Auch Österreich ohne Bergrennen – kein St. Agatha 2020

8. Juli 2020

Leider sieht sich der MSC Rottenegg gezwungen, auch das geplante NOBLEND-Autobergrennen Esthofen – St. Agatha für 2020 abzusagen. Anfangs haben die Lockerungen der Österreichischen Bundesregierung für Veranstaltungen ab 1. September bis 10.000 Personen das Organisationskomitee sehr positiv gestimmt und mit Euphorie wurden die Planungen für das Events begonnen. Wenige Tage später erreichte Markus Altenstrasser und sein Team die Info, dass die Veranstaltung nur mit zugewiesenen Sitzplätzen und einer ganzen Menge unerfüllbarer Auflagen möglich sein wird. Nüchtern betrachtet, hatte man erst eine positive Info seitens der Regierung erhalten und dann wurde wieder ganz schnell zurückgerudert. „Im Anschluss der Besprechung mit der Bezirkshauptmannschaft Grieskirchen stand fest, dass die Vorgaben der Bundesregierung unmöglich einzuhalten sind und wir deshalb gezwungen sind die geplante Veranstaltung schweren Herzens abzusagen“, so Altenstrasser. „Auf diesem Wege möchten wir uns auch bei der Bezirkshauptmannschaft Grieskirchen für das faire und ehrliche Gespräch bedanken, welche uns auch ausdrücklich mitteilte, dass die BH keine Einwände zur Veranstaltung habe, dass aber leider die Vorgaben der Bundesregierung verordnet werden müssen – was natürlich in der derzeitigen Lage völlig nachvollziehbar und verständlich ist“. Die aktuellen Fallzahlen in Oberösterreich und die ab morgen erneut geltende Maskenpflicht, wie zu Beginn der Corona-Pandemie, helfen dem ganzen Projekt auch nicht unbedingt positiv weiter. Gesundheit geht vor – keine Frage! Jedoch schaden diese Maßnahmen dem Sport extrem und es wird viel Aufbauarbeit notwendig sein, um wieder einem normalen Motorsportbetrieb entgegen sehen zu können.

Auch keine Internationale Serie KW Berg-Cup 2020

24. Juni 2020

Aber: Es gibt erste Pläne für eine Clubmeisterschaft des Berg-Cup e.V. am 26./27. September im Rahmen des Int. Auto-Bergrennen Esthofen-St. Agatha. Nachdem schon am 10. Mai fest stand, dass die beiden Rennserien NSU-Bergpokal im KW Berg-Cup und KW Berg-Cup National des Vereins Berg-Cup e.V. mangels durchführbarer Rennen 2020 nicht mehr zur Austragung gelangen können, haben die seitdem neu bekannt gewordenen Veranstaltungsabsagen oder Verschiebungen auf das kommende Jahr auch den Terminkalender der Internationalen Serie KW BergCup derart minimiert, dass selbst diese Meisterschaft 2020 nicht ausgefahren werden kann. Ihre 33. Auflage verschiebt sich somit auf 2021. Damit ist nun leider genau das eingetreten, was die organisierende Vorstandschaft des Berg-Cup e.V. schon am 10. Mai ihren Mitgliedern und der Öffentlichkeit als mögliches Szenario angekündigt hatte. Das ist bitter. Aber die Gesundheit aller Beteiligten sowie die Überwindung der Corona-Pandemie haben nach wie vor oberste Priorität. Von den ursprünglich für diese Saison geplanten rekordverdächtigen 14 KW Berg-Cup Veranstaltungen betreibt aktuell nur noch das Int. Noblend Auto-Bergrennen Esthofen-St. Agatha in Oberösterreich. Vorbereitungen auf den Stammtermin am 26./27. September sind noch im Gange. Der dortige Chef-Organisator Markus Altenstrasser erstellt im Moment die Ausschreibung und hofft auf eine weiterhin günstige Entwicklung der Corona-Pandemie, in deren Folge dann auch Veranstaltungen selbst in der Größe von St. Agatha wieder möglich werden könnten. „Ich erhoffe mir spätestens im Juli Klarheit darüber, wie es nach dem 31. August in Österreich in Sachen behördlicher Auflagen für Veranstaltungen weitergehen wird. Unser Auto-Bergrennen bereiten wir jedenfalls mit vollem Einsatz weiter vor“ gibt er sich optimistisch. Gerne würden er und sein MSC Rottenegg dann auch wieder möglichst viele Aktive aus den Reihen der Deutschen Bergmeisterschaft und des Berg-Cup e.V. am Start begrüßen. Als Alternative zu den 2020 nicht durchführbaren KW Berg-Cup Rennserien wurde nun die Idee geboren, den nur etwa 45 Kilometer von Passau entfernten Berg-Event für eine Art Clubmeisterschaft des Berg-Cup e.V. zu nutzen, an der alle eingeschriebenen Fahrerinnen und Fahrer der Rennserien NSU-Bergpokal sowie der zwei KW Berg-Cup Varianten National und International teilnehmen können. Ein Konzept dafür ist zurzeit in Arbeit. Detaillierte Informationen dazu erfolgen rechtzeitig vor der Veranstaltung, die allen Beteiligten zumindest eine kleine Ration an motorsportlicher Betätigung und Spaß in einem schwierigen Jahr ermöglichen soll. „Ein besonderer Dank gebührt gerade jetzt nicht nur den Mitgliedern und Aktiven des Berg-Cup e.V., sondern auch dessen Gönnern, Unterstützern und Sponsoren, die ihr Engagement in fairer Art und Weise fortsetzen“, lässt der Berg-Cup Vorstand verlaute . […]

