Keine offizielle Masters-Delegation – Wildecards möglich

31. August 2021

Die vierte Ausgabe der FIA Hill Climb Masters findet bekanntlich vom 08. bis 10. Oktober 2021 in Braga, Portugal statt. Nach der Absage wegen Corona im Vorjahr, hat die FiA nun alle Anstrengungen unternommen, das „Race of Champions der Berge“, in diesem Jahr nachzuholen. Aber, eine offizielle deutsche Mannschaft, die um den Nationen-Cup fährt, wird vom DMSB nicht gestellt. Diese Entscheidung traf kürzlich das DMSB-Präsidium. Christoph Schackmann aus dem DMSB-Fachausschuss Berg, unser Team-Captain und Delegationsleiter der vergangen Jahre, wird somit nicht an der Rampa Falperra vor Ort sein. Nach den unzähligen Rennabsagen der letzten Coronamonaten, ist dies ein weiterer Tiefschlag für den deutschen Bergrennsport. Dennoch steht allen einheimischen Aktiven eine Teilnahme an diesem wundervollen Ereignis nichts im Wege. Wer die von Deutschland aus über 2.000 km lange Reise nach Portugal nicht scheuen möchte, kann sich regulär oder über eine Wildecard auf dem bereits freigeschalteten und brandneuen FIA-Online-Nennportal einschreiben und muss sich diesen Vorgang vom DMSB, sprich vom Automobilsport-Koordinator Alexander Geier (eMail: ageier@dmsb.de) „abstempeln“ lassen. Eine Einschreibegebühr wird wie beim Masters üblich, nicht erhoben. 160 Fahrerinnen und Fahrer werden am zweiten Oktoberwochenende auf der auf rund 3 Kilometer verkürzte EM-Strecke zugelassen sein. Nennschluss ist der 15. September 2021 – 24 Uhr. Jene Fahrer, welche beim derzeitigen DM und DMSB Berg-Cup-Stand (also nach Osnabrück) entweder unter den 5 Ersten der Kategorie (sprich Tourenwagen oder Rennwagen) oder den 3 Ersten ihrer Gruppe (bei mindestens 6 gewerteten Fahrern innerhalb dieser Gruppe, ansonsten nur der Gruppen-Erste) liegen, können ohne WildCard nennen! Zudem hat eine Dame sowie ein U25-Fahrer einen Startplatz sicher. Und Alexander Hin ist durch seinen Platz in den Top12 der Endwertung des FIA-Hillclimb Cups qualifiziert, während sich Robert Meiers (Tatuus Formel Renault) am kommenden Wochenende in Turckheim auch über seine Platzierung in der belgischen Bergmeisterschaft qualifizieren dürfte. Trotz aller Umstände werden in Portugal auf jeden Fall Alexander Hin (Osella PA 30) und auch Georg Lang (Tatuus Renault Evo) die Flagge Deutschlands hoch halten. Bei weiteren Piloten aus dem KW Berg-Cup und dem übrigen Tourenwagen-Sektor laufen bereits die Planungen. Wer sich schlussendlich auf die Reise machen wird ist „Bergrennen in Deutschland“ derzeit nicht bekannt. Die Bedingungen der Teilnahmeberechtigung von Fahrerinnen und Fahrern am Wettbewerb sind in Artikel 6 und Anhang 1 zum Sportreglement des FIA Hill Climb Masters definiert. Folgende Dokumente werden während des Eintragungsprozesses auf die Plattform gefordert und müssen hochgeladen werden: – Kopie der Internationalen Lizenz – Kopie Führerscheins – Mindestens 4 Fotos, frei von […]

