Boxengeflüster 10/2016: Wussten Sie schon dass…?

29. Oktober 2016

DASS Aktive aus Bergveranstalter Clubs auch in anderen Motorsportarten in der Saison 2016 äußerst erfolgreich waren und sogar Deutsche Meistertitel einfuhren. Lars Bröker vom MC Heilbad Heiligenstadt wurde Deutscher Slalommeister auf Mitsubishi und der erst neunjährige Max Reis aus dem pfälzischen Ramstein, der für den Homburger Automobilclub startet, gelang das Kunststück die Deutscher Meisterschaft im Kart-Slalom in seiner Altersklasse zu erringen. DASS das Team des Berg-Europameisters Simone Faggioli die Saison 2016 quasi mit einem „Betriebsausflug“ auf die Kanareninsel Teneriffa abschlossen. Im Gepäck hatte man nicht nur die Badehose, sondern den 20 Meter langen Truck des Teams, samt vierer Rennfahrzeuge um beim Bergrennen XIV. Subida Arona – La Escalona im Süden der spanischen Ferieninsel an den Start zu gehen. Neben Teamchef Simone Faggioli, traten Paride Macario, Fulvio Giuliani und Fabien Bouduban mit ihren aus der diesjährigen Berg EM bekannten Rennfahrzeugen, auf der 4,4 km langen Strecke am Wochenende des 21./22. Oktober an. In der mehr als 2.000 km langen Anreise war auch eine Überfahrt per Fähre vom Hafen Barcelona enthalten. Standesgemäß siegte Faggioli vor Macario und dem Spanier Jose Manuel Gonzalez Cabrera im BRC. Rang vier ging an den Schweizer Bouduban vor Silver Car-Pilot Perez und Giuliani auf Rang sechs. DASS den 14 zum FiA Hillclimb Masters nominierten und angereisten Fahrer aus Italien, allesamt von ihrem Verband ACI eine Antrittsprämie von je 600€ auf ihr Konto überwiesen wurde. Auch die Sportkommission des Luxemburger Automobilclubs ACL spendierte seinen vier, für den Nations Cup ausgewählten Fahrern nagelneue Fahreranzüge in den Nationalfarben des Großherzogtums. DASS sich der Edelweiß Berg-Preis von Berchtesgaden, als exklusiven Oldtimerevent in kürzester Zeit einen exzellenten Ruf erworben hat.  Die Veranstaltung auf den Spuren des legendären Rossfeldrennens ist mittlerweile so aufwändig geworden, dass sich sein Macher Joachim Althammer dazu entschloss die Fahrt nurmehr alle zwei Jahre auszurichten. Nächster Termin ist somit vom 28. – 30. September 2018.

Luxemburger Autosport-Legende Nicolas Koob verstorben

28. Oktober 2016

Der Luxemburger Automobilsport ist in Trauer. In der Nacht zum Samstag, den 22. Oktober 2016, verstarb im Alter von 86 Jahren Nicolas Koob. Im Volksmund „Kuebe Néckel“ genannt, darf er als einer der größten Luxemburger Rennfahrer bezeichnet werden. Aufgrund seiner Erfolge im In-, und vor allem im Ausland, war der am 26. Juli 1930 im luxemburgischen Bettborn geborene Koob äußerst populär. Seine zahlreichen Erfolge feierte der frühere Busunternehmer und Diskothekenbetreiber auf der Rundstrecke sowie bei Rallyes und Bergrennen. 1970  wurde er zum Luxemburger Sportler des Jahres gewählt, und anlässlich des Jahrtausendwende verlieh ihm die Sportkommission des Luxemburger Automobil Club (ACL) den Titel des Luxemburger Automobilsportlers des Jahrhunderts. Mit dem Motorsport kam er spät in Berührung. 1957 erwarb er einen Triumph TR3, mit dem er bei nationalen Rallyes an den Start ging. Sein erstes Bergrennen absolvierte er 1958 in Bourscheid (L). International zum ersten Mal in Erscheinung trat er 1962, als er beim 1000-km-Rennen auf der Nordschleife des Nürburgrings am Start war. Gemeinsam mit dem Deutschen Bruno Rente fuhr er einen Porsche 718 GTR, schied jedoch durch Defekt aus. Bis Mitte der 1970er-Jahre bestritt er vor allem Langstreckenrennen. Er war mehrmals beim 24-Stunden-Rennen von Spa-Francorchamps und beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans als Fahrer und Teamchef einer kleinen Rennmannschaft gemeldet. In Spa war seine beste Platzierung der sechste Gesamtrang 1967 und in Le Mans der siebte Platz 1970, gemeinsam mit Erwin Kremer im Porsche 911. In den 1970er-Jahren war er auch als Rallyefahrer aktiv. 1976 und 1977 kam er, jeweils als Neunter, unter die ersten zehn der Schlusswertung der Rallye Monte Carlo. 1990, im Alter von 60 Jahren, ging er in Spa noch einmal an den Start, fiel aber vorzeitig aus. von Jean-Marie Resch / Thomas Bubel Foto oben: Henri Schwirtz

