Historischer Sieg – Luxemburg gewinnt Nationenpreis beim Hill Climb Masters

17. Oktober 2018

Bei der 3. Auflage des Hillclimb Masters der FIA, das vom 12. bis 14. Oktober 2018 in Gubbio (Italien) stattfand, gewann das Nationalteam von Luxemburg zum ersten Mal in der Geschichte den Nations Cup, vor Italien (Gewinner 2014 in Eschdorf) und Slowenien. In den drei Rennläufen auf der 3.310 m langen Strecke, gelang dem Team mit Guy Demuth (M20FC Norma-Judd), Daniel Donkels (Tatuus-Renault FR2000), Canio Marchione (BMW 320 STW) und Charles Valentiny (Subaru Impreza WRX STi) eine Gesamtzeit mit dem geringsten Zeitunterschied  aus den beiden besten Auffahrten, aller teilnehmenden 20 Nationen. Guy Demuth war bei diesem überraschenden Erfolg der Matschwinner für seine Mannschaft, mit einer Differenz von 0,02 Sekunden. Sandra Becker (Renault Clio Cup, eine von drei luxemburgischen Damen zu Beginn des Masters, beendet den Wettbewerb auf dem sehr guten dritten Platz der Damenwertung. Bergmeisterin Tanja Flammang kollidierte bereits im Training mit ihrem VW Fun Cup mit einer Leitschienen und konnte am Rennen nicht mehr teilnehmen. Hier die Ergebnisse aller Luxemburger im Gesamtresultat: 15. Guyl DEMUTH 67. Daniel DONKELS 74. Canio MARCHIONE 100. Charles VALENTIN 111. Leon LINDEN 142. Sandra BECKER 160. Monique BECKER

Offizielles FIA-Livestreaming aus Gubbio

11. Oktober 2018

Wer auf die lange und beschwerliche Reise nach Italien verzichtet, kann die 3. Auflage des FIA Hillclimb Masters auch von zuhause aus miterleben, nämlich als Livestreaming auf dem Youtube-Kanal der FIA (https://www.youtube.com/FIAOfficialVideo) oder auf der zu diesem Anlass eigens eingerichteten Facebook-Seite (www.facebook.com/FIAHCM). Normalerweise sollten beide Tage übertragen werden. Die beiden Trainingsläufe beginnen am Samstag um 10 Uhr, die drei angesetzten Rennläufe bereits um 9 Uhr am Sonntag in der Früh.

Termine 2019: KW Berg-Cup

10. Oktober 2018

So zeitig wie noch nie präsentierte nun bereits der KW Berg-Cup einen vorläufigen Rennkalender für die Saison 2019. Welche Läufe davon letztendlich auch zum KW Berg-Cup National und zum NSU Bergpokal zählen, ist derzeit noch offen. Auf alle Fälle ist diese Übersicht schon einmal hilfreich für so manche Urlaubsplanung. 27./28. April 2019 – ADAC Bergpreis Schottenring 04./05. Mai 2019 – Hillarace Eschdorf (L) 18./19. Mai 2019 – Bergrennen St. Anton (A) 09./10. Juni 2019 – Wolsfelder ADAC Bergrennen 15./16. Juni 2019 – ADAC Glasbachrennen 29./30. Juni 2019 – ADAC Ibergrennen 13./14. Juli 2019 – Homburger ADAC Bergrennen 27./28. Juli 2019 – ADAC Hauenstein Bergrennen 03./04. August 2019 – Osnabrücker ADAC Bergrennen 24./25. August 2019 – ACS Bergrennen Oberhallau (CH) 07./08. September 2019 – AvD Bergrennen Eichenbühl 21./22. September 2019 – St. Agatha (A) 05./06. Oktober 2019 – ADAC Bergrennen Mickhausen

