Volkswagen verpflichtet Romain Dumas fürs Pikes Peak 2018

31. Januar 2018

Bei der Rückkehr zum „Pikes Peak International Hill Climb“ setzt Volkswagen auf Erfahrung. Am 24. Juni 2018, mehr als 30 Jahre nach der letzten Teilnahme von Volkswagen am berühmtesten Bergrennen der Welt, pilotiert der Franzose Romain Dumas das erste rein elektrisch betriebene Rennfahrzeug der Marke aus Wolfsburg. Dumas hat das sogenannte „Race to the Clouds“ im US-Bundesstaat Colorado bereits drei Mal gewonnen. Er kann außerdem auf Erfahrung mit Hybrid-Prototypen in der FIA World Endurance Championship (WEC) bauen: Dumas holte 2016 als Porsche-Werksfahrer den Weltmeistertitel in dieser Hightech-Rennserie. „Das Bergrennen am Pikes Peak ist eine große Herausforderung, weil jeder Teilnehmer nur einen Versuch hat“, erläutert Romain Dumas. „Aber ich habe großes Vertrauen in Volkswagen Motorsport. Die Mannschaft ist hoch motiviert und hat schon mehrfach bewiesen, dass sie auch auf unbekanntem Terrain auf Anhieb erfolgreich ist.“ Das gemeinsame Ziel von Volkswagen und Fahrer Dumas ist ein neuer Streckenrekord in der Fahrzeugkategorie der Elektro-Prototypen. „Romain gehört zu den schnellsten Fahrern, die jemals am Pikes Peak gestartet sind. Außerdem hat er Tausende von Kilometern Erfahrung mit Rennprototypen. Er ist damit für Volkswagen der ideale Fahrer für die Premiere in der Klasse der rein elektrisch betriebenen Fahrzeuge“, sagt Volkswagen Motorsport-Direktor Sven Smeets. Volkswagen startet bei der 2018er-Auflage des „Pikes Peak International Hill Climb“, der wegen der Ziellinie in 4.302 Meter Höhe auch „Race to the Clouds“ genannt wird, mit einem völlig neu entwickelten Elektro-Prototyp. In dieser Wertungsklasse erlaubt das Reglement große technische Freiheiten. „Wir können so die Leistungsfähigkeit zukünftiger Batterie- und Antriebstechnologie von Volkswagen im Wettbewerb beweisen. Eine zusätzliche Herausforderung ist die Tatsache, dass die Rennstrecke am Pikes Peak eine normale Straße ist, auf der sich Fahrbahnzustand und Wetterbedingungen häufiger ändern“, sagt Smeets. „Der große Vorteil eines Elektrofahrzeugs beim Bergrennen am Pikes Peak: Die Leistung bleibt über die gesamte Strecke von knapp 20 Kilometern konstant. Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor verlieren in der dünnen Höhenluft dagegen deutlich an Leistung. Damit musste ich bei meinen bisherigen Teilnahmen leben. Ich freue mich richtig darauf, zum ersten Mal vom Start auf 2.862 Metern bis ins Ziel mit voller Kraft fahren zu können“, nimmt Dumas den Faden auf. Mit Elektrotechnologie in Rennfahrzeugen kennt sich der aus dem südfranzösischen Alès stammende Vollblut-Motorsportler aus: In den letzten Jahren bestritt er im Werksteam von Porsche die Langstrecken-Weltmeisterschaft (FIA World Endurance Championship) mit einem Hybrid-Prototyp (Benzin/Elektro). Neben dem Weltmeistertitel 2016 in dieser Rennserie gewann Dumas im Laufe seiner Karriere bereits acht 24-Stunden-Rennen, darunter zwei Mal […]

