Masters Wild Card für Alexander Hin?

17. September 2018

Das Interesse an einer Teilnahme am FiA Hillclimb Masters ist in deutschen Landen aktuell angestiegen. Mehr als zehn Piloten aus der Deutschen Bergmeisterschaft und dem KW Berg-Cup denken aktuell über einen Start vom 12. bis 14. Oktober im italienischen Gubbio nach. Vor zwei Jahren, zum Masters im tschechischen Sternberk, fiel das Interesse deutlich geringer aus. Diesmal, nach dem frühen Ende der Berg DM-Saison in Eichenbühl schon Anfang diesen Monats, sind die Vorzeichen für die einheimischen Bergspezialisten günstig. Nur noch bis zu diesem Mittwoch, den 19. September um 24 Uhr, werden die kostenfreien Nennungen bei der FiA in Paris angenommen, danach ist Schluss und die Damen und Herren der FiA-Bergkommission entscheiden dann wer eine Wild Card herhält oder nicht. Diejenigen Fahrerinnen und Fahrer die die Kriterien der FiA in den nationalen Meisterschaften, Cups und Klassen erfüllt haben sind natürlich gesetzt. Wie viele Deutsche Vertreter nun schlussendlich im auf 160 Fahrzeuge limitierten Feld dabei sein dürfen, entscheidet ebenfalls die FiA. Aktuell haben wohl bereits Manfred Schulte (Citroen AX Kit Car / E1 1600 ccm) und Egidio Pisano (VW Golf 16V / E1 2000 ccm) ihren Startplatz sicher. Gegenüber dem Deutschen Teamkapitän Christoph Schackmann (EMSC Bitburg) ihr Interesse an einem Start in Gubbio bekundet, haben in den letzten Tagen: Alexander Hin (Reynard 97D Judd F3000), Christian Triebstein (Dallara F302 Opel F3), Markus Fink (Citroën C2 VTS), Erwin Buck (VW Scirocco 16V / E1 1600), Wolfgang Glas (VW Golf 20V / E1 1600), Marcel Gapp (BMW M36 M3 / E1 bis 3000 ccm), Günter Göser (Opel Kadett C 16V / E1 bis 3000 ccm) und der neue Deutsche Bergmeister Armin Ebenhöh im 1400er VW Scirocco 16V oder Thomas Ostermann (BMW E30 Hartge / E1 bis 3000 ccm) der auf Post aus Paris wartet. Wer jetzt von diesen Kandidaten oder Weiteren ihre Unterlagen abgegeben haben entzieht sich unserer Kenntnis. Wie dem auch sein, wer noch Interesse an einem Start beim diesjährigen Masters hat, das es frühestens in zwei Jahren erst wieder geben wird, der sollte sich umgehend mit Christoph Schackmann in Verbindung setzten. Simone Faggioli, Lucio Peruggini und Scott Moran, die drei Einzelgoldmedailliengewinner von Ecco Homo haben sich bereits zur Mission „go for gold“ angemeldet. eMail: christoph.schackmann@t-online.de Tel: +49 (0)171 7798205 Anmeldeformular der FIA Hillclimb Masters : klicken Sie hier. FIA Ausschreibung : klicken Sie hier. Alle übrigen Informationen : klicken Sie hier.

