„Bergrenn-Merch“  und Raritäten auf eBay

31. Dezember 2022

Wir haben in diesen trüben Wintertagen mal wieder unser Redaktionsbüro aufgeräumt und dabei einiges ausfindig gemacht, was mehrfach vorhanden ist und wir gerne an Sammler und Fans des Bergrennsports weitergeben wollen. Auf unserem eBay-Account haben wir aktuell zahlreiche Merchandisings-Artikel, wie Rennprogramme (auch Rallye), Bucher, Guides, Tassen, Bierkrüge, Ausschreibungen oder Veranstaltungsplakate eingestellt. In der Regel als Sofortkauf-Option, aber auch einige Auktionen. In den kommenden Tagen werden weitere Artikel, wie z.B. Autogrammkarten bis zurück in die 1980er und 90er Jahre eingestellt und angeboten werden. Versand nach Deutschland und Europäische Union. Schnell sein lohnt sich! Hier geht’s direkt zum BiD-eBay Account: https://www.ebay.de/usr/racingtom

Bergrennen Abreschviller in unruhigem Fahrwasser

28. Dezember 2022

Fünf Tage vor Weihnachten kam es quasi zu einem Erdrutsch in Abreschviller, im zu Deutschland grenznahen Osten Frankreichs. Der regionale Automobilclub ASAC Moselle suspendierte den örtlichen Ausrichterverein COCCA und plant das traditionsreichste Bergrennen Lothringens in Eigenregie durchzuführen. Damit stehen dem Französische und Luxemburger Berg-Meisterschaftslauf in den nördlichen Vogesen aktuell ein paar stürmische Wochen ins Haus, den der Unmut der Helfer und Organisatoren aus den Reihen der COCCA, die nun außen vor sind, ist groß. Damit haben auch die Bemühungen einiger Mitglieder der Deutschen AG Berg, am 29./30. April 2023 erstmals einen Lauf zum DMSB Berg-Cup für Rennsportfahrzeuge nach Frankreich zu vergeben, einen herben Rückschlag erhalten. Die Ankündigung des ASAC Moselle (in Deutschland nur bedingt vergleichbar mit den Sportabteilungen der ADAC Gaue) mit ihrem Präsident Bernard Vogel, dem örtlichen Organisationskomitee (COCCA) die technische Organisation des Course de Côte d’Abreschviller zu entziehen, sorgte in der 1400 Seelen Gemeinde  für Bestürzung. Mit großer Traurigkeit und einem unerklärlichen Gefühl erfuhr der Verein diese Nachricht durch eine einfache Mail. „In der Tat wird die ASAC Moselle 2023 das Bergrennen Course de Côte d’Abreschviller-Saint Quirin ohne technischen Organisator, aber mit Hilfe aller guten Willens veranstalten“, so Bernhard Vogel, der bis zum Sommer 2020 auch COCCA-Vorsitzender war. „Es ist nicht die Entscheidung eines einzigen Mannes, sondern die Entscheidung des Komitees vom 7. Dezember 2022. In den letzten Jahren gab es Unstimmigkeiten zwischen der regionalen Motorsportföderation  und den lokalen Helfern. Nach dem Rücktritt von Vogel, war die Nachfolge lange ungewiss. Das Jahr 2021 war ein COVID-Jahr, und das Rennen wurde erst in den September verschoben und dann doch abgesagt. Die COCCA wollte diese Verschiebung nicht, gegen den Willen des ASAC, und das Rennen fand nicht statt. Danach konzentrierte man sich auf 2022. Das 50. Jubiläumsrennen war laut Vogel „eine schmerzhafte Geburt aber schlussendlich ein Erfolg. Aber aktuell klaffen Lücken im COCCA-Präsidium und wir befinden uns bereits in der aktiven Startphase der Ausgabe 2023 (FFFSA-Verordnung und Präfektur-Dossier), es muss gehandelt werden“. Bleibt abzuwarten und zu hoffen das die treuen und leidenschaftlichen Helfer des Vereins COCCA, die seit Jahrzehnten dieses Bergrennen geprägt und es zusammen mit dem ASAC Moselle zu einem französischen Meisterschafts-Event geführt haben, auch unter diesen Umständen am Fortbestand dieses Bergrennens mitarbeiten werden, denn auch in Frankreich werden die Freiwilligen knapp.

