Wieder Top–Automobilsport am „Uphöfener Berg“ – mit Besuchern

15. August 2021

 Nach einem Jahr Corona-bedingter Pause kehren am 21./22. August die internationalen und nationalen Spitzenpiloten beim 53. Int. Osnabrücker ADAC Bergrennen an den „Uphöfener Berg“ zurück. Unter Einhaltung eines umfangreichen Hygienekonzeptes freut sich der MSC Osnabrück e.V. im ADAC als Veranstalter, auch Besucher an der Rennstrecke begrüßen zu dürfen. Die Tickets können online gebucht werden. Hierbei kann man zwischen den Veranstaltungstagen Samstag und Sonntag auszuwählen. Dabei stehen entlang der Rennstrecke insgesamt 5 Besucherzonen zur Auswahl, für die man Tickets buchen und das spektakuläre Renngeschehen an den Schlüsselstellen der 2,030 km langen bestens verfolgen kann. Zudem können die Besucherparkplätze diesmal kostenlos benutzt werden. Beim Finale zum diesjährigen FIA Int. Hill Climb Cup gehen insgesamt 146 Starterinnen und Starter aus 13 (!) Nationen an den Start. Sowohl in der Kategorie der Tourenwagen als auch der offenen Rennsportwagen haben absolute Spitzenfahrer genannt, so dass man über das gesamte Wochenende beim Fight gegen die Uhr absoluten Automobilsport der Spitzenklasse erwarten darf. Welche Piloten gehören zum engsten Favoritenkreis und zählen damit als erste Aspiranten auf den großen Gesamtsiegerpokal von „autoservice.com“? Dem Franzose Sebastien Petit gelang schon im Jahr 2018 mit dem Gesamtsieg der große Wurf. In diesem Jahr möchte er diesen Erfolg gerne wiederholen und nach zahlreichen internationalen Erfolgen in diesem Jahr mit seinem neuen NOVA NP 01 Sportwagen hat er auch den bestehenden Rekord von 50,055 sec. im Auge. Ebenso motiviert kehrt der beliebte Schweizer Marcel Steiner mit dem LobArt Honda LA01 in das Osnabrücker Land zurück. Für ihn bedeutet das Rennen Saisonpremiere, nachdem sein Rennfahrzeug noch einige Modifizierungen und Tests für einen erfolgsversprechenden Start benötigte. Premiere mit seinem neuen Rennfahrzeug hat auch der junge Schweizer Robin Faustini. Nach mehreren Jahren mit einem Formel 3000 möchte er bei seinem ersten Auftritt mit einem Osella FA 30 gleich für Furore sorgen und in der Spitze mitmischen, ohne echte Testkilometer zurückgelegt zu haben. Über 30 Formel- und Sportrennwagen sorgen für ein besonderes Erlebnis und rasante Geschwindigkeiten, wobei auf der Strecke bis über 200 km/h an Spitzengeschwindigkeiten erreicht werden. Nicht minder spannend geht es bei der zahlenmäßig am stärksten vertretenen Gruppen der Tourenwagen zu. Auch hier werden heiße Duelle erwartet. Der Tourenwagenrekordhalter Ronnie Bratschi (Mitsubishi Evo RS) aus der Schweiz hatte vor wenigen Wochen einen Rennunfall und nun wird er bis zur letzten Minute an seinem Fahrzeug reparieren, um die Reise in den Norden Deutschlands antreten zu können. Er hat in jedem Fall starke Konkurrenz. Besonders der im FIA Hill Climb Cup führende Dan Michl (Tschechische Republik) mit […]

Marcel Steiner Kolumne: Jetzt läuft‘s – aber richtig!