Formel 1: Eine Faszination und Liga für sich

27. August 2021

Formel 1 ist bekannt für ihre spannenden Duelle, extremen Geschwindigkeiten und die dramatischen Unfälle. Es gehört weltweit zu einer der spektakulärsten Rennen, Gefahren bleiben jedoch nicht aus, denn meist enden diese Rennen im Reifenstafel, Kiesbett und mittlerweile höchst selten, manchmal sogar tödlich. Wer sich am Ende der langen Saison den Weltmeistertitel holt, wird als Held gekürt. Über 500 Millionen Zuschauer finden es faszinierend und fiebern mit, wenn die Formel-1-Fahrer in wenigen Sekunden ihr Tempo beschleunigen und um die engen Kurven rasen. Wenn man sich die Entwicklung und Geschichte anschaut, galt das Automobil Ende des 19. Jahrhunderts als stinkend, laut und nicht sehr zuverlässig. Hersteller aber haben mit der Zeit bewiesen, dass größere Strecken damit zu bewältigen sind und haben dies durch Ausdauerprüfungen, Fahrten und die Standfestigkeit von Motoren demonstriert. Aus den Wettfahrten Prüfungen ergaben sich Autorennen mit eigenen Rund-Kursen: In den 20er Jahren wurden die Strecken des Nürburgrings erbaut. Aus dem Grand Prix der 20er und 30er Jahren entwickelte sich die Formel 1 nach dem Krieg, also die Königsklasse des Automobil-Rennsports. Mehr zur Formel-1-Geschichte und deren technischen Entwicklungen können auf planet-wissen.de nachgelesen werden. Das erste offizielle Formel-1-Rennen startete im britischen Silverstone. Seitdem finden diese Weltmeisterschaften jedes Jahr statt. In jeder Saison erfolgen die Rennen in unterschiedlichen Ländern, bei denen WM-Punkte gesammelt werden. Keiner aber war bisher so erfolgreich wie Michael Schumacher. Der Rennfahrer zählt mit sieben gewonnen Weltmeisterschaften zu den erfolgreichsten aller Zeiten. Die Schattenseiten zeigen aber auch, dass zwei Dutzend an Fahrern in der Formel-1-Geschichte ums Leben kamen. Zuletzt verunglückte der mehrfache brasilianische Weltmeister Ayrton Senna. Dieser starb 1994 in San Marino beim Großen Preis. Durch dieses traumatische Erlebnis hat sich die Sicherheit im Bezug auf die Bauweise der Fahrzeuge, Sicherheitsbegrenzungen und Streckenführungen verändert und angepasst. Spitzengeschwindigkeiten liegen bei 300 Kilometer pro Stunde sind aber keineswegs von tödlichen Unfällen in der Zukunft ausgeschlossen. Kommt es zu den legendären Rennfahrern der Formel 1 steht Lewis Hamilton ganz oben. Dieser hat sich als Rekordfahrer die meisten Siege und Weltmeisterschaftstitel geholt. Auch an Werbeerträgen hat er sich schon die meisten ergattert. Nicht nur ist er ein überragender Rennfahrer, auch privat ist er eine politisch engagierte Persönlichkeit. Nach Lewis folgt Sebastian Vettel in der Rangliste. Er ist Deutschlands zweiter Formel-1-Champion. Er hat zwischen Teams gewechselt und fährt nun für Aston Martin. Charakteristisch ist er bekannt für seine Verbissenheit und seinen Ehrgeiz. Sein Verhältnis zum Motorrennsport ist intensiv und er teilt ähnliche Werte wie […]

