Boxengeflüster 12/2018: Wussten Sie schon dass…?

30. Dezember 2018

DASS der deutsche „CM-Pionier“ Ralf Kroll, seit 2017 offizieller Importeur des spanischen Rennwagenbauers SilverCar, kürzlich seinen Händlerbereich für die flinken Renngeräte mit Motorradmotoren vergrößerte. Ab sofort ist der Odenwälder auch SilverCar-Händler für die Schweiz und Belgien. Somit ist Kroll nun in 5 Länder (Deutschland, Österreich, Luxemburg, Schweiz und Belgien), Ansprechpartner und Händler für SilverCar Produkte. DASS im Bad Liebensteiner Ortsteil Steinbach, dem Ausgangspunkt des ADAC Glasbachrennens, seit wenigen Tagen ein Wasserrad Strom für die Straßenlaternen produziert. Initiator des Projekts ist der  Steinbacher Landtagsabgeordnete und Vorsitzende des DMSB-Fachbereichs Bergrennen Marcus Malsch (CDU). Als sogenanntes „Leader-Projekt“ hat Bad Liebenstein für das Wasserrad rund 78.000 Euro Fördergelder vom Amt für Landentwicklung und Flurneuordnung erhalten. Die Stromkosten für die rund 250 Straßenleuchten im Ortsteil beziffert der Bürgermeister Michael Brodführer (CDU) auf 25.000 Euro im Jahr. Mit den derzeitigen Wassermengen der Grumbach reiche die Energie für etwa 80 Laternen. Das Wasserrad mit einer Leistung von 2,5 bis 4,5 kW treibt einen Generator an. Nachts fließt der erzeugte Strom direkt in die Straßenbeleuchtung, unterstützt von den 30 kW-Stromspeichern. Diese werden tagsüber aufgefüllt, der restliche Strom wird ins Netz eingespeist. Die Anlage befindet sich in der Alten Bahnhofstraße gegenüber dem NSU-Fahrerlager. DASS Timo Bernhard ab sofort zum Stiftungsrat der ADAC Stiftung Sport gehört. Der zweifache Langstreckenweltmeister und zweimalige Le Mans-Sieger wurde durch das ADAC Präsidium zum neuen Ratsmitglied ernannt. Mit dem Mann vom Homburger Automobilclub gewinnt der Stiftungsrat ein absolutes Multitalent des deutschen Rennsports. Neben den großen Erfolgen im GT- und Langstreckensport sammelte der Saarpfälzer in seiner Karriere auch Erfahrung im Formel-Fahrzeug und siegte bei Rallye-Veranstaltungen und Bergrennen. Bernhard wird im Stiftungsrat zusammen mit ADAC Sportpräsident Hermann Tomczyk, der den Vorsitz inne hat, dessen Stellvertreter Dieter Seibert sowie der zweifachen Rallye-Weltmeisterin Isolde Holderied und DMSB-Präsident Hans-Joachim Stuck zusammen arbeiten. Er übernimmt den Platz des ehemaligen Formel-1- und DTM-Piloten Ralf Schumacher (43), der sich in den vergangenen vier Jahren in der Stiftung engagierte und auf eigenen Wunsch ausscheidet. Des Weiteren stehen die Chancen nicht schlecht, dass Bernhard erneut als Lokalmatador beim Homburger Bergrennen Mitte Juli 2019 an den Start geht, denn das ADAC GT Masters ist da in der Sommerpause. DASS der memotec-Gründer Ulli Mesch sich zum Beginn des neuen Jahres aus dem aktiven Berufsleben zurück zieht und die Geschäfte an seinen Sohn Thomas Mesch übergibt. Ulrich Mesch blicke auf 46 ausgefüllte Jahre voller Engagement und Leidenschaft in verschiedenen Berufen rund um das Kraftfahrzeug und den Motorsport zurück […]

Französische Revolution im Sportwagenbau

29. Dezember 2018

Am ersten Weihnachtstag gab Fabien Bourgeon, der Erbauer der kleinen TracKing-Renngeräte, einen ersten Eindruck seines aktuellen Projekts, quasi als ein schönes Geschenk für seine Fans und Kunden. Der 28-jährige Konstrukteur aus der Nähe von Lyon, präsentierte die ersten Bilder des neuen E2-SC Sportwagens namens REVOLT, der in der Werkstatt von Bourgeon Competition zurzeit hergestellt wird. Dieses Prototyp wird mit einem V8 3L Cosworth-Motor ausgestattet und in der nächsten Saison von “Fab“ bei Bergrennen, vorwiegend in Frankreich eingesetzt und weiterentwickelt. Eine CN2-Version, also für die Klasse bis 2 Liter Hubraum, wird später ebenfalls verfügbar sein.

