Höchste Zeit für den DMSB Berg-Team-Cup 2016

30. April 2016

Noch ist alles möglich, denn die ersten Punkte im DMSB Berg-Team-Cup 2016 werden erst am kommenden Wochenende beim European Hill Race in Eschdorf an den Mann, beziehungsweise die Frau gebracht. Da sich die Teams aus vier Fahrerinnen und Fahrer aus beiden Divisionen zusammensetzen können, zählte der Bergpreis Schottenring, als reines Tourenwagen-Bergrennen nicht zur Wertung der Deutschen-Berg-Mannschaftsmeisterschaft. Zum dritten Mal schreibt der Deutsche Motorsport Bund (DMSB) diese Meisterschaft aus. Die Zusammensetzung eines vierköpfigen Teams ist flexibel. Egel ob Freunde, Clubkameraden, Markenkollegen – denken sich einen mehr oder weniger phantasievollen Teamnamen aus und schreiben sich bis zum 16. Mai 2016 beim DMSB in den Berg-Team-Cup ein. Punkte gibt es natürlich erst ab dem Tag der Einschreibung! Der Spaß, der einem zum Deutschen Meister machen kann, kostet 85€. Ein Team bekommt Punkte, wenn mindestens drei Mitglieder bei einem Berg DM-Lauf an den Start rollen. Ein Wechsel von Klasse und Fahrzeug ist problemlos möglich. Einschreibung DMSB Berg-Team-Cup 2016 DMSB e.V. z.H. Alexander Geier Lyoner Stern Hahnstraße 70 D-60528 Frankfurt/Main

Boxengeflüster 05/2016: Wussten Sie schon dass…?

29. April 2016

DASS KW Berg-Cup Fahrer Thomas Kohler mit Teamchefin Liane Kohler auf der Heimfahrt vom Bergpreis Schottenring eine Odyssee erlebten und erst am Montagmorgen um 4.45 Uhr zu Hause am Bodensee ankamen. Nach dem frühen Rennende, sind die Beiden um 17 Uhr in Schotten-Rudingshain los gefahren und freuten sich darauf einmal früher als sonst Daheim zu sein. Aber manchmal kommt es eben anders. Kurz vor Friedberg verloren die Kohlers ein Rad vom Transport-Anhänger mit dem Fiat X 1/9 darauf. Die Radaufhängung war gebrochen. Der ADAC brachte den lädierten Hänger mit Rennauto dann nach Nidda. Anhänger mit Renn-Tourenwagen im Huckepack sind auch für den ADAC nicht alltäglich. Um 23 Uhr 30 nahte dann spontane Hilfe aus Eichenbühl. Fiat-Markenkollege Stefan Winkler, der ebenfalls in Schotten am Start war, und Rudhard Grimm kamen mit zwei Fahrzeugen plus Anhänger wieder zurück und haben das gesamte Gespann aufgeladen und nach Eichenbühl mitgenommen. Dort wird der offene Anhänger von Stefan Winkler repariert und alles von den Eichenbühlern zum Hill Race am 7./8. Mai nach Eschdorf mitgebracht. Die Kohlers sind total überwältigt von der tollen Hilfe und sagen DANKE! DASS am Samstag des Schottener Bergpreises der 1.Vorsitzende Veranstalters MSC Rund um Schotten, der 54-jährige Wolfgang Wagner-Sachs in Frankfurt  zum neuen DMSB- Vizepräsident gewählt wurde. Der Wahl-Schottener ist damit hinter dem im Amt bestätigten Präsident Hans-Joachim Stuck zweithöchster Motorsportler in Deutschland und zuständig für den Motorradsport. Seit acht Jahren trägt Wagner-Sachs zudem im ADAC Hessen-Thüringen als Sportleiter Verantwortung und ist dort unter anderem einer der Promotoren der Deutschen Supermoto-Meisterschaft. DASS aufmerksame Teilnehmer des 13. ADAC Bergpreis Schottenring im Zielauslauf einen eindrucksvollen Blick über den Startort Rudingshain, die landschaftlich reizvolle Wetterau bis in die 50 km Luftlinie entfernte Metropole Frankfurt am Main erhaschen konnten, wenn es die Wetterlage gerade mal zuließ. Die Silhouette der „Mainhattan-Skyline“ war des Öfteren deutlich zu erkennen. DASS nach Meinung einiger Teilnehmer des Schottener Bergpreises der vom Juli auf April wieder vorgezogene Bergtermin ein wenig zu früh sei. Deren Wunschmonat wäre der Mai. Mit dem Wechsel auf Saisonbeginn im April sollte für die MSC-Helfer jedoch mehr Pause zum Motorrad Classic Grand-Prix am dritten August-Wochenende geschaffen werden. Eine Verschiebung in den Mai ist mit den örtlichen Landwirten jedoch nicht machbar. Außerdem macht so der Testnachmittag am Freitag mehr Sinn. DASS der Organisationschef des Berg EM-Laufs am österreichischen Rechberg Ehrenfried Seitinger nach 45 Jahren und knapp vor seinem 80. Geburtstag mit diesem 45. Rennen  abgetreten ist. Wie es […]