Schweizer formieren sich – Meisel erstmals beim FiA Hillclimb Masters

14. September 2018

Noch bis zum kommenden Mittwoch (19. September 2018 – 24 Uhr) läuft über die nationalen Team-Kapitäne und die FiA-Bergkommission in Paris die Anmeldefrist für die dritte Auflage des FiA Hillclimb Masters, das diesmal im Mittelitalienischen Gubbio vom 12. bis 14. Oktober stattfindet. Insgesamt 160 Starterplätze für das diesjährige „Race of Champions der Berge“ sind zu besetzten. Unterdessen kristallisiert sich langsam das Schweizer Team heraus. Die Verantwortlichen des FIA Hill Climb Masters haben die Anfrage für eine Wild Card von Reto Meisel (48, Leuggern) positiv beschieden. Sein Mercedes SLK340 Judd V8 soll nach den Absagen in 2014 und 2016 (Technik- und Unfallschäden) endlich am FIA Hill Climb Masters 2018 zum Einsatz kommen. Der neue E1-FiA Hillclimb Cup-Meister Ronnie Bratschi (32, Altdorf) und Tourenwagen-Bergmeister Frédéric Neff (45, Moutier) haben sich definitiv für die FIA Hill Climb Masters 2018 vom 12./14. Oktober 2018 in Italien angemeldet. Bratschi fährt während der noch bis zu diesem Wochenende laufenden Saison in der Berg SM, in seinem frisch aufgebauten Mitsubishi Evo VIII um den Schweizermeistertitel in der Tourenwagen-Kategorie.  Fréd Neff ist mit seinem Porsche 996 Cup erfolgreich in der Schweizer Tourenwagenmeisterschaft auf dem dritten Zwischenrang platziert und war bereits bei den ersten beiden Austragungen der FIA Hill Climb Masters in Eschdorf (L) und Ecce Homo (CZ) mit dabei. Michel Zemp (31, Langnau) hat sich mit seinem TCR Seat Leon für die FIA Hill Climb Masters 2018 eingeschrieben. Die Strecke in Gubbio dürfte dem Emmentaler und seinem TCR liegen da sie nicht viele enge Kurven aufweist und so dem Fahrverhalten des Fahrzeuges entgegenkommt. Auch Bratschis Mitsubishi-Markenkollege Thomas Kessler (36, Siebnen) hat sich definitiv für die FIA Hill Climb Masters angemeldet. Des Weiteren lehnten die FiA den Antrag für eine Wild Card von Michael Kuster (48, Muntelier) mit seinem Alfa Romeo ab. Die Verantwortlichen begründen dies mit der Tatsache, dass die maximale Anzahl Teilnehmer (160) schon mit regulären Einschreibungen erreicht werden könnte und Wild Cards nur für „spezielle“ Piloten oder Fahrzeuge (ehemalige Meister, außergewöhnliche Fahrzeuge, etc.) ausgestellt werden. Gespannt darf man sein wer sich aus dem Eidgenössischen Rennwagenlager um eine Teilnahme in Gubbio bemühen wird.

Faggioli siegt in Slowenien – Merli erstmals Europameister

4. September 2018

Die Würfel in der Europa-Bergmeisterschaft sind bereits vor dem Finale, das in nicht ganz zwei Wochen im kroatischen Buzet abgehalten wird, gefallen. Die Europameister des Jahres 2018 heißen in der Kategorie II der Rennsportwagen Christian Merli und in der Kategorie I der Produktionstourenwagen und GT Lucas Vojacek. Beide gewannen am vergangenen Wochenende, beim vorletzten EM-Lauf der Saison in Ilirska Bistica in Slowenien ihre Gruppen souverän und können nicht mehr eingeholt werden. Der Italiener und der Tscheche stehen erstmals auf dem europäischen Olymp des Bergrennsports, nach jeweils zahlreichen Anläufen. Das Bergrennen im Südwesten Sloweniens lief am Trainingstag nicht ganz rund. Sintflutartige Regenfälle waren der Grund für zahlreiche Unterbrechungen und auch das Fahrerlager stand teilweise knöcheltief unter Wasser. Viele Akteure bezeichneten ihren Trainingslauf als „Eiertanz“, dem entsprechend landeten einige davon unsanft neben der Strecke. Unter den Gestrandeten befand sich auch der Bayer Valentin Schneider, der mit seinem 1600er VW Golf 16V mit arg deformierter Frontpartie aufladen musste und sich nun über eine Winterbeschäftigung keine Gedanken mehr machen muss. Aussagekräftige Zeiten brachten die wenigsten Teilnehmer zusammen und ein „Einschießen“ war selbst für die Favoriten auf den Gesamtsieg nicht möglich. Der Renntag versprach eine Wetterbesserung und ein Sonne-Wolken-Gemisch bescherte den verbliebenen 181 Startern, über lange Zeit recht ansprechende Bedingungen. Wohl nicht mit der letzten Entschlossenheit ging in der Tageswertung Osella-Pilot Christian Merli ans Werk. In Hinterkopf hatte der Mann aus der Nähe von Trento sicherlich in erster Linie die Absicherung des EM-Titels. Mehr als 2,5 Sekunden lagen er nach zwei Wertungsläufen hin dem Gesamtsieger des Wochenendes Simone Faggioli im Norma M20 FC zurück. Aus deutscher Sicht erfreulich ist auf alle Fälle der dritte Gesamtrang des Freiburgers Patrik Zajelsnik, in seiner alten Heimat. Bei besseren Wetterkonditionen in den Trainingsläufen wäre der Kampf um letzten Podiumsplatz sicherlich enger ausgefochten worden. Sebastien Petit, der zuletzt im Jahr 2009 hier antrat, brachte keinen gescheiten Probelauf zusammen und so war für den angehenden neuen französischen Meister, nicht mehr drin. Ebenfalls nicht mehr heraus zu holen, gab es für den Favoriten des Tourenwagenlagers, Karl Schagerl aus Österreich. Nach dem ersten Durchgang rangierte der Prugstaller in seinem VW Golf TFSI-R auf einem sensationellen sechsten Rang in der Gesamtwertung, mit einer neuen Rekordzeit für Tourenwagen, mit diesem Schikanenaufbau. Auf Grund der Wetterprognose zog die Rennleitung in Lauf zwei die EM-Gruppen vor und die E1-Piloten mussten sich, bei aufziehenden Regenwolken gedulden. Hier hatte Schagerl Pech und musste nach einem Dreher von Benjamin Duller, […]