ACL Sport unterstützt das Motorsport Rettungsteam Luxemburg

21. Dezember 2018

Der ACL Sport, die Sportabteilung des Luxemburger Automobilclubs und das Motorsport Rettungsteam Lëtzebuerg (MRL) haben am 15. Dezember 2018 im Rahmen der International Motor Show auf dem Luxemburger Kirchberg eine Partnerschaftsvereinbarung zur Förderung von Sicherheit bei Motorsportveranstaltungen in Luxemburg, also auch beim Bergrennen in Eschdorf, unterzeichnet. Bei dieser Gelegenheit übergab der ACL Sport dem MRL eine nagelneue spezifische technische Ausrüstung, die die bisherige Bestückung des medizinischen Interventionsfahrzeugs (MIC) ergänzt. Eine weitere handfeste Unterstützung erfährt das MIC und Safety-Car-Team bereits seit Jahren von der Bauunternehmung Schilling, mit seinem Chef Nico Schilling, der ja auch zu den Aktiven im Luxemburger Bergrennsport zählt. „Als Motorsport- und Kart-Verband in Luxemburg ist es nur selbstverständlich, dass wir diese junge Truppe vom Motorsport Rettungsteam Lëtzebuerg unterstützen und damit unser Engagement für die Sicherheit bekräftigen. Wir sind bestrebt zu gewährleisten, dass Motorsportwettbewerbe im Großherzogtum in einem sicheren Umfeld stattfinden“, kommentierte Marc Joseph, Präsident des Vorstands von ACL Sport und auch Mitglied in der FiA Berg-Kommission. Marc Ludwig, Präsident des MRL, fügt hinzu: „Wir freuen uns sehr über einen starken Partner wie der ACL Sport an unserer Seite. Diese Unterstützung ist unabdingbar, wenn wir unser Engagement weiter ausbauen wollen und neben den üblichen Rettungsdiensten wie Feuerwehr und Rettung vor allem die Rolle des spezialisierten Sicherheitskorps und der Erste Hilfe bei Motorsportveranstaltungen weiter übernehmen sollen“. Mit ihrem „MIC“-Fahrzeug, das nach den Standards der International Federation of Automobile (FIA) für die medizinische Intervention, die Brandbekämpfung und die Bergung der verunfallten Motorsportlerinnen und Sportler ausgestattet ist, sorgt das Team der MRL aktuell schon für ein wesentliches Element der Notfallversorgung und die Besatzung ist in der Lage blitzschnell zu reagieren. Das MRL-Team ist besonders stolz darauf, Ende Januar 2019 an einem von der französischen Motorsport-Föderation (FFSA) und dem Western Automobile Club (ACO), mit Unterstützung der FIA organisierten internationalen Workshop teilnehmen zu können. Danach wird man in der Lage sein, bei allen FiA-Meisterschaften eingesetzt werden zu können, wie zum Beispiel der Grand Prix Formel 1 in Spa-Francorchamps oder den 24-Stunden von Le Mans.

