Neue Klassensieger und erfolgreiche Rookies am Iberg

29. Juni 2022

Auch der vierte Saisonlauf des KW Berg-Cups und des NSU-Bergpokals bescherte reichlich packende Szenen und enge Duelle. Das unter dem Motto „Back to the Roots“ gut organisierte „25. Int. ADAC Ibergrennen“ im Norden Thüringens zeichnete sich unter anderen durch minutengenauen Beginn aus. Am 25. und 26. Juni konnten bei besten äußeren Bedingungen alle vier jeweils vorgesehenen Läufe durchgeführt werden. Am Samstag blieb nach den vier Pflichtauffahrten sogar noch Luft für ein 30-minütiges freies Training. Am Sonntag fädelte sich die letzte Klassenergebnisliste schon um 15:54 Uhr aus dem Drucker. Auf Behördenwunsch fand die Siegerehrung startgruppenweise gleich auf dem Zielparkplatz statt. Für Gesamtsieger Alex Hin, der im Osella PA 30 den Rekord auf der 2,050 Kilometer langen, steilen Strecke bis auf 51,290 heruntergeschraubt hatte, gab es vor der Starttribüne eine kleine Zeremonie. Umrahmt wurde er dabei von der besten Dame, der Luxemburgerin Monique Becker (Alfa Romeo 147 GTA) und dem schnellsten Tourenwagenpiloten des Wettbewerbes, Erwin Buck mit seinem VW Spiess Scirocco 16V. Bei der letzten Talfahrt hatten alle Erfolgreichen ihre Pokale bereits an Bord. Zwei davon dürften besonders gestrahlt haben, weil sie noch als Rookies ihre ersten Berg-Klassensiege geholt hatten. Dem erst 20-jährigen Neueinsteiger Jannik Hofmann gelang das Kunststück sogar in seinem ersten Rennen im NSU-Bergpokal. Und auch Christian Handa (26) musste nur fünf Gipfelsprints lang Geduld beweisen, bis er sich im Lancia Delta Integrale Evo 3 ganz oben auf der Ergebnisliste eintragen konnte. Erste Saisonsiege holten sich in der Gruppe A/F/CTC Markus Fink (Foto) im Citroen C2 VTS bei den 1600ern und Markus Goldbach im Renault Wiebe Mégane Coupe bei den 2-Litern. In der Gruppe H/FS/E1 gelang dies Tobi Stegmann in der 1150er-Abteilung mit seinem Schneider Audi 50 8-Ventiler und Andy Heindrichs im Opel Wiebe Corsa 16V RR bei den 1600ern. Zweite Saisonerfolge sicherten sich Lars Bröker im Evo 10 Mitsubishi Lancer (A/F/CTC über 2 Liter) und Erwin Buck in der 2-Liter Klasse der Gruppen H/FS/E1. Zwei Fahrer der soeben erwähnten Gruppen durften sogar ihren dritten Gewinnerpokal des Sportjahrs 2022 in Empfang nehmen. Das sind Tobias Mayer im VW Minichberger Scirocco 16V aus der 1400er-Abteilung, dazu der in der Klasse bis 3 Liter beheimatete Michi Bodenmüller mit seinem Opel Gerent Kadett C Coupé 16V. Und auch Ralf Kroll, der im ultraflachen E2-Silhouetten-Flitzer namens Silver Car S2G Evo unterwegs war, durfte über seinen dritten Siegerpokal jubeln. Der engste Fight spielte sich bei den Gruppe A/F/CTC-Autos bis 2 Liter ab, den Markus Goldbach […]

