruckenden Performance konnte er die starke Konkurrenz auf Distanz halten und sich die Goldmedaille in der Kategorie 2 sichern. Für den sympathischen Südtiroler stand am Ende somit ein krönender Saisonabschluss zu Buche. Mit einem Rückstand von 0,7sec. ging der zweite Rang an seinen italienischen Landsmann Simone Faggioli, der im Norma M20FC Zytek eine ebenfalls beeindruckende Vorstellung ablieferte und grandiose Zeiten erreichte. Mit einer tollen Performance konnte er im entscheidenden Rennlauf nochmals nachlegen, ganz nach vorne reichte es aber für den x-fachen Berg Europameister nicht mehr. Zudem hatte er in Rennlauf 1 viel Glück, als bei einem Dreher kein Schaden am Boliden entstand. Das Podium komplettierte nach einem dramatischen 3. Rennlauf der Franzose Sebastien Petit, der somit den totalen italienischen Triumph vereitelte. Mit dem Norma M20FC Mugen konnte er mit einer grandiosen Leistung auf der für ihn völlig unbekannten Strecke von Gubbio überzeugen. Dabei lieferte er exzellente Zeiten ab, welche am Ende noch zur Bronzemedaille in der Kategorie 2 reichten. Diese gelang ihm aber erst im 3. Rennlauf, wo er sich noch gegen den jungen Italiener Domenico Scola durchsetzen konnte. Dieser musste sich am Ende mit dem undankbaren vierten Rang zufrieden geben, jedoch war seine Vorstellung trotzdem sehr hoch einzuordnen. Den im Gegensatz zur Konkurrenz war er in einem Osella P2000 Evo mit einem 2l Honda Motor am Start, welcher doch einiges an Motorleistung gegenüber den 3l Fahrzeugen zurückliegt. Schlussendlich fehlten dem bekannt spektakulär agierenden Piloten gerade einmal 0,7sec. auf eine Podiumsplatzierung. Die Top5 komplettierte in Gubbio der Schweizer Marcel Steiner mit seinem LobArt LA01 Mugen, der weitere 0,84sec. zurücklag. Mit einer tollen Performance konnte aber auch er sich exzellent in Szene setzen und für Furore sorgen, was am Ende mit diesem spitzen Ergebnis belohnt wurde. Dabei war es auch für ihn der erste Start bei diesem anspruchsvollen und traditionellem Rennen in Italien. Dahinter folgte ein italienisches Osella FA30 Trio, welches sich einen spannenden Kampf um den sechsten Gesamtrang lieferte. Dabei behielt am Ende knapp aber doch Domenico Cubeda die Oberhand in seinem von einem 3l Zytek Motor angetriebenen Boliden. Er konnte sich um gerade einmal 0,18sec. gegen den Südtiroler Diego de Gasperi durchsetzen, der im Osella FA30 aus dem Faggioli Team eine eindrucksvolle Leistung ablieferte. Weitere 0,87sec. zurücklag Michele Fattorini auf einem weiteren Osella FA30 Zytek LRM, der eine ebenfalls starke Vorstellung in Gubbio ablieferte. Platz Neun Gesamt ging an den schnellsten Briten mit Will Hall, der im spektakulären Force WH XTEC-AER für Furore sorgen konnte und dabei die zahlreichen Zuseher entlang der Strecke begeisterte. Mit einer beeindruckenden Performance konnte er somit auch die Kategorie 4 und somit eine Goldmedaille gewinnen, jedoch war es bis zum letzten Rennlauf noch spannend. Den erst dort konnte er sich im weißen Boliden entscheidend absetzen und doch noch den Sieg fixieren. Mit gerade einmal 0,2sec. Rückstand ging der 10. Platz an seinem Landsmann Scott Moran, der somit in Gubbio mit der Silbermedaille vorlieb nehmen musste. Mit seinem Gould GR59M-NME konnte er somit seinen Sieg von Sternberk nicht wiederholen, jedoch war auch Rang Zwei in der Kategorie 4 ein großartiger Erfolg für den bekannt spektakulär agierenden Briten.

