Hillclimb Masters 2020 in Portugal mit Logistik-Coup?

17. November 2018

In Portugal, dem Land im äußersten Südwesten des europäischen Kontinents, genießt der Bergrennsport einen hohen Stellenwert und es gibt begeisterte Zuschauer und Fans, wie man eindrucksvoll beim diesjährigen FIA Hillclimb Masters in Italien beobachten können. Das nächste Masters-Event soll es im Jahr 2020, gemäß dem üblichen Zweijahresrhythmus geben. Aktuell wurden bereits Stimmen von höchster portugiesischer Stelle laut, die sich ernsthaft mit dem Gedanken der Austragung des kommenden FiA Hillclimb Masters beschäftigen. Ni Amorim der Präsident des Verbandes Federação Portuguesa de Automobilismo e Karting, den Motorsportexperten noch aus den 1990er Jahren, beispielsweise als Werkfahrer auf Opel Calibra in der DTM kennen,  war begeistert vom diesjährigen Masters-Event in Italien und vor allem dem olympischen Geist der dort herrschte. „Wir haben das entsprechende Klima für eine Veranstaltung im Oktober, wir haben mit Porto und Vigo zwei Flughäfen in der Nähe möglicher Austragungsorte,  wir haben ein gutes Angebot an Hotelketten und Gastronomie, wir haben auch Strecken von enormer Qualität. Aber wir haben mit unserer geografischen Position einen negativen Punkt, das ist uns klar. Denn die große Mehrheit der Piloten bei Bergrennen kommt in der Regel aus Italien, Frankreich, Osteuropa und Großbritannien“. „Wir sind hier, um zu helfen, was uns möglich ist“, sagt Amorim weiter. „Die Idee ist, diese Herausforderung anzunehmen und eine nationalen Logistikfirma einzubinden oder sogar eine multinational Partnerschaft zu finden, damit der Transport der Rennfahrzeuge von fünf oder sechs strategischen Punkten in Europa erfolgt, um damit unser größtes Manko zu egalisieren, was gegen ein Masters 2020 in Portugal spricht“. Eine ähnliche, beispielgebende  Aktion wurde bereits für den portugiesischen Rallyecross WM-Lauf umgesetzt. Um bereits Erfahrungen zu sammeln plant der Präsident des Clube Automóvel do Minho,  Dr. Mário Rogério Peixoto, schon für seinen Berg EM-Lauf im kommenden Mai, bei der  40. internationale Rampe der Falperra 2019, mit lokalen logistischen Partnern eine ähnliche Aktion auf die Beine zu Stellen.

Merli, Peruggini, Hall und Schnellmann holen Gold beim Masters in Gubbio

17. Oktober 2018

Grandioser Bergrennsport wurde beim Abschluss der Saison 2018 in Gubbio von der großen internationalen Bergrennfamilie geboten. Auf verkürzter Strecke wurde dabei das FIA Hillclimb Masters ausgetragen, wo sich die Toppiloten aus ganz Europa einfanden, um in 4 verschiedenen Kategorien um die begehrten Medaillen zu kämpfen. Die Location und das Ambiente der italienischen Altstadt begeisterte dabei nicht nur die Fahrer, sondern auch die zahlreichen Fans. Und auch die anspruchsvolle Strecke mit ihren Highspeedpassagen forderte die Piloten, was leider auch zu einigen Unfällen führte. Diese verliefen aber zum Glück alle glimpflich, jedoch wurde das Rennen am Sonntag deswegen ordentlich in die Länge gezogen und war erst kurz vor 17.30 beendet. Da für das Endergebnis nur der schnellste der drei Läufe herangezogen wurde, kam es somit zum Abschluss noch zum großen Showdown um den Gesamtsieg. Der neue Berg Europameister sowie italienische Bergmeister Christian Merli behielt dabei die Oberhand und konnte mit seinem Osella FA30 Zytek LRM somit eine beeindruckende Saison mit dem Gewinn des FIA Hillclimb Masters beenden. Mit einer beeindruckenden Performance konnte er die starke Konkurrenz auf Distanz halten und sich die Goldmedaille in der Kategorie 2 sichern. Für den sympathischen Südtiroler stand am Ende somit ein krönender Saisonabschluss zu Buche. Mit einem Rückstand von 0,7sec. ging der zweite Rang an seinen italienischen Landsmann Simone Faggioli, der im Norma M20FC Zytek eine ebenfalls beeindruckende Vorstellung ablieferte und grandiose Zeiten erreichte. Mit einer tollen Performance konnte er im entscheidenden Rennlauf nochmals nachlegen, ganz nach vorne reichte es aber für den x-fachen Berg Europameister nicht mehr. Zudem hatte er in Rennlauf 1 viel Glück, als bei einem Dreher kein Schaden am Boliden entstand. Das Podium komplettierte nach einem dramatischen 3. Rennlauf der Franzose Sebastien Petit, der somit den totalen italienischen Triumph vereitelte. Mit dem Norma M20FC Mugen konnte er mit einer grandiosen Leistung auf der für ihn völlig unbekannten Strecke von Gubbio überzeugen. Dabei lieferte er exzellente Zeiten ab, welche am Ende noch zur Bronzemedaille in der Kategorie 2 reichten. Diese gelang ihm aber erst im 3. Rennlauf, wo er sich noch gegen den jungen Italiener Domenico Scola durchsetzen konnte. Dieser musste sich am Ende mit dem undankbaren vierten Rang zufrieden geben, jedoch war seine Vorstellung trotzdem sehr hoch einzuordnen. Den im Gegensatz zur Konkurrenz war er in einem Osella P2000 Evo mit einem 2l Honda Motor am Start, welcher doch einiges an Motorleistung gegenüber den 3l Fahrzeugen zurückliegt. Schlussendlich fehlten dem bekannt spektakulär […]

