Virtuelles Int. Osnabrücker Bergrennen – Start ab 15. November

10. November 2020

Am 15. November geht es los! Bis einschließlich 14. Februar 2021 haben die Fans und solche, die es noch werden wollen, die Chance den „Uphöfener Berg“ unter echten Rennbedingungen in einem Formel Tatuus Rennwagen gegen die Uhr zu bezwingen. Dabei hat jeder Teilnehmer die Chance, so oft er möchte, die 2,030 km lange Strecke zu bezwingen und seine eigene und auch die Zeiten der anderen Teilnehmer zu verbessern. Die gefahrenen Läufe können anschließend jederzeit auf der Forumsseite von GTR4u über einen Link zum Liveserver eingesehen werden. Innerhalb des Zeitraumes sind dazu drei Livestreams geplant, an denen interessierte virtuelle Racer „vor Publikum“ gegen die Uhr fahren werden und die Partner und Sponsoren des virtuellen Events besonders präsentiert werden. Folgende Termine der Livestreams sind geplant: Sonntag, 29. November 2020 Sonntag, 27. Dezember 2020 Sonntag, 31. Januar 2021 jeweils in der Zeit von 18:00 – 20:00 Uhr Das Team von GTR4u – German SimRacing Community – stellt dafür dem MSC Osnabrück e.V. seinen Server zur Verfügung. In wochenlanger Vorbereitung haben Thomas Schmid (renntom), Thomas Schacht und Michael Zilch die technischen Voraussetzungen für dieses tolle E-Racing-Angebot erstellt. Gunnar Frei, visio mediadesign, hat außerdem die Rennstrecke im Osnabrücker Land mit neuester digitaler Technik extra neu gebaut und dabei auch die aktuellen Sponsoren des virtuellen Events aufgenommen. Damit man nun an den Start gehen kann, benötigt man das Spiel Assetto Corsa. Der Skin und die Strecke werden unter folgendem Link zur Verfügung gestellt: www.gtr4u.de/liga/Assetto_Corsa/2020/Osnabrueck/Osnabrueck_Pack.zip Alle Informationen zum virtuellen Rennerlebnis am „Uphöfener Berg“ findet man in der ausführlichen Information hier: Reglement_virteuell_OS_2020

