Rechberg: Duell der Giganten

25. April 2016

Wetterkapriolen auch beim zweiten Berg EM-Lauf der Saison am Rechberg, wo im Schneeregen der dritte Lauf gestoppt wurde und somit die Aufholjagt des Simone Faggioli. Am Morgen war überraschend Christian Merli im Osella FA 30 Evo RPE (Foto oben) zwei Sekunden schneller als der Europameister. Im Norma M20 FC Zytek V8 legte Faggioli einen neuen Bahnrekord nach, doch Merli war nur minimal langsamer. Mit 9,5 Sekunden deutlich zurück sicherte sich Milos Benes (CZ), ebenfalls auf Osella FA 30 Rang drei. Die EM-Wertung, die in den Gruppen bepunktet wird, führen derzeit mit Merli und Faggioli punktgleich zwei Italiener. Ähnliche Situation in der EM-Kategorie 1, die nach Gruppensiegen von Lokalmatador Christian Schweiger und dem Serben Nikola Miljkovic (beide Mitsubishi) diese zusammen anführen. Mit dem Tourenwagensieg, als bester Österreicher, startete Karl Schagerl im Gruppe E1 VW Golf Rallye TFSI-R optimal in Richtung ÖM-Verteidigung, deutlich vor den Landsleuten Rupert Schwaiger (Porsche 911 Bi-Turbo) und Hannes Zenz im vom Tschechen Marek Rybnicek neu übernommenen Mitsubishi Lancer Evo 9 als Gruppe E2-SH Sieger.

Col St. Pierre: Ein trockener Lauf brachte die Entscheidung

18. April 2016

Die erste Runde in der Berg Europameisterschaft 2016 liegt hinter uns und es wurde äußerst spannender Bergrennsport im Süden Frankreichs geboten. Leider spielte das Wetter nicht ganz mit und machte das Rennen zu einem Reifenroulett, wobei sich schlussendlich doch die Favoriten durchsetzten. Jedoch zögerte sich der Renntag dadurch leider in die Länge und der 3. Rennlauf ging recht spät, erst gegen 18 Uhr 45 zu Ende. So startete der amtierende Berg-Europameister Simone Faggioli aus Italien mit einem vollen Erfolg in die neue Saison. Mit einer herausragenden Leistung am Steuer seines Norma M20 FC Zytek konnte er sich gegen die starke internationale und nationale Konkurrenz durchsetzen und sich zum Gesamtsieger am Col St. Pierre küren. Dabei konnte er sowohl die EBM-Wertung als auch die Tageswertung, wo nur der schnellste Lauf in die Wertung kam für sich entscheiden. In der Berg Europameisterschaft ging der zweite Platz an seinen italienischen Landsmann Christian Merli, der mit seinem weiter verbesserten Osella FA30 RPE Evo noch ein paar Probleme zu meistern hatte, jedoch trotzdem volle Punkte für die Berg-EM Endwertung mit dem Sieg in der Gruppe D, E2-SS einfahren konnte. Das Podium komplettierte der junge Italiener Paride Macario mit einem weiteren Osella FA30 Zytek (Foto oben), der sich bei seinem ersten Start in der Berg Europameisterschaft hervorragend in Szene setzen konnte und dabei eine fantastische Leistung ablieferte, was auch mit dem zweiten Rang in der Gruppe D, E2-SS belohnt wurde. Dahinter folgte der Franzose David Guillaumard mit einem 2l Dallara F307 Mercedes, der sich bei schwierigen Bedingungen beeindruckend in Szene setzen konnte und großartige Zeiten ablieferte, womit er sich auch gegen seinen französischen Landsmann Billy Ritchen im neuen Dallara Mercedes F311 durchsetzen konnte und diesen auf den sechsten Gesamtrang im Zuge der Berg-EM Wertung verdrängen konnte. Die Top 6 komplettierte der junge Italiener Andrea Bormolini, der mit seinem Osella PA 21 mit 2l Honda Motor ebenfalls fabelhafte Zeiten ablieferte und zudem die Gruppe CN für sich entscheiden konnte. Der Blick in die Gruppe E2-SH der Berg-EM Kategorie 2 brachte in Frankreich eine kleine Überraschung. Der bislang fast nur in Italien aktive Fulvio Giuliani konnte mit einer beeindruckenden Performance, bei seinem ersten Start in der Berg Europameisterschaft für Furore sorgen, was schlussendlich mit dem Klassensieg in der Gruppe E2-SH mit dem brachialen Lancia Delta Evo (Foto) belohnt wurde. Auf dem zweiten Platz folgte der Tscheche Vladimir Vitver mit seinem einmalig klingenden Audi WTTR-DTM mit einer ebenfalls starken […]

