Flügelwerk statt Steigwerk – Bleibt der Schottenring Porscheland?

20. April 2019

Seit drei Jahren fährt der Gesamtsieger des ADAC Bergpreis Schottenring einen Porsche und kommt aus Österreich. Die Serie begann 2016 mit einem Triumph von Herbert Pregartner im 911 GT2 R, dessen Landsmann Herbert Stolz aus Innsbruck gewann im 935 DP II (Foto Mitte) vor zwei Jahren. Pregartner verbesserte den bestehenden Streckenrekord von Stolz um 1/100 Sekunde, setzte mit seinem „Bergmonster“ mit 1:16:113 Minuten letztes Jahr auf der 3033 Meter langen Strecke einen neuen Rekord und holte seinen zweiten Sieg vor dem Kitzinger Norbert Handa auf Lancia Delta Integrale und Stolz im 935er Porsche. Pregartner hat sich nach jahrzehntelanger Karriere inzwischen ebenso vom Bergrennsport verabschiedet, wie Handa. Ob sich Altmeister Stolz seinen Streckenrekord beim 16. ADAC Bergpreis nun zurückholt, wird sich zeigen. Die Karten werden beim Auftakt von 13 Läufen zum KW Berg Cup beim verantwortlichen MSC Rund um Schotten mit Wolfgang Wagner-Sachs an der Spitze, sowie den Organisationsleitern Alexander Hirth und Jann Philipp Wagner am letzten April-Wochenende (26.-28.04, 2019) wohl neu gemischt. Am Fuße des Hoherodskopfes werden erneut mehr als 140 Fahrerinnen und Fahrern aus Hessen, dem gesamten Bundesgebiet und dem benachbarten Ausland erwartet, was einen neuen Nennrekord bedeutet. Insgesamt gehen 90 Teams im Rennmodus an den Start, sowie 56 Fahrerinnen und Fahrer in der Gleichmäßigkeitswertung für klassische Fahrzeuge. Neben der Frage um den Sieg und eventuell neuen Streckenrekord geht es im DMSB Automobil Bergcup, dem KW Berg Cup und dem NSU Bergpokal im KW Berg Cup um vordere Platzierungen und damit Punkte. Der Kampf um die Schottener Bergkrone wird wahrscheinlich wieder nicht nach Mittelhessen gehen. Lokalmatador und Rallyespezialist Maurice Moufang aus Nidda wurde 2018 im BMW als bester Einheimischer 17. und dem Ober- Mörlener Stefan Bodin wurde im Porsche 944 GT- R die Serpentinen zum Verhängnis. Am Freitag 26. April finden ab 13 Uhr die ersten Testfahrten (mit 83 Teilnehmern) nach der Winterpause auf der Strecke von Rudingshain, über die Serpentinen und die Poppenstruth mit dem Ziel Richtung Götzen statt. Was für den Bergsteiger das optimale Steigwerk, ist für die motorisierten Bergasse unter anderem die optimale Einstellung des Flügelwerks an Front und Heck. Jedes Detail kann wichtig sein, denn hier geht es um hundertstel Sekunden. Der erste von vier Trainingsläufen startet am Samstag um 9 Uhr, wobei die schnellste Zeit in den Qualiläufen zählt. Am Sonntagmorgen ab 9 Uhr startet Rennleiter Kevin Ferner (MC Heiligenstadt) das erste Auto zum ersten von vier Wertungsläufen und am Abend wird der neue […]

Boxengeflüster 04/2019: Wussten Sie schon dass…?

