KW Berg-Cup trotz Pandemie bei der Essen Motor Show präsent

28. November 2021

Besondere Jahre erfordern besondere Konzepte. Das gilt auch für den Auftritt des KW Berg-Cups auf dem PS-Festival Essen Motor Show, dass sich 2021 selbst als „Limited Edition“ bezeichnet. Die Motorsportarena, in der die Aktiven des KW Berg-Cups seit 2008 mit ihren engagierten Präsentationsfahrten für viele staunende Gesichter gesorgt haben, bleibt leider geschlossen. Und da seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie ohnehin alles anders und in der Regel auch nicht einfacher organisierbar ist, stand das Messe-Engagement des KW Berg-Cups auf dem internen Prüfstand, wurde nach Alternativen zum bisherigen großen Auftritt mit mehreren Fahrzeugen gesucht. Die Lösung wurde in einem Gespräch mit unserem Titelsponsor KW Automotive gefunden, der den Berg-Cup jetzt direkt zu sich in die Halle 3 holt. An einer Ecke des Merchandising-Standes wird der spektakuläre BMW Z4 GT3 von Bernhard Permetinger präsentiert, mit dem der Österreicher im Juli beim KW Berg-Cup Fastest-Lap-Wettbewerb in Hockenheim souverän den Gesamtsieg eingefahren und danach weitere absolute Top-Erfolge bei Bergrennen geholt hat. Direkt neben dem bayrischen Edel-Renner stellt KW dem Berg-Cup eine Theke und eine kleine Sitzgruppe zur Verfügung. Dort sind speziell an den Messewochenenden Ansprechpartner des KW Berg-Cups anzutreffen. Hauptsächlich wird dies Vizepräsident Markus Goldbach sein, für den die Essen Motor Show ein echtes Heimspiel ist. Vom 26. bis zum 28. November bekommt er Unterstützung von Präsident Uli Kohl. Beide freuen sich auf viele Besucher und interessante Gespräche. „Wir sind total happy darüber, dass wir dank der großartigen Unterstützung von KW den Bergrennsport, unseren Club und unsere Berg-Rennserien dem Messepublikum näher bringen dürfen“ sagen beide übereinstimmend. Die Essen Motor Show 2021 begann am 26. November mit einem Previewday. Am Abend des 5. Dezember schließt sie ihre Pforten. Alle Infos zur Ausstellung gibt es unter www.essen-motorshow.de zu finden. Dort können auch die Tickets, die es in diesem Jahr ausschließlich online gibt, erworben werden. Text: Uli Kohl

Nachruf Wolfgang Spahr

15. November 2021

Plötzlich und völlig unerwartet ist in diesen Tagen der langjährige Slalom- und Bergrennspezialist Wolfgang Spahr im Alter von 66 Jahren verstorben. Spahr gehörte der Heilbronner Motorsportszene um Thomas Claus, Willi Steinbach, Eberhard Dettmann und Co an. Schon seit den 1990er Jahren war Spahr gleichermaßen im Slalomsport und dem Bergrennsport am Start. Früher auf Opel und im neuen Jahrtausend ausschließlich auf der Marke BMW bereicherte er die Gruppe G und später die Gruppe H des KW Berg-Cup und der Deutschen Slalom-Meisterschaft. In den letzten Jahren überließ er mehr und mehr das Steuer des BMW E30 seinem Sohn Patrick. Die Trauerfeier mit anschließender Urnenbeisetzung findet am Freitag, den 19. November 2021, um 14 Uhr auf dem Friedhof in 74382 Neckarwestheim statt. Ein Kondolenzbuch liegt auf. BiD möchte der Familie das aufrichtige Beileid aussprechen. R.i.P. Wolfgang

