Boxengeflüster 02/2018: Wussten Sie schon dass…?

DASS das Präsidium des MSC Erftal derzeit nach neuen Werbe- und Sponsoringmöglichkeiten sucht und die Entscheidung getroffen, unter anderem die Kurvennamen entlang der Bergrennstrecke von Eichenbühl zu vermarkten und Werbemöglichkeiten an der Rennstrecke anzubieten. Der AVON und Michelin Renndient von der Crew Knüttel Motorsport GmbH & Co KG hat sich bereits die Namensrechte an der ehemaligen „Schuttplatzkurve“, dem künftigen „Crew-Knüttel-S“ gesichert und setzt damit dem Ende Oktober 2014 verstorbenen Firmengründer Dieter Knüttel ein Denkmal. Weitere potentielle Werbe- und Sponsoringpartner können sich beim Präsidium melden. Der über Eichenbühls Grenzen hinaus bekannte Streckenabschnitt „Klinge“ soll nicht umbenannt werden.

DASS die britische Rennamazone Charlie Martin, die in den letzten drei Jahren sich in der Französischen Bergmeisterschaft in einem Formel Renault und Norma 2-Liter Sportwagen einen Namen machte, zur kommenden Saison auf die Rundstrecke wechselt und vorerst keine Bergrennen mehr fahren wird. Im Team Richardson Racing wird die charismatische junge Dame an der Ginetta GT5 Challenge teilzunehmen, die über sieben Rennwochenenden, im Rahmen der TOCA & British GT-Serie bestritten wird. Außer am 21./22. Juli in Spa-Francochamps wird Charlie ausschließlich auf der Britischen Insel zu sehen sein.

DASS sich acht Tage nach unserem Artikel vom Comeback des Sebastian Schmitt im Opel Vectra V8 DTM von Norbert Brenner, der Wahl-Düsseldorfer nun doch für seinen eigenen Opel Astra V8 DTM als Rennuntersatz in 2018 entschieden hat. Aktuell arbeiten „Basti“ und sein Team in der heimischen Rhön mit Hochdruck an der Fertigstellung der neuen, leichteren Kohlefaserteile. Mitte April will Schmitt dann bekanntgeben, wo das Team im Jahr 2018 auftauchen wird.

DASS anlässlich der Ehrung der Motorsportler des ADAC Weser Ems am 20. Januar im Mercedes Benz Autohaus Beresa in Osnabrück der beliebte Schauspieler Norbert Heisterkamp sowie der „Rennbürgermeister“ von Hilter-Borgloh, Marc Schewski für ihre besonderen Verdienste um das Int. Osnabrücker ADAC Bergrennen ausgezeichnet wurden. In 2018 wird Norbert Heisterkamp sein „10-jähriges Jubiläum“ beim Int. Osnabrücker Bergrennen am „Uphöfener Berg“ „feiern“. Der sympathische TV-Star ist das gesamte Jahr über für „sein Lieblings-Event“ präsent. Er hat sich in den vergangenen Jahren uneingeschränkt bei allen Besuchern zum „Lieblings-Promi“ entwickelt. Insbesondere auch bei den Kindern, aber auch älteren Gästen ist er aufgrund seiner Nähe zum Publikum äußerst beliebt. Nicht nur tausende Autogrammwünsche hat er in Borgloh bisher erfüllt, unzählige Gespräche mit Besuchern hat er geführt, und immer ein Lächeln und eine Freundlichkeit, wie sie in keiner Weise selbstverständlich ist.

DASS weiter die regelmäßige Präsenz von Marc Schewski als „Rennbürgermeister“ bei allen Veranstaltungen und Events im Zusammenhang mit dem Osnabrücker Bergrennen, dem MSC Osnabrück das uneingeschränkte Gefühl gibt, mehr denn je in der Gemeinde Hilter a.T.W. gut aufgehoben zu sein und die notwendige „Rückendeckung“ zu bekommen. Dazu steht er dem MSC Osnabrück als Ideengeber und für alle wichtigen Fragen stets zur Verfügung und unterstützt dabei stets die Bergrennen-Macher mit lösungsorientierten Vorschlägen.

DASS der beim Schweizer Bergrennen Massongex im Sommer 2013 schwer verunglückte Christoph Zwahlen nach langer Rekonvaleszenz dieses Jahr auf die Rennstrecken zurück kehrt. Der bekannte, giftgrüne E1-Opel Kadett C 2,5 Liter wurde zu diesem Zweck neu aufgebaut. 2013 bezahlte Christoph Zwahlen seine Risikobereitschaft, die ihm bis dahin viel Erfolg und Anerkennung einbrachte, beinahe mit dem Leben. In Massongex kam der schnelle Mann von der Strecke ab und prallte in eine Gartenmauer. Der Thurgauer erlitt schwerste Beinverletzungen, die ihn monatelang ans Krankenhausbett fesselten und seither eine jahrelange Rekonvaleszenz bedeuteten. Inzwischen fühlt sich der 44-Jährige so gut, dass er seine konkrete Rückkehr auf die Rennstrecken vorbereitet, obwohl ihn Schmerzen noch täglich an den Unfall erinnern. Zwahlen macht keinen Hehl daraus, dass er langfristige Ambitionen hegt, sprich eines Tages wieder um die Slalom-Meisterschaft konkurrieren will. Diese hatte er auch 2013 bis zum verhängnisvollen Unfall angeführt. Und eine Rückkehr an den Berg habe er „noch nicht abgeschrieben“.

von Thomas Bubel, Peter Wyss, Bernd Stegmann

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Thomas Bubel ist Jahrgang 1966, verheiratet und hat zwei Kinder. Er berichtet seit 20 Jahren in Wort und Bild über Bergrennen. Seit 1991 ist er Pressesprecher seines Heimatvereins Homburger Automomobilclub und des Homburger ADAC Bergrennens. Seit 11 Jahren betreibt der freie Journalist und Fotograf "Bergrennen in Deutschland", die Webseite für alle am Berg.