Bei den Tourenwagen nach E1 Reglement konnte sich der Schweizer Roger Schnellmann hervorragend in Szene setzen. Mit einer beeindruckenden Performance am Steuer seines Mitsubishi Lancer Evo 8 J-Spec konnte er den Sieg einfahren und sich somit den vollen Erfolg in der Kategorie 3 sichern. Diese bekam erstmals ebenfalls einen Medaillensatz beim FIA Hillclimb Masters verliehen, womit für den Eidgenossen am Ende Gold in Gubbio zu Buche stand. Rang Zwei ging mit einem Rückstand von 0,82sec. an den Polen Michal Ratajczyk auf einem weiteren spektakulären Mitsubishi Lancer Evo 9. Dieser konnte mit einer ebenfalls herausragenden Performance überzeugen und grandiose Zeiten erreichen, was schlussendlich mit der Silbermedaille in Italien belohnt wurde. Neben dem polnischen Staatsmeistertitel 2018 wohl einer der größten Erfolge des beherzt agierenden Piloten. Das Podium komplettierte sein polnischer Landsmann Szymon Lukaszczyk auf einem mächtigen Mitsubishi Lancer Evo 5, der sich ebenfalls grandios in Szene setzen konnte und dabei gerade einmal 0,7sec. auf seinen Landsmann verlor. Damit konnte er mit diesem Boliden die Bronzemedaille realisieren. Der undankbare vierte Platz mit einem minimalen Rückstand von 0,42sec. ging an den Franzosen Nicolas Werver im Porsche 997 GT2, der jedoch trotzdem mit einer großartigen Leistung überzeugen vermochte und mit diesem spektakulären Boliden eindrucksvolle Zeiten erreichte. Die Top5 komplettierte in der Kategorie 3 der Bulgare Nikolay Zlatkov im einmalig klingenden Audi S1 Quattro, der weitere 0,65sec. zurücklag. Jedoch konnte er die Zuseher mit seiner beherzten Fahrweise begeistern und somit in Gubbio für Furore sorgen, was schlussendlich mit diesem Topergebnis belohnt wurde. Der Tourenwagengesamtsieg ging übrigens ebenfalls in die Schweiz an Reto Meisel, der im Mercedes SLK 340 Judd sich in einem äußerst spannenden Kampf durchsetzen konnte und die E2-SH Klasse für sich entscheiden konnte. Mit nicht einmal 1sec. Rückstand ging Rang Zwei an den Italiener Manuel Dondi im Fiat X1/9 Alfa Romeo, der eine ebenfalls beeindruckende Performance in Gubbio ablieferte und exzellente Zeiten mit dem 2l Boliden erreichte.

Kategorie 1

Gruppe N: Einen vollen Erfolg feierte in dieser Klasse der Italiener Antonino Migliuolo. Mit seinem Mitsubishi Lancer Evo 9 konnte er sich exzellent in Szene setzen und am Ende gegen die starke Konkurrenz einen Sieg einfahren. Dabei konnte er mit seiner beherzten Fahrweise am Steuer seines blauen Boliden die zahlreichen Zuseher entlang der Strecke begeistern. Auf dem zweiten Platz folgte der Pole Karol Krupa im blau-orangen Mitsubishi Lancer Evo 9, der mit seinem spektakulären Fahrstil für Furore sorgen konnte und ebenfalls grandiose Zeiten ablieferte. Am Ende stand in der Klasse ein spitzen Resultat zu Buche. Das Podium komplettierte mit einem minimalen Rückstand von gerade einmal 0,19sec. der Slowake Peter Jurena, der im weiß-roten Mitsubishi Lancer Evo 9 eine ebenfalls grandiose Leistung ablieferte. Mit einer tollen Performance konnte er sich in Italien dieses spitzen Ergebnis in dieser stark besetzten Klasse sichern. Rang Vier ging an die stark fahrende Italienerin Gabriella Pedroni im weiß-orangen Mitsubishi Lancer Evo 9, die sich exzellent in Szene setzen konnte und dabei beeindruckende Zeiten ablieferte. Dabei konnte sie sich auch gegen ihren italienischen Landsmann Lorenzo Mercati im orange-blauen Mitsubishi Lancer Evo 9 durchsetzen und diesen auf den fünften Rang verweisen. Platz Sechs ging an den Kosovaren Liridon Kalenderi im rot-weißen Mitsubishi Lancer Evo 9, der jedoch wohl eine weitaus bessere Platzierung durch einen Unfall gegen die Leitplanken im 2. Rennlauf verspielte. Dabei wurde der Bolide doch erheblich beschädigt, womit nur die Zeit aus Lauf 1 bei ihm in die Wertung kam. Dahinter folgte auf Platz Sieben der Slowene Peter Marc im weiß-grünen Mitsubishi Lancer Evo 9 noch vor dem Kosovaren Gazmend Demolli, der im silbernen Opel Astra OPC eine sehr beherzte Leistung ablieferte. Einen Ausfall noch vor dem Training mussten der Slowake Peter Ambruz und seine Frau Anna Ambruz hinnehmen, da beim Transport nach Gubbio sowohl der Mitsubishi Lancer Evo 9 als auch der Honda Civic Type R irreparabel beschädigt wurden. Zwar kam man mit Verspätung in Italien an, jedoch war der Schaden an beiden Fahrzeugen doch erheblicher als zuerst angenommen.

Gruppe A: Der neue Berg Europameister der Kategorie 1 war auch beim FIA Hillclimb Masters nicht zuschlagen. Lukas Vojacek aus Tschechien konnte mit seinem Subaru Impreza WRX STI einen weiteren vollen Erfolg in der Gruppe A einfahren und somit auch in Gubbio diese Klasse für sich entscheiden. Auf dem zweiten Platz folgte ein beeindruckend agierender Ales Prek, der sich auch von einer eingeschlagenen Windschutzscheibe in der Nacht zum Sonntag nicht aus der Ruhe bringen ließ. Ersatz konnte zum Glück aufgetrieben werden und so sicherte er sich mit einer herausragenden Performance den Sieg in der 2l Klasse. Dabei konnte er mit seinem weiß-roten Honda Civic Type R die gesamte italienische und internationale Konkurrenz auf Distanz halten. Das Podium komplettierte der Italiener Luca Zuurbier im weiß-blauen Honda Civic Type R, der jedoch in Rennlauf 1 viel Glück hatte. Bei einem Dreher im Mittelteil der Strecke konnte er einen Einschlag in die Leitplanken gerade noch verhindern. Am Ende fehlten ihm aber auf den Slowenen 0,7 Sekunden. Rang Vier ging an seinen Landsmann Tonino Cossu im roten Honda Civic Type R, der eine ebenfalls beachtliche Leistung in Gubbio ablieferte und tolle Zeiten erreichte. Dabei konnte er sich um 1sec. gegen den spektakulär agierenden Tschechen David Dedek im weiß-blauen Alfa Romeo 147 durchsetzen und diesen auf den fünften Platz verweisen. Insgesamt kamen in dieser Klasse alle 8 Fahrer in die Wertung.