MSC Rund um Schotten plant Sportjahr 2022 – Bergrennen als Auftakt

11. November 2021

Im kommenden Jahr 2022 möchte der MSC Rund um Schotten e.V. im ADAC und VFV wieder voll durchstarten. Neben den traditionellen Veranstaltungen soll auch eine in die Zukunft weisende Veranstaltung ein drittes Standbein des Clubs werden. Traditionell startet der hessische Club mit dem Int. ADAC Bergpreis Schottenring für Tourenwagen und GT, dessen 17. Auflage vom 22.-24. April 2022 nach 2 Jahren Corona-Pause endlich wieder starten soll. „Neben dem Bergrennen und der GLP planen wir 2022 erstmals maximal 10 Elektroautos an den Start zu bringen, die ebenfalls eine GLP-Prüfung fahren soll“, so die Vereinsführung. Weitergehende Gespräche hierzu laufen allerdings noch. Am 3. Augustwochenende ist die zweite Großveranstaltung des Jahres geplant, nämlich der 32. Int. ADAC/VFV Schottenring Historic Grand Prix, der am 20./21. August 2022 ausgetragen werden soll. Der Grand Prix wurde um den Namen „Historic“ erweitert, um damit noch mehr zu zeigen, dass hier Historisches Kulturgut aus mehreren Jahrzehnten auf den Stadtkurs in Schotten zu sehen ist. Getreu dem seit 2019 gültigen Clubmotto „Tradition bewahren – Zukunft gestalten – seit 1925“ wird der MSC im Herbst 2022 ein gänzlich neues Parkett betreten. Nachdem zwei Teams des Clubs im September 2021 beim ecoGP „Schauinsland“ in Freiburg teilgenommen haben, einem 24 Std. Wettbewerb für reine Elektroautos, planen die MSC´ler dies auch in Schotten durchzuführen und dafür sowohl den Stadtkurs als auch die komplette alte Rennstrecke zu nutzen, beim ecoGP „Rund um Schotten“. Zwei Jugendmotorradturniere im Frühjahr und im Sommer 2022 sollen der erfolgreichen MSC Jugend Gelegenheit geben, am Clubheim Engler-Haus, auf sich aufmerksam zu machen. Damit die Schottener auch immer gut ausgebildete Sportwarte haben, planen federführend Sportleiter Alexander Hirth und Schatzmeister Timo Neumann, erneut eine Ausbildung zum Sportwart der Streckensicherung anzubieten, voraussichtlich im Februar 2022.

Aufgalopp fürs Bergrennen 2022 – MSC Rhön veranstaltet DMSB-Slalom

19. Oktober 2021

Der MSC Rhön möchte als Veranstalter nicht weiter außer Übung kommen. Da es wohl bereits Entzugserscheinungen, wegen des erneut abgesagten Hauenstein-Bergrennens gab, entschloss man sich von Seiten des Vorstands und der Rennleitung vor dem Winter noch einen DMSB-Clubslalom auf der Hauensteinstraße auszurichten. Am kommenden Sonntag, den 24. Oktober werden in der Rhön die Motoren zum Saisonabschluss 2021 angelassen. Entlang einer 1.300 Meter langen Strecke sind Zuschauer erlaubt. Gebündelt in Wertungsgruppen, beginnt der DMSB-Slalom um 8 Uhr 30 mit der Gruppe G. Es werden jeweils ein Trainingslauf und zwei Rennläufe gefahren. „Wir haben Anmeldungen von 91 Startern“, so Michael Prinz vom MSC Rhön. „Gemeldet haben auch vom Bergrennen bekannte Aktive, wie Edi Bodenmüller, Sabine Röck, Stefan und Sophia Faulhaber, Simon Markert und Michael Dandl“. Der MSC-R sorgt zudem fürs leibliche Wohl. Die 3G-Regeln entfallen aktuell.

