Die Rennkalender lichten sich – KW Berg-Cup Auftakt in Hemberg?

25. März 2020

Immer mehr wird klar: Der Motorsport steht noch wochenlang still. Auch bereits verschobene Rennen sind davon betroffen. Wann es in der Schweiz losgeht, ist ungewiss. Logisch, verständlich und völlig angebracht: In den nächsten Wochen wechseln keine Startampeln auf Grün. Im Schweizer Rennkalender 2020 gab es in den vergangenen Tagen keine weiteren Absagen. Hinter den Kulissen wird die aktuelle Situation aber mit Besorgnis verfolgt. Etwa beim Verein Bergrennen Hemberg, der sich Anfang April telefonisch beraten und wohl danach entscheiden wird, ob die laufende Vorbereitung auf den ersten Lauf der Schweizer Bergmeisterschaft vom 20./21. Juni gestoppt oder bis zum 19. April zugewartet wird. Dann oder eventuell früher wird der Schweizer Bundesrat verlauten lassen, ob bisherige Maßnahmen gelockert, beibehalten oder sogar verschärft werden. Deutscher Bergrennauftakt in Hemberg? In Deutschland sind die ersten vier zur Landesmeisterschaft zählenden Bergrennen abgesagt worden. Saisonstart in dieser Disziplin wäre das Ibergrennen am letzten Juni-Wochenende. Käme das Hembergrennen eine Woche zuvor tatsächlich zustande (was wir natürlich insgeheim hoffen und wünschen), hätte zumindest der KW Berg-Cup dort seinen Auftakt. Erstmals soll diese beliebte deutsche Tourenwagen-Bergrennserie im Toggenburg zu Gast sein. von Peter Wyss / www.autosprint.ch

17. Int. Bergpreis Schottenring auf unbestimmten Termin verschoben!

12. März 2020

„Die Hoffnung währt am Längsten“. So war auch die Haltung des MSC Rund um Schotten, zur Durchführung des 17. Int. ADAC Bergpreis Schottenring. „Diese Hoffnung hatten wir auch in unserer letzten Vorstandssitzung noch. Leider haben sich in den letzten Tagen aufgrund der Corona Epidemie, die auch in Deutschland mit stark steigenden Zahlen grassiert, die Hoffnungen zerschlagen“, so die Rennleitung der deutschen Auftaktveranstaltung. Nun hat auch das Hessische Sozialministerium Veranstaltungen mit über 1.000 Teilnehmern per Anordnung bis auf weiteres untersagt. „Dies hat bei uns in den letzten beiden Tagen Überlegungen angestoßen. Leider gibt es keine Alternative: Der Bergpreis kann vom 24.-26. April 2020 definitiv nicht stattfinden“. „Wir als verantwortungsbewusster Verein können es uns keinesfalls erlauben, unsere Fans, die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, unsere Helferinnen und Helfer und auch die Bevölkerung des Schottener Ortsteils Rudingshain mit einem überhaupt nicht kalkulierbaren Risiko einer Ansteckung mit dem Virus auszusetzen“, so MSC Schatzmeister und Streckensprecher Timo Neumann. „Natürlich reden wir von einer Freiluftveranstaltung, das wissen auch wir, aber es gibt mittlerweile auch schon Anordnungen in anderen Bundesländern, dass Veranstaltungen mit mehr als 100 Personen in geschlossenen Räumen und auch im Freien untersagt werden. Uns bleibt auch aus diesen Gründen keine Alternative, die Fakten sind, wie sie sind und werden auch durch Schönreden und andere Beschwichtigungen nicht anders“. Mit sehr großer Wahrscheinlichkeit werden sich die Anordnungen auch im Vogelsbergkreis deutlich verschärfen, damit ist täglich, eigentlich schon stündlich zu rechnen. Allerdings möchte der MSC Rund um Schotten nicht wie im Jahr 2014 die Veranstaltung gänzlich absagen. Die Verantwortlichen haben deswegen gestern und am heutigen Tag Marathon-Telefonkonferenzen und auch persönliche Termine mit dem DMSB, dem KW Berg Cup, der GLPberg und auch seinen Partnervereinen geführt. Daraus hat sich ergeben, dass eine Verschiebung unumgänglich ist. Wann die Veranstaltung nachgeholt wird, soll zu gegebener Zeit bekanntgegeben werden. Rückfragen bitte ausschließlich per Mail an uns, bitte an bergpreis@schottenring.de