Gruppe S20: In dieser Klasse konnte sich der Pole Robert Slugocki durchsetzen. Mit seinem weiß-roten Mitsubishi Lancer Evo 10 R4 konnte er mit beeindruckenden Zeiten am Renntag überzeugen und schlussendlich einen vollen Erfolg im italienischen Gubbio einfahren. Rang Zwei ging an den spektakulär agierenden Griechen Stamatis Katsimis, der im weiß-gelben Mitsubishi Lancer Evo 9 R4 für Furore sorgen konnte. Jedoch hatte er bereits im 2. Trainingslauf einen Unfall bei der ersten Kurve zu verzeichnen, wo er doch vehement mit dem Heck gegen die Böschung krachte. Zwar konnte man erfolgreich reparieren, jedoch folgte in Rennlauf 2 der nächste Unfall ein paar Kurven weiter, wo man mit dem Heck gegen eine Steinmauer krachte. Damit blieb die Zeit aus Rennlauf 1 bestehen und somit war keine bessere Platzierung mehr möglich. Das Podium komplettierte der Portugiese Pedro Saraiva im grau-roten Hyundai i20 R5, der sich ebenfalls exzellent in Szene setzen konnte und mit einer fehlerfreien Leistung überzeugen vermochte.

Gruppe GT: Den Medaillensatz in der Kategorie 1 machten sich die GT Piloten unter sich aus. Der Italiener Lucio Peruggini konnte mit einer herausragenden Performance für Furore sorgen und mit seinem rot-weißen Ferrari 458 GT3 nicht nur den Sieg in dieser Klasse fixieren. Mit einer herausragenden Zeit im 3. Rennlauf stand am Ende auch noch der volle Erfolg in der Kategorie 1 und somit die Goldmedaille zu Buche. Auf dem zweiten Rang folgte sein italienischer Landsmann Marco Iacoangeli im brachial klingenden BMW Z4 GT3, der sich ebenfalls eindrucksvoll in Szene setzen konnte und eine tolle Performance in Gubbio ablieferte. Mit seinem weißen Boliden konnte er die Zuseher entlang der Strecke begeistern und schlussendlich die Silbermedaille beim diesjährigen FIA Hillclimb Masters fixieren. Das Podium komplettierte ein weiterer Italiener mit Luca Gaetani im roten Ferrari 458 GT3, der sich ebenfalls exzellent in Szene setzen konnte und mit grandiosen Zeiten begeisterte. Dabei verlor er gerade einem 0,9sec. auf den BMW Piloten, womit schlussendlich die großartige Bronzemedaille in der Kategorie 1 zu Buche stand. Rang Vier ging nach Portugal an Jose Correia im schwarz-orangen Nissan Nismo GT-R GT3, der jedoch seinen Mechanikern bereits im 1. Trainingslauf viel Arbeit bescherte. Bei einem mächtigen Einschlag in die Leitplanken wurde der Bolide doch erheblich beschädigt, jedoch konnte ein Start am Sonntag realisiert werden. Damit konnte noch dieses Topresultat fixiert werden. Die Top5 komplettierte noch der Slowake Jan Milon im gelb-schwarzen McLaren 650S GT3, der mit einer soliden und fehlerfreien Leistung überzeugen vermochte und dabei in Gubbio tolle Zeiten erreichte.