Erwin Buck als KW Berg-Cup Gesamtsieger zum Masters

28. September 2021

Beim grandiosen Berg-Finale in St. Agatha (Oberösterreich) reicht dem VW Spiess-Scirocco-Piloten Erwin Buck der zweite Klassenplatz zu seinem ersten Titelgewinn. Die Teams Jürgen Plumm / Lars Bröker (Mitsubishi Lancer Evo 9) und Armin Ebenhöh / Tobias Mayer (VW Minichberger-Scirocco 16V) fahren auf die Gesamt-Ränge zwei und drei. Das Finale der 33. KW Berg-Saison war grandios. Der MSC Rottenegg, Veranstalter des „NOBLEND Automobil Bergrennen Esthofen – St. Agatha“ (24.-26.09.), hat sein Ziel zu 100 Prozent erreicht. So, wie es Organisations-Chef Markus Altenstrasser bei der zuvor stattgefundenen Pressekonferenz benannt hatte: „Nach dem Passieren der Eingangskontrollen soll unsere Veranstaltung für alle ein Event zum Wohlfühlen sein. Familiär und freundlich, gepaart mit Action und spannendem Sport.“ Zu diesem Paket passten das Kaiserwetter und die gigantische Zuschauerkulisse hervorragend. Im Rahmen der Rückführungen durften sich die Fans sogar die 3,2-Kilometer-Piste mit den Rennautos teilen. Mehr an Nähe und Emotionen geht nicht, es sind Gänsehaut erzeugende Momente. Diese dürften die Erfolgreichen im 180-Starter-Feld, zu dem der KW Berg-Cup inklusive NSU-Bergpokal 52 Autos beigesteuert hatte, noch eine Spur intensiver genossen haben. Allen voran natürlich die eingangs genannte Podestbesetzung der Gesamtwertung. Die – wie alle Teilnehmer – großen Bergrennsport zelebriert haben. „Wir sind hier um zu gewinnen“ hatte Erwin Buck vor dem Rennen seine Marschrichtung ausgegeben. Was in seiner Klasse der verbesserten Tourenwagen bis 2000 Kubik mit ihren 34 Startern äußerst schwierig ist. Am Ende war es ein sicherer zweiter Rang, mit dem der 51-jährige selbständige Maler- und Lackierermeister von der Schwäbischen Alb seinen ersten KW Berg-Cup Top-Erfolg absicherte und in knapp zwei Wochen beim FiA Hillclimb Masters seine Rennserie vertreten wird. Jürgen Plumm und Armin Ebenhöh stürmten in ihren Klassen jeweils zum Sieg. Am Ende der aus drei „Fastest Lap“ Sprintwettbewerben auf Rundstrecken sowie den Bergrennen Osnabrück, Oberhallau (CH) und St. Agatha bestehenden 33. KW Berg-Cup Saison sicherte sich Marcel Gapp (BMW M3 E36) Rang vier im Gesamt-Ranking vor dem Team Thomas Strasser und Hansi Eller auf VW Minichberger-Scirocco 16V, mit dem Thomas den St. Agatha-2-Liter-Klassenerfolg holte. Die Sonderwertung KW 8V-Trophy sicherte sich Norbert Wimmer (BMW 2002), den NSU-Bergpokal gewann Uwe Schindler vor Thomas Krystofiak und Christian Hindmarsh sowie Volker Angelberger, der zudem die NSU-Bergpokal Klassik-Wertung für sich entschied. Ganz hervorragend haben KW Berg-Cup Teilnehmer auch in den DMSB-Prädikaten abgeschnitten. Armin Ebenhöh errang nach 2015 und 2018 zum dritten Mal den Titel des Deutschen Automobil-Bergmeisters knapp vor Erwin Buck und Jürgen Plumm. Der DMSB-Berg-Cup der Tourenwagen war die […]