46 Formel und Sportwagen haben Eschdorfer Tagessieg im Visier

28. April 2016

Zum 28. Mal organisiert die Union des Pilotes am Wochenende des 7./8. Mai ihr traditionelles Bergrennen «European Hill Race», Lauf zur Luxemburger und zur deutschen Bergmeisterschaft sowie zum «KW-Berg-Cup» und zum «NSU Bergpokal», während auch die belgischen Fahrer Eschdorf als Auslandsresultat auf ihr Konto der belgischen Bergmeisterschaft verbuchen können. Zählt man noch den «Classic Day» zum 100. Geburtstag des Motorsports in Luxemburg im Jahre 2013 sowie das 1. FIA Hill Climb Masters im Oktober 2014 hinzu, so ist es also bereits das 30. Mal, dass in dem kleinen Ardennerdörfchen Eschdorf zwischen Wiltz und Ettelbrück, im Norden Luxemburgs die Rennmotoren aufheulen. Fast 180 Fahrerinnen und Fahrer, darunter 91 Deutsche, 26 Luxemburger, 23 Belgier, je 16 Franzosen und Schweizer, 4 Briten und 3 Österreicher haben sich eingeschrieben, um in den Kampf der einzelnen Wertungen zum Gesamtsieg, zu Gruppen- und Hubraumklassensiegen, Damen-Pokal oder noch der Junioren-Wertung für U25-Fahrer zu ziehen. Drei Trainingsläufe sind am Samstag ab 9.15 Uhr vorgesehen, drei Rennläufe (schnellste Einzelzeit wird gewertet) am Sonntag ab 8.30 Uhr. Zu bemerken auch, dass die komplette Strecke von 1,850 km im vergangenen Sommer mit neuem Belag versehen wurde. Nachdem er 2012 (im Dallara GP2) und 2015 (im Wolf GB08F1) jeweils auf feuchter Strecke zum Eschdorf-Sieg fuhr, nimmt der Luxemburger David Hauser im Dallara-Mécachrome 4L V8 nach seiner rezenten zweitschnellsten Zeit im französischen Abreschviller nun einen erneuten Heimsieg vor eigenem Publikum ins Visier.  Allerdings muss sich der Luxemburger Bergmeister 2013 und 5. der Europabergmeisterschaft 2015 dieses Jahr in Eschdorf gegen die komplette Schweizer Bergelite zur Wehr setzen. So wird Eric Berguerand, Schweizer Bergmeister 2013, 2014 und 2015, im Lola-Cosworth FA 99 F3000 (Foto unten) erneut versuchen, seinen Namen endlich ins Tagessieger-Palmares einzutragen, jenen obersten Podestplatz, den er bislang so oft in Eschdorf knapp verpasste: Platz 2 in den Jahren 2014 und 2015, P3 2007 und 2012, P4 2013, aber auch Dritter der Gesamtwertung und zugleich Goldmedaillengewinner in der Kategorie der FIA-Rennsportfahrzeuge beim FIA Masters 2014….kurzum, die Strecke liegt dem angriffslustigen Schweizer bestens, fehlt nur noch der langersehnte Siegerpokal. Als Neuzugang in Eschdorf muss aber auch die junge Nachwuchshoffnung Joël Volluz im Osella FA 30 Judd V8 (Foto oben) bei seinem allerersten Start in Luxemburg zum ganz engen Favoritenkreis gezählt werden. Der 24-jährige Schweizer Vize-Bergmeister 2015 kann aus dem Vorjahr auf Gesamtsiege in Osnabrück (D), Oberhallau, Ayent-Anzère und La Roche-La Berra verweisen, jeweils nach heißem Kampf gegen Eric Berguerand. Nach zwei Jahren Abwesenheit wird der […]