Kategorie 2

Gruppe E2-SH: Den Sieg in dieser Klasse konnte sich in einem spannenden Kampf am Ende der Schweizer Reto Meisel sichern. Mit seinem Mercedes SLK 340 Judd konnte er mit einer tollen Performance überzeugen und sich am Renntag entscheidend steigern, was am Ende mit dem vollen Erfolg in dieser Klasse belohnt wurde. Zudem stand der Tourenwagengesamtsieg in Gubbio zu Buche. Auf dem zweiten Rang folgte der spektakulär agierende Italiener Manuel Dondi, der im blauen Fiat X1/9 Alfa Romeo eine ebenfalls herausragende Performance ablieferte. Mit seiner beherzten Fahrweise konnte er die zahlreichen Zuseher entlang der Strecke begeistern und für Furore sorgen, was schlussendlich mit diesem spitzen Resultat belohnt wurde. Am Ende fehlten auf den späteren Sieger gerade einmal 0,98 Sekunden. Das Podium komplettierte der Tscheche Vladimir Vitver im silber-roten Audi WTTR-DTM, der sich ebenfalls exzellent bei diesem Rennen in Szene setzen konnte. Mit einer großartigen Vorstellung konnte er für Furore sorgen und am Ende auch Gesamt bei den Tourenwagen mit Platz Drei glänzen. Der Rückstand auf den Zweitplatierten hielt sich mit gerade einmal 0,5sec. ebenfalls in engen Grenzen. Rang Vier ging in dieser stark besetzten Klasse wieder nach Italien an Carmine Tancredi im orangen BMW 320 Cosworth, der ebenfalls in Gubbio für Furore sorgen konnte und sich exzellent in Szene setzte. Dabei konnte er am Renntag mit tollen Zeiten überzeugen und schlussendlich dieses Topresultat fixieren. Die Top5 komplettierte der Italiener Fulvio Giuliani im gelben Lancia Delta Integrale, der ebenfalls in Gubbio mit einer tollen Performance begeistern konnte. Mit starken Zeiten stand am Ende auf der anspruchsvollen Strecke ein Topergebnis zu Buche. Mit 0,8sec. Rückstand ging der sechste Platz an seinen Landsmann Alessandro Gabrielli im schwarzen Alfa Romeo 4C Piichio, der jedoch am gesamten Rennwochenende mit technischen Problemen zukämpfen hatte. Dahinter folgte der Kroate Domagoj Perekovic im schwarz-roten Mitsubishi Lancer Evo 9 auf dem siebenten Rang noch vor seinem Landsmann Tomislav Muhvic im weiß-roten Mitsubishi Lancer Evo 9, der jedoch erneut ein wenig mit der Technik haderte. Leider einen Ausfall bereits im Training hinnehmen musste die Luxemburgerin Tania Flammang, die mit ihrem weiß-pinken VW Käfer FunCup gegen die Leitplanken krachte und somit das Rennwochenende in Italien frühzeitig für beendet erklären musste. Und in Rennlauf 1 musste auch der Deutsche Jörg Weidinger im BMW 320 E36 Judd einen technisch bedingten Ausfall mit einer gebrochenen Getriebeglocke hinnehmen. Nach einer herausragenden Performance im Training und beeindruckenden Zeiten war natürlich der Ausfall umso bitterer.

Gruppe CN: Mit einer beeindruckenden Performance konnte in dieser Klasse der Italiener Francesco Turatello den Sieg einfahren. Mit seinem weiß-roten Osella PA 21/S Evo Fastronic konnte er sich grandios in Szene setzen und mit beeindruckenden Zeiten überzeugen. Das wurde schlussendlich in Gubbio mit dem vollen Erfolg in dieser Klasse belohnt. Auf dem zweiten Platz folgte sein italienischer Landsmann Rosario Iaquinta im weißen Osella PA 21/S Evo, der sich ebenfalls exzellent in Szene setzen konnte. Mit seiner spektakulären Fahrweise konnte er für Furore sorgen und dabei die Zuseher entlang der Strecke begeistern, was schlussendlich mit diesem Topresultat belohnt wurde. Das Podium komplettierte ein weiterer Italiener mit Marco Capucci im blau-roten Osella PA 21/S Evo aus dem Faggioli Team. Der heuer in der Berg-EM groß aufzeigende Pilot konnte somit auch beim FIA Hillclimb Masters mit einem großartigen Ergebnis überzeugen. Rang Vier ging ebenfalls nach Italien an Andrea Bormolini, der mit seinem 3l Osella PA 20/S jedoch beim Angriff eine bessere Platzierung zu erreichen einen schweren Unfall zum Glück unversehrt überstand. Dabei krachte er im 3. Rennlauf bei hoher Geschwindigkeit ungebremst in die Leitplanken, wobei sein schwarz-silberner Bolide komplett zerstört wurde. Die Top5 komplettierte der Italiener Stefano Crespi im blau-orangen Osella PA 21/S Evo, der eine tadellose Leistung mit diesem spitzen Resultat krönen konnte. Dahinter kam noch sein Landsmann Adolfo Bottura im weißen Ligier JS51 in die Wertung, der ebenfalls eine solide Vorstellung in Gubbio ablieferte. Leider bereits im 1. Trainingslauf einen Ausfall hinnehmen musste der Italiener Alberto Dall´Oglio, der mit seinem weiß-grünen Norma M20FC im Mittelteil gegen die Böschung krachte und somit frühzeitig das Rennwochenende beim FIA Hillclimb Masters für beendet erklären musste.

