Kevin Ferner von der FIA zum Observer der Berg-Europameisterschaft berufen

6. März 2019

Der Thüringer Kevin Ferner wurde, im Rahmen der Hill Climb Kommissionssitzung am 06. Februar in Paris, offiziell zum FIA Observer für die Berg Europameisterschaft berufen. Für den Heiligenstädter eine große und sehr positive Überraschung, denn damit hatte er nicht gerechnet. Kevin Ferner, der seit über 15 Jahren an den deutschen Bergrennstrecken als Rennleiter, Aktiver  und auch Insider unterwegs ist, schafft damit den Sprung in die internationale Bergrennszene. Neben seinem Heimrennen, dem ADAC-Ibergrennen, leitete er bereits das Glasbachrennen, das Bergrennen Osnabrück, das Rennsteig-Bergrennen, das Bergrennen Mickhausen und in diesem Jahr erstmalig den Bergpreis am Schottenring. Auch beim Kyffhäuser Bergrennen war er seiner Zeit in der Rennleitung tätig. Aber auch abseits der Bergrennen ist Kevin Ferner nicht müde. Neben seiner Aufgabe als Referent für die DMSB-Academy zur Aus- und Weiterbildung der Leiter der Streckensicherung und der Rennleiter für die Disziplin Bergrennen, wurde Ferner im Jahr 2014 vom DMSB in den Kreis der Streckenabnahmekommissare für Bergrennstrecken berufen. Seine umfangreichen Aktivitäten blieben der Weltmotorsporthoheit, der FIA, in Paris und Genf nicht verborgen und brachten ihm nun die Goldene FIA Lizenz ein. Was allerdings nicht heißt, dass er damit seinen Lebensunterhalt bestreitet. Diesen verdient Kevin Ferner als Projektmanager für internationale Projekte bei einem der weltweit führenden Wechselrichterhersteller in Kassel. „Der Motorsportclub Heilbad Heiligenstadt e.V. im ADAC ist stolz ein so aktives und emsiges Mitglied in seinen Reihen zu haben. Er verdient unseren größten Respekt und wir wünschen ihm für seine neue Aufgabe alles Gute “, so der Vereinsvorsitzende Hermann Ludolph. Text: MC Heilbad Heiligenstadt

Ander Vilarino übernimmt Norma V8 seines Vaters

4. Februar 2019

Nach dem Ende der langen und erfolgreichen Motorsportkarriere der spanischen Bergrenn-Legende Andres Vilarino (67) Ende letzten Jahres, wird nun sein Sohn Ander das verwaiste Cockpit des Norma M20 FC V8 übernehmen und damit in den Schoß des Familien-Teams zurückkehren. Dies haben Vater und Sohn am vergangen Wochenende beschlossen und bekannt gegeben. Beide Generationen der Vilarino-Familie waren in der Vergangenheit bereits Titelträger in der Berg-Europameisterschaft. Letztmals im Jahr 2007 starten beide gemeinsam in der Berg-EM, Ander mit einem Reynard Formel 3000 und Andres im Norma BMW. Danach zog es Ander auf die Rundstrecke, mit weiteren Erfolgen. So gewann der Junior drei Mal das europäische Pendant der NASCAR-Serie und auch in der Sportwagen-Langstreckenmeisterschaft VDV European Challenge, die vorwiegend in Frankreich angesiedelt ist,  konnte Ander zwei Mal in der Gesamtwertung gewinnen. Einmal stand er sogar kurz vor einem Vertrag in der DTM, doch sein Landsmann Augusto Farfus bekam den Vorzug. Mit Spannung wird nun die Verkündung von Anders Rennkalender 2019 erwartet. Mit dem E2-SC Sportwagen stehen dem mittlerweile 39jährigen Basken theoretische die Spanische Bergmeisterschaft, die Europa-Bergmeisterschaft oder eine Mischung aus beidem offen. Eine Pressekonferenz zu diesem Thema wird demnächst in San Sebastian stattfinden.

