Werkstatt-Report #17: Uwe Kaufel gibt Comeback in neu aufgebauten PRC

30. März 2016

Das Team um den Wahl-Salzburger Uwe Kaufel ist derzeit noch mit Vorbereitungen an mehreren Einsatzfahrzeugen für die Saison 2016 beschäftigt. Sein Gruppe E2-SC Sportwagen der Marke PRC mit 2-Liter VW-Motor ist derzeit noch zum Umbau auf moderne Rennsporttechnik in alle Einzelteile zerlegt. Die Motorentechnik wird in Zusammenarbeit mit der Firma Wienstroth und Splieth in Göttingen überarbeitet. Die gravierendsten Neuerungen aber wurden auf der Elektronikseite von Dr. Martinez Schramm entwickelt und eingebaut. So verfügt der PRC in der kommenden Saison 2016 über eine neue Board-Elektronik. Neben der Möglichkeit zur Parametrisierung aller Einstellungen der Motorsteuerung über Bluetooth wurde auch eine moderne Datenerfassung integriert. Diese zeichnet alle relevanten Motor- und Fahrzeugdaten, sowie die G-Kräfte während des Rennens auf. Ein Beschleunigungs-Messsystem gekoppelt mit GPS erlaubt eine Bewertung der Fahrt nicht nur nach, sondern auch während des Rennens. Parallel zu der Speicherung der Aufzeichnung auf SD-Karte, werden die Daten auch online via UMTS ins Fahrerlager übertragen. Die zweijährige Pause nutzte Uwe Kaufel um auch weiter sein eigenes „Leistungsgewicht“ zu reduzieren. Erneut wurden da über 10 kg eliminiert und der Unternehmer aus dem Harz wird dieser Weg weiter verfolgen. Da dem Team keine langen Prüfstandlaufzeiten zur Verfügung stehen, plant Uwe Kaufel den neu aufgebauten VW-Motor mit neuem Elektronikumfeld erst einmal bei GLP-Bergläufen zu testen und abzustimmen. Weiterhin wird der Ralt RT 31 Formel 3 des Kaufel Rennstalls für Dr. Martinez Schramm, den Lebensgefährten der Kaufel-Tochter, zum Einsatz bei der Rundstreckenveranstaltung, wie zum Beispiel beim „Wheels-Meet-Wings“ vom 8.-10. Juli auf Airport Kassel vorbereitet. Auch der neu hinzu gekommene Rennmechaniker Enrico Hilbert wird mit einem Speedway-Käfer mit BMW Alpina Motor, den Teamchef Uwe Kaufel selbst jahrelang mit Erfolg gefahren hat, bei verschiedenen Veranstaltungen am Start stehen.