Gruppe E2-SC: In dieser Klasse war einmal mehr der Italiener Simone Faggioli nicht zuschlagen. Mit seinem Norma M20FC Zytek konnte er sich hervorragend in Szene setzen und mit einer tollen Performance den Sieg fixieren. Zudem reichte es zu Gesamtrang Zwei, womit am Ende die Silbermedaille in der Kategorie 2 fixiert werden konnte. Und das obwohl man im 1. Rennlauf viel Glück hatte, als bei einem Dreher kein allzu großer Schaden am rot-blauen Boliden entstand. Auf dem zweiten Platz folgte der Franzose Sebastien Petit im rot-weißen Norma M20FC Mugen, der mit einer großartigen Vorstellung für Furore sorgen konnte. Auf der für ihn komplett neuen Strecke konnte sich der neue französische Bergmeister grandios in Szene setzen und im entscheidenden 3. Rennlauf sich nochmals steigern. Damit stand am Ende mit Gesamtrang Drei der Gewinn der Bronzemedaille in der Kategorie 2 zu Buche. Das Podium komplettierte mit 0,7sec. Rückstand der junge Italiener Domenico Scola, der im Osella PA2000 Evo eine eindrucksvolle Leistung in Gubbio ablieferte. Mit einer grandiosen Leistung konnte er sich exzellent in Szene setzen und mit seiner spektakulären Fahrweise begeistern. Leider musste er sich im Gesamtklassement dann leider mit dem undankbaren vierten Rang mit dem grün-violetten 2l Boliden zufrieden geben. Rang Vier in dieser Klasse ging in die Schweiz an Marcel Steiner im mächtigen LobArt LA01 Mugen, der sich ebenfalls grandios in Szene setzen konnte und in Gubbio für Furore sorgen konnte. Mit dem schwarz-roten Boliden erreichte er der für ihn neuen Strecke beeindruckende Zeiten, was auch im Gesamtklassement mit dem herausragenden fünften Rang belohnt wurde. Die Top5 komplettierte in dieser Klasse der junge Spanier Joseba Iraola mit seinem schwarz-gelben Norma M20FC Hardley, der mit diesem Boliden eine eindrucksvolle Performance ablieferte und dabei mit seiner beherzten Fahrweise für Furore sorgen konnte. Rang Sechs ging nach Luxemburg an Guy Demuth im schwarz-grünen Norma M20FC Judd, der eine ebenfalls tolle Leistung ablieferte und gerade einmal 0,06sec. auf den Spanier verlor. Mit diesem Ergebnis konnte er sich grandios in Szene setzen und in der Nationenwertung die Goldmedaille mit seinem Team einfahren. Insgesamt kamen in dieser Klasse alle 14 Fahrer mit ihren Boliden in die Wertung.

Gruppe D, E2-SS: Mit einer beeindruckenden Performance konnte der Südtiroler Christian Merli mit seinem Osella FA30 Zytek LRM nicht nur den Sieg in dieser Klasse, sondern auch den Gesamtsieg beim FIA Hillclimb Masters in Gubbio fixieren. Mit dem weiß-blauen Boliden konnte er sich hervorragend in Szene setzen und somit den Gewinn des Berg-EM und des italienischen Meisterschaftstitels eindrucksvoll untermauern. Damit konnte er erstmals die Goldmedaille in der Kategorie 2 in Empfang nehmen. Dahinter kam es zu einem spannenden Kampf um den zweiten Rang, welchen am Ende der Süditaliener Domenico Cubeda im weiß-orangen Osella FA30 Zytek für sich entscheiden konnte. Mit einer beeindruckenden Vorstellung konnte er sich von Lauf zu Lauf steigern und für Furore sorgen. Im Gesamtklassement kam er allerdings nicht über den sechsten Platz hinaus. Mit einem Rückstand von gerade einmal 0,18sec. ging der letzte Platz am Podium in dieser Klasse an den Südtiroler Diego de Gasperi im blau-grünen Osella FA30 Zytek. Mit diesem mächtigen Boliden konnte er sich in dieser Saison schon des öfteren eindrucksvoll in Szene setzen, womit auch in Gubbio am Ende ein Topergebnis zu Buche stand. Gesamt blieb für ihn der siebente Rang. Platz Vier in dieser Klasse ging ebenfalls nach Italien an Michele Fattorini im grauen Osella FA30 Zytek LRM, der jedoch ein wenig von der Technik an diesem Wochenende im Stich gelassen wurde. Den am Renntag konnte er nur den 1. Rennlauf in Angriff nehmen, womit wohl eine weitaus bessere Platzierung an diesem Wochenende verloren ging. Der Rückstand auf das Podium hielt sich nämlich mit 0,87sec. in äußerst engen Grenzen. Die Top5 komplettierte in dieser Klasse die italienische Berg-EM Legende Fausto Bormolini im rot-weißen Reynard K02 F3000, der sich ebenfalls grandios in Szene setzen konnte und tolle Zeiten erreichte. Damit stand am Ende für den Routinier in dieser Klasse ein spitzen Resultat zu Buche. Rang Sechs sicherte sich der Deutsche Alexander Hin im weißen Reynard 97D F3000 Judd, der jedoch im 1. Rennlauf bei den Kehren im oberen Teil der Strecke ein wenig zuviel riskierte und sich gegen die Leitplanken drehte. Dabei wurde zum Glück der mächtige Bolide nicht allzu schwer beschädigt, womit man bereits in Durchgang 2 wieder an den Start gehen konnte. Am Ende war man mit dem Ergebnis durchaus zufrieden. Platz Sieben ging wieder nach Italien an Renzo Napione, der im rot-schwarzen Reynard K02 F3000 eine tadellose und fehlerfreie Leistung ablieferte. Diese wurde am Ende in Gubbio mit diesem Topresultat belohnt. Dahinter kam auf Rang Acht der schnellste 2l Formelbolide mit dem Franzosen Anthony Loeuilleux in die Wertung, der sich in einem äußerst spannenden Kampf mit seinem weißen Tatuus Formel Master S2000 gerade einmal um 0,1sec. durchsetzen konnte. Diese fehlten am Ende dem Tschechen Martin Vondrak im orangen Tatuus Master NT07, der jedoch in Gubbio ebenfalls eine grandiose Leistung abliefern konnte.