Wer wird erster KW Berg-Cup Kombi-Meister

20. September 2021

Der KW Berg-Cup biegt am kommenden Wochenende in St. Agatha auf die Zielgerade ein. Mit dem „NOBLEND Automobil Bergrennen Esthofen – St. Agatha“ beendet der KW Berg-Cup am 25. und 26. September in Oberösterreich seine 33. Saison, die in der langen Tradition dieser Rennserie eine ganz besondere ist. Bis einschließlich 2019 betätigte sie sich ausschließlich bei Bergrennen. Das sollte auch 2020 so sein, doch die Corona-Pandemie erzwang einen Totalausfall, nicht eine einzige der 15 in vier Ländern geplanten Veranstaltungen konnte zur Austragung kommen. Dies beeinflusste die Planungen für 2021 massiv. Da frühzeitig klar war, dass die ersten Bergrennen des Jahres wegen Corona erneut in ihrer Durchführung extrem gefährdet waren, suchten die Verantwortlichen nach Alternativen. Diese wurden in Form von Veranstaltungen auf permanenten Rennstrecken gefunden. Da es aber nicht möglich ist mit Bergrennautos, die für kurze Sprintstrecken konzipiert sind, an klassischen Rundstreckenrennen teilzunehmen, musste ein besonderes Format für diese Auftritte geschaffen werden. „Fastest Lap“ heißt die Lösung, die aus drei 20- minütigen Zeitslots besteht, aus denen die jeweils schnellste gefahrene Runde zur Wertung herangezogen wird. Slot eins dient dem Training, die Nummern zwei und drei dem Wettbewerb. Die Top-Zeiten der beiden Race-Heats werden addiert und bilden so die Grundlage für das Rennergebnis. Zwei dieser Rundstrecken-Auftritte – Ende März in Hockenheim und anfangs Mai in Oschersleben – sowie ab Juni acht Bergrennen in Deutschland, Österreich und der Schweiz sah der KW Berg-Cup Kalender vor. Doch es kam anders. Denn bald stand fest, dass die Bergrennen vor hohen, zum Teil unüberwindlichen Hürden standen. Der Auftakt der Bergsaison rückte immer weiter nach hinten, vom Juni in den August. Deshalb kehrte der KW Berg-Cup Ende Juli noch einmal nach Hockenheim zurück. Erst Ende August gelang die Rückkehr auf gewohntes Terrain mit den Bergrennen Osnabrück und Oberhallau. Am 25. und 26. September werden in „St. Agatha“, wie der beliebte Event in Oberösterreich kurz genannt wird, alle finalen Entscheidungen im KW Berg-Cup und NSU-Bergpokal fallen. In den Klassen, Sonderwertungen und im Gesamt-Ranking. In diesem haben Leader Erwin Buck (470,63 Pkte. / VW Spiess Scirocco), das Mitsubishi-Lancer-Evo-9-Team Jürgen Plumm / Lars Bröker (455,00 Pkte.) sowie Armin Ebenhöh und Tobi Mayer (434,96 Pkte.) mit ihrem Minichberger VW Scirocco die Trumpfasse im Ärmel. Und auch der viertplatzierte Marcel Gapp (405,71 Pkte. / BMW M3 E36) besitzt noch Chancen auf den goldenen Lorbeerkranz. Die Jahressiegerehrung der Traditionsmeisterschaft und des angeschlossenen NSUBergpokals ist für den 15. Januar 2022 in Bad Mergentheim angesetzt, […]