Dr. Harald Ulmen verstorben

14. Dezember 2022

Am 29. November 2022 ist Dr. Harald Ulmen (Bildmitte), der Bergspezialist und Sportwagen-Pilot, den noch viele aus den 1980er und den frühen 90er Jahren kennen leider verstorben. Dr. Ulmen wurde 78 Jahre alt und ist in Neuwied aufgewachsen, kam über Färber Senior zum Motorsport. Doktor Ulmen lebte jahrzehntelang in Altenkirchen im Westerwald, wo er als Notar tätig war. Ende der 1960er Jahre begann er seine Laufbahn mit Berg- und Rundstreckenrennen auf einem Fiat 850 Spezial. Danach blieb er dem deutschen „Berg“ treu. Es folgte mit dem Simca-Springbock noch einmal ein Tourenwagen, bevor er den schnellen Rennsportwagen á la Gruppe 6 und später C3 verfiel. Die Modelle hießen KMW-Porsche und natürlich die wunderschöne Lola T296 BMW C3 (Foto: unten), mit der Dr. Ulmen neben den Läufen der Deutschen Bergmeisterschaft auch gelegentlich bei Luxemburger Bergrennen am Start war. Mit dem ebenfalls bereits verstorbenem Markenkollegen Willy Frenz verband ihn eine enge Freundschaft und auch für Willys Sohn Werner, war er damals eine wichtige Bezugsperson.

Homburger AC ehrte Deutsche Meister im Bergrennsport

12. Dezember 2022

Nach der Wiederaufnahme des Bergrennens im vergangen Juli, hatte der Homburger Automobilclub zum zweiten Mal in diesem Jahr die Spitzenfahrer im nationalen Automobil-Bergrennsport zu Gast an der Käshofer Straße, genauer gesagt im Zielort Käshofen. Das Dorfgemeinschaftshaus der kleinen westpfälzischen Gemeinde sah erstmals seit seinem Bau in den 1970er Jahren eine derartige Meisterfeier auf Bundesebene. In einem bunten Abendprogramm wurden Preise und Pokale an die heimischen Akteure in der HAC-Clubmeisterschaft, der beiden DMSB Automobil Berg-Cups und in der Deutschen Automobil-Bergmeisterschaft überreicht. In Manier großer Arenen mussten die Helfer des HAC, der Käshofer Feuerwehr und einige Laienspielakteure den Umbau der Bühne der Käshofer Laientheatergruppe, mit uriger Wirtshausatmosphäre, bewerkstelligen. So wurde am Samstagmorgen Saal und Bühne für die Meistergala des saarländischen ADAC-Ortsclubs hergerichtet. Die Rückverwandlung für den zweiten Akt des dreiaktigen Schwanks „Wie im richtigen Leben“, folgte auf dem Fuße. Am Sonntagmorgen herrsche emsiges räumen und werkeln, sodass sich am Abend pünktliche der Vorhang für die Laienschauspieler hob. Bis in die späte Nacht hinein wurde zuvor an gleicher Stelle die Motorsport-Saison 2022 gefeiert, für viele die Erste wieder nach der Corona-Pandemie. Ganze 12 Aktive beteiligen sich diesmal an der Clubmeisterschaft. Insgesamt 15 Piloten hielten die grüne Flagge des Homburger AC bei Slaloms, Rallyes, Berg- und Rundstreckenrennen hoch. Auch virtuell gibt es die ersten bescheidenen Erfolge zu vermelden. Sport- und Rennleiter Jürgen Guckert drückte  der bislang größten Nachwuchshoffnung des Vereins, Max Reis den größten Pokal in die Hand. Der erst 15-jähriges aus Ramstein, ist somit jüngster Clubmeister aller Zeit. Der schon fast profihaft engagierte Schüler wagte in diesem Jahr den Sprung vom Rennkart in den großen Automobilsport und absolvierte eine komplette Saison in der Französischen Formel 4-Meisterschaft. Gegen internationale Konkurrenz sprangen 10 Top-Ten Platzierungen heraus, eine Poleposition und eine zweiter Platz beim Rennen auf dem legendären Stadtrundkurs in Pau. Darüber hinaus gelang Jochen Stoll aus Gundersweiler in seinem Porsche 911 GT3 Platz 4 im nationalen DMSB Berg-Cup für Tourenwagen. Der Otterberger Christoph Schwarz fuhr mit Rang drei auf das Podium des klassischen NSU Berg-Pokals 2022 und HAC-Pressesprecher Thomas Bubel steuerte virtuell auf Rang acht im ADAC SimRacing Berg-Cup, dass in seinem 30. Jahr als Vorstandsmitglied. Die über 120 Gäste, darunter 40 Fahrer und Teams aus ganz Deutschland feierten beim Höhepunkt des Abends den neuen Deutschen Meister Erwin Buck aus dem schwäbischen Garbenstätten, den Vize-Meister Andy Heindrichs aus Bergweiler in der Eifel sowie den Augsburger Robert Maslonka auf Rang drei. Die schwarz-rot-gold glänzenden Trophäen erhielten […]