KW Berg-Cup Fahrer glänzen in der Glasbach-Tourenwagenwertung

15. Juni 2022

Bei besten äußeren Bedingungen sichern sich am 12.06. beim „25. Internationalen ADAC Glasbachrenen“ in Südthüringen vor großer Zuschauerkulisse KW Berg-Cup Teilnehmer die Plätze eins bis fünf der Tourenwagenwertung. Betrachten wir die Top-Dreißig der Gesamtliste, finden wir darunter weitere neun Division-1-Renner, an deren Lenkrädern KW Berg-Cup Aktive gedreht haben. Emotional berührt nahm Michael Bodenmüller (Foto oben) die Trophäe für seinen ersten Berg-Divisionssieg und Tourenwagen-Gesamtsieg entgegen. „Damit hatte ich überhaupt nicht gerechnet. Aber es ist nach einem nicht optimalen Saisonstart, der mit einiger Arbeit an unserem Opel Gerent Kadett C Coupé verbunden war, eine tolle Belohnung für den Einsatz in den letzten Wochen“ erklärte der 30-jährige selbständige Kfz-Meister aus Maierhöfen im Allgäu beim Siegerinterview. Mit ihm kletterten als Zweiter Ralf Kroll (Silver Car S2 G Evo) und Lars Heisel (Opel Böhm Kadett) als Dritter mit auf das Divisionspodium. Platz vier der Tourenwagenwertung holte knapp dahinter Norbert Wimmer mit seinem 8-Ventiler BMW 2002, Rang fünf ging an Jochen Stoll im Porsche 911 GT3 Cup. In den einzelnen Klassen mit KW Berg-Cup Beteiligung gab es zum Teil enge Fights um die Siege. Die Erfolgreichen waren in der Gruppe A/F/CTC Robert Maslonka (VW Polo G40/bis 1600 ccm), in der 2-Liter Abteilung Michael Schumacher ebenfalls auf VW Polo G40 sowie über 2000 Kubikzentimeter Mitsubishi-Lancer-Pilot Lars Bröker. Im NSU-Bergpokal setzte sich Jörg Davidovic klar durch. Bei den danach startenden, nach Gruppe H/FS/E1 vorbereiteten Rennern gewann Dominik Schlott (Foto) die Klasse bis 1400 Kubik souverän. Zum Erfolg des 26-Jährigen hatte der KW-Fahrwerksservice einen großen Anteil beigetragen. Am Trainingssamstag wurde zwischen den Läufen zuerst der linke hintere Dämpfer des VW Schneider-Polo repariert, anschließend der rechte zwecks Angleichung revidiert. Nach dem frühen Aus des Top-Favoriten Mario Minichberger wegen eines gebrochenen Bremspedals am VW Corrado R lieferten sich Norbert Wimmer und Lars Heisel ein mitreißendes Duell um den 2-Liter-Lorbeer. Zwei Auffahrten lang führte Norbert Wimmer, im finalen Run schob sich Lars Heisel noch vorbei, gewann nach 16,5 Rennkilometern mit 0,351 Sekunden Vorsprung. Ganz im Zeichen von Michi Bodenmüller stand die Hubraum-Abteilung bis 3000 Kubik. Über 3 Liter hieß der Gewinner Jochen Stoll. Ralf Kroll war in seiner Gruppe der E2-Silhouetten-Fahrzeuge als Alleinunterhalter unterwegs. Was den Odenwälder nicht davon abhielt mit starken Zeiten zu glänzen. Das Glasbachrennen 2022 mit je drei Läufen á 5,5 Kilometer an beiden Tagen war anspruchsvoll, forderte Piloten und Renngeräte. Was zahlreiche Unterbrechungen zur Folge hatte, die von der engagierten Veranstalter-Mannschaft aber stets zügig abgearbeitet wurden. Präsentationsfahrten mit […]