Merli und Vojacek stehen vor EM-Titelgewinn

28. August 2018

Im September schlägt die Stunde der Wahrheit in der diesjährigen Berg-Europameisterschaft, zuerst am 01. und 02. in Ilirska Bistrica in Slowenen und zum Abschluss der zwölf Rennen umfassende Runde, beim Finale von Buzet in Kroatien am 15. und 16. 09. 2018. Spätestens nach dem Wochenende von St. Ursanne – Les Rangiers in der Schweiz, sind die beiden einzigen Titelanwärter in den beiden Kategorien übrig und nur noch durch großes Pech und eigene Fehler, wäre es möglich das Christian Merli bei den Rennsportwagen und Lukas Vojacek bei den Produktionswagen und GT noch die EM-Krone verwehrt bliebe. Beide Piloten, der Italiener und der Tschechen, stehen somit vor ihrem jeweils ersten EM-Titelgewinn. In der Kategorie 1 befindet sich Lukas Vojacek im Subaru Impreza auf dem Durchmarsch. In der Gruppe A, die nur selten qualitativ und quantitativ gut bestückt war, hatte Vojacek Junior nie ein ernsthaftes Problem seine Gruppe zu gewinnen und steht mit der aktuellen Maximalpunktzahl 225 an der Tabellenspitze. Mit nur einem weiteren Sieg oder einer vorderen Platzierung, aus den letzten zwei Rennen kann der Vize-Europameister und FiA-Trophäengewinner von 2009, 2011 und 2013 endlich auch einmal ganz oben auf dem EM-Podest stehen. Bis zum neunten EM-Lauf von Limanowa (Polen) lag der junge Franzose Pierre Courroye im Ranking gleichauf mit Vojacek. Seinen McLaren MP4 12C aus der GT-Gruppe stellte der noch amtierende Französische Bergmeister ebenfalls regelmäßig auf Platz 1. Doch dann zogen in der GT-Gruppe schwarze Wolken auf. Nach einem Protest von McLaren Markenkollege Jan Milon gegen das Getriebe in Courroye´s GT3, der von den FiA-Kommissaren abgelehnt wurde, verzichte der Slowake auf einen Start in Polen. Prompt wurde hier die Mindeststarterzahl in der GT-Gruppe unterschritten und Courroye kassierte für seinen Sieg in Limanowa nur halbe Punkte, die er aber hätte wegstreichen können. Seine Titelhoffnungen musste der Franzose dann am vorletzten August-Wochenende in St. Ursanne begraben, dass erneut unverschuldet. Beim Schweizer EBM-Lauf traten zwar drei und damit genügend GT-Piloten zum Training an, doch der Tscheche Martin Jerman geriet im Training in der Vollgaspassage Les Grippon mit seinem Lamborghini Gallardo in die Leitplanken und konnte am Renntag nicht mehr starten. Somit musste Courroye zum zweiten Mal mit halben Punkten vorlieb nehmen, bei nur einem Streichresultat. Die beiden Italiener Luca Zuurbier und Tonino Cossu in ihren Gruppe A Honda Civic Typ R streiten sich derweil um Rang drei. In der Kategorie 2, bei den Rennsport-Fahrzeugen, ist die Ausgangssituation ganz ähnlich wie bei den Tourenwagen und GT. […]

