Saisonvorschau NSU Bergpokal 2022

21. Februar 2022

Kommen wir nun zum NSU Bergpokal. 17 NSU Rennfahrer teilen sich in diesem Jahr 14 Renn NSUs und werden wieder heftig um Punkte und Pokale kämpfen. Neben den Cracks an der Spitze wie Jörg Davidovic, Uwe Schindler, Christian Hindmash oder Thomas Krystofiak und Andreas Reich bereichert auch Jörg Höber wieder das Fahrerfeld und wird einiges daran setzen das Podium zu erstürmen! Zwei Neulinge stehen in den Starterlisten, zum einen Jannik, der jüngste Spross der bekannten Rennfahrer Familie Hofmann, der sich das Cockpit mit Jörg Davidovic teilt und zum anderen Sascha Sieber, der auf dem schnellen NSU TT von Christoph Schwarz unterwegs sein wird und genau mit ihm natürlich ein Team bildet! Na das hört sich doch erst einmal spannend an. Weiter spannend dürfte es in der Klassik-Wertung einhergehen, in der die Hatz um Pokale und schnelle Zeiten endlich eine Fortsetzung finden dürfte. Mit Michael „Mike“ Vogel, Volker Angelberger, Roman Szott, Michael Carell, Bernd Wallstein und Walter Voigt stehen hier sechs schnelle Piloten in der Einschreibliste. Besonders freuen sich die Insider darüber, den Spiess NSU TT von Walter Voigt wiederzusehen. Der Immobilienmakler von der Mosel wird wohl einerseits im bekannten VW Polo 16 V unterwegs sein, parallel aber auch in der klassischen Wertung des NSU Bergpokals. Das alles ist noch nicht das Ende der Fahnenstange, denn Uwe Schäf, Ende der Achtziger Jahre einer der Mitgründer des NSU Cups, wird genauso voll auf das Gas treten, wie Frank Kleineberg auf seinem bekannt schnellen NSU 1300 TT, der immer für Überraschungen in der Zeitenjagd zu haben ist. Text: Frank Altstädt, Foto: Henri Schwirtz

Top-Einschreibeergebnis zum KW Berg-Cup und NSU-Bergpokal 2022

17. Februar 2022

Insgesamt 139 Fahrerinnen und Fahrer auf 120 Autos sind die überaus erfreuliche Bilanz am Ende der Einschreibefrist zum 15. Februar 2022 – 24 Uhr. Das gibt Anlass zu Optimismus für den gesamten Bergrennrennsport in Deutschland, beweist die ungebrochene Beliebtheit der Bergrennserien des Berg-Cup e.V. und lässt auf eine ungetrübte, ja tolle und spannende Saison hoffen. Denn fast alles, was im „Hill Climbing“ Rang und Namen hat, ist in der Teilnehmerliste vertreten, gemixt mit interessanten Neuzugängen auf zum Teil bestens bekannten Fahrzeugen. Kommt es zu den jetzt anlaufenden Coronalockerungen, werden viele Veranstalter wieder in der Lage sein, ihre Veranstaltungen im wahrsten Sinne des Wortes „hochzufahren“. Vor den Akteuren des Cups liegt ein forderndes Programm von elf Bergrennen in Deutschland, Österreich und der Schweiz sowie – zumindest für diejenigen Teilnehmer, die sich dafür entschieden haben – zwei Fastest-Lap-Wettbewerben auf Rundstrecken. Auftakt dafür ist in Hockenheim am 26. und 27. März, der erste Gipfelsprint steht mit dem 17. Int. ADAC Bergpreis Schottenring vom 22. bis 24. April im Terminkalender. Hier ein kurzer Blick auf die Hitlisten der einzelnen Klassen. Die 2-Liter-Abteilung der gemeinsam gewerteten Gruppen H/FS/E1 liegt mit 28 Autos auf der Spitzenposition, gefolgt von 23 1400er-Rennern sowie 15 Fahrzeugen mit einem Hubraum von über 2000 bis 3000 Kubikzentimetern. Stark präsentiert sich der NSU-Bergpokal. 17 Fahrer teilen sich auf 13 TT und einen 1200C auf. Sechs der „Prinzen“ fahren um den Lorbeer der Klassik-Wertung. Da wir gerade das Thema Sonderpokale angeschnitten haben: Im Gesamt-Teilnehmerfeld sammeln acht Fahrer Punkte für die Gentleman Challenge, elf bis zu 27-jährige bewerben sich um die Youngster-Krone, 24 Berg-Cup’ler mischen in der KW 8V-Trophy mit und 26 Neu- oder Wiedereinsteiger „matchen“ sich um die Ehre des besten Rookies. Der absolute Hit ist aber die neu geschaffene Hill & Track Challenge, für die stolze 42 Nennungen eingegangen sind. Das Konzept mit seiner Mischung aus Spaß auf der Rundstrecke und drei Gipfelsprint-Top-Ergebnissen ist super angekommen. Vielleicht hat die neue Sub-Wertung ja auch zum Anstieg der Einschreibungen in der E1 über 3000 Kubik geführt. Unter deren 10 Boliden tummeln sich drei waschechte GT3-Renner sowie drei kraftstrotzende Allrad-Turbos, eingerahmt von vier weiteren PS-Monstern. Und wer weiß, vielleicht bekommt die beeindruckende Besetzung ja sogar noch Zuwachs. „Die Ausschreibungen unserer Serien gestatten es jedenfalls, auch nach dem Einschreibeschluss noch teilnahmewillige Fahrer und Teams aufzunehmen“, sagt Berg-Cup Oberhaupt, Serienmanager und Streckensprecher Uli Kohl. „Allerdings funktioniert dies dann nicht mehr über das Online-Portal, sondern über unseren Sportleiter […]