R.I.P. Manfred Behnke

29. Januar 2018

Bereits am 05. Januar diesen Jahres verstarb Manfred Behnke, Bruder von Rennwagenkonstrukteur Peter Behnke Senior und Onkel der im Bergrennsport aktiven Michael und Peter Behnke, im Alter von 80 Jahren. Manfred Behnke lebte in der bayrischen Landeshauptstadt München und war Zeit seines Lebens mit dem Motorsport verbunden. Anfangs mit Tourenwagen vom Typ BMW 700 und Mini Cooper, war er seit 1961 aktiv. Zur Saison 1966 wechselte Behnke in die Sportwagenklasse auf einen Lotus Elan Werkswagen, mit dem er in diesem Jahr sogar den Gesamtsieg beim Bergrennen in Mickhausen einfuhr, dass damals noch Augusta-Bergrennen hieß. Die Behnkes betrieben in diesen Jahren ein Autohaus in München und waren in 1960er Jahren offizieller Lotus-Importeur für Deutschland, was auch für den Rennsport von Vorteil war, weshalb das Fahrgestell der ersten Behnke-Rennwagen die ab 1966 von Peter Behnke Senior gebaut wurden, sehr stark an den Aufbau des Rahmens eines Lotus 23 erinnert. Manfred steuerte 1966 auch schon sporadischen den ersten Behnke-Rennwagen vom Typ Condor und pilotierte ab 1969 einen Lotus Formel 2. Von 1976 bis zu seinem Karriereende im Jahr 1985, war dann ein Osella PA8 angesagter Rennuntersatz. Manfred Behnke fuhr Berg- als auch Rundstreckenrennen, in den letzten aktiven Jahren in der Interserie. Seine Gegner hießen damals John Winter, Klaus Niedzwiedz, Bob Wollek, Klaus Ludwig, Walter Lechner, Jörg van Ommen, Henri Pescarolo und am Berg beispielsweise Sepp Greger, Johann Abt sen., Karl Wendlinger sen., Kurt Ahrens und Mauro Nesti. Das Bild oben vom Bergrennen Mickhausen im Jahr 2010 zeigt v.l.n.r. Michael Behnke, Peter Behnke Sen., Peter Behnke Jun., Manfred Behnke

Boxengeflüster 01/2018: Wussten Sie schon dass…?

27. Januar 2018

DASS an den beiden ersten Januar-Wochenenden die Theatergruppe Eichenbühl wieder ihren großen Auftritt hatte. Unweit der bekannten Bergrennstrecke am Umpfenbacher Berg, wurden im Pfarrheim fünf Abendvorstellungen der Verwechselungskomödie „Alles neu, macht der Mai“, mit jeweils immer ausverkauften 185 Sitzplätzen, plus eine Kindervorstellung gegeben. Unter den Schauspielern und Gästen der Premierenvorstellung waren zahlreiche aktive Bergrennrennfahrer und Organisatoren des Eichenbühler Bergrennens. Bei diesem Dreiakter über 110 Minuten standen die KW Berg-Cup Piloten Nils Abb und Stefan Winkler sowie die Helferin beim Bergrennen Verena Ballweg auf der Bühne. Im illustren Publikum sah man diesmal so viele Aktive wie noch nie, mit Sophia Faulhaber, Stefan Faulhaber, Dino Gebhard, Thomas Kohler, Armin Ebenhöh, Silvia Ebenhöh, Markus Hülsmann, Frank Lohmann, Jörg Völker und Roland Christall samt Begleitungen sowie zahlreiche MSC Erftal-Mitglieder, darunter Steffen Hofer mit Anke Bodenmüller. DASS der Rallye DM-Pilot René Mandel, Enkel des unvergessenen „Berglöwen“ Herbert Stenger, am kommenden ersten Februar-Wochenende erneut beim Race of Champions, das diesmal in Riad in Saudi Arabien stattfindet, im Einsatz ist. Zwar „noch“ nicht als Protagonist hinter dem Steuer, sondern mit Johnny Hakvoort von Fast & Speed als Betreuer und Mechaniker für die wieder zum Einsatz kommenden Buggys. Wer bei der TV-Übertragung genau aufpasst könnte René bei der Startaufstellung kurz zu Gesicht bekommen. Unterdessen ist Mandels Paket für die Rallye DM 2018 derzeit noch nicht fertig geschnürt. Zur Disposition stehen Einsätze in der R5-Klasse mit Hyundai oder Skoda. DASS auch die Sprösslinge der Bergrennfahrer im vergangen Jahr zu Erfolgen kamen. Einer aus dieser Spezies ist Bastian Voss, der 16-jährige Sohn von Formel-Renault Pilot Andreas Voss. Im VW Golf GTI, Baujahr 1993, mit dem Andreas Voss vor 31 Jahren seine Motorsportkariere in Ostwestfalen-Lippe begann, gewann Voss Junior die Newcomer Meisterschaft im Club-Slalom in OWL. Nach längerer Standzeit wurde der goldfarbene Golf von Tuner Misczyk unter die Fittiche genommen und optimal vorbereitet. Und auch Clarie Schönborn, die 18-jährige Tochter von Berg-Cup Pilot Rainer Schönborn fuhr in der Saison 2017 unter die Top-15 im Deutschen Junioren Slalomsport und war dabei bestes Mädchen. DASS die Formel 1-Teamchef-Legende Peter Sauber am ersten Juni-Wochenende diesen Jahres bei der zweiten Auflage des Kerenzerbergrennens an den Start gehen wird. Mit welchem Fahrzeug er an dieser Demonstrationsveranstaltung teilnimmt, lässt er noch offen. Nach 2015 wird dieses Revival, das rund 60 km südöstlich von Zürich zu finden ist, zum zweiten Mal veranstaltet. Von 1967 bis 1970 zählte das Kerenzerbergrennen im Kanton Glarus zu den beliebtesten nationalen Bergrennen der […]