Anmeldung für das FiA Hillclimb Masters angelaufen

17. August 2018

Für die Piloten, die bei den diesjährigen FIA Hillclimb Masters im italienischen Gubbio vom 12. bis 14. Oktober 2018 teilnahmeberechtigt sind, beginnt am Freitag, den 17. August als erste konkrete Phase die Anmeldefrist. Wie bei den Auflagen von 2014 und 2016 ist die Einschreibung für sämtliche selektionierten Fahrer kostenlos. Für die Piloten besteht der erste Schritt zur Teilnahme am Masters-Rennen darin, ihre Anmeldung einzureichen. Die Anmeldefrist beginnt am Freitag, den 17. August und dauert bis am 19. September 2018 um Mitternacht. Weil die «Masters» eine Gelegenheit sind, diejenigen Fahrer zu feiern, welche in dieser Saison die Meisterschaft ihres Landes oder der FIA geprägt haben, ist die Einschreibung für alle kostenlos! Bereits anlässlich der beiden ersten Auflagen dieses Anlasses mussten die Teilnehmer kein Nenngeld bezahlen. Dies als Belohnung der Fahrer für ihre Qualifikation, ist doch die Zulassung zu den «Masters» von ihren Ergebnissen im Verlauf der Saison abhängig: Für eine «Eintrittskarte» muss man nämlich unter den 12 Ersten in der Europameisterschaft oder im Hillclimb Cup der FIA, unter den 5 Ersten einer Kategorie bzw. unter den 3 Ersten einer Gruppe in einer nationalen Meisterschaft oder unter den 3 Ersten einer Zonen-Meisterschaft klassiert sein. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt konnte die komplette Liste aller Fahrer, die mit einem Ticket für die «Masters» rechnen können, noch nicht erstellt werden. Die kommenden vier Wochen dürften für alle, die davon träumen, in Gubbio an den Start zu gehen, entscheidend sein, geht es doch als erste Hürde darum, ein dem Reglement der Hillclimb Masters der FIA entsprechendes Resultat für die Qualifikation zu erreichen. In gewisser Weise finden die «Masters» also bereits jetzt statt, manchmal gleichzeitig in mehreren europäischen Gegenden. Um einen flüssigen Ablauf der Veranstaltung sicherzustellen, wurde die maximale Anzahl Teilnehmer auf 160 beschränkt. Am Sonntag, den 14. Oktober sind drei Wertungsläufe vorgesehen, und das Rennen wird durch Livestreaming übertragen. Zwei Monate vor der dritten Austragung der FIA Hillclimb Masters kommt zwar noch keine Spannung auf, aber die Konkurrenten beginnen sich allmählich auf die Veranstaltung vorzubereiten. So wird der Hotelsektor des Austragungsorts Gubbio durch die Reservationsanfragen für die Teams bereits erheblich beansprucht. Es ist heute schon schwierig, im näheren Umkreis des Rennens für das Wochenende vom 12. bis 14. Oktober eine Unterkunft zu finden. Erfahrungsgemäß werden aber auch gebuchte Zimmer zurück gegeben, sodass man kurzfristig wieder Erfolg bei der Quartiersuche haben kann. Wer als DMSB-Lizenznehmer und Bergrennfahrer für Deutschland in Gubbio an den Start gehen möchte, sollte sich […]