Deutscher E-Berg-Cup expandiert weiter

28. März 2016

Der 4. E-Mobil-Berg-Cup um den Großen Preis der Stadtwerke Osnabrück am 6./7.August 2016 im Rahmen des 49. Int. Osnabrücker Bergrennens „Cars&Fun“ hat einen besonderen Stellenwert. In dem Wettbewerb findet gleichzeitig der 4. und letzte Lauf des 2. Deutschen E-Berg-Cups statt, der in diesem Jahr erstmals aus vier Rennen besteht. Besser hätte die Terminplanung für die Organisatoren des 4. E-Mobil-Berg-Cups auf der 2,030 km langen Berg-Sprintstrecke des Uphöfener Berges im Osnabrücker Land nicht laufen können: Wenn am 6. und 7. August wieder knapp 30 Fahrzeuge, die ausschließlich elektrisch oder mit Hybridtechnik angetrieben werden, den Asphalt unter ihre Räder nehmen, geht es nicht nur um den Großen Preis der Stadtwerke Osnabrück und Pokale in den einzelnen Leistungsklassen. Mit dem 4. Wertungslauf zum 2. Deutschen E-Berg-Cup wird am ersten Augustwochenende auch das Finale dieser für seriennahe Elektro-und Hybridfahrzeuge ausgeschriebenen nationalen Meisterschaft bestritten. Obwohl die Strecken der einzelnen Läufe sicherlich unterschiedlich sind, so ist doch eines allen gemein: Die Wertung zielt nicht auf die Erzielung einer Höchstgeschwindigkeit ab, sondern es wird eine Chancengleichheit durch die Erzielung der größtmöglichen Gleichmäßigkeit innerhalb der Läufe einer Veranstaltung erreicht. „Das bedeutet im Klartext, dass alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer, egal mit welcher Leistung unter der Haube, den Cup gewinnen können“, ist Bernd Stegmann, Organisationsleiter des Osnabrücker Bergrennens und Mitinitiator des 2. Deutschen E-Berg-Cups gespannt, wer Nachfolger des letztjährigen Gesamtsiegers Peter Schaar, Opel Ampera, wird. Im jeweils ersten Wertungslauf setzen die Teilnehmer ihre Richtzeit und die jeweiligen zeitlichen Abweichungen in den Folgeläufen werden addiert und bilden die Wertungsgrundlage. Los geht es am 21. Mai auf der spektakulären Rundstrecke am „Bilster Berg“ in der Nähe von Bad Driburg bei der 2. Auflage des dortigen E-Berg-Cups. Der 4,2 km lange Natur-Rundkurs, der maßgeblich von Rallye-Legende Walter Röhrl mitentwickelt worden ist, verlangt den Piloten der Fahrzeuge mit alternativen Antrieben fahrerisch alles ab. Der 2. Meisterschaftslauf wird dann am 25. und 26. Juni im thüringischen Eichsfeld im Rahmen des traditionellen Ibergrennens im Heilbad Heiligenstadt auf der dortigen legendären Bergrennstrecke durchgeführt. Erstmals wird auch die anspruchsvolle Strecke zwischen Ottbergen und Bosseborn im Rahmen des 6. ADAC Weser Bergpreis Höxter Revival Schauplatz eines Starts der E-Mobil-und Hybrid-Automobilsportler. Schon zwei Wochen später geht es danach zum Finallauf und vor zigtausend Besucher  erwartet die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine phantastische Atmosphäre beim „Cars&Fun“ 49. Int. Osnabrücker Bergrennen, bei der dann auch die Sieger und Platzierten ermittelt werden. Die Ausschreibung und weitere Informationen zu den einzelnen Läufen gibt es unter www.msc-osnabrueck.com. Noch attraktiver soll in diesem Jahr das Fahrerlager der E-und-H-Fahrzeuge im großen E-Mobil-Zelt der Stadtwerke Osnabrück werden. Ein neuer […]