Kategorie 3

Klasse bis 1600ccm: Mit einer großartigen Leistung konnte in dieser Klasse der Deutsche Armin Ebenhöh den Sieg einfahren. Mit seinem orangen VW Minichberger Scirocco 16V ließ er der starken Konkurrenz keine Chance, was am Ende mit einem klaren Erfolg belohnt wurde. Dabei konnte er mit dem infernalisch klingenden Boliden die zahlreichen Zuseher entlang der Strecke begeistern. Auf dem zweiten Platz folgte Didier Bugeja aus Malta mit seinem weißen Peugeot 106 16V, der mit seiner spektakulären Fahrweise für Furore sorgen konnte. Mit einer grandiosen Vorstellung konnte er sich exzellent in Szene setzen und am Ende ein spannendes Duell knapp für sich entscheiden. Mit gerade einmal 0,8sec. Rückstand komplettierte der Grieche Vasilis Rekkas das Podium. Auch er konnte dabei mit seinem roten Citroen Saxo VTS für Furore sorgen und mit seiner beherzten Fahrweise begeistern, was schlussendlich in Gubbio mit diesem spitzen Resultat belohnt wurde. Rang Vier ging nach Irland an Dara Fay im roten Suzuki Swift GTI, der eine ebenfalls tolle Performance beim diesjährigen FIA Hillclimb Masters ablieferte und dabei mit tollen Zeiten überzeugen vermochte. Die Top5 komplettierte ein weiterer Grieche mit Ioakim Theos im blauen Peugeot 106 GTI, der mit einer sehr beherzten Vorstellung überzeugen vermochte und schlussendlich mit diesem spitzen Resultat überzeugen konnte. Insgesamt kamen hier 14 Fahrer mit ihren Boliden in die Wertung. Leider einen Ausfall hinnehmen musste der Deutsche Manfred Schulte, der nach dem Training seinen roten Citroen Nemeth AX Kit Car mit einem technischen Defekt frühzeitig in den Hänger verladen musste und das Rennwochenende in Gubbio für beendet erklärte.

Klasse bis 2000ccm: Der Tiroler Thomas Strasser konnte diese Klasse in eindrucksvoller Art und Weise für sich entscheiden. Mit einer herausragenden Performance am Steuer seines weiß-blauen VW Minichberger Scirocco 16V konnte er für Furore sorgen und großartige Zeiten in dieser Klasse realisieren. Das wurde am Ende mit einem klaren Sieg in dieser Klasse belohnt, wobei ihm die schnellste Zeit in Rennlauf 2 gelang. Gesamt reichte es in der Kategorie 3 zum ebenfalls eindrucksvollen achten Platz. Auf dem zweiten Rang folgte in dieser Klasse der Italiener Luigi Sambuco im roten Alfa Romeo 155, der sich ebenfalls grandios beim FIA Hillclimb Masters in Gubbio in Szene setzen konnte und großartige Zeiten erreichte. Mit dem infernalisch klingenden Boliden konnte er die zahlreichen Zuseher entlang der Strecke begeistern, was am Ende des Wochenendes mit diesem Topergebnis belohnt wurde. Und das obwohl er im letzten Rennlauf einen technisch bedingten Ausfall hinnehmen musste. Das Podium komplettierte mit einem Rückstand von 0,65sec. der Luxemburger Canio Marchione im roten BMW 320i E36 STW, der mit diesem wunderschönen Boliden sich von Lauf zu Lauf steigern konnte und dabei im letzten Rennlauf seine schnellste Zeit realisieren konnte. Damit konnte er sich in dieser stark besetzten Klasse den tollen dritten Rang sichern und zusammen mit seinem Team auch die Goldmedaille in der Nationenwertung einfahren. Rang Vier ging in dieser Klasse an den Deutschen Hans Peter Eller im spektakulären VW Minichberger Corrado R, der sich ebenfalls grandios in Szene setzen konnte. Mit starken Zeiten konnte er beim FIA Hillclimb Masters begeistern und die Zuseher entlang der Strecke mit dem weiß-blauen Boliden begeistern. Die Top5 komplettierte der Deutsch-Italiener Egidio Pisano im wunderschönen roten VW Minichberger Golf STW, der eine ebenfalls tolle Vorstellung in Gubbio ablieferte. Mit einer soliden und fehlerfreien Leistung konnte er sich exzellent in Szene setzen und schlussendlich dieses Topresultat verbuchen. Rang Sechs ging in dieser Klasse mit einem minimalen Rückstand von 1,1sec. an den Kroaten Bojan Juranic im weiß-blauen Renault Clio Sport, der mit seiner beherzten Fahrweise die Zuseher entlang der Strecke begeistern konnte und dabei ebenfalls tolle Zeiten erreichen konnte. Die Top7 komplettierte mit weiteren 1,1sec. Rückstand der Pole Konrad Biela, der im weiß-roten Renault Clio Sport eine ebenfalls starke Leistung beim diesjährigen FIA Hillclimb Masters ablieferte. Insgesamt kamen in dieser Klasse 23 Fahrer mit ihren Boliden in die Wertung.