KW Berg-Cup und NSU-Bergpokal glänzen mit Top-Einschreibeergebnis!

4. Februar 2020

Schon die nackten Zahlen sprechen für sich. Denn mit insgesamt 148 Fahrerinnen und Fahrern sowie 125 Autos wurde das sehr gute Vorjahresresultat überboten. So richtig interessant wird es aber erst dann wenn man die Zusammensetzung dieses gigantischen Feldes näher betrachtet. Neben den schon lange bekannten Größen sind darin hochkarätige Zugänge und Rückkehrer ebenso zu finden wie völlig neue Team-Konstellationen. Gleich verdreifacht haben sich die spektakulären E2-Silhouetten-Renner. Neben dem Silver Car S2 G Evo von Ralf Kroll werden in der neuen Saison auch Hauke Weber und Lukas Boric (beide TracKing RC 01) in KW Berg-Cup Beklebung unterwegs sein. Total verstärkt präsentiert sich die Klasse E1/FS über 3000 Kubikzentimeter, in der jetzt mit Jochen Stoll (Porsche 911 Cup) und Bernhard Permetinger im mächtigen BMW Z4 nach GT3-Reglement zu finden sind. Aber das ist noch nicht alles. Der Österreicher Stefan Hetzenauer bringt einen bärenstarken Subaru Impreza WRX STI in den KW Berg-Cup, in dem neu auch Christian Handa auf Lancia Delta Integrale mit von der Partie ist. Mit 41 eingeschriebenen Teilnehmern und 35 Autos bleibt die 2-Liter-Abteilung die stärkste Fraktion des KW Berg-Cups. Für Spannung war sie schon immer gut. Die könnte jetzt neue Dimensionen erreichen. Thomas Strasser und Hansi Eller haben auf Toms Minichberger Scirocco 16V zusammengespannt, Lars Heisel (Opel Böhm Kadett 16V) meldet sich nach vielversprechenden Tests in 2019 zurück und, last, but not least, wechselt Erwin Buck mit seinem VW Spiess Scirocco 16V aus der 1600erKlasse zu den 2-Litern. Apropos, Stichwort 1,6-Liter: Stefan Faulhaber hat sich auf dem Minichberger Kadett 16V zusammen mit Patrick Orth angemeldet, Sarp Bilen rüstet technisch auf und zu dem Citroen AX Kit Car von Manfred Schulte gesellt sich jetzt ein zweites, das von seinem Junior Benedikt pilotiert wird. Mit 18 Rennfahrzeugen ist auch die 1400er-Abteilung gewachsen. In ihr haben sich viele neue Teams formiert. Unter anderen sind dies Sophia und Stefan Faulhaber im VW Minichberger Polo sowie Nico Müller und Stefan Winkler (Polo 16V). Mit neuem Teampartner geht Armin Ebenhöh in die Saison 2020. Er hat sich Youngster Tobias Mayer mit ins Cockpit seines Minichberger Scirocco 16V geholt. Auch die früheren 1150er-Überflieger Jürgen Schneider / Dominik Schlott geben jetzt im Schneider Polo 16V bei den 1,4-Litern Gas. Nach 15 Jahren „Berg-Pause“ kehrt Harald Leikeim zurück, bewegt einen VW Polo JWRC 6N. Kürzer war die Abwesenheit von Uwe und Markus Werner, die sich auf dem Ford Fiesta BDA eingeschrieben haben. Und auch die Auszeit von Frank Duscher […]