19. April 2019

DASS der DMSB Frühjahrsslalom des AC Ebern und MSC Scheßlitz auf dem Gelände des ADAC Fahrsicherheitszentrum in Schlüsselfeld am Sonntag, den 14. April von KW Berg-Cup-Pilot Patrick Orth in der Gesamtwertung gewonnen wurde. Einen Tag zuvor musste sich der Pilot des Gerent BMW 320i E30 nur dem Schwarzwälder Dennis Zeug im Opel Kadett C geschlagen geben. Am Samstag im Training verzeichnete Orth noch einen kleinen Ausrutscher ins Kiesbett, in den Wertungsläufen lief es dann deutlich besser. Zahlreiche aus dem Bergrennsport bekannte Fahrerinnen und Fahrer nutzten ebenfalls die Gelegenheit sich auf die neue Saison einzuschießen, so zum Beispiel Alexander Pleier, Ralf Orth, Manfred Bläsius, Michelle Bläsius, Nicolas Dietz und Sophia Faulhaber. DASS nach der Nennung des Tourenwagen Berg-Europameisters 2014 und 2015, Igor Stefanovski, ein weiterer Europameister in der neuen TCR Hill Climb Series 2019 teilnimmt! Der junge serbische Top-Fahrer Nikola Miljkovic (24), Europabergmeister der Touren- und Produktionswagen im Jahr 2016 hat sich, trotz seines jugendlichen Alters bereits einen hervorragenden Ruf als Serbiens vielversprechendstes Motorsport Talent erarbeitet. In ganz jungen Jahren hat er auf nationaler Ebene erfolgreich zahlreiche Rundstreckenrennen bestritten. Für LEIN Racing ist er in den Jahren 2016/2017 im FIA Tourenwagen Cup gefahren und 2018 bestritt er die TCR Europe. Die brandneue, von Autosport Schweiz initiierte Rennserie für Tourenwagen mit 2-Liter Turbomotoren nach dem internationalen TCR-Reglement, wird auch ein Gastspiel in der Deutschen Bergmeisterschaft geben, und zwar am letzten Juli-Wochenende in der Rhön beim ADAC Hauenstein-Bergrennen. DASS bei ihrem ersten Start im „Michelin Le Mans Cup“ auf dem Circuit Paul Ricard im südfranzösischen Le Castellet der Luxemburger Gary Hauser und seine britische Teamkollegin Charlie Martin ihren nagelneuen Norma M30-Nissan nach zwei Rennstunden auf den sehr guten 4. Platz mit nur 23 Sekunden Rückstand auf das Siegerfahrzeug landeten. Bereits im Qualifying hatte Gary Hauser das Fahrzeug des Luxemburger Teams Racing Experience auf den 4. Platz in der Startaufstellung fahren können. Gary und sein älterer Bruder David Hauser werden bei den kommenden Rennen jeweils abwechselnd mit der Britin Charlie Martin an den Start gehen, das nächste Rennen steht am 11. Mai im italienischen Monza an. DASS sich auch dieses Jahr wieder der Motorsportclub Heiligenstadt am Frühjahrsputz der Stadt Heilbad Heiligenstadt beteiligte. Schwerpunkt der Aufräumaktion durch die zahlreichen Clubmitglieder war natürlich der Wald entlang des Holzwegs, auf dem Ende Juni das 24. ADAC Ibergrennen stattfindet. Leider, so muss man sagen, ist doch wieder recht viel Müll illegal entsorgt worden. Der MC bedankte sich bei […]

Hin stellt auf Ersatzdroge PA30 um

18. April 2019

Nach unserem Artikel vom letzten Sonntag über das geplante Comeback von Bernd Simon mit dem von Alexander Hin übernommenen Reynard 97D Judd Formel 3000, werden sich viele Bergrennfans gefragt haben, welches Rennsportgerät sich nun Alexander Hin in diesem Jahr unter den Hintern klemmt. Ganz eindeutig kann die Frage allerdings nicht beantwortet werden, denn es sind mindestens auf drei Fahrzeugen Renneinsätze in der Deutschen Bergmeisterschaft und im benachbarten Ausland angedacht. Partner wir in vielen Fällen die Vorarlberger Rennwagenschmiede PRC, sprich Emanuel Pedrazza und sein Team sein. Aber auch Ersatz für den potenten Reynard Formel 3000 wurde kürzlich angeschafft, der jedoch erst in der zweiten Saisonhälfte zum Einsatz kommen soll. Wie in den letzten beiden Jahren wird der Elzacher beim zweiten Berg-EM Lauf des Jahres am legendären Rechberg in Österreich antreten. Geplant ist das Wochenende in der Steiermark mit dem PRC FPR 12 Chassis mit den 2000ccm-Minichberger Motor in der Gruppe E2-SC. Selbiges Gefährt ist auch für die Bergrennen Eschdorf (L), Wolsfeld und Glasbach vorgemerkt. Zwischendurch, Mitte Mai soll nach langer Pause wieder einmal der PRC S4 mit dem infernalischen Opel ITC-Triebwerk hervorgeholt werden und im österreichischen St. Anton mit um den Gesamtsieg fahren. Aus der nahen Schweiz, von Simon Hugentobler hat sich Hin die „Reynard-Ersatzdroge“ á la Osella PA 30 besorgt. Der Rennwagen für die Gruppe E2-SC ist mit dem Osella FA 30 (Gruppe E2-SS) den beispielsweise Christan Merli und Christoph Lampert fahren, in vielem Baugleich. Hin´s neuer PA 30 wurde im Jahr 2015 im Osella-Werk neu aufgebaut und verfügt über einen rund 500 PS starken Zytek V8-Motor. Für Starts in deutschen Landen (außer bei den FiA-Läufen in Glasbach und Osanbrück) wird ein zwingend vorgeschriebener Katalysator nachgerüstet. Ein erster Test auf dem französischen Renngelände Anneau du Rhin, auch mit dem 2-Liter PRC verlief zufriedenstellend, bis der Regen kam. Außerdem wurde ein neuer Renntransporter mit Motorhome angeschafft.