Zahlreiche spannende Neuerungen in der Berg EM

15. April 2016

Das Warten hat ein Ende, an diesem Wochenende geht es im französischen St. Jean du Gard erstmals um Punkte für die Berg-Europameisterschaft 2016. Über den Winter gab es in den einzelnen Kategorien sehr spannende Neuerungen und es werden in dieser Saison neue Teams die EBM in Angriff nehmen. Simone Faggioli, der amtierende Berg-Europameister und dominierte Fahrer der letzten Jahre im gesamten europäischen Raum, wird auch in der Saison 2016 versuchen seinen Europameistertitel zu verteidigen. Dabei wurde über den Winter beim französischen Sportwagenhersteller Norma ein komplett neuer Bolide für den Italiener aufgebaut, um für die neue Rennsaison gerüstet zu sein. Da sich jedoch noch kleinere Probleme beim letzten Test herauskristallisierten wird beim Berg-EM Auftakt am Col St. Pierre nochmals das Vorgängermodell Norma M20 FC aus dem Jahr 2015 an den Start gebracht. Jedoch sollte Simone Faggioli auch mit diesem Boliden konkurrenzfähig sein und so darf man ihn trotzdem als Favorit auf den Gesamtsieg in Südfrankreich ansehen. Der neue Bolide wird dann erstmals am nächsten Wochenende beim Berg-EM Lauf am steirischen Rechberg zum Einsatz kommen, womit man schon mit Spannung die ersten beiden Läufen in der Berg Europameisterschaft entgegenblicken darf. Ebenfalls für das Faggioli Team an den Start gehen wird in der Berg Europameisterschaft der junge Italiener Paride Macario, der einen Osella FA30 Zytek pilotiert und seine erste volle Saison in der höchsten Liga im Bergrennsport absolvieren wird. Dazu werden auch wie schon im Vorjahr Andrea Bormolini und Marco Capucci für das Faggioli Team fahren, wobei beide auf eine Osella PA21 mit 2l Honda-Motor für die Gruppe CN vertrauen. Neu im Team des Europameisters ist der Schweizer Fabien Bouduban mit einem 2-Liter Norma M20 FC für die Gruppe E2-SC. Die Konkurrenz wird jedenfalls stark vertreten sein, wobei man schon mit Spannung das Duell der beiden Italiener Simone Faggioli gegen Christian Merli entgegenfiebert. Dieser wagt sich 2016 in die Berg-Europameisterschaft und wird mit einem ebenfalls überarbeiteten Werks-Osella FA30 Evo RPE (Foto oben) an den Start gehen und somit für sehr viel Spannung bei den 12 EM-Rennen sorgen. Dabei werden die Beiden  in der Gruppe D, E2-SS auf ihren italienischen Landsmann Fausto Bormolini treffen, der mit seinem brachialen Reynard K02 Cosworth F3000 ebenfalls eine volle Saison einplant und dabei auf jahrelange Erfahrung zurückgreifen kann. Und ein weiterer Italiener wird in der Saison 2016 in dieser Klasse eine volle Saison absolvieren. Die Rede ist dabei von Renzo Napione mit einem weiteren Reynard K02 Cosworth F3000, dem man ebenfalls nicht außer Acht lassen sollte. […]