FIA Hillclimb Masters: Offizieller Zeitplan

8. Oktober 2018

Am kommenden Wochenende, also in wenigen Tagen, richtet die italienische Kleinstadt Gubbio die dritten FiA Hillclimb Masters der Geschichte aus. Für alle die die weite Reise nach Umbrien auf sich nehmen, oder das  Geschehen via Livestream von zuhause aus verfolgen möchten, hier der Zeitplan für den Rennablauf und das Unterhaltungs- und Showprogramm. Zeitplan FIA Hillclimb Masters 2018 – Rennablauf Freitag, 12. Oktober 10.30-17.00: Papierabnahme 11.00-17.00: Technische Abnahme 18.00: Fahrerbesprechung Samstag, 13. Oktober 09.00: Sperrung der Rennstrecke 10.00: 1. Zeittraining Im Anschluss: 2. Zeittraining Im Anschluss: Parade und offizielle Zeremonie mit allen Fahrern Sonntag – Sonntag 14.10.2018 08.30: Sperrung der Rennstrecke 09.00: 1. Rennlauf ca. 12.00: Start 2. Rennlauf ca. 15.00: Start 3. Rennlauf Im Anschluss: Podiums Zeremonie und Pressekonferenz (Podiumzeremonie: Piazza dei Quaranta Martiri, Fahrerlager) (Pressekonferenz: Centro Servizi Santo Spirito, Piazzale Frondizi) Anmerkung: Demonstrationsfahrten von G. Urbani (Osella PA2 1 S-Honda) vor jeder Kategorie 4 Training / Rennen   Zeitplan FIA Hillclimb Masters 2018 – Rahmenprogramm Freitag, 12. Oktober 17.00: Food Truck steht Piazza dei Quaranta Martiri mit Produkten Made in Italy. 18.00: Musik mit DJ. 20.45: LOLA SWING ITALIANO – Live Konzert Samstag, 13. Oktober 17.00: Food Truck steht auf der Piazza dei Quaranta Martiri mit Produkten Made in Italy. 17.30: Team-Parade von der Piazza dei Quaranta Martiri zur Piazza Grande mit Live-Musik 18.30: Teampräsentation auf der Piazza Grande. 19.00: Marktabend: Die mittelalterlichen Straßen werden zu einem Freilichtmarkt. 20.00: Musik mit DJ. 20.00: P-FUNKING BAND Live Konzert Sonntag, 14. Oktober 17.00: Food Truck steht auf der Piazza dei Quaranta Martiri mit Produkten Made in Italy. 17.30: Musik mit DJ. 18.00: Preisverleihung

