Vorerst keine EBM-Läufe auf der iberischen Halbinsel

6. April 2020

Wie leider zu erwarten war, wurden nun auch die beiden Abstecher der Berg-Europameisterschaft nach Portugal und Spanien abgesagt. Das erstmals auf dem EBM-Kalender präsente Bergrennen „Rampa da Boticas“, wurde aufgrund von COVID-19 vom Wochenende 9./10. Mai auf einen späteren Zeitpunkt verschoben. Das neue Datum wurde noch nicht festgelegt. Ganz abgesagt wurde hingegen das spanische EBM-Rennen Subida al Fito, das eine Woche nach Boticas hätte stattfinden sollen. Ebenfalls abgesagt wurde der FiA Hillclimb Cup-Lauf „Ustecka21“ in Tschechien, der für den 30./31. Mai 2020 angesetzt war.

Int. ADAC Glasbachrennen abgesagt – Jubiläumsveranstaltung auf 2021 verschoben

16. März 2020

Am vergangenen Freitagabend trafen sich die Mitglieder der Rennsportgemeinschaft Altensteiner Oberland e.V. zu Ihrer alljährlichen Jahreshauptversammlung. Schwerpunktthema hierbei war die Abwägung, unter welchen Umständen und mit welchen Risiken eine Durchführung des diesjährigen Internationalen Glasbachrennens im Rahmen der Deutschen, Europäischen und der luxemburgischen Meisterschaft sichergestellt werden kann. Neben den Teilnehmern aus Deutschland zählten bisher auch über 65 Teams aus 14 Nationen außerhalb Deutschlands zum Starterfeld. Auch unter den benötigten 350 ehrenamtlichen Helfern kommt ein maßgeblicher Anteil aus dem gesamten Bundesgebiet. Die Zuschaueranalyse aus den vergangenen Jahren zeigt neben den einheimischen Fans ebenfalls eine hohe Besucherzahl aus den benachbarten Bundesländern und dem europäischen Ausland. Da die Vorbereitungen neben der Planung auch den vertraglich gebundenen Einsatz finanzieller Mittel in nicht unerheblicher Höhe beinhaltet und derzeit nicht abschätzbar ist, ob überhaupt die Durchführung der Veranstaltung möglich ist und damit notwendige Einnahmen zur Gegenfinanzierung erzielt werden können, sprachen sich die Mitglieder einstimmig für die Verschiebung des Jubiläumsrennens in das Jahr 2021 aus – in diesem Jahr wird sich also kein Rad am Rennsteig drehen. Diese Entscheidung fiel den Mitgliedern der Rennsportgemeinschaft Altensteiner Oberland e.V. nicht leicht, ist aber nach Abwägung der wirtschaftlichen, sportlichen und gesundheitlichen Faktoren in der aktuellen Situation unumgänglich. Man verständigte sich darauf, dass das Jahr 2020 zur Vorbereitung und Weiterentwicklung der zur Durchführung notwendigen Infrastruktur genutzt werden soll.

Erste Bergrenn-Absage aufgrund des Coronavirus

10. März 2020

Die Behörden des Österreichischen Bundeslandes Steiermark und die zuständige Bezirkshauptmannschaft haben nun das 48. Int. ÖAMTC-Rechbergrennen, das für das Wochenende 25.-26. April 2020 vorgesehen war, laut Bescheid untersagt. Grund für diese einschneidende Maßnahme ist die Eindämmung des Coronavirus. Somit ist der zweite Lauf der Berg-Europameisterschaft und der Auftakt der Berg ÖM 2020, das erste Bergrennen welches aktuell europaweit abgesagt wurde. Es ist jedoch davon auszugehen, dass weitere Veranstaltungen folgen werden. Die Veranstalter der Frühjahrsbergrennen in ganz Mitteleuropa verfolgen daher die aktuellen Entwicklungen mit Sorge. Für den Rechberg ist nach Möglichkeit ein Ersatztermin im September angedacht. Genaueres ist noch nicht bekannt. Hintergrund der Rechberg-Absage ist die Anordnung der österreichische Bundesregierung Veranstaltungen mit mehr als 100 (Indoor) respektive 500 (Outdoor) Zuschauern bis Ende März zu verbieten. Da aber viele Gäste aus dem Ausland, insbesondere aus den Hochrisikogebieten Italiens erwartet werden, wurde dieser Schritt bereits jetzt für das Rechbergrennen Ende April eingeleitet. Unterdessen wurde die Rebenland-Rallye, ein Lauf zur Österreichischen Staatsmeisterschaft (27./28. März), aus besagten Gründen ebenfalls gestrichen.