Merli-Sieg mit neuem Rekord beim EM-Auftakt

15. April 2019

Bei der 47. Auflage des Col Saint Pierre-Bergrennens im südfranzösischen St. Jean du Gard, erster von zwölf Veranstaltung der diesjährigen Berg-Europameisterschaft, setzte Titelverteidiger Christian Merli genau dort wieder an, wo er im vergangen Oktober aufgehört hatte. Der Fahrer des Blue City Motorsport Teams, am Steuer des Osella FA30 Zytek LRM, stand sofort wieder auf der obersten Stufe des Podiums, nachdem er das ganze Wochenende immer einen Ticken schneller war als sein Dauerrivale und Landsmann Simone Faggioli im Norma M20 V8.  Für die Piloten aus der EBM gab es am Sonntag  zwei Rennenläufe mit einer Länge von 5.080 Kilometern, die addiert wurden.  Die Teilnehmer des Französischen Championats waren drei Mal gefordert, aber nur die besten zwei Auffahrten wurden gewertet. Daher hat die Tagesgesamtwertung eher einen inoffiziellen Charakter. In den Trainingsfahrten gesellte sich der Franzose Geoffrey Schatz, als Gesamtsieger des ersten Französischen Rennes der Saison von Bagnols-Sabran, zu den beiden Italienischen Top-Piloten. Mit seinem krachneuen Norma M20 FC mit Oreca-Turbo Motor konnte der jüngere Schatz-Bruder mit Merli und Faggioli auf Anhieb mithalten. Die erste Aufklärungsfahrt auf der französischen Strecke mit viel Sonne aber frischen 12 Grad, beendete Merli in 2’18“985 als Schnellster.  Dann folgte Geoffrey Schatz mit einem Rückstand von 0,252 und Faggioli auf Rang drei mit 2”450.  Im zweiten Qualifying fuhr Merli erneut an der Spitze in 2’16 “176.  Schatz ist wieder Zweiter bei 1 „074, Faggioli Dritter bei 1″496. Doch aus dem mit Spannung erwarten Dreikampf am Renntag wurde es nichts. Schatz musste am Sonntag, genauso wie der Vorarlberger Christoph Lampert (Osella FA 30 Zytek LRM) mit technischen Problemen passen. Zum Erstaunen der vielen Zuschauer vor Ort und Zuhause vor den Livezeiten war es für Merli, getrieben von Faggioli, erneut möglich den Streckenrekord bei einem EM-Lauf zu verbessern – diesmal sogar gesteigert in beiden Durchgängen. Bei der erste Besteigung des Cols  blieben die Uhren für Merli bei 2’14“069 stehen.  Der Trentiner baute seinen Streckenrekord somit um 0,058 Tausendstel aus.  Faggioli folgt mit einem Wimpernschlag von 0″461, während der französische Champion Sebastien Petit mit einem Rückstand von 2, 768 Sekunden Dritter ist. Anschließend triumphiert der Osella-Werksfahrer erneut und verbesserte den Streckenrekord in einer hemmungslosen Fahrt erneut, auf die mindestens bis 2020 gültige Marke von 2’13”634 min. Aber auch Faggioli unterbot zum Schluss noch den noch am Morgen gültigen Rekord. Im Finalresultat reichte es jedoch für Merli mit einem dünnen Polster von 0,7 Sekunden zum Tagessieg. „Der EM-Auftakt lief für mich gut, […]

