Bergsportler räumen bei Luxemburger Autosportgala ab

20. Januar 2019

Unter dem Motto „der Autosport lebt!“  fand am vergangenen dritten Samstag im Januar die traditionelle Luxemburger Automobilsport-Gala „Soirée du Sport Automobile 2018“ im mondänen Casino 2000 in Mondorf-les-Bains statt. Rund 250 Gäste waren in die bekannte Kurstadt im Luxemburger Dreiländereck zu Frankreich und Deutschland gekommen um die besten Autosportler des Landes zu ehren und den Nachfolger von Porsche-Cup Pilot Dylan Pereira, als „Autosportler vum Joer“ zu beklatschen. Marc Joseph, seines Zeichens Präsident des ACL Sport, gab einen kurzen Blick auf die Neuregelungen für 2019 sowie die Zukunft des Verbrennungsmotors in dieser rasanten Sportart. Auch kam die Sprache auf ein mögliches zweites Bergrennen im Großherzogtum, neben Eschdorf, das von einem deutschen Organisationsteam, mit Unterstützung des ACL veranstaltet werden könnte. Dazu blickte Joseph noch einmal auf den überraschenden Sieg der Luxemburger Equipe im Nations Cup beim FiA Hillclimb Masters in Italien zurück. Neben dem im Großherzogtum groß geschriebenen Bergrennsport, gab es Ehrungen in den Kategorien Kart, Slalom, Rallye und Rundstrecke sowie Pokale in der Damenwertung und für die besten Debütanten. Die den letztgenannten Wertungen räumte Tanja Flammang (VW Fun Cup) ab. Sie gewann die Debütanten-Krone, die Slalom- und Bergmeisterschaft bei den Rennwagen sowie den „Coupe des Dames“. In der Bergmeisterschaft der Kategorie II folgen auf Flammang, Daniel Donkels, der im Formel Renault auch das Slalom-Championat bei den Herren gewann und Altmeister Leon Linden (F3). Bei den Tourenwagen hießen die Meister Canio Marchione (BMW) und aus dem Schilling-Team, Chef Nico und Charel Valentiny (beide Subaru). Begehrtester Preis des Abends war wieder einmal die Trophäe für den „Automobile Sportler 2018“. Nominiert wurden die Rallye-Fahrer Gregoire Munster, Steve Lanners, Steve Fernandes, Euro-NASCAR-Pilot Gil Linster, Bergmeister Canio Marchione, Porsche-Pilot Dylan Pereira und Kevin Peters aus der Autocross EM, sowie die Mannschaft des Hillclimb Nations Cup. Am Ende kürte die Jury Kevin Peters zum „Autosportler vum Joer“ vor der Nations Cup Equipe und Pereira.

Luxemburger Meistergala im Livestream

19. Januar 2019

Die Sport-Kommission des Luxemburger Automobilclubs (ACL) wird am Samstag, den 19. Januar 2019, anlässlich seiner traditionellen „Soirée du Sport Automobile“ seine Meister der Automobilsport-Saison 2018 ehren. Darunter auch die Sieger in der Luxemburger Bergmeisterschaft. Die gesamte Zeremonie wird ab 19.30 Uhr live im Fernsehen zu verfolgen sein. Apart TV ist über den Luxemburger PostTV-Kanal 82 und im Eltrona TV-Netzwerk verfügbar. Die Veranstaltung kann auch im Livestream auf www.apart-tv.lu/live mitverfolgt werden. Die Bekanntgabe des Siegers des Titels „Autosportler vum Joer“ 2018 ist für 23.00 Uhr geplant.