Buch über den Solinger Klingenring-Bergpreis erschienen

25. Oktober 2016

Von 1966 bis 1984 war die Klingenstadt Solingen  Teil der deutschen Bergrennsport-Szene. Vor 50 Jahren, genau am 15. und 16. Oktober 1966 dröhnten zum ersten Mal die Motoren in den Wupperbergen. Zum „50-jährigen“ des Klingenring-Bergpreis veröffentlichte kürzlich der Solinger Andreas Seidel ein bemerkenswertes Buch mit dem Titel „Klingenring-Bergpreis 1966 bis 1984“. Für den Autor übte das Rennen jenseits der Solinger Stadtgrenze schon immer eine besondere Faszination aus. Der 1961 geborene Solinger hat wohl 1977 das erste Bergrennen als Zuschauer verfolgt, schätzt er. Von Januar bis September dieses Jahres hat Seidel mit Hilfe von Freunden am Buch gearbeitet. Entstanden ist ein wirklich sehr interessantes Werk, mit kurzweiligen Einblicken in die damalige Nord- und Westdeutsche Bergszenerie. Ein MUSS für jeden bergrennsportbegeisterten Motorsportfan. Das Buch hat 250 Seiten, ca. 400 – 500 Fotos in s/w und Farbe, sowie eine fast komplette Liste aller Teilnehmer aus der Zeit, sortiert nach Namen, Wohnort, Fahrzeug, Jahr und evtl. auch Laufzeit. Darin finden sich nahezu alle Angaben zum damaligen Motorsport-Highlight im Bergischen Land. Das Vorwort schrieb der Wuppertaler ex-Rennfahrer Jürgen Neuhaus, der in den 1970iger-Jahren einer der erfolgreichsten Rennfahrer Deutschlands war. Das nur auf 300 Stück limitierte „Jubiläumsbuch“ ist nicht über den Handel zu beziehen und hat daher auch keine  ISBN-Nummer. Im Selbstverlag wird das Buch vertrieben. Der Einzelpreis beträgt 24,80 Euro + 3,- Euro Postversand. Der Versand erfolgt binnen einer Woche. Weitere Infos unter andreas.seidel@online.de Anbei die Bankdaten für eine Bestellung: Andreas Seidel IBAN: DE50342500000000242792 Sparkasse Solingen VZ: Buch, Name & Anschrift