15. August 2021

Nun war es schon wieder lange still auf diesem Kanal. Nicht ganz so still war es bei uns. Aber auch nicht alles spielte von Anfang an in den richtigen Tönen. Doch alles mal der Reihe nach… Anfang Juni konnte ich den LobArt/Honda nach den Abstimmungsarbeiten bei Helftec Engineering abholen. Danach mussten wir das Auto wieder auf die Fliehkraftkupplung umbauen, und der Kupplungstest verlief gleich vielversprechend. Die Testfahrt in Anneau du Rhin (Frankreich) war für uns quasi eine Formsache und wir waren überzeugt, dass dem geplanten Bergrennen in Beaujolais (Frankreich) nichts mehr im Weg stehen würde. Leider wurden wir eines besseren belehrt: Auf der Rennstrecke wollte der Turbomotor nicht richtig in die Gänge kommen. Nach wenigen Runden mussten wir wieder zusammenpacken. In der darauffolgenden Woche stand der nächste Test an, bei welchem Flavio und Guido Helfenstein von Helftec Engineering auch vor Ort waren. Leider konnte auf der Strecke das Problem weder lokalisiert, noch behoben werden. Der Motor musste nochmals auf den Prüfstand… Die Situation erinnerte uns an die Anfänge mit dem LobArt, auch da lief es am Anfang sehr holprig und wir mussten den Heimweg antreten – zum Teil ohne gefahren zu sein. Auch jetzt ist es eine komplett neue Technik, die noch etwas Arbeit und Erfahrung braucht, bis sie richtig zum Laufen kommt. Genau aus diesem Grund arbeiten wir mit den richtigen Leuten zusammen, mit denen wir die Herausforderungen lösungsorientiert angehen können. Nach einem kompletten Check der mechanischen und elektronischen Systeme und Feinabstimmung des Kennfeldes konnten wir auf dem Prüfstand grünes Licht geben. Am 3. August waren wir erneut in Anneau du Rhin zum Test. Nun lief der Motor wie am Schnürchen. Nur die Tücken der Technik holten uns nach 1 ½ Runde in Form einer gebrochenen Antriebswelle ein. Diese konnten wir in nützlicher Zeit vor Ort tauschen und den Test zur vollen Zufriedenheit vorführen. Wir testeten alle Leistungsstufen mit beeindruckenden Topspeed-Werten. Auch Startübungen mit Traktionskontrolle konnte ich absolvieren. In der Datenaufzeichnung konnten wir eine imposante Beschleunigung auf 100 und 200 km/h rauslesen. Auch das Fahrverhalten des LobArt aus Fahrwerk und Aerodynamik stimmte mich positiv. Das Paket scheint auf der Rundstrecke gut miteinander zu harmonieren. Nach diesem positiven Test werden wir den LobArt/Honda Turbo am Berg erproben. Wir sind alle voll motiviert und freuen uns, nach fast zwei Jahren wieder an den Rennen von Osnabrück (D), Oberhallau (CH), Turkheim (F) und St. Agath (A) teilzunehmen. Bei diesen Rennen werden wir noch […]