René Mandel gibt Debüt im Ford Fiesta R5

24. März 2016

Am 15. und 16. April nimmt René Mandel (24, Autocross Europameister 2014 und Enkel von Berg-Legende Herbert Stenger) bei der ADAC Hessen  Rallye Vogelsberg erstmals am Steuer eines Ford Fiesta R5 teil. Zusammen mit seinem Co-Piloten Dennis Zenz (25), wird René bei seinem ersten Einsatz im R5 Ford Fiesta von M-Sport rund um den Vogelsbergkreis die erste richtige Rallye Erfahrung sammeln. Der kurze Roll out fand auf einem abgesteckten Kurs am Flugplatz Bitburg statt, dort konnte sich René Mandel erstmals auf den Fiesta einschießen und mit Co-Pilot Dennis Zenz an das für Ihn absolut neue Sportgerät herantasten. Der 24-jährige, gebürtige Bayer, René Mandel  wirkte sehr gelöst nach dem ersten kennen lernen seines neuen Sportgerät;  „Der Fiesta R5 ist fast zu händeln wie mein Buggy, es gibt hier für mich natürlich noch sehr viel zu lernen und ich freue mich riesig auf die neue Herausforderung. Das Gewicht, in einem geschlossenen Tourenwagen zu sitzen und der 1,6 Liter Turbomotor sind komplettes Neuland für mich, hieran muss ich mich noch gewöhnen.“ Sein Mentor Armin Schwarz war von der ersten Ausfahrt sehr begeistert: „Man sieht sofort das Talent, Renés Aussagen zum Fahrverhalten und geänderten Fahrwerkseinstellungen sind sehr gut. Man kann damit sehr gut arbeiten. Man merkt dass er sehr fokussiert und zielorientiert arbeitet und sich nicht nur auf seinen Gasfuß verlässt. Ich gehe davon aus, dass er uns noch sehr viel zeigt, von dem was in Ihm steckt. Dennoch werde ich ihm zunächst zu verhaltener Fahrweise raten um langsam, sicher aber stetig Erfahrung zu bekommen. “ In der Saison 2015 startete René zweimal im „ADAC Opel Rallye Cup“ und zeigte dort bereits bei seinem ersten Start in Eisenach gegen die erfahrenen Cup-Routiniers respektable Leistungen. Die Fahrweise des Allrad-Fiestas entspricht aber doch deutlich mehr seinem Fast&Speed Buggy 1600, den der Europameister von 2014 auch in dieser Saison in der Autocross Europameisterschaft einsetzt. Der Fokus liegt nun darauf, gut vorbereitet für die Vogelsberg-Rallye in gut drei Wochen zu sein. Es stehen noch sehr viele Dinge an die zu erledigen sind, denn auch bei der Vorbereitung legt René selbst Hand an. Er wird sich mit seinem erfahrenen Einsatzteam aus dem Autocross bei der Rallye Vogelsberg präsentieren. Auch für das Team wird die Rallye ein Debüt sein.

Rottenberger-BMW in der Schweiz

23. März 2016

Nach dem Sonderbauer-Opel, der eine neue Heimat in den Niederlanden fand, wird auch der zum Verkauf gestandene Rottenberger-BMW nicht mehr im Deutschen KW Berg-Cup zu bewundern sein, sondern in der Schweiz um Siege und Titel fahren. Wie unsere Kollegen von AutoSprint.ch aktuell berichten, hat sich der Thuner Martin Bürki den schnellsten 2-Liter Tourenwagen im deutschsprachigen Raum unter den Nagel gerissen. Bei diesem optimalen Fahrzeug handelt es sich um jenen BMW 318i E36, mit dem Jörg Weidinger und der Vorbesitzer Dieter Rottenberger in den letzten Jahren großartige Erfolge in der Deutschen Bergmeisterschaft und dem KW Berg-Cup einfuhren. Dem zweifachen Berg-Europameister Jörg Weidinger gelang mit diesem Fahrzeug zudem einige Kabinettstückchen, wie zum Beispiel der fabelhafte Tourenwagenstreckenrekord, als besten „mit Dach-Fahrer“ beim Berg EM-Lauf am thüringischen Glasbach 2014. In naher Zukunft will der dreifache Schweizer Slalommeister und zweimalige Gewinner des Schweizer Bergpokals zeigen, was mit dem ehemaligen Super-Tourenwagen möglich ist. Aber zuerst muss sich Bürki vom zuletzt eingesetzten VW Polo mit Frontantrieb auf den rund 300 PS starken und 790 kg leichten Hecktriebler umstellen. Erfahrungen mit Hinterradantrieb hat Bürki schon zu früheren Zeiten reichlich gesammelt. Vor Jahren hat er den ehemaligen Werks-BMW 320 STW von Johnny Cecotto erstanden. Diesen im Originalzustand belassenen Wagen bewegt er nur zum Spaß bei Testfahrten, um sich und das Auto in Schuss zu halten. „Zudem ist nur ein Hecktriebler ein richtiges Rennfahrzeug“, meint Martin Bürki – und dies keineswegs sarkastisch. „Ich sehe dies als neue Herausforderung, nachdem ich mit dem frontgetriebenen Polo ans Ende des Machbaren komme. Ich traue mir zu, an der Spitze mitzufahren, wobei man das von mir wohl auch erwartet. Aber mit diesem Druck kann ich umgehen.“