Schon Zwanzig Nationen für den Hillclimb Masters Nations Cup gemeldet

11. August 2018

Nach einem langen hin und her und einigen Unwägbarkeiten, hatte die FiA-Bergkommission in quasi letzter Minute einen Austragungsort für das 3. FiA Hillclimb Masters, mit der Stadt Gubbio in der italienischen Region Umbrien gefunden. Eine Notlösung ist dies keines Falls, denn die Lokation mit der herrlichen Altstadt und einer anspruchsvollen Strecke, verspricht einiges. Derzeit ist eine Einschreibung für das FIA Hillclimb Masters noch nicht möglich. Jedoch gibt es bereits eine Rekordeinschreibung für das Masterswochenende (12. bis 14. Oktober) hinsichtlich der Ländermannschaften, welche am FIA Nationen Cup teilnehmen werden. Das im Zweijahresrhythmus stattfindende FIA Hillclimb Masters ist nicht bloß ein Einzelwettkampf, bei welchem die Piloten im Jahr 2018 erstmals in vier Kategorien um Gold-, Silber- und Bronzemedaillen kämpfen. Seit seiner Einführung im Jahr 2014 beinhaltet das Masters auch einen Nationen-Cup. Bergrennen sind zwar eine typische Disziplin für Einzelsportler, ist doch der Pilot mit seinem Boliden allein auf der Strecke und kämpft nur gegen die Stoppuhr. Dank diesem Nationen-Cup kommt jedoch beim Masters auch der Mannschaftssport zum Tragen. Jeder ASN (Landesverband) kann ein Team von vier Fahrern einschreiben, und ausgezeichnet wird die regelmäßigste Equipe, quasi als GLP-Wertung. Damit jedes Land ungeachtet des Materials, dass je nach Herkunft der Teilnehmer extrem unterschiedlich sein kann, die gleichen Chancen aufweist, geht es in der Nationenwertung nicht um die reine Schnelligkeit, sondern belohnt wird die Regelmäßigkeit (möglichst geringe Zeitdifferenz zwischen zwei Rennläufen jedes Piloten). Eine Nation, die ausschließlich Tourenwagen einsetzt, kann also genauso gut gewinnen wie ein Land mit Fahrern und Fahrzeugen, die für den Gesamtsieg in den Einzelwertungen in Frage kommen. 2014 in Eschdorf nahmen 12 Nationalmannschaften teil, 2016 in Ecce Homo waren es 14, und nun haben sich für das am 12.-14. Oktoberstattfindende Rennen in Gubbio nicht weniger als 20 Länderteams angemeldet. Die sind im Einzelnen: Belgien, Bosnien-Herzegowina, Bulgarien, Kroatien, Tschechien, Frankreich, Deutschland, Griechenland, Italien, Irland, Kosovo, Luxemburg, Malta, Polen, Portugal, Rumänien, Slowakei, Slowenien, Schweiz und Großbritannien. Trotz des Fehlens einer Mannschaft aus Österreich, ist dies ein neuer Rekord in der Geschichte des Masters. Rückblickend gewann 2014 Italien, 2016 war es die Slowakei, und in beiden Jahren landete die Schweiz jeweils auf dem zweiten Rang. Von allen Ländern, die an den zwei bisherigen Auflagen präsent waren, fehlt nur Österreich. Und das obwohl man sich zweimal den dritten Rang sichern konnte. Vielleicht ist dies dem Berg-ÖM Finale am gleichen Wochenende in Cividale (I) geschuldet. Trotzdem ist es schade, dass die österreichische nationale Sportbehörde (AMF) 2018 beim 3. FIA Hillclimb […]