Jahressiegerehrung im Classic-Berg-Cup

26. Januar 2018

Am vergangenen Samstag trafen sich die bundesweit verstreuten Teilnehmer des Classic-Berg-Cups zu ihrer Jahres-Sieger-Ehrung im vogtländischen Treuen. Im jährlichen Wechsel treffen sich die Mitglieder in der Nähe eines ihrer Teilnehmer, um weitab vom motorsportlichen Alltagsgeschäft zu relaxen, auf die vergangene Saison zurückzublicken und dabei ihre jeweils Besten „ordentlich“ zu ehren. In diesem Jahr war der Gasthof „Zur goldenen Höhe“ im vogtländischen Treuen Treffpunkt der klassischen Bergrennfahrer und ihrer Begleitung. Nach einem stärkenden Essen und ausgiebigen Benzin-Gesprächen ging´s dann zur Ehrung. Andreas Gmeinder aus dem Allgäu setzte sich mit deutlichem Vorsprung an die Spitze und erhielt als Würdigung für Platz 1 ein 60 Liter-Fass vollsynthetisches Motoröl vom neuen CBC-Sponsor G-Oil aus dem bayrischen Gersthofen. Platz zwei teilten sich der NSU-Treter Uwe Schindler und Albert Vogt auf Subaru Impreza. Auch für die beiden Zweitplatzierten stellte die Firma G-Oil hochwertiges Motoröl zur Verfügung. Dritter wurde ein weiterer NSU-Pilot, mit Thomas Krystofiak vor CBC-Sportleiter Richard Rein auf Ford Capri. Trotz seines kapitalen Motorschadens kam der VW Scirocco-Pilot Ronny Hering noch auf Platz fünf vor Detlef Schröder auf VW Polo. Für alle Platzierten gab es je einen Fotokalender 2018 mit Fahrzeugmotiven aus dem Classic-Berg-Cup aus der Kamera von Thomas Bubel. Schatzmeisterin Dr. Jutta Fischer-Neuner verteilte anschließend noch Kuverts mit Preisgeldern. Insgesamt also ein toller Anreiz am Classic-Berg-Cup teilzunehmen. Insgesamt bestritten die Classic-Berg-Cup-Teilnehmer in der abgelaufenen Saison 2017 genau 50 Veranstaltungen, die in der Hauptsache im Rahmen der Deutschen Bergmeisterschaft stattfanden.