Nach beständiger Weiterentwicklung soll 2019 ein Titel her

19. Dezember 2018

Gleich in seiner ersten vollen Saison in der Formelklasse der Deutschen Bergmeisterschaft, krönte sich Christian Triebstein, der KFZ-Technikermeister im eigener KFZ –Betrieb mit Namen „Autotechnik Triebstein“ in Habichtswald-Dörnberg, auf Anhieb zum deutschen Vizemeister im DMSB-Automobil-Berg-Cup 2018 für Sportwagen und belegt in der Gesamtwertung der Deutschen Automobil Bergmeisterschaft den 9. Platz. Christian Triebstein aus dem Habichtswalder Ortsteil Ehlen vor den Toren Kassels gelegen, ist schon früh dem Motorsport verfallen. Schuld daran war sein Opa Günther, der seinen Enkel oft auch zu den Rennwochenenden begleitet. Bereits im Alter von fünf Jahren war Christian auf sämtlichen Rennpisten in ganz Deutschland mit dabei. Seine Karriere startete er mit dem Kartsport, dann ging es weiter über den Automobilslalom und letztendlich zum Bergrennen. Dort startete er zu Beginn mit einem VW Polo in der Gruppe H und stieg dann auf einen leistungsstärkeren Cup Alfa Romeo in die Diesel-Klasse um. Nach mehreren Meistertiteln in der 2 Liter Diesel Klasse des KW Berg-Cup, stieg er gegen Ende der Saison 2017 auf einen Formel 3 Dallara-Opel F302 um. Mit diesem Wagen, aus dem Jahr 2002 startet er in der Klasse der Formelfahrzeuge bis 2000ccm. Mit Spitzengeschwindigkeiten von knapp 275 km/h geht es dann, abgesperrte und  aufwendig gesicherte Bergstraßen hinauf. Die Highlights in diesem Jahr waren für den Nordhessen Platz 10 von 137 Teilnehmern aus ganz Europa, das als bester Deutscher Fahrer beim 51. Internationalen Osnabrücker ADAC Bergrennen. Dann die beiden zweiten Plätze in der Gesamtwertung der Bergrennen in Heiligenstadt und am Hauenstein in der Rhön, aber auch die Sieg in der Formel-Klasse bis 2 Liter in Eichenbühl. Beim Hauenstein Bergrennen zeigte Christian in einer wahren Hitzeschlacht, was in ihm steckt. Als Trainingsschnellster, verpasste er nach insgesamt 12,6 Wertungskilometern nur um eine halbe Sekunde seinen ersten Tagessieg. Für die Saison 2019 ist das klare Ziel der erste Gesamtsieg, weitere, vordere Platzierungen und letztlich den Meistertitel der Sportwagen zu erreichen. Um diese Ziele zu realisieren bekommt der Formel 3 Wagen einen neuaufgebauten Motor sowie ein paar kleine Extras, die aber noch nicht verraten werden können, da die Konkurrenz bekanntlich nie schläft. Text: MSC Emstal / Thomas Bubel

Keith Camilleri gewinnt die Malta National Hillclimb Championship 2018

17. Dezember 2018

Erst vor wenigen Tagen ging die letzte Landesmeisterschaft im Bergrennsport auf Malta zu Ende. Im Südwesten der Mittelmeerinsel bei Mtahleb, auf der wohl bekanntesten Strecke für Bergrennen auf Malta, organisierte der Island Car Club am Donnerstag, den 13. Dezember, also am Nationalfeiertag und Sonntag, den 16. Dezember den sechsten und siebten Lauf der maltesischen nationalen Hillclimb-Meisterschaft, wobei die siebte Runde das Finale der kleinen aber feinen Meisterschaft darstellte. Die sechste Runde am Donnerstag wurde von Fabio Baldacchino in seinem OMS 2000M Suzuki gewonnen. Dabei wurde er erstmals überhaupt Gesamtsieger in der Berg-Meisterschaft Maltas und hielt seine Meisterschaftschancen vor dem Finale offen. So blieb die Meisterschaft bis auf den letzten Meter der siebten und letzten Runde spannend, die Keith Camilleri, einer der Rennfahrer des Camilleri Racing Teams, mit einem Vorsprung von sieben Punkten auf Baldacchino Meister beendete. So fanden sich im Endergebnis der maltesischen Bergmeisterschaft 2018 Keith Camilleri (Radical ProSports Suzuki) mit fünfzig Punkten, vor Fabio Baldacchino mit dreiundvierzig Punkten und Kurt Camilleri (Radical ProSports Suzuki) an dritter Stelle, ein weiterer Rennfahrer des Camilleri Racing Teams, mit 19 Punkten. Alle drei Piloten auf dem Podium, waren übrigens auch im vergangenen Oktober beim FiA Hillclimb Masters in Gubbio am Start.