Erwin Buck mit Tuner Spiess auf dem Weg in die Berg-Cup Königsklasse

2. Februar 2020

Die 2-Literklasse des KW Berg-Cup entwickelt sich mehr und mehr zum Spielfeld der professionellen Tuner, kein Wunder denn hier werden seit Jahren immer wieder Berg-Cup Gesamtsieger produziert. Unter den 145 Fahrern auf 123 Autos in der kürzlich geschlossenen Einschreibeliste 2020 der beliebten Breitensportserie, befinden sich allein 34 Exemplare mit einem Hubraum von 2000 ccm. Neuer „Hecht im Karpfenteich“ ist hier Erwin Buck, der quasi mit Werksunterstützung des schwäbischen Motoren-Papst Siegfried Spiess, versuchen wird die Phalanx von Minichberger, Wiebe oder Gerent zu brechen. Hierzu verlässt Buck die angestammte 1600er Klasse und steigt auf. Bereits zum Saisonfinale 2019 in Mickhausen präsentierte Geschäftsführer Holger Spiess eines seiner neuen 2-Liter Berg-Triebwerke im Fahrerlager. Das Antriebsaggregat auf Formel 3-Basis hört auf den Namen SP G02 und ist frei verkäuflich. Mit seinem Wiedereinstig in den Bergrennsport zum Saisonstart 2017, hier noch mit dem 1,6 Liter 8V-Motor, stellten sich für den schwäbischen Malermeister sogleich wieder erste Erfolge ein. Wie so viele dem Bergrennsport zugetane Piloten, kann Erwin Buck auf eine zweigeteilte Karriere zurück blicken. Zwischen 1996 und 2003 legte der Grabenstettener den Grundstein in Sachen Technikwissen und Fahrkönnen. Erfolge blieben damals schon nicht aus. Danach wurde das Unternehmen Maler Buck zu heutigen Größe weiterentwickelt und nun bleibt wieder mehr Zeit für den geleibeten Bergrennsport. Ende April letzten Jahres dann die Prämiere, die es so noch nicht gab. Die Fahrzeugkarosserie des bekannten orangenen VW Scirocco wurde modifiziert und erstrahlt in neuen Farben. Die Fans bekamen das typischen weiß-rot zu Gesicht, das historische Scirocco-Spiess-Design aus den 1970ern. In Schotten fand das schon lang ersehnte Rollout statt. Der Fahrer Erwin Buck startet mit einem neuen Motor in die Saison – powered by Spiess. Als Motor kam ein aktuelles VW Formel 3 Aggregat zum Einsatz, welches für die 1600er Klasse und den Einsatz am Berg im Hause Spiess modifiziert wurde. Die Kombination Buck-Spiess sorgte vom Start weg für Furore und der ersten Klassensieg konnte bereits beim dritten Saisonlauf, dem Wolsfelder Bergrennen gefeiert werden. Kaum zu Topen, fiel dann die Jahresbilanz 2019 aus: Meister des KW Berg Cup International bis 1600ccm, 5. Platz KW Berg Cup Gesamtwertung, Vize-Meister des DMSB Berg Cup für Tourenwagen und mit Rang 3 ein Podiumsplatz in der Deutsche Automobil-Bergmeisterschaft. Zurück zu den Ursprüngen, wo alles begann: dem Bergrennen, lautet auch dieses Jahr der Slogan des weltbekannten Motorenbau-Unternehmens aus der schwäbischen Ditzingen. Vor über 50 Jahren startete die Karriere des Firmengründers Siegfried Spiess am Berg. Auch in der […]