Gala-Abend mit Luxemburger Bergmeisterschaft

25. Januar 2018

Einen flotten Abend, wie man im Großherzogtum Luxemburg zu sagen pflegt, erlebten rund 350 Gäste am dritten Januar-Samstag beim „Soirée du Sport Automobil“, der Siegerehrung der Luxemburger Automobilmeisterschaften im Chapito des Casino 2000 in Bad Mondorf. Der Luxemburger Automobilclub (ACL) ehrte die Sieger und Platzierten in den Sparten Rundstrecke, Rallye, Kart, Bergrennen und Slalom aus der Saison 2017. Weitere Höhepunkte es Abends waren die Preisverteilungen im „Coupe des Dames“ und der Verkündung in der Wahl des „Autosportler vum Joer“. In der Bergmeisterschaft, die offiziell als Championnat du Luxembourg des Courses de Côte – Trophée Honoré Wagern in den Büchern des ACL geführt wird, hießen die Sieger Daniel Donkels und Leon Linden bei den Rennwagen und Canio Marchione, Charel Valentiny und Nico Schilling bei den Tourenwagen. Im Damenpokal stand Sandra Becker ganz oben, vor Ivana Becker-Huber und Tanja Fammang. Als Automobilsportler des Jahres in Luxemburg wurde von einer Fachjury und der Allgemeinheit via Internet der Porsche Super Cup-Pilot Dylan Pereira gewählt. Die nominierten Canio Marchione und David Hauser kamen nicht in die Top-3.

Unser Jr. zum ersten Mal seit 29 Jahren wieder am Pikes Peak

22. Januar 2018

Zum ersten Mal seit fast 30 Jahren wird die US-Rennsportlegende Al Unser Jr. wieder am Pikes Peak International Hill Climb teilnehmen, dessen 96. Auflage am 24. Juni diesen Jahres stattfindet. Unser war zuletzt bei Pikes Peak-Bergrennen im Jahr 1989 dabei. Der zweifache Indianapolis 500 Gewinner war 1983 „King of the Mountain“, als Sieger am Pikes Peak in der Open Wheels-Klasse in seinem Wells Coyote Chevy. Seine Eintragung in die diesjährige Starterliste markiert die Rückkehr der weltbekannten Rennfahrerfamilie aus Albuquerque, dessen Mitglieder mehrfach im Pikes Peak Hill Climb Museum „Hall of Fame“ zu finden sind. Bobby (13) und Bobbys Onkel Louis (9) haben zusammen 22 Mal gewonnen und auch Robby Unser konnte sich 1989 mit einem Peugeot 405 T16 in die Siegerlisten eintragen. Al Unser wird hinter dem Steuer einen 1936er Chevrolet Sedan an die alten Zeiten erinnern. Nach einjähriger Abwesenheit sind auch der achtmalige Pikes-Peak-Sieger Paul Dallenbach (Foto unten), der 23-fache Champion Clint Vahsholtz und Layne Schranz, die in 24 Veranstaltungen drei Siege feiern konnten, wieder dabei. „Die Fans dieses historischen Bergrennens werden vom diesjährigen Wettbewerbsfeld begeistert sein“, sagte Megan Leatham, Executive Director von PPIHC. „Wir haben viele Legenden des Rennens an Bord und eine Liste von Rookies aus den USA und vielen Nationen, die unglaubliches Interesse hervorrufen werden.“

Schmitt-Comeback im Brenner-Team

20. Januar 2018

Das Brenner-Motorsportteam wird in 2018 zur den Bergrennen in Deutschland zurückkehren. Dabei wird jedoch Norbert Brenner, der vergangenen Oktober seinen 70. Geburtstag feierte, in die Rolle des Team-Chefs schlüpfen. Hinter dem Steuer des Opel Vectra GTS V8 DTM wird der KW Berg-Cup Gesamtsieger und DMSB Bergpokal-Sieger von 2012 Sebastian Schmitt Platz nehmen, dies vereinbarten die beiden deutschen Bergrenn-Größen an diesem Samstag bei einem Treffen in Brenners Wohnort Eichenbühl. Geplant sind zwischen acht und zehn Rennen im Rahmen von Bergmeisterschaft und KW Berg-Cup, also auch im oberösterreichischen St. Agatha, wo Sebastian Schmitt gerne fährt. Zudem könnte Norbert Brenner selbst ein bis zwei Bergrennen bestreiten. Ein genauer Terminkalender ist aktuell noch nicht festgelegt. Sebastian Schmitt, der zuletzt 2015 sporadische Renneinsätze am Berg mit seinem weißen Opel Astra V8 DTM absolvierte, freut sich auf die neue Berg-Saison und endlich mal wieder im Renncockpit zu sitzen. Der Wahl-Düsseldorfer ist immer noch im Besitz seines Astras, der jedoch aktuell nicht einsatzbereit ist. Die anstehenden Revisionsarbeiten wird das Brenner-Motorsportteam besorgen. Geplant ist ein Rückbau auf den originalen DTM-Stand, um so bei den immer populärer werdenden DTM-Revival-Veranstaltungen auf der Rundstrecke teilnehmen zu können.