Simone Faggioli und Fabien Bouduban starten erneut am Pikes Peak

19. Januar 2019

Der europäische Bergrennstar Simone Faggioli bildet die Speerspitze in der Liste von Konkurrenten für das 97. Broadmoores Pikes Peak International Hill Climb am 30. Juni diesen Jahres. Aktuell befinden sich bereits 74 Autos und 28 Motorräder in der Starterliste des einzigartigen Bergrennens in den USA, das auch von Gran Turismo unterstützt wird. Die Auflistung ist als vorläufig anzusehen, denn der Veranstalter kann nach seinem Ermessen weitere Teilnehmer und Teams zulassen. So ist nicht ausgeschlossen, das potente Werksteams wie beispielsweise Volkswagen im vergangen Jahr, noch dazu stoßen. Simone Faggioli siegte im letzten Jahr mit einer unglaublichen Fahrzeit  von 8:37.230 Minuten, das als Neuling in der Unlimited Klasse, in der Gesamtwertungen lediglich geschlagen mit dem außergewöhnlichen Allzeitrekord von 7:57,148, den Romain Dumas aus Frankreich in seinem Volkswagen ID R an „America’s Mountain“ aufgestellt hatte. Schon zu diesem frühen Zeitpunkt ist klar – Der italienische Ausnahmefahrer kehrt mit seinem Norma M20 SF PKB in der Unlimited-Kategorie zurück. Zur Mannschaft von Simone Faggioli gehört auch wieder der Schweizer Fabien Bouduban, der auf einem baugleichen Sportprototyp im letzten Jahr Dritter wurde. Das berühmteste Bergrennen der Welt strahlt immer noch im Schein der fabelhaften Leistung von Romain Dumas aus dem letzten Sommer, in seinem VW Elektro Racer. Mehr als 7.000 Zuschauer aus 23 Ländern und mehr als 40 US-Staaten standen im vergangenen Juni an der Strecke, um Dumas und einen der dramatischsten Momente in der Geschichte des Rennsports zu sehen. „Wir wissen nie, welche fantastischen Momente in diesem Jahr,  Teil der Geschichte des Rennens werden „, sagte die leitende Direktorin von PPIHC, Megan Leatham. “ Wir haben schon jetzt eine großartige Auswahl an Konkurrenten aus der ganzen Welt, die diesen Sommer zum Pikes Peak kommen, um den Berg der Berge zu besteigen.“ Weitere Top-Konkurrenten des Race to the Clouds 2019: Raphaël Astier, Frankreich – Time Attack 1: Zweiter beim Pikes Peak Open im letzten Sommer. Der Rallye-Pilot mit Einsätzen in der WRC, wurde im Porsche 911 GT3 RS im Vorjahr mit 9: 53.718 gestoppt. In diesem Jahr wird er im Cockpit eines Porsche 911 GT3 Cup Turbo Platz nehmen. Astier war 2016 Zweiter im Feld Time Attack 1 als PPIHC-Rookie des Jahres. Liam Doran, Großbritannien – Unlimited:  Doran ist ein professioneller Rallycrossfahrer, der an der FIA World Rallycross Championship, der Global Rallycross Championship, den X Games und der European Rallycross Championship teilnimmt. Er ist der Sohn des britischen Rallycross-Fahrers Pat Doran und Besitzer der Lydden Hill […]

Silbernes Lenkrad und Tricolor-Helm für Merli

14. Dezember 2018

Der diesjährige italienische und europäische Bergmeister Christian Merli wurde vom Italienischen Automobilclub ACI und von der Fachzeitschrift Autosprint in Mailand ausgezeichnet. Der „Bergkönig“ aus Trento erhielt am 14. Dezember das Silberne Lenkrad des ACI und gleichzeitig den Autosprint Tricolor-Helm. Merli krönte mit diesen exklusiven und begehrten Auszeichnungen seine außergewöhnliche Saison 2018, in der er am Lenkrad des Werks Osella FA 30 die CIVM, die EBM und das FIA ​​Hill Climb Masters gewann.