Grandiose 3. Auflage des FiA Hillclimb Masters in Aussicht

5. Oktober 2018

Die Ausgangslage für die diesjährigen FIA Hillclimb Masters ist sehr vielversprechend und spannend: Nicht weniger als 175 Piloten haben sich eingeschrieben, und 20 Länder treffen beim Nationencup aufeinander. In unmittelbarer Nähe des prächtigen mittelalterlichen Städtchens Gubbio nördlich von Perugia (I) werden zum dritten Mal die FIA Hillclimb Masters ausgetragen. Schon die beiden ersten Auflagen – 2014 im Grossherzogtum Luxemburg und 2016 in der Tschechischen Republik – waren beeindruckende Anlässe und haben bei allen direkt oder indirekt Beteiligten bleibende Erinnerungen hinterlassen. Aber die jüngste Auflage vom 12. bis 14. Oktober 2018 dürfte dank einem neuen Teilnehmerrekord und einem erstklassigen Feld von Bergspezialisten, alles Bisherige in den Schatten stellen. Die «Masters» sind nicht nur ein im Zweijahresturnus stattfindendes hochkarätiges Rennen, sondern auch ein riesiges Fest des Bergrennsports und dessen Akteure. Hier treten nicht bloss die besten Fahrer aus 22 Ländern gegeneinander an, sondern der Anlass ist auch ein bedeutsames Zusammentreffen in einem geselligen und festlichen Ambiente. Bei den «Masters» verleiht überdies der Stolz, die Farben des eigenen Landes zu vertreten, den Piloten und ihren Nationalmannschaften einen in dieser Disziplin ungewohnten zusätzlichen Antrieb. Weil an diesem Rennen die Eliten der nationalen Meisterschaften präsent sind, werden Piloten die Klingen kreuzen, die sonst nicht gegeneinander antreten. Die Briten, Bulgaren, Griechen, Iren, Malteser, Rumänen oder Slowenen gehen nur selten ausserhalb ihrer Landesgrenzen an den Start. Für sie sind die Hillclimb Masters daher ein ganz besonderes Ereignis im Kalender, welches sie keinesfalls verpassen wollen. Die «Masters» dienen auch als Rahmen für einen Nationencup. Bei diesem Wettbewerb stehen sich in diesem Jahr 20 Länder (also 8 mehr als 2014) mit einer Equipe von jeweils vier Piloten gegenüber. Der gemeinsame Einsatz für das Team und Regelmässigkeit in den Laufzeiten sind gefragt, wenn man hier die Goldmedaillen erobern will. Die Fahrer und deren Autos werden in vier Kategorien eingeteilt: Die Kategorie 1 Produktionswagen (Gr. A, N und GT) und die Kategorie 2 Rennwagen (zweisitzige und einsitzige Rennwagen sowie Silhouette-Fahrzeuge) entsprechen den FIA-Normen. Bei den Kategorien 3 und 4 handelt es sich um deren Pendants für sogenannte «nationale» Fahrzeuge, die den speziellen Reglementen ihres Landes entsprechen. Die «Masters» bieten auf diese Weise eine einzigartige Gelegenheit, dass die schnellsten Boliden der Europameisterschaft beim gleichen Anlass gegen die Monopostos der hochstehenden englischen Meisterschaft oder gegen einen Exoten wie den speziell für Pikes Peak entwickelten Norma mit Bi-Turbo-Motor des Schweizers Fabien Bouduban antreten können. Bei den sogenannten geschlossenen Fahrzeugen der Gruppe E2-SH wird der […]

Boxengeflüster 09/2018: Wussten Sie schon dass…?

3. Oktober 2018

DASS am 6. und 7. Oktober der KW Berg-Cup Pilot Thomas Ostermann bei den,  vom ADAC Saarland veranstalteten 9. Oldtimertage „Rund um den Linslerhof“ (nähe Saarlouis),  zwei ehemalige Peugeot Werkswagen bei Demofahrten bewegen wird. Die Klassiker aus der Sammlung von Ludwig Biewen sind Einzelstücke und werden selten gezeigt und noch weniger bewegt. Es kommen zum Einsatz der Peugeot 505, das Siegerauto der Tour de Europe 1981, damals gefahren von Holger Bohne und Peter Diekmann. Außerdem ein seltener Talbot Samba Gruppe B von Gilbert Casanova. Weitere Einsätze mit Thomas Ostermann sind in Planung. Außerdem wird der frühere NSU-Bergpokal-Fahrer Carsten Daube mit seinem NSU TT VIP-Gäste chauffieren. DASS die FiA in Paris die Wild Card-Anträge von den Berg-Cup’ lern Erwin Buck (VW Scirocco) und Thomas Ostermann (BMW E30 Hartge), der bereits 2014 in Eschdorf und 2016 in Ecce Homo zum Deutschen Team gehörte, beim diesjährigen Hillclimb Masters in Gubbio, negativ beschieden haben. Ostermann wird sich aber dennoch auf über 1.100 km lange Reise machen, um wenigstens als Zuschauer dabei zu sein. DASS der Col de la Faucille im französischen Jura-Gebirge unweit der Schweizer Grenze bei Genf am 23. September Schauplatz des „Montée des Legendes“ war. Vor einer gewaltigen Zuschauermenge fanden Showfahrten auf einer 6,4 km langen Bergstrecke statt, auf der vor 46 Jahren letztmals ein Bergrennen stattfand. Weltbekannte Größen des Renn- und Rallyesports sowie einige Asse des Bergrennens in legendären Fahrzeugen, folgten der Einladung. Aus dem erlesenen Starterfeld ragten Romain Dumas, Nicolas Prost, Ari Vatanen, Guy Frequelin, Romain Grosjean und Sebastien Loeb heraus. Aber auch die Creme de la Creme des Bergrennsport zeigte sich bei herrlichem Spätsommerwetter auf einer schönsten Bergstraßen Europas, mit Sebastien Petit, Reto Meisel, Bruno Ianniello (der Grosjean einen seiner Lancia Delta S4 unter den Hintern klemmte), Jean-Marie Almeras, Simone Faggioli, Diego De Gasperi, Fabien Bouduban, Pierre Courroye und, und, und. 41 extravagante Autos, wie die Pikes Peak-Fahrzeuge Peugeot 208 T16 und Norma M20 SF und, und, und waren zu sehen. DASS der Schweizer Reto Meisel, inspiriert durch den großartigen Auftritt des Plasa BMW 320 Judd V8, mit Jörg Weidinger beim diesjährigen Goodwood Festival of Speed und den anvisierten Start beim FIA Hillclimb Masters in Gubbio, seinen Mercedes 190 Evo II Judd V8 über den kommenden Winter restaurieren und für Showevents reaktivieren möchte. Dies kündigte der Aargauer in einem Interview beim „Montée des Legendes“ an. Der schon legendäre Rennwagen wurde von Meisel zwischen 2006 und 2013 pilotiert und schenkte […]