Historischer Sieg – Luxemburg gewinnt Nationenpreis beim Hill Climb Masters

17. Oktober 2018

Bei der 3. Auflage des Hillclimb Masters der FIA, das vom 12. bis 14. Oktober 2018 in Gubbio (Italien) stattfand, gewann das Nationalteam von Luxemburg zum ersten Mal in der Geschichte den Nations Cup, vor Italien (Gewinner 2014 in Eschdorf) und Slowenien. In den drei Rennläufen auf der 3.310 m langen Strecke, gelang dem Team mit Guy Demuth (M20FC Norma-Judd), Daniel Donkels (Tatuus-Renault FR2000), Canio Marchione (BMW 320 STW) und Charles Valentiny (Subaru Impreza WRX STi) eine Gesamtzeit mit dem geringsten Zeitunterschied  aus den beiden besten Auffahrten, aller teilnehmenden 20 Nationen. Guy Demuth war bei diesem überraschenden Erfolg der Matschwinner für seine Mannschaft, mit einer Differenz von 0,02 Sekunden. Sandra Becker (Renault Clio Cup, eine von drei luxemburgischen Damen zu Beginn des Masters, beendet den Wettbewerb auf dem sehr guten dritten Platz der Damenwertung. Bergmeisterin Tanja Flammang kollidierte bereits im Training mit ihrem VW Fun Cup mit einer Leitschienen und konnte am Rennen nicht mehr teilnehmen. Hier die Ergebnisse aller Luxemburger im Gesamtresultat: 15. Guyl DEMUTH 67. Daniel DONKELS 74. Canio MARCHIONE 100. Charles VALENTIN 111. Leon LINDEN 142. Sandra BECKER 160. Monique BECKER

Offizielles FIA-Livestreaming aus Gubbio

11. Oktober 2018

Wer auf die lange und beschwerliche Reise nach Italien verzichtet, kann die 3. Auflage des FIA Hillclimb Masters auch von zuhause aus miterleben, nämlich als Livestreaming auf dem Youtube-Kanal der FIA (https://www.youtube.com/FIAOfficialVideo) oder auf der zu diesem Anlass eigens eingerichteten Facebook-Seite (www.facebook.com/FIAHCM). Normalerweise sollten beide Tage übertragen werden. Die beiden Trainingsläufe beginnen am Samstag um 10 Uhr, die drei angesetzten Rennläufe bereits um 9 Uhr am Sonntag in der Früh.