Simone Faggioli und Fabien Bouduban starten erneut am Pikes Peak

19. Januar 2019

Der europäische Bergrennstar Simone Faggioli bildet die Speerspitze in der Liste von Konkurrenten für das 97. Broadmoores Pikes Peak International Hill Climb am 30. Juni diesen Jahres. Aktuell befinden sich bereits 74 Autos und 28 Motorräder in der Starterliste des einzigartigen Bergrennens in den USA, das auch von Gran Turismo unterstützt wird. Die Auflistung ist als vorläufig anzusehen, denn der Veranstalter kann nach seinem Ermessen weitere Teilnehmer und Teams zulassen. So ist nicht ausgeschlossen, das potente Werksteams wie beispielsweise Volkswagen im vergangen Jahr, noch dazu stoßen. Simone Faggioli siegte im letzten Jahr mit einer unglaublichen Fahrzeit  von 8:37.230 Minuten, das als Neuling in der Unlimited Klasse, in der Gesamtwertungen lediglich geschlagen mit dem außergewöhnlichen Allzeitrekord von 7:57,148, den Romain Dumas aus Frankreich in seinem Volkswagen ID R an „America’s Mountain“ aufgestellt hatte. Schon zu diesem frühen Zeitpunkt ist klar – Der italienische Ausnahmefahrer kehrt mit seinem Norma M20 SF PKB in der Unlimited-Kategorie zurück. Zur Mannschaft von Simone Faggioli gehört auch wieder der Schweizer Fabien Bouduban, der auf einem baugleichen Sportprototyp im letzten Jahr Dritter wurde. Das berühmteste Bergrennen der Welt strahlt immer noch im Schein der fabelhaften Leistung von Romain Dumas aus dem letzten Sommer, in seinem VW Elektro Racer. Mehr als 7.000 Zuschauer aus 23 Ländern und mehr als 40 US-Staaten standen im vergangenen Juni an der Strecke, um Dumas und einen der dramatischsten Momente in der Geschichte des Rennsports zu sehen. „Wir wissen nie, welche fantastischen Momente in diesem Jahr,  Teil der Geschichte des Rennens werden „, sagte die leitende Direktorin von PPIHC, Megan Leatham. “ Wir haben schon jetzt eine großartige Auswahl an Konkurrenten aus der ganzen Welt, die diesen Sommer zum Pikes Peak kommen, um den Berg der Berge zu besteigen.“ Weitere Top-Konkurrenten des Race to the Clouds 2019: Raphaël Astier, Frankreich – Time Attack 1: Zweiter beim Pikes Peak Open im letzten Sommer. Der Rallye-Pilot mit Einsätzen in der WRC, wurde im Porsche 911 GT3 RS im Vorjahr mit 9: 53.718 gestoppt. In diesem Jahr wird er im Cockpit eines Porsche 911 GT3 Cup Turbo Platz nehmen. Astier war 2016 Zweiter im Feld Time Attack 1 als PPIHC-Rookie des Jahres. Liam Doran, Großbritannien – Unlimited:  Doran ist ein professioneller Rallycrossfahrer, der an der FIA World Rallycross Championship, der Global Rallycross Championship, den X Games und der European Rallycross Championship teilnimmt. Er ist der Sohn des britischen Rallycross-Fahrers Pat Doran und Besitzer der Lydden Hill […]

Rallye-Highlights 2019: spannende Rennen weltweit

10. Januar 2019

Ein neues Jahr hat begonnen und das bedeutet auch, dass sich das große internationale Rallye-Rad ein weiteres Mal dreht. Wieder einmal stehen den Rennsportfans zahlreiche Höhepunkte bevor, die für Nervenkitzel und Adrenalinschübe sorgen. Die Strecken sind aus dem letzten Jahr weitgehend bekannt, doch ergeben sich dort immer wieder neue Ereignisse und glanzvolle Augenblicke. Es lohnt sich jedes Mal wieder, den Live-Stream einzuschalten oder gar in den Flieger zu steigen, um ein paar aufregende Tage vor Ort zu verbringen. Die letztgenannte Variante lässt sich hervorragend mit genussvollem Sightseeing verbinden, denn viele Rallye-Highlights finden in wirklich sehenswerter Umgebung statt. Kein Weg führt an Monte Carlo vorbei Schon in diesem Monat eröffnet die Rallye Monte Carlo den neuen WM-Zirkus 2019. Die heißen Tage in Monaco finden vom 24. bis 27. Januar statt, und das immerhin zum 87. Mal! In diesem Jahr haben sich allerdings zahlreiche Änderungen ergeben, so wurde beispielsweise der Startpunkt in die französische Stadt Gap verlegt. Der Ort liegt in 750 Meter Höhe inmitten der Dauphiné-Alpen: Es wird also gleich zu Anfang ordentlich bergig. Der weitläufige Platz vor dem monegassischen Fürstenpalast dient am letzten Tag der traditionellen Siegerehrung. Von hier aus ist es nicht weit bis zu sämtlichen Sehenswürdigkeiten von Monte Carlo! Unter anderem lädt das weltberühmte Casino zu einem Besuch ein. Die aus diversen Filmen vertraute Atmosphäre umgibt den Besucher, während er entspannt Baccarat, Roulette oder Blackjack spielt. Hier wird die französische Variante des Klassikers Roulette angeboten, mit nur einer Null auf dem Spieltisch. Als Ergänzung bietet sich ein Besuch des Yachthafens an, der vor allem bei abendlicher Beleuchtung einen fantastischen Anblick bietet und zum opulenten Dinner einlädt. Dakar – der Name sagt doch bereits alles Doch bevor es nach Monaco geht, begeben wir uns in den Süden des amerikanischen Kontinents. Gastgeber der Rallye Dakar, die vom 6. bis 17. Januar stattfindet, wird in diesem Jahr Peru sein. Die „bergige“ Teil des ausgewählten Parcours‘ bestehen aus reinem Sand, es handelt sich um malerische Wüstendünen. Das Motto der Tour spricht Bände: „Two Weeks of Sand“ haben die Veranstalter dieses Rennen genannt, das mit vollen 3.000 Wertungskilometern aufwartet. Wie immer wird es nur einen einzigen Ruhetag in der Mitte der Rallye geben, ansonsten sind die Teilnehmer jeden Tag unterwegs und müssen immer wieder aufs Neue Höchstleistungen vollbringen.Wer als Zuschauer zumindest einen Teil des Rennens live erleben möchte, darf durchaus auch ein paar entspannte Tage in der peruanischen Hauptstadt Lima verbringen, die berühmte […]