Auszeit für Christoph Lampert

1. März 2020

Der Vorarlberger Christoph Lampert wird in der kommenden Saison seinen Osella FA 30 V8 stehen lassen und eine Pause einlegen. Der Dritte der FiA Berg-Europameisterschaft 2019 und unter anderem Gesamtsieger beim ADAC Glasbachrennen, der zur Saison 2018 vom 2-Liter Osella PA 2000 auf den 3-Liter FA30 umstieg, wurde die letzten beiden Jahre von Europameister Christian Merli gecoacht und reifte zum internationalen Spitzenfahrer. „Es gibt ja zur kommenden Saison einige Reglementsänderungen, die wollen wir abwarten um in 2021 top-vorbereitet mit dem Rauch Power Sports Team wieder an den Start gehen. Ich werde die gewonnene Zeit nutzen um Infos zu sammeln und wie man mich kennt, hier und da als Zuschauer bei den Rennen dabei sein“, erklärt der 38jährige aus Feldkirch, auf Anfrage von „Bergrennen in Deutschland“.

Wissenswertes und wichtige Infos zum neuen FiA Performance Faktor

11. Februar 2020

Der Performance Faktor kommt und die Karten werden neu gemischt! Der größte Umbruch in der neueren Geschichte des Bergrennsports steht dieser so traditionellen und einzigartigen Motorsportdisziplin ins Haus. Im Herbst letzten Jahres gab die FiA Hillclimb Kommission endgültig grünes Licht zur Einführung des Performance Faktors ab der Saison 2020. Im ersten Stepp wird diese revolutionäre und nie dagewesene Einteilung und Klassifizierung der unterschiedlichsten Rennfahrzeuge bei allen FiA-Prädikaten (Berg-Europameisterschaft, FiA Hillclimb Cup, Masters) und aktuell nur für geschlossene Fahrzeuge, sprich Tourenwagen eingeführt. Im zweiten Schritt, der von der FiA für das Jahr 2021 anvisiert ist, werden weitere Performance Faktoren für die Rennsportfahrzeuge (Kategorie II) generiert. In einer weiteren Phase steigen Landesmeisterschaften sowie nationale und internationale Rennserien mit ein. Selbst für Insider der Bergrennszene ist es zum jetzigen Zeitpunkt nicht gerade leicht, sich ein umfassendes Bild über die so völlig neuen Regularien, aber auch über die Chancen und neuen Möglichkeiten zu verschaffen. Informationen in deutscher Sprache sind noch Mangelware. Fakt ist jedoch, dass das bisherige System aus Gruppen nach Verbessrungsgraden und einer weiteren Unterteilung in Hubraumklassen schon bald der Vergangenheit angehören wird. Große Profiteure des „PF“ sind die nationalen E1-Boliden, die ab sofort in der Berg Europameisterschaft start- sowie punkteberechtigt sind. Durch den Wechsel der E2-SH Boliden in diese Kategorie der geschlossenen Fahrzeuge (Kat.1), erfährt auch die Berg-EM Kategorie 2 einige Änderungen für die neue Saison. Dort wird es in Zukunft nur mehr zwei Gruppen geben, die Gruppe CN, E2-SC sowie die Gruppe D, E2-SS. Gegenwertig hat die FiA fünf „PF-Gruppen“ geschaffen. Im Gespräch sind aktuell, weitere bis zu fünf Untergruppierungen in den nationalen Meisterschaften zuzulassen. Mittels Abfrage von Daten und Eigenschaften wie Fahrzeuggewicht, Motorkomponenten, aber auch Details zu Aerodynamik und zum Chassis, ergibt sich ein „PF-Wert“. Seit Kurzem sind auch einige neue Parameter hinzugekommen, die aus den Reihen Deutscher Experten eingeflossen sind – wer bereits seinen „PF“ ermittelt hat, muss die neuen Parameter noch ergänzen. Hier ist an erster Stelle DMSB-Technik-Kommissar Rüdiger Kleinschmidt zu nennen, der kürzlich zum FiA Technik Delegierten berufen wurde und sich zukünftig vermehrt um den FiA Hillclimb Cup kümmern wird. Schon jetzt kann jeder Aktive den „PF“ seines Rennfahrzeugs ermitteln, auch beispielsweise die Teilnehmer an der Deutschen Bergmeisterschaft und dem KW Berg-Cup. So können bereits weit im Vorfeld erste Einschätzungen und Erfahrungen auf diesem neuen Feld gesammelt werden. Hierzu stellt die FiA eine Internetplattform (https://performancefactor.fia.com) zur Verfügung, die kostenlos ohne Registrierung und Speicherung „ausprobiert“ werden kann. Für […]

