Motors & Classics ein voller Erfolg

29. Februar 2016

Die stilvolle Eventhalle Lokschuppen in Dillingen im Saarland war am vergangenen, letzten Februar-Wochenende Schauplatz der Erstauflage der „Motor & Classics“, einer neuen Messe und Ausstellung für Old- und Youngtimer, Renn- und Rallyefahrzeuge sowie Veranstalter aus den jeweiligen Szenen. Der Homburger Automobilclub (HAC) erhielt von Organisator Wolfgang Heinz von den „Oldtimer-Freunden untere Saar“ die Möglichkeit, sich und sein Homburger ADAC Bergrennen im edlen Ambiente des Lokschuppens zu präsentieren. Mit dem Dallara F309/11 Formel 3 von HAC-Mitglied Andreas Germann und dem Hartge BMW E30 von Berg-Cup Pilot Thomas Ostermann, steuerte der Homburger ADAC Ortsclub zwei vielbeachtete Exponate bei. Die Erstlingsveranstaltung der „Motors & Classics“ war ein voller Erfolg. Das Besucheraufkommen war durchweg enorm und übertraf die Erwartungen des Veranstalters. Die HAC´ler brachten an ihrem Messestand so einiges an Flyern, Aufklebern, Autogrammkarten und Plakaten unters Volk und standen Rede und Antwort in Sachen Bergrennsport.

Christian Merli bestätigt Teilnahme an der Berg EM 2016

28. Februar 2016

Der Italiener Christian Merli wird sich an der diesjährigen FiA Europa-Bergmeisterschaft beteiligen. Der zurzeit knapp hinter Europameister Simone Faggioli schnellste Italiener am Berg wird sich der Herausforderung, mit dem aus der vergangenen Saison bekannten Werks-Osella FA30 mit dem speziellen RPE-Motor stellen. Den Kontakt zur Fahrbahn werden AVON-Reifen herstellen. „Eine neue Aufgabe für mich“ freut sich der Mann das dem Trentino. „Das Abenteuer macht mir keine Angst. Ich habe bereits in der Europa-Meisterschaft des Jahrs 2005, am Steuer eines Osella PA20 aus dem Team Tschager Motorsport viele europäische Bergrennstrecken kennenlernen dürfen und rangierte damals auf dem dritten Gesamtrang in der Abschlusstabelle. Ich werde auf jeden Fall mein Gedächtnis auffrischen müssen und die zwischenzeitlich neu hinzugekommenen Strecken schnell lernen müssen. Unser Bezugspunkt wird immer Simone Faggioli sein.“ Der FA30 Osella – Version 2016 wurde über den Winter im den heiligen Hallen von Enzo Osella in Verolengo bei Turin weiterentwickelt. Christian Merli: „Letztes Jahr war es alles neu für mich, Auto und Motor. Es hat während der Saison ein enormes Wachstum gegeben. In den letzten Wochen und Monaten wurde das Auto in vielen Punkten aktualisiert und ein aerodynamisches Upgrades gemacht. Der neue Motor wird gerade in Großbritannien fertiggestellt. Wir haben uns von unserem Motorenlieferant RPE mehr Drehmoment gewünscht. Die Leistung des verbesserten Treibwerks wir bei voraussichtlich 480 PS liegen“. Zwölf EM-Läufe stehen auf dem Programm, mit dem Beginn am 17. April am Col Saint-Pierre, nördlich von Montpellier in Südfrankreich. Außer der Reihe wird Merli beim Klassiker von Trento-Bondone an den Start rollen. „Ich kann das Rennen nicht verpassen, es ist mein Heimrennen und ich werde mein Bestes für die Sponsoren, Freunde und Fans geben“.

