Stoll-Peugeot geht nach Ostwestfalen-Lippe

22. August 2018

Der Peugeot 306 S16, das Top-Gruppe F Auto von Jochen Stoll, wird an den Berg zurückkommen. Der Detmolder Daniel Null hat das Fahrzeug in der vergangenen Woche übernommen und wird es nach einigen Weiterentwicklungen und mit neuem Design ab der Saison 2019 in der Deutschen Bergmeisterschaft und dem KW Berg-Cup einsetzen. Einige Zeit stand das ehemalige „Überfliegerauto“ der Gruppe F zum Verkauf, nach dem sein bisheriger Besitzer Jochen Stoll mit zahlreichen Erfolgen, wie Platz 3 in der Berg DM 2014 und einem Vize-Titel im DMSB Berg-Pokal, eine familiäre Pause einlegte und erst in diesem Jahr wieder mit einem Cup-Porsche sein Comeback gab. Zwischendurch bewegte Jochens Vater Volker Stoll ab und an den Peugeot bei Bergrennen im Ausland. Nun hat der erfolgreiche 306er in Ostwestfalen-Lippe eine neue Heimat gefunden, doch ein bisschen Wehmut kam bei den Stolls dann doch auf, als der Peugeot seinen „Stall“ in der Westpfalz verließ. „Ja, es war ein ganz tolles Treffen am Wochenende und der Kontakt im Vorfeld schon super“, berichtet Daniel Null. Die gesamte Familie Stoll war vor Ort und besonders Volker fiel es sichtlich schwer als wir dann mit dem Peugeot bei Auto Stoll in Gehrweiler vom Hof gefahren sind. Es hat einfach alles gepasst und die beiden werden ihr ehemaliges Auto ja auch weiterhin am Berg sehen. Das macht die Sache umso schöner…“ „Mein BMW E36 wird demnächst zum Verkauf stehen“, verrät der junge Familienvater. „Ich habe den historischen BMW 2002 ja auch noch zuhause stehen, mit dem ich die letzten 10 Jahre die Berg-Meisterschaften im historischen Bereich durchgefahren bin. Daher muss der E36 weg,  sonst wird es zu viel für mich. Ich plane für 2019 so viele Läufe wie möglich zu fahren, meine Familie ist ja auch immer mit dabei. Die Meisterschaft durchfahren werde ich erst in der darauf folgenden Saison 2020“. Jetzt heißt es für Daniel Null erst einmal sich auf das ungewohnte Auto mit Frontantrieb umstellen.

Pre und sein Bergmonster sagen Goodbye

20. Juli 2018

Beim Bergpreis Schottenring im Frühling dieses Jahres war es ein grandioser Abschied vom Bergrennsport mit einem neuen Streckenrekord und dem Gesamtsieg. Dies stellte sich für den Österreicher Herbert Pregartner nun im Nachhinein heraus. „Am Vogelsberg war der letzte Auftritt von meinem Bergmonster, aber sicher nicht von mir. Der Porsche 911 GT2 R hat einen neuen Besitzer gefunden, der das Fahrzeug auf der Rundstrecke bewegen wird. Ich sage allen Fahrerkollegen und Fans danke, für die wirklich sehr schöne Zeit am Berg“. Was bringt die Zukunft fragen sich jetzt sicher viele Bergrennfans? „Das steht noch in den Sternen, ich bleibe sicher im Rennbetrieb, beispielsweise als Fahrercoach und als Testfahrer, oder wenn mir wer sein Rennauto zur Verfügung stellen sollte. Ich habe wirklich tolle Momente bei Euch draußen im KW Berg-Cup genossen, aber einmal ist Schluss“, stellt Pregartner klar. „33 Jahre im Bergsport, ist eine gigantische lange Zeit und das alles mit den kleinsten finanziellen Mitteln“. Herbert Pregartner begann seine Karriere Mitte der 1980er Jahre im Steirischen Bergrallye-Cup und blieb bis zum heutigen Tag der Marke Porsche treu. Mit verschieden Porsche-Modellen, wie 911 2,2 S, 911 RS, 911 RSR, RSR Bi-Turbo oder 911 GT2, fuhr der Mann aus der Südoststeiermark auch zahlreiche Erfolge ein, wie zum Beispiel mehrfach den Gesamtsieg im Bergrallye-Cup und Bergrallye-Pokal, in der Österreichischen Berg-Staatsmeisterschaft und FiA Zonenmeisterschaft. Dazu muss man die zwei Vize-Meisterschaften im FiA-Hillclimb Cup und unzähligen Klassen- und Gruppensiege erwähnen.