Bratschi geht im Mitsubishi mit PF1 auf EBM-Titeljagt

5. Februar 2020

Seit Monaten ist der Schweizer Ronnie Bratschi in der Freizeit mit dem Neuaufbau des Mitsubishi beschäftigt. Dieser wurde im September 2019 beim Überschlag beim Gurnigel-Bergrennen schwer beschädigt. Der nun mit einem noch potenteren Turbomotor von Eggenberger Motorsport (Egmo) ausgerüstete Allradler wird auf die bevorstehende Saison hin im Prinzip wiederum nach Gruppe-E1-Reglement entwickelt. Der Urner schaut jedoch darauf, dass auch der von der FIA vorerst nur in der Berg-Europameisterschaft, dem FiA Hillclimb Cup und Masters, für geschlossene Fahrzeuge eingeführte Leistungsfaktor (Performance Factor) passt. Mit diesem erfolgt die Unterteilung nicht mehr nach Gruppen und Hubraum, sondern in einer einzigen Kategorie nach PF-Klassen. Weil Bratschi um Gesamtsiege in der Kategorie 1 kämpfen will, holt er das Bestmögliche aus dem Reglement heraus. In der Klasse PF1 muss er etwa gegen die bisherigen E2-Silhouettenautos antreten. Beim letztjährigen Schweizer Berg EM-Lauf in Les Rangiers hat er sie bei seiner Europarekordfahrt aber alle geschlagen. Der dreifache FIA-E1-Hill-Climb-Cupsieger möchte 2020 um den Titel in der Berg-EM fahren, sodass man ihn in der Schweiz nur in St-Ursanne und – wenn überhaupt – bei ein, zwei weiteren Rennen am Start sehen wird. Mehr liegt vom Terminplan her nicht drin und ist zudem vom Saisonverlauf abhängig. von Peter Wyss / www.autosprint.ch