F1 zuversichtlich unter COVID-Spielregeln das Jahr nach Plan zu beenden

10. November 2020

Die Formel-1-Teams sind zuversichtlich, dass sie sich an die neuen COVID-19-Beschränkungen anpassen können, die diese Woche in ganz Europa angekündigt wurden. Die von der deutschen Regierung ergriffenen Maßnahmen als Reaktion auf die Coronavirus-Epidemie sind hart aber notwendig. Auf der anderen Seite bietet der Lockdown oder die Quarantäne auch neue Möglichkeiten. Zum Beispiel können Fans der Formel 1 und anderer Sportarten ihr Glück versuchen und viel Geld gewinnen, wetten Sie hier. Die Isolierung Großbritanniens, wo viele F1-Teams ihren Sitz haben, begann im März, und bis Juli blieben strenge Maßnahmen in Kraft, um die Übertragung von COVID-19 zu reduzieren, was positive Fälle zur Folge hatte. Doch die Rekordzahlen an Fällen und die Prognosen über viele weitere Todesfälle in Großbritannien haben die Wiedereinführung vieler Maßnahmen veranlasst, die von Donnerstag bis zum 2. Dezember 2020 in Kraft treten sollen. Die Industrie wird ermutigt, weiterzumachen, und obwohl von internationalen Reisen abgeraten wird, sollte es ihr erlaubt sein, zu arbeiten. Im Frühjahr entließen eine Reihe von britischen F1-Teams Mitarbeiter und schlossen ihre Fabriken, um Kosten zu sparen, bevor die Saison Anfang Juli endlich begann. Es ist klar, dass die F1-Offiziellen dank der Ausnahmeregelungen für diejenigen, die im Fahrerlager arbeiten, nach wie vor zuversichtlich sind, dass die Serie trotz der ergriffenen Maßnahmen weiter normal funktionieren wird. Auf die Frage von Motorsport.com nach den Problemen, die der zweite Lockdown mit sich bringen wird, meinte Mercedes-Teammanager Toto Wolff, dass die Formel 1 dieses Problem lösen könnte. „Der aktuelle Lockdown, den wir jetzt in Europa sehen, unterscheiden sich sehr von der im Frühjahr“, sagte Wolf. „Damals im Frühling wurden alle Aktivitäten vollständig eingestellt. Ich denke, dass diesmal, zumindest nach dem, was wir aus Frankreich und Deutschland sehen, nur der Zugang zu Kneipen, Restaurants und Freizeiteinrichtungen geschlossen wurde, aber es ist den Berufstätigen immer noch erlaubt, zur Arbeit zu gehen“. „Dies wird unser Leben auf jeden Fall beeinflussen. Es wird große Auswirkungen auf einige Branchen haben. Aber ich denke, wir können einen Weg für die Formel 1finden“. Der Formel 1-Kalender für 2020 sieht noch vier weitere Stationen in der Türkei, Bahrain (x 2) und Abu Dhabi vor, die alle hinter verschlossenen Türen, also ohne Zuschauer vor Ort stattfinden werden. Wolf sagte, dass die einzelnen Gesundheitsbehörden in diesen Ländern über Maßnahmen entscheiden müssen, war aber zuversichtlich, dass die F1 dank ihrer strengen Covid-Testprotokolle nur ein kleines Risiko bei Rennen darstellt. „Es liegt in den Händen der Gesundheitsbehörden in den Ländern, die wir […]

Finale zur italienischen Bergmeisterschaft in den Dezember verschoben

9. November 2020

Am kommenden Wochenende des 14./15. November hätte in Italien das Finale zur Campionato Italiano Velocita Montagna, kurz CIVM, in Luzzi stattfinden sollen. Das Rennen in der Region Kalabrien sollte die aufgrund der „Corona-Pandemie“ verkürzte, aber äußerst spannend verlaufende Saison 2020, beenden. Am 3. November wurde aber eine neue Beschränkung erlassen und die gesamte Region auf „Rot“ geschaltet. Damit musste das Veranstalterteam leider zur Kenntnis nehmen, dass kein Rennen im November möglich ist. Die Organisatoren mit ihren freiwilligen Helfern hoffen nun, dass sie am 12.-13. Dezember 2020 doch noch das Finale zur CIVM austragen können. Abgesehen von der „Corona-Pandemie“ und den damit ständig abgeänderten Verordnungen muss man auch das Wetter im Auge behalten. Zwar ist die Region Kalabrien für mildes Klima bekannt, jedoch kann in den Wintermonaten im Gebirge durchaus Schnee bis auf 1200m fallen. Das wäre natürlich für ein Bergrennen nicht gerade dienlich. Für Christian Merli wäre die Absage natürlich sehr bitter, hätte er durchaus noch die Chance auf die große Trophäe der CIVM, nach seinen zwei Siegen in Belluno sowie in Gubbio. Zumal er auch der aktuelle Streckenrekordhalter beim Rennen Luzzi Sambucina ist. Simone Faggioli liegt nach seiner Siegesserie mit Beginn in Popoli, danach auf Sardinien mit dem Rennen in Alghero und im Norden des Landes in Cividale sowie zuletzt am Monte Erice in Front, womit er natürlich vorzeitig der CIVM Champion 2020 wäre. Text: hillclimbfans.com