Report Alpe Nevegal (I) Höhen und Tiefen für die Deutschen

10. August 2021

Spannender Bergrennsport wurde auch in diesem Jahr im italienischen Belluno geboten. Dabei sorgte am Sonntag das Wetter für Troubles, nachdem am Trainingstag der Regen erst kurz nach dem letzten Fahrer einsetzte. Der 1. Rennlauf wurde durch kurze Regenspritzer zu einem echten Reifenroulette, ehe kurz vor den E1 1,6l Piloten im oberen Teil ein längerer Regenschauer über Nevegal hereinbrach. Dabei starteten einige Fahrer mit Slicks zu diesem Lauf, was zu diesem Zeitpunkt leider die falsche Wahl war. Dass die letzten offenen Rennwagen dann schon wieder auf die profillosen Reifen setzten, zeigte wie schnell sich die Bedingungen änderten. Der 2. Rennlauf ging dann zum Glück komplett trocken über die Bühne. Leider erlebten ausgerechnet die österreichischen Fahrer ein sehr schwieriges Rennwochenende in Belluno mit vielen Ausfällen und technischen Defekten. Dazu gesellte sich auch der Schwarzwälder Alexander Hin, dem im zweiten Lauf ein Missgeschick passierte, das sie Schaltung lahmlegte. Teamkollege Georg Lang glänzte hingegen bei seinem ersten Auftritt in „bella Italia“. Im Kampf um den Gesamtsieg konnte sich mit einer exzellenten Leistung der Trentiner Diego Degasperi gegen die starke Konkurrenz durchsetzen. Mit seinem Osella FA30 Zytek konnte er mit beeindruckenden Zeiten für Begeisterung sorgen. Vor allem in Rennlauf 1 nutzte er als letzter Fahrer die besser werdenden Bedingungen gnadenlos aus. Auf dem zweiten Platz folgte Stefano di Fulvio mit seinem Osella PA30 Zytek, der heuer erst sein zweites Bergrennen absolvierte. Mit seiner spektakulären Fahrweise konnte er sich in Rennlauf 2 sogar die Bestzeit realisieren. Durch seine frühere Startposition in Rennlauf 1 setzte er noch auf Regenreifen, jedoch hielt sich mit 2,5sec. sein Rückstand auf den Sieger trotzdem in engen Grenzen. Mit der fünftschnellsten Zeit, trotz Regenreifen lag Alexander Hin im „nackten“ Osella PA 30 mit neuem LRM-Motor nach dem ersten Rennlauf auf Gesamtrang 5 und in Reichweite des Podiums. In Lauf zwei strandete Hin dann aber auf der Strecke. „Ein Klettverschluss löste sich vom Akku, sodass die Schaltung aussetzte“, erklärte Hin. „Dennoch bin ich ganz Zuversichtlich. Jeder Meter hier, mit dieser Rakete, war für mich Gold wert“. Das Gesamt-Podium komplettierte Federico Liber mit dem Gloria C8P Evo, der mit einer tollen Performance an diesem Wochenende glänzen konnte. Im 1. Rennlauf musste er sich nur knapp geschlagen geben, jedoch legte er dort den Grundstein für eine Platzierung am Podium. Im trockenen 2. Rennheat konnte er dann abermals eine Spitzenzeit fixieren. Rang Vier im Gesamtklassement sicherte sich sein Teamkollege Mirko Venturato. Mit exzellenten Zeiten am Steuer […]

Vorschau Alpe del Nevegal (I) Sieben Deutsche auf einen Streich

5. August 2021

Beim 47° Bergrennen Alpe del Nevegal in Belluno darf trotz des zeitgleich stattfindenden CIVM-Lauf in Süditalien ein echt hochkarätiges Starterfeld begrüßt werden. Die Fans müssen dagegen zuhause bleiben, denn das Rennen findet unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Die anspruchsvolle Strecke in der Region Venezien wird dabei dennoch für spannenden Bergrennsport sorgen. Mit von der Partie sind, neben sieben Deutschen auch einige Fahrer aus Österreich, zählt dieses Rennen doch nach einigen Jahren wieder zur Österreichischen Berg-Staatsmeisterschaft. Im Kampf um den Gesamtsieg dürfte es dabei sehr spannend werden. Als einer der großen Favoriten geht dabei der Trentiner Diego Degasperi ins Rennen, der mit seinem Osella FA30 Zytek sich für einen Start im heimatnahen Belluno entschieden hat. Mit dem spektakulären Boliden ist ihm dabei sicherlich einiges zuzutrauen. Einer der größten Herausforderer dürfte dabei Stefano di Fulvio mit dem neuaufgebauten Osella PA30 Zytek sein. Mit diesem Boliden konnte er gleich beim ersten Einsatz im Frühjahr mit einer eindrucksvollen Leistung überzeugen, womit man ihm auch in Belluno einiges zutrauen wird können. Für zusätzliche Spannung wird beim Bergrennen 47° Alpe del Nevegal der Italiener Denny Zardo sorgen, der nach ein paar Jahren Pause sein Comeback mit seinem Norma M20FC Zytek absolvieren wird. Erstmals dieser Herausforderung wird sich der Deutsche Alexander Hin stellen, der seinen von Lang-Motorsport neuaufgebauten Osella PA30, jetzt mit neuem Zytek LRM-Motor an den Start bringen wird. Auch er ist im Kampf um die Topzeiten keines Falls zu unterschätzen, kennt die Strecke ab noch kaum. Des Weiteren wird der Kärntner Bernhard Gradischnig mit seinem Norma M20FC Synergy ebenfalls das erste Mal dieses Rennen in Angriff nehmen. Auch er konnte zuletzt sich immer besser in Szene setzen und sollte durchaus in der Lage sein um die Topplatzierungen mit zu fighten. Nicht unterschätzen sollte man auch den Italiener Renzo Meneghetti mit dem Lucchini BMW, der ebenfalls in Belluno schon mit starken Rennen zu glänzen vermochte. Erstmals wird der Deutsche Stefan Armbruster seinen neuen PRC S4 BMW an den Start bringen und zudem in Italien überhaupt das erste Mal an den Start gehen. Aber auch aus der kleineren Klasse dürften einige Piloten ganz vorne um den Sieg mitmischen. Allen voran der Italiener Federico Liber mit dem Gloria C8P Evo, der jederzeit für Topzeiten oder Gesamtsiege sorgen kann. Aber auch sein Teamkollege Mirko Venturato ist mit seinem Gloria C8P Evo keines Falls zu unterschätzen. Bei den 2l Formelboliden dürfte es ebenfalls spannend werden, wobei einer der großen Favoriten […]