Guy Demuth Zweiter in Polen – Ärger in der GT3

30. Juli 2018

Bei der 10. Auflage des Limanowa Bergrennens südlich von Krakau in Polen, stieg erneut Christian Merli auf die oberste Stufe des Podiums. Es war der neunte der zwölf Veranstaltungen, die für die Europa-Bergmeisterschaft 2018 gewertet werden und der sechster Saisonsieg für den Osella-Piloten. Merlis EM-Zwischenbilanz fällt bis zum jetzigen Zeitpunkt so gut aus, wie noch nie. Der Mann aus der Region Trento gewann den fünften EM-Lauf in Folge. Hinzu kommt, dass er in Polen, wo er in den letzten drei Jahren gewonnen hatte, den achten Streckenrekord bricht. Mit Respektabstand auf Rang zwei war der Luxemburger Guy Demuth erneut sehr erfolgreich. Die „Rundreise“ von Luxemburg nach Slowenien und von dort nach Polen, führt den mehrfachen Luxemburger Meister am Berg auf der Rundstrecke und im Slalom bereits am kommenden Wochenende weiter nach Osnabrück, wo auch zum engeren Favoritenkreis zählt. In Limanowa konnte Demuth das EM-Urgestein Fausto Bormolini (Reynard Cosworth) hauchdünn auf Rang drei verweisen. Zu einem Eklat ist es bereits in der Slowakei in der Gruppe GT3 gekommen. McLaren-Pilot Jan Milon sagte seine Teilnahme in Polen kurzfristig ab, nachdem er bei der FiA einen Protest gegen seinen französischen Markenkollegen Pierre Courroye einreichte und dieser abgewiesen wurde. Courroye führte bis letzte Woche in der EM-Wertung der Touren- und GT-Wagen. Gegenstand der Anschuldigungen war das Getriebe in Courroyes McLaren das nicht dem GT3-Reglement entsprechen soll. Bereits in der Vergangenheit waren GT3-Getriebe Streitpunkt in der Berg-Europameisterschaft. Courroye gewann zwar in Polen seine Gruppe, da jedoch Milon als „dritter Mann“ fehlte, gab es nur halbe Punkte für den jungen Mann aus Frankreich.

Merli liess auch in der Slowakei nichts anbrennen

23. Juli 2018

Der Gesamt- und Gruppensieg mit neuem Streckenrekord sprang für Christian Merli in der 35. Ausgabe des Dobsinsky Kopec Bergrennens in der Slowakei heraus. Dies war bereits der achten von 12 Läufen der diesjährigen Berg-Europameisterschaft. Bis zum jetzigen Zeitpunkt hatte der Fahrer der Scuderia Vimotorsport fünf von acht EM-Läufen am Steuer der Osella FA30 Zytek LRM dominiert und ist mit 175 Punkten allein an der Spitze der Wertung in der Kategorie II der Rennsportwagen. Aber nicht nur das, Merli hat in Dobsina den siebten Streckenrekord im achten Rennen der Europabergmeisterschaft geschrieben und hat nun alle Chancen erstmals den EM-Titel zu erringen. „Dies war wieder ein sehr wichtiger Schritt für mein Team und mich. Mit meiner Zeit im ersten Rennlauf war ich nicht ganz zufrieden. Zusammen mit meinen Mechaniker haben wir dann einige Änderungen vorgenommen. Im zweiten Aufstieg hat alles gut gepasst für den Sieg mit Rekord. Ich bin glücklich“, sagte Merli nach dem Rennen. „Glücklicherweise hat uns das schlechte Wetter verschont, das vorhergesagt war und es blieb trocken. Jetzt treten wir die Weiterreise von 850 Kilometern an, um am kommenden Sonntag in Limanowa in Polen, den 9. Lauf der Europameisterschaft zu fahren„. Merlis Erzrivale Simone Faggiloli musste bereits am Trainingstag mit unlösbaren Motorproblemen aufgeben und konnte auch über Nacht seinen Norma M20 FC nicht wieder einsatzbereit aufstellen. Im Kampf um die EM-Krone hatte der Titelverteidiger so oder so schon lange nichts mehr zu melden und nur noch Gruppe CN-Pilot Andrea Bormolini (Osella PA 20 BMW) hat noch Chancen Merli den Titel abspenstig zu machen. Aber auch der Neffe von EM-Urgestein Fausto Bormolini musste sich bereits einmal in der zweiten Halbsaison mit halben Punkten für die Gruppensieg zufrieden geben, die er aber wieder streichen könnte. Diesmal gab es jedoch volle 25 Punkte für den Gruppensieg. In der Tageswertung steigerte sich der Luxemburger Guy Demuth im neuen Norma M20 FC Zytek vom fünften Platz im Training, über Rang drei im ersten Rennlauf, schlussendlich auf Position zwei im zweiten und letzten Renndurchgang. Dies bedeutete für den mehrfahren Luxemburger Meister die bislang beste Platzierung seiner Karriere bei einem EM-Rennen. Der Tscheche Dusan Neveril in einem weiteren Norma M20 FC wurde so auf Rang drei verwiesen. Im Fernduell um die EM-Titel bei den Produktions- und GT-Fahrzeugen steht es weiter pari zwischen dem französischen McLaren GT3-Piloten Pierre Courroye und dem tschechischen Gruppe A-Fahrer Lukas Vojacek im Subaru Impreza. Beide Kontrahenten gewannen ihre Gruppen und liegen nun mit […]