Klasse über 2000ccm: In die Schweiz, genauer gesagt an Roger Schnellmann ging die erste Goldmedaille für die erstmals ausgeschriebene Kategorie 3. Mit seinem schwarz-blauen Mitsubishi Lancer Evo 8 J-Spec konnte er sich am Renntag hervorragend in Szene setzen und mit einer grandiosen Performance begeistern. Das wurde schlussendlich mit dem großartigen Erfolg in der Kategorie 3 belohnt. Auf dem zweiten Rang folgte mit einem Rückstand von 0,82sec. der Pole Michal Ratajczyk im schwarz-grünen Mitsubishi Lancer Evo 9, der mit einer ebenfalls beeindruckenden Leistung in Gubbio überzeugen vermochte und dabei mit seiner spektakulären Fahrweise begeistern konnte. Damit konnte er am Ende sich die Silbermedaille in der Kategorie 3 sichern. Das Podium komplettierte sein polnischer Landsmann Szymon Lukaszczyk im im schwarzen Mitsubishi Lancer Evo 5, der sich ebenfalls eindrucksvoll in Gubbio in Szene setzen konnte und tolle Zeiten erreichte. Dabei konnte er den Rückstand auf den späteren Sieger mit 1,5sec. in engen Grenzen halten, womit am Ende verdient die Bronzemedaille zu Buche stand. Rang Vier ging in dieser stark besetzten Klasse an den Franzosen Nicolas Werver im gelb-weißen Porsche 997 GT2, der eine ebenfalls starke Leistung beim diesjährigen FIA Hillclimb Masters ablieferte und sich grandios in Szene setzen konnte. Dabei schrammte er am Ende aber gerade einmal um 0,4sec. am Podium und somit der Bronzemedaille vorbei, was natürlich gerade bei diesem Rennen besonders schmerzte. Die Top5 komplettierte der Bulgare Nikolay Zlatkov im gelb-weißen Audi S1 Quattro, der mit einer ebenfalls beeindruckenden Leistung überzeugen konnte. Mit seiner spektakulären Fahrweise konnte er sich grandios in Szene setzen und die zahlreichen Zuseher entlang der Strecke mit dem einmalig klingenden Boliden begeistern. Rang Sechs ging wieder nach Frankreich an Yannick Poinsignon im weiß-schwarzen BMW M3 E92 GT2, der sich ebenfalls grandios in Szene setzen konnte und mit seiner beherzten Fahrweise überzeugen vermochte. Dahinter ging Platz Sieben nach Spanien an Humberto Janssens im weiß-blauen Porsche 911 Cup, der mit diesem Boliden eine äußerst spektakuläre Leistung ablieferte und dabei für Furore sorgen konnte. Vor allem der brachiale Sound seines Boliden konnte die Fans begeistern. Die Top8 komplettierte in dieser Klasse der Schweizer Thomas Kessler im silbernen Mitsubishi Lancer Evo 8, der sich mit diesem Boliden ebenfalls exzellent in Szene setzen konnte und in einem spannenden Duell den Italiener Marco Sbrollini im blauen Lancia Delta Integrale um 0,32sec. auf Distanz halten konnte. Mit dem neunten Platz konnte er jedoch am Ende nicht ganz zufrieden sein, kannte er doch die Strecke von Gubbio schon aus der italienischen Meisterschaft. Der Vorsprung auf den Slowenen Milan Bubnic hielt sich mit 0,07sec. ebenfalls in engen Grenzen, und dieser musste mit seinem weißen Martini Lancia Delta Integrale im 3. Rennlauf auch noch einen technisch bedingten Ausfall hinnehmen. Leider ebenfalls nicht vom Glück verfolgt war der Steirer Felix Pailer, der beim Start zum 1. Rennlauf mit einer gebrochenen Halbachse am Lancia Delta Integrale ausrollte. Mit der Unterstützung vom Giuliani Team konnte man jedoch erfolgreich eine Reparatur vornehmen, womit man in Rennlauf 3 den orangen Boliden wieder an den Start brachte. Am Ende konnte man jedoch nicht mehr als den 29. Rang in dieser stark besetzten Klasse realisieren, jedoch zeigten sich die Fans entlang der Strecke von dem brachialen Boliden sehr begeistert. Insgesamt kamen in dieser Klasse 32 Fahrer mit ihren Boliden in die Wertung. Leider einen Ausfall im 1. Rennlauf hinnehmen musste der Pole Mariusz Stec, der mit seinem brachialen grau-roten Ford Fiesta Proto doch vehement gegen die Leitplanken krachte und sich dabei den Boliden schwer beschädigte. Damit war kein weiterer Start in den weiteren Rennläufen mehr möglich, womit frühzeitig den Boliden in den Hänger verladen musste.