Homburger Automobilclub ehrte seine Bergrennsportler

16. Dezember 2018

Für den Homburger Automobilclub ging am Samstagabend vor dem dritten Advent ein Jahr des Umbruchs und des Übergangs, etwas legerer zu Ende, als die Jahre zuvor. Quasi „Top on the Hill“ feierte man mit den Helfern des Bergrennens und der Riege der aktiven Motorsportler die Jahresabschlussparty, nicht wie sonst im Schlossberg Hotel oder in der Bexbacher Hochwiesmühle. Erstmals begegnete man sich zünftig im Dorfgemeinschaftshaus im westpfälzischen Käshofen, was gut ankam bei den rund 80 Automobilisten, darunter auch einige Gründungsmitglieder. Der Zielort des Homburger ADAC Bergrennens, das die HAC´ler in diesem Jahr bereits zum 45. Mal über die Bühne brachten, wurde von der teilweise neu formierten Vorstandschaft bewusst ausgewählt, um die Kontakte zur Käshofer Bevölkerung und der freiwilligen Feuerwehr der 670 Seelengemeinde wieder zu intensivieren. Das 50 jährige Vereinsjubiläum kam durch die Umstrukturierungen beim Bergrennen und im Club dabei leider etwas zu kurz. Höhepunkt des Abends war die alljährlichen Ehrungen in der Clubmeisterschaft und für verdiente Mitglieder. Der erste Vorsitzende Rechtsanwalt Christoph Baldes eröffnete den Abend und das eigens aus der Homburger Partnerstadt Ilmenau angereiste Gründungsmitglied, der langjährige Vorsitzende Heinz Neuschwander, plauderte über die Gründerjahre des Vereins und die Anfänge des Bergrennens, was Anfang der 1970er Jahre „noch ein Abenteuer war“. Sportleiter Jürgen Guckert konnte im Anschluss über zahlreiche herausragende Erfolge von HAC-Motorsportlern in der abgelaufenen Saison berichten. Rennprofi und Porsche-Werksfahrer Timo Bernhard, war dabei wieder das absolute Aushängeschild. Schon zu Beginn des Jahres siegte der Eigner des Team 75 Motorsport beim „Race of Champions“ im saudischen Riad im Nations Cup. Für viel Aufsehen in der Motorsportwelt sorgte auch Bernhards Rundenrekord auf der Nordschleife des Nürburgrings mit dem Porsche 919 Hybrid. Dazu kamen die ersten Laufsiege in der heißumkämpften GT3-Sportwagenrennserie ADAC GT Masters. So war die Rennsportkoryphäe aus Bruchmühlbach auch in 2018 ein Vorbild für den kleinsten Aktiven im Club, den 11-jährigen Max Reis aus Ramstein. Im Kartsport ist der Schüler ein großes Talent, gewann er doch heuer über 30 Rennen in ganz Deutschland und am Ende die Rotax-Max-Challenge Germany 2018 in der Micro-Kategorie, quasi die ersten Sprosse auf der langen und steilen Leiter hinauf in die Formel 1, was Max zu seinem Ziel erklärt hat. Erst vor wenigen Tagen kehrte Max Reis mit seinem Vater und Förderer Ralph vom Rotax-Challenge Weltfinale in Brasilien zurück, wo der Nachwuchsfahrer mit etwas Pech den 25. Platz unter den Weltbesten seiner Altersklasse erreichte. In der Gesamtwertung der Clubmeisterschaft hatten insgesamt 12 Sportler ihre eingefahrenen […]

Silbernes Lenkrad und Tricolor-Helm für Merli

14. Dezember 2018

Der diesjährige italienische und europäische Bergmeister Christian Merli wurde vom Italienischen Automobilclub ACI und von der Fachzeitschrift Autosprint in Mailand ausgezeichnet. Der „Bergkönig“ aus Trento erhielt am 14. Dezember das Silberne Lenkrad des ACI und gleichzeitig den Autosprint Tricolor-Helm. Merli krönte mit diesen exklusiven und begehrten Auszeichnungen seine außergewöhnliche Saison 2018, in der er am Lenkrad des Werks Osella FA 30 die CIVM, die EBM und das FIA ​​Hill Climb Masters gewann.

Termine 2019: AVON GLPberg Cup

13. Dezember 2018

Noch ist der Terminkalender des AVON GLPberg Cups, der Gleichmäßigkeitsserie für Old- und Youngtimer, als vorläufig zu betrachten. Auf jeden Fall planen die Organisatoren ein engeres Zusammenrücken mit der Deutschen Bergmeisterschaft. Hierzu gab es bereits im Oktober ein Meeting des Serienausschreibers mit dem DMSB. Dieser strebt eine DMSB Serien-Genehmigung (Status National A) an, womit alle für den Bergrennsport zutreffenden Sicherheitsbestimmungen relevant werden. Möglicherweise könnte auch noch das ADAC Bergrennen Mickhausen am 05. und 06. Oktober 2019 dazu kommen. Hier wollen die GLP´ler noch mit den Organisatoren das ASC Bobingen sprechen, ob in Zukunft das DM-Finale in den Stauden mit aufgenommen werden kann. 26.-28. April 2019 – Bergpreis Schottenring 09.-10. Juni 2019 – Wolsfelder ADAC Bergrennen 29.-30. Juni 2019 – ADAC Ibergrennen-Heiligenstadt 13.-14. Juli 2019 – Hombuger ADAC Bergrennen 27.-28. Juli 2019 – ADAC Hauenstein-Bergrennen 17.-18. August 2019 – ADAC 2. Bilster Berg Trophy 07.-08. September 2019  – AvD Bergrennen Eichenbühl