Grandiose 3. Auflage des FiA Hillclimb Masters in Aussicht

5. Oktober 2018

Die Ausgangslage für die diesjährigen FIA Hillclimb Masters ist sehr vielversprechend und spannend: Nicht weniger als 175 Piloten haben sich eingeschrieben, und 20 Länder treffen beim Nationencup aufeinander. In unmittelbarer Nähe des prächtigen mittelalterlichen Städtchens Gubbio nördlich von Perugia (I) werden zum dritten Mal die FIA Hillclimb Masters ausgetragen. Schon die beiden ersten Auflagen – 2014 im Grossherzogtum Luxemburg und 2016 in der Tschechischen Republik – waren beeindruckende Anlässe und haben bei allen direkt oder indirekt Beteiligten bleibende Erinnerungen hinterlassen. Aber die jüngste Auflage vom 12. bis 14. Oktober 2018 dürfte dank einem neuen Teilnehmerrekord und einem erstklassigen Feld von Bergspezialisten, alles Bisherige in den Schatten stellen. Die «Masters» sind nicht nur ein im Zweijahresturnus stattfindendes hochkarätiges Rennen, sondern auch ein riesiges Fest des Bergrennsports und dessen Akteure. Hier treten nicht bloss die besten Fahrer aus 22 Ländern gegeneinander an, sondern der Anlass ist auch ein bedeutsames Zusammentreffen in einem geselligen und festlichen Ambiente. Bei den «Masters» verleiht überdies der Stolz, die Farben des eigenen Landes zu vertreten, den Piloten und ihren Nationalmannschaften einen in dieser Disziplin ungewohnten zusätzlichen Antrieb. Weil an diesem Rennen die Eliten der nationalen Meisterschaften präsent sind, werden Piloten die Klingen kreuzen, die sonst nicht gegeneinander antreten. Die Briten, Bulgaren, Griechen, Iren, Malteser, Rumänen oder Slowenen gehen nur selten ausserhalb ihrer Landesgrenzen an den Start. Für sie sind die Hillclimb Masters daher ein ganz besonderes Ereignis im Kalender, welches sie keinesfalls verpassen wollen. Die «Masters» dienen auch als Rahmen für einen Nationencup. Bei diesem Wettbewerb stehen sich in diesem Jahr 20 Länder (also 8 mehr als 2014) mit einer Equipe von jeweils vier Piloten gegenüber. Der gemeinsame Einsatz für das Team und Regelmässigkeit in den Laufzeiten sind gefragt, wenn man hier die Goldmedaillen erobern will. Die Fahrer und deren Autos werden in vier Kategorien eingeteilt: Die Kategorie 1 Produktionswagen (Gr. A, N und GT) und die Kategorie 2 Rennwagen (zweisitzige und einsitzige Rennwagen sowie Silhouette-Fahrzeuge) entsprechen den FIA-Normen. Bei den Kategorien 3 und 4 handelt es sich um deren Pendants für sogenannte «nationale» Fahrzeuge, die den speziellen Reglementen ihres Landes entsprechen. Die «Masters» bieten auf diese Weise eine einzigartige Gelegenheit, dass die schnellsten Boliden der Europameisterschaft beim gleichen Anlass gegen die Monopostos der hochstehenden englischen Meisterschaft oder gegen einen Exoten wie den speziell für Pikes Peak entwickelten Norma mit Bi-Turbo-Motor des Schweizers Fabien Bouduban antreten können. Bei den sogenannten geschlossenen Fahrzeugen der Gruppe E2-SH wird der […]