Uli Kohl und Matthias Witte für den Leo Award nominiert

6. Januar 2019

Nun schon zum 10. Mal werden Sportler, Teams, Trainer, Medienschaffende oder Veranstaltungen des Stadt- und Landkreis Osnabrück, in einem würdigen Rahmenprogramm geehrt. Der Termin für die 10. Osnabrücker Nacht des Sports steht Ende des Monats bevor. Am Freitag, den 25. Januar 2019 werden die Leo Awards für sportliche Leistungen des Jahres 2018 im Alando Palais, vergeben. In elf Kategorien läuft nur noch bis zum Donnerstag, den 10. Januar 2019 die Abstimmung. Erstmals sind die beiden Moderatoren und Streckensprecher des Int. Osnabrücker Bergrennens, Uli Kohl und Matthias Witte für den diesjährigen Leo Channel nominiert. Unter den Nominierten ist weiter aus das aus dem Langstrecken-Rennsport bekannte Team Walkenhorst Motorsport, das ja auch wann immer es terminlich passt, beim Osnbrücker Bergrennen mit seinen GT3-Boliden am Start ist. Also schnell noch anmelden und voten unter dem Link: http://www.nachtdessports-os.de/limesurvey/index.php/survey/index/sid/765827/newtest/Y/lang/de

Premiere der Dokumentation „Road to Goodwood“ auf der Autosport Int. Birmingham und YouTube

4. Januar 2019

Im Rahmen der Autosport International Birmingham 2019 feiert die „Road to Goodwood“-Dokumentation des „Never-Forget-Tribute-To-Georg-Plasa-KW-Teams“ Premiere. Auf dem KW Messestand (Nr. 2655) stellt der Fahrwerkhersteller auch den legendären BMW 320 Judd V8 aus. Bereits Ende der Neunziger Jahre begann der 2011 verstorbene Rennfahrer Georg Plasa die Entwicklung von Bergrennwagen in der Tourenwagenklasse auf ein technisches Niveau anzuheben, das vorher viele für unmöglich hielten. Als Andenken an Georg Plasa übernahm KW Geschäftsführer Klaus Wohlfarth, den mit dem Oberbayern eine enge und lange Freundschaft verband, den alten BMW 320 Judd V8. „Einmal beim Festival of Speed in Goodwood zu starten, war einer der unerfüllten Träume von Georg“, so Klaus Wohlfarth. In der 23-minütigen Dokumentation, die am 10. Januar 2019 auch auf dem offiziellen KW YouTube-Kanal veröffentlicht wird, können Motorsportfreunde den Aufbau des BMW 320 Judd V8 und das Goodwood Festival of Speed 2018 Revue passieren lassen. YouTube-Trailer zu Road to Goodwood: https://youtu.be/cXpDACXXPfo In der Dokumentation „Road to Goodwood“ können alle Motorsportfreunde und Fans des Bergrennsports das Festival of Speed in Goodwood aus der Sicht des „Never-Forget-Tribute-To-Georg-Plasa-KW-Teams“ erleben. Die Hauptrolle spielt der BMW 320 Judd V8 von Georg Plasa. Kaum ein anderer Tourenwagen im europäischen Bergrennsport ist so legendär wie der des 2011 verstorbenen Rennfahrers Georg Plasa entwickelte und aufgebaute BMW. Der gebürtige Münchner sorgte zu seiner Zeit mit seinem BMW 320 für Streckenrekorde und gewann viele Meisterschaften. Georg Plasa lebte für den Bergrennsport und war jemand, der nie nur an sein Team oder an sich als Fahrer dachte. Viel mehr setzte er sich für die Belange und Nöte der Bergsport-Community ein. Auch war der Oberbayer der erste im Bergrennsport, der einen aus dem Prototypenmotorsport stammenden 3,4-Liter-Judd-KV675-V8 nutzte. Seine Tipps und Erfahrungen behielt Georg Plasa dabei nicht nur für sich, sondern ließ die Bergrennsport-Familie an seinen Erfahrungen teilhaben. So konnte in seinen Augen der gesamte Sport profitieren und die motorsportliche Bergwelt blieb weiterhin wettbewerbsfähig untereinander. „Ich habe mir damals zum Ziel gesetzt, das Auto in dem Zustand zu erhalten, in dem Georg es eingesetzt hat. Das war nicht ganz einfach“, erinnert sich Klaus Wohlfarth, der damals nach dem Tod von Georg Plasa den 320 übernahm. Bereits Ende der Neunziger Jahre begann der gebürtige Münchner die Entwicklung von Bergrennwagen in der Tourenwagenklasse auf ein technisches Niveau anzuheben, das vorher viele für unmöglich hielten, und nutze dazu zahllose selbst entwickelte Komponenten, die für den Renneinsatz des „Never-Forget-Tribute-To-Georg-Plasa-KW-Teams“ extra angefertigt werden mussten. „Ich hatte das Fahrzeug nur […]