Termine 2019: FiA Berg-Europameisterschaft

7. Dezember 2018

Vor wenigen Tagen beim FiA World Motor Sport Council Meeting in St. Petersburg wurde der Rennkalender der kommenden Europa-Bergmeisterschaft bestätigt. Eine der jüngsten Entscheidungen der FiA Berg Kommission, kam doch etwas überraschend, denn die Fahrzeuge der Gruppe A und N dürfen ab dem Ende ihrer Homologation für weitere fünf Jahre an der Berg EM und dem FiA International Hill Climb Cup teilnehmen. Leider befindet sich das Glasbachrennen, als Deutscher EM-Beitrag, erneut auf der sechsten Position und damit ist dies der letzte Lauf der ersten Halbzeit. Da es pro Halbzeit ein Streichresultat gibt, treten die Piloten die zuvor fünf Mal voll Punkten konnten, oftmals nicht zu diesem Lauf an. 12.-14. April 2019 – St Jean du Gard – Col St Pierre (FRA) 26.-28. April 2019 – Rechbergrennen (AUT) 10.-12. Mai 2019 – Rampa Internacional da Falperra (PRT) 17.-19. Mai 2019 – Subida Internacional al Fito (ESP) 31.05.-02. Juni 2019 – Ecce Homo Sternberk (CZE) 14.-16. Juni 2019 – Glasbachrennen (DEU) 05.-07. Juli 2019 – Trento Bondone (ITA) 19.-21. Juli 2019 – Dobšinský Kopec (SVK) 26.-28. Juli 2019 – Limanowa (POL) 16.-18. August 2019 – St. Ursanne – Les Rangiers (CHE) 30.08-01. September 2019 – GHD Petrol Ilirska Bistrica (SVN) 13.-15. September 2019 – Buzetski Dani (HRV)

Hillclimb Masters 2020 in Portugal mit Logistik-Coup?

17. November 2018

In Portugal, dem Land im äußersten Südwesten des europäischen Kontinents, genießt der Bergrennsport einen hohen Stellenwert und es gibt begeisterte Zuschauer und Fans, wie man eindrucksvoll beim diesjährigen FIA Hillclimb Masters in Italien beobachten können. Das nächste Masters-Event soll es im Jahr 2020, gemäß dem üblichen Zweijahresrhythmus geben. Aktuell wurden bereits Stimmen von höchster portugiesischer Stelle laut, die sich ernsthaft mit dem Gedanken der Austragung des kommenden FiA Hillclimb Masters beschäftigen. Ni Amorim der Präsident des Verbandes Federação Portuguesa de Automobilismo e Karting, den Motorsportexperten noch aus den 1990er Jahren, beispielsweise als Werkfahrer auf Opel Calibra in der DTM kennen,  war begeistert vom diesjährigen Masters-Event in Italien und vor allem dem olympischen Geist der dort herrschte. „Wir haben das entsprechende Klima für eine Veranstaltung im Oktober, wir haben mit Porto und Vigo zwei Flughäfen in der Nähe möglicher Austragungsorte,  wir haben ein gutes Angebot an Hotelketten und Gastronomie, wir haben auch Strecken von enormer Qualität. Aber wir haben mit unserer geografischen Position einen negativen Punkt, das ist uns klar. Denn die große Mehrheit der Piloten bei Bergrennen kommt in der Regel aus Italien, Frankreich, Osteuropa und Großbritannien“. „Wir sind hier, um zu helfen, was uns möglich ist“, sagt Amorim weiter. „Die Idee ist, diese Herausforderung anzunehmen und eine nationalen Logistikfirma einzubinden oder sogar eine multinational Partnerschaft zu finden, damit der Transport der Rennfahrzeuge von fünf oder sechs strategischen Punkten in Europa erfolgt, um damit unser größtes Manko zu egalisieren, was gegen ein Masters 2020 in Portugal spricht“. Eine ähnliche, beispielgebende  Aktion wurde bereits für den portugiesischen Rallyecross WM-Lauf umgesetzt. Um bereits Erfahrungen zu sammeln plant der Präsident des Clube Automóvel do Minho,  Dr. Mário Rogério Peixoto, schon für seinen Berg EM-Lauf im kommenden Mai, bei der  40. internationale Rampe der Falperra 2019, mit lokalen logistischen Partnern eine ähnliche Aktion auf die Beine zu Stellen.