Virtuelle Berg-Challenge und ADAC SimRacing Berg-Cup in den Startlöchern

3. Februar 2022

Die freien Test- und Einstellfahrten für den Saisonstart in der Röttele Berg-Challenge by GTR4u.de, der virtuellen Bergmeisterschaft „Made in Germany“, sind bereits angelaufen. Für den Auftakt der neuen, zwanzig  Läufe umfassenden Online-Meisterschaftssaison, hat man sich für den Abend des 14. Februar 2022, die Serpentinen von Arona auf der spanischen Ferieninsel Teneriffa entschieden und den Citroen DS3 WRC 2015 als quirligen und bisweilen zickigen Rennuntersatz. Einsteiger, Gastfahrer (bis zu zwei Rennen ohne Einschreibung) und Meisterschaftsaspiranten sind jederzeit willkommen. Benötigt wird weiterhin eine Registrierung im GTR4u-Forum und die Spieleplattform Assetto Corsa, nun in Verbindung mit dem vorteilhaften Content Manager. Erstmals heißt es für alle die um die Röttele Berg-Challenge fahren möchten, die Einschreibeliste ist offen! Fest eingeschriebene Gamer erhalten dann ihre Meisterschaftspunkte pro Lauf. Wem die 20 Rennabende von Mitte Februar bis kurz vor Weihnachten zu viel sind, dem empfiehlt sich der ADAC SimRacing Berg-Cup 2022, in seiner zweiten Saison. Hier gilt es elf virtuelle, rein deutsche Bergpisten zu bezwingen,  die genauso auch mit der Röttele Challenge gekoppelt sind. Über die ADAC-SimRacing Webseite ist ab sofort die Einschreibung auch hier möglich, in Verbindung mit einer kleinen Einschreibegebühr von 10€. Dann kann´s auch schon losgehen. Erster Lauf im ADAC-Cup „steigt“ dann am 14. März 2022 auf der virtuellen Strecke „Bergpreis Schotten“. Alle Starter müssen hier mit einem potenten Osella FA 30 V8 zurechtkommen. „Ein und dasselbe Rennfahrzeug für alle“ ist weiterhin die Devise dieses Meisterschaftsformats. Nur die Strecken unterschieden sich, und hier bietet sich die komplette Palette an Streckentypen, wie sie auch in Wirklichkeit von den Aktiven geschätzt wird. Die Termin-, Strecken- und Fahrzeugkombinationen für die Röttele Berg-Challenge by GTR4u.de und des ADAC SimRacing Berg-Cup, wurde bereits vor kurzem veröffentlicht. Immer an Montagen beginnen der Rennabende ab 19 Uhr mit den Trainingsläufen. Rennstart ist dann jeweils um 19 Uhr 30. Je nach Starterzahl und Strecke, werden pro Rennabend in der Regel vier, oder bis zu 5 Wertungsläufe gefahren, wobei die langsamste Zeit gestrichen wird. Bis zum 15. Platz gibt es Zähler für die Jahresendwertung und erstmals schüttet die GTR4u-Organisation jeweils kleine Preisgelder an die Top-3 Piloten aus. Das kann sich bis zum Saisonende ganz schön summieren. Analog zu den Vorjahren, sind alle Rennen über den eigenen YouTube-Livestream-Kanal im Internet zu sehen und kommentiert. Der ein oder andere prominente Gast wird dabei die Moderatoren Thomas „Tom“ Schmid und Tim Röttele mit interessanten Geschichte aus dem Rennsport unterstützen. Röttele und Schmid sind es auch, die […]

Das KW Berg-Cup und NSU-Bergpokal-Einschreibeportal ist offen!