Weißes F3000-Osterei für Bernd Simon

14. April 2019

Wir werden in diesem Jahr Zeugen nicht nur eines Comebacks in der Deutschen Bergmeisterschaft. Wie „Bergrennen in Deutschland“ bereits berichtete, wird der Alzeyer Gerd Kauff nach 28 Jahren wieder mit einem 3 Liter-Formelrennwagen zurück an den Berg kommen. Nicht ganz so lang Abstinent war der Dillenburger Bernd Simon. Der seit dem Jahr 2008 aus dem Bergrennsport abgetauchte Mittelhesse ist wieder da! Binnen Monaten hat der Transportunternehmer und Klassik-Car Händler wieder von Null angefangen und sich das entsprechende Equipment angeschafft. An diesem Samstag wurde die vorgezogene Osterüberraschung in Form eines Reynard Formel 3000-Rennwagens angeliefert, was die Euphorie im Hause Simon erst recht anfachte. Und  nicht nur dass, fast die komplette Helfer- und Mechanikertruppe von vor 11 Jahren ist im Team Simon wieder an Bord. Eine wichtige Rolle bei Simons Wiedereinstieg, spielte der Schwarzwälder „Häuslebauer“ Alexander Hin. Schon ende letzten Jahres gab Hin den gekauften „Rennsportbus“ aus den Beständen des verstorbenen Österreichers Hermann Waldy an Bernd Simon weiter. Unterdessen ging die Suche nach einem potenten Rennfahrzeug weiter. „Einen bezahlbaren 3-Liter Sportwagen oder Formel-Rennwagen für den Einsatz am Deutschen Berg zu finden, ist extrem schwierig. Mir haben da auch die entsprechenden Kontakte gefehlt. Darum habe ich Alex kontaktiert, der ja immer gut mit Fahrzeugen bestückt ist“, erzählte Simon. „Angesprochen habe ich ihn dann auf seinen Formel 3000“. Nach einigem hin und her, Wochen der Bedenkzeit, gab sich der Elzacher einen Ruck und Schlug ein. Der frisch von Lang Motorsport und HTR Development revidierte ex-Daniel Allais Rennwagen ist sofort einsatzbereit und auch der Pilot Bernd Simon hat sich bereits fit gemacht und einige Kilos abgenommen um optimal im engen Cockpit agieren zu können. Ein erster Test vor drei Wochen auf der elsässischen Rundstrecke Anneau du Rhin verlief sehr zufriedenstellend für den 52-jährigen aus Oberscheld, dem Startort des ehemaligen Handstein-Bergpreis Dillenburg. „Bei aller Euphorie, ich werde jedoch erst gegen Mitte der Saison erstmals an den Start gehen“, verriet Bernd Simon. „Wir wollen nichts überstürzen. Ich möchte zuerst den Renntransporter etwas herrichten und mich in der kürzlich angemietete Halle einrichten“. Bernd Simon begann mit dem Bergrennsport Ende der 1990er Jahre. Erst in der Formel 3-Klasse mit verschieden Modellen, von Reynard bis Dallara. Ab dem Jahr 2004 kam dann ein Osella PA 20S BMW Sportwagen der Gruppe CN zum Einsatz, damals gegen so klangvolle Namen wie Herbert Stenger, Marcel Steiner, Uwe Lang oder Jörg Weidinger. Zahlreiche Top-5 Platzierungen in Tageswertungen sowie Top-Platzierungen in der Bergmeisterschaft für Rennsportfahrzeuge […]