Ein guter Anfang ist wieder gefunden

25. August 2021

Das lange entgegenfiebern auf den emotionalen Moment, mit einem schnellen Formel-Rennwagen wieder auf eine kurvenreiche Bergrennstrecke losgelassen zu werden, hatte am vergangen Wochenende beim 53. Int. Osnabrücker ADAC Bergrennen endlich ein Ende. Nach mehr als zwei Jahren ohne Renneinsatz durfte der Detmolder Patrick Rahn in der Pandemie das Cockpit seines Dallara F306 Opel-OPC besteigen. Dank des unermüdlichen MSC Osnabrück fand mit dem ersten deutschen Bergrennen in dieser schwierigen Zeit auch gleichzeitig die Heimveranstaltung des Teams statt. Der Lauf im Osnabrücker Land zählte neben den nationalen Prädikaten der Deutschen Berg-Meisterschaft und des DMSB Berg-Cups auch als Finale des FiA Int. Hillclimb Cup. Dem entsprechend fand sich gerade in den Gruppen und Klassen der offenen Rennwagen ein großartiges internationales Spitzenfeld, mit vielen namhaften Fahrern in der Borgloher Schweiz ein. Viele Akteure davon saßen in dieser Saison bereits wieder mehrfach hinter dem Volant ihres Rennwagens und hatten schon wieder ihre Routine zurück erlangt. Dem entsprechend hoch hingen die Trauben für Patrick und seine Mannschaft an diesem Wochenende. Insgesamt vier Trainingsläufe und bis zum Rennstopp im Rahmen eines Wolkenbruchs schaffte man drei Durchgängen, vier waren geplant. Die beiden schnellsten Zeiten des Sonntags flossen die Tageswertung ein. Wie sich anschließend herausstellte war ein Kabelbruch ursächlich für Schaltprobleme im ersten Rennlauf am Sonntagmorgen, die jedoch schnell lokalisiert und behoben wurden. Danach lief es deutlich besser für Patrick Rahn. Mit seiner persönlichen Bestzeit von 1:01,825 min konnte der Lipper noch nicht ganz an seine Topzeiten aus dem Jahr 2019 anknüpfen. Da sich auch die Gripverhältnisse zwischenzeitlich nicht zum Guten entwickelt hatten und auch die Spitzenpiloten an ihre Bestmarken nicht heran kamen,  zeigte sich Patrick am Ende doch recht zufrieden mit dem Erreichten. In der internationalen FiA-Wertung bedeutete dies Rang 13 und in der Deutschen Meisterschaft in der 2-Liter Formel-Klasse Rang 3. „Im dritten Lauf ist mir ein kleiner Fahrfehler unterlaufen, der mich doch gewurmt hat“, so Patrick. „Alles in allem bin ich jedoch erst einmal glücklich mit unserer Performance und das unser neues Design von Rennwagen, LKW und Zelt gut angekommen ist. Wir wurden viele Male von Fahrerkollegen und Zuschauern darauf angesprochen, was mich besonders freut“. Bleibt zu hoffen, dass das Beispiel Osnabrück Schule macht und im kommenden Jahr 2022 wieder mehr Bergrennen in Deutschland stattfinden können. Läuft alles glatt, möchte das Formula 3 Motorsport-Team Patrick Rahn in einem Monat beim extrem schnellen Bergrennen St. Agatha in Oberösterreich an den Start gehen, was dann schon wieder den […]

Gleich wieder von Null auf Hundert – Osnabrück macht Mut

23. August 2021

Seit dem ersten Oktoberwochenende 2019 fand erstmals wieder in Deutschland ein Bergrennen statt. Dass dies dem MSC Osnabrück mit seinem 53. Int. Osnabrücker ADAC Bergrennen gelang, hatten viele Anhänger der so traditionsreichen Motorsportart, erhofft und erwartet. In festen Besucherzonen und nach der GGG-Regel waren sogar, in begrenztem Umfang Zuschauer am Uphöfener Berg zugelassen. Die lange Vorbereitungszeit in der Organisation, mit einem eigens aufgestellten Hygienekonzept zahlte sich aus. Bernd Stegmann und seine Mitverantwortlichen setzten in der Pandemie ein Zeichen der Hoffnung für das Jahr 2022, und für die zahlreichen Veranstalterkollegen aus der Deutschen Bergmeisterschaft und dem KW Berg-Cup. In der Borgloher Schweiz, war man von Seiten des veranstaltenden MSC Osnabrück am Ende der Veranstaltung zwar nass bis auf die Unterhosen, aber dennoch sehr zufrieden unter diesen noch nie dagewesenen Umständen ein Bergrennen dieser Güte über die Bühne gebracht zu haben. Klar, die wunderbare, unbeschwerte Atmosphäre der vergangen Jahre, mit über 25.000 Zuschauern an der Strecke, konnte sich so natürlich nicht einstellen. Aber, der erste Schritt ist getan und der Weg aufgezeigt für eine wieder mehr Bergrennen umfassende Meisterschaftsrunde im kommenden Jahr. Das Osnabrücker Bergrennen war zugleich auch das letzte Bergrennen in der Bundesrepublik in 2021, denn die Läufe in Eichenbühl und Mickhausen sind bereits abgesagt. Dass es der Bergrenngemeinde nicht zu wohl wird, dafür sorgte am Sonntagnachmittag gegen 16 Uhr der Wettergott. Petrus öffnete seine Schleusen über dem Veranstaltungsgelände und ein Wolkenbruch veranlasste die Rennleitung den gerade erst begonnen 4. Rennlauf, sowie den Rennablauf generell zu stoppen. Mit dem Auswertungsmodus der schnellsten zwei aus viel Läufen, waren so eh keine Zeitverbesserungen in der Tageswertung mehr möglich. Schade nur für die Wertung der Deutschen Bergmeisterschaft, wo in diesem Jahr bei jedem der wenigen einzelnen Rennläufe Punkte vergeben werden. So, also nur drei Mal DM-Punkte, plus Zusatzpunkte aus dem letzten Trainingslauf. Beim Rennen in St. Agatha in fünf Wochen, werden weitere letzte Zähler vergeben und die Meister in der DM und den DMSB Berg-Cups hoffentlich gefunden. Auffällig war, die Disziplin aller Aktiven die zum Großteil sehr lange nicht mehr im Rennauto saßen. Übermotiviert ging niemand ans Werk und so blieben schlimme Unfälle aus. Diejenigen die bereits einige Bergrennen dieses Jahr auf der Uhr haben, wie vor allem die Franzosen, spielten ihren Vorteil gnadenlos aus, allen voran die Familie Petit. Der Gesamtsieger des Wochenendes Sebastien Petit kann die meisten Kilometer überhaupt auf Bergrennstrecken und Autobahnen in diesem Jahr vorweisen. Der Französische Meister tingelte in […]

