Berg- und Tuninglegende Günther Gabat verstorben

Nur knapp vier Wochen nach der Todesnachricht von Hermann Waldy, verstarb jetzt mit Ing. Günther Gabat eine weitere Bergrennsport-Legende Österreichs. Noch am 7. August diesen Jahres feierte der Aichfelder seinen 80zigsten Geburtstag. Günther Gabat war 40 Jahre im Motorsport aktiv und sowohl auf der Rundstrecke als auch am Berg einer der erfolgreichsten steirischen Motorsportler auf vier Rädern. In den 1970er bis Mitte 80er Jahren steuerte Gabat Senior Renntourenwagen der Marke BMW, bevor er 1987 zu Ford wechselte und dabei blieb. Die Ford Sierra und Escort-Modelle, meist vom Typ Cosworth, waren durchweg schwarz lackiert, was sein Markenzeichen war. Neben dem internationalen Bergrennsport war Günther Gabat auch im Bergrallye-Cup sehr aktiv, wo er in den Jahren 2000 und 2008 zu Meisterehren kam. Zwei Mal war der Begründer von Ing. Gabat Tuning auch Österreichischer Vize-Staatsmeister im Bergrennsport. Das war 2001 und 2002. Sein letztes Rennen fuhr Gabat im Jahr 2013 am Rechberg. Nach seiner aktiven Laufbahn galt sein ganzes Engagement dem Tuningbetrieb in St. Stefan ob Leoben im Ortsteil Kaisersberg, den seinem Sohn Ing. Andreas Gabat zwischenzeitlich übernommen hatte. R.I.P. Günther!

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Thomas Bubel ist Jahrgang 1966, verheiratet und hat zwei Kinder. Er berichtet seit 20 Jahren in Wort und Bild über Bergrennen. Seit 1991 ist er Pressesprecher seines Heimatvereins Homburger Automomobilclub und des Homburger ADAC Bergrennens. Seit 11 Jahren betreibt der freie Journalist und Fotograf "Bergrennen in Deutschland", die Webseite für alle am Berg.