Oh du fröhliches Driften….

Es kommt! Es ist bald zum Greifen nah. Das Fest der Liebe. Weihnachten. Oh du fröhliche, besinnliche und kalte Weihnachtszeit. Doch für unser Racer-Herz ist diese Weihnachtszeit vor allem so bedeutend, da wir wissen, dass die Driftzeit bald anfängt. Natürlich ist das Driften auch auf trockenem ganz angenehm, aber ganz Speziell wird es im Winter. Der Schnee und das Driften gehören einfach zusammen. Einige freuen sich schon kurz nach Halloween auf Plätzchen und Glühwein, während andere gespannt die Tage zählen bis der Schnee auf dem nächstgelegenen Ring liegt und man endlich seinen Porsche 911 S oder Lamborghini Gallardo oder Subaru auch auf den Winter-Flächen ausführen darf.

Auf Facebook zeigen sich schon die ersten Weihnachts-Menüs. Im Supermarkt liegen schon Plätzchen und Lebkuchen in allen Formen und Farben in den Regalen. Manche spielen sogar heimlich Weihnachtslieder auf der Spotify-Playlist. Doch für uns Racer und Autoliebhaber hat diese Freude weit mehr Bedeutung. Diese Zeit bescherrt uns nämlich eines der Besten Aktivitäten des ganzen Jahres: Das Driften.

Wer das Driften noch nicht so beherrscht, sollte sich dieses Winterhobby vielleicht besser erlernen. Die besten Chancen hätte man in Deutschland am berühmten Drifterparadies, Nürburgring in der bis weilen schneereichen Eifel, unweit von Erfurt auf dem Obermehler Flugplatz oder am Sachsenring bei Chemnitz. Das Driften muss gelernt sein. Denn neben PS, gehören die richtigen Skills dazu und am besten man erkundigt sich genau, bevor man eigenhändig das halten und abfangen am glatten Berg übt.

Wer gerne das Adrenalin spürt, wird das Driften lieben und selten ist es einem PS Liebhaber völlig unbekannt. Das Driften kann durch einige aufregende Kurse perfektioniert werden, andernfalls kann es tatsächlich wie Weihnachtslotterie sein, wo man nicht genau weiß, was dabei überraschender Weise herausspringt. Wenn man die Kunst aber beherrscht, hat man gewiss alles unter Kontrolle und der Genuss ist intensiver. Es ist wirklich nicht schwierig und muss natürlich auch nicht unbedingt nur mit dem Porsche flüssig ablaufen, denn ein jeder PKW ist von Natur aus so ausgestattet, dass das Driften drin ist und quer gefahren werden kann. Man sollte auch hier betonen, das dieses Adrenalin besonders gefährlich sein kann, wenn es ungeübt ist. Am besten man informiert sich über die Angebote, lernt neue Leute und Profi-Techniken kennen und wird Drifting Spezialist.

Heutzutage kann aus dem Driften eine wahre Kunst gemacht werden. Eins ist uns bewusst. Die Zeit ist bald da. Es weihnachtet. Auf die Plätzchen, fertig und gekonnt LOS Driften heißt nun die Devise!

Über Thomas Bubel 292 Artikel
Thomas Bubel ist Jahrgang 1966, verheiratet und hat zwei Kinder. Er berichtet seit 20 Jahren in Wort und Bild über Bergrennen. Seit 1991 ist er Pressesprecher seines Heimatvereins Homburger Automomobilclub und des Homburger ADAC Bergrennens. Seit 11 Jahren betreibt der freie Journalist und Fotograf "Bergrennen in Deutschland", die Webseite für alle am Berg.