Direktlink zum YouTube-Livestream Osnabrücker Bergrennen

20. August 2021

Anhänger des Bergrennsports freuen sich auf das 53. Int. Osnabrücker ADAC Bergrennen, in diesem Jahr wieder mit einem sportlich hochkarätigen Teilnehmerfeld. Natürlich wird es in diesem Jahr von der Veranstaltung erneut einen attraktiven Livestream geben, insbesondere da aufgrund der Corona-Pandemie die Besucherkapazitäten eingeschränkt sein werden. Die Firma Ü-tec GmbH Fernsehproduktion (www.ue-tec.de) wird diesen wieder realisieren. Mit insgesamt 8 Kameras wird dabei das Rennen vom Start bis ins Ziel in allen Bereichen erfasst. Folgende Übertragungszeiten sind vorgesehen: Samstag, 21.8. – Training  8:00 Uhr – ca. 18:00 Uhr Sonntag, 22.8. – Rennen  8:00 Uhr – bis Renn-Ende. Training: Rennen:

Diese Bergrennen stehen 2021 noch an

20. August 2021

Seit April laufen die diesjährigen Bergrennen in Europa und mit dem sich annähernden Oktober rückt auch das Ende der Saison langsam in Sicht. Nichtsdestotrotz stehen noch einige spannende Rennen für die kommenden Monate an, die Fans auf dem Schirm haben sollten. Ob die FIA Berg EM, die FIA Hillclimb Masters oder die deutsche Automobil Bergmeisterschaft, Freunde des Bergrennens kommen definitiv noch auf ihre Kosten. Ebenso wie bei den Bergrennen, läuft auch die Runde der Deutsche Tourenwagen-Masters (DTM) noch bis Oktober, anschließend dürfen sich Motorsport-Fans zumindest noch mit der Formel 1 und dem MotoGP vergnügen. Vor allem bei der Formel 1 ist in diesem Jahr ordentlich Spannung mit von der Partie, bei der sich Lewis Hamilton im Mercedes und Max Verstappen von Red Bull ein Kopf an Kopf Rennen liefern. Buchmacher sehen die zwei Topfahrer aktuell gleichauf, auch wenn Hamilton nach dem Ausscheiden Verstappens momentan die Nase vorn hat. Wer einen sicheren Sportwetten Bonus nutzt, sollte sich für einen der beiden Piloten entscheiden, die Dominanz gegenüber der Konkurrenz ist schlichtweg zu groß. Doch der Fokus liegt sicherlich zuerst auf den anstehenden Rennen der Bergmeisterschaften 2021. Welche Termine Fans keinesfalls verpassen sollten, haben wir hier zusammengefasst. August Die deutsche Automobil Bergmeisterschaft geht schon an diesem Wochenende mit dem Osnabrücker ADAC Bergrennen verspätet los. Bei Deutschlands nördlichstem Rennen kommen traditionell einige der besten Fahrer des internationalen Feldes zusammen, um auf der schmalen und kurvigen Strecke zu glänzen. Etwas über zwei Kilometer gilt es hier zu überwinden, wenn vom 21. bis zum 22. August die Motoren angeschmissen werden. Auch die Österreichische Bergmeisterschaft 2021 blickt auf das Nächste Event in Slowenien in Ilirska Bistrica. Das Rennen zählt ebenfalls zur Berg-EM und die rund fünf Kilometer lange Strecke hat einiges zu bieten. So unter anderem einen Kreisverkehr, der seit dem vergangenen Jahr auf der Route liegt. Ansonsten begeistern Schikanen, Spitzkehren und enge Kurven die Zuschauer und fordern die Fahrer gleichermaßen heraus. Das Rennen findet am 28. und 29. August im Südwesten des Landes statt. Zeitgleich brüllen die Motoren auch in der Deutsch-Schweiz, zwischen Schwarzwald und Rheinufer beim Bergrennen Oberhallau, mit Zuschauer und den Aktiven des KW Berg-Cup. In St. Andrä-Kitzeck in der Steiermark steht am 22. August ein Lauf des Bergralleycups 2021 an. Die Strecke dürfte dem ein oder anderen von den Österreichischen Bergmeisterschaften bekannt sein und liegt über zwei Kilometer idyllisch in den Weinbergen der Region. Außerdem bietet sie einen guten Fahrfluss ohne enorm komplexe […]