Mit sieben Klassensiegen glänzt der KW Berg-Cup in Wolsfeld

9. Juni 2022

Das „58. ADAC/EMSC Bergrennen Wolsfeld“ stellte an alle Beteiligten höchste Anforderungen, ausgelöst vom launischen Eifelwetter. Schon am Trainingssonntag wechselten die Bedingungen mehrfach. Der Rennmontag begann trocken, doch zu Beginn von Run zwei regnete es länger anhaltend. Erst Lauf drei ließ dann wieder Slicks zu. An beiden Tagen begann das Geschehen auf der 1,64-Kilometer-Piste gegen 8 Uhr, es dauerte jeweils knapp 10 Stunden. Viele zum Glück glimpflich verlaufende Vorfälle mussten von den Sportwarten und der souverän agierenden Rennleitung mit Steffen Hofer (Foto Mitte) an der Spitze abgearbeitet werden. Das am öftesten gehörte Fazit lautete: „Das war ein Rennen, das noch lange in Erinnerung bleiben wird.“ Dem schließen wir uns vollumfänglich im positiven Sinn an. Man könnte genauso gut sagen: Mit siebeneinhalb Siegen, denn in der Abteilung E1 bis 1150 Kubik gewann mit Jürgen Heßberger ein in diesem Jahr (noch) nicht in die Rennserie eingeschriebenes Clubmitglied im Fiat 127 Sport Martini Racing. Bleiben wir doch gleich bei den Autos der gemeinsam gewerteten Gruppen H/FS/E1. Deren 1400er Klasse sicherte sich nervenstark Tobi Mayer. An seinem VW Minichberger-Scirocco brach im ersten von drei Rennläufen ein Uniballgelenk an der Schaltstange. Der 26-Jährige bekam beim Anbremsen und Runterschalten vor der dritten Kehre den zweiten Gang zwar rein, aber danach nicht mehr raus. Also musste er die letzte Gerade und den Zielsprint, die nach der vierten und fünften Welle verlangen, in Schaltstufe zwei nehmen. Von Position fünf aus schaffte er noch den Sprung nach ganz vorne. Franz Weißdorn im VW Scirocco (Foto oben) holte Platz zwei, Dritter wurde mit einer starken Leistung im 8-Ventiler-Polo Frank Lohmann. Einen Krimi der Sonderklasse hielt die 1,6-Liter Abteilung bereit. Schlussendlich setzte sich in diesem Toyota-Starlet-Pilot Mikko Kataja knapp vor Andy Heindrichs (Opel Wiebe-Corsa) und Patrick Orth im Minichberger-Kadett von Stefan Faulhaber durch. Erwin Buck erwies sich bei den 2-Litern mit seinem VW Spiess-Scirocco als nicht einzunehmende Bastion und siegte vor den mehrfach die Plätze tauschenden Lars Heisel (Böhm-Kadett) sowie Minichberger-Golf-Pilot Ralph Paulick. Christoph Lampert, der lange ums Podium mitgekämpft hatte, beendete den Wettbewerb im Minichberger-Golf des Teams Ruwe als Vierter. So richtig abwechslungsreich gestaltete sich ebenfalls das Rennen der Klasse bis 3000 Kubik, in dem der erste Führende Michi Bodenmüller im Gerent-Kadett hieß. Im zweiten, nass-feuchten Rennlauf entriss ihm Hauke Weber mit seinem Audi 80 Quattro diese Position. Doch im Finale versagte eine vordere Antriebswelle die weitere Mitarbeit, machte den Quattro zum Hecktriebler, verbunden mit dem Rücksturz auf Rang vier. Mit […]