Vorstellung Deutsches Masters-Team 2018

30. September 2018

Armin Ebenhöh: Der zweifache Deutsche Bergmeister nimmt erstmals am FiA Hillclimb Masters teil und pilotierte seinen VW Scirocco 16V mit dem 1400 ccm Motor von Minichberger in der Kategorie E1. Der Niederbayer ist seit 2004 im Bergrennsport aktiv und ist als Geschäftsführer des Skoda Autohaus Weissdorn in Aufhausen bei Regensburg tätig. Der zweifache Sieger der Division I des KW Berg-Cup wurde als einer von vier Fahrern in die deutsche Mannschaft berufen, die um den Nations Cup konkurriert. Hans-Peter Eller: Ebenfalls vor seiner Premiere beim FiA Hillclimb Masters steht der Allgäuer „Hansi“ Eller. Mit dem immer noch in der Entwicklung steckenden VW Corrado 16V aus der 2 Liter-Klasse der Gruppe E1, konnte der Mitarbeiter bei Tuner Minichberger bereits auf Anhieb beste Platzierungen im KW Berg-Cup einfahren. Der Familienvater geht ebenfalls im Nations Cup an den Start. Markus Fink: Bein Berg DM-Finale in Eichenbühl konnte der erst 22-jährige Franke mit einem Klassensieg nach einmal einen großen Sprung in der Tabelle der Deutschen Bergmeisterschaft vollführen. Am Ende landet der „Schlacks“ sogar auf dem dritten Platz in der Deutschen Bergmeisterschaft und Rang zwei im KW Berg-Cup National Division I. Markus ist ebenfalls Neuling beim Masters im Citroen C2 VTS bis 1600 ccm. Alexander Hin: Seit über 25 Jahren in der „Schwarzwälder Häusle-Bauer“ aktiv im Bergrennensport und pilotierte vom Tourenwagen, über Sportwagen, bis zum Formel 3000 so ziemlich Fahrzeugtypen die am Berg zugelassen sind. Der Elzacher bekam eine Wild Card zugesprochen und wird erstmals beim Masters-Event dabei sein. Mit seinem ex-Allais Reynard 97D Judd Formel 3000 bildet er die Speerspitze der Deutschen Abordnung. Egidio Pisano: Der Italo-Schwabe aus Herrenberg bei Stuttgart war neben Manfred Schulte, bislang bei allen Masters-Veranstaltungen dabei und ist auch für die dritte Ausgabe in Gubbio nominiert. Ebenfalls von einem Minichberger VW-Triebwerk wird der rote VW Golf 16V befeuert. In der E1-Klasse bis 2000 ccm geht der KfZ-Spezialist an den Start. Als „Muttersprachler“ wird Pisano in Italien auch eine große Stütze für das deutsche Team sein. Auch er startet im Nations Cup. Manfred Schulte: Der Citroen-Manager ist ein Fan des Masters und plant für das zweite Oktober-Wochenende seine dritten Teilnahme beim „Race of Champions der Berge“. Mit seinem Citroen AX Kit Car, motorisiert von 1600 ccm Nemeth-Triebwerk, wird der Mann aus Werl in Nordrhein-Westfalen zur vierköpfigen Auswahl gehören, die für den Nations Cup gewertet werden. Vor zwei Jahren beim Masters in Ecce Homo (CZ) war Schulte sogar Klassensieger. Jörg Weidinger: Meistertitel im Deutschen Bergpokal, der Bergmeisterschaft, im […]