Faggioli für EM-Auftakt gerüstet

5. April 2016

Zahlreiche Akteure der italienischen Bergrennszene, darunter auch der zigfache nationale und europäische Meister Simone Faggioli profitierten am vergangen ersten April-Sonntag vom „4. Master Driver“ Testtag in Umbrien. Das Team-Racing-Gubbio als Veranstalter hatte eigens eine Bergstrecke ohne offizielle Zeitmessung für die Testfahrten präpariert. Nach der langen Winterpause war dies eine spektakuläre Vorschau auf die neue Saison. Simone Faggioli, der seine Hauptaugenmerk wieder auf die Titeljagt in der Berg-Europameisterschaft richtet, bewegte erstmals den noch „jungfräulichen“ Norma M20 FC Zytek V8, der direkt aus der französischen Rennwagenschiede angeliefert wurde. Die ersten Testkilometer verliefen für den „Campione“ aus der Toskana erwartungsgemäß gut. Verschiedene Set-Ups wurden probiert. Team und Auto scheinen für den Auftakt der Europa-Bergmeisterschaft 2016 am 16./17. April am südfranzösischen Col St. Pierre gerüstet zu sein. Faggiolis letztjähriges Meisterauto wird in dieser Saison übrigens der letztjährige italienischen Gruppe CN-Meister Omar Magliona pilotieren, der ebenfalls unter den Testteilnehmer war, und sich mit seinem neuen „Spielzeug“ vertraut machte.

Stefanovski fährt 2016 die ETCC

17. März 2016

Mit einem Test vor wenigen Tagen auf der kroatischen Rennstrecke von Grobnik deutete sich bereits ein Wechsel des amtierenden Berg-Europameisters der Kategorie I, Igor Stefanovski in die Tourenwagen-Europameisterschaft (ETCC) an. Nun ist es amtlich, der 33-jährige Rennfahrer aus Skopje in Mazedonien wird bereits in drei Wochen, beim Saisonstart der ETCC auf dem südfranzösischen Circuit Paul Ricard, einen Seat Leon Mk3 Cup Racer steuern. Ebenfalls neu in der ETCC ist das Team Lema Racing aus Slowenien, bei dem Stefanovski untergekommen ist. Fahrerkollege im Zwei-Wagen-Team von Lema ist der Portugiese Fábio Mota, der aus dem spanischen Renault Clio Cup kommt. Igor Stefanovski, der zweifache Berg-Europameister in einem Mitsubishi Lancer Gruppe N, freut sich bereits auf seine erste Saison im Rundstreckensport. „Das ist eine völlig neue Erfahrung für mich“, sagte Stefanovski. „Ein ganz anderes Auto, ein neuer Fahrstil, eine völlig neue Art und Weise mit dem Team zu kommunizieren. Das wird sicher nicht so einfach, aber wir müssen versuchen, so viele EM-Punkte wie möglich zu sammeln“. Eine besondere Herausforderung für den Mazedonier wird auf jeden Fall das Deutsche ETCC-Rennen auf der Nürburgring-Nordschleife, im Rahmen des 24h-Rennens werden. „Neben Punkte zu sammeln, ist ein weiteres Ziel, so viel wie möglich zu fahren um Daten für mich und das Team zu sammeln. Wir wollen als Neulinge schnell in der ETCC ankommen und nicht als Touristen auftreten“.

Petr Vitek zurück im Cockpit des Osella PA 30

12. März 2016

Das Starterfeld der Kategorie II der Europa-Bergmeisterschaft 2016 formiert sich langsam. Fünf Wochen vor dem ersten EBM-Lauf der neuen Saison am südfranzösischen Col St. Pierre, gab nun der Tscheche Petr Vitek seine Pläne bekannt.  Wie im Jahr 2012 hat sich der Mann aus Opava, ganz im Osten der Tschechischen Republik, beim Team des amtierenden Europameisters Simone Faggioli in Italien eingekauft und wird einen Osella PA 30 Zytek in der aktuellen Konstitution pilotieren und selbst einsetzen. Das Fahrzeug ist die E2-SC-Sportwagen-Version des bekannt schnellen Osella FA 30. Viteks betagter Osella PA 20 S bleibt somit in der heimischen Garage. Petr Vitek möchte mit dem rezenten Boliden an sein bislang erfolgreichstes Jahr 2012 anknüpfen, wo er mit einem identischen Fahrzeug die E2-SC Gruppenwertung der Berg EM gewann und somit die begehrte FiA-Trophäe. „Ich bin sehr glücklich, dass die Verhandlungen mit Simone Faggioli und meinen Partnern und Sponsoren erfolgreich verliefen und ich nun wieder diese erstaunliche Maschine fahren kann. Es sind drei Jahre vergangen, seit dem ich das letzte Mal im Cockpit eines Osella PA 30 Zytek saß. Aber das Gefühl ein so wunderbares Auto zu bewegen, habe ich nicht vergessen. Ich glaube und hoffe dass ich mich mit diesem Jahr in den Top-5 der EBM etablieren kann“, sagte Vitek bei einem kurzen Funktionstest in einem Industriegebiet in Ostrava.