Der KW Berg-Cup startet am Schottenring pünktlich in die Saison 2022

27. April 2022

Und das exakt auf die Sekunde, denn sowohl am Trainingssamstag (23.04) und am Rennsonntag (24.04.) ging der erste Teilnehmer des zunächst 85 Autos starken Feldes punktgenau um 09:00 Uhr auf die 3,033-Kilometer-Strecke im hessischen Vogelsbergkreis. Bereits am Freitagnachmittag durften die Aktiven gegen einen kleinen Extraobolus im Rahmen von Einstellfahrten üben, konnten sich nach zum Teil langer Pause wieder an die Anforderungen im Renncockpit gewöhnen und sich an die Grenzen des Möglichen herantasten. Die äußeren Bedingungen gestaltete Petrus besser als vorhergesagt. Vor allem der für Sonntag angekündigte Regen blieb fast komplett aus. Lediglich das erste Drittel des Rennfeldes fand im zweiten und dritten Wertungsdurchgang eine feuchte Fahrbahn vor. Gefahren werden konnte auf dem nach Rudingshain beginnenden Teilstück des legendären Schottenrings übrigens jede Menge. Auch wer auf die Einstellfahrten verzichtete, hatte die Chance zum echten Kilometersammeln. Beginnend samstags mit fünf angebotenen Auffahrten und endend am Sonntag mit deren vier, von denen die flottesten drei zur Wertung herangezogen wurden. Da es in drei Klassen eventuell noch Änderungen geben könnte, wollen wir ausschließlich über die Top-Ten der Gesamtwertung berichten, weil deren Resultate absolut safe sind. Den Sieg sicherte sich Mario Minichberger, der im VW Corrado R mit Turbo und Allradantrieb eine beeindruckende Vorstellung der Extraklasse lieferte. Mit Bestzeit in allen Auffahrten hinterließ dieses Paket einen bärenstarken Eindruck. Ihm am nächsten kam ein Renner ganz anderer Bauart. Ralf Kroll benötigte 6,066 Sekunden mehr als Mario Minichberger. Spätestens ab Lauf zwei kämpfte er mit einer rutschenden Kupplung seines Silver Car S2 G Evo, blieb im dritten Run deshalb weitestgehend im fünften Gang. Auch da, wo dieser nicht wirklich passte. Im vierten Lauf musste Ralf Kroll dann unmittelbar nach dem Start aufgeben. KW Berg Cup Titelverteidiger Erwin Buck beendete im VW Spiess-Scirocco sein Wochenende als Gesamtdritter. Immer besser kam Martin Bürki mit seinem BMW M3 GTR zurecht, der Schweizer steigerte sich von Lauf zu Lauf, holte sich schlussendlich Platz vier der Gesamtliste. Knapp vor Jochen Stoll (Homburger AC), der im Porsche 911 GT3 Cup als Fünfter einlief. Als Sechster folgte der beste Vertreter der Klasse von 2000 bis 3000 Kubik. Das war Christian Auer im BMW M3 E30. Ralph Paulick fuhr seinen VW Golf 1 GTi auf Rang sieben. Auf Gesamtplatz acht taucht bereits der Gewinner der 1600er Klasse auf, Mikko Kataja mit seinem Toyota Starlet. Hinter ihm reiht sich Werner Weiß im Ford Escort RS 1800 als Neunter ein. Eine sehr ansprechende Leistung zeigte Claire Schönborn […]

Sehr viel Positives beim Bergpreis Schotten – Das Fahren nicht verlernt

26. April 2022

Mit zwei Jahren Verspätung wurde am Wochenende vom 22.-24. April 2022 der 17. internationale ADAC Bergpreis Schottenring ausgetragen. Vor großem Publikum kämpften mehr als 140 Teilnehmer am Berg um Bestzeiten oder Gleichmäßigkeit. Nach Jahren, in denen eine kleine Gruppe von Favoriten den Gesamtsieg unter sich ausgemacht hatte, gab es diesmal mit Mario Minichberger einen neuen Sieger. Mit dem von Grund auf veränderten VW Corrado, der nun über einen 1175 ccm Turbomotor und Allradantrieb verfügt, setzte der Staufener ein Zeichen auf der im Startbereich wenige Meter verlängerten Piste. Mit einer Gesamtzeit von 3 Minuten 59,388 Sekunden blieb er als einziger Fahrer in der Wertung aus drei Läufen unter der Schwelle von vier Minuten. Mit einer Bestzeit von 1.19.369 (neuer Streckenrekord) für die 3033 Meter zur Poppenstruth war er trotz schlechterer Wetterverhältnisse nur rund eine halbe Sekunde langsamer als der Gesamtsieger von 2019 Holger Hovemann mit seinem bärenstarken Opel Kadet C GT/R V8. Auf ein Kräftemessen zwischen Minichberger und Hovemann bei einem der kommenden Rennen darf man mit Spannung warten. Ralf Kroll konnte sich mit seinem Silver Car S2  EVO den zweiten Platz in der Gesamtwertung mit einem Rückstand von 6,066 Sekunden auf Minichberger sichern. Erwin Buck erreichte mit dem VW Spiess-Scirocco 16V den dritten Platz. In der Summe der drei schnellsten Läufe blieb er um 7,662 Sekunden hinter dem Gesamtsieger. Der schnellste Fahrer aus der Region in der Gesamtwertung war in diesem Jahr Stefan Bodin aus Ober-Mörlen mit seinem Porsche 944 GTR. Mit 4:21,703 erreichte er einen guten 11. Platz. In der Gleichmäßigkeitswertung holte sich Mike Sukiennicki auf einem Fiat Uno Turbo (Foto) den Sieg mit nur 0,672 Sekunden Abweichung aus den Läufen zwei bis vier zur Referenzzeit aus Lauf 1 fuhr er beeindruckend gleichmäßig schnell. Seine Zeit von 1.43,531 im ersten Lauf wurde nur von sehr wenigen Teilnehmern der Gleichmäßigkeitsprüfung (GLP) unterboten. Einer von ihnen war Michele Carenuto aus Buseck, der mit seinen Zeiten in den Läufen zwei bis vier jeweils rund drei Sekunden unter seiner Referenzzeit blieb. Damit verspielte er einen besseren als den 40. Platz. Das dürfte ihm der Spaß auf der Strecke aber wert gewesen sein. Den zweiten Platz in der GLP belegte Jörg Dries (Ford Focus Mk1 ST 170) mit einer Abweichung von 1,127 Sekunden. Auf dem dritten Platz folgte Manfred Pape mit einem VW Golf 2 16 V und 1,171  Sekunden Abweichung. Die folgenden drei Plätze belegte ein Trio aus der Region. Adrian Mirthes (Grünberg) fuhr mit […]