Merli, Peruggini, Hall und Schnellmann holen Gold beim Masters in Gubbio

17. Oktober 2018

Grandioser Bergrennsport wurde beim Abschluss der Saison 2018 in Gubbio von der großen internationalen Bergrennfamilie geboten. Auf verkürzter Strecke wurde dabei das FIA Hillclimb Masters ausgetragen, wo sich die Toppiloten aus ganz Europa einfanden, um in 4 verschiedenen Kategorien um die begehrten Medaillen zu kämpfen. Die Location und das Ambiente der italienischen Altstadt begeisterte dabei nicht nur die Fahrer, sondern auch die zahlreichen Fans. Und auch die anspruchsvolle Strecke mit ihren Highspeedpassagen forderte die Piloten, was leider auch zu einigen Unfällen führte. Diese verliefen aber zum Glück alle glimpflich, jedoch wurde das Rennen am Sonntag deswegen ordentlich in die Länge gezogen und war erst kurz vor 17.30 beendet. Da für das Endergebnis nur der schnellste der drei Läufe herangezogen wurde, kam es somit zum Abschluss noch zum großen Showdown um den Gesamtsieg. Der neue Berg Europameister sowie italienische Bergmeister Christian Merli behielt dabei die Oberhand und konnte mit seinem Osella FA30 Zytek LRM somit eine beeindruckende Saison mit dem Gewinn des FIA Hillclimb Masters beenden. Mit einer beeindruckenden Performance konnte er die starke Konkurrenz auf Distanz halten und sich die Goldmedaille in der Kategorie 2 sichern. Für den sympathischen Südtiroler stand am Ende somit ein krönender Saisonabschluss zu Buche. Mit einem Rückstand von 0,7sec. ging der zweite Rang an seinen italienischen Landsmann Simone Faggioli, der im Norma M20FC Zytek eine ebenfalls beeindruckende Vorstellung ablieferte und grandiose Zeiten erreichte. Mit einer tollen Performance konnte er im entscheidenden Rennlauf nochmals nachlegen, ganz nach vorne reichte es aber für den x-fachen Berg Europameister nicht mehr. Zudem hatte er in Rennlauf 1 viel Glück, als bei einem Dreher kein Schaden am Boliden entstand. Das Podium komplettierte nach einem dramatischen 3. Rennlauf der Franzose Sebastien Petit, der somit den totalen italienischen Triumph vereitelte. Mit dem Norma M20FC Mugen konnte er mit einer grandiosen Leistung auf der für ihn völlig unbekannten Strecke von Gubbio überzeugen. Dabei lieferte er exzellente Zeiten ab, welche am Ende noch zur Bronzemedaille in der Kategorie 2 reichten. Diese gelang ihm aber erst im 3. Rennlauf, wo er sich noch gegen den jungen Italiener Domenico Scola durchsetzen konnte. Dieser musste sich am Ende mit dem undankbaren vierten Rang zufrieden geben, jedoch war seine Vorstellung trotzdem sehr hoch einzuordnen. Den im Gegensatz zur Konkurrenz war er in einem Osella P2000 Evo mit einem 2l Honda Motor am Start, welcher doch einiges an Motorleistung gegenüber den 3l Fahrzeugen zurückliegt. Schlussendlich fehlten dem bekannt spektakulär […]

Historischer Sieg – Luxemburg gewinnt Nationenpreis beim Hill Climb Masters

17. Oktober 2018

Bei der 3. Auflage des Hillclimb Masters der FIA, das vom 12. bis 14. Oktober 2018 in Gubbio (Italien) stattfand, gewann das Nationalteam von Luxemburg zum ersten Mal in der Geschichte den Nations Cup, vor Italien (Gewinner 2014 in Eschdorf) und Slowenien. In den drei Rennläufen auf der 3.310 m langen Strecke, gelang dem Team mit Guy Demuth (M20FC Norma-Judd), Daniel Donkels (Tatuus-Renault FR2000), Canio Marchione (BMW 320 STW) und Charles Valentiny (Subaru Impreza WRX STi) eine Gesamtzeit mit dem geringsten Zeitunterschied  aus den beiden besten Auffahrten, aller teilnehmenden 20 Nationen. Guy Demuth war bei diesem überraschenden Erfolg der Matschwinner für seine Mannschaft, mit einer Differenz von 0,02 Sekunden. Sandra Becker (Renault Clio Cup, eine von drei luxemburgischen Damen zu Beginn des Masters, beendet den Wettbewerb auf dem sehr guten dritten Platz der Damenwertung. Bergmeisterin Tanja Flammang kollidierte bereits im Training mit ihrem VW Fun Cup mit einer Leitschienen und konnte am Rennen nicht mehr teilnehmen. Hier die Ergebnisse aller Luxemburger im Gesamtresultat: 15. Guyl DEMUTH 67. Daniel DONKELS 74. Canio MARCHIONE 100. Charles VALENTIN 111. Leon LINDEN 142. Sandra BECKER 160. Monique BECKER