29. Januar 2022

Die Uhr tickt, der anvisierte Saisonstart auf den Berg- und sonstigen Rennstrecken rückt näher. Die Verantwortlichen des Berg-Cup e.V. hoffen auf möglichst viele Gipfelstürmer die sich in den KW Berg-Cup und den NSU-Bergpokal einschreiben. Das funktioniert über die Homepage des KW Berg-Cups. Geöffnet bleibt das Einschreibeportal bis zum 15. Februar 2022. Wie es sich jedoch, gerade mit den Bergveranstaltungen verhält, bliebt auch im dritten Jahr der Pandemie offen. Ein hundertprozentiges „Go!“ kann in diesen Wintertagen noch kein Veranstalter sicher ausrufen. Wenn nötig gibt der KW Berg-Cup Sportleiter Wolfgang Glas Hilfestellung beim Handling der elektronischen Formulare, beantwortet gerne Fragen dazu. „Es macht mir echt großen Spaß mit den Aktiven im Kontakt zu sein, ich freue mich jedes Jahr aufs Neue darauf. Auch wenn das in der Endphase des Einschreibezeitraums schon stressig werden kann, weil ein Großteil – warum auch immer – bis zur sprichwörtlich letzten Minute mit seiner Bewerbung um die Teilnahme wartet. Aber das ist halt Teil des Spiels“ erzählt Glas. Und ergänzt lachend: „Vielleicht sollten wir in Zukunft einen Frühbucher-Bonus einführen.“ Darüber kann man sicher nachdenken. 2022 gibt es den allerdings noch nicht, dafür aber zum x-ten Mal stabile Beiträge für die Teilnehmer. Nachzulesen gibt es diese und natürlich alles Wissenswerte zu den aktuellen Rennserien des Berg-Cup e.V. im Downloadbereich in den jeweiligen Ausschreibungsentwürfen. Die sind zurzeit beim DMSB in Frankfurt zur Prüfung vorgelegt. Bis zur endgültigen Genehmigung sind sie daher noch als vorläufig und inoffiziell zu betrachten. Aber Änderungen im größeren Umfang erwartet das Berg-Cup Orga-Team nach sehr konstruktiven Vorgesprächen nicht mehr. Insgesamt alles beim Alten, ohne Neuerungen? Hm, ein klares „Jein“ dazu! Aufbauend auf die in der Saison 2021 gewonnen Erfahrungen, verbunden mit der Hoffnung auf ein Abflauen oder zumindest vernünftiges mögliches Arrangieren mit der leider noch immer allgegenwärtigen Corona-Pandemie, sind der KW Berg-Cup und der NSU-Bergpokal wieder reine Berg-Rennserien geworden. Beide im vom DMSB sensationell runderneuerten Status National A Plus. Der ebnet im Klartext den Weg zu zwei Rennen in Nachbarländern, zur Serien-Teilnahme mit Nationalen A-Lizenzen und zur Serien-Mitwertung von Nicht-DMSB-Lizenznehmern. Genau betrachtet sind KW Berg-Cup und NSU-Bergpokal jetzt Internationale Serien in einem leicht beschnittenem Format. Zu den schon erklärten Vorteilen gesellen sich noch weitere, die nicht unerheblich sind. Wie beispielsweise ein geringerer Aufwand für Teilnehmer, Veranstalterpartner und Serienorganisatoren. Eine echte Win-win-Situation für alle Beteiligten also. Puh, keine Fastest-Lap-Wettbewerbe auf Rundstrecken mehr? Das werden alle diejenigen fragen, die dieses Format lieben gelernt haben. Keine Angst, es […]