IG Rennsportfahrzeuge mit 29 Startern – permanente Startnummern geplant

25. März 2022

Die Interessengemeinschaft Rennsportfahrzeuge e.V. entstand aus dem ehemaligen AvD Sportwagen-Berg-Cup und bildet den Zusammenschluss der Formel- und Sportwagenpiloten in der Deutschen Bergmeisterschaft und dem DMSB Berg-Cup für Rennsportfahrzeuge. In einer Initiative der Vereinsführung wurde zwischenzeitlich ein Vorschlag für permanente Startnummern für Formelfahrzeuge und Sportwagen erarbeitet. „Damit würden wir in der kommenden Saison das Umkleben von Startnummern und damit unnötige Kosten für alle Beteiligten vermeiden. Zudem ergibt sich ein kleiner Nachhaltigkeitseffekt. Außerdem stellt sich eine feste Startreihenfolge ein“, sagt Stephan Collisi von der IG. Nachdem fast alle Teilnehmer an der Deutschen Bergmeisterschaft im Verein Mitglied sind, werden damit die meisten Fahrer zumindest bei den rein deutschen Rennen erfasst. Bei den in der Regel beiden deutschen FiA-Läufen könnte es Anhand ausländischer Starter zu geringfügigen Änderungen kommen. Zurzeit laufen Gespräche mit allen DBM-Veranstaltern punkto Startnummer für die Saison 2022, die den Vorschlag prüfen und im Idealfall übernehmen. Noch bleibt Zeit zur Endscheidungsfindung, denn erst Anfang Juni beim Wolsfelder ADAC Bergrennen können die Rennsportfahrzeuge am deutschen Berg in die Saison 2022 starten, da das Hillrace Eschdorf erneut nicht stattfinden kann. Dafür freuen sich einige IG-Piloten vom 30. April – 01. Mai beim französischen und Luxemburger Meisterschaftslauf in Abreschviller in den Vogesen, gelegen zwischen Saarbrücken und Strasbourg, auf ihre erste Auf- und Ausfahrt seit Langem. Weitere Infos unter www.rennsportfahrzeuge.de Fotos: Andreas Landis, Thomas Bubel E2 SS- 3000 ccm St.Nr. 1 – 15 5 Robert Meiers 6 Franz Seitz 7 Gerd Kauf E2 SS – 2000 ccm St.Nr. 16 – 40 20 Frank Debruyne 21 Mathieu Wolpert 22 Georg Lang 23 Robert Meiers 24 Andreas Voss 25 Thomas Löscher 26 Benjamin Noll 27 Sascha Herz 28 Patrick Rahn 29 Bastian Voss 30 Marco Lorig 31 Daniel Null E2 SS – 1600 ccm St.Nr. 41 – 50 47 Kai Felix Lanig E2 SC – 3000 ccm St.Nr. 51 – 65 51 Alexander Hin 52 Philipp Eiermann 53 Uwe Lang 54 Bernd Simon E2 SC – 2000 ccm St.Nr. 66 – 84 66 Peter Amann 67 Uwe Wolpert 68 Nikolas / Hendrik Uenzen 69 Dino Gebhard 70 Bernd Letmade 77 Thomas Conrad 78 Gerhard Siebert 79 Stephan Collisi 80 Uwe Kaufel E2 SC – 1600 ccm St.Nr. 85 – 95