Passion historische Gruppe C Sportwagen – Werner Frenz hütet ein Stück Berg-DM Geschichte

4. Dezember 2022

Im August diesen Jahres ergab sich die Gelegenheit für „Bergrennen in Deutschland“ zu einer Visite bei Werner Frenz, dem Sohn der Deutschen Berg-Legende aus den 1980er und 90er Jahren Willy Frenz. Werner wuchs in dieser Dekade als junger Bub in den Fahrerlagern der Deutschen Bergmeisterschaft auf, fuhr später mit einem Formel 3 im väterlichen Team und widmet sich inzwischen seit vielen Jahren dem historischen Rennsport mit klassischen Gruppe C-Rennsportwagen zum Oldtimer Grand-Prix und ähnlichen Veranstaltungen. Der Liebe wegen, hat der inzwischen 50-jährige, die Heimat Mönchengladbach verlassen und lebt in Koblenz, wo auch in einem Hinterhof, eine von außen unscheinbare Halle steht, voll mit Erinnerungen, Exponaten und natürlich einigen wunderschönen klassischer Rennwagen, die sich Frenz mit seinem Schwiegervater, auch ein passionierter Oldtimerracer, teilt. Die Erinnerung an seinen im Februar 2010 verstorbenen Vater, hält der Fachanwalt für Arbeitsrecht, quasi in einem Privatmuseum fest. Zahlreiche Utensilien, kistenweise Zeitungsauschnitte und Fotos sind hier gelagert oder prangen an den Wänden. „Bergrennen in Deutschland“ war es vergönnt bei einem netten Plausch über die glorreichen 1980er Jahre im Deutschen Bergrennsport zu sinnieren. Aus besagter Foto-Schatzkiste tauchten auch einige frühe Werke des Autors Thomas Bubel auf und natürlich des unvergessenen Rennleiter, Fotografen und MSa-Schreiberling Jürgen Hug. Einige „Baustellen“ , wie ein Osella PA 20/21 oder der 1984er Formel Ford 2000 seiner Frau, verlangen nach Fürsorge. Aber auch die Zeit von Werner Frenz ist begrenzt, obwohl er am liebsten täglich an seinen Schätzen schrauben würde. Ab und an zieht es den Rheinländer auch als Zuschauer zu einem Bergrennen, wo ihn doch noch viele Freunde aus vergangen Tagen gerne begrüßen. Der Kontakt zu einigen langjähren Bergspezialisten ist nie abgerissen, auch bedingt durch die Suche nach Teilen zum Wiederaufbau und der Restaurierung diverse Rennwagen. Die wunderschöne gelbe Lola T296 BMW seines Vaters besitzt derweil Martin Hörter, ein befreundeter Unternehmer aus dem nahen Ransbach-Baumbach. In dessen Halle hat auch der hellblaue Osella PA 20S BMW von Martin Krisam jun. eine neue Bleibe gefunden. Auch ein früheres Gesamtsieger-Fahrzeug der Bergmeisterschaft. Den zuletzt von Willy Frenz pilotierten Osella PA5, der noch aus den 1970er stammt, setzt Werner häufig bei diversen Historic-Veranstaltungen auf der Rundstrecke ein und genießt es seine Raritäten auf vier Rädern am Laufen zu halten und standesgemäß zu bewegen.