Erfreulicher Formel-Zuwachs in der Berg DM

2. Januar 2019

Der in Detmold lebende Patrick Rahn wird zusammen mit seinem Team in der Saison 2019 seinen Einstieg in die deutsche Bergmeisterschaft mit einem Dallara F306 vollziehen. Seit dem 6. Lebensjahr war der Ostwestfahle im Kartrennsport aktiv und bereits im 8. Lebensjahr stellten sich die ersten Erfolge ein. Der Kartrennsport wurde dabei bis zum 18. Lebensjahr sehr erfolgreich betrieben, wobei einige Siege und Podestplatzierungen gefeiert werden konnten. Darunter auch Erfolge im Zuge der Langstreckenmeisterschaft sowie in der Norddeutschen ADAC Kart Challenge. Als Patrick Rahn seinen Führerschein erfolgreich bestand folgte jedoch der Umstieg auf einen Trabant 601, mit dem man erfolgreich an Automobil Club Slalom´s teilnahm. Damit ebnete man sich den Weg, um im Motorsport weiter Fuß zu fassen. Und so erfolgte mit dem 21. Lebensjahr der Einstieg auf die Rundstrecke. Dort nahm Patrick Rahn erfolgreich am ADAC Dacia Logan Cup und am ADAC Chevrolet Cruze Cup teil. Zudem war man in der ADAC Procar Serie im Rahmenprogramm des ADAC GT Masters aktiv, ehe sich der Detmolder nach 3 Jahren eine Auszeit nahm um sich mehr der Familie zu widmen. Dem Motorsport blieb Patrick Rahn aber weiterhin verbunden, zwar nicht als aktiver Teilnehmer sondern als interessierter Fan. Dadurch kam man auch mit dem Bergrennsport in Verbindung, wo die „Sehnsucht“ so sehr wieder auflebte, dass im Jahr 2018 der Entschluss gefasst wurde im Bereich des Berg-Rennsports einzusteigen. Die tolle und absolut einzigartig, beeindruckende Nähe zum Publikum ging Patrick und seinen Freunden nicht mehr aus dem Kopf. Zudem sorgte die große Bandbreite im Bergrennsport für großes Aufsehen und Interesse. Doch warum ausgerechnet ein Formel? Die Antwort: Da Patrick Rahn bereits zuvor im Rennkart und auch in einem Sportprototypen sich immer besser und sicherer gefühlt hatte als in einem Tourenwagen, kam eben nur ein Formelbolide in Frage. Hier ist das vom Kartsport sensibilisierte „Popometer“ am besten und feinfühligsten anzuwenden um ganz vorne mit fahren zu können. Das Feedback vom Fahrzeug kann man damit sofort einschätzen und entsprechend anwenden. Man ist eins mit der Technik. Des Weiteren muss man nicht jedes Jahr bis ans äußerste gehen um Motor oder das Getriebe weiter zu entwickeln um vorne mitfahren zu können. Bei einem Dallara kauft man ein von absoluten Profis entwickeltes und in Serie aufgebautes High End Renngerät, das keine versteckten Überraschungen mit sich bringt. Alles an diesem Fahrzeug ist exakt aufeinander abgestimmt und für den entsprechenden Einsatz entwickelt worden. Genau das begeistert Patrick Rahn bis ins kleinste […]