Promotor ALENI-EVENT plant CM-Berg-Serie ab 2023

17. März 2022

In zahlreichen europäischen Bergrenn-Landesmeisterschaften sind die sogrannten „CM-Fahrzeuge“ schon seit Jahren nicht mehr wegzudenken. Kostengünstiger und spektakulärer Rennsport mit Silhouetten-Boliden und serienmäßigen Motorradmotoren begeistert beispielsweise in Spanien, Frankreich, Tschechien und der Schweiz die Fans. In Deutschland sind die noch wenigen geschlossenen „Mini-Boliden“ der Marken TracKing, SilverCar, Mitjet oder BRC teilweise in der Gruppe E2-SH bis 2000 ccm eingestuft. Offene E2-SC Sportwagen und Formel-Rennwagen mit Bike-Triebwerken von Honda, Suzuki oder Kawasaki existieren ebenfalls seit Jahren am Berg. Aus Geierracing wurde nun ALENI-RACING und ALENI-EVENT. Neuer Name – bewährte Produkte. Der in der deutschen Motorsportszene bestens bekannte Alexander Geier ist mit ALENI-EVENT bereits Promoter für die Kart-Rennserie ROK CUP GERMANY (www.rokcupgermany.de) und startet vom 18.-20.03.2022 in die Kart-Saison auf der Traditions-Kartbahn in Kerpen. Durch seine Rennteilnahmen im KW Berg-Cup der Jahre 2014 und 2015 kennt der im hessischen lebende, auch die Bergmeistszene als Aktiver. Mit ALENI-RACING (www.aleni-racing.de) vertreibt er mittlerweile ein breites Sortiment an Carbon- und GFK-Teilen für den Motorsport, das stetig weiter ausgebaut werden wird. Seit kurzem findet man auch ein verlinktes Werbebanner auf der BiD-Webseite. ALENI-EVENT möchte zukünftig auch den Bergrennsport fördern. Hierzu ist eine Rennserie mit eigenen technischen und sportlichen Bestimmungen, unter dem vorläufigen Projektnamen „CM-Cup“ geplant. Schon in diesem Jahr werden die Serienorganisation und eine Sondierung unter potentiellen Teilnehmern vorangetrieben. „Grundsätzlich möchte ich den Bedarf und den Markt in Erfahrung bringen“, sagt Alexander Geier. „Besitzer solcher CN-Fahrzeuge oder potentielle Käufer und Interessenten sollen sich bei mir melden unter alex@aleni-event.de oder telefonisch unter 0171 3468580, so dass ich einen ungefähren Überblick von möglichen Teilnehmern bekomme. Ihr könnt aktiv an der Gestaltung des Reglements, der Klassen und Fahrzeuge mitarbeiten“.