Leserbrief Reaktionen II: Deutsche Oldtimer Bergmeisterschaft

25. Oktober 2016

Die Jugend kennt sich aus! Sorry, bei dem was der Kollege Schmid da von sich gibt, kann man gar nicht ruhig bleiben. Eins vorweg liebe BiD-Redaktion, eine super Berichterstattung über alle Rennen (danke!) und gut das ihr diesen Leserbrief öffentlich gemacht habt. Ich glaube an der allgemeinen Empörung sieht man wie viele Fans der Bergrennsport trotz seiner „Oldtimer“ hat. Ich selber bin schon seit denn 1980iger Jahren ständiger Besucher von Bergrennen, die leider in meiner Region fast nicht mehr stattfinden (Weserbergpreis Höxter, Sauerland Bergpreis Nuttlar, Rinteln usw.), was mich nicht davon abhält auch die 550 km nach Mickhausen zu fahren. Ich habe auch schon Berg EM-Läufe besucht (Rechberg, Sternberk usw.). Schau Sie Herr Schmid, da fahren auch „Oldtimer“ in aktueller Wertung. Ich kann nur allen Aktiven aller höchsten Respekt zollen, für die super Autos mit einer tollen Technik, auf einem sehr hohen Niveau. Ach Herr Schmid, ich habe in über 30 Jahren noch keinen Zuschauer erlebt der nicht wusste was für ein Auto gerade vorbei kam. Sie sollten die Jugend, die ernsthaftes Interesse am Bergrennsport hat nicht unterschätzen. Natürlich auch einen großen Dank an alle Veranstalter, die ein solches Erlebnis erst ermöglichen. MFG Oliver Bunte Hallo BID-Redaktion, Eine Frage drängt sich mir auf. Weshalb wird der so zweifelhafter Leserbrief „Deutsche Oldtimer-Bergmeisterschaft“ hier veröffentlicht? Ist dies nicht eine schmerzvolle „Watsch`n“ für die Besitzer der vielen, allseits beliebten und sehr aufwendig entwickelten Spezial-Tourenwagen? Ohne Ihnen zu nahe treten zu wollen, das müssten Sie eigentlich am besten wissen, was die Zuschauer anlockt und fasziniert. Mit sportlichen Grüßen Friedrich Ruder Sehr geehrter, vollkommen ahnungsloser Herr Schmid In erster Linie ist dem, was Richard Rein zu ihrem Leserbrief kommentiert hat, nichts hinzuzufügen. Außer der Tatsache, dass die Fahrzeughersteller in den letzten Jahrzenten ihre Produkte schwerer, opulenter und vom Schwerpunkt her höher produziert haben. Als kleiner Hobbyracer brauche ich nicht versuchen einen VW Golf 6 oder aktuellen Opel Astra so umzubauen, das dieser unter 1000 kg kommt. Das kann außer einem versierten DTM-Team kein Mensch mehr bezahlen. Wir sind Hobbysportler, der eine mehr, der andere weniger. Dennoch sind wir alle froh, dass es den Bergrennsport überhaupt noch gibt. Zurück zu den eigentlichen Grundlagen der Fahrphysik. Entscheidend am Berg ist das Leistungsgewicht! Es errechnet sich aus der Motorleistung, den gefederten und ungefederten Massen. Leider wurden entsprechend geeignete Autos nur bis etwa 1990 gebaut. Sorry, Herr Schmid…aber es zwingt Sie ja auch niemand diesen furchtbaren Event beizuwohnen. m.f.G. Armin Westenhöfer (Oldtimerbesitzer) 42855 Remscheid Verehrte […]