Faggiolis Rekord für die Ewigkeit

3. März 2016

Die Streckenführung des Berg EM-Auftakts im südfranzösischen Col St. Pierre (16./17. April 2016) wird aus Sicherheitsgründen um 200 Meter verkürzt. Die neue Streckenlänge beträgt nun 5.080 Meter. Die bisherige Piste von 5.280 Meter wurde so seit 1980 gefahren. Zuvor, von 1972 bis 1979 betrug die Streckenlänge sogar 6.340 Meter. Europameister Simone Faggioli hat sich, mit der Rekordfahrt aus dem Vorjahr in einer Zeit von 2:19,545 min, bei einer Durchschnittsgeschwindigkeit von mehr als 136 km/h (bei stehendem Start), somit einen weiteren Platz in den Geschichtsbüchern gesichert.

Christian Merli bestätigt Teilnahme an der Berg EM 2016

28. Februar 2016

Der Italiener Christian Merli wird sich an der diesjährigen FiA Europa-Bergmeisterschaft beteiligen. Der zurzeit knapp hinter Europameister Simone Faggioli schnellste Italiener am Berg wird sich der Herausforderung, mit dem aus der vergangenen Saison bekannten Werks-Osella FA30 mit dem speziellen RPE-Motor stellen. Den Kontakt zur Fahrbahn werden AVON-Reifen herstellen. „Eine neue Aufgabe für mich“ freut sich der Mann das dem Trentino. „Das Abenteuer macht mir keine Angst. Ich habe bereits in der Europa-Meisterschaft des Jahrs 2005, am Steuer eines Osella PA20 aus dem Team Tschager Motorsport viele europäische Bergrennstrecken kennenlernen dürfen und rangierte damals auf dem dritten Gesamtrang in der Abschlusstabelle. Ich werde auf jeden Fall mein Gedächtnis auffrischen müssen und die zwischenzeitlich neu hinzugekommenen Strecken schnell lernen müssen. Unser Bezugspunkt wird immer Simone Faggioli sein.“ Der FA30 Osella – Version 2016 wurde über den Winter im den heiligen Hallen von Enzo Osella in Verolengo bei Turin weiterentwickelt. Christian Merli: „Letztes Jahr war es alles neu für mich, Auto und Motor. Es hat während der Saison ein enormes Wachstum gegeben. In den letzten Wochen und Monaten wurde das Auto in vielen Punkten aktualisiert und ein aerodynamisches Upgrades gemacht. Der neue Motor wird gerade in Großbritannien fertiggestellt. Wir haben uns von unserem Motorenlieferant RPE mehr Drehmoment gewünscht. Die Leistung des verbesserten Treibwerks wir bei voraussichtlich 480 PS liegen“. Zwölf EM-Läufe stehen auf dem Programm, mit dem Beginn am 17. April am Col Saint-Pierre, nördlich von Montpellier in Südfrankreich. Außer der Reihe wird Merli beim Klassiker von Trento-Bondone an den Start rollen. „Ich kann das Rennen nicht verpassen, es ist mein Heimrennen und ich werde mein Bestes für die Sponsoren, Freunde und Fans geben“.