Saisonvorschau NSU Bergpokal 2022

21. Februar 2022

Kommen wir nun zum NSU Bergpokal. 17 NSU Rennfahrer teilen sich in diesem Jahr 14 Renn NSUs und werden wieder heftig um Punkte und Pokale kämpfen. Neben den Cracks an der Spitze wie Jörg Davidovic, Uwe Schindler, Christian Hindmash oder Thomas Krystofiak und Andreas Reich bereichert auch Jörg Höber wieder das Fahrerfeld und wird einiges daran setzen das Podium zu erstürmen! Zwei Neulinge stehen in den Starterlisten, zum einen Jannik, der jüngste Spross der bekannten Rennfahrer Familie Hofmann, der sich das Cockpit mit Jörg Davidovic teilt und zum anderen Sascha Sieber, der auf dem schnellen NSU TT von Christoph Schwarz unterwegs sein wird und genau mit ihm natürlich ein Team bildet! Na das hört sich doch erst einmal spannend an. Weiter spannend dürfte es in der Klassik-Wertung einhergehen, in der die Hatz um Pokale und schnelle Zeiten endlich eine Fortsetzung finden dürfte. Mit Michael „Mike“ Vogel, Volker Angelberger, Roman Szott, Michael Carell, Bernd Wallstein und Walter Voigt stehen hier sechs schnelle Piloten in der Einschreibliste. Besonders freuen sich die Insider darüber, den Spiess NSU TT von Walter Voigt wiederzusehen. Der Immobilienmakler von der Mosel wird wohl einerseits im bekannten VW Polo 16 V unterwegs sein, parallel aber auch in der klassischen Wertung des NSU Bergpokals. Das alles ist noch nicht das Ende der Fahnenstange, denn Uwe Schäf, Ende der Achtziger Jahre einer der Mitgründer des NSU Cups, wird genauso voll auf das Gas treten, wie Frank Kleineberg auf seinem bekannt schnellen NSU 1300 TT, der immer für Überraschungen in der Zeitenjagd zu haben ist. Text: Frank Altstädt, Foto: Henri Schwirtz

Top-Einschreibeergebnis zum KW Berg-Cup und NSU-Bergpokal 2022

17. Februar 2022

Insgesamt 139 Fahrerinnen und Fahrer auf 120 Autos sind die überaus erfreuliche Bilanz am Ende der Einschreibefrist zum 15. Februar 2022 – 24 Uhr. Das gibt Anlass zu Optimismus für den gesamten Bergrennrennsport in Deutschland, beweist die ungebrochene Beliebtheit der Bergrennserien des Berg-Cup e.V. und lässt auf eine ungetrübte, ja tolle und spannende Saison hoffen. Denn fast alles, was im „Hill Climbing“ Rang und Namen hat, ist in der Teilnehmerliste vertreten, gemixt mit interessanten Neuzugängen auf zum Teil bestens bekannten Fahrzeugen. Kommt es zu den jetzt anlaufenden Coronalockerungen, werden viele Veranstalter wieder in der Lage sein, ihre Veranstaltungen im wahrsten Sinne des Wortes „hochzufahren“. Vor den Akteuren des Cups liegt ein forderndes Programm von elf Bergrennen in Deutschland, Österreich und der Schweiz sowie – zumindest für diejenigen Teilnehmer, die sich dafür entschieden haben – zwei Fastest-Lap-Wettbewerben auf Rundstrecken. Auftakt dafür ist in Hockenheim am 26. und 27. März, der erste Gipfelsprint steht mit dem 17. Int. ADAC Bergpreis Schottenring vom 22. bis 24. April im Terminkalender. Hier ein kurzer Blick auf die Hitlisten der einzelnen Klassen. Die 2-Liter-Abteilung der gemeinsam gewerteten Gruppen H/FS/E1 liegt mit 28 Autos auf der Spitzenposition, gefolgt von 23 1400er-Rennern sowie 15 Fahrzeugen mit einem Hubraum von über 2000 bis 3000 Kubikzentimetern. Stark präsentiert sich der NSU-Bergpokal. 17 Fahrer teilen sich auf 13 TT und einen 1200C auf. Sechs der „Prinzen“ fahren um den Lorbeer der Klassik-Wertung. Da wir gerade das Thema Sonderpokale angeschnitten haben: Im Gesamt-Teilnehmerfeld sammeln acht Fahrer Punkte für die Gentleman Challenge, elf bis zu 27-jährige bewerben sich um die Youngster-Krone, 24 Berg-Cup’ler mischen in der KW 8V-Trophy mit und 26 Neu- oder Wiedereinsteiger „matchen“ sich um die Ehre des besten Rookies. Der absolute Hit ist aber die neu geschaffene Hill & Track Challenge, für die stolze 42 Nennungen eingegangen sind. Das Konzept mit seiner Mischung aus Spaß auf der Rundstrecke und drei Gipfelsprint-Top-Ergebnissen ist super angekommen. Vielleicht hat die neue Sub-Wertung ja auch zum Anstieg der Einschreibungen in der E1 über 3000 Kubik geführt. Unter deren 10 Boliden tummeln sich drei waschechte GT3-Renner sowie drei kraftstrotzende Allrad-Turbos, eingerahmt von vier weiteren PS-Monstern. Und wer weiß, vielleicht bekommt die beeindruckende Besetzung ja sogar noch Zuwachs. „Die Ausschreibungen unserer Serien gestatten es jedenfalls, auch nach dem Einschreibeschluss noch teilnahmewillige Fahrer und Teams aufzunehmen“, sagt Berg-Cup Oberhaupt, Serienmanager und Streckensprecher Uli Kohl. „Allerdings funktioniert dies dann nicht mehr über das Online-Portal, sondern über unseren Sportleiter […]