Stolz und Bratschi kämpfen um die Eschdorfer Tourenwagenkrone

28. April 2016

Seit 2004, also nunmehr 12 Jahren, hält der in Deutschland lizenzierte Österreicher Herbert Stolz in Eschdorf den Streckenrekord für “geschlossene” Tourenwagen & Gran-Turismo, und einmal mehr wird der Mann im bärenstarken Porsche 935 die Messlatte hochlegen. Doch der Deutsche Tourenwagen-Bergmeister 2006 und 2013 wird besonders vor dem hochmotivierten jungen Schweizer Ronnie Bratschi im Mitsubishi Lancer Evo 8 EGMO (Foto oben) auf der Hut sein müssen, der im Vorjahr mit seinem Sieg im Internationalen FIA-Berg-Pokal seinen definitiven Durchbruch schaffte. Genau wie man auch den Deutschen Tourenwagen-Bergmeister 2010 und 2002 Norbert Handa im monsterhaften Lancia Delta Integrale oder auch dessen Landsmann Mario Fuchs (Mitsubishi Lancer), im Vorjahr Gesamtsechster im Regen, direkt hinter dem Porsche 935 II von Herbert Stolz, nie unterschätzen darf. Genau wie die beiden Porsche Cup des Belgiers Yanick Bodson, Goldmedaillen-Gewinner beim FIA Masters 2014 auf der gleichen Strecke, und des Schweizers Fréderic Neff (Porsche 996 Cup). Ein Tourenwagenfeld mit PS zuhauf, so etwa jene 850, die sich unter der Motorhaube des Audi Quattro S1 des Briten Keith Edwards verstecken. Und auch einigen Exoten und Kuriositäten, wie dem Ford Puma Turbo des Briten Mike Manning, dem Lotus Elise mit Audi-Turbo-Motor des Belgiers Olivier Dubois oder auch dem süßen VRC Fiat 500 mit Suzuki-Motorradmotor von Bart de Saedeleer (ebenfalls Belgien). Ohne die beiden rassigen Ferrari (Foto unten) des Franzosen Vincent Lagache (458 Challenge), der erstmals in Eschdorf antritt, sowie Stammgast René Ruch (355 GT mit 4-Liter-Zytek-Motor) zu vergessen, genau wie den Nissan 350Z des Luxemburger Rallye-Spezialisten Ralph Schroeder, den Audi 80 Quattro Turbo des Briten Keith Murray oder den Subaru Impreza von dessen Landsmann John Davies. Oder noch den spektakulären Renault Mégane Trophy des Franzosen Jean-Jacques Jobert, den BMW M3 des belgischen Tourenwagen-Bergmeisters 2014 Stéphane Emond und die Allrad-Turbo-Armada des Schilling Performance Teams mit dem Subaru Impreza von Papa Nico, Luxemburger Tourenwagen-Bergmeister 2015, dem Mitsubishi Lancer von Sohnemann Cédric und dem zweiten Subaru Impreza von Charel Valentiny. Und auch der Tourenwagen-Europabergmeister 2010 Roland Wanek (D) im Mitsubishi Lancer Evo 8 ist natürlich wieder mit von der Partie. Doch selbstverständlich wird auch die Meute des «KW Berg-Cup», die dem Eschdorfer Bergrennen bereits seit 1989 die Treue hält, erneut mit ihren zahlreichen hochgezüchteten VW Golf, Polo, Corrado und Scirocco, Opel Kadett, Corsa und Ascona, Fiat 127, 128 und X1/9, Citroën AX Kitcar, BMW 2002, 320 (davon gleich zwei ex-WTCC), Renault Laguna BTCC, Clio und Mégane oder noch den zehn NSU die Herzen ihrer […]