Simone Faggioli startet mit Norma und Pirelli am Pikes Peak 2018

18. Januar 2018

Der Traum des Simone Faggioli vom US-amerikanischen Pikes Peak Bergrennen lag schon seit seinem Debüt mit der Marke Norma zur Saison 2014 in der Schublade. Seit dem Nachmittag des 18. Januar 2018, mit der Veröffentlichung der offiziellen Liste des Pikes Peak International Hillclimb, beginnt dieser Traum Formen anzunehmen und wurde Realität in Sachen Auto, Motor, Team und sogar der Startnummer 11. Simone Faggioli startet mit seinem Best Lap-Team am 24. Juni diesen Jahres beim weltbekannten Pikes Peak Bergrennen in Colorado. Der 10fache Europameister wird zusammen mit seinem Teamkollegen und Freund Fabien Bouduban das Abenteuer wagen, einem Schweizer, der seit 2016 Fahrer in Faggiolis Team ist. Die beiden werden sich den rund 20 Kilometern asphaltierter Rennpiste, die auf eine Meereshöhe von 4.300 Höhenmeter führt, aus sportliche Herausforderung persönlich stellen. Jedem der beiden wird ein spezielles Norma-Fahrzeug namens M20 SF PKP mit einem 3.700 ccm Biturbo TFT-Motor von fast 800 PS zur Verfügung stehen. Der französische Hersteller Norma Auto Concept wird den Überseeausflug offiziell unterstützen, und auch Reifenhersteller Pirelli wird dies tun, um das Know-how für die bestmögliche Leistung einzubringen. Ein enthusiastischer Simone Faggioli sagt: „Ein Projekt, das schon so lange in der Pipeline ist, hat sich endlich bewahrheitet. Nach der Eroberung meines zehnten europäischen Titels in der letzten Saison, suchte ich nach einem anderen Reiz, und fand ihn in den USA. Ich hoffe natürlich, dass ich in der Lage bin gut abzuschneiden, und alle meine Bemühungen, von Fabien und des ganzen Teams, haben dieses eine Ziel. Unsere Referenz ist die Rekordmarke von Sebastien Loeb mit dem Peugeot 208 T16 aus dem Jahr 2013. Am Ende der letzten Saison haben Fabien Bouduban und ich uns mit den Norma-Verantwortlichen Norbert Santos und Guillem Roux getroffen und haben uns entschlossen, dieses ehrgeizige Projekt durchzuführen, das für mein Team ein echtes Geschäft in jeder Hinsicht ist. Die Kosten sind so hoch, die Logistik extrem kompliziert, ganz zu schweigen von der physischen Anstrengung, die von uns Piloten abverlangt wird, und den surrealen Bedingungen, in denen Motoren und Technik arbeiten müssen. Der atmosphärische Druck in dieser Höhenlage ist eine der größten Schwierigkeiten. Viele illustre Gegner und wichtige offizielle Hersteller stehen in der aktuell registrierten Liste und das macht die Herausforderung umso schöner. Während wir dem Rennen entgegenfiebern, werden wir weitere Details preisgeben, aber jetzt arbeiten wir weiter und bereiten uns auf´s Beste vor“. http://ppihc.org/wp-content/uploads/2018-PPIHC-Competitor-List.pdf