Offizielles FIA-Livestreaming aus Gubbio

11. Oktober 2018

Wer auf die lange und beschwerliche Reise nach Italien verzichtet, kann die 3. Auflage des FIA Hillclimb Masters auch von zuhause aus miterleben, nämlich als Livestreaming auf dem Youtube-Kanal der FIA (https://www.youtube.com/FIAOfficialVideo) oder auf der zu diesem Anlass eigens eingerichteten Facebook-Seite (www.facebook.com/FIAHCM). Normalerweise sollten beide Tage übertragen werden. Die beiden Trainingsläufe beginnen am Samstag um 10 Uhr, die drei angesetzten Rennläufe bereits um 9 Uhr am Sonntag in der Früh.

Grandiose 3. Auflage des FiA Hillclimb Masters in Aussicht

5. Oktober 2018

Die Ausgangslage für die diesjährigen FIA Hillclimb Masters ist sehr vielversprechend und spannend: Nicht weniger als 175 Piloten haben sich eingeschrieben, und 20 Länder treffen beim Nationencup aufeinander. In unmittelbarer Nähe des prächtigen mittelalterlichen Städtchens Gubbio nördlich von Perugia (I) werden zum dritten Mal die FIA Hillclimb Masters ausgetragen. Schon die beiden ersten Auflagen – 2014 im Grossherzogtum Luxemburg und 2016 in der Tschechischen Republik – waren beeindruckende Anlässe und haben bei allen direkt oder indirekt Beteiligten bleibende Erinnerungen hinterlassen. Aber die jüngste Auflage vom 12. bis 14. Oktober 2018 dürfte dank einem neuen Teilnehmerrekord und einem erstklassigen Feld von Bergspezialisten, alles Bisherige in den Schatten stellen. Die «Masters» sind nicht nur ein im Zweijahresturnus stattfindendes hochkarätiges Rennen, sondern auch ein riesiges Fest des Bergrennsports und dessen Akteure. Hier treten nicht bloss die besten Fahrer aus 22 Ländern gegeneinander an, sondern der Anlass ist auch ein bedeutsames Zusammentreffen in einem geselligen und festlichen Ambiente. Bei den «Masters» verleiht überdies der Stolz, die Farben des eigenen Landes zu vertreten, den Piloten und ihren Nationalmannschaften einen in dieser Disziplin ungewohnten zusätzlichen Antrieb. Weil an diesem Rennen die Eliten der nationalen Meisterschaften präsent sind, werden Piloten die Klingen kreuzen, die sonst nicht gegeneinander antreten. Die Briten, Bulgaren, Griechen, Iren, Malteser, Rumänen oder Slowenen gehen nur selten ausserhalb ihrer Landesgrenzen an den Start. Für sie sind die Hillclimb Masters daher ein ganz besonderes Ereignis im Kalender, welches sie keinesfalls verpassen wollen. Die «Masters» dienen auch als Rahmen für einen Nationencup. Bei diesem Wettbewerb stehen sich in diesem Jahr 20 Länder (also 8 mehr als 2014) mit einer Equipe von jeweils vier Piloten gegenüber. Der gemeinsame Einsatz für das Team und Regelmässigkeit in den Laufzeiten sind gefragt, wenn man hier die Goldmedaillen erobern will. Die Fahrer und deren Autos werden in vier Kategorien eingeteilt: Die Kategorie 1 Produktionswagen (Gr. A, N und GT) und die Kategorie 2 Rennwagen (zweisitzige und einsitzige Rennwagen sowie Silhouette-Fahrzeuge) entsprechen den FIA-Normen. Bei den Kategorien 3 und 4 handelt es sich um deren Pendants für sogenannte «nationale» Fahrzeuge, die den speziellen Reglementen ihres Landes entsprechen. Die «Masters» bieten auf diese Weise eine einzigartige Gelegenheit, dass die schnellsten Boliden der Europameisterschaft beim gleichen Anlass gegen die Monopostos der hochstehenden englischen Meisterschaft oder gegen einen Exoten wie den speziell für Pikes Peak entwickelten Norma mit Bi-Turbo-Motor des Schweizers Fabien Bouduban antreten können. Bei den sogenannten geschlossenen Fahrzeugen der Gruppe E2-SH wird der […]

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