Termine 2022: KW Berg-Cup mit NSU Bergpokal

11. Januar 2022

Die Organisatoren der Serien KW Berg-Cup und NSU-Bergpokal freuen sich den endgültigen Kalender, mit elf Rennen zu präsentieren. Aus diesem Angebot gehen die acht punktbesten Resultate pro Fahrer oder Team in die Jahresendwertung ein. Apropos Wertungen: die KW 8V-Trophy, die Ravenol Youngsters und Rookies, die Gentleman Challenge sowie die NSU-Klassik-Wertung soll es weiterhin geben. Die Öffnung der Einschreibelisten erfolgt noch im Laufe des Januars. Spätestens dann wird auch eine zusätzliche KW Berg-Cup Variante als völlig eigenständige Serie präsentiert, die den Arbeitstitel „Hill & Track“ trägt. Mit dieser möchte der Berg-Cup e.V. allen von den Fastest-Lap Events der Saison 2021 begeisterten KW Berg-Cup’lern erneut zweimal die Möglichkeit bieten, auf bekannten Rennstrecken nach bewährtem Muster zu sprinten. Damit dies nicht zu einer reinen Circuit-Racing-Angelegenheit wird, werden drei Bergrennen in drei Ländern angehängt. Der angedachten „KW Euro Berg-Cup“ wird auf 2023 verschoben. 23./24. April 2022 – ADAC Bergpreis Schottenring 05./06. Juni 2022 – Wolsfelder ADAC Bergrennen 11./12. Juni 2022 – ADAC Glasbachrennen 25./26. Juni 2022 – ADAC Ibergrennen Heiligenstadt 09./10. Juli 2022 – Homburger ADAC Bergrennen 30./31. Juli 2022 – ADAC Hauenstein Bergrennen Rhön 06./07. August 2022 – Osnabrücker ADAC Bergrennen 27./28. August 2022 – Bergrennen Oberhallau (CH) 10./11. September 2022 – AvD Bergrennen Eichenbühl 24./25. September 2022 – Auto-Bergrennen St. Agatha (A) 01./02. Oktober 2022 – ADAC Bergrennen Mickhausen KW Berg-Cup „Hill & Track“ 2022 25.-27. März 2022 – Hockenheim „Preis der Stadt Stuttgart“ (IDM-Variante) 13.-15. Mai 2022 – Oschersleben „Preis der Stadt Magdeburg“ Foto: Henri Schwirtz

KW Berg-Cup trotz Pandemie bei der Essen Motor Show präsent

28. November 2021

Besondere Jahre erfordern besondere Konzepte. Das gilt auch für den Auftritt des KW Berg-Cups auf dem PS-Festival Essen Motor Show, dass sich 2021 selbst als „Limited Edition“ bezeichnet. Die Motorsportarena, in der die Aktiven des KW Berg-Cups seit 2008 mit ihren engagierten Präsentationsfahrten für viele staunende Gesichter gesorgt haben, bleibt leider geschlossen. Und da seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie ohnehin alles anders und in der Regel auch nicht einfacher organisierbar ist, stand das Messe-Engagement des KW Berg-Cups auf dem internen Prüfstand, wurde nach Alternativen zum bisherigen großen Auftritt mit mehreren Fahrzeugen gesucht. Die Lösung wurde in einem Gespräch mit unserem Titelsponsor KW Automotive gefunden, der den Berg-Cup jetzt direkt zu sich in die Halle 3 holt. An einer Ecke des Merchandising-Standes wird der spektakuläre BMW Z4 GT3 von Bernhard Permetinger präsentiert, mit dem der Österreicher im Juli beim KW Berg-Cup Fastest-Lap-Wettbewerb in Hockenheim souverän den Gesamtsieg eingefahren und danach weitere absolute Top-Erfolge bei Bergrennen geholt hat. Direkt neben dem bayrischen Edel-Renner stellt KW dem Berg-Cup eine Theke und eine kleine Sitzgruppe zur Verfügung. Dort sind speziell an den Messewochenenden Ansprechpartner des KW Berg-Cups anzutreffen. Hauptsächlich wird dies Vizepräsident Markus Goldbach sein, für den die Essen Motor Show ein echtes Heimspiel ist. Vom 26. bis zum 28. November bekommt er Unterstützung von Präsident Uli Kohl. Beide freuen sich auf viele Besucher und interessante Gespräche. „Wir sind total happy darüber, dass wir dank der großartigen Unterstützung von KW den Bergrennsport, unseren Club und unsere Berg-Rennserien dem Messepublikum näher bringen dürfen“ sagen beide übereinstimmend. Die Essen Motor Show 2021 begann am 26. November mit einem Previewday. Am Abend des 5. Dezember schließt sie ihre Pforten. Alle Infos zur Ausstellung gibt es unter www.essen-motorshow.de zu finden. Dort können auch die Tickets, die es in diesem Jahr ausschließlich online gibt, erworben werden. Text: Uli Kohl