Termine 2020: Berg-EM – Aufwertung für Glasbach

29. Dezember 2019

Das FIA World Motor Sport Council Meeting in Paris brachte unter andrem den Rennkalender der kommenden Europa-Bergmeisterschaft (EBM) hervor. Nach den Planungen und Vorbereitungen in den beiden Vorjahren führt die FIA Berg Kommission zur Saison 2020 den Performance Factor in der Kategorie 1 ein, welcher allen Tourenwagen erlauben wird, an der Berg Europameisterschaft teilzunehmen. Weiter werden in der Kategorie 2 der Rennsportwagen, nur mehr zwei Klassen ausgeschrieben, die Gruppe CN & E2-SC (Sportprototypen) sowie die Gruppe D, E2-SS (Formelboliden). Dazu wurden die Regularien der Wertung in der Meisterschaft geändert und somit das leidige Thema des 6. und 12. Rennens gerecht gelöst. Streichresultate kommen nur zur Anwendung, bei Rennen die auch absolviert wurden. Wer an sieben oder mehr Rennen teilnimmt bekommt die beiden schlechtesten Rennresultate gestrichen. Bei bis zu sieben eingefahrenen Ergebnissen fällt für den Piloten kein Streichresultat an. Somit wird es beim Glasbachrennen und auch beim Finale in Kroatien,  kein Fehlen einiger Spitzenfahrer mehr geben.  In der Liste der Rennen wurde wie üblich in Italien ein Wechsel vollzogen, womit 2020 wieder das Hihgspeedrennen in Ascoli auf dem Programm steht und Trento-Bondone zum FiA Hillclimb Cup zählt. In Frankreich wird erneut der Auftakt mit dem Bergrennen am Col St. Pierre über die Bühne gehen. Eine komplett neue Strecke wird hingegen in Portugal befahren, wo aufgrund des Hillclimb Masters im Oktober in Falperra, das Rennen in Boticas in den Berg-EM Kalender rückt. 18.-19. April 2020 – Col St. Pierre (Frankreich) 25.-26. April 2020 – Rechberg (Österreich) 09.-10. Mai 2020 – Rampa de Boticas (Portugal) 16.-17. Mai 2020 – Subida al Fito (Spanien) 06.-07. Juni 2020 – Ecce Homo Sternberk (Tschechien) 13.-14. Juni 2020 – ADAC Glasbachrennen (Deutschland) 27.-28. Juni 2020 – Ascoli Piceno (Italien) 18.-19. Juli 2020 – Dobsinsky kopec (Slowakei) 25.-26. Juli 2020 – Limanowa 2020 (Polen) 15.-16. August 2020 – CdC St. Ursanne – Les Rangiers (Schweiz) 29.-30. August 2020 – Ilirska Bistrica (Slowenien) 19.-20. September 2020 – Buzetski dani (Kroatien)

Termine 2020: FIA International Hill Climb Cup

13. Dezember 2019

Der FIA Int. Hill Climb Cup ist das zweithöchste Prädikat, was im Rahmen der Sparte Bergrennen vergeben wird. Das 53. Int. Osnabrücker Bergrennen wird am 1. und 2. August 2020 Austragungsort des einzigen deutschen Laufes zu dieser hochkarätigen Meisterschaft des Automobilweltverbandes FIA sein. Damit dürfen sich die Freunde wieder auf spektakuläre Fahrzeuge und Wertungsläufe, sowohl bei den Tourenwagen als auch offenen Rennwagen freuen. Im Jahr 2019 gewann erstmals der am „Uphöfener Berg“ bestens bekannte Franzose Sebastien Petit mit seinem zweisitzigen Norma M20 FC-Rennwagen die Gesamtwertung des Cups. Für 2020 plant er in jedem Fall, wieder in Osnabrück dabei zu sein, was er anlässlich der FIA-Hillclimb-Siegerehrung in Trento (Italien) vor wenigen Wochen verriet. 16.-17. Mai 2020 – Bieszczadzki (PL) 30.-31. Mai 2020 – Ustecka 21 (CZ) 04.‐05. Juli 2020 – Trento Bondone (I) 01.-02. August 2020 – Osnabrücker Bergrennen (D) 15.-16. August 2020 – GHD Lučine (SLO)

Portugal ist glücklich – Masters 2020 auf der Rampa Falperra

4. Dezember 2019

Die ersten offiziellen Informationen zur bislang vierten Ausgabe des FiA Hillclimb Masters wurden nun von der Berg-Kommission der beim FIA World Motor Sport Council vom 4. Dezember bekannt gegeben. Demnach trifft sich die „Jugend der Bergrennwelt“ am 9., 10. und 11. Oktober 2020 in Portugal. Gefahren wird auf einem Abschnitt der bekannten „Rampa de Falperra“ vor den Toren der Stadt Braga. Die Highspeedstrecke zählte in den letzten Jahren zum fixen Bestandteil der Berg Europameisterschaft. Der ursprüngliche Bewerber für Portugal, die „Rampa de Boticas“, wurde nicht berücksichtigt, wohl aus geografischen Gründen. Denn Braga und die Rampa Falperra liegen nur 55 km vom Flughafen Porto entfernt, Boticas dagegen rund 150 km. Ob jetzt dafür im Mai in Boticas der portugiesische Berg EM-Lauf stattfinden und hierzu der bereits veröffentlichte EBM-Kalender 2020 nochmals geändert wird, ist derzeit nicht bekannt. Zuvor hatte die RSG Altenteiner-Oberland seine Bewerbung für das Master zurückgezogen und wird am 13./14. Juni etatmäßig den Deutschen EM-Beitrag beim ADAC Glasbachrennen ausrichten. Mit dem Masters-Termin am zweiten Oktoberwochenende wurde eine Terminüberscheidung mit dem Deutschen Berg-Finale von Mickhausen vermieden, somit ist der DM-Kalender nun auch fix. Erneut in der Bredouille stecken die Bergpiloten Österreichs, wie beim Masters 2018 in Gubbio, findet das Berg ÖM-Finale zeitgleich beim norditalienischen Bergrennen von Cividale Castelmonte statt.