Adieu Hannes Martin –  die Sprecherlegende ist tot

8. Dezember 2018

Die Stimme des deutschen Bergrennsports ist für immer verstummt. Hannes Eberhard Martin ist am Samstag, den 08. Dezember 2018 um 9 Uhr am Morgen für immer von uns gegangen. Das Gründungs- und Vorstandmitglied des AC Eberstein wurde 75 Jahre alt. Berufsschullehrer in seinem Heimatort Gaggenau in Baden war er von Beruf, in seiner Freizeit fungierte er seit 1982 ununterbrochen als Streckensprecher bei nahezu allen Bergrennen in Deutschland. Das war seine Berufung. Ganze 50 Jahre war die Sprecherlegende im Motorsport engagiert. Generationen von Zuschauern und Fahrern verbinden die Stimme von Hannes Martin mit dem Deutschen Bergrennsport. Auch in der Schweiz hallte seine Stimme durch die Bergwelt. Letztmals konnte man seiner bekannten Stimme Anfang Oktober beim Jochpass-Memorial Bad Hindelang-Oberjoch lauschen. Nachdem Martin bereits im Alter von 6 Jahren in selbst gebauten Seifenkisten die Straßen unsicher machte, war er seit 1968 im Automobil Club Eberstein aktiv und zählte zu den Initiatoren des ADAC Schlossberg-Rennens in Gernsbach. Zusammen mit „Berg-Berichterstatter“ Jürgen Hug, seinem Weggefährten und Clubkameraden, stellte Hannes Martin zwischen 1998 und 2000 das „Berg-Echo“, als ultimativen Jahresrückblick der deutschen Bergrennszene auf die Beine. Sein umfangreiches Fachwissen und Teile seines Archivs flossen zudem in Band 1 und 2 der Buchreihe „Deutscher Automobil Bergrennsport“ mit ein. Aber auch aus aktiver Sicht kannte Hannes den Motorsport. Bereits in den 1960er Jahren nahm er mit einem NSU Spider und NSU TT an Orientierungsfahrten und Slaloms teil. Unterstützt wurde er dabei stets von seiner im Juni 2015 verstorbenen Ehefrau Inge, die öfters auch auf dem Co-Pilotensitz saß. Noch bis in die 1980er und frühen 90er Jahren durfte der Motorsportexperte gelegentlich, auf von Clubkameraden zur Verfügung gestellten Tourenwagen an Slaloms teilnehmen. Der Deutsche Bergrennsport verliert mit Hannes Martin einen Idealisten, treuen Förderer und Enthusiasten. Die Trauerfeier findet am 19.12. 2018,  14 Uhr in 76571 Gaggenau Oberweier, Kath Kirche statt. Die Urnenbeisetzung erfolgt zu einem späteren Zeitpunkt im engsten Familienkreis. R.I.P. Hannes

Termine 2019: FiA Berg-Europameisterschaft

7. Dezember 2018

Vor wenigen Tagen beim FiA World Motor Sport Council Meeting in St. Petersburg wurde der Rennkalender der kommenden Europa-Bergmeisterschaft bestätigt. Eine der jüngsten Entscheidungen der FiA Berg Kommission, kam doch etwas überraschend, denn die Fahrzeuge der Gruppe A und N dürfen ab dem Ende ihrer Homologation für weitere fünf Jahre an der Berg EM und dem FiA International Hill Climb Cup teilnehmen. Leider befindet sich das Glasbachrennen, als Deutscher EM-Beitrag, erneut auf der sechsten Position und damit ist dies der letzte Lauf der ersten Halbzeit. Da es pro Halbzeit ein Streichresultat gibt, treten die Piloten die zuvor fünf Mal voll Punkten konnten, oftmals nicht zu diesem Lauf an. 12.-14. April 2019 – St Jean du Gard – Col St Pierre (FRA) 26.-28. April 2019 – Rechbergrennen (AUT) 10.-12. Mai 2019 – Rampa Internacional da Falperra (PRT) 17.-19. Mai 2019 – Subida Internacional al Fito (ESP) 31.05.-02. Juni 2019 – Ecce Homo Sternberk (CZE) 14.-16. Juni 2019 – Glasbachrennen (DEU) 05.-07. Juli 2019 – Trento Bondone (ITA) 19.-21. Juli 2019 – Dobšinský Kopec (SVK) 26.-28. Juli 2019 – Limanowa (POL) 16.-18. August 2019 – St. Ursanne – Les Rangiers (CHE) 30.08-01. September 2019 – GHD Petrol Ilirska Bistrica (SVN) 13.-15. September 2019 – Buzetski Dani (HRV)

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