17. ADAC Bergpreis Schottenring wird auf das Jahr 2021 verlegt

9. Juni 2020

Am vergangenen Montagabend hat der Vorstand des MSC Rund um Schotten die Entscheidung getroffen, den 17. Int. ADAC Bergpreis Schottenring nicht im Jahr 2020 auszutragen, sondern auf das kommende Jahr 2021 zu verlegen. Im zeitigen Frühjahr, zu Beginn der Coronakriese hatten die Hessen es mit einer Verlegung in den Herbst versucht, mussten jedoch nun der aktuellen Situation Tribut zollen. „Die Gründe liegen darin, dass vermutlich nicht sehr viele Fahrerinnen und Fahrer Lizenzen gezogen haben und ohne Fans, was ja durchaus im diesem Jahr noch länger als August der Fall sein kann, das ganze aus finanzieller Sicht nicht durchführbar ist, so Vorstands- und Organisationsmitglied Timo Neumann. “ Aber alles, was wir in diesem Jahr vorhatten, nehmen wir mit ins kommende Jahr 2021 und hoffen auf ein pickepackevolles Starterfeld im kommenden April“. Die noch in der Online-Meldeliste stehenden Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden von der Rennleitung in den kommenden Tagen bezüglich Erstattung von Nenngeldern bzw. alternativer Vorgehensweisen angeschrieben. Der 17. Int. ADAC Bergpreis Schottenring, wieder als reines Tourenwagen-Rennen und mit Testtag am Freitag, wird neu terminiert für den Zeitraum 23.-25. April 2021.