KW Berg-Cup Kalender 2020 fix – alle Deutschen Veranstalter an Bord

18. Januar 2020

Die Misere zwischen dem Berg-Cup e.V, als Serienbetreiber des KW Berg-Cup und einigen Veranstaltern aus der Deutschen Bergszene, ist vorerst beigelegt. Quasi auf den letzten Drücker sind nun auch die beiden letzten noch ausstehenden Unterschriften, von den Vertretern des MSC Heilbad Heiligenstadt (Ibergrennen) und der RSG Altensteiner-Oberland (Glasbachrennen) unter die Verträge gesetzt worden. Somit sind alle deutschen Veranstalter an Bord und bilden das Grundgerüst für den Terminkalender mit erstmals 14 Rennen. Neben den neun Bergrennen in Deutschland, trifft man sich einmal in Luxemburg und je zweimal in Österreich und der Schweiz. Überraschender Neuzugang, ebenfalls in letzter Minute, ist das Bergrennen St. Urban – Simonhöhe in Kärnten, gelegen 240 km von der Deutschen Grenze bei Salzburg. In allerletzter Minute, quasi um fünf vor zwölf, haben sich der KW Berg-Cup und der MC Heilbad Heiligenstadt für die Saison 2020 einigen können. Unter anderem durch die großzügige Unterstützung eines Sponsors konnte das Organisationsteam rund um Sascha Herz den Vertrag unterzeichnen. „Im Jubiläumsjahr 2020 sind am Iberg wieder alle Rennserien mit an Bord und versprechen ein brillantes Teilnehmerfeld“, bestätigt der sonst in der Berg DM aktive Formel 3-Pilot. Auch die Mannen vom Rennsteig haben nun eingelenkt und somit ist der KW Berg-Cup auch beim einzigen deutschen Lauf zur Berg-Europameisterschaft, beim ADAC Glasbachrennen vom 12.-14. Juli präsent. Im Rahmen von weiteren Gesprächen zwischen allen Veranstaltern und dem Berg-Cup e.V., die im Anschluss an die DMSB-Veranstaltertagung am 8. Februar in Frankfurt anberaumt sind, wird an einem tragfähigen Konzept gearbeitet um die weitere Zusammenarbeit sicherzustellen. Unterdessen wurde das neue, von Thomas Hoffmann konzipierte Online-Einschreibeportal für alle drei Rennserien des Berg-Cup e.V. geöffnet. Zu finden ist dies auf der Webseite www.berg-cup.de über den Menüpunkt „Einschreibung“. „Wir sind auf den Praxistest schon sehr gespannt“, freut sich Berg-Cup Vorstand Uli Kohl. „Und natürlich darauf, wer in der Internationalen Serie (IS) KW Berg-Cup, im KW Berg-National und im NSU-Bergpokal 2020 dabei sein wird“. Bis 31. Januar 2020, also unter einem sportlichen Zeitplan, bleibt das Portal geöffnet. „Danach geht es mit Vollgas an die Produktion des Berg-Cup Magazins, das bereits bis Ende Februar fertig sein soll“, so Kohl weiter. Da das anvisierte Datum Mitte Januar nun vorbei ist, hier das endgültige Meisterschaftsprogramm: 25./26. April 2020 – 17. ADAC Bergpreis Schottenring (D) 02./03. Mai 2020 – European Hill Race Eschdorf (L) 16./17. Mai 2020 – Bergrennen St. Urban-Simonhöhe (A) 31./01. Mai / Juni 2020 – 58. Wolsfelder ADAC Bergrennen (D) 13./14. Juni 2020 […]