Nachruf Wolfgang Spahr

15. November 2021

Plötzlich und völlig unerwartet ist in diesen Tagen der langjährige Slalom- und Bergrennspezialist Wolfgang Spahr im Alter von 66 Jahren verstorben. Spahr gehörte der Heilbronner Motorsportszene um Thomas Claus, Willi Steinbach, Eberhard Dettmann und Co an. Schon seit den 1990er Jahren war Spahr gleichermaßen im Slalomsport und dem Bergrennsport am Start. Früher auf Opel und im neuen Jahrtausend ausschließlich auf der Marke BMW bereicherte er die Gruppe G und später die Gruppe H des KW Berg-Cup und der Deutschen Slalom-Meisterschaft. In den letzten Jahren überließ er mehr und mehr das Steuer des BMW E30 seinem Sohn Patrick. Die Trauerfeier mit anschließender Urnenbeisetzung findet am Freitag, den 19. November 2021, um 14 Uhr auf dem Friedhof in 74382 Neckarwestheim statt. Ein Kondolenzbuch liegt auf. BiD möchte der Familie das aufrichtige Beileid aussprechen. R.i.P. Wolfgang

MSC Rund um Schotten plant Sportjahr 2022 – Bergrennen als Auftakt

11. November 2021

Im kommenden Jahr 2022 möchte der MSC Rund um Schotten e.V. im ADAC und VFV wieder voll durchstarten. Neben den traditionellen Veranstaltungen soll auch eine in die Zukunft weisende Veranstaltung ein drittes Standbein des Clubs werden. Traditionell startet der hessische Club mit dem Int. ADAC Bergpreis Schottenring für Tourenwagen und GT, dessen 17. Auflage vom 22.-24. April 2022 nach 2 Jahren Corona-Pause endlich wieder starten soll. „Neben dem Bergrennen und der GLP planen wir 2022 erstmals maximal 10 Elektroautos an den Start zu bringen, die ebenfalls eine GLP-Prüfung fahren soll“, so die Vereinsführung. Weitergehende Gespräche hierzu laufen allerdings noch. Am 3. Augustwochenende ist die zweite Großveranstaltung des Jahres geplant, nämlich der 32. Int. ADAC/VFV Schottenring Historic Grand Prix, der am 20./21. August 2022 ausgetragen werden soll. Der Grand Prix wurde um den Namen „Historic“ erweitert, um damit noch mehr zu zeigen, dass hier Historisches Kulturgut aus mehreren Jahrzehnten auf den Stadtkurs in Schotten zu sehen ist. Getreu dem seit 2019 gültigen Clubmotto „Tradition bewahren – Zukunft gestalten – seit 1925“ wird der MSC im Herbst 2022 ein gänzlich neues Parkett betreten. Nachdem zwei Teams des Clubs im September 2021 beim ecoGP „Schauinsland“ in Freiburg teilgenommen haben, einem 24 Std. Wettbewerb für reine Elektroautos, planen die MSC´ler dies auch in Schotten durchzuführen und dafür sowohl den Stadtkurs als auch die komplette alte Rennstrecke zu nutzen, beim ecoGP „Rund um Schotten“. Zwei Jugendmotorradturniere im Frühjahr und im Sommer 2022 sollen der erfolgreichen MSC Jugend Gelegenheit geben, am Clubheim Engler-Haus, auf sich aufmerksam zu machen. Damit die Schottener auch immer gut ausgebildete Sportwarte haben, planen federführend Sportleiter Alexander Hirth und Schatzmeister Timo Neumann, erneut eine Ausbildung zum Sportwart der Streckensicherung anzubieten, voraussichtlich im Februar 2022.

Aufgalopp fürs Bergrennen 2022 – MSC Rhön veranstaltet DMSB-Slalom

19. Oktober 2021

Der MSC Rhön möchte als Veranstalter nicht weiter außer Übung kommen. Da es wohl bereits Entzugserscheinungen, wegen des erneut abgesagten Hauenstein-Bergrennens gab, entschloss man sich von Seiten des Vorstands und der Rennleitung vor dem Winter noch einen DMSB-Clubslalom auf der Hauensteinstraße auszurichten. Am kommenden Sonntag, den 24. Oktober werden in der Rhön die Motoren zum Saisonabschluss 2021 angelassen. Entlang einer 1.300 Meter langen Strecke sind Zuschauer erlaubt. Gebündelt in Wertungsgruppen, beginnt der DMSB-Slalom um 8 Uhr 30 mit der Gruppe G. Es werden jeweils ein Trainingslauf und zwei Rennläufe gefahren. „Wir haben Anmeldungen von 91 Startern“, so Michael Prinz vom MSC Rhön. „Gemeldet haben auch vom Bergrennen bekannte Aktive, wie Edi Bodenmüller, Sabine Röck, Stefan und Sophia Faulhaber, Simon Markert und Michael Dandl“. Der MSC-R sorgt zudem fürs leibliche Wohl. Die 3G-Regeln entfallen aktuell.