Bernhard Permetinger präsentierte seinen neuen BMW Z4 GT3

3. Juni 2020

Eine neue Herausforderung wird der Salzburger Bernhard Permetinger in Angriff nehmen. Der selbstständige KFZ-Technikermeister hat sich vor gut einem Jahr einen neuen Rennboliden zugelegt. Nach langer und intensiver Suche nach einem BMW Z4 GT3 wurde man schließlich in Tschechien fündig. Beim international bekannten Senkyr Motorsport Team holte sich Bernhard dann sein neues „Spielzeug“ ab. Der Rennbolide wurde vom Team des ehemaligen Berg-Europameisters betreut und eingesetzt. Der letzte Renneinsatz des BMW Z4 GT3 lag aber schon einige Zeit zurück. Trotzdem war der Bolide in einem äußerst guten Zustand und sehr gepflegt, zumal das Fahrzeug nie in einen Unfall verwickelt war. In der heimischen Werkstatt wurde der BMW Z4 GT3 von Bernhard Permetinger komplett zerlegt und optisch sowie technisch wieder auf Topniveau gebracht. Dabei wurde die Karosserie Außen komplett gestrahlt und dann neu lackiert. Ganz besonders interessant ist dabei, dass die gesamte Historie vom Aufbau bis zur Auslieferung und des ersten Einsatzes nachvollziehbar ist. Und mittlerweile sind renntaugliche BMW Z4 GT3 nicht leicht zu finden. Zusammen mit einem befreundeten Grafiker wurde dann das Design für den Boliden entworfen, traditionell denn „BMW-Farben“ entsprechend. Der Österreicher hatte sich zu Jahresbeginn in den KW Berg-Cup eingeschrieben. Hier gibt es wohl in 2020 aber nichts zu fahren, die nationale Variante der deutschen Traditionsmeisterschaft ist bereit der Coronapandemie zum Opfer gefallen. Die Absage des KW Berg-Cup International steht dagegen noch aus. Nach ersten Testfahrten, welche man auf der Rundstrecke durchführen möchte, wird Permetinger mit seinem BMW Z4 GT3 an den Berg wechseln. Dafür muss erst die passende Getriebeübersetzung gefunden werden, da das GT3-Reglement ein recht langes Getriebe vorsieht, das aber für den Berg nicht optimal ist. Der bullig aussehende Bolide wird dabei sicherlich nicht nur optisch begeistern, sondern auch mit seinem einmalig klingenden V8-Saugmotor. Voraussichtlich aber erst in 2021. von Hillclimbfans.com

Mangels Rennen: KW Berg-Cup National und NSU-Bergpokal 2020 abgesagt!

10. Mai 2020

Einige werden es sicher bereits den sozialen Netzwerken oder anderen Quellen wie „Bergrennen in Deutschland“ entnommen haben: Auch die Bergrennen in Oberhallau und Mickhausen mussten wegen der Auswirkungen der Corona-Pandemie sowie deren Folgen nun definitiv abgesagt werden. Das hat gravierende Auswirkungen auf die drei Berg-Rennserien des Berg-Cup e.V. Im KW Berg-Cup National und NSU-Bergpokal liegt die Anzahl der eventuell 2020 noch zur Austragung kommenden Veranstaltungen jetzt aktuell bei maximal drei und damit weit unter der Hälfte der ursprünglich geplanten zehn Rennen. Dies sind für eine seriöse, den Anforderungen und dem hohen sportlichen Niveau der Vorjahre entsprechenden Meisterschaft deutlich zu wenig. Daher bleibt dem Organisations-Team nach eingehenden Beratungen nur die bittere Konsequenz, sowohl den KW Berg-Cup National als auch den NSU-Bergpokal 2020 endgültig abzusagen. Diese Entscheidung ist niemanden leicht gefallen, war aber den aktuellen Entwicklungen geschuldet, war unumgänglich und nicht weiter aufschiebbar. Auch für die Internationale Serie (IS) KW Berg-Cup ist die Lage angespannt. Im Moment stehen hier noch die Bergrennen Eichenbühl und St. Agatha im Kalender. Dazu kommen noch die Veranstaltungen St. Urban und Bergpreis Schottenring, die ja nicht abgesagt, sondern nur auf einen späteren, zurzeit noch nicht benannten Termin verschoben wurden. Dennoch ist es auch für die IS KW Berg-Cup fünf vor zwölf. Denn es steht fest: Sollte die Zahl der Rennen bei weniger als vier liegen, muss selbst diese Traditionsmeisterschaft für 2020 mit größtem Bedauern abgesagt werden. Per Mail wurden heute alle eingeschriebenen Teilnehmerinnen und Teilnehmer an den drei Rennserien des Berg-Cup e.V. vom Organisationsteam detailliert über die aktuellen Entscheidungen und Entwicklungen sowie die sich daraus ergebenden Konsequenzen informiert. Keine angenehme Aufgabe für die Kernmannschaft, die sich stets mit großem Einsatz und viel Herzblut um einen möglichst reibungslosen Ablauf „ihrer“ Serien bemüht und dabei immer das Wohl des gesamten Bergsports mit im Auge hat. Für die schwierige Lage der Veranstalter hat das Berg-Cup Team volles Verständnis. Die Gesundheit aller und die baldige Überwindung der Corona-Pandemie hat zurzeit oberste Priorität. „Ein besonderer Dank gebührt in dieser schwierigen Phase nicht nur den Mitgliedern und Aktiven des Berg-Cup e.V., sondern auch dessen Gönnern, Unterstützern und Sponsoren, die ihr Engagement in fairer, der Lage angepasster Übereinstimmung mit Elan fortsetzen“, so Berg-Cup Sprecher Uli Kohl. „Mit in diesen Dank einzuschließen sind die Veranstalter-Partner, die Dachverbände und Sportbehörden, dazu alle Freunde und Fans des KW Berg-Cups und des NSU-Bergpokals. Ihnen allen sei hier fest versprochen, dass – unabhängig davon, wie 2020 noch verläuft – […]