KW Berg-Cup und NSU-Bergpokal heiß auf Osnabrück

19. August 2021

Zurück auf gewohntes Terrain. Auch wenn die drei Abstecher auf Rundstrecken im Fastest-Lap-Modus tierisch Spaß bereitet haben, so freuen sich doch alle KW Berg-Cup und NSU-Bergpokal Aktiven riesig auf das erste Bergrennen seit Mickhausen 2019. Unglaubliche 22 Monate Warten liegen zwischen den beiden Events. Nun gilt es, die Berg-Sensoren so schnell wie möglich wieder in Höchstform zu bringen. Vier Trainingsläufe am Samstag und ebenfalls vier Rennläufe am Sonntag sind auf dem 2,030 Kilometer langen Uphöfener Berg zu bewältigen. Zur Wertung zählen übrigens nur die besten zwei der Sonntags-Runs. Das eröffnet gute Chancen kleine Fehler auszubügeln. Und garantiert beim „53. Int. Osnabrücker ADAC Bergrennen“ bis zum Schluss höchste Spannung. Für den FIA International Hill Climb Cup ist das Rennen in der Borgloher Schweiz bereits das Finale, fast alle Top-Favoriten werden am Start stehen. Außerdem geht es um Punkte für die Luxemburger Bergmeisterschaft und die DMSB-Bergprädikate. Für die Letztgenannten werden es sogar die ersten Zähler dieser Saison sein. Anders verhält es sich im KW Berg-Cup und im NSU-Bergpokal. Schon dreimal hat es ein Kräftemessen gegeben, das hat die Durchführung der Jahreswertungen früh abgesichert. Die Gesamtwertung führt das Team Jürgen Plumm / Lars Bröker auf einem Mitsubishi Lancer Evo 9 an. 20 Punkte zurück lauert Erwin Buck (VW Spiess-Scirocco) auf seine Chance. Die könnte sich bei den nun folgenden drei Bergrennen eröffnen, weil er bei diesen aufgrund mehr Teilnehmern in der Klasse höher punkten kann als das Mitsubishi-Team aus der Gruppe F. Dritte der Gesamtliste sind Tom Strasser und Hansi Eller (VW Minichberger-Scirocco), die allerdings in Osnabrück nicht dabei sind. Beste Chancen daher für Norbert Wimmer (P4/BMW 2002) und die Mannschaft Armin Ebenhöh / Tobi Mayer (P5/VW Minichberger-Scirocco) sich noch weiter nach vorne zu schieben. Im NSU-Bergpokal liegt Uwe Schindler derzeit nach dem Ausfall von Senkrechtstarter Christian Hindmarsh in Hockenheim 2 klar an der Spitze vor Christian und seinem Teampartner Thomas Krystofiak. Insgesamt sind für Osnabrück inklusive E-Mobil Berg-Cup und „Kampf der Zwerge“ 146 Nennungen beim Veranstalter eingegangen. 48 davon kommen vom KW Berg-Cup und NSU-Bergpokal. Am kommenden Wochenende sind unter Auflagen auch Zuschauer erlaubt. Die Tickets müssen im Vorverkauf im Internet erworben werden. Für alle, die nicht vor Ort dabei sein können, gibt es einen professionell gestalteten Livestream. Unter www.msc-osnabrueck.com/livestream kann an beiden Tagen die volle Action jeweils von 08:00 Uhr bis etwa 17:30 Uhr kostenfrei mitverfolgt werden. Das Organisations-Team des MSC Osnabrück hat unterstützt von seinen Helfern mit unglaublich viel Einsatz und Herzblut eine […]

Walkenhorst Motorsport am Uphöfener Berg dabei

27. Juli 2021

Die Firmenzentrale von Walkenhorst Motorsport und die Rennstrecke am „Uphöfener Berg“ liegen nur wenige Kilometer auseinander. Ein Grund mehr, dass eine der größten und bekanntesten professionellen BMW-Rennteams es sich nicht nehmen lässt, einmal im Jahr an den Berg zu kommen, um eine andere Motorsportdisziplin zu bestreiten beim Kampf gegen die Uhr – und auch hier erfolgreich zu sein. In diesem Jahr lässt es sich u.a. Teamchef Henry Walkenhorst höchstpersönlich nicht nehmen, um mit einem spektakulären BMW M6 GT 3 beim Kampf um eine Spitzenposition bei den Tourenwagen beim Osnabrücker Bergrennen, in das Geschehen einzugreifen. Und dass, obwohl parallel am Nürburgring der Werks BMW mit Marco Wittmann für Walkenhorst Motorsport in der DTM an den Start geht. Für die europäische Bergszene ist der Auftritt auf jeden Fall ein absolutes Highlight und lässt einiges erwarten.