Termine 2021: FiA International Hillclimb Cup

8. November 2020

Mit mit diesmal lediglich 4 Rennen in 4 Nationen besteht der FIA International Hill Climb Cup 2021 quasi ausschließlich aus Endläufen. Denn wer dieses international hochkarätige Prädikat gewinnen möchte, wird sich keinen „Ausrutscher“ leisten können. Vom 21. – 23. Mai 2021 geht es in Bieszczadski/Polen los. Anschließend geht es vom 2. bis 4. Juli auf die über 18 km lange Traditionstrecke im norditalienischen Trento-Bondone. Am zweiten Augustwochenende steht dann das Bergrennen in Lucine/Slowenien auf dem Programm, bevor es zum großen Finale vom 20. bis 22. August zum 53. Int. Osnabrücker ADAC Bergrennen nach Norddeutschland geht. Nachdem die europäische Bergsaison wegen der Corona-Pandemie in 2020 praktisch nicht stattfand, bleibt abzuwarten, welche Piloten in den Kategorien der Tourenwagen und Rennsportwagen diesmal die Rennen in Angriff nehmen und auf Punktejagd gehen wollen. Neben den Terminen hat die FIA bereits die umfangreichen Regularien für die Veranstalter, Funktionäre sowie Fahrer veröffentlicht. Bis es dann am „Uphöfener Berg“ tatsächlich mit dem ersten Start los geht, ist seitens der Organisatoren eine große Anzahl an administrativen Aufgaben – und das gleich mehrsprachig, zu bewältigen. Dabei stehen die Veranstalter in regelmäßigem und engem Kontakt mit dem FIA-Hillclimb-Büro, das in Genf/Schweiz ansässig ist.

Einstieg in den Motorsport – das sollte jeder angehende Rennfahrer beherzigen

7. November 2020

Kaum eine Sportart ist so faszinierend wie der Motorsport und allein wegen des ganzen Adrenalins ist es wenig verwunderlich, dass sich viele Menschen dafür interessieren. Der Einstieg in den Motorsport ist jedoch nichts, was man auf die leichte Schulter nehmen sollte. Schließlich sind die Dinge in Realität doch ein wenig anders als das Spielen von Rennspielen auf Seiten wie dem Sunmaker Casino. Doch was sollten angehende Rennfahrer eigentlich beherzigen? Schauen wir es uns an. Gute Ausrüstung ist ausschlaggebend für die Sicherheit Es ist kein Geheimnis, dass der Motorsport mit gewissen Risiken verbunden ist und es kommt immer wieder zu Unfällen, von denen manche sogar einen letalen Ausgang haben können. Die richtige Sicherheitsausrüstung ist daher unabdingbar, um im Ernstfall vorbereitet zu sein. Dabei geht es allerdings nicht nur um Schutz bei Überschlägen und Ausrutschern, sondern auch um Schutz vor Feuer. Trotz Sicherheitsvorkehrungen kommt es bei Unfällen gelegentlich zu Bränden und nicht immer können diese augenblicklich gelöscht werden. Schutzkleidung aus schwer entflammbarem Material ist daher vorgeschrieben, um sich vor schweren oder gar tödlichen Brandverletzungen zu schützen. Eines der wichtigsten Ausrüstungsgegenstände ist selbsterklärend der Helm, welcher zwingend HANS-konform (Head And Neck Support) ist und den Kopf des Fahrers bei einem Aufprall stabilisiert. Die Ausrüstung sollte jedoch nicht nur den Kopf, sondern auch den restlichen Körper schützen. Aus diesem Grund umfasst die obligatorische Ausrüstung eines Rennfahrers neben dem Helm einen Rennoverall (dreilagig), Schuhe, Handschuhe, Unterwäsche und eine Sturmhaube (Balaklava). Natürlich muss alles auf die Bedürfnisse von Rennfahrern konzipiert sein, weswegen die Ausrüstung relativ teuer ist. Allein für die Grundausstattung sollten angehende Rennfahrer mit mehreren tausend Euro rechnen. Das mag zwar viel Geld sein, aber die Sicherheit steht im Vordergrund und es lohnt sich daher, vergleichsweise hohe Summen zu investieren. Ohne Rennlizenz geht es nicht Wenn Sie in den Motorsport einsteigen möchten, benötigen Sie unbedingt eine Rennlizenz, da ein herkömmlicher Führerschein nicht ausreicht. Eine solche zu bekommen, ist jedoch gar nicht so kompliziert und im Endeffekt müssen Sie nur einen Antrag beim Deutschen Motorsport Bund mitsamt ärztlichem Attest einreichen sowie Teilnahmen und Efolge bei kleineren Renn- und Slalomveranstaltungen erbringen. Ab da gilt es nur noch eine jährliche Summe für die Lizenz zu bezahlen. Schon können Sie viele Rennwagen fahren (ausgenommen Prototypen und GP-Rennwagen), wobei es sich anbietet, zusätzlich dazu einen oder mehrere Fahrer-Lehrgänge zu absolvieren. Lehrgänge sind zwar nicht unbedingt obligatorisch, zeigen Ihnen aber, worauf es auf der Rennstrecke ankommt und Sie kommen schneller zu […]