Auch kein KW Berg-Cup-Lauf in Oberhallau

1. Mai 2020

Mit schwerem Herzen hat der Verein Bergrennen Oberhallau (VBO) die diesjährige Austragung des Laufes zur Schweizer Berg-Meisterschaft und zum deutschen KW Berg-Cup abgesagt. Das anhaltende Verbot von Großveranstaltungen in der Schweiz bis Ende August 2020 wegen des Corona-Virus, zwingt den Vereinsvorstand zu diesem Schritt. „Wir wollen kein Geisterrennen in Oberhallau“, sagt Vereinspräsident Sascha Schlatter (33). „Ohne die Fans im Dorf oder in der Tarzankurve fehlt die einmalige Atmosphäre, die unser Rennen so einzigartig macht.“ Auch beim VBO hat die Gesundheit von Zuschauern und Rennfahrern oberste Priorität, deshalb respektiert der Verein die Entscheidung des Bundesrates. Durch die frühzeitige Absage hält sich zudem der finanzielle Schaden in Grenzen. „Alles was wir für dieses Jahr schon aufgegleist haben, können wir auch nächstes Jahr wieder nutzen, denn 2021 findet definitiv wieder ein Bergrennen Oberhallau statt!“, sagt Schlatter zuversichtlich und verrät schon das Datum. Das nächste Bergrennen Oberhallau findet am Wochenende vom 28. und 29. August 2021 statt.

Schweizer Hemberg-Bergrennen abgesagt

12. April 2020

Nun auch das Bergrennen in Hemberg im Kanton St.Gallen in der Ostschweiz musste aufgrund der Coronapandemie abgesagt werden. Dies teilen die Veranstalter am Donnerstag vor Ostern mit. Zum neunten Mal hätte am 20./21. Juni 2020 das Bergrennen Hemberg nach der Wiederbelebung des ehemaligen Rennens St. Peterzell-Hemberg, stattfinden sollen. Aufgrund der herrschenden außerordentlichen Lage hat auch das Orga-Team des Bergrennen Hemberg die laufende Situation verfolgt. Doch die Umstände lassen keine anderen Entscheidung zu, als das Bergrennen Hemberg 2020 abzusagen. Besonders schade ist diese Absage, da das Bergrennen Hemberg in diesem Jahr zum ersten Mal eine internationale Veranstaltung im Kalender der FIA gewesen wäre. Nach mehreren Jahren Vorarbeit konnte eine Zusammenarbeit mit dem deutschen KW Berg-Cup fixiert werden. Nach bisherigem Stand sollte es der Saisonauftakt dieser beliebten Bereitensport-Rennserie sein. Einerseits seien die ehrenamtlich wirkenden OK-Mitglieder aufgrund der Corona-Krise beruflich in Krisenstäben oder in ihren Firmen stark engagiert. Ihnen fehlten im Moment die notwendigen Ressourcen für das Bergrennen. Ein weiteres Problem zeichne sich im Bereich der Helfer ab. Da das Bergrennen Hemberg keine Unterstützung mehr durch den Zivilschutz bekommt, wäre es auf unzählige Helfer beim Streckenaufbau angewiesen, die Urlaub nehmen müssten, um am Rennen mitzuhelfen. Das werde auch in Zukunft ein Problem darstellen. Da viele Betriebe jetzt in Kurzarbeit oder am Abbauen von Überstunden und Urlaubstagen sind, werde es herausfordernd Helfer zu finden, die für ihren Einsatz am Bergrennen Hemberg Urlaub bekommen können. Unterdessen wurde die nächste Absage im Schweizer Bergrenn-Kalender bekannt. Das zur Schweizer Berg-Meisterschaft zählende Rennen in Massongex (11./12. Juli) findet in diesem ebenfalls Jahr nicht statt. Damit reduziert sich der Kalender der Schweizer Berg-Meisterschaft (Stand vor Ostern) auf sechs Termine.