Berg-Cup-Legende Klaus Pfannschmidt mit 86 Jahren verstorben

14. Januar 2020

Wie jetzt erst in Bergrennkreisen bekannt wurde, verstarb bereits am 21. Oktober 2019 der langjährig im Bergrennsport aktive Klaus Pfannschmidt. Der gebürtige Berliner begann mit dem Motorsport im Jahr 1962. Zunächst bestritt der später in Daxweiler im Landkreis Bad Kreuznach lebende Camaro-Liebhaber allerlei Slalom, Rallye und Rundstreckenveranstaltungen bis hin zum 24h-Rennen auf dem Nürburgring. In den 1980er und ´90er Jahren fand er im Bergrennsport seine absolute Leidenschaft und bereicherte mit seinem bulligen 5,8 Liter Chevrolet Camaro Z28 die große Klasse der Gruppe H. Mit diesem 490 PS starken US-Schiff und seinem charakteristischen Schnauzbart war Pfannschmidt einer der Publikumslieblinge der damaligen Zeit und bekannt wie ein bunter Hund. Lange Jahre war der im Alter von 86 Jahren Verstorbene aktives Mitglied des Gruppe H Berg-Cup und des MC Heilbad Heiligenstadt. In den Jahren 2006 und 2007 wechselte der Rheinland-Pfälzer in den Classic-Berg-Cup und beendete danach seine Motorsportaktivitäten unter dem Teamnamen Nieswurz Racing.

Veranstalter auf den Barrikaden – KW Berg-Cup Kalender 2020 weiter vorläufig

11. Januar 2020

Mit der Veröffentlichung des noch vorläufigen Terminkalenders des KW Berg Cup 2020, kommt ans Tageslicht, was schon lange im Untergrund brodelte. Einige Rennveranstalter, meist aus der Deutschen Szene, aber auch ein Österreichischer Veranstalterverein, sind mit den Konditionen des Berg-Cup e.V. zur Vergabe eines Cup-Laufs nicht mehr einverstanden. Lange Zeit spielte man schon mit dem Gedanken die Verträge des Berg-Cup e.V. zu den gegebenen Konditionen nicht mehr zu unterzeichnen. Noch im alten Jahr brachte der MC Heilbad Heiligenstadt den Stein ins Rollen und unterbreitete dem Berg-Cup e.V. ein Gegenangebot. Parallel dazu reagierten drei weitere Orga Teams ähnlich und verweigerten vorerst die Unterschriften unter den Verträgen mit dem Berg-Cup e.V. „So kann es nicht mehr weitergehen“, sagte Christoph Schackmann vom Bitburger Eifel-Motorsportclub, „die Relationen stimmen nicht mehr“. Thomas Bubel vom saarländischen Homburger AC gibt zu bedenken, „dass alle Veranstalter ihre Rennen ehrenamtlich in ihrer Freizeit auf die Beine stellen und es immer schwieriger wird Sponsoren und vor allem Helfer zu akquirieren. Vor allem freiwilligen Helfer zu gewinnen wird mehr und mehr zum Problem, was somit auch zum finanziellen Negativpunkt wird. Denn fehlen die Helfer, muss beispielsweise Personal (Security) teuer eingekauft werden, um behördliche Auflagen sicher zu erfüllen“. Kevin Ferner vom Iberg bringt es auf den Punkt. „Es möchte niemand dem KW Berg-Cup schaden oder ihn kaputt machen, ganz im Gegenteil. Nur die Konditionen für die Veranstalter, die die unternehmerischen Risiken ganz allein tragen, müssen stimmen“. Stein des Anstoßes ist der an den KW Berg-Cup zu entrichtende Poolbeitrag, der in seiner Höhe vielen Rennveranstaltern mittlerweile schmerzlich in der Vereinskasse und dem Budget der Veranstaltung zu Buche schlägt. Ein weiterer Kritikpunkt war und ist das Berg-Cup Magazin, welches von den Veranstaltern über den Multimediabeitrag mitfinanziert wird. Nach Meinung vieler Organisatoren sollte das Magazin, das es seit 1998 in nahezu unveränderter Form gibt, zeitgemäßer in elektronischer und somit kostengünstigerer Form herausgeben oder die Papierausgabe einem völligen Neudesign unterwerfen werden. Im Dezember nahmen die Vertreter der Clubs MC Heilbad Heiligenstadt (Ibergrennen), RSG Altensteiner-Oberland (Glasbachrennen), EMSC Bitburg (Wolsfelder Bergrennen) und des Homburger Automobilclubs (Homburger Bergrennen) eigenständige, mitunter langwierige Verhandlungen mit dem Berg-Cup e.V. auf. Nach zähen Ringen und Zugeständnissen des Rennserienbetreibers haben der EMSB Bitburg und der Homburger AC zwischenzeitlich ihre Unterschriften unter das Vertragswerk gesetzt und haben die Konditionen zumindest für die Saison 2020 akzeptiert. Die beiden Thüringischen Rennen am Iberg und Glasbach konnten sich aktuell noch nicht dazu durchringen. „Wir haben dem Berg-Cup unserer Angebot […]