Fabian Kreim ist Deutscher Rallye-Meister 2016

23. Oktober 2016

Großer Jubel bei Skoda Auto Deutschland im Ziel der ADAC 3-Städte-Rallye (21. – 22. Oktober 2016). Mit dem Sieg beim letzten der neun Saisonläufe sicherten sich Fabian Kreim (Fränkisch-Crumbach) und Co-Pilot Frank Christian (Oberhausen) im Fabia R5 den Titel in der DRM (Deutschen Rallye-Meisterschaft) 2016. Die elf Wertungsprüfungen (WP) über 120,6 km im ostbayerischen Bäderdreieck rund um den Servicepark in Karpfham absolvierten sie in 1:07:40,3 Stunden. Fabian Kreim ist der Sohn des Vize-Bergeuropameisters Achim Kreim. Platz zwei belegten Dominik Dinkel mit Co-Pilotin Christina Kohl (Tochter von Berg-Cup Streckensprecher Uli Kohl) bei ihrer Premiere im Skoda Fabia R5 mit einem Rückstand von 52,5 Sekunden. Auf den dritten Platz der DRM-Wertung fuhren Maximilian Koch / Lisa Brunthaler (Regensburg) in ihrem Skoda Fabia S2000. Nachdem sie auf der Freitagsetappe noch mit Kreim um die Bestzeiten kämpften, kam schon in der ersten Samstags-WP das Aus durch einen Getriebeschaden für Christian Riedemann (Sulingen) und seine belgische Co-Pilotin Lara Vanneste im Peugeot 208 T16 R5. Dennoch sicherten sie sich die Vize-Meisterschaft. „Damit wurde definitiv ein Traum war“ strahlte der frischgebackene Meister Fabian Kreim im Ziel. Der Förderpilot der ADAC Stiftung Sport ergänzte schmunzelnd, „jetzt stehen mein Co Frank Christian und ich in den Büchern der deutschen Rallye-Geschichte, ein tolles Gefühl.“ Mit dem Sieg beim Finallauf krönten sie eine überzeugende Saison. „Ein riesiger Dank an das gesamte Team. Wir hatten nur beim Lauf im Vogelsberg ein Problem, aber daran war ich selbst schuld,“ sagte der Youngster. Gemischte Gefühle gab es im Team von Peugeot Deutschland / ROMO. Bis zum Finale hatte Christian Riedemann im 208 T16 R5 noch die – wenn auch kleine – Chance, Kreim den Titel zu entreißen. Ein Getriebedefekt am frühen Samstag machte auch diese zunichte. „Dennoch, mit dem neu formierten Team auf Anhieb Vize-Meister zu werden ist ein toller Erfolg“, zog Riedemann ein positives Fazit der Saison. Strahlende Gesichter gab es im Team von Dominik Dinkel, der sich im Skoda Fabia S2000 die Grundlagen für den dritten DRM-Platz sicherte. Beim Finale saß er, mit Christina Kohl, erstmals in der leistungsstärkeren R5-Variante des Fabia und war begeistert, „wenn mir vor der Saison jemand gesagt hätte, dass ich in dem starken Feld auf den dritten Platz fahre, hätte ich das nicht geglaubt. Jetzt durfte ich sogar noch dieses Auto fahren.“ Auch der DRM-Vierte Peter Corazza (Oelsnitz) strahlte, hatte er sich den Platz doch in der technisch unterlegenen R4-Version des Mitsubishi Lancer eingefahren. „Das ist bei diesem starken DRM-Feld […]

Pedavena: Magliona gewinnt Finale der Bergmeisterschaft Italiens

21. Oktober 2016

Omar Magliona im ex-Faggioli Norma M20 FC Zytek dominierte die 34. Auflage des Bergrennens „Pedavena – Croce D’Aune“, das zeitgleich mit dem FiA Hillclimb Masters das große Potential an Top-Fahrern in Italien vor Augen führte. Das Rennen am südlichen Rand der Dolomiten war zwölfter und letzter Lauf der italienischen Bergmeisterschaft 2016, organisiert von den „Freunden von Pedavena“, die die letzten Titel der Saison zugeordneten. Der sardische Pilot von der Scuderia CST dominierte beide Durchgänge auf sehr rutschigem Geläuf, nachdem in der Nacht Regen gefallen war und die Piste sehr zögerlich abtrocknete. Das Podium erklimmen durfte weiter der Sizilianer Vincenzo Conticelli, der es mit wenig Streckenkenntnis bei diesen schwierigen Bedingungen in seinem Osella PA 30 Zytek doppelt schwer hatte. Der dritte Platz gelang dem Trentiner Adolfo Bottura, die übermäßige Risiken am Steuer des mächtigen Osella FA 30 Zytek scheute. Mitfavorit Dany Zardo stoppten  technische Probleme am Lola Zytek auf den ersten Kilometern des zweiten Laufs. Luca Ligato ist italienischer CN-Gruppen-Meister. Der 23-jährige Inhaber von Reggio Calabria Jonia Corse gewann die Herausforderung des letzten Rennens mit seinem dem Osella PA 21 EVO Honda, trotz einigen Nervenkitzels vor dem Rennstart, sprang für den Mann aus Kalabrien am Ende der 4. Platz im General von Pedavena heraus.