Saisonvorbereitung bei Marcel Steiner im Zeitplan

25. Februar 2016

Lange war es still um Steiner Motorsport und den neuen LobArt LA01 V8-Mugen. Die Schweizer Truppe um Marcel Steiner und seinen Vater Heinz waren jedoch in der Zwischenzeit nicht untätig. Doch die langandauernden Motorprobleme konnten nun endlich behoben und ein erfolgreicher Prüfstandslauf absolviert werden. „Aktuell arbeiten wir mit erhöhter Drehzahl am Auto. Motor und Getriebe sind bereits eingebaut, die Installation der Traktionskontrolle und dem Rest der Elektronik befinden sich im Endspurt. Danach gibt es noch einige „Finisharbeiten“ zu erledigen“, gibt Marcel Steiner zu Protokoll. „Danach möchte ich so schnell wie möglich ein erstes Rollout mit dem neuen Rennwagen absolvieren. Weitere Tests sind dann Anfang April geplant, bevor Ende April die ersten Renneinsätze anstehen. Ich hoffe, dass wir in der nächsten Zeit noch einiges über das Auto lernen und gute Fortschritte erzielen, damit wir ab Ende Juni gut gerüstet und erfolgreich in die Schweizer Bergmeisterschaft starten können“. Der Terminkalender von Steiner Motorsport sieht für die kommende Berg-Saison 15 Starts vor, wobei das Oberdiesbacher Team drei Mal bei einem Lauf zur Deutschen Bergmeisterschaft mit dabei sein wird. Das Osnabrücker Bergrennen muss wegen der Überschneidung mit dem Schweizer Meisterschaftslauf von Massongex leider wegfallen. Hier die genauen Daten und Einsätze von Steiner Motorsport: 09./10. April 2016 – Test Bresse (F) 23./24. April 2016 – Rechberg (A) 07./08. Mai 2016 – Eschdorf (L) 11./12. Juni 2016 – Hemberg (CH) 25./26. Juni 2016 – Reitnau (CH) 02./03. Juli 2016 – La Roche-La Berra (CH) 23./24. Juli 2016 – Anzère (CH) 30./31. Juli 2016 – Glasbachrennen (D) 06./07. August 2016 – Massongex (CH) 20./21. August 2016 – Les Rangiers (CH) 27./28. August 2016 – Oberhallau (CH) 10./11. September 2016 – Gurnigel (CH) 17./18. September2016 – Les Paccots (CH) 01./02. Oktober 2016 – Mickhausen (D) 08./09. Oktober 2016 – FIA Hillclimb Masters Ecce Homo (CZ)

Romain Dumas greift erneut nach der Pikes Peak-Krone

24. Februar 2016

Romain Dumas der Gesamtsieger des Pikes Peak International Hill Climb von 2014 kehrt in diesem Jahr auf den berühmten Berg in den USA zurück, pünktlich zum 100. Jahrestag des Rennens zu den Wolken! Der französische Porsche-Werksfahrer aus Alès, wird dabei einen neuen Norma M20 RD Limited-Prototyp pilotieren und dabei zwei Ziele vor Augen haben. Der Kollege und Kumpel von Timo Bernhard möchte als ersten zweimaliger Französischer Gewinner in die Geschichte des bekanntesten Bergrennens der Welt eingehen und dabei  unter der magischen 9-Minuten-Marke bleiben. Wie vor zwei Jahren wir das Team von Romain Dumas ein zweites Auto, einen Porsche 911 GT3 RS (Typ 997), gefahren von Hugues Ripert in der Klasse Time Attack einsetzen. Am 29. Juni 2014 gewann Romain Dumas als dritter Französisch Fahrer am Pikes Peak und trat in die Fußstapfen von Michèle Mouton (1985) und Sébastien Loeb (2013). Zum 100. Geburtstag werden 100 Teilnehmer am 26. Juni diesen Jahres am Start sein, 67 Autos und 33 Motorräder. Die Mannschaft von Romain Dumas entwickelt zurzeit gemeinsam mit Norma-Auto-Concept ein neues Norma M20 RD Limited Modell,  das wie in 2014 die Startnummer 30 tragen wird. Mechanisch, als auch Aerodynamisch wird das neue Auto besser sein als jenes von 2014, was im Endeffekt eine Zeit unter 9 Minuten ermöglichen soll. Mit seiner damaligen Siegerzeit von 9: 05,801 min hält Dumas die drittschnellste Zeit aller Zeiten, hinter Sébastien Loeb der im Werks-Peugeot 8:13,878 min auf den Berg brannte sowie Rhys Millen. „Mit Norma und Norbert Santos an den Pikes Peak zurückzukehren ist sicher eine gute Wahl“, erklärt Romain. „Norbert steckt seit 2013 viel Leidenschaft und Energie in dieses Projekt. Wir haben auch ein paar interessante Ideen im Kopf. Auf jeden Fall ist es für mich eine große Herausforderung. In der gleichen Saison, werde ich von der Dakar-Rallye, zu den 24 Stunden von Le Mans gehen, und zum Pikes Peak Bergrennen. Eine anstrengende Marathon-Rallye, einem legendäres Langstrecken-Sportwagen-Rennen und schließlich das unglaublichste Bergrennen auf diesem Planeten. Das ist schon eine unglaubliche Geschichte. Ich bin extrem motiviert und  kann das 100-Jährige Jubiläum des Pikes Peak-Rennes unmöglich verpassen!“.