TCR Hill Climb Serie 2020 – Eine neue Tourenwagenserie soll endlich den Berg erobern

4. Januar 2020

Die Tourenwagen-Kategorie TCR boomt. Neben Welt- und Europameisterschaften gibt es auch zahlreiche nationale TCR-Serien, die äußerst beliebt sind. China, Thailand, Russland, Großbritannien, Portugal, Deutschland und viele andere Nationen führen erfolgreich TCR-Rundstreckenrennen durch. Aber das ist noch nicht alles: Nach einer Verschiebung im vergangenen Jahr soll die TCR 2020 auch den Berg erobern! Auto Sport Schweiz organisiert zusammen mit dem Veranstalter BZ Consult die „ASS TCR Hill Climb Series“ in Europa. Der Wettbewerb ist eine offizielle, von der FIA anerkannte internationale Rennserie. Der Kalender enthält die sechs Veranstaltungen, die schon im Vorjahr nominiert waren. Die Austragungsorte der  einzelnen Rennen in Mitteleuropa, wurden bewusst ausgewählt. Die Läufe ´finden in Ländern statt, in denen eine Affinität zu TCR garantiert ist. Die „ASS TCR Hill Climb Series“ kann zukünftig auf acht Events erweitert werden. Interessierte Fahrer sind eingeladen, sich ab sofort  und bis zum 28. Februar 2020 einzuschreiben. Eine Nachnennung kann bis zum 18. April erfolgen, das für die gesamte Saison oder einzelne Veranstaltungen. Die Einschreibegebühr wurde zwischenzeitlich etwas nach unten angepasst. Zum ersten Nennschluss beträgt diese 3.900 €, bei einer Nachnennung werden 4.800 € gefordert. Die Teilnehmerzahl ist nicht begrenzt. Ziel ist es, in drei bis fünf Jahren bis zu 20 TCR-Fahrzeuge in dieser Serie zu haben. Die folgenden sechs Veranstaltungen sind im Kalender 2020 geplant und von den Veranstaltern genehmigt: 02./03. Mai 2020 – Hillrace Eschdorf (LUX) 30./31. Mai 2020 – Verzegnis (ITA) 20./21. Juni 2020 – CdC Beaujolais (FRAU) 25./26. Juli 2020 – ADAC Hauenstein-Bergrennen (GER) 15./16. August 2020 – CdC St. Ursanne-Les Rangiers (SUI) 19./20. September 2020 – Auto-Bergrennen St. Agatha               (AUT) Infos zur Anmeldung: Die Gesamtzahl der Einschreibungen in der Serie ist nicht begrenzt. Einsendungen für nur einen Wettbewerb / Gasteintrag sind möglich. Der Fahrer muss seinen Antrag auf Zulassung mindestens zum 18.04.2020 unter Verwendung des vom Serienveranstalter bereitgestellten Formulars „Antrag auf Registrierung“ einreichen. Der vollständig ausgefüllte und unterschriebene Antrag ist an folgende Adresse zu senden: ASS TCR Hill Climb Serie c/o Auto Sport Schweiz Koenizstrasse 161 CH-3097 Liebefeld Schweiz Mit der Einreichung des „Antrags auf Registrierung“ erhebt der angegebene Teilnehmer und Fahrer eine Gebühr und ermächtigt den Serienorganisator, in seinem Namen Anmeldeformulare für die Wettbewerbe einzureichen, also sind Einschreibungen und Nenngeldzahlungen bei den einzelnen Veranstaltungen nicht mehr nötig. Die Organisatoren der Serie ASS TCR Hill Climb Series senden eine Blockeintragung. Mit der Anmeldung verpflichten sich jeder Teilnehmer und / oder Fahrer, an allen Wettbewerben teilzunehmen. Anmeldeformular zum herunter […]