Leserbrief-Reaktionen: Deutsche Oldtimer Bergmeisterschaft

17. Oktober 2016

Werte Bergrennsportfamilie, Wir sind große Fans des KW Berg-Cup und finden es absolut Spitze wie es ist. Sicherlich gibt es bei der einen oder anderen Veranstaltung etwas zu meckern. Als Zuschauer sieht man das auch manchmal aus einer anderen Sicht. Aber im Großen und Ganzen sind die Veranstaltungen immer Top. Aber was Herr Schmid hier von sich gibt, ist völlig abwegig. Ich frage mich ob der schon mal eine deutsche Berg-Veranstaltung besucht hat. Dann spricht er das FiA Hillclimb Masters in Tschechien an. Egidio Pisanos VW Golf ist ebenfalls bald 40 Jahre alt, aber was will Herr Schmid denn überhaupt? Elektroautos und Hightech-Rennwagen? Die kann sich kaum einer leisten. Dieser Sport soll auch bezahlbar bleiben! Und wem es nicht gefällt, braucht er auch nicht hingehen. Ich wünsche mir, dass es den KW Berg-Cup mit so vielen schönen alten Autos noch lange gibt. Außerdem, hat der DMSB in seiner Art und Weise schon genug kaputt gemacht (Gruppe H) und sollte jetzt dem kleinen Mann seinen Spaß am Motorsport lassen. Mit freundlichen Grüßen Familie Krause Lieber Norbert Schmid, Ich muss Dir zu Deinen Beobachtungen zu Bergrennen teilweise recht geben. Ich habe auch schon etliche Bergrennen in Italien besucht. Was Du aber nicht beschrieben hast ist, dass nach den 15-20 Top-Fahrzeugen (zu denen aber auch ‚alte‘ DTM und ITC Alfa Romeo gehören!) erst mal ca. 1-1,5 Stunden lange sterbenslangweilige Gruppe N/A Renault Clio, Peugeot 106 Rallye und andere i.d.R. auch nicht brandaktuelle Kleinwagen kommen. Was hier aber auffällt ist, dass da sehr oft junge Fahrer drin sitzen.  Also Nachwuchs! In Italien sehen Firmen wie Osella und Norma offensichtlich einen Markt für ihre Produkte. Die schaffen es sogar, gemeinsam auf eigens gesperrten originalen Bergrennstrecken vor Saisonbeginn zu testen. Kannst Du Dir das in Deutschland vorstellen? Auch gibt es dort massenhaft Bergslaloms, selbst bei denen starten hochwertige, teure Sportwagen! In Frankreich gibt es z.B. ca. 30 Rennstrecken und von März bis Oktober an jedem Wochenende bis zu 4 Bergrennen (wo übrigens auch sehr gerne Gruppe H ähnliches ‚altes‘ Material spektakulär ein gesetzt wird). In England, Italien und Spanien sind die Verhältnisse in Bezug auf Rennstrecken und Veranstaltungen auch um Welten besser als bei uns (Rahmenbedingungen Punkt 3)! Doch jetzt zu den Ursachen (nach meiner Meinung) Schuld sind an der Lage des Bergrennsports (Motorsport allgemein) in Deutschland drei Gruppen: 1. der DMSB (früher schon die ONS) 2. die Vereine wie ADAC, AvD, DSK und andere 3. quasi wir […]

