Marco Fink ist erstmal raus

8. Februar 2017

Eine Woche nach dem offiziellen Einschreibeschluss zum KW Berg-Cup 2017, ist die Bergrenngemeinde sehr gespannt auf die, für die kommenden Tage sehnlichst erwartete Veröffentlichung der brandaktuellen Starterliste. Eines ist jedoch jetzt schon klar, der Allgäuer Marco Fink wird man vergeblich in der Auflistung suchen. Der 31-jährige Automobilkaufmann hat zwischenzeitlich seinen BMW 320si WTCC verkauft und nimmt sich jetzt erst einmal eine Auszeit vom Motorsport. „Wir bekommen in den nächsten Tagen nochmal Familienzuwachs. Es ist ein kleiner Rennfahrer“, freut sich Marco schon auf die Babypause. „Zudem bin ich in unserem BMW und MINI Autohaus immer mehr eingespannt, sodass eine komplette Bergsaison für mich wahnsinnig schwierig ist. Des Weiteren möchte ich nach 10 Jahren Berg-Cup mit meinem E46 auch einfach mal was neueres, moderneres, anderes. Leider ist das Berg-Cup Reglement so ausgelegt, dass die Entwicklung eines zeitgenössischen BMW-Modells für den Berg da leider keinen Platz findet und wenig Sinn macht. Von da her werde ich 2017 erstmal eine Babypause einlegen und auch überlegen, wie es eventuell weitergehen kann. Meinen schönen BMW 320si WTCC konnte ich bereits kurz nach Saisonabschluss in die Schweiz verkaufen. Dieser wird zukünftig in der Schweizer Bergmeisterschaft von Manuel Santonastaso eingesetzt werden, der fuhr bislang einen BMW 320i E21“.

Prölsdorfs rasanter Golf-Treter – Christian Dümler sorgte am Berg für Furore

13. Januar 2017

Christian Dümler ist ein ruhiger Zeitgenosse, doch wenn er sich in seinen VW Golf II setzt und Gas gibt, dann legt er jede Zurückhaltung ab und wird zum Draufgänger und Golf-Treter, der mit bis zu 200 Sachen die Wälder-Bergstrecken hochjagt. Im Jahr 2016 legte es die beste Saison seiner bisherigen Laufbahn hin und sorgte in der Deutschen Automobil-Bergrennmeisterschaft für Furore. Denn in seinem schneeweißen Golf fuhr er einige Pokale heraus und erkämpfte sich in der Tourenwagen-Königsklasse Gruppe H (bis 2000 Kubikzentimeter) reihenweise Spitzenplatzierungen. „Der Motorsport ist mein Leben“, sagt der Rennfahrer, dem der Motorsport durch seinen Vater Thomas Dümler in die Wiege gelegt worden war. Thomas Dümler war einst im Slalom- und Bergrennen aktiv und der Sohnemann erlebte den Motorsport von Kindesbeinen an hautnah. Als Zwölfjähriger bestritt Christian Dümler sein erstes Rennen im Jugend-Kart und von 2003 bis 2010 feierte er in großen Rennkarts einige Erfolge. Im Jahr 2011 schlug er das Kapitel Bergrennsport auf und wechselte mit einem VW Golf in den Bergrennsport. Erst mischet er bei Berg-Slaloms und Gleichmäßigkeitsprüfungen, wo die Leistungen der Autos weniger wichtig waren und sich der finanzielle Aufwand in Grenzen hielt. Zwei Jahre später baute sich der 34-Jährige einen neuen und besseren Golf auf, mit er sich rasch in der Automobil-Bergrennmeisterschaft akklimatisierte. Mit dem vorherigen Renner gibt mittlerweile Martin Schug aus dem anderen Rauhenebracher Ortsteil Fürnbach auf den deutschen Bergstrecken Gas. Schon in seiner ersten DM-Saison setzte er eine Duftmarke als Zweiter der Rookie-Wertung im KW Berg-Cup und fortan mischte er in der Kategorie der Achtventilerwertung unerschrocken mit. Er machte sich einen Namen in der nationalen Bergrennszene und schloss sich dem AMC Kitzingen an, der inzwischen ein Fahrer-Sextett am Berg als Feuer im Eisen hat, nachdem sich auch Martin Schug dem Club mit den beiden ehemaligen Deutschen Meistern Norbert Handa und Klaus Hoffmann anschloss. „Die größten Fortschritte habe ich gemacht als wir vor der Saison 2015 ein neues Fahrwerk eingebaut haben“, findet Christian Dümler. Danach lag der Golf viel besser auf der Straße, ließ höhere Kurvengeschwindigkeiten zu und ermöglichte Dümler als Endkonsequenz weit schnellere Laufzeiten auf den Strecken in Deutschland und mehreren Nachbarstaaten. Der junge Vater deutete schon 2015 sein Potenzial an und blies zum Angriff auf die Achtventiler-Spitzenposition in seiner Zwei-Liter-Klasse. Mit 215 PS unter der Haube hat der Prölsdorfer zwar einen Leistungsnachteil gegenüber vielen Konkurrenten, bewegen sich die 16-Ventiler-Agregate doch zwischen 280 und 300 PS. Christian Dümler konnte den Nachteil zunehmend kompensieren […]

KW Berg-Cup läutet die Bergrennsaison 2017 ein

5. Januar 2017

Das neue Kalenderjahr beginnt schon fast traditionell mit der Einschreibezeit des KW Berg-Cup und seit kurzem mit der, des NSU Bergpokals im Berg-Cup e.V. Noch ist genügend Zeit für aktive Motorsportler zur Einschreibung in den Cup, denn Meldeschluss ist erst am Mittwoch, den 1. Februar 2017. Dennoch bitten die Organisatoren des KW Berg-Cup um eine baldige Einschreibung um so den Verantwortlichen die Arbeit zu erleichtern und  Ende Januar weder Stau noch Stress aufkommen zu lassen. Etwas Besonderes soll die 30. Jubiläumssaison des KW Berg-Cup werden, dies beteuert die Vorstandschaft. Neue Unterstützer und ein Kooperativpartner stärken ab der neuen Saison das Gefüge der Traditionsmeisterschaft für Spezial-Tourenwagen am Deutschen Berg. Parallel zur Fertigstellung und Bereitstellung der Ausschreibung und sonstigen Unterlagen zum KW Berg-Cup auf der Webseite der Rennserie, wurde natürlich auch am NSU-Bergpokal im KW Berg-Cup gearbeitet. Der gravierendste Einschnitt im NSU-Lager ist, dass die einzig mögliche Auslandsveranstaltung 2017 nicht im luxemburgischen Eschdorf, sondern im österreichischen St. Anton an der Jeßnitz stattfinden wird. Auch für die NSU‘ler steht die noch vorläufige Ausschreibung samt aller Formulare im Downloadbereich von www.berg-cup.de ab sofort zur Verfügung.

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