Homburger e-Bergrennen mit Ferrari-Sound – Rekordhalter David Hauser als Interviewgast

30. Juni 2021

Nach der frühzeitigen, Corona bedingten Absage des diesjährigen Homburger ADAC Bergrennen und der Hoffnung aller Beteiligten auf den Sommer 2022, steht nun zum zweiten Mal überhaupt, das virtuelle Rennen auf der Käshofer Straße bevor. Am Montagabend des 5. Juli 2021 findet die SimRacing-Variante online statt. Das Rennen beginnt um 19 Uhr (Warm-Up und Moderation ab 18 Uhr 30) und zählt zum neuen ADAC SimRacing Berg-Cup und zur GTR4u-Röttele Berg-Challenge. Gefahren werden diesmal einheitliche Simulationen des legendären Ferrari 355 Challenge. Zwischen 20 und 30 e-Sportler werden an diesem Abend dabei sein. Als Interviewgast beim bereits 11. Rennen der Saison wird sich der Luxemburger David Hauser zuschalten. Der Gesamtsieger des Homburger ADAC Bergrennens der Jahre 2012 und 2016, und bis heute amtierender Streckenrekordhalter in einem Dallara GP2-Rennwagen mit 1.05, 404 Minuten, wird einiges zu erzählen haben. Mit seinem Team Racing Experience und einem über 450 PS starken LMP3-Rennsportwagen der Marke Duqueine, startet Hauser seit diesem Jahr in der großen European Le Mans Series und ist mittlerweile auf den europäischen Rennpisten, wie Monza, Spa oder Silverstone zuhause. Zudem sitzt der studierte Renn-Ingenieur des Öfteren im leistungsstarken, teameigenen Rennsimulator, um sich auf die realen Rennwochenenden vorzubereiten. Auch Gastfahrern steht das Homburger e-Race offen. Wer über das nötige Equipment verfügt kann sich bis zum Renntag um 17 Uhr, über die GTR4u-Webseite in die Starterliste einschreiben. Hier findet man auch Infos für Einsteiger und den Link zur Liveübertragung. www.homburger-bergrennen.de www.adac-simracing-cup.de/asrc-berg-sued www.GTR4u.de www.toms-sim-side.de

Neuigkeiten vom NSU-Meisterteam Davidovic-Hofmann

17. Juni 2021

Zur Berg-Cup-Ersatzveranstaltung auf der Rundstrecke in Oschersleben Anfang Mai musste NSU-Spezialist Jörg Davidovic noch wegen eines nicht ganz komplettierten Motors passen, doch der 8V-Motor für den NSU-Bergpokal in Steffen Hofmanns Karosse verbaut ist, ist mittlerweile einsatzbereit und wird im Juli, beim dritten Rundstrecken-Event des KW Berg-Cup in Hockenheim mal zum Einsatz kommen. “Da in der 1150er E1 Klasse ja leider die Starter eher Mangelware sind, bin ich aktuell am Aufbauen eines 1,4 Liter Triebwerks für den weißen NSU TT. Ich denke im Spätsommer wird das Triebwerk erstmals laufen“, verrät der Südhesse. „Beim Schweizer Bergrennen Oberhallau Ende August, werde ich wenn alles klappt nochmals mit dem weiterentwickelten 1150er 16V-Motor starten der danach dann wohl in die Vitrine kommt. Eventuell hat jemand aber auch ein Kaufinteresse. Ich hoffe, wie wohl alle anderen Bergpiloten, dass es in 2022 halbwegs normal zu geht und wir uns alle öfter am Berg wieder sehen. Die Rennwochenenden des NSU-Bergpoklas fehlen einem schon, auch wenn ich zugeben muss, dass das Jahr Pause mal recht erholsam war“. Team-Partner Steffen Hofmann ist derweil, zusammen mit der Firma Hin Hausbau mit dem seinem neuen Eigenheim beschäftigt.

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