Europas Topfahrer fasziniert vom Glasbachrennen

11. Juni 2018

Herrlicher Sonnenschein und sommerliche Temperaturen begleiteten das diesjährige 23. Internationale ADAC Glasbachrennen auf Deutschlands längster und Europas modernster Bergrennstrecke mitten im Thüringer Wald bei Bad Liebenstein. Mit einer spektakulären Zeit von 1:58:395 min unterbot der Italiener Christian Merli seinen eigenen Streckenrekord vom Vorjahr um einen Wimpernschlag und erreichte dabei Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 245 km/h auf der mit 35 Kurven bestückten und 5,5 km langen Naturrennstrecke zwischen Bad Liebenstein und dem Rennsteig. Über 12.000 Fans begleiteten den einzigen Europabergmeisterschaftslauf in Deutschland über das gesamte Wochenende. Bei zunächst unsicheren Wetterprognosen für das Rennwochenende mussten sich die 151 Fahrer aus 12 Nationen auf ein Wetterlotteriespiel einstellen, so schlimm kam es aber nicht. Nur ein kleiner Schauer im Verlauf des zweiten Durchgangs erwischte das Renngelände. Danke der Wertung zwei aus drei, hatte die Nässe kaum Folgen und am Ende ging Christian Merli mit einer unglaublichen Durchschnittsgeschwindigkeit von 167 km/h als Sieger hervor. Es war ein sehr spannendes Wochenende für den Italiener, denn seine Konkurrenten Sebastien Petit (FRA) und Christoph Lampert (AUT) waren ihm dicht auf den Fersen. Am Ende siegte Christian Merli mit einem Vorsprung von 7,288 sec in der Gesamtwertung vor seinen Konkurrenten. Bei den Meisterschaftsläufen zur Deutschen Bergmeisterschaft setzte sich Thomas Conrad gegen die internationale Konkurrenz durch. Erstmals waren auch 15 Fahrer aus Luxemburg zum Glasbachrennen am Start. Guy Demuth konnte mit einer Zeit von 2:06.949 min nicht nur gegen seinen Luxemburger Konkurrenten durchsetzen, sondern erlangte auch im Gesamtklassement einen hervorragenden 4.Platz. Rund 360 Helfer in der Organisation sorgten über das gesamte Wochenende bei Fahrern, Zuschauern und Medien für ein rundum gelungenes Wohlfühlwochenende. Die große Gastfreundschaft im Örtchen Steinbach ist wohl auch einer Schlüssel zum Erfolg diese Events. Die große Akzeptanz der Rennveranstaltung in und um Steinbach, lässt sich gut an der Anzahl der mit Stolz getragenen „Glasbach-T-Shirts“ fest machen. Bei den gemütlichen Rennparty-Abenden auf dem kleinen Steinbacher Markplatz war man steht’s von T-Shirtträgerinnen und Trägern mit dem Glasbachlogo umringt. So manche Neuigkeiten und Verbesserungen auf dem Veranstaltungsareal wären noch Erwähnenswert, doch kommen wir nun zum sportlichen Report. Das Christian Merli mit seinem Osella FA 30 Zytek LMR als einziger die 2-Minuten-Schallmauer knacken und kein weiterer Fahrer den Südtiroler ernsthalft gefährden kann, war spätestens nach dem Training klar. Die schwierigen 5,5 Kilometer auf den Sattel des Rennsteig ließen sich in allen Klassen und Gruppen die Zeitabstände deutlicher herausbilden als sonst wo. In der Gesamtwertung entbrannte so ein Kampf um Rang zwei, […]