Berg-Urgesteine: Fotostory Alexander Hin

6. November 2020

Seit genau 31 Jahren ist Alexander Hin im Autorennsport aktiv, denn 1989 hat er den Motorsport für sich entdeckt. Angefangen hat alles mit lokalen Rallyes. Danach folgten einige Rundstrecken- und Slalomrennen, die ihm jedoch bald zu langweilig wurden. Der „Schwarzwälder Bub“ entdeckte Anfang der 1990er Jahre, inspiriert durch die damals starke Fahrer-Truppe des MSRT Freiamt, den Bergrennsport für sich. Wohl kaum ein Fahrerkollege aus der Bergszene hat in seiner Karriere bislang derart viele unterschiedliche Fahrzeuge pilotiert, wie der Elzacher. Alexander Hin ist einer von Wenigen die in allen Kategorien die am Berg zugelassen sind gefahren sind – vom Tourenwagen, über Formel-Rennwagen bis zu den Sportwagen. Alexander Hin investiert nicht nur Einiges an Geld, sondern vor allem viel Herzblut und Zeit in den Bergrennsport. Stets an Hins Seite ist Benjamin Dufner. Er ist vor allem für das logistische Drumherum verantwortlich. Mit dem aktuellen Boliden, dem Osella FA30 Zytek V8 und zuvor bereits im letzten F3000, betreuen den Unternehmer zudem noch Uwe und Georg Lang von Lang Motorsport aus Schweinfurt. Mit seinem Unternehmen „Hin Hausbau“ in Elzach hat sich Alexander Hin schon vor vielen Jahren beruflich auf eigene Füße gestellt, daher gibt es in seiner langen Bergrennkarriere immer wieder kleine Lücken und Aussetzer. Denn in ganz Deutschland und dem benachbarten Ausland baut er mit seinem versierten Team von Spezialisten Holzhäuser und mehr. Darüber hinaus realisiert der 51jährige auch weitere Projekte, wie den Aufbau des von seiner Schwester Andrea betriebenen Sportcenters „Informa“ mit angeschlossenem Lokal „La Calma“ in Elzach. An Ideen mangelt es dem umtriebigen Unternehmer nicht.