Vorstellung Deutsches Masters-Team 2018

30. September 2018

Armin Ebenhöh: Der zweifache Deutsche Bergmeister nimmt erstmals am FiA Hillclimb Masters teil und pilotierte seinen VW Scirocco 16V mit dem 1400 ccm Motor von Minichberger in der Kategorie E1. Der Niederbayer ist seit 2004 im Bergrennsport aktiv und ist als Geschäftsführer des Skoda Autohaus Weissdorn in Aufhausen bei Regensburg tätig. Der zweifache Sieger der Division I des KW Berg-Cup wurde als einer von vier Fahrern in die deutsche Mannschaft berufen, die um den Nations Cup konkurriert. Hans-Peter Eller: Ebenfalls vor seiner Premiere beim FiA Hillclimb Masters steht der Allgäuer „Hansi“ Eller. Mit dem immer noch in der Entwicklung steckenden VW Corrado 16V aus der 2 Liter-Klasse der Gruppe E1, konnte der Mitarbeiter bei Tuner Minichberger bereits auf Anhieb beste Platzierungen im KW Berg-Cup einfahren. Der Familienvater geht ebenfalls im Nations Cup an den Start. Markus Fink: Bein Berg DM-Finale in Eichenbühl konnte der erst 22-jährige Franke mit einem Klassensieg nach einmal einen großen Sprung in der Tabelle der Deutschen Bergmeisterschaft vollführen. Am Ende landet der „Schlacks“ sogar auf dem dritten Platz in der Deutschen Bergmeisterschaft und Rang zwei im KW Berg-Cup National Division I. Markus ist ebenfalls Neuling beim Masters im Citroen C2 VTS bis 1600 ccm. Alexander Hin: Seit über 25 Jahren in der „Schwarzwälder Häusle-Bauer“ aktiv im Bergrennensport und pilotierte vom Tourenwagen, über Sportwagen, bis zum Formel 3000 so ziemlich Fahrzeugtypen die am Berg zugelassen sind. Der Elzacher bekam eine Wild Card zugesprochen und wird erstmals beim Masters-Event dabei sein. Mit seinem ex-Allais Reynard 97D Judd Formel 3000 bildet er die Speerspitze der Deutschen Abordnung. Egidio Pisano: Der Italo-Schwabe aus Herrenberg bei Stuttgart war neben Manfred Schulte, bislang bei allen Masters-Veranstaltungen dabei und ist auch für die dritte Ausgabe in Gubbio nominiert. Ebenfalls von einem Minichberger VW-Triebwerk wird der rote VW Golf 16V befeuert. In der E1-Klasse bis 2000 ccm geht der KfZ-Spezialist an den Start. Als „Muttersprachler“ wird Pisano in Italien auch eine große Stütze für das deutsche Team sein. Auch er startet im Nations Cup. Manfred Schulte: Der Citroen-Manager ist ein Fan des Masters und plant für das zweite Oktober-Wochenende seine dritten Teilnahme beim „Race of Champions der Berge“. Mit seinem Citroen AX Kit Car, motorisiert von 1600 ccm Nemeth-Triebwerk, wird der Mann aus Werl in Nordrhein-Westfalen zur vierköpfigen Auswahl gehören, die für den Nations Cup gewertet werden. Vor zwei Jahren beim Masters in Ecce Homo (CZ) war Schulte sogar Klassensieger. Jörg Weidinger: Meistertitel im Deutschen Bergpokal, der Bergmeisterschaft, im […]

Luxemburg goes Masters

27. September 2018

Nach und nach geben die nationalen Automobilsportverbände aus ganz Europa, ihre für das FIA Hillclimb Masters nominierten Fahrerinnen und Fahrer bekannt. Die mit Spannung erwartete offizielle Teilnehmerliste, ist für die kommenden Tagen von der FIA zur Veröffentlichung angekündigt. Am Donnerstagabend gab der Luxemburger Automobilclub (ACL) sein Aufgebot für die dritte Runde des  Masters bekannt, das mit einem Sammeltransport nach Italien reisen wird. Insgesamt acht Fahrzeuge, immerhin ein Starter mehr als die Deutschen, schickt der ACL ins Rennen. In alphabetischer Reihenfolge sind dies: Sandra Becker (Renault Clio II Cup), Monique Becker-Ersfeld (Alfa Romeo 147), Guy Demuth (Norma M20 Judd V8), Daniel Donkels (Tatuus Formel Renault 2000), Rennwagen-Bergmeisterin Tanja Flammang (VW Fun Cup), Leon Linden (Dallara F304 Formel 3), Tourenwagen-Bergmeister Canio Marchione (BMW 320 STW) und Charles Valentiny (Subaru Impreza WRX STi). Im Nationenpreis treten Guy Demuth, Daniel Donkels, Canio Marchione und Charel Valentine für das Großherzogtum an. Der Kapitän der Nationalmannschaft ist ACL-Funktionär Norbert Hartz.

Die Georg-Plasa-Tribut-Tour geht in Gubbio weiter!