Schotten: Leise rieselt der Schnee…

27. April 2016

Ja, der vorhergesagte Schnee kam am Rennsonntag wirklich! Und er rieselte gar nicht so leise, sondern zweimal eher heftig. Einmal kurz vor Rennbeginn, da legte er im oberen Bereich der 3,033 Kilometer langen Strecke sogar eine weiße Decke über die Fahrbahn. Da blieb dann nichts Anderes übrig als den Start von 9 auf 10 Uhr zu verlegen. Frau Holle hatte ein Einsehen und obendrein anscheinend Lust auf Pause. Also gings auf feuchter und sehr kalter Fahrbahn los, Grip war da trotz Regenreifen gesuchte Mangelware und wohl auch ein wenig Glückssache. Besonders im Bereich gleich nach dem Start gab es viele Ausrutscher – auch bei erfahrenen Piloten. Früh und richtig entschied die Rennleitung um Sabine Fischer daraufhin auf die geplante Mittagspause zu verzichten und obendrein von den vier geplanten Heats auf drei zurückzuschrauben. In den zweiten Run mischte sich dann Frau Holle wieder massiv ein, sorgte mit dicken Schneeflocken erneut für rutschige, nasse Verhältnisse. Und dies mitten in der 2-Liter Klasse, als man schon auf Trockenpneus zu setzen begann. Also flugs wieder wechseln und profiliert weiter. Zwar nicht immer in der originalen Startreihenfolge, aber immerhin flüssig. So kreuzte der letzte Teilnehmer gegen 16:00 Uhr die Ziellinie. Die von dieser nicht über den Rennkurs führende Route zurück nach Rudingshain ins Fahrerlager leistete zusammen mit der engagierten Arbeit des veranstaltenden MSC Rund um Schotten einen großen Beitrag zu diesem angenehm frühen Rennende. Tags zuvor konnten zwischen 9 und 17:30 Uhr sogar fünf Trainingssitzungen abgewickelt werden, eine einstündige Mittagsrast und einige Zwischenfälle inklusive. Auch der Übungssamstag begann übrigens nass, aber im Laufe des Nachmittages trocknete es dann vollständig auf. Und bei den am Freitag offerierten und reichlich genutzten Einstellfahrten auf verkürzter Strecke präsentierte sich das Wetter im hessischen Vogelsbergkreis sogar sonnig mit sehr angenehmen Temperaturen. Aber ungeachtet dessen, dass man am Freitag den 22. April schrieb und nicht den 13., erschien schon da – offenbar über den Winter völlig ausgehungert – die böse Defekthexe auf dem Plan. Zog den von Christian Auer pilotierten BMW 2002 von Norbert Wimmer mit einem Motorproblem ratzfatz aus dem Verkehr, machte sich über das Steuergerät in Bea Fliks Renault Megane her (zwischen Faschings- und Defekthexen gibt es anscheinend keinen Nichtangriffspakt!) und suchte auch den Opel Corsa 16V des Belgiers Andy Heindrichs übel heim. Zerstörte zuerst dessen Benzindruckregler, entfachte dabei – offensichtlich war auch ihr kalt – schnell noch ein kleines Feuerchen – und verschonte auch die Elektronik nicht. Damit […]

Rechberg: Duell der Giganten

25. April 2016

Wetterkapriolen auch beim zweiten Berg EM-Lauf der Saison am Rechberg, wo im Schneeregen der dritte Lauf gestoppt wurde und somit die Aufholjagt des Simone Faggioli. Am Morgen war überraschend Christian Merli im Osella FA 30 Evo RPE (Foto oben) zwei Sekunden schneller als der Europameister. Im Norma M20 FC Zytek V8 legte Faggioli einen neuen Bahnrekord nach, doch Merli war nur minimal langsamer. Mit 9,5 Sekunden deutlich zurück sicherte sich Milos Benes (CZ), ebenfalls auf Osella FA 30 Rang drei. Die EM-Wertung, die in den Gruppen bepunktet wird, führen derzeit mit Merli und Faggioli punktgleich zwei Italiener. Ähnliche Situation in der EM-Kategorie 1, die nach Gruppensiegen von Lokalmatador Christian Schweiger und dem Serben Nikola Miljkovic (beide Mitsubishi) diese zusammen anführen. Mit dem Tourenwagensieg, als bester Österreicher, startete Karl Schagerl im Gruppe E1 VW Golf Rallye TFSI-R optimal in Richtung ÖM-Verteidigung, deutlich vor den Landsleuten Rupert Schwaiger (Porsche 911 Bi-Turbo) und Hannes Zenz im vom Tschechen Marek Rybnicek neu übernommenen Mitsubishi Lancer Evo 9 als Gruppe E2-SH Sieger.