KW Berg-Cup und NSU-Bergpokal heiß auf Osnabrück

19. August 2021

Zurück auf gewohntes Terrain. Auch wenn die drei Abstecher auf Rundstrecken im Fastest-Lap-Modus tierisch Spaß bereitet haben, so freuen sich doch alle KW Berg-Cup und NSU-Bergpokal Aktiven riesig auf das erste Bergrennen seit Mickhausen 2019. Unglaubliche 22 Monate Warten liegen zwischen den beiden Events. Nun gilt es, die Berg-Sensoren so schnell wie möglich wieder in Höchstform zu bringen. Vier Trainingsläufe am Samstag und ebenfalls vier Rennläufe am Sonntag sind auf dem 2,030 Kilometer langen Uphöfener Berg zu bewältigen. Zur Wertung zählen übrigens nur die besten zwei der Sonntags-Runs. Das eröffnet gute Chancen kleine Fehler auszubügeln. Und garantiert beim „53. Int. Osnabrücker ADAC Bergrennen“ bis zum Schluss höchste Spannung. Für den FIA International Hill Climb Cup ist das Rennen in der Borgloher Schweiz bereits das Finale, fast alle Top-Favoriten werden am Start stehen. Außerdem geht es um Punkte für die Luxemburger Bergmeisterschaft und die DMSB-Bergprädikate. Für die Letztgenannten werden es sogar die ersten Zähler dieser Saison sein. Anders verhält es sich im KW Berg-Cup und im NSU-Bergpokal. Schon dreimal hat es ein Kräftemessen gegeben, das hat die Durchführung der Jahreswertungen früh abgesichert. Die Gesamtwertung führt das Team Jürgen Plumm / Lars Bröker auf einem Mitsubishi Lancer Evo 9 an. 20 Punkte zurück lauert Erwin Buck (VW Spiess-Scirocco) auf seine Chance. Die könnte sich bei den nun folgenden drei Bergrennen eröffnen, weil er bei diesen aufgrund mehr Teilnehmern in der Klasse höher punkten kann als das Mitsubishi-Team aus der Gruppe F. Dritte der Gesamtliste sind Tom Strasser und Hansi Eller (VW Minichberger-Scirocco), die allerdings in Osnabrück nicht dabei sind. Beste Chancen daher für Norbert Wimmer (P4/BMW 2002) und die Mannschaft Armin Ebenhöh / Tobi Mayer (P5/VW Minichberger-Scirocco) sich noch weiter nach vorne zu schieben. Im NSU-Bergpokal liegt Uwe Schindler derzeit nach dem Ausfall von Senkrechtstarter Christian Hindmarsh in Hockenheim 2 klar an der Spitze vor Christian und seinem Teampartner Thomas Krystofiak. Insgesamt sind für Osnabrück inklusive E-Mobil Berg-Cup und „Kampf der Zwerge“ 146 Nennungen beim Veranstalter eingegangen. 48 davon kommen vom KW Berg-Cup und NSU-Bergpokal. Am kommenden Wochenende sind unter Auflagen auch Zuschauer erlaubt. Die Tickets müssen im Vorverkauf im Internet erworben werden. Für alle, die nicht vor Ort dabei sein können, gibt es einen professionell gestalteten Livestream. Unter www.msc-osnabrueck.com/livestream kann an beiden Tagen die volle Action jeweils von 08:00 Uhr bis etwa 17:30 Uhr kostenfrei mitverfolgt werden. Das Organisations-Team des MSC Osnabrück hat unterstützt von seinen Helfern mit unglaublich viel Einsatz und Herzblut eine […]