Absicherungsarbeiten am Rechberg angelaufen

22. Februar 2016

Nicht mehr ganz neun Wochen sind es noch hin, bis zum zweiten Lauf der diesjährigen Berg-Europameisterschaft am Rechberg in Österreich. Die FiA in Paris hat vor kurzem das neue Sicherheitskonzept des Veranstalters StAMK Zv. Mürztal abgesegnet. Nun haben neben den administrativen auch bereits die praktischen Arbeiten direkt an der Rennstrecke begonnen. Unter der Leitung des Präsidenten des Organisationskomitees Ehrenfried Seitinger legte der Vizebürgermeister von Fladnitz höchstpersönlich zusammen mit der bewährten Truppe einiger Tulwitzer, Hand an die vorderste Reihe von Bäumen entlang der Zielgeraden, um eine potenziellen Gefahrenquelle zu entschärfen. Obwohl noch Schnee am Rechberg liegt, können die Vorbereitungsarbeiten nicht warten. Um das neue Sicherheitskonzept umsetzen zu können, wird die Bergrennstrecke zum Schutz der Aktiven wie auch des Publikums mit 1.700 Metern Leitschienen sowie 300 Tonnen Betonleitwänden (dies ergibt etwa 300 Laufmeter) gesichert werden. Der Aufwand ist enorm aber notwendig, um das höchste Berg-Prädikat des Weltmotorsportverbandes FIA weiterhin zu erhalten. „Saftey first“ ist das Motto der Organisatoren. Wichtige Maßnahmen, welche bei der letzten Begehung von Fahrervertretern angesprochen und auch bei der FIA gemeldet wurden, werden nun umgesetzt. Zur Reduktion der Geschwindigkeit in der „Spiegelkurve“ wird eine zusätzliche, zweite Schikane installiert, um die Sicherheit vor dem besagten Kurvenbereich zu erhöhen. „Dies ist die einzig mögliche Reaktion auf Kritikpunkte von Seiten der Fahrervertreter und Fahrer an die OSK und FIA, welche aufgrund der hohen Geschwindigkeit Maßnahmen zu ihrem Schutz forderten“, stellten die Organisatoren fest. „Die neue Schikane stellt während und vor der Veranstaltung einen unglaublichen organisatorischen Aufwand dar und ist auch nicht unbedingt unsere präferierte Lösung, aber tatsächlich die einzige durchführbare Möglichkeit. Diese Passage als neue Challenge wird auch sicher die Option auf tolle Fotos und spektakuläre Szenen für Zuschauer und Presse liefern, wenn die Fahrer von 180 km/h (das sind 50 m/sec.) auf etwa 60 km/h verzögern, die dreiteilige Schikane passieren um danach wieder auf 200 km/h zu beschleunigen“. In diesem Sinne freuen sich alle Beteiligten bereits sehr auf das Frühlingserwachen und arbeiten gemeinsam weiter am guten Gelingen des Rechbergrennens 2016.

Neues Sicherheitskonzept am Rechberg

14. Februar 2016

Das neue Jahr ist bereits knapp sieben Wochen alt und es sind nur mehr neun Wochen bis zum Rechbergrennen, dem Großen Bergpreis von Österreich – Runde 2 für die Berg Europameisterschaft 2016 sowie der Auftakt für die österreichische und slowakische Bergmeisterschaft und der FIA Historic Berg Europameisterschaft. Seit Oktober wird die Sicherheitsthematik, nach dem tödlichen Unfall des erfahrenen Tschechischen Formel 3000-Piloten Otakar Kramsky beim Rechbergrennen 2015, bearbeitet um die Vorgaben der FIA und des nationalen Österreichischen Verbands OSK zu erfüllen. Dabei wurden die Vorstellungen zur Verbesserung der Sicherheit für Fahrer, Publikum und auch die der Streckenposten aufgearbeitet und in einen völlig neuen Streckensicherheitsplan integriert. Zurzeit werden mit Hochdruck neue und zusätzliche Betonleitelemente hergestellt, um entlang der 5.050 Meter langen Strecke in der Steiermark für mehr Sicherheit zu sorgen. Des Weiteren wird die bestehende Schikane optimiert und der neuen FIA Richtlinie angepasst. Ebenfalls wird an der Neuinstallation einer zusätzlichen Schikane gearbeitet. Der neue Streckensicherungsplan wurde bereits bei der FiA-Worldcouncilsitzung im Januar begutachte und für gut befunden. Wo die zusätzliche Bremsschikane letztendlich positioniert wird, ist momentan noch nicht bekannt.

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