Virtuelle Berg-Challenge und ADAC SimRacing Berg-Cup in den Startlöchern

3. Februar 2022

Die freien Test- und Einstellfahrten für den Saisonstart in der Röttele Berg-Challenge by GTR4u.de, der virtuellen Bergmeisterschaft „Made in Germany“, sind bereits angelaufen. Für den Auftakt der neuen, zwanzig  Läufe umfassenden Online-Meisterschaftssaison, hat man sich für den Abend des 14. Februar 2022, die Serpentinen von Arona auf der spanischen Ferieninsel Teneriffa entschieden und den Citroen DS3 WRC 2015 als quirligen und bisweilen zickigen Rennuntersatz. Einsteiger, Gastfahrer (bis zu zwei Rennen ohne Einschreibung) und Meisterschaftsaspiranten sind jederzeit willkommen. Benötigt wird weiterhin eine Registrierung im GTR4u-Forum und die Spieleplattform Assetto Corsa, nun in Verbindung mit dem vorteilhaften Content Manager. Erstmals heißt es für alle die um die Röttele Berg-Challenge fahren möchten, die Einschreibeliste ist offen! Fest eingeschriebene Gamer erhalten dann ihre Meisterschaftspunkte pro Lauf. Wem die 20 Rennabende von Mitte Februar bis kurz vor Weihnachten zu viel sind, dem empfiehlt sich der ADAC SimRacing Berg-Cup 2022, in seiner zweiten Saison. Hier gilt es elf virtuelle, rein deutsche Bergpisten zu bezwingen,  die genauso auch mit der Röttele Challenge gekoppelt sind. Über die ADAC-SimRacing Webseite ist ab sofort die Einschreibung auch hier möglich, in Verbindung mit einer kleinen Einschreibegebühr von 10€. Dann kann´s auch schon losgehen. Erster Lauf im ADAC-Cup „steigt“ dann am 14. März 2022 auf der virtuellen Strecke „Bergpreis Schotten“. Alle Starter müssen hier mit einem potenten Osella FA 30 V8 zurechtkommen. „Ein und dasselbe Rennfahrzeug für alle“ ist weiterhin die Devise dieses Meisterschaftsformats. Nur die Strecken unterschieden sich, und hier bietet sich die komplette Palette an Streckentypen, wie sie auch in Wirklichkeit von den Aktiven geschätzt wird. Die Termin-, Strecken- und Fahrzeugkombinationen für die Röttele Berg-Challenge by GTR4u.de und des ADAC SimRacing Berg-Cup, wurde bereits vor kurzem veröffentlicht. Immer an Montagen beginnen der Rennabende ab 19 Uhr mit den Trainingsläufen. Rennstart ist dann jeweils um 19 Uhr 30. Je nach Starterzahl und Strecke, werden pro Rennabend in der Regel vier, oder bis zu 5 Wertungsläufe gefahren, wobei die langsamste Zeit gestrichen wird. Bis zum 15. Platz gibt es Zähler für die Jahresendwertung und erstmals schüttet die GTR4u-Organisation jeweils kleine Preisgelder an die Top-3 Piloten aus. Das kann sich bis zum Saisonende ganz schön summieren. Analog zu den Vorjahren, sind alle Rennen über den eigenen YouTube-Livestream-Kanal im Internet zu sehen und kommentiert. Der ein oder andere prominente Gast wird dabei die Moderatoren Thomas „Tom“ Schmid und Tim Röttele mit interessanten Geschichte aus dem Rennsport unterstützen. Röttele und Schmid sind es auch, die […]

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