EM-Vorentscheidung in Tschechien

5. Juni 2018

Christian Merli im Osella Zytek FA30 LRM heißt der Gesamtsieger und neue Streckenrekordhalter beim Berg-EM Lauf „Ecce Homo“ im Tschechischen Sternberk. Das traditionsreiche Rennen war bereits die 5. Runde der diesjährigen Europa-Bergmeisterschaft.  Der Pilot des Team Blue City Motorsport dominierten sowohl im Training als auch in beiden Rennläufen auf der 7,8 km lange Bergrennstrecke, die sich anfangs am Stadtrand Sternberks entlang schlängelt. „Was soll ich sagen? Ich hoffe, dass es so weitergeht. Ich bin überglücklich. Der erste Durchgang in der Mittagszeit war für mich sehr gut, der Osella war perfekt“, schwärmte Merli. „Bei der Zieldurchfahrt hatte ich ein paar Regentropfen auf meinem Visier, was mich aber nicht daran hinderte, die Bestzeit zu setzen und den Streckenrekord um zwei Sekunden zu verbessern. Danach begann kräftiger Gewitterregen. Vor dem zweiten Lauf waren wir unentschlossen mit der Reifenwahl. Wir haben uns dann in letzter Minute für die Intermeds entschieden und das war die richtige Wahl. Als ich mich versah, tröpfelte es erneut im oberen Streckenteil. Der Asphalt im Unterholz und auf den letzten Metern vor dem Ziel blieb nass. Mit unserer perfekten Reifenwahl konnte ich den Sieg nach Hause fahren. Fantastisch. Jetzt freuen wir uns auf das nächste EM-Event beim Glasbachrennen in Deutschland „. Lange Gesichter sah man am Ende beim Team von Simone Faggioli. Er und sein Teamkollege Diego Degasperi waren die einzigen Piloten die auf profillose Slikreifen setzten und damit „baden“ gingen. Die Tagesendwertung führte den Italiener nur auf Rang drei. Aber schlimmer noch, in der E2-SC Gruppenwertung war Faggioli nur Zweiter und damit waren wichtige EM-Zähler weg. Nach diesem zweiten Missgeschick in der ersten Halbsaison, sind die Chancen Faggiolis auf eine erneute Titelverteidigung rapide gesunken, zumal er beim Glasbachrennen am kommenden Wochenende nicht gemeldet hat und sich statt dessen auf sein erstes Abenteuer beim Pikes Peak Bergrennen in den USA (mit einem speziellen Norma-Rennwagen) vernünftig vorberieten möchte. Aktuell führt der Italiener Andrea Bormolini im Osella PA 20 aus der Gruppe CN die EM-Wertung, vor Christian Merli an. In der Tageswertung ging für den Lokalmatador Vaclav Janik im Norma M20 FC auf Platz zwei ein Traum in Erfüllung. „Als ich am Montagmorgen aufwachte, musste ich mich selbst kneifen, ob ich nicht doch alles nur geträumt hatte. Dann ging mein Blick auf die Ergebnisse des Rennens um sicher zu sein. Das Datum stimmte und ja, es ist wahr!“ Ein weiterer Einheimischer Pilot landete mit Milos Benes im Osella FA 30 auf Rang vier, vor dem weiter für Furore sorgenden Vorarlberger Christoph Lampert, ebenfalls auf […]

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