Luxemburg goes Masters

27. September 2018

Nach und nach geben die nationalen Automobilsportverbände aus ganz Europa, ihre für das FIA Hillclimb Masters nominierten Fahrerinnen und Fahrer bekannt. Die mit Spannung erwartete offizielle Teilnehmerliste, ist für die kommenden Tagen von der FIA zur Veröffentlichung angekündigt. Am Donnerstagabend gab der Luxemburger Automobilclub (ACL) sein Aufgebot für die dritte Runde des  Masters bekannt, das mit einem Sammeltransport nach Italien reisen wird. Insgesamt acht Fahrzeuge, immerhin ein Starter mehr als die Deutschen, schickt der ACL ins Rennen. In alphabetischer Reihenfolge sind dies: Sandra Becker (Renault Clio II Cup), Monique Becker-Ersfeld (Alfa Romeo 147), Guy Demuth (Norma M20 Judd V8), Daniel Donkels (Tatuus Formel Renault 2000), Rennwagen-Bergmeisterin Tanja Flammang (VW Fun Cup), Leon Linden (Dallara F304 Formel 3), Tourenwagen-Bergmeister Canio Marchione (BMW 320 STW) und Charles Valentiny (Subaru Impreza WRX STi). Im Nationenpreis treten Guy Demuth, Daniel Donkels, Canio Marchione und Charel Valentine für das Großherzogtum an. Der Kapitän der Nationalmannschaft ist ACL-Funktionär Norbert Hartz.

