Pre und sein Bergmonster sagen Goodbye

Beim Bergpreis Schottenring im Frühling dieses Jahres war es ein grandioser Abschied vom Bergrennsport mit einem neuen Streckenrekord und dem Gesamtsieg. Dies stellte sich für den Österreicher Herbert Pregartner nun im Nachhinein heraus. „Am Vogelsberg war der letzte Auftritt von meinem Bergmonster, aber sicher nicht von mir. Der Porsche 911 GT2 R hat einen neuen Besitzer gefunden, der das Fahrzeug auf der Rundstrecke bewegen wird. Ich sage allen Fahrerkollegen und Fans danke, für die wirklich sehr schöne Zeit am Berg“. Was bringt die Zukunft fragen sich jetzt sicher viele Bergrennfans? „Das steht noch in den Sternen, ich bleibe sicher im Rennbetrieb, beispielsweise als Fahrercoach und als Testfahrer, oder wenn mir wer sein Rennauto zur Verfügung stellen sollte. Ich habe wirklich tolle Momente bei Euch draußen im KW Berg-Cup genossen, aber einmal ist Schluss“, stellt Pregartner klar. „33 Jahre im Bergsport, ist eine gigantische lange Zeit und das alles mit den kleinsten finanziellen Mitteln“.

Herbert Pregartner begann seine Karriere Mitte der 1980er Jahre im Steirischen Bergrallye-Cup und blieb bis zum heutigen Tag der Marke Porsche treu. Mit verschieden Porsche-Modellen, wie 911 2,2 S, 911 RS, 911 RSR, RSR Bi-Turbo oder 911 GT2, fuhr der Mann aus der Südoststeiermark auch zahlreiche Erfolge ein, wie zum Beispiel mehrfach den Gesamtsieg im Bergrallye-Cup und Bergrallye-Pokal, in der Österreichischen Berg-Staatsmeisterschaft und FiA Zonenmeisterschaft. Dazu muss man die zwei Vize-Meisterschaften im FiA-Hillclimb Cup und unzähligen Klassen- und Gruppensiege erwähnen.

Über Thomas Bubel 224 Artikel
Thomas Bubel ist Jahrgang 1966, verheiratet und hat zwei Kinder. Er berichtet seit 20 Jahren in Wort und Bild über Bergrennen. Seit 1991 ist er Pressesprecher seines Heimatvereins Homburger Automomobilclub und des Homburger ADAC Bergrennens. Seit 11 Jahren betreibt der freie Journalist und Fotograf "Bergrennen in Deutschland", die Webseite für alle am Berg.