Werkstatt-Report #16: Getriebemehrgewicht ausgleichen

20. März 2016

Mit Unterbrechungen wird seit letzten Oktober am VW Golf GTi 16V von Gero Schwanecke gearbeitet. Der Tourenwagen aus der 2-Liter Klasse des KW Berg-Cup soll in erster Linie leichter werden, nachdem der Automobilverkäufer im BMW und Mini-Autohaus B & K in Lüneburg, im letzten Jahr seinen Typ 17 mit einem VWM Dogring  6-Gang Getriebe bestückt hatte, dass doch einiges Gewicht mehr auf die Waage brachte, wie die alte Getriebe. Um hier gegenzusteuern hat sich der Norddeutsche für einen Austausch der gesamten Anbauteile entschieden. Alles an Anbauteilen, bis auf die Heckklappe, wird durch Carbon b.z.w. GFK-Formen ersetzt. Teilelieferant der Verbreiterungen und Schweller war hier „Golf-Urgestein“ Egidio Pisano. Die Türen und die Fronthaube steuerte die Firma Daniel Seidel bei. Die Felgen wurden wegen der Verbreiterung des Fahrzeuges um 8 cm, ebenfalls umgeschüsselt.  Ein  neues Lenkrad und ein Kat liegen bereit. Für die Saison 2017/2018 wurde bereits ein neuer Rumpfmotor angeschafft, der  nach und nach aufgebaut wird. Die Arbeiten am Berg-Cup Renner laufen derzeit noch. Neben Geros Schrauber Martin, wirken auch die „Hamburger Jungs“ um Markus Sass, besser bekannt als Zottel, bei den Umbauarbeiten mir. Der erste Einsatz in 2016 wird je nach Fertigstellung  am I-Bergrennen in Heiligenstadt oder beim Osnabrücker Bergrennen erfolgen. Beim  Saisonstart in Schotten wird Gero als Zuschauer unterwegs sein.