Faggioli wieder der Alte mit Rekord am Monte Erice

26. Oktober 2020

Der vorletzte Lauf zur italienischen Bergmeisterschaft (CIVM) 2020 führte die Piloten in den äußersten Südwesten, auf die Insel Sizilien. Dort stand bereits zum 62. Mal der Bergklassiker am Monte Erice auf dem Programm, eine knapp 6 km lange Strecke. Nachdem sich der Samstag nicht von seiner schönsten Seite präsentierte, Nebel und Nieselregen forderten die Piloten, stellte sich für den Rennsonntag besseres Wetter ein. Zwar waren die Temperaturen niedrig, jedoch blieb es den ganzen Tag über trocken. Zuschauer waren wegen Corona nicht vor Ort zugelassen, konnte sich jedoch an der Liveübertragung in TV in Internet erfreuen. Mit einer beeindruckenden Performance konnte erneut Simone Faggioli überzeugen. Am Steuer seines Norma M20FC Zytek konnte er sich eindrucksvoll vor seinen Erzrivalen Christian Merli setzen und dabei in Rennlauf 1 gleich einen neuen Streckenrekord am Monte Erice fixieren. Dabei konnte er seine Bestzeit aus dem Vorjahr um 0,7sec. unterbieten und damit als erster Fahrer die 2:50min. Schallmauer durchbrechen. Auch im 2. Rennheat blieb er erneut unter dieser Marke, womit er seinen bereits vierten vollen Erfolg in diesem Jahr im Zuge der CIVM absichern konnte. Damit machte er einen großen Schritt Richtung nationalem Titel, wobei er die Gruppewertung E2-SC bereits vorzeitig für sich entscheiden konnte. Auf dem zweiten Platz folgte der Trentiner Christian Merli mit dem Osella FA30 Zytek LRM, der im 1. Rennlauf noch bis auf 1,7sec. an die Rekordzeit herankam. Im 2. Rennlauf lief es für ihn dann nicht ganz nach Wunsch und so blieb es beim zweiten Gesamtrang. Zwar konnte er seine eigene Bestzeit aus dem Vorjahr deutlich unterbieten, jedoch musste man im Kampf um den Titel einen weiteren kleineren Rückschlag hinnehmen. Die Gruppe D, E2-SS konnte man aber bereits erfolgreich fixieren und damit den ersten Titel an Land ziehen. Das Podium komplettierte nach einem äußerst spannenden Duell der sizilianische Lokalmatador Luca Caruso, der nach einer kurzen Pause wieder am Steuer seines Osella PA2000 Evo Platz nahm. Und dabei begeisterte er mit einer spektakulären Fahrweise und einer eindrucksvollen Performance, konnte er doch weitaus stärkere Boliden hinter sich lassen. Der Lohn war einer der größten Erfolge im Bergrennsport des noch jungen Piloten, und das ausgerechnet beim Heimrennen am Monte Erice. Mit einem Rückstand von lediglich 0,4sec. ging der vierte Gesamtplatz an einen weiteren Lokalmatador. Francesco Conticelli konnte mit seinem Osella FA30 Zytek eine beeindruckende Vorstellung abliefern und sich herausragend in Szene setzen. Damit stand für ihn am Ende auch der zweite Platz in der […]