Marcel Steiner Kolumne: In St. Agatha Sturm und Regen getrotzt

27. September 2018

Gegen Saisonende werden die Anreisen zu den Rennen wieder etwas länger. Ins österreichische St. Agatha waren es rund 700 Kilometer. Diese schafften wir mit dem Anhänger von Robin Faustini im Schlepptau ohne größere Staus und erreichten unseren Platz im Fahrerlager am Freitag um halb vier Uhr in der Früh. Bei strahlendem Sonnenschein bauten wir unser Zelt auf. Die administrative Abnahme und die Streckenbesichtigung waren auch zügig erledigt, allerdings schaffte es kein technischer Kommissar, noch am Freitag bei mir vorbeizuschauen. Am Samstagmorgen war dann noch genügend Zeit, um dies nachzuholen. Wir waren bereits alle im Bett, als es draußen zu stürmen und regnen begann. Mit vereinten Kräften – vielen Dank an die Teams von Stefan Faulhaber und Patrick Orth – versuchen wir noch das Zelt besser festzubinden. Der Wind zwang uns aber, das Zelt nochmals komplett abzubauen und den LobArt in den Teambus zu verladen. Mit etwas Verspätung kamen wir zur Nachtruhe… Das Training begann zum Glück erst am Samstagmittag. So hatten wir ausreichend Zeit, um nochmals alles aufzubauen und einzurichten und die technische Abnahme zu passieren. Um etwa zwei Uhr startete ich zu meinem ersten Trainingslauf. Aus Erfahrung vom letzten Jahr wusste ich, dass der Start wenig Grip bieten würde. Doch es fühlte sich an wie auf Glatteis zu fahren; die Räder drehten durch und der LobArt beschleunigte nicht. Auch sonst war ich mit dem Fahrverhalten auf der Strecke nicht sonderlich zufrieden. Deshalb war ich total überrascht, dass ich mit 1:06,736 bloß 1.5 Sekunden langsamer fuhr als im Vorjahr. Nur 0.1 Sekunden schneller war Christoph Lampert (Osella FA30) und mit einer Sekunde Rückstand folgten Dusan Neveril (Norma/Judd) und Patrik Zajelsnik (Norma/Mugen). Für das zweite Training wählte ich andere Reifen. Der Start war nun geringfügig besser und auf der Strecke fühlte sich der LobArt richtig gut an. Zudem fuhr ich noch zwei Kurvenpassagen anders, was sich aber nicht bewährte. Im Ziel leuchtete in 1:04,262 auf, meine persönliche Bestzeit in St. Agatha. Das war zugleich die Trainingsbestzeit. Hinter mir reihten sich Zajelsnik (1:04,579), Neveril (1:06,359) und Lampert (1:06,841) ein. Was mich sehr erstaunte war der indirekte Vergleich der Motorenleistung: Ein Radar maß im Zielbereich die maximal erreichte Geschwindigkeit auf der Strecke. Ich fuhr 248 km/h, Patrik Zajelsnik 265 km/h, Dusan Neveril 246 km/h und Christoph Lampert 251 km/h. Gedanken über die Differenz kann sich jeder selber machen… Leider bestätigte sich die Wettervorhersage und auf Sonntag setzte Regen ein. Dieser hielt länger an […]

Termine 2019: Deutsche Bergmeisterschaft

27. September 2018

Relativ gefestigt, aber dennoch als vorläufig zu betrachten, sind die Termine der Deutschen Automobil Bergmeisterschaft 2019, die zwischenzeitlich vom Deutschen Motorsport Bund (DMSB) über den Fachausschuss Berg bestätigt wurden. Durch das Pfingstwochenende, mit dem Traditionsdatum des Wolsfelder Bergrennens,  im kommenden Jahr drei Wochen später ist als in diesem, waren in diesem Korridor einige Absprachen unter den DM-Veranstaltern nötig. In der Summe, konnte die RSG Altensteiner-Oberland trotz den Gegebenheiten der Berg EM auf den Termin des Ibergrennens ausweichen, welches im Gegenzug wieder auf das angestammten Datum Ende Juni springen konnte. Alle anderen Termine verbleiben an gewohnter Stelle. Zusätzlich taucht das Bergrennen Mickhausen unter neuer Organisationsleitung wieder auf, sodass im DM-Kalender wieder 10 Veranstaltungen aufgeführt sind und der Bergpreis von Schotten aber als reines Tourenwagen-Bergrennen keinen vollen DM-Status besitzt. 26. – 28. April 2019 – Bergpreis Schottenring 04. – 05. Mai 2019 – Hill Race Eschdorf (Lux) 09. – 10. Juni 2019 – Wolsfelder ADAC Bergrennen 15. – 16. Juni 2019 – ADAC Glasbachrennen 29. – 30. Juni 2019 – ADAC Ibergrennen-Heiligenstadt 13. – 14. Juli 2019 – Hombuger ADAC Bergrennen 27. – 28. Juli 2019 – ADAC Hauenstein-Bergrennen 03. – 04. August 2019 – Osnabrücker ADAC Bergrennen 07. – 08. September 2019 – AvD Bergrennen Eichenbühl 05. – 06. Oktober 2019 – ADAC Bergrennen Mickhausen

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