Erwin Buck als KW Berg-Cup Gesamtsieger zum Masters

28. September 2021

Beim grandiosen Berg-Finale in St. Agatha (Oberösterreich) reicht dem VW Spiess-Scirocco-Piloten Erwin Buck der zweite Klassenplatz zu seinem ersten Titelgewinn. Die Teams Jürgen Plumm / Lars Bröker (Mitsubishi Lancer Evo 9) und Armin Ebenhöh / Tobias Mayer (VW Minichberger-Scirocco 16V) fahren auf die Gesamt-Ränge zwei und drei. Das Finale der 33. KW Berg-Saison war grandios. Der MSC Rottenegg, Veranstalter des „NOBLEND Automobil Bergrennen Esthofen – St. Agatha“ (24.-26.09.), hat sein Ziel zu 100 Prozent erreicht. So, wie es Organisations-Chef Markus Altenstrasser bei der zuvor stattgefundenen Pressekonferenz benannt hatte: „Nach dem Passieren der Eingangskontrollen soll unsere Veranstaltung für alle ein Event zum Wohlfühlen sein. Familiär und freundlich, gepaart mit Action und spannendem Sport.“ Zu diesem Paket passten das Kaiserwetter und die gigantische Zuschauerkulisse hervorragend. Im Rahmen der Rückführungen durften sich die Fans sogar die 3,2-Kilometer-Piste mit den Rennautos teilen. Mehr an Nähe und Emotionen geht nicht, es sind Gänsehaut erzeugende Momente. Diese dürften die Erfolgreichen im 180-Starter-Feld, zu dem der KW Berg-Cup inklusive NSU-Bergpokal 52 Autos beigesteuert hatte, noch eine Spur intensiver genossen haben. Allen voran natürlich die eingangs genannte Podestbesetzung der Gesamtwertung. Die – wie alle Teilnehmer – großen Bergrennsport zelebriert haben. „Wir sind hier um zu gewinnen“ hatte Erwin Buck vor dem Rennen seine Marschrichtung ausgegeben. Was in seiner Klasse der verbesserten Tourenwagen bis 2000 Kubik mit ihren 34 Startern äußerst schwierig ist. Am Ende war es ein sicherer zweiter Rang, mit dem der 51-jährige selbständige Maler- und Lackierermeister von der Schwäbischen Alb seinen ersten KW Berg-Cup Top-Erfolg absicherte und in knapp zwei Wochen beim FiA Hillclimb Masters seine Rennserie vertreten wird. Jürgen Plumm und Armin Ebenhöh stürmten in ihren Klassen jeweils zum Sieg. Am Ende der aus drei „Fastest Lap“ Sprintwettbewerben auf Rundstrecken sowie den Bergrennen Osnabrück, Oberhallau (CH) und St. Agatha bestehenden 33. KW Berg-Cup Saison sicherte sich Marcel Gapp (BMW M3 E36) Rang vier im Gesamt-Ranking vor dem Team Thomas Strasser und Hansi Eller auf VW Minichberger-Scirocco 16V, mit dem Thomas den St. Agatha-2-Liter-Klassenerfolg holte. Die Sonderwertung KW 8V-Trophy sicherte sich Norbert Wimmer (BMW 2002), den NSU-Bergpokal gewann Uwe Schindler vor Thomas Krystofiak und Christian Hindmarsh sowie Volker Angelberger, der zudem die NSU-Bergpokal Klassik-Wertung für sich entschied. Ganz hervorragend haben KW Berg-Cup Teilnehmer auch in den DMSB-Prädikaten abgeschnitten. Armin Ebenhöh errang nach 2015 und 2018 zum dritten Mal den Titel des Deutschen Automobil-Bergmeisters knapp vor Erwin Buck und Jürgen Plumm. Der DMSB-Berg-Cup der Tourenwagen war die […]

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