Luxemburger Bergmeisterschaft 2016 – Ein Hoch auf David und Canio

14. Oktober 2016

Der Motorsportsommer war lang und für die Luxemburger Bergspezialisten mit den Rennen in Homburg (D), Osnabrück (D), St. Ursanne Les Rangiers (CH) und Turckheim (F) vielseitig bestückt. Neue Bergmeister wurden schließlich David Hauser (Dallara GP2) und Canio Marchione (VW Scirocco 16V). Richtig gut begannen die Sommerferien für David Hauser, der sich beim Homburger ADAC Bergrennen durchsetzte und gleich im ersten Rennlauf den Streckenrekord auf 1.05,404 gegenüber dem bisherigen Rekord 1.06,914 des Luxemburgers Guy Demuth im Osella FA 30 aus dem Jahre 2013 verbesserte. Für den Wormeldinger war es der dritte Gesamtsieg in Folge nach jenen in Eschdorf (L) und Wolsfeld (D). Ein schönes Geburtstagsgeschenk für Vater und Teamchef Christian Hauser, der im Saarland seinen 59. feierte. Mit seinem hervorragenden 2. Platz hinter dem achtfachen Europa-Bergmeister Simone Faggioli (Norma-Zytek M20 FC V8 3L) und vor dessen italienischen Landsmann Christian Merli (Osella-RPE FA 30 Evo) bei der Berg-EM in St. Ursanne Les Rangiers sicherte sich David Hauser im Dallara GP2-Mecachrome V8 4L nach 2013 bereits vorzeitig seinen zweiten Titel als Luxemburger Bergmeister. In Turckheim/Trois Epis nahe Colmar im Elsass (Frankreich) trat der 26-jährige zwar an den Start, tauchte aber nicht in der Wertung auf. “Ich bin also definitiv für die 2. Ausgabe des FIA Hill Climb Masters qualifiziert, die am 8./9. Oktober im tschechischen Sternberk stattfindet. Mit dem Ergebnis meiner Saison kann ich natürlich sehr zufrieden sein und ich freue mich sehr über den Titelgewinn in meiner Lieblingsdisziplin“, soweit David Hauser. Seine Karriere in Stichworten: Nach sechs Saisons auf der Rundstrecke, die ihn vom belgischen Formel Renault 1600-Championnat (zwischen 2004 bis 2006 mit vor allem einigen Podiumsplätzen und dem 6. Tabellenschlussrang 2005) über sporadische Einsätze in der Formel X Sport (ein vierter Platz am Nürburgring 2004 im zarten Alter von 14 Jahren) bis zum deutschen Formel 3 Cup (2007 bis 2009, mit einem sechsten Platz in der Rookie-Wertung 2008) führten, ist der Sohn von Christian Hauser auf den Geschmack jener Motorsportdisziplin gekommen, in der einst sein Vater große Erfolge feierte und diese Serie setzt er nun fort. Auf dem Meisterpodium finden wir derweil in der Kategorie der Tourenwagen mit Canio Marchione ein neues Gesicht. Bis zum Finale in Turckheim lieferte er sich mit Charel Valentiny und Nico Schilling einen harten Kampf um den Titel, den er dank seines besseren Chronos im Elsaß gegenüber Charel Valentiny für sich entschied. „Tout a fonctioner pour le mieu, je descends le record de la piste en catégorie […]

Leserbrief: Deutsche Oldtimer Bergmeisterschaft

13. Oktober 2016

Zuerst einmal vielen Dank, was BiD in Sachen Berichterstattung hier so leisten , ich denke viele Piloten der 1970/80er Jahre wäre froh gewesen, es hätte eine solche Plattform gegeben, wo sie sich und Ihre Sponsoren, ohne die heute so gut wie nichts mehr geht, präsentieren können. Verstehen Sie mich nicht falsch, mit den seit Jahren immer gleichen Youngtimer/Oldtimer Tourenwagen und Rennwagen, mit ca. 10-15 Ausnahmen, bringt der beste Veranstalter nicht mehr genug Zuschauer an die Strecke, mit der man Reserven in der Club-Kasse erwirtschaften kann. Der Fisch stinkt bekanntlich vom Kopf her,  wenn die FIA und der DMSB es nicht schaffen diese alten Autos aus meiner Jugend endlich aus der Deutschen Bergmeisterschaft zu verbannen, kommen immer weniger Zuschauer zu den Veranstaltungen. Sehen Sie sich die italienische Meisterschaft und auch die in Frankreich an, dort fahren sehr viel CN-Sportwagen, neue Formel 3 und GT 3 Wagen. Dazu Top-Tourenwagen wie BMW M 4 usw. Dort sieht der Fan einen Lamborghini Gallardo GT3, Ferrari 458 und eine Menge Porsche GT 3. Das will die heutige Jugend sehen. Die Italiener, Franzosen und auch die Engländer sagen, in Deutschland mit der größten Autoindustrie der Welt, fahren nur noch die alten Oldtimer nach dem Gruppe H und E1-Reglement, mit nur wenigen Top-Autos wie z.B. die Familie Wiebe mit Ihren Renault-Fahrzeugen oder ein Marco Fink, mit einem etwas neueren BMW Modell. Nur halbwegs neuester Stand ist das alles nicht – das liegt an den Gewichten und sonstige Spielchen wie den Motoren mit Motorrad Zylinderköpfen. Da fahren dann 1ser VW Polo-Suzuki oder die ewig gleichen Fiat 127 Sport – Autos die es so am Markt schon ewig nicht gibt oder je gab. Die Fahrzeuge der Deutschen Bergszene haben mit Breitensport nichts mehr zu tun, das ist das Altersheim! Junge Piloten die den Sprung zur Rundstrecke nicht wagen und zum Berg kommen möchten , bleibt von Seitens des DMSB keine andere Wahl als ein altes Auto aus der Jugend der Väter zu kaufen um es über Jahre kostenintensiv aufzurüsten, um halbwegs konkurrenzfähig zu sein. Die FIA hat vor ein paar Jahren versucht mit der Einführung der Gruppe E1, diese Oldtimer-Youngtimer- Clubmeisterschaft zu sprengen, das hat leider nicht richtig funktioniert, weil manche Herren beim DMSB die Gruppe H mitfahren ließen und dazu eine bei diversen Bergrennen eine GLP-Gruppe mit Straßenreifen einführte. Dort fahren neuerdings auch alte Formel Rennwagen, die da überhaupt nicht reinpassen. Jetzt soll mit dem Classic-Berg-Cup noch ein […]