Präsentation Porsche 997 GT3 Cup von Jochen Stoll

3. Juni 2018

Der Boden für das Comeback des Jochen Stoll ist bereitet! Mit seinem in den Niederlanden neu erworbenen Porsche 997 GT3 Cup wird der Westpfälzer, nach knapp vierjähriger „Berg-Abstinenz“, am kommenden Wochenende zum Deutschen Lauf der Berg-Europameisterschaft beim ADAC Glasbachrennen in Thüringen die Bergrennszene wieder bereichern. Der DMSB-Bergpokal Vize-Meister von 2011 und dritter der Berg DM 2014 freut sich bereits wie ein „Schneekönig“ auf die 5,5 km lange, kurvenreiche Piste am Rennsteig, denn sein neues Sportgerät ist nun optimal vorbereitet. Die letzten Wochen befand sich der 420 PS starke Cup-Porsche nämlich in den professionellen Händen des Team 75 Motorsport, der Mannschaft von Porsche-Werksfahrer und Le Mans-Sieger Timo Bernhard. Der „Zuffenhausener“ wurde am Teamstandort in Landstuhl komplett durchgesehen, ein neues KW-Gewindefahrwerk eingebaut und das reinrassige Rennfahrzeug auf die Gegebenheiten des Bergrennsports voreingestellt. Danach übernahm die hauseigene Werbeagentur Team Bernhard Design und zauberte ein wirklich ansprechendes Foliendesign um den Hauptsponsor Euro Repar Car Service auf den E1-Tourenwagen. Jochen Stoll wird zukünftig unter dem Bewerber KÜS Team 75 Bernhard in der Deutschen Bergmeisterschaft an den Start gehen und dabei auch seinen Heimatverein, den Homburger Automobilclub repräsentieren. Beim Bergrennen seines Clubs, vom 6.-8. Juli in Homburg, hat Stoll übrigens seinen zweiten Auftritt geplant.

Zweiter Schotten-Sieg und neuer Streckenrekord für Pregartner

1. Mai 2018

Das Wetter ist bei Openair-Veranstaltungen immer ein zentrales Thema, auch beim alljährlichen ADAC Bergpreis Schottenring. Ohne Übertreibung, stimmte beim „kleinen Jubiläum“ zur 15. Auflage als Auftakt zum DMSB-Berg-Cup, dem KW- Bergcup inklusive NSU- Bergpokal vor rund 2.500 Zuschauern alles. Der veranstaltende MSC Rund um Schotten konnte sich bei besten Wetterbedingungen sowohl über ein qualitativ hochwertiges, als auch volles Starterfeld und gute Stimmung freuen. Auch das Verhältnis zur Bevölkerung des Schottener Stadtteils Rudingshainer bezeichnete die im nordrhein-westfälischen Solingen wohnende Rennleiterin Sabine Fischer, die auch wieder an Pfingsten beim Wolsfelder Bergrennen die Fäden in Händen hält, als hervorragend. Eine optimale Bühne also für die Favoriten auf den Sieg der Rennwertung, die beiden Österreicher Herbert Pregartner (Sieger 2016) Herbert Stolz (Sieger 2013 und 17) jeweils im Porsche, dem Odenwälder Holger Hovemann im Opel Kadett und dem nach seinem Debüt letztes Jahr Vorjahreszweiten und noch Sieglosen Norbert Handa aus der Nähe von Würzburg im Lancia Delta Intergrale. Nachdem Hovemann seinen rund 700 PS starken Hecktriebler am Samstagabend nach den Trainingsläufen wegen Motorschaden abstellen musste, wurde in den vier Wertungsläufen am Sonntag aus dem Vierkampf ein Dreikampf um die Krone. „Es hat nicht sollen sein“, sagte ein enttäuschter Holger Hovemann. „Das Auto fühlte sich so gut an und Motor lief wie nie zuvor, einfach brachial, bis er dann ohne Vorankündigung kaputt ging“. Am Sonntag in der Früh legte Pregartner im 911 GT2 R mit 1:16,691 min. auf der bekannten 3033 Meter langen Strecke von Rudingshain über die Serpentinen Richtung Götzen deutlich vor und distanzierte sowohl Handa als auch Stolz im Allrad-935 DP 2 um fast vier Sekunden. Im zweiten Lauf konterte Handa minimal, konnte Pregartner letztlich aber nicht wirklich Paroli bieten. Der Österreicher legte mit seinem rund 900 PS- Boliden in den letzten beiden Durchgängen nach, stellte beim Finale mit 1:16,113 min. einen neuen Streckenrekord auf und holte sich mit 5:07 Minuten Fahrzeit seinen zweiten Sieg nach 2016. Handa wurde mit 5:13 erneut Zweiter und muss seine Siegambitionen in Schotten auf 2019 verschieben. Mit 5:22 komplettierte der etwas farblos agierende Herbert Stolz mit Rang drei unter 77 Fahrern, 69 in Wertung, das Siegerpodest. Darauf hatten die heimischen, mittelhessischen Fahrer keine Chance. Die besten Aussichten auf vordere Plätze hatte der Ober Mörlener KW Berg-Cup Neuling Stefan Bodin, der einen Porsche 944 GTR steuerte. Doch seine Fahrt endete im Training am Samstagnachmittag in der sogenannten Bachkurve, der ersten Serpentine oberhalb von Rudingshain in der Leitplanke. „Ich war nach […]

Handa, Hovemann, Pregartner und Stolz – Vierkampf am Schottenring?