Termine 2016: Berg ÖM

23. Februar 2016

Nach der Veranstaltungspause von 2015 zählt das ADAC Bergrennen Mickhausen als Berg DM und FiA-Hillclimb Cup-Finallauf in 2016 nicht zur Österreichischen Berg-Staatsmeisterschaft. Ein Grund dafür liegt wohl im dicht gedrängten Herbst-Kalender der Berg ÖM. Stünde zusätzlich Mickhausen im ÖM-Kalender bedeutete dies für die Aktiven, Rennen an vier aufeinanderfolgenden Wochenenden und dass wollte die Sportkommission den Fahrern nicht zumuten. Zusätzlich verschärfen Läufe zum heimischen Bergrallye-Cup die Situation weiter. Trotz des zeitgleich stattfindenden FiA Hillclimb Masters in Ecce Homo wählten die Verantwortlichen des Österreichischen Motorsportverband OSK das italienische Bergrennen Cividale-Castelmonte am 8./9. Oktober erneut als Ort des ÖM-Finales aus. 23./24. April 2016 – Rechberg 28./29. Mai 2016 – Verzegnis (I) 04./05. Juni 2016 – Ecce Homo (CZ) 18./19. Juni 2016 – Gorjanci (SLO) 09./10. Juli 2016 – St. Anton 30./31. Juli – Alpe del Nevegal (I) 03./04. September 2016 – Ilirska Bistrica (SLO) 17./18. September 2016 – Buzet (HR) 24./25. September 2016 – St. Agatha 08./09. Oktober 2016 – Cividale-Castelmonte (I)

Absicherungsarbeiten am Rechberg angelaufen

22. Februar 2016

Nicht mehr ganz neun Wochen sind es noch hin, bis zum zweiten Lauf der diesjährigen Berg-Europameisterschaft am Rechberg in Österreich. Die FiA in Paris hat vor kurzem das neue Sicherheitskonzept des Veranstalters StAMK Zv. Mürztal abgesegnet. Nun haben neben den administrativen auch bereits die praktischen Arbeiten direkt an der Rennstrecke begonnen. Unter der Leitung des Präsidenten des Organisationskomitees Ehrenfried Seitinger legte der Vizebürgermeister von Fladnitz höchstpersönlich zusammen mit der bewährten Truppe einiger Tulwitzer, Hand an die vorderste Reihe von Bäumen entlang der Zielgeraden, um eine potenziellen Gefahrenquelle zu entschärfen. Obwohl noch Schnee am Rechberg liegt, können die Vorbereitungsarbeiten nicht warten. Um das neue Sicherheitskonzept umsetzen zu können, wird die Bergrennstrecke zum Schutz der Aktiven wie auch des Publikums mit 1.700 Metern Leitschienen sowie 300 Tonnen Betonleitwänden (dies ergibt etwa 300 Laufmeter) gesichert werden. Der Aufwand ist enorm aber notwendig, um das höchste Berg-Prädikat des Weltmotorsportverbandes FIA weiterhin zu erhalten. „Saftey first“ ist das Motto der Organisatoren. Wichtige Maßnahmen, welche bei der letzten Begehung von Fahrervertretern angesprochen und auch bei der FIA gemeldet wurden, werden nun umgesetzt. Zur Reduktion der Geschwindigkeit in der „Spiegelkurve“ wird eine zusätzliche, zweite Schikane installiert, um die Sicherheit vor dem besagten Kurvenbereich zu erhöhen. „Dies ist die einzig mögliche Reaktion auf Kritikpunkte von Seiten der Fahrervertreter und Fahrer an die OSK und FIA, welche aufgrund der hohen Geschwindigkeit Maßnahmen zu ihrem Schutz forderten“, stellten die Organisatoren fest. „Die neue Schikane stellt während und vor der Veranstaltung einen unglaublichen organisatorischen Aufwand dar und ist auch nicht unbedingt unsere präferierte Lösung, aber tatsächlich die einzige durchführbare Möglichkeit. Diese Passage als neue Challenge wird auch sicher die Option auf tolle Fotos und spektakuläre Szenen für Zuschauer und Presse liefern, wenn die Fahrer von 180 km/h (das sind 50 m/sec.) auf etwa 60 km/h verzögern, die dreiteilige Schikane passieren um danach wieder auf 200 km/h zu beschleunigen“. In diesem Sinne freuen sich alle Beteiligten bereits sehr auf das Frühlingserwachen und arbeiten gemeinsam weiter am guten Gelingen des Rechbergrennens 2016.