Patrick Rahn – Der Traum vom Dreiliter-Formelrenner wurde wahr

3. Dezember 2022

In diesen Wintertagen ist es um den Automobil-Bergrennsport naturgemäß recht ruhig. Doch hinter den Kulissen ist in den vergangen Wochen einiges passiert – zum Wohle der weiter wachsenden Rennsportwagen-Fraktion und in erster Linie aber von Patrick Rahn, dem Detmolder Motorsportler. Seit gut drei Wochen ist der bisherige Formel 3-Fahrer zum Dallara World Series-Piloten avanciert und wird die kommende Saison in einem 3-Liter V6-Formelrennwagen, mit einem Touch Formel 1-Optik, in Angriff nehmen. Die Vorfreude ist im Team Rahn jetzt schon riesengroß, aber noch gibt es einige Hausaufgaben zu erledigen. Patrick Rahn wird also auch im Jahr 2023 der italienischen Rennwagen-Marke Dallara die Treue halten, aber mit dem rund 480 PS starken Modell  T02 in die Königsklasse der Bergrennen antreten. Der lange gehegte Wunsch einen solchen Boliden einzusetzen, war auch bei Fahrerkollege und Rennwagenexperte Sascha Herz aus Heiligenstadt bekannt. Er gab Patrick einen Tipp auf ein hochwertigen Rennwagen, das in der Schweiz steht. Der Kontakt zum Besitzer Daniel Mauerhofer war schnell hergestellt und nach einigen netten Telefonaten war der Deal unter Dach und Fach.  Wie Patrick es liebt, wurde der Rennwagen in einem sehr gepflegtem und technisch sehr gutem Zustand übergeben. Der mit einem soundstraken Nissan V6-Motor bestücke Renner, inklusive großem Ersatzteilpakt, wurde vor Jahren vom bekannten Schweizer Jenzer-Team in den damaligen Rahmenrennen der Formel 1-Wochenenden in die Rennen geschickt. Nach der Fahrzeuge-Übernahme trat der Wagen als erstes den Weg zur Servicewerkstatt von Sascha Herz an. In den Hallen in Heiligenstadt wurde zwischenzeitlich Patricks Formel 3-Fahrzeug komplett überholt und für den neuen Besitzer Dominik Schlott bestens hergerichtet. Der bisherige KW Berg-Cup Fahrer wird damit zur neuen Saison in den Rennwagen-Bereich wechseln, sodass der F3 dem Bergrennsport erhalten bleibt. Patricks neue „Liebe“ wurde unterdessen einer Bestandsaufnahme unterzogen und alle mitgelieferten Ersatzteile katalogisiert. Bei dieser Gelegenheit versäumte man nicht ein für den Berg passendes Getriebe einzubauen und schon die individuelle Sitzposition für Patrick anzupassen. Aus der Sicht von Patrick Rahn ist dieser Schritt eine logische Folge. „Aus dem Formel 3 mit dem sehr guten Opel OPC Challenge-Motor von Spiess, ist nicht mehr Leistung herauszukitzeln, um mit den potenten Tatuus-Master Rennwagen in der 2 Liter-Klasse schlussendlich mithalten zu können“, sagt der Ostwestfale. „Aus wirtschaftlichen  Gründen machte ein neuer, bis zu 310 PS starker VW-Power-Engine Motor für den Formel 3 wenig Sinn. Da passt die Mathematik einfach nicht. Darum habe ich die gute Gelegenheit nun am Schopfe gepackt“. Dem Team ist klar, dass der V6-Bolide eine […]