Luxemburg mit neuem Captain Patrick Weber zum FiA Masters

19. August 2021

Als Goldmedaillengewinner und Titelverteidiger des FiA Hillclimb Masters – Nationen-Cups 2018, wird das Großherzogtum Luxemburg natürlich im portugiesischen Braga am Start sein. Vom Luxemburger Automobilclub wurde mit Patrick Weber nun ein neuer Kapitän zur Leitung der ACL-Delegation ernannt, nachdem Norbert Harz sich aus der Sportkommission zurückzog. Schon 2014 war Weber Mitorganisator und Streckensprecher des allerersten FiA Masters in Eschdorf , und fungierte 2018 in Gubbio erneut als Streckensprecher in den Sprachen Englisch, Französisch und Deutsch und wird diese vierte Ausgabe aus einer neuen Perspektive erleben. Die Auswirkungen der Pandemie haben bei den beiden einzigen Bergrennen (Holtz und Eschdorf), die für das Großherzogtum geplant waren, ihren Tribut gefordert. Dennoch stellte man eine kompakte Berg-Meisterschaft für Luxemburg, mit Rennen in Belgien, Frankreich und Deutschland auf die Beine. „Es ist wahr, dass einige unserer Fahrer ihre Aktivitäten für diese Saison auf Eis gelegt haben, aber fast alle, die in der Mini-Meisterschaft 2021 antreten, sind gespannt darauf, die Reise nach Portugal anzutreten“, ist Patrick Weber optimistisch. „Ich denke, die Verantwortung einer Titelverteidigung oder guten Ergebnissen liegt mehr bei den Fahrern als beim Team-Captain und angesichts des Ranking Systems muss auch das nötige Glück dazu kommen. Ich denke, dass die Rolle des Kapitäns vielmehr darin besteht, dass maximal viele luxemburgische Fahrer unter bestmöglichen Bedingungen beim Masters teilnehmen können.“ Der überraschende luxemburgische Sieg 2018 in der Nationenwertung, war damals in den Medien des Großherzogtums ein großes Thema und erfüllte aller einheimische Motorsportler mit Stolz. „Natürlich hatte der Sieg im Nationenpokal eine gute mediale Wirkung, aber ich denke, dass die erste Ausgabe des Masters im Jahr 2014 im Großherzogtum eine schöne Tradition hervorgebracht hat, für die luxemburgischen ‚Hill Climbers‘ sowieso“. Wer letztendlich unter der Flagge Luxemburgs auf der Rampa Falperra an die Startlinie rollt, wird in nächster Zeit entschieden. „Wir werden zuerst versuchen, möglichst viele Fahrer am Start zu haben, aber wer genau das Team für den Nationenpokal bilden wird, ist noch offen. Angesichts der engen Verbindungen zwischen unserem Land und Portugal, bekanntlich leben ja viele portugiesischstämmige Menschen hier, versuchen wir dies mit ein oder zwei Fahrern aus dieser Community zu feiern“.