Ansehnliche Weiterentwicklung in Schotten

19. März 2016

Einen Monat noch bleiben die Bergrennstrecken in Mitteleuropa verwaist. Aber mit einem Dreifachschlag wird der Bergrennsport die Fans und Aktiven am 23./24. April in unseren Breiten, in seinen Bann ziehen. Neben dem Rechbergrennen (EM) in Österreich und dem Bergrennen von Abreschviller in Ostfrankreich, läutet der MSC Rund um Schotten in fünf Wochen die Deutsche Bergrennsaison mit dem 13. ADAC Bergpreis Schottenring ein. Der aktuell 367 Mitglieder umfassende MSC Rund um Schotten ist also der erste Gastgeber für die Pilotinnen und Piloten der Deutschen Bergmeisterschaft, des KW Berg-Cup und einiger GLP-Serien im Jahr 2016. Durch das Stutzen der Berg DM auf nur noch eine einzige, gemeinsame Meisterschaft für Tourenwagen und Rennsportfahrzeuge und dadurch resultierend, einen einzigen Landesmeistertitel, steht das reine Tourenwagen-Bergrennen im Vogelsbergkreis in diesem Jahr ohne DM-Prädikat da. Hier offenbart sich bereits der erste große Nachteil, des vom DMSB verjüngten Bergreglements. Die Organisatoren um den MSC-Vorsitzenden Wolfgang Wagner-Sachs hoffen auf zahlreiche Rennteams, die vom 22. bis 24. April 2016 oberhalb der Rennstadt Schotten, im Ortsteil Rudingshain gastieren werden. Zahlreiche Neuerungen und  Aufwertungen sollen der Veranstaltung, und nicht zuletzt den Teilnehmern und Zuschauern zu Gute kommen. Mit den Einstellfahren (Nennung 60€) am Freitag ab 13 Uhr bietet der MSC Rund um Schotten den Teilnehmern des Bergrennens, nach der langen Winterpause eine optimale Möglichkeit sich wieder mit ihrem Renngerät vertraut zu machen und etwaige Änderungen der Technik oder Aerodynamik auf Herz und Nieren zu prüfen. Nach den Einstellfahrten starten am Samstag ab 9 Uhr die ersten offiziellen Trainingsfahrten auf der rund 3 Kilometer langen Strecke von Rudingshain über den Abschnitt Poppenstruth Richtung Götzen. Der erste Rennlauf beginnt am Sonntag ebenfalls um 9 Uhr. Einen großen Fortschritt wird es in der Infrastruktur und im Umfeld des Bergpreis geben. Wie „BiD“ bereits vor Wochen berichtete, ist das Dorfgemeinschaftshaus Rudingshain in der Ortsmitte neuer Mittelpunkt und Hauptquartier der Veranstaltung, wo bereits am Donnerstag die erste Dokumentenabnahme möglich sein wird. Weiter wurde an der Stellschaube Stromversorgung gedreht, die Webseite neu gestaltet und das bekannte Zeitnahme-Team Stoll verpflichte, das auch Live-Timing ermöglichen wird. Eine zusätzliche Bewirtung wird den Zuschauerplatz an der Kurzanbindung „Poppenstruht“ noch attraktiver machen und auch für die Pressevertreter wird es eigene Parkplätze geben. Mittlerweile sind die Ausschreibungs- und Nennunterlagen für die Aktiven unter www.schottenring.de greifbar und somit kann jeder seine Einschreibung frühzeitig auf den Weg bringen.

Stefanovski fährt 2016 die ETCC

17. März 2016

Mit einem Test vor wenigen Tagen auf der kroatischen Rennstrecke von Grobnik deutete sich bereits ein Wechsel des amtierenden Berg-Europameisters der Kategorie I, Igor Stefanovski in die Tourenwagen-Europameisterschaft (ETCC) an. Nun ist es amtlich, der 33-jährige Rennfahrer aus Skopje in Mazedonien wird bereits in drei Wochen, beim Saisonstart der ETCC auf dem südfranzösischen Circuit Paul Ricard, einen Seat Leon Mk3 Cup Racer steuern. Ebenfalls neu in der ETCC ist das Team Lema Racing aus Slowenien, bei dem Stefanovski untergekommen ist. Fahrerkollege im Zwei-Wagen-Team von Lema ist der Portugiese Fábio Mota, der aus dem spanischen Renault Clio Cup kommt. Igor Stefanovski, der zweifache Berg-Europameister in einem Mitsubishi Lancer Gruppe N, freut sich bereits auf seine erste Saison im Rundstreckensport. „Das ist eine völlig neue Erfahrung für mich“, sagte Stefanovski. „Ein ganz anderes Auto, ein neuer Fahrstil, eine völlig neue Art und Weise mit dem Team zu kommunizieren. Das wird sicher nicht so einfach, aber wir müssen versuchen, so viele EM-Punkte wie möglich zu sammeln“. Eine besondere Herausforderung für den Mazedonier wird auf jeden Fall das Deutsche ETCC-Rennen auf der Nürburgring-Nordschleife, im Rahmen des 24h-Rennens werden. „Neben Punkte zu sammeln, ist ein weiteres Ziel, so viel wie möglich zu fahren um Daten für mich und das Team zu sammeln. Wir wollen als Neulinge schnell in der ETCC ankommen und nicht als Touristen auftreten“.