Karl Schagerl ist Österreichs Motorsportler des Jahres

1. Dezember 2022

Wie jedes Jahr haben die Gremien der Austrian Motorsport Federation (AMF) auch diesmal wieder ihre Auszeichnungen des Jahres 2022 vergeben und dabei drei herausragende Piloten mit den Titeln „Talent of the Year“, „Legend of the Year“ und „Motorsportler des Jahres 2022“ ausgezeichnet. „Motorsportler des Jahres“ wurde wiederum Karl Schagerl, Vize-Europabergmeister, ausgezeichnet. Er erhielt zuvor den Titel „Best Performer“ in der Berg EM. Der Niederösterreicher Karl Schagerl gewann erstmals 2010 den Österreichischen Slalom Pokal der Serienfahrzeuge. 2013 freute er sich über seinen ersten Staatsmeistertitel in der Kategorie Autoslalom Div. III und feierte einige Siege bei der Bergrallye. Seit 2014 wurde der Purgstaller sieben Mal in Folge Österreichischer Berg-Staatsmeister. Das Antreten in der Berg Europameisterschaft war für den 43-Jährigen eine neue Herausforderung – und die meisterte er bravourös und holte 2022 mit Platz 2 in der Gesamtwertung den Vizeeuropameister-Titel sowie die FIA Auszeichnung „Best Performer“. Dafür erhielt er die Auszeichnung „Motorsportler des Jahres 2022“ in Österreich. Foto: FiA

KW Berg-Cup wählt gangbaren Weg für 2023 – Jein zum Performace Faktor

29. November 2022

Nach intensivem Meinungsaustausch hinter den Kulissen, zwischen den Rennveranstaltern und den Vertretern der AG Berg mit der Führung des KW Berg-Cup, herrscht nun wieder Klarheit im Bezug auf die Zukunft so mancher Bergrennen und der Einführung des Performance-Faktor im Tourenwagen-Bereich in diesem Lande. Der KW Berg-Cup wird sich bei den jeweiligen Bergrennen in der Tageswertung der FP-Wertung unterzeihen, sodass seine Spitzenfahrer auch weitern um die Deutsche Bergmeisterschaft und den DMSB Berg-Cup für Tourenwagen fahren können. Die nationalen Prädikate werden ab der kommenden Saison nämlich allein nach dem neuen Performance Faktor gewertet. Die interne Wertung des KW Berg-Cup wird vorerst aber weiter auf den altbekannten Hubraumklassen basieren. Somit stehen die KW Berg-Cup- und NSU-Bergpokal-Konzepte für 2023 nun fest – mit akzeptablem Kompromiss für alle Seiten. Diese sind eine Verbindung der Anforderungen unserer von Krisen aller Art geprägten Zeit und den Traditionen unserer Rennserien. Das erklärte Ziel der Konzepte ist es, keine Veranstaltung, die bisher Gastgeber für unsere beiden Meisterschaften war, in irgendeiner Form in ihrer Existenz zu gefährden. Deshalb starten die KW Berg-Cup Teilnehmer in den Tageswertungen in den von den jeweiligen Veranstaltern ausgeschriebenen Gruppen und Klassen. Im DMSB Bereich werden diese wohl überwiegend der Performance-Faktor-Einteilung entsprechen. Für die Punktevergabe zum KW Berg-Cup wird bei allen Rennen, bei denen dieses erforderlich wird, ein Ergebnis gemäß der bekannten Klasseneinteilung des KW Berg-Cups erstellt. Diese bleibt mit Ausnahme der entfallenden Dieselklasse vollständig erhalten. Nachdem feststeht, dass nächstes Jahr am Glasbach kein Rennen stattfindet, sieht das KW Berg-Cup Konzept für 2023 zehn Veranstaltungen vor, aus denen die punktbesten sieben Resultate je Fahrer beziehungsweise Team zur Jahreswertung herangezogen werden. Der Status der Rennserien bleibt National A Plus. Das heißt, zur Teilnahme reicht eine Nationale A-Lizenz des DMSB oder eine gleichwertige Stufe eines anderen ASN. Zugleich können so die Nationalen Sicherheitsbestimmungen des DMSB genutzt werden, was zum Beispiel die Nutzungsdauer von Sitzen und Gurten auf bis zu zehn Jahre erhöht. Zudem ermöglicht der gewählte Status zwei Rennen im angrenzenden Ausland sowie die Teilnahme und Wertung von Fahrern mit nicht vom DMSB ausgestellten Lizenzen. Der Zeitplan sieht vor, die Rahmenausschreibungen der Rennserien KW Berg-Cup und NSU-Bergpokal, für den sich nichts ändern wird, bis Mitte Dezember beim DMSB einzureichen. Zeitgleich gehen die Vereinbarungen für 2023 den Veranstaltern zu, der Rücklauf wird zeitnah erwartet. Danach kann der endgültige Terminkalender bekannt gegeben werden. Die Öffnung des Einschreibeportals erfolgt am 15. Januar für einen Zeitraum von vier Wochen.