Schotten: Schneeweißer Porsche-Sieg für Pregartner

25. April 2016

Ähnlich wie in anderen Automobilserien, haben auch etliche Autos in der Bergmeisterschaft kaum mehr als die Silhouette des Serienmodells des Herstellers gemein. Das ist ebenso gewollt, wie auch gewünscht. Von Fahrern und Fans. Der Auftakt zur diesjährigen Bergsaison in Deutschland am altehrwürdigen Schottenring hatten beim 13. ADAC Bergpreis Schottenring des verantwortlichen MSC Rund um Schotten einige ungewöhnliche Exemplare zu bieten. Neben dem DMSB Automobil Berg Cup für Tourenwagen der Division 1, zählte der Bergpreis auch zum KW Berg- Cup, dem NSU- Bergpokal und der Bergemeisterschaft des ADAC Hessen- Thüringen. Kotflügelverbreiterungen und ansehnliche Flügelwerke mögen einen gewissen Showeffekt erzielen, dienen aber letztlich der Effekitivität im Kampf um die Zeiten. Dies alles wurde überschattet von den Wetterkapriolen durch örtlich einsetzende Schneefälle am Samstag und Sonntag auf der rund drei Kilometer langen Naturrennstrecke am Fuße des Hoherodskopfs. Dabei startete die Einstimmung auf das Wochenende mit den angebotenen Testfahrten am Freitag bei frühlingshaften Bedingungen, mit rund 60 von 76 Fahrern. Der erste von fünf Trainingsläufen am Samstag begann mit vereinzelt leichtem Schneefall und endete mit 1:21,839 min. als Tagesbestzeit von Herbert Pregartner vom MSC Rottenegg. Der Österreicher setzte sich im Porsche 911 GT2 RSR (Bild oben) damit an die Spitze. Bei der Zieldurchfahrt zwischen dem Bereich Poppenstruth und Götzen wurde Pregartner mit 224 km/h gemessen. Zweiter wurde sein Landsmann und Sieger von 2014, Herbert Stolz im Allrad- Porsche 935 DP2, mit persönlicher Bestzeit von 1:24,311 min., gefolgt von Andre Wiebe vom MSC Odenkirchen im Renault Williams Laguna (Bild unten) mit 1:27,282 min. auf Platz drei. Bester heimischer Fahrer war Jens Weber aus Ebesdorfergrund im Opel Kadett C Coupe mit 1:31,423 min. auf Platz 12. Rallyespezialist Markus Moufang aus Nidda wurde im BMW M3 DTM nach 1:32,007 min. 17. und dessen Sohn Maurice im BMW M3 E36 mit 1:33,385 min. 20. der Gesamtwertung. Der Gründauer Jürgen Fechter vom MSC Rhön gelang im VW Golf R-TDI mit 1:38,591 min. der 37. Rang. Der Sonntag begann ebenfalls mit Schneefall, was zur Startverschiebung von neun auf zehn Uhr führte. Die Wetterlage war für Markus Moufang wohl Grund genug, auf den Start zu verzichten. Auch sein Sohn Maurice wurde am Sonntag nicht mehr gelistet. Die fast stündlich wechselnde Wetterlage und kühlen Asphalt-Temperaturen waren mit ausschlaggebend für Unterbrechungen durch Unfälle. Ernsthaft verletzt wurde jedoch niemand. Zu den bekanntesten Opfern zählte Herbert Stolz. Der routinierte Österreicher verlor kurz nach dem Start zum ersten Lauf die Kontrolle über seinen Porsche und musste […]