Vorschau zum Berg-EM Auftakt am Col St. Pierre

10. April 2019

Das Warten hat ein Ende, am kommenden Wochenende geht es im südfranzösischen St. Jean-du-Gard erstmals um Punkte für die Berg Europameisterschaft 2019. Über den Winter gab es in den einzelnen Kategorien sehr spannende Neuerungen und es werden in dieser Saison neue Teams die Berg Europameisterschaft in Angriff nehmen. Dabei dürfte es beim Auftakt am Col St. Pierre zu einem Nationenduell zwischen Italien und Frankreich kommen. Im Zuge der Berg Europameisterschaft hat sich der Italiener Simone Faggioli dazu entschlossen, sich in diesem Jahr wieder voll und ganz auf diese Meisterschaft zu konzentrieren. Beim ersten Start mit dem komplett überarbeiteten Norma M20FC Zytek letztes Wochenende in Italien, konnte der mehrfache Berg Europameister gleich den Gesamtsieg einfahren. Man darf gespannt sein, ob er die im Vorjahr entstandene Lücke zu Christian Merli schließen kann. Dieser vertraut auch 2019 auf seinen bewährten Osella FA30 Zytek LRM, wobei man auch hier über die Wintermonate einige Updates am Boliden durchführte. Der amtierende Berg-Europameister hat natürlich die erfolgreiche Titelverteidigung im Blickfeld, womit man schon mit Spannung dem ersten Kräftemessen entgegenblicken darf. Ein weiterer ganz heißer Favorit auf den Gesamt- und Tagessieg kommt aus Frankreich und war im Vorjahr am Col St. Pierre der große Gewinner. Sebastien Petit wird mit seinem Norma M20FC Mugen auch in diesem Jahr sicherlich nicht zu unterschätzen sein und ein ganz heißer Anwärter auf den vollen Erfolg beim Berg Europameisterschaftsauftakt sein. Und dann wäre da noch sein Landsmann Geoffrey Schatz. Dieser wechselte für die Saison 2019 auf einen neuen Norma M20FC, welcher von einem Oreca Turbomotor angetrieben wird. Mit diesem spektakulären Boliden konnte er den Auftakt zur französischen Bergmeisterschaft in Bagnols klar für sich entscheiden und zudem einen überlegenen Streckenrekord fixieren. Damit ist ihm wohl auch in St. Jean-du-Gard einiges zum zuzutrauen. Nicht außer Acht gelassen werden sollte der bereits im Vorjahr exzellent agierende Vorarlberger Christoph Lampert, der mit seinem Osella FA30 Zytek heuer eine komplette Saison in der Berg Europameisterschaft in Angriff nehmen wird und dabei vom Team Merli betreut wird. Mit diesem Boliden wird er sicherlich für Abwechslung in der Gruppe D, E2-SS sorgen. Aber auch der Südtiroler Tankstellenbetreiber Diego de Gasperi geht in seine zweite Saison in der Berg-EM, wobei er ebenfalls auf einen Osella FA30 Zytek vertraut. Er wird dabei vom Faggioli Team betreut, womit auch er in dieser Klasse sicherlich nicht unterschätzt werden sollte. In der E2-SC Klasse wird der Luxemburger Guy Demuth erstmals in St. Jean-du-Gard mit seinem […]

Bildreportage vom Göser-Opel Coupé in Tuning-Magazin

5. April 2019

Schon zu einer Tradition geworden, sind die Besuche der Redaktion des „flash Opel Scene“ Magazins beim Int. Osnabrücker Bergrennen. Seit über 10 Jahren erscheinen danach regelmäßig Bildreprotagen über Opel Rennfahrzeuge, zumeist aus dem KW Berg-Cup. Im letzten August hat sich der Autor Michael Heckel den „Überliter“ Opel Kadett C 16V von und mit Günter Göser vorgenommen. Der erfolgreiche Bergpilot aus dem Allgäu durfte die Geschichte seines Spotgeräts zum Besten geben. Daraus und mit zahlreichen Fotos vom Osnabrücker Berg, entstand die Story „Ein Leben lang – 78er Kadett im Berg-Rennsport“. Auf vier Doppelseiten kann man allerlei Details nachlesen, die so nur wenigen bekannt waren. Die aktuelle Ausgabe März-April 2019 der „flash Opel Scene“ gibt es für 4,30€ im Zeitschriftenhandel zu kaufen.