Masters: Goldmedaillen gehen an Faggioli, Moran und Peruggini

10. Oktober 2016

Nachdem sie bereits im Training die besten Zeiten erreicht hatten, bestätigten der Italiener Simone Faggioli (Norma M20 FC Zytek V8, Kategorie 2), der Brite Scott Moran (Gould GR61X, Kategorie 3) und der Italiener Lucio Peruggini (Ferrari 458 Italia GT3, Kategorie 1) auch im sonntäglichen Rennen ihre Überlegenheit. Sie holten damit die drei beim Hillclimb Masters vorgesehenen Goldmedaillen. Bei der sehr gelungenen zweiten Auflage im tschechischen Šternberk ging die Slowakei als Gewinner des Nationencups hervor, überdies siegte der Italiener Andrea Bormolini (Osella) bei den Junioren (U25), und die Französin Martine Hubert (Norma M20 BMW 3.0) schwang in der Damenwertung obenaus. Am Ende der zweiten Auflage des FIA Hillclimb Masters ist Simone Faggioli überglücklich: «Diesen Sieg wollte ich mir nicht entgehen lassen!». Obwohl neunfacher Europameister und eine lebende Legende im Bergrennsport, ist es ihm erst jetzt gelungen, seine erste Goldmedaille in diesem Wettbewerb zu erobern. «Vor zwei Jahren in Eschdorf musste ich mich mit Silber begnügen. Für diese Niederlage wollte ich mich unbedingt revanchieren, und dieser Sieg war mein erklärtes Ziel. Der Kampf gegen Christian Merli war toll, musste ich doch meine letzten Reserven mobilisieren. Dieses Rennen ist einzigartig, sowohl durch seinen Status als auch durch seine Aura. Alles entscheidet sich an einem einzigen Tag und auf einem relativ kurzen Parcours, wo man jeden Fehler auf der Uhr teuer bezahlt. Der Druck war also groß, aber alles hat bestens geklappt, und ich bin überglücklich, dass ich die Tagesbestzeit aller Kategorien erzielen konnte. Europameister, italienischer Meister und nun noch die Goldmedaille beim Masters, besser hätte meine Saison 2016 nicht verlaufen können!» Einmal mehr musste sich Christian Merli mit dem zweiten Platz begnügen. Dabei hatte er sich mit seinem Osella FA30 Evo-Fortech bis zuletzt nach Kräften gewehrt. Nach dem zweiten Lauf nur knapp eine halbe Sekunde hinter seinem ewigen Rivalen, wollte er im dritten Versuch nochmals alles auf eine Karte setzen, doch kurz vor dem letzten Lauf begann es leicht zu regnen, sodass die letzten Kurven vor dem Ziel feucht waren. So fuhr Merli absichtlich langsam die Strecke hoch, um auf Faggioli zu warten, und die beiden überquerten nebeneinander das Ziel. Ein sympathisches Bild und Ausdruck der kollegialen Atmosphäre, die beim Masters 2016 geherrscht hat. Diese wenigen Regentropfen verhinderten aber eine Top-Platzierung der Italiener im Nationen Cup. Hinter den beiden Aushängeschildern der Europameisterschaft holte schließlich Sébastien Petit (Norma M20FC-Mugen V8) die Bronzemedaille, was den Franzosen umso mehr freute, weil er am Samstag nach technischen Problemen (Ölpumpe) am […]

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