Homburger Bergrennen präsentiert sich bei der „Motors & Classics“

21. Februar 2016

Die Eventhalle Lokschuppen im saarländischen Dillingen ist am kommenden Wochenende, 27. & 28. Februar 2016, Ort einer neuen Ausstellung für Oldtimerclubs, Veranstalter diverser Oldtimer- und Motorsportserien, spektakulärer Renn- und Rallyesportfahrzeuge sowie attraktiver Old- und Youngtimer. Mit einem großen Messestand wird auch der Homburger Automobilclub (HAC) bei der Premiere der „Motors & Classics“ vertreten sein. Mitglieder des Homburger ADAC-Ortsclubs präsentieren das traditionsreiche Homburger Bergrennen, das dieses Jahr am dritten Juli-Wochenende zum 43. Mal stattfinden wird. Der HAC stellt zudem mit dem Dallara F 309/11-Formel 3 des Pirmasenser CR-Racingteams von Andreas Germann und dem Hartge-BMW E30 von Thomas Ostermann aus dem KW Berg-Cup, zwei attraktive Exponate aus. Mitglieder und aktive Motorsportler des Clubs werden dabei interessierten Messebesuchern Rede und Antwort stehen. In Zusammenarbeit mit der Stadt Dillingen und den Oldtimer – Freunden Untere Saar gibt Veranstalter Wolfgang Heinz der regionalen Motorsport und Oldtimerszene im historischen Ambiente des Lokschuppen und auf rund 1000 qm, lange vor den ersten Veranstaltungen einen Überblick zum bevorstehende Sportjahr 2016. Clubs und Veranstalter nutzen die Ausstellung, um interessierte Clubmitglieder, Fahrer aber auch Besucher und Fans über die jeweiligen Clubaktivitäten umfassend zu informieren. Als Blickfang erwartet die Besucher neben einem ausgewählten Kreis an richtig alten Oldtimern ebenso spektakuläre Motorräder. Auch an Alltagsautos im Saarland wurde gedacht und so zeigen sich neben einem Fiat 500 auch das beliebte „Cremeschnittchen“ oder u.a. der Herbie-Käfer mit der Startnummer 53 aus dem bekannten Kinofilm. Eine Sonderausstellung vom 356-er bis zum neuesten Porsche-Modell ist sicherlich ein weiteres Highlight in der Hallenmitte des Lokschuppens. Zusätzlich präsentieren sich auch Rallye-Fahrzeuge aus den ehemaligen Gruppe B-Zeiten wie die Renault 5 Turbo, Alpine A 110 und 310, sowie Lancias von den Modellen Stratos, Integrale, 037 sowie einige weitere Überraschungen. In erster Linie soll die Ausstellung informieren: Praktisch alle Fragen zur Motorsport- und Oldtimer-Saison 2016 im Saarland sowie im Südwesten werden an den jeweiligen Clubständen beantwortet. Auch ist der TÜV Saarland mit einem Stand vertreten und Techniker geben jeweils am Nachmittag von 13 – 17 Uhr bereitwillig Auskunft über die Vorschriften des Deutschen Motorsport Bund (DMSB) zur diesjährigen und der kommenden Motorsportsaison. Auf dem Stand von Biker für Kids ist für die Unterhaltung der Kinder ebenfalls gesorgt. „ Für die erste Ausgabe der MOTORS & CLASSICS haben wir eine interessante Palette an Ausstellungsstücken von privaten Besitzern gefunden und wollen diese Ausstellung zu einem festen Bestandteil des jährlichen Terminkalenders für die Freunde rund um Vier- und Zweirad werden lassen“ so […]