Die Rennkalender lichten sich – KW Berg-Cup Auftakt in Hemberg?

25. März 2020

Immer mehr wird klar: Der Motorsport steht noch wochenlang still. Auch bereits verschobene Rennen sind davon betroffen. Wann es in der Schweiz losgeht, ist ungewiss. Logisch, verständlich und völlig angebracht: In den nächsten Wochen wechseln keine Startampeln auf Grün. Im Schweizer Rennkalender 2020 gab es in den vergangenen Tagen keine weiteren Absagen. Hinter den Kulissen wird die aktuelle Situation aber mit Besorgnis verfolgt. Etwa beim Verein Bergrennen Hemberg, der sich Anfang April telefonisch beraten und wohl danach entscheiden wird, ob die laufende Vorbereitung auf den ersten Lauf der Schweizer Bergmeisterschaft vom 20./21. Juni gestoppt oder bis zum 19. April zugewartet wird. Dann oder eventuell früher wird der Schweizer Bundesrat verlauten lassen, ob bisherige Maßnahmen gelockert, beibehalten oder sogar verschärft werden. Deutscher Bergrennauftakt in Hemberg? In Deutschland sind die ersten vier zur Landesmeisterschaft zählenden Bergrennen abgesagt worden. Saisonstart in dieser Disziplin wäre das Ibergrennen am letzten Juni-Wochenende. Käme das Hembergrennen eine Woche zuvor tatsächlich zustande (was wir natürlich insgeheim hoffen und wünschen), hätte zumindest der KW Berg-Cup dort seinen Auftakt. Erstmals soll diese beliebte deutsche Tourenwagen-Bergrennserie im Toggenburg zu Gast sein. von Peter Wyss / www.autosprint.ch

17. Int. Bergpreis Schottenring auf unbestimmten Termin verschoben!

12. März 2020

„Die Hoffnung währt am Längsten“. So war auch die Haltung des MSC Rund um Schotten, zur Durchführung des 17. Int. ADAC Bergpreis Schottenring. „Diese Hoffnung hatten wir auch in unserer letzten Vorstandssitzung noch. Leider haben sich in den letzten Tagen aufgrund der Corona Epidemie, die auch in Deutschland mit stark steigenden Zahlen grassiert, die Hoffnungen zerschlagen“, so die Rennleitung der deutschen Auftaktveranstaltung. Nun hat auch das Hessische Sozialministerium Veranstaltungen mit über 1.000 Teilnehmern per Anordnung bis auf weiteres untersagt. „Dies hat bei uns in den letzten beiden Tagen Überlegungen angestoßen. Leider gibt es keine Alternative: Der Bergpreis kann vom 24.-26. April 2020 definitiv nicht stattfinden“. „Wir als verantwortungsbewusster Verein können es uns keinesfalls erlauben, unsere Fans, die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, unsere Helferinnen und Helfer und auch die Bevölkerung des Schottener Ortsteils Rudingshain mit einem überhaupt nicht kalkulierbaren Risiko einer Ansteckung mit dem Virus auszusetzen“, so MSC Schatzmeister und Streckensprecher Timo Neumann. „Natürlich reden wir von einer Freiluftveranstaltung, das wissen auch wir, aber es gibt mittlerweile auch schon Anordnungen in anderen Bundesländern, dass Veranstaltungen mit mehr als 100 Personen in geschlossenen Räumen und auch im Freien untersagt werden. Uns bleibt auch aus diesen Gründen keine Alternative, die Fakten sind, wie sie sind und werden auch durch Schönreden und andere Beschwichtigungen nicht anders“. Mit sehr großer Wahrscheinlichkeit werden sich die Anordnungen auch im Vogelsbergkreis deutlich verschärfen, damit ist täglich, eigentlich schon stündlich zu rechnen. Allerdings möchte der MSC Rund um Schotten nicht wie im Jahr 2014 die Veranstaltung gänzlich absagen. Die Verantwortlichen haben deswegen gestern und am heutigen Tag Marathon-Telefonkonferenzen und auch persönliche Termine mit dem DMSB, dem KW Berg Cup, der GLPberg und auch seinen Partnervereinen geführt. Daraus hat sich ergeben, dass eine Verschiebung unumgänglich ist. Wann die Veranstaltung nachgeholt wird, soll zu gegebener Zeit bekanntgegeben werden. Rückfragen bitte ausschließlich per Mail an uns, bitte an bergpreis@schottenring.de