21. September 2018

Im vergangenen Juli sorgten die Brüder Klaus und Jürgen Wohlfarth mit ihrem Tribut-Projekt um die tödlich verunglückte Berglegende Georg Plasa und eines seiner „Fahr-Werke“, den legendären BMW E36 320 Judd V8 für enormes Aufsehen, nicht nur in der internationalen Bergrenn-Community. Eigens für das Goodwood Festival of Speed wurde der legendäre, 550 PS starke Bolide aus der Versenkung geholt, entsprechend vorbereitet und beim weltbekannten Oldtimer und Klassik-Event in England nicht nur gezeigt, sondern absolut rennmäßig von Jörg Weidinger beweget. Sogar in der bald zu Ende gehenden Saison 2018 wird es einen weiteren Auftritt dieses Projekts geben, was besonders die immer noch sehr zahlreichen Fans von Georg Plasa in Italien freuen wird. Wie bereits von der FiA in Paris bestätigt, wird erneut der frühere Deutsche- und Europa-Bergmeister Jörg Wiedinger den Plasa BMW beim FIA Hillclimb Masters vom 12.-14. Oktober 2018 in Gubbio (Italien) pilotieren. Wie in Goodwood ist dies nicht eine Showfahrt. Der langjährige Kumpel und Weggefährte von Georg Plasa wird in der Rennwertung und im deutschen Team dabei sein. Ob Weidinger in der Gruppe E1 mit um die Medaillen fahren kann oder von der FIA in die Gruppe E2-SH und damit bei den Rennsportwagen eingestuft wird, ist uns aktuell noch nicht bekannt. Bereits kurz nach bekannt werden des Termins für das diesjährige Masters, hatte die Vereinsführung des Homburger Automobilclubs bei seinem prominenten Mitglied und Aushängeschild Timo Bernhard, der 2014 an seinem Hausberg in Homburg den Gesamtsieg einfahren konnte und aktuell den Tourenwagen-Streckenrekord beim deutschen EBM-Lauf am Glasbach hält, einen Start beim FiA Hillclimb Masters angeregte. Der Weltmeister mit Porsche und zweifache Le Mans-Sieger muss aber leider aus terminlichen Gründen passen. Der Werksfahrer und Team-Besitzer zeigte sich sehr interessiert und schloss eine Teilnahme bei einem zukünftigen Masters-Event nicht aus. Mit dem Start der Georg-Plasa-Tribut Truppe um die beiden KW-Geschäftsführer sorgt der Deutsche Bergrennsport nun aber dennoch für eines der Highlights bei der dritten Auflage des „Race of Champions der Berge“.

Masters Wild Card für Alexander Hin?

17. September 2018

Das Interesse an einer Teilnahme am FiA Hillclimb Masters ist in deutschen Landen aktuell angestiegen. Mehr als zehn Piloten aus der Deutschen Bergmeisterschaft und dem KW Berg-Cup denken aktuell über einen Start vom 12. bis 14. Oktober im italienischen Gubbio nach. Vor zwei Jahren, zum Masters im tschechischen Sternberk, fiel das Interesse deutlich geringer aus. Diesmal, nach dem frühen Ende der Berg DM-Saison in Eichenbühl schon Anfang diesen Monats, sind die Vorzeichen für die einheimischen Bergspezialisten günstig. Nur noch bis zu diesem Mittwoch, den 19. September um 24 Uhr, werden die kostenfreien Nennungen bei der FiA in Paris angenommen, danach ist Schluss und die Damen und Herren der FiA-Bergkommission entscheiden dann wer eine Wild Card herhält oder nicht. Diejenigen Fahrerinnen und Fahrer die die Kriterien der FiA in den nationalen Meisterschaften, Cups und Klassen erfüllt haben sind natürlich gesetzt. Wie viele Deutsche Vertreter nun schlussendlich im auf 160 Fahrzeuge limitierten Feld dabei sein dürfen, entscheidet ebenfalls die FiA. Aktuell haben wohl bereits Manfred Schulte (Citroen AX Kit Car / E1 1600 ccm) und Egidio Pisano (VW Golf 16V / E1 2000 ccm) ihren Startplatz sicher. Gegenüber dem Deutschen Teamkapitän Christoph Schackmann (EMSC Bitburg) ihr Interesse an einem Start in Gubbio bekundet, haben in den letzten Tagen: Alexander Hin (Reynard 97D Judd F3000), Christian Triebstein (Dallara F302 Opel F3), Markus Fink (Citroën C2 VTS), Erwin Buck (VW Scirocco 16V / E1 1600), Wolfgang Glas (VW Golf 20V / E1 1600), Marcel Gapp (BMW M36 M3 / E1 bis 3000 ccm), Günter Göser (Opel Kadett C 16V / E1 bis 3000 ccm) und der neue Deutsche Bergmeister Armin Ebenhöh im 1400er VW Scirocco 16V oder Thomas Ostermann (BMW E30 Hartge / E1 bis 3000 ccm) der auf Post aus Paris wartet. Wer jetzt von diesen Kandidaten oder Weiteren ihre Unterlagen abgegeben haben entzieht sich unserer Kenntnis. Wie dem auch sein, wer noch Interesse an einem Start beim diesjährigen Masters hat, das es frühestens in zwei Jahren erst wieder geben wird, der sollte sich umgehend mit Christoph Schackmann in Verbindung setzten. Simone Faggioli, Lucio Peruggini und Scott Moran, die drei Einzelgoldmedailliengewinner von Ecco Homo haben sich bereits zur Mission „go for gold“ angemeldet. eMail: christoph.schackmann@t-online.de Tel: +49 (0)171 7798205 Anmeldeformular der FIA Hillclimb Masters : klicken Sie hier. FIA Ausschreibung : klicken Sie hier. Alle übrigen Informationen : klicken Sie hier.