Abreschviller: Hervorragender 2. Platz für Hauser

25. April 2016

Mit dem zweiten Platz hinter dem sechsfachen französischen Bergmeister Nicolas Schatz und vor Vize-Meister Sébastien Petit gelang David Hauser eine gelungene Rückkehr ins Cockpit des Dallara GP2. Das Bergrennen Abreschviller, Lauf zur Luxemburger und französischen Bergmeisterschaft, wurde von zwei Comebacks gekennzeichnet: jenem des von David Hauser pilotierten Dallara GP2 und jenem des Winters, der mit sehr niedrigen Temperaturen und sogar dem einen oder anderen Schneegestöber den Ablauf der 2016er Ausgabe des Rennens arg beeinträchtigte und schließlich sogar zum vorzeitigen Rennabbruch mitten im 3. Rennlauf führte. Sonntagvormittag machten einige Schneeflocken, die kurz vor dem ersten Rennlauf der zweisitzigen Sportwagen fielen, die Reifenwahl zum Rätselraten für die Fahrer, die sich dann jedoch mehrheitlich doch für profillose Slickreifen entschieden. David Hauser seinerseits pokerte und entschied sich für Regenreifen, deren Gummi sich schneller aufheizt, die sich jedoch als die schlechtere Wahl erweisen sollten: während der französische Bergmeister 2010 bis 2015 Nicolas Schatz und Vize-Meister Sébastien Petit ihre Norma-BMW 4L V8 in trotz der Kälte ausgezeichneten 48,280 bzw. 49,825 Sekunden den Berg hochjagen, findet der Luxemburger sich in 54,496 auf jenem 5. Platz wieder, den er bereits im samstäglichen Training bei anhaltendem Nieselregen belegt hatte. Theatercoup dann im 2. Rennlauf: gerade in dem Augenblick, wo David die Ziellinie in 49,697 Sekunden überfährt, kommt der direkt nach ihm gestartete Cyrille Frantz recht spektakulär gleich nach der Haarnadelkurve im ersten Drittel von der Strecke ab, ohne dass dabei jedoch sein Norma V8 allzu großen Schaden nahm. Bevor das Auto jedoch abgeschleppt werden konnte, geht erneut eine Mischung aus Schnee und Regen auf die Strecke nieder, sehr zum Frust der noch an der Startlinie ausharrenden Schatz und Petit. Während Schatz den Sieg damit bereits, ohne es zu wissen, sicher hat, sieht Petit seine Hoffnung, den Luxemburger wieder vom 2. Podiumsplatz zu verdrängen, machtlos dahinschwimmen. Bei seiner vom trotz der ungemütlichen Temperaturen recht zahlreichen Publikum begeistert aufgenommenen Rückkehr in den Dallara GP2 feiert David Hauser also einen schönen 2. Gesamtrang: “Es war aufgrund der stetig wechselnden Temperaturen und Bedingungen ein mental extrem anstrengendes Rennen, aber auf jeden Fall dürfen wir sehr zufrieden sein, das Auto funktionierte perfekt, auch wenn ich zugeben muss, dass ich mich noch weiter an die Kraft des 4 Liter-V8-Motors auf einer Bergrennstrecke gewöhnen muss. Natürlich tut es mir leid für Seb, aber leider gehören die Zufälligkeiten des Wetters zum Bergrennsport hinzu. Und nun freu ich mich auf mein Heimspiel in zwei Wochen in Eschdorf!” von […]

Boxengeflüster 04/2016: Wussten Sie schon dass…?

20. April 2016

DASS die italienische Bergrenn-Legende Domenico Scola bereits Ende Februar 2016 im Alter von 84 Jahren verstarb. Die Beerdigung von „Don Mimi“ war jedoch alles andere als ruhig und besinnlich. In einer Aktion, wie sie wohl nur in Italien stattfinden kann, wurde Scolas letzter Osella-Rennwagen an seinem Grab vom LKW abgeladen und unter dem Beifall der zahlreichen Trauergäste der Motor angelassen. Nach dem Warmlaufen wurde der BMW-Motor noch einige Male in den Begrenzer gejagt. Domenico Scolas gleichnamiger Enkel wird übrigens in dieser Saison mit seinem Osella PA 2000 Honda an der Italienischen Bergmeisterschaft (CIVM) teilnehmen und zählt zu den Favoriten. DASS Bergcup-Pilot Edi Bodenmüller am 15.April 2016 seinen 50. Geburtstag feiern durfte. Der Allgäuer wurde von seiner Familie und einigen Freunden mit einer Überraschungsfeier beschenkt. Das Präsent,  das der eigentliche Opel Kadett C-Fahrer von seiner Frau Sabine, den Kindern Anke und Michael samt Partnern und der „Trento-Gang“ um Joachim Osswald überreicht bekam, haute den gestandenen Bayer fast aus den Latschen. Edi wurde nämlich mit einem Start beim diesjährigen, italienischen Bergrennklassiker von Trento-Bondone beschenkt. Edi wird jedoch einem Renault Clio Cup  III, Baujahr 2011, als Untersatz bekommen. DASS mit Mikko Katja erstmals ein Mitglied des Berg-Cup e.V. am weltbekannten Pikes Peak International Hillclimb in den USA teilnehmen wird. Der finnische Toyota Starlet-Spezialist, der zwischenzeitlich aus beruflichen Gründen in die USA abwanderte, hat nun die endgültige Startzusage von den PPIHC-Organisatoren erhalten und wird seinen Starlet auf der rund 20 km langen Bergpiste in Colorado in der aktuellen KW Berg-Cup Aufmachung präsentieren. DASS der Luxemburger Daniel Donkels seine Saisonplanung komplett über den Haufen warf. Wie BiD bereits berichtete bleibt es bei einigen Langstreckenrennen im belgischen VW Fun Cup. Sein Renault Clio Cup III hat der 30-jährige kurzer Hand verkauft und den Erlös in einen Tatuus Formel Renault 2-Liter Rennwagen gesteckt. Mit den Läufen der Luxemburger Bergmeisterschaft, die am kommenden Wochenende (23./24.04.) im lothringischen Abreschviller beginnen, hat Donkels in 2016 einen umfangreichen Rennkalender vor sich.