KW Berg-Cup und NSU-Bergpokal glänzen mit Top-Einschreibeergebnis!

4. Februar 2020

Schon die nackten Zahlen sprechen für sich. Denn mit insgesamt 148 Fahrerinnen und Fahrern sowie 125 Autos wurde das sehr gute Vorjahresresultat überboten. So richtig interessant wird es aber erst dann wenn man die Zusammensetzung dieses gigantischen Feldes näher betrachtet. Neben den schon lange bekannten Größen sind darin hochkarätige Zugänge und Rückkehrer ebenso zu finden wie völlig neue Team-Konstellationen. Gleich verdreifacht haben sich die spektakulären E2-Silhouetten-Renner. Neben dem Silver Car S2 G Evo von Ralf Kroll werden in der neuen Saison auch Hauke Weber und Lukas Boric (beide TracKing RC 01) in KW Berg-Cup Beklebung unterwegs sein. Total verstärkt präsentiert sich die Klasse E1/FS über 3000 Kubikzentimeter, in der jetzt mit Jochen Stoll (Porsche 911 Cup) und Bernhard Permetinger im mächtigen BMW Z4 nach GT3-Reglement zu finden sind. Aber das ist noch nicht alles. Der Österreicher Stefan Hetzenauer bringt einen bärenstarken Subaru Impreza WRX STI in den KW Berg-Cup, in dem neu auch Christian Handa auf Lancia Delta Integrale mit von der Partie ist. Mit 41 eingeschriebenen Teilnehmern und 35 Autos bleibt die 2-Liter-Abteilung die stärkste Fraktion des KW Berg-Cups. Für Spannung war sie schon immer gut. Die könnte jetzt neue Dimensionen erreichen. Thomas Strasser und Hansi Eller haben auf Toms Minichberger Scirocco 16V zusammengespannt, Lars Heisel (Opel Böhm Kadett 16V) meldet sich nach vielversprechenden Tests in 2019 zurück und, last, but not least, wechselt Erwin Buck mit seinem VW Spiess Scirocco 16V aus der 1600erKlasse zu den 2-Litern. Apropos, Stichwort 1,6-Liter: Stefan Faulhaber hat sich auf dem Minichberger Kadett 16V zusammen mit Patrick Orth angemeldet, Sarp Bilen rüstet technisch auf und zu dem Citroen AX Kit Car von Manfred Schulte gesellt sich jetzt ein zweites, das von seinem Junior Benedikt pilotiert wird. Mit 18 Rennfahrzeugen ist auch die 1400er-Abteilung gewachsen. In ihr haben sich viele neue Teams formiert. Unter anderen sind dies Sophia und Stefan Faulhaber im VW Minichberger Polo sowie Nico Müller und Stefan Winkler (Polo 16V). Mit neuem Teampartner geht Armin Ebenhöh in die Saison 2020. Er hat sich Youngster Tobias Mayer mit ins Cockpit seines Minichberger Scirocco 16V geholt. Auch die früheren 1150er-Überflieger Jürgen Schneider / Dominik Schlott geben jetzt im Schneider Polo 16V bei den 1,4-Litern Gas. Nach 15 Jahren „Berg-Pause“ kehrt Harald Leikeim zurück, bewegt einen VW Polo JWRC 6N. Kürzer war die Abwesenheit von Uwe und Markus Werner, die sich auf dem Ford Fiesta BDA eingeschrieben haben. Und auch die Auszeit von Frank Duscher […]

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