KW Berg-Cup auch 2019 auf der Essen Motor Show präsent

27. November 2019

Das ist dann schon der zwölfte aufeinanderfolgende Auftritt des KW Berg-Cups auf der Essen Motor Show. Letztes Jahr war der Stand der populären Berg-Rennserie auf der EMS – so das Kürzel für die wohl größte und bedeutendste Messe ihrer Art in Europa – vom Rand mehr in die Mitte der Halle 5 gerutscht. Dort ist er auch aktuell zu finden, B24 ist die Nummer dazu. Nach Ansicht des „Berg-Cup Messe-Managers“ Manfred Schulte und der den Stand betreuenden Mitglieder, hat das für noch mehr Aufmerksamkeit und Interesse der EMS-Besucher gesorgt. „Weil wir am neuen Standort über mehr Platz verfügen, gibt es dieses Jahr dort sogar drei Fahrzeuge zu bewundern“, freut sich Berg-Cup Präsiden Uli Kohl. Eines davon ist das Siegerauto aus dem NSU-Bergpokal, der von Steffen Hofmann und Jörg Davidovic pilotierte NSU TT RPM. Der VW Golf 2 16-Ventiler von Sarp Bilen wird nicht nur den KW Berg-Cup Stand bereichern, sondern am ersten Messesamstag (30.11.) live ab 14:30 Uhr in der Motorsportarena Demorunden drehen. Im Rahmen dieses Auftritts werden auch die drei Berg-Cup e.V. Rennserien präsentiert und Sarp interviewt. „Unser drittes Ausstellungsstück ist der brandneu aufgebaute BMW 2002 von Mario Minichberger, der in seiner Optik der früheren Gruppe 5 entspricht und dessen weiter verbesserter Formel 2 Motor deutlich über 300 PS Leistung abgibt“. Insgesamt wird am Stand B24 Werbung und Öffentlichkeitsarbeit nicht nur für den KW Berg-Cup betrieben, sondern für den vielfältigen Bergrennsport in seiner Gesamtheit. Der auf der EMS aus seinem Nischendasein geholt und großem Publikum gezeigt wird. Betreut wird der Gesamtauftritt wie immer von kompetenten Ansprechpartnern. Am ersten Messe-Wochenende steht freitags und samstags zusätzlich auch Uli Kohl, der Präsident und permanente Streckensprecher des Berg-Cup e.V., für alle Fragen und Anregungen rund um die Themen Bergrennen, KW Berg-Cup und NSU-Bergpokal bereit. Die Essen Motor Show läuft 2019 vom 30. November bis zum 8. Dezember, der mit erhöhten Preisen verbundene Previewday ist der 29.11. An diesem sowie samstags und sonntags ist die Messe von 9 bis 18 Uhr geöffnet, an den Wochentagen geht’s jeweils ab 10 Uhr los. Das Tagesticket für Erwachsene kostet an der Tageskasse 16 Euro (Previewday 28 Euro). Wer den Kauf vorab unter www.essen-motorshow.de per Internet tätigt kann einen Euro sparen und braucht sich nicht vor den Kassen in die Schlangen stellen. Außer den Standard-Karten gibt es weitere Angebote, wie zum Beispiel am 02.12. den Girlsday oder an den Wochentagen ab 15 Uhr Nachmittags-Tickets zu sehr günstigen Preisen. […]