Unter dem wachsamen Auge der FIA

27. Oktober 2019

Bergrennen mit FIA-Prädikat, die über den nationalen Landesmeisterschaften stehen, gibt es in Deutschland aktuell nur zwei. Das ADAC Glasbachrennen, als sechster Lauf zur Berg-Europameisterschaft nimmt hier die Vorreiterrolle ein. Als einer von sieben Läufen des FIA International Hill Climb Cup gehört das Osnabrücker Bergrennen sozusagen zur Europa League am Berg ebenfalls dazu. Damit gilt ihnen nicht nur die besondere Aufmerksamkeit der Fahrer aus ganz Europa, die weite Anreisen Jahr für Jahr gern auf sich nehmen, sondern auch die des Internationalen Automobilverbandes FIA in Genf und Paris. Um sich zu vergewissern, dass Rennen die Voraussetzungen für das begehrte FIA-Prädikat erfüllen, entsendet die FIA alljährlich jeweils einen Beobachter nach Bad Liebenstein und an den Uphöfener Berg, genau wie zu allen weiteren Terminen der EBM und des Hillclimb Cups. Die sehr erfahrenen Männer und Frauen schauen den Organisatoren das ganze Wochenende lang über die Schulter, hören hin und fragt nach. Die Liste der Kriterien für den anschließendes Observerbericht ist lang: Entsprechen Strecke und Rennorganisation den Sicherheitsanforderungen? Erfolgt die Wertung ordnungsgemäß? Wird gut für die Fahrer und die Zuschauer gesorgt? Welchen Bekanntheitsgrad hat das Event? Die FIA-Beobachter sind international erfahrene Funktionäre. Mit Augenmaß und unbestechlicher Regelkenntnis sorgt der FIA-Observer für Sicherheit und einen fairen Wettbewerb. In diesem Jahr hat Marc Joseph, der Präsident der Sportkommission des luxemburgischen Automobilsportverbandes ACL, das Osnabrücker Bergrennen unter die Lupe genommen. Er ist u.a. auch Vorsitzender der Sportkommissare beim Europameisterschaftsrennen am Glasbach in Thüringen und Mitglied der FIA Bergkommission. Zum Glasbachrennen wurde David Grace entsandt, er war in der Vergangenheit selbst aktiver Bergrennfahrer und zwischen 1993 und 2000 insgesamt fünf Mal britischer Berg-Meister. Seit Beginn der Saison 2019 ist der Heiligenstädter Kevin Ferner im erlauchten Kreis der FIA Observer dabei und absolvierte sogleich einige Einsätze bei den Berg-EM Läufen in Frankreich, Polen, Portugal (2x), Großbritannien und Slowenien. Trotz seinen vergleichsweise jungen Jahren, bringt Ferner eine Menge an Erfahrungen als ehemaliger Pilot, Rennleiter, Streckenabnahmekommissar im Bereich des DMSB, als langjähriges Vorstandsmitglied des KW Berg-Cup und  Referent für die DMSB-Academy mit. Das Osnabrücker Team rund um Organisationsleiter Bernd Stegmann und auch die Truppe vom Rennsteig mit ihrem Organisator Marcus Malsch (Mitglied der FIA Kommission), bekam von den Beobachtern bisher in der Regel ein gutes bis sehr gutes Zeugnis ausgestellt. Gelobt wurden etwa die Kompetenz der Rennleitung, die Effizienz des Streckenpersonals, die Diszipliniertheit der Zuschauer nicht zuletzt dank gut organisierter Parkplätze, Wege und Aufenthaltszonen und insbesondere der hohe Sicherheitsstandard. Dennoch gibt es […]

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