25. April 2018

Zumindest an der Spitze des Bergpreises Schottenrings als Auftakt zum Deutschen DMSB-Berg-Cup für Tourenwagen und des KW Berg Cup, herrschten letztes Jahr Formel 1- Zustände beim Kampf um den Sieg. Nach vier Wertungsläufen auf der 3.033 Meter langen Strecke vom Schottener Stadtteil Rudingshain, über die Serpentinen und durch das Waldstück der Poppenstruth auf die Zielgerade Richtung Götzen, trennten den Sieger Herbert Stolz aus Österreich im Porsche 935 dp II gerade einmal 0,887 Sekunden zum Zweitplatzierten Norbert Handa aus der Nähe von Würzburg im Lancia Delta Integrale. Ein Herzschlagfinale, das der Innsbrucker nach 2:2 Laufsiegen gegen Handa zur Freude der Zuschauer erst auf den letzten Metern für sich entscheiden konnte und damit den Rest des Feldes deutlich distanzierte. Dem Franken blieb lediglich, mit knapp 218 km/h im ersten Durchgang, die schnellste Zieldurchfahrt des Tages. Ob es dieses Jahr oberhalb von Schotten erneut so spannend um den Sieg zugehen wird, entscheidet sich am letzten Sonntag im April. Seit 2015 peilen die deutschen Bergasse am Fuße des Hoherodskopfes ihre ersten Saisonpunkte an. Seitdem steht es nach dem Debüt mit Opelfahrer Holger Hovemann aus dem Odenwald und den beiden Porsche- Fahrern Herbert Pregartner (2016) und Herbert Stolz (2017) aus Österreich 2:1 für den Stuttgarter Sportwagenhersteller. Außenseiterchancen müssen auf jeden Fall auch Ralf Kroll mit seinem rennwagenartigen und flinken Silver Car S2 aus der Gruppe E2-SH der Silhouettenfahrzeuge eingeräumt werden. Der dritte der Gesamtwertung aus dem Vorjahr kommt ebenfalls aus dem Odenwald nach Schotten angereist. Man darf gespannt sein, wer sich mit welcher Marke als vierter Sieger in die Annalen des 15. ADAC Bergpreises eintragen lassen darf, bei dem mehr als 130 Fahrzeuge in der Renn- und auch Sollzeitwertung (GLP) vom veranstaltenden MSC Rund um Schotten erwartet werden. Die größten Chancen auf einen Spitzenplatz aus lokaler, mittelhessischer Sicht dürfte der Ober- Mörlener Stefan Bodin im Porsche 944 GTR haben, der letztes Jahr am Schottenring erstmals in der Sollzeitwertung dabei war. Für Friedhelm Gürtzgen aus Ehringshausen im BMW Compact 318i und Maurice Moufang aus Schotten im BMW M3 ist der Klassiker ebenfalls kein Neuland und wollen in ihrer Klasse vorne dabei sein. Gleichmäßigkeit ist Trumph in der Sollzeitwertung. Aus heimischer Sicht dabei sind Louisa Kröll aus Büdingen im VW Polo, Erwin Schmidt aus Grebenhain im Renault R 5 Turbo, Jürgen Fechter aus Gründau im VW Scirocco, Marcel Schnabel aus Ulrichstein im BMW 318is, Michele Carotenuto aus Buseck im Opel Kadett C Coupe, Edgar Lampas aus Nidda […]

Sturm und Drang in neuer Allianz mit Routine

21. März 2018

Jürgen Schneider zählt zum kleinen, erlesenen Kreis der Urgesteine des Gruppe H Berg-Cup. Als aktiver Fahrer eines VW Golf in der Klasse bis 2000 ccm der Gruppe H sammelte der Mann aus der Main-Tauber-Region in den 1980er und 90er Jahren Trophäen und Pokale. Doch im Frühjahr 1996 beim Berg-Cup Lauf im französischen Abreschviller, kam abrupte Aus bei einem Highspeed-Einschlag in die Leitschienen. Der weiße VW Golf 1 war nach dem Unfall in Lothringen angeschlagen und nach einem kapitalen Motorschaden in Unterfranken konvertierte Jürgen Schneider zum Zuschauer, blieb aber der Berg-Cup-Szene immer treu. Zwischenzeitlich mauserte sich Schneider mit seiner Power Schmiede Schneider in Lauffen am Neckar zu einem anerkannten Rennmotorenbauer für Slalom, Berg und Rundstrecke. Inzwischen vertrauen zahlreiche Teams vor allem aus dem KW Berg-Cup auf die Künste von Jürgen Schneider. Darunter auch Thomas Stelberg, der Schneider ab 2011 als Partner in sein Team holte. Seit dem dominierten Thomas und Jürgen abwechselnd hinter dem Lenkrad des VW Schneider Polo 16V nach Belieben die 1150er Klasse im Berg-Cup. Da die Stelbergs in der Saison 2018 nicht im KW