André und Björn Wiebe gewinnen in St. Agatha den KW Berg-Cup 2019

26. September 2019

Das vorletzte der insgesamt 13 Rennen zur Internationalen Serie KW Berg-Cup hat so richtig Laune gemacht. Der MSC Rottenegg und seine Mannschaft rund um ihren Organisationsleiter Markus Altenstrasser hatte am Wochenende (21./22.09.) alles im Griff. Eine riesige Kulisse von gut 10.000 Besuchern gab dem „NOBLEND Automobil Bergrennen Esthofen – St. Agatha“ einen würdigen Rahmen. Die Fans wurden bei angenehmen Herbstwetter vom sportlichen Geschehen auf der 3,2 Kilometer langen, flüssig-schnellen Piste, die zwischen Passau und Linz in der Nähe der Schlögener Donauschlinge in Oberösterreich zu finden ist, mitgerissen und bestens unterhalten. Die positive Stimmung förderte auch einen neuen Tourenwagen-Streckenrekord und weitere Höchstleistungen zutage. Davidovic und Hofmann gewinnen erneut den NSU Pokal Unter den insgesamt 153 Startern hielt sich die 42 Fahrzeuge starke Delegation des Internationalen KW Berg-Cups und des NSU-Bergpokals hervorragend, ihre aktiven Fahrer durften trotz harter Konkurrenz mehrere Klassensiege und viele weitere Top-Platzierungen feiern, die sich auch auf die Meisterschaftsstände auswirkten. Im NSU-Bergpokal, der erstmals in St. Agatha dabei war und dort super ankam, machten die aktuellen Leader Steffen Hofmann / Jörg Davidovic durch den Sieg von Steffen den Sack endgültig zu, sie haben ihren fünften gemeinsamen Gesamterfolg jetzt sicher in der Tasche. In der Klasse bis 1150 Kubik setzte sich der erst 23-Jährige Niederbayer Tobi Mayer mit seinem VW Polo 16V souverän durch. Die Abteilung bis 1400 Kubik stand ganz im Zeichen des neuen Deutschen Automobil-Berg-Meisters Hansi Eller, der den VW Minichberger Scirocco 1 16V zu seinem achten Saison-Klassensieg fuhr. Bei den 1600ern sahen sich die KW Berg-Cup-Aktiven sehr harter österreichischer Konkurrenz gegenüber, die aber kein Mittel gegen den entfesselt agierenden Erwin Buck und dessen VW Spiess Scirocco 16V fand. Auch die 2-Liter-Abteilung erlebte einen KW Berg-Cup-Fahrer auf der obersten Stufe des Siegerpodests. Mit einem Gala-Auftritt konnte sich Thomas Strasser, der KW Berg-Cup Gesamtsieger von 2018, im VW Minichberger Scirocco 1 16V diese Position sichern. Auf Platz zwei beendete Björn Wiebe im Renault Clio BTCC seinen St. Agatha-Trip. Damit krönte sich der 32-Jährige zusammen mit seinem drei Jahre jüngeren Bruder André im Team zum dritten Mal nach 2016 und 2017 zum KW Berg-Cup Gesamtgewinner. Schagerl übertrumpft Plasa-Rekord Da in Österreich oberhalb von 2000 Kubik nur mehr eine einzige, mit Super-Boliden gefüllte Klasse ausgeschrieben wird, hatten die KW Berg-Cup-Asse, die mit einer Ausnahme über maximal 3 Liter Hubraum verfügten, naturgemäß einen schweren Stand. Nichtsdestotrotz powerten sich im 26-Wagen-Feld zwei KW Berg-Cup’ler unter die Top-Ten: Günter Göser schaffte im Opel Kadett […]

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