Unsichere Zeiten für Berg-DM Veranstalter – Konzepte auf dem Weg

24. Oktober 2020

Das aktuelle Ziel aller Rennveranstalter aus der Deutschen Automobil Bergmeisterschaft ist es, selbstbestimmt und handlungsfähig zu sein um im kommenden Jahr wieder Bergrennen zu organisieren. Dies wird in der jetzigen Zeit auf eine harte Probe gestellt. Die Dynamik um Covid 19 der letzten Wochen, hat einen enormen Einfluss auf deren Planungen. Was vor wenigen Wochen noch als tragfähige und schlüssige Idee daherkam, ist nun schon wieder hinfällig. Noch ist es bis zu einem möglichen Saisonstart 2021 über ein halbes Jahr hin, aber schon jetzt  müssen sich die Veranstaltervereine ihre Gedanken machen, ob sie das zweifellos herrschende Risiko, verbunden mit immer wieder neuen Herausforderungen eingehen können. Unlängst, beim Online-Meeting der Vertreter aller Veranstalterclubs, diskutierte man über die Durchführbarkeit von Veranstaltungen in Zusammenhang mit Hygieneauflagen rund um das Covid-19 Virus. Für den Moment können die Veranstalter noch nicht garantieren, dass ihre Veranstaltungen mit oder ohne Zuschauer und mit hohem Kontroll- und Prüfaufwand unter der Einhaltung sicherlich zwingender Hygienemaßnahmen (z. B. Kontaktnachverfolgung / Absperrung) überhaupt möglich sind. Wie man aus der Runde hört, halten sich die Gesundheitsbehörden vor Ort sehr bedeckt, wenn es um eine entsprechende Veranstaltung im kommenden Jahr geht, zu der Teilnehmer und Zuschauer aus ganz Deutschland und teilweise darüber hinaus anreisen. Der Kreis der Veranstalter rechnet für mögliche Rennen im kommenden Jahr mit Mehrkosten um die 30%. Die Veranstalter wurden daher vom Fachausschuss gebeten schon jetzt die Finanzierung und ein Budget hochzurechnen. Man rechnet derzeit erst einmal ohne Zuschauereinnahmen und den Kosten der rein sportlichen Aufwendungen, also den Grundkosten. Die Ergebnisse der Sondierungen stehen beim nächsten Online-Meeting im Dezember erneut auf der Tagesordnung. Dass jedoch für mögliche Rennveranstaltungen in 2021 die Ausgabenseite spürbar entlastet werden müsse, darüber waren sich alle Vertreter einig, da die Existenz vieler Vereine sonst auf dem Spiel stehen würde. Die Veranstalter verständigten sich grundsätzlich auf eine Reihe von Rahmenbedingungen für die kommende Saison. Man wolle dem Beispiel aus dem Kartsport folgen und eine Sicherheits- und Hygieneabgabe für alle Fahrer, Teammitglieder und Begleitpersonen erheben. Bei Kartrennen betrug diese in diesem Jahr 19€ pro Person. Weiter wird man um eine Nenngelderhöhung nicht herumkommen. Preisgelder für Klassen-, Gruppen- oder Tagessiege sollen ebenfalls gestrichen werden. Zudem wird man mit Serienbetreibern, wie dem KW Berg-Cup, über Poolbeiträge und Multimediagebühren reden. Der Berg-Fachausschuss Vorsitzende Marcus Malsch brachte es abschließend auf den Punkt. Wenn im kommenden Jahr Bergrennen in Deutschland stattfinden sollen, müssen Aufwand und Kosten auf ein Minimum zurückgefahren werden. Dazu gilt […]