Patrick Rahn bei der Wiederaufnahme der Bergrennen dabei

19. August 2021

Ein Stück Normalität kehrt am kommen Wochenende zurück ins Leben von vielen Aktiven und Fans des so traditionsreichen Bergrennsports. Der MSC Osnabrück hat es, trotz aller Widrigkeiten geschafft sein internationales Osnabrücker ADAC Bergrennen nach einem Jahr Coronapause wieder ans Laufen zu bringen. Nach fast 23 Monaten findet in der Pandemie wieder das erste Bergrennen in Deutschland statt. Das Formel 3-Team von und mit Patrick Rahn hat sich in der Zwischenzeit dennoch zu seinem Vorteil weiterentwickelt und freut sich bei seinem „Heim-GP“ in neuem Glanze präsentieren zu dürfen. Geplant ist zudem ein Start beim oberösterreichischen Bergrennen in St. Agatha in fünf Wochen, wo es ebenfalls um Punkte in der, diesmal kompakten Deutschen Bergmeisterschaft geht. Nach langer Corona-Zwangspause hatten Patrick Rahn uns sein Team vor wenigen Tagen endlich die Möglichkeit auf der Test- und Rennstrecke Bilster Berg ihren Dallara Formel 3 F306 in schneller Gangart auszuführen. Die Bedingungen vor Ort passten und die Truppe aus Ostwestfalen-Lippe war mit dem Ergebnis der Test- & Einstellfahrten sehr zufrieden und sie können nun voll konzentriert und gut vorbereitet zum FIA Hillclimb-Cup-Event ins Osnabrücker Land anreisen. In der langen Zeit zwischen 2019 und der Gegenwart, richtete man das Augenmerk auf die Technik und das Design, so wurde um nur ein Beispiel zu nennen, die komplette Bremse einmal bei der Firma BSA-Corse überholt. Auch ein neues Design, was aber gewollt auf dem „ex Hermann Waldy jun. Design“ aufgesetzt ist, wurde entwickelt. Weiter wurde ein neuer Service-Anhänger, wie auch der neu angeschaffte Mercedes Sprinter im neuen Design verwirklicht. Was natürlich nicht fehlen darf und am Rennplatz wertvolle Dienste leistet, ist das Motorsport-Zelt. Dies hat ebenfalls ein neues Planendach erhalten, welches damit wunderbar zum Design des restlichen Equipments passt. Wichtig ist es Patrick Rahn, dass er auch seinen Fahrerkollegen und Kolleginnen auf dem Sektor Merchandising und Präsentation, zu günstigen Konditionen weiterhelfen kann. „Wir möchten interessierte Teams darauf aufmerksam machen, dass man sich bei Interesse für Motorsport-Zelte, Beachflags oder auch Teambekleidung, die extra für die Kunden in dessen Design entwickelt und angefertigt werden, direkt bei uns oder über Thomas Bubel und seiner Webseite „Bergrennen in Deutschland“ melden kann“. Teams wie z.B. Conrad-Racing-Sport, DNR-Motorsport,  oder das Team A.Voss, haben sich mit vollster Zufriedenheit bereits für Produkte aus unserem Hause entschieden. „Wir hoffen auf großes Interesse“. Man findet Patrick und seine Aktivitäten auch auf Instagram: https://www.instagram.com/pr_merchandising/ Voller Spannung und Vorfreude warten Patrick und seine Mannschaft nun auf die Tage vom 20. bis 22. […]

Früherer F3-Bergpilot Kurt Gewinnus verstorben

17. August 2021

Wie unsere Kollegen von Motorsport XL berichten ist Kurt Gewinnus in diesen Tagen nach langer, schwerer Krankheit verstorben. Gewinnus wurde vor Allem durch seine Rolle als Teamchef in verschiedenen Nachwuchsrennserien auf der Rundstrecke bekannt. Als Aktiver zählte der Mann aus Kleinwallstadt, im Dunstkreis des Eichenbühler Bergrennens, von 1975 bis 1988 mit Tourenwagen und später mit einem Ralt RT3 Formel 3, in der damals bekannten „König-Sitze-Lackierung“, in der Deutschen Bergmeisterschaft zum Inventar. Schon 1975 gründete er sein eigenes Rennteam mit dem er ab 1988 Rennwagen in der Formel König einsetzte und bis in die Gegenwart junge Talente in verschiedenen Nachwuchsrennserien wie der Formel König, der Formel ADAC Junior, der Formel Renault, der Formel BMW, dem ADAC Formel Masters, der Mini Challenge und der Formel 4 betreute und zu einem wahren Meistermacher avancierte. Heute bekannte Rennfahrer wie André Lotterer, Christian Klien, Timo Glock, Ralf Schumacher oder DTM-Pilot Martin Tomczyk haben ihre ersten Sporen im Team von KUG Gewinnus Motorsport verdient. Ruhe in Frieden.

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