Werkstatt-Report #14: Feintuning und steigende Ambitionen

21. Februar 2016

In der auch 2016 ungebrochen teilnehmerstärksten 2-Liter Klasse des KW Berg-Cup, möchten Mario Ruwe und sein Teampartner Frank Brügge in diesem Jahr einen weiteren Schritt Richtung Klassenspitze gehen, um damit auch am Jahresende hoch im Gesamtklassement gelistet zu werden. In Ibbenbüren bei Osnabrück geht es dem weißen VW Brügge Golf 16V zurzeit an den Kragen. Rund 40 kg haben die beiden Freunde und ihre Mannschaft schon im E1-Tourenwagen gefunden und eliminiert. Im Gegenzug wurde die Leistung des VW-Triebwerks nach oben gedreht, größere Bremsen verbaut, neue Felgen beschafft und ein sequentielles Getriebe eingebaut. Parallel bauen „Nummer 1-Fahrer“ Mario, Team-Chefin Martina Ruwe und die aus dem Fahrerlager bekannten Team-Helfer am Ausbau des neu angeschafften 7,5 Tonner-LKW, der in Zukunft die mobile Heimat des Teams sein wird. Geplant sind Teilnahmen an nahezu allen Läufen des KW Berg-Cup. Fahrzeugbesitzer Mario Ruwe wird sich voraussichtlich in Schotten, Eschdorf, Glasbach, St. Agtaha und Mickhausen hinters Lenkrad klemmen. Frank Brügge, der 8V-Berg-Cup Gewinner von 2004, wird demnach in Wolsfeld, Iberg, Homburg, Osnabrück, Hauenstein und Unterfranken den 2er Golf pilotieren.

160 Aktive aus drei Nationen im KW Berg-Cup 2016

20. Februar 2016

Es sieht wieder richtig gut aus, das Einschreibeergebnis des KW Berg-Cup 2016. Fest eingeschrieben haben sich insgesamt 160 Fahrerinnen und Fahrer aus 3 Nationen, die sich auf 131 attraktive Bergrenner verteilen. Volles Haus also auch in der 29. Saison der legendären Traditions-Meisterschaft sowie im NSU-Bergpokal, der stolze 22 Aktive mit 20 Autos zum Gesamtfeld beisteuert. Kurz die aktuelle Nennliste auf der Berg-Cup Webseite überblickend, kann man feststellen, dass mehr als ein Dutzend Neueinsteiger sich in der angesehensten Bergrennsport-Breitenrennserie Europas tummeln wollen, darunter auch die beiden schnellen Österreicher Herbert Pregartner (Porsche 911 GT2 RS) und Thomas Strasser im ex-Eller/Minichberger VW Scirocco 16V. Wie jedes Jahr finden sich auch aus früheren Zeiten bekannte Namen in der Auflistung. Rückkehrer sind zum Beispiel Michael Dandl (BMW 320) oder die Moser-Brüder, Gerhard und Hugo im VW Polo 16V. Aber auch einen Schwund gerade an namhaften Piloten muss die Rennserie verdauen und kompensieren. So fehlen aus den unterschiedlichsten Gründen: Norbert Brenner, Alexander Hin, Peter Naumann, Dieter Rottenberger und  Jörg Weidinger. Aber auch der Name Roman Sonderbauer fehlt aus bekannten und traurigen Gründen. Noch bleiben den Fans und Aktiven neun Wochen zur Einstimmung und Vorbereitung. 13 selektive, zur Internationalen Rennserie KW Berg-Cup zählenden Berg-Events in ganz Deutschland, Luxemburg, Österreich und der Schweiz, von denen die besten neun Resultate je Fahrer oder Team zur Wertung am Saisonende herangezogen werden, stehen 2016 auf dem Programm. Der NSU-Bergpokal wird wie in den Vorjahren bei allen Berg-Veranstaltungen in Deutschland sowie in Eschdorf (Luxemburg) das ohnehin schon starke Teilnehmerfeld noch weiter bereichern. Bei ihnen zählen die acht punktbesten Ergebnisse. Das neue Sportjahr, das für die KW Berg-Cup’ler bereits am 23. und 24. April im hessischen Schotten beginnt, taucht also so langsam am Horizont auf. Der Countdown läuft!