Top-Starterfeld beim 62. Monte Erice auf Sizilien – Zwei Tage live in TV und Web

22. Oktober 2020

Die Italienische Bergmeisterschaft (CIVM) geht an diesem Wochenende, vom 23. bis 25. Oktober, in seinen vorletzten Wettbewerb  beim 62. Bergrennen „Monte Erice“ auf Sizilien. Dazu zählt das traditionsreiche Rennen als letzte Runde der historischen Berg-Meisterschaft Italiens, unter anderem mit dem legendären Stenger C3 mit dem Piloten Toto Riolo (Foto Mitte). Das vom Automobile Club Trapani organisierte Rennen ist das sechste von sieben im von Corona gebeutelten Kalender 2020 und das erste der beiden Finals mit dem Koeffizienten 1,5. Über 220 Nennungen umfasst die vom ACI-Sport bestätigte Liste. Aufgrund staatlicher Bestimmungen sind keine Zuschauer an der 5.730 Meter langen Strecke zugelassen. Die Organisatoren haben jedoch Möglichkeiten geschaffen die Rennsportfans live mit Bildern und Informationen zu versorgen. Über das Internet und im Fernsehen wird eine Live-Berichterstattung über MS Chanel (Sky 814), Motorsport TV (Sky 228) und Tele Sud (SD 118 und 518 HD) geboten. Auch über die Facebook-Seite des Automobile Club Trapani (https://www.facebook.com/acitrapani) kann man den Livestream erreichen. Am Samstag, den 24. Oktober beginnen die beiden Trainingssläufe um 8 Uhr genauso wie am Sonntag das Renngeschehen. Es beginnen jeweils die historischen Klassen. Unter den Protagonisten der CIVM wird das beinharte Duell der beiden Europameister Simone Faggioli und Christian Merli erwartet. Auf Norma M20 FC Zytek führt Faggioli nach seinem Erfolg in Cividale del Friuli die Gesamt- und Gruppenwertung E2SC an, während Merli auf Osella FA 30 Zytek ihm nur knapp hinterherjagt. Bei der Herausforderung um den 3. Platz sticht der Trentino Diego Degasperi auf Osella FA 30 Zytek hervor. Aber der „Kämpfer von Catania“ Domenico Cubeda ist bereit, sich nach den hervorragenden Leistungen in Gubbio und Popoli und dem Rückschlag mit einem Dreher in Cividale wieder zu behaupten. Aber es gibt auch weitere Top-Autos, beginnend mit dem Osella FA 30 Zytek des Gastgebers Francesco Conticelli und der Zweisitzer-Version PA 30 mit Vater Vincenzo. Der Ragusano Franco Caruso spielt sicherlich auch zu Hause auf dem neuen Nova Proto NP 01-2 Zytek eine Rolle. Die GT-Gruppe wird ebenfalls mit Spannung erwartet, in der der amtierende Meister Lucio Peruggini die Führung in der Meisterschaft auf dem leistungsstarken Lamborghini Huracan GT3 innehat. Unter den Superautos in der Super Cup-Single-Maken-Version, die für den Angriff bereit sind, sind die Ferrari 488 des Römers Maurizio Pitorri und Roberto Ragazzi, während im GT Cup Gabriele Mauro auf dem Porsche 997 die Führung verteidigen möchte. Dazu kommen Stefano Artuso aus Padua auf Ferrari 458 EVO und Giovanni Vecchio aus Catania, zum […]

Buch-Tipp: Die Solinger Elite des Bergrennsports

21. Oktober 2020

Es ist bereits das fünfte Werk von Autor Andreas Seidel als literarische Fortsetzung im Bereich Solinger Motorsport. Das knapp 200 Seiten starke Werk steht nun in den Startlöchern und ab sofort sind auch Vorbestellungen möglich! In diesen Oktobertagen erscheint das Buch in einer limitierten Auflage von 300 Exemplaren.  Fahrer, wie Klaus Braun, Peter Birth, Egon Evertz, Uwe Reich, Karl Meissner, Bernd Drenkow, Horst Hans, Dieter Engelien, Siegfried Rost, Peter Diekmann, die nicht nur in Solingen bekannt sind, werden nach Namen alphabetisch geordnet gewürdigt. Das Buch bieten einen Überblick über alle Solinger Protagonisten, die jemals Bergrennsport betrieben haben, aber auch bei Slaloms, ORIs, Rallyes oder Langstreckennrennen erfolgreich waren. Das alles untermalt mit unzähligen s/w- und Farbfotos, von denen viele bislang unveröffentlicht sind! Das Buch ist zu beziehen über den Autor Andreas Seidel per eMail unter klingenring-bergpreis@web.de oder auch telefonisch. Der Preis beträgt 29,80 Euro (evtl. + 4,- € Postversand). Natürlich gibt es auch dieses Jahr wieder beliebte Zusatzartikel, wie den obligatorischen Kalender für 2021 in DIN A3 bzw. DIN A4 und den Tischkalender in DIN A5. Preise hierfür: 24,50 € / 19,50 € / 10,00 €. Andreas Seidel Adolf-Kolpingstr. 22 D-42719 Solingen Deutschland Tel.: 0212/329766 Mobil: 0049 (0)157-50333742 (auch: WhatsApp) Bestellemailadresse: klingenring-bergpreis@web.de

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