Erst VW Scirocco R-Debüt dann als Streckensprecher am Iberg

4. April 2019

Wesentlich schneller als gedacht, steht nun wieder ein Rennfahrzeug in der kurzzeitig verwaisten Halle von Günter Miethke. Der Fahrlehrer aus Helmstedt, gelegen an der ehemaligen Deutsch-Deutschen Grenze, hatte ja zwischenzeitlich seinen Norma M20 Honda 2-Liter E2-SC Sportwagen verkauft. Der reinrassige Rennsportwagen soll, laut Miethke der Deutschen Berg-Szene erhalten bleiben. Wer nun der neue Besitzer ist, bleibt weiter im Dunklen. Doch wie man hört soll der Wagen ins Osnabrücker Land gegangen sein. Günter Miethke wird mit einem VW Scirocco R, der dritten und vorerst letzten Generation ein modernes Fahrzeug an den Start bringen, was so im Deutschen Bergrennsport viel zu selten eingesetzt wird. Nur hier und da findet ein fast noch aktuelles Modell, wie der VW Scirocco III, der noch bis 2017 vom Band lief, den Weg in den Deutschen Bergrennsport. Da ist die Quote in fast allen anderen europäischen Landesmeisterschaften wesentlich höher. Ab der Saisonmitte, pünktlich zum ADAC Glasbachrennen, wird sich der wortgewandte Niedersachse wieder dem Tourenwagensport widmen und anschließend sein Debüt als einer der Streckensprecher des ADAC Ibergrennens in Heiligenstadt geben. „Da ich es eh nicht mehr verheimlichen kann, möchte ich meinen Plänen nicht weiter unter der Decke halten“, so Miethke. „Vor kurzem habe ich mir einen ehemaligen Werk VW Scirocco R zugelegt. Dieser wird gerade an die Gruppe H/E1 angeglichen, um die Möglichkeit der Verwendung am Berg, vielleicht auch mal in Oschersleben beim NATC bzw. Slaloms zu verwirklichen. Der Bergsport wird aber vorläufig das Haupteinsatzgebiet bleiben. Der Wagen bekam einen neuen Motor, der zurzeit noch mit relativer Serienleistung glänzt, aber sicher noch mehr Kraft erhalten wird. Das Auto fühlt sich gut an und hinterließ bei ersten Probefahrten einen sehr guten Eindruck. Frontantrieb ist erst einmal wieder ungewohnt für mich, aber ich kenne diese Antriebsart ja schon aus den 1990er Jahren. Das wird schon wieder werden. Erster Start ist beim Glasbachrennen Mitte Juni geplant, genau ein Jahr nach meiner letzten Rennteilnahme mit dem Norma.

Bereits jetzt Tickets für das Int. Osnabrücker Bergrennen 2019 buchen

2. April 2019

Der Kartenvorverkauf für das 52. Int. Osnabrücker Bergrennen am 3./4. August 2019 ist bereits angelaufen. Mit den Tickets wird den Gästen auch in diesem Jahr Zugang sowohl an die Rennstrecke mit den zahlreichen selektiven Passagen als auch in das äußerst belebte Fahrerlager gewährt und damit ist man als Besucher mittendrin dabei. Die Tickets sind im Vorverkauf vergünstigt und sind bei „Dein Ticket“ unter folgendem Link buchbar: https://deinticket.de/regionen/osnabrueck/ticketwelten/bergrennen/ VIP-Tagesgutscheine werden ebenfalls im Vorverkauf angeboten, und zwar direkt beim Veranstalter unter dem Link: http://www.msc-osnabrueck.com/ticketverkauf/

Der „Dicke“ und Holger Hovemann kehren zurück

2. April 2019

In den vergangenen Jahren war der Odenwälder Holger Hovemann bei seinen motorsportlichen Aktivitäten nicht gerade vom Glück verfolgt. Ab der neuen Saison soll das jetzt endlich wieder besser werden. Das Team hat in den vergangenen Monaten unzählige Stunden geleistet, um den Boliden wieder flott zu machen. Derzeit befindet man sich in der Endphase der Saisonvorbereitungen. Der Opel Kadett C, angetrieben von einem 5,7 l V8 Lotus-Motor, soll wieder für Furore sorgen, was schon aufgrund des grandiosen Sounds kein Problem darstellt. Das Fahrzeug wird sich in einem neuen Design präsentieren. In den sozialen Netzwerken fiebern die vielen nationalen und internationalen Fans bereits jetzt den Auftritten des „gelben Berg-Monsters“ entgegen. In Schotten beim dortigen reinen Tourenwagen-Bergpreis will Holger bereits eine gute Figur machen und ein Wörtchen um den Gesamtsieg mitsprechen. Unzählige Opel-Fans aus Norddeutschland und den Niederlanden werden das Team auch in Osnabrück, am ersten Augustwochenende im Fahrerlager dicht umlagern.

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