David Hausers GP2-Comeback in Abreschviller

20. April 2016

Am Wochenende des 23./24. April beginnt für David Hauser mit dem ersten Lauf zur Luxemburger Bergmeisterschaft im französischen Abreschviller (rund 15 km von Sarrebourg zwischen Metz und Strasbourg) am Fuβe der Vogesen die neue Saison. Die 2,1 km lange, sehr schnelle, jedoch von einer engen Haarnadelkurve unterbrochene Strecke ist zugleich bereits das dritte diesjährige Stelldichein der französischen Bergelite im Kampf um ihre Landesmeisterschaft und sieht mit mehr als 150 Fahrern und Fahrzeugen ein hervorragendes Starterfeld, welches sich spannende Kämpfe um den Sieg in den einzelnen Klassen, Gruppen und Kategorien leisten wird. Die zahlreichen Fans des jungen Luxemburgers erwarten nach zwei Saisons am Lenkrad des Wolf GB08F1 mit Ungeduld die Rückkehr des Dallara GP2 in den Bergrennsport, die nun also dieses Wochenende erfolgen wird: “Nach zwei Testsitzungen auf dem kleinen Rundkurs in Chambley nahe Metz liegt mein Hauptaugenmerk nun darauf, mich wieder an das Fahren im GP2 auf den zumeist viel schmaleren Straβen, die wir bei Bergrennen begegnen, zu gewöhnen. Zudem melden die Wettervorhersagen eher kühle und wechselhafte Bedingungen, sodass mit recht schwierigen Straβenhaftung zu rechnen ist. Auch wenn das Ergebnis eher zweitrangig sein wird, so kann ich es kaum erwarten, dass es wieder los geht und zu sehen, wo wir uns mit unseren Zeiten im Vergleich zu den besten französischen Spezialisten wie Nicolas Schatz, Sébastien Petit, Cyrille Frantz oder auch dem Schweizer Bergmeister Eric Berguerand situieren werden. Aber ich werde nichts forcieren, zuerst gilt es, mich wieder an den GP2 zu gewöhnen, den ich seit September 2013 nicht mehr bei einem Bergrennen gefahren bin.” Die drei Franzosen in ihren Norma-BMW 4L sind auf jeden Fall die großen Favoriten im Kampf um die Tagesbestzeit, wobei Schatz und Petit am vergangenen Wochenende auf der 5 km langen Strecke am Col St Pierre in den Cevennen nur durch winzige 139 Tausendstel (!) getrennt waren, während Cyrille Frantz wegen Elektronikproblemen zum Zuschauen verdammt war. Doch auch Eric Berguerand, Schweizer Bergmeister der vergangenen drei Jahre, der die Wintermonate nutzte, um seinen Lola-Cosworth F99-ex-F3000 nochmal, insbesondere in Sachen Gewicht und Aerodynamik, zu verbessern, darf man nie unterschätzen. Ohne die Franzosen Geoffrey Schatz und Alban Thomas in ihren Reynard-Mugen F3000 oder auch den Deutsch-Slowenen Patrik Zajelsnik im Norma-Mugen Honda V8 zu vergessen. Ein Abstecher nach Lothringen lohnt sich auf jeden Fall für alle Motorsportfans, sind doch neben zahlreichen Formel- und Sportwagen sowie mehr als 30 historischen Rennwagen vor allem auch viele schnelle und spektakuläre GT- und Tourenwagen […]

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