Vom Berg in den VW Fun Cup

16. März 2016

Daniel Donkels, der drittplatzierte der Luxemburger Bergmeisterschaft für Tourenwagen 2015, wendet sich, nach fünf Jahren, in der bald beginnenden Motorsportsaison vom Bergrennsport ab. Der Luxemburger gönnt seinem Renault Clio III Cup eine Verschnaufpause und hat sich bereits im vergangen Spätherbst entschlossen in diesem Jahr in den VW Fun Cup BENELUX auf der Rundstrecke einzusteigen. Zusammen mit seinem Vereinskameraden Yves Merten wird er einen der VW-Silhouetten-Rennwagen mit der legendären Käfer-Karosserie bei den Langstreckenrennen in Belgien, Holland, Frankreich und Luxemburg pilotieren. Der Fun Cup ist eine kostengünstige, traditionsreiche Meisterschaft für Hobby-Rennfahrer, die einst vom Reifenhersteller Uniroyal initiiert wurde. Hier und da, wenn es terminlich passt plant der 30-jährige den einen oder anderen Start am Berg, dann aber mit dem „kleinen Franzosen“.

CBC kommt mit interner Meisterschaft zurück

15. März 2016

Die Mitglieder des Classic-Berg-Cup e.V. fahren im bald beginnenden Motorsportjahr, nach der kompletten Pause in der vergangenen Saison, wieder eine eigene Meisterschaft aus. Dies war einer der Beschlüsse die im Rahmen der Mitgliederversammlung am 21. Februar 2016 in Biebelried bei Würzburg gefällt wurden. Es handelt sich dabei um eine interne Meisterschaft für die Aktiven des Clubs. Eine vom DMSB genehmigte und offiziell ausgeschriebene Rennserie für klassische Rennfahrzeuge am Berg, bis einschließlich des Baujahrs 1995 in den Hubraumklassen 1300, 1600 2000 und über 2000 ccm, soll es erst in 2017 wieder geben. Zur internen CBC-Wertung 2016 werden nun Mitglieder des Classic-Berg-Cup e.V. zugelassen und die Ergebnisse müssen nicht ausschließlich von Bergrennen stammen. Die am Saisonende eingereichten Ergebnisse können bei genehmigten Motorsportveranstaltungen (Bergrennen, Bergslalom, Slalom, GLP, Rundstrecke usw.) erzielt worden sein. Am eingesetzten Fahrzeug müssen zwei Classic-Berg-Cup-Aufkleber (1 x links, 1 x rechts) angebracht werden. Die Aufkleber können beim Präsident des CBC, Richard Rein, angefordert werden. Ohne Aufkleber kann keine Wertung erfolgen. Es sind Tourenwagen aller Baujahre und Klassen teilnahmeberechtigt.

Neue Spitze bei der RSG Altensteiner Oberland

14. März 2016

Nach 15 Jahren Vereinsvorsitz hat Marcus Malsch am vergangenen Freitagabend den Vereinsvorsitz der RSG Altensteiner-Oberland abgegeben. Der Abgeordnete im Thüringischen Landtag und Vorsitzende des DMSB Fachausschuss Berg führte den Motorsportclub vom Rennsteig in den letzten 15 Jahren zu seiner heutigen Blüte, die mit der Ausrichtung eines Laufes zur FiA Berg-Europameisterschaft seinen vorläufigen Höhepunkt erreichte. Thomas Weih stellt sich nun der verantwortungsvollen Aufgabe und wurde von den RSG-Mitgliedern einstimmig zum neuen Vereinsvorsitzenden gewählt. Marcus Malsch rückt auf den Platz des stellvertretenden Vorsitzenden und wird auch in Zukunft die Organisationsleitung des ADAC Glasbachrennens übernehmen. Der bisherige stellvertretende Vorsitzende René Trautvetter hat seinen Platz zur Verfügung gestellt. Aber auch René Trautvetter wird dem Glasbachrennen erhalten bleiben und sogar mehr Verantwortung übernehmen. Trautvetter hat sich in den letzten Jahren zum Rennleiter weitergebildet und wird in diesem Jahr, am 30. und 31. Juli, erstmals die verantwortungsvollste Aufgabe beim Glasbachrennen übernehmen.

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