Schweizer formieren sich – Meisel erstmals beim FiA Hillclimb Masters

14. September 2018

Noch bis zum kommenden Mittwoch (19. September 2018 – 24 Uhr) läuft über die nationalen Team-Kapitäne und die FiA-Bergkommission in Paris die Anmeldefrist für die dritte Auflage des FiA Hillclimb Masters, das diesmal im Mittelitalienischen Gubbio vom 12. bis 14. Oktober stattfindet. Insgesamt 160 Starterplätze für das diesjährige „Race of Champions der Berge“ sind zu besetzten. Unterdessen kristallisiert sich langsam das Schweizer Team heraus. Die Verantwortlichen des FIA Hill Climb Masters haben die Anfrage für eine Wild Card von Reto Meisel (48, Leuggern) positiv beschieden. Sein Mercedes SLK340 Judd V8 soll nach den Absagen in 2014 und 2016 (Technik- und Unfallschäden) endlich am FIA Hill Climb Masters 2018 zum Einsatz kommen. Der neue E1-FiA Hillclimb Cup-Meister Ronnie Bratschi (32, Altdorf) und Tourenwagen-Bergmeister Frédéric Neff (45, Moutier) haben sich definitiv für die FIA Hill Climb Masters 2018 vom 12./14. Oktober 2018 in Italien angemeldet. Bratschi fährt während der noch bis zu diesem Wochenende laufenden Saison in der Berg SM, in seinem frisch aufgebauten Mitsubishi Evo VIII um den Schweizermeistertitel in der Tourenwagen-Kategorie.  Fréd Neff ist mit seinem Porsche 996 Cup erfolgreich in der Schweizer Tourenwagenmeisterschaft auf dem dritten Zwischenrang platziert und war bereits bei den ersten beiden Austragungen der FIA Hill Climb Masters in Eschdorf (L) und Ecce Homo (CZ) mit dabei. Michel Zemp (31, Langnau) hat sich mit seinem TCR Seat Leon für die FIA Hill Climb Masters 2018 eingeschrieben. Die Strecke in Gubbio dürfte dem Emmentaler und seinem TCR liegen da sie nicht viele enge Kurven aufweist und so dem Fahrverhalten des Fahrzeuges entgegenkommt. Auch Bratschis Mitsubishi-Markenkollege Thomas Kessler (36, Siebnen) hat sich definitiv für die FIA Hill Climb Masters angemeldet. Des Weiteren lehnten die FiA den Antrag für eine Wild Card von Michael Kuster (48, Muntelier) mit seinem Alfa Romeo ab. Die Verantwortlichen begründen dies mit der Tatsache, dass die maximale Anzahl Teilnehmer (160) schon mit regulären Einschreibungen erreicht werden könnte und Wild Cards nur für „spezielle“ Piloten oder Fahrzeuge (ehemalige Meister, außergewöhnliche Fahrzeuge, etc.) ausgestellt werden. Gespannt darf man sein wer sich aus dem Eidgenössischen Rennwagenlager um eine Teilnahme in Gubbio bemühen wird.

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