Alexander Hin startet gut gerüstet ins Jahr 2018

7. Januar 2018

Schnelle Rennsportfahrzeuge sind die Leidenschaft des Alexander Hin. Den Schwarzwälder Montage- und Häuslebauer kennt man bereits seit rund 25 Jahren als Teilnehmer an der Deutschen Bergmeisterschaft. Der Elzacher gehört zu der seltenen Spezies von Bergrennfahrer, die bereits in allen Kategorien des Bergrennsports, sprich im Tourenwagen, Formel- und Sportwagen, Erfolge feiern durften. In der bevorstehenden Saison 2018 soll es wieder vermehrt zu Renneinsätzen kommen, denn an geeigneten Untersätzen mangelt es im Hause Hin nun nicht mehr. Am Tag vor Heiligabend machte sich der Unternehmer selbst ein verfrühtes Weihnachtsgeschenk. Dem Reynard 97D Judd Formel 3000 aus dem Besitz des Franzosen Daniel Allais, konnte Hin nicht widerstehen. „Ich hatte eigentlich vor Teile für meinen ex-Waldy-F3000 zu kaufen, doch das Gesamtangebot war so gut, da Daniel wieder in die Formel 3-Klasse zurückkehren wird, sodass ich den Wagen mit einem umfangreichen Ersatzteilpaket gleich mitnahm“, bestätigte Alexander Hin. Den gelben 3-Liter Formelrenner werden viele von den Bergrennen in Eschdorf, Homburg und Osnabrück kennen. „Der Wagen ist in einem Top-Zustand, ein kleiner Schaden an der Front und einer der vorderen Aufhängungsteile aus dem letzten Bergrennen 2017 in Belgien, ist kein Problem“. Damit ist auch Hin´s F3000-Problem gelöst! Mit dem roten ex-Waldy F3000, mit 3,3 Liter Judd-Triebwerk, durfte der Elzacher außer in Österreich bei keinem Bergrennen in Wertung teilnehmen. Nun ist „Alex“ im Besitz eines reglementskonformen 3-Liter Motors, inklusive Auto. „Jetzt bin ich flexibel“ freut sich Hin. Denn die Fertigstellung des PRC-Opel-Sportwagens der Gruppe E2-SC, mit dem soundstarken 2,5-Liter V6 ITC-Triebwerk, befindet sich auf der Zielgeraden. Die Neuentwicklung von Pedrazza-Racing-Cars, die Alexander Hin in Auftrag gegeben hat, soll Ende April 2018 beim Rechbergrennen in Österreich erstmals zu Einsatz kommen. „Treten bei diesem Projekt Kinderkrankheiten auf oder neue Erkenntnisse sollen von Emanuel Pedrazza technisch umgesetzt werden, kann ich ins Formel 3000-Cockpit ausweichen“. Somit dürfte bei vielen Deutschen Bergrennen, bei der Frage nach dem Gesamt- und Tagessieger, wieder mehr Spannung und Würze gegeben sein. Zum Wohle des Sports, dürfte dies nicht nur Uwe Lang, Frank Debruyne, Thomas Conrad und Co freuen, sondern auch die Zuschauer und Fans dieser besonderen Motorsportart.

Burglind sorgte für Sperrung der Käshofer Straße

5. Januar 2018

Das Sturmtief „Burglind“ in Verbindung mit den enormen Niederschlagsmengen der letzten Tage,  war am vergangen Mittwoch Auslöser einer mehrstündigen Sperrung der Käshofer Straße, die als Austragungsort des Homburger ADAC Bergrennens bekannt ist. Gegen Mittag hielten mehrere Bäume der großen Windlast des Orkans nicht mehr Stand und blockierten anschließend die Landstraße zwischen dem saarländischen Homburg und dem westpfälzischen Käshofen. Unweit des Fahrerlagers und auf der langen Gerade, bei Posten 15 mussten Straßenwärter und Feuerwehrleute die Straße mühsam wieder frei räumen und etliche Kubikmeter Holz abfahren. Dabei wurde auch die Doppelleitplanke auf einer Länge von rund 20 Meter regelrecht zerschlagen. Der untere Teil der dauerhaft montierten Planken gehört übrigens dem Homburger Automobilclub. Weiter musste ein kleinerer Erdrutsch bei Posten 21 von der Straßenmeisterei beseitigt werden. Am späten Nachmittag war die L120 wieder passierbar.