Werner „Jetty“ Jetzt auf neuen Wegen

19. Februar 2016

Seit Jahresbeginn 2016 macht der Peitinger Werner Jetzt wieder von sich Reden. „Jetty“, den vielen Motorsportinsidern und Aktiven aus dem Berg- und Rallyesport wohl bekannt sein dürfte, vertreibt in seinem neuen Geschäftszweig, unter dem Namen „JRT Motorsport Trailers“ ab sofort fabrikneue, geschlossene Anhänger, made in Italy. In Partnerschaft mit dem bekannten italienischen Hersteller Turatello, übernahm der Fiat 131-Spezialist nun die Deutschland-Vertretung der seit 40 Jahren bestehenden Anhänger-Manufaktur für Pferde, Motorräder und Autos, die pro Jahr mehr als tausend Einheiten produziert. Firmenchef Francesco Turatello ist nicht nur Hersteller, sondern zugleich Nutzer seiner eigenen Kreationen. Denn der Unternehmer aus der Region Venetien startet seit vielen Jahren mit verschieden Rennsportfahrzeugen in der Italienischen Bergmeisterschaft (CIVM). Dem entsprechend groß ist die Verbreitung seiner Trailer in der Italienischen Bergrennszene. Werner Jetzt ist von der großen Angebotspalette und den unzähligen Ausstattungsvarianten begeistert. „Ein großer Vorteil bei Turatello ist das nur AL-KO Achsen und Deichseleinheiten aus Deutschland verbaut werden. Im Gegensatz zu den hierzulande oft verwendeten englischen Trailern, ist es so erheblich einfacher und günstiger an Ersatzteile wie z.B. Bremsbeläge zu kommen“. „JRT Motorsport Trailers“ steht in Sachen Wartung, Reparatur und Sonderanfertigungen für seinen Kunden ebenfalls bei Fuß. „Turatello-Trailer sind für ihre sehr geringen Auffahrtswinkel bekannt und somit auch für Formel- und Sportprototypen bestens geeignet“, betont Jetty weiter. „Die Nutzlast reicht von 1,4 bis 2,5 Tonnen und alle Trailer verfügen über Unterflurstaufächer um Zelte, Reifen und Werkzeuge zu verstauen. Optional werden seitliche Klappen angeboten. Die AL-KO Zwillingsachsen kommen bei jeder Variante zum Einsatz. Die Trailer werden bis zu einer Länge von 7,50 Meter gebaut, gleich ob für zwei Fahrzeuge oder mit Wohnabteil“. In der bald beginnenden Motorsport-Saison 2016 möchte Werner Jetzt ein letztes Mal in der Deutschen Rallye Meisterschaft mit seinem spektakulären Fiat 131 Abarth in Alitalia-Farben antreten, denn das Gruppe H-Rallye-Reglement läuft Ende des Jahres endgültig aus. Ob der Fiat bis zum DM-Auftakt am 4. und 5. März 2016, bei der ADAC Saarland-Pfalz Rallye, in und um St. Wendel fertig wird, ist noch mit einem kleinen Fragezeichen behaftet.

1 2 3