Provisorische Termine 2023: Deutsche Bergmeisterschaft / DMSB Berg-Cups

21. November 2022

Seit wenigen Tagen gibt es Neuigkeiten im Terminkalender der Berg DM und zu den beiden DMSB Berg-Cups 2023. Nachdem der anvisierte Tausch der Termine von Glasbach und Homburg nicht zustande kam, werden am Rennsteig in Thüringen erst 2024 wieder die Rennmotoren zu hören sein. Der Homburger Automobilclub verbleibt somit auf seinem Datum Anfang Juli (08./09.07. 2023). Für die wachsende Belegschaft im Lager der Rennsportfahrzeuge könnte es positives zu vermelden geben. Die AG Berg und „BiD“ sind mit den Organisatoren des Französischen Meisterschaftslauf in Abreschviller im Gespräch, um Ende April kommenden Jahres den Saisonauftakt für die deutschen Formel- und Sportwagen-Teams, im Rahmen einer Wertung zum DMSB Berg-Cup für Rennsportfahrzeuge im grenznahen Lothringen (zwischen Saarbrücken und Strasbourg) zu ermöglichen. Wenn dies zustande käme, könnten die Aktiven gut vier Wochen früher ins Geschehen eingreifen, als die Jahre zuvor. 21.04.2023 – Test und Einstellfahrten Schotten (nur TW) 22.-23.04.2023 – Bergpreis Schottenring (nur TW) 28.-29.05.2023 – Wolsfelder Bergrennen 24.-25.06.2023 – Ibergrennen-Heiligenstadt 08.-09.07.2023 – Homburger Bergrennen 29.-30.07.2023 – Hauenstein Bergrennen 05.-06.08.2023 – Osnabrücker Bergrennen (FiA) 09.-10.09.2023 – Bergrennen Eichenbühl 23.-24.09.2023 – Auto Bergrennen St. Agatha (A) 29.-01.10.2023 – Bergrennen Mickhausen 29.-30.04.2023 – Course de Côte Abreschviller (F/ nur DBC RS) ?

Nächstes Glasbachrennen erst in 2024

18. November 2022

Aufgrund einer Terminüberschneidung für das in 2023 geplante Glasbachrennen konnten RSG Altensteiner-Oberland im nationalen und internationalen Berg-Terminkalender leider keinen geeigneten Termin für die Austragung des Glasbachrennens in 2023 finden. Daher hat sich der Verein entscheiden, die nächste Auflage des internationalen Glasbachrennens erst in 2024 durchzuführen. Das Jahr 2023 soll jedoch für zwei neue Veranstaltungsformate genutzt werden. Zum einen planen „Steinbacher“ und „Liebensteiner“ eine Classic-Veranstaltung für das zweite Juni-Wochenende unter Einbeziehung des Thüringentags in Schmalkalden und zum anderen die Austragung eines Bergslaloms Ende August 2023.

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