Ab sofort Tickets für das 53. Int. Osnabrücker ADAC Bergrennen

4. August 2021

Die zuständige Genehmigungsbehörde hat dem Hygienekonzept für das 53. Int. Osnabrücker ADAC Bergrennen am 21./22. August 2021 zugestimmt und in diesem Rahmen auch unter Auflagen „grünes Licht“ für die Zulassung von Besuchern an der Rennstrecke in begrenztem Umfang gegeben. Damit beginnt ab sofort der Ticketverkauf unter www.msc-osnabrueck.com An der Strecke sind insgesamt 5 Besucherzonen mit unterschiedlichen Kapazitäten ausgewiesen. Diese können tagesspezifisch – somit für Samstag und/oder Sonntag gebucht werden – solange diese verfügbar sind. Es werden Tickets für Erwachsene, Jugendliche und Kinder (bis 10 Jahre frei) angeboten. Mit dem Erwerb eines Tickets erhält der Besucher detaillierte Informationen und Hinweise zu den einzuhaltenden Hygieneregeln. Grundsätzlich gilt, dass Zutritt zum Veranstaltungsgelände erhält, wer – Geimpft – Genesen – Getestet (Test nicht älter als 24 h) ist. Mit den gebuchten Online-Tickets werden weitere Corona-Regeln, die für das Bergrennen gelten, bekanntgegeben. So besteht u.a. die Verpflichtung zum Tragen eines medizinischen Mund-Nasen-Schutzes bis zur Einnahme des Platzes an der Rennstrecke bzw., wenn dieser verlassen wird. Außerdem wird auf das Abstandsgebot hingewiesen. Bei Bedarf gibt es auch ein Schnelltestangebot vor Ort. Tickets werden in diesem Jahr nur online im Vorverkauf angeboten; eine Tageskasse vor Ort gibt es nicht. In den Besucherzonen besteht in diesem Jahr ein generelles Alkoholverbot. Getränke (alkoholfrei) und Speisen (Imbiss) werden in allen Besucherzonen angeboten. Die Zuschauer vor Ort sowie im zusätzlich angebotenem Livestream erleben ein Automobilsport-Event der Extraklasse mit der europäischen Meisterschaft FIA Int. Hillclimb Cup, der Deutschen Automobil-Bergmeisterschaft, der Meisterschaft des Großherzogtums Luxemburg und weiteren Top-Serien. Rund 150 Starterinnen und Starter aus ca. 10 Nationen werden dabei in den verschiedenen Klassen um tausendstel Sekunden am 2,00 km langen „Uphöfener Berg“ fighten. Direktlink zum Ticket-Shop: https://msc-osnabrueck.baeder-suite.de Alle weiteren Infos zum diesjährigen Bergrennen erhält man unter www.msc-osnabrueck.com

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