Kategorie 4:

Gruppe SC: In dieser Klasse konnte sich der Franzose David Meillon mit seinem brachialen Norma M20FC V8 BMW durchsetzen und den Sieg einfahren. Mit dem schwarz-grünen Boliden konnte er mit einer tollen Performance überzeugen und für Furore sorgen, was schlussendlich mit dem großartigen Erfolg beim FIA Hillclimb Masters in Gubbio belohnt wurde. Dahinter kam es zu einem spannenden Kampf um den zweiten Platz, welchen am Ende hauchdünn der Schweizer Fabien Bouduban für sich entscheiden konnte. Mit dem rot-blauen Norma M20FC PKP-Nissan konnte er sich exzellent in Szene setzen und die Zuseher entlang der Strecke mit diesem spektakulären Boliden begeistern. Dabei konnte er gerade einmal um 0,03sec. den Malteser Kurt Camilleri auf Distanz halten und diesen auf den dritten Platz verdrängen. Dieser zeigte sich am Ende trotzdem sehr mit diesem Ergebnis zufrieden, konnte er doch mit dem grau-schwarzen Radical ProSport Suzuki hervorragende Zeiten realisieren. Dabei konnte er mit seiner beherzten Fahrweise auch die zahlreichen Zuseher entlang der Strecke begeistern. Rang Vier ging in dieser Klasse an seinen Bruder Keith Camilleri im grau-orangen Radical ProSport Suzuki, der die Klasse bis 2l Hubraum in dieser Gruppe für sich entscheiden konnte und somit am Ende ebenfalls ein Topergebnis in Gubbio realisieren konnte. Die Top5 komplettierte der Spanier Garikoitz Flores im blauen BRC BR49, der mit diesem Boliden eine sehr spektakuläre Leistung ablieferte und für Furore sorgen konnte. Jedoch verlor er wohl eine weitaus bessere Platzierung im 2. Rennlauf, als er im unteren Teil der Strecke die Leitplanken touchierte und somit keinen weiteren Lauf mehr in die Wertung brachte. Rang Sechs ging noch Bardhyl Canolli im roten Radical SR8 LM aus dem Kosovo, der eine tadellose und fehlerfreie Leistung beim FIA Hillclimb Masters ablieferte und dabei den Belgier Henri Vandervinne im skurril aussehenden ADR VRC-BMW auf Distanz halten konnte. Dieser konnte mit dem weißen Boliden eine fehlerfreie Leistung abliefern und sich in Gubbio Platz Sieben in dieser Klasse sichern.

Gruppe SS: Die Briten waren in dieser Klasse nicht zuschlagen. So konnte sich am Ende in einem spannenden Kampf Will Hall im weißen Force WH XTEC-AER durchsetzen und den vollen Erfolg einfahren. Mit einer beeindruckenden Performance stand am Ende für ihn der Gewinn der Goldmedaille in der Kategorie 4 zu Buche, womit er den wohl größten Erfolg in seiner Motorsportkarriere außerhalb der britischen Meisterschaft feiern konnte. Mit einem Rückstand von lediglich 0,2sec. folgte der amtierende Champion im FIA Hillclimb Masters mit Scott Moran, der im weiß-schwarzen Gould GR61X-NME nur knapp an der erfolgreichen Titelverteidigung vorbeischrammte. Trotzdem konnte er am Ende mit seiner gezeigten Performance mehr als zufrieden sein, und die Silbermedaille ist auch ein herausragender Erfolg. Das Podium komplettierte mit weiteren 0,31sec. Rückstand Trevor Willis im blau-schwarzen OMS 28-RPE, der mit diesem Boliden eine ebenfalls herausragende Leistung in Gubbio ablieferte. Mit seiner spektakulären Fahrweise konnte er sich hervorragend in Szene setzen und für Furore sorgen, was schlussendlich mit Gewinn der Bronzemedaille belohnt wurde. Rang Vier ging mit einem Rückstand von 0,2sec. an Alexander Summers im schwarzen DJ Firestorm TME KF V6, der somit nur knapp an einer Medaille beim diesjährigen FIA Hillclimb Masters in Gubbio vorbeischrammte. Trotzdem konnte er mit seiner Performance durchaus zufrieden sein, was schlussendlich mit diesem spitzen Resultat belohnt wurde. Die Top5 komplettierte Darren Warwick im Dallara F399 Opel, der mit diesem spektakulären Boliden eine beeindruckende Performance ablieferte und auch die 2l Klasse für sich entscheiden konnte. Dabei konnte er mit seiner beherzten Fahrweise die Zuseher entlang der Strecke mit dem weiß-violetten Boliden begeistern. Rang Sechs sicherte sich mit gerade einmal 0,16sec. Rückstand Wallace Menzies im roten Gould GR59M Cosworth, der eine ebenfalls starke Leistung in Gubbio ablieferte und dabei mit tollen Zeiten für Furore sorgen konnte. Insgesamt kamen in dieser Klasse 14 Fahrer mit ihren Boliden in die Wertung.

Text: hillclimbfans.com

Über Thomas Bubel 266 Artikel
Thomas Bubel ist Jahrgang 1966, verheiratet und hat zwei Kinder. Er berichtet seit 20 Jahren in Wort und Bild über Bergrennen. Seit 1991 ist er Pressesprecher seines Heimatvereins Homburger Automomobilclub und des Homburger ADAC Bergrennens. Seit 11 Jahren betreibt der freie Journalist und Fotograf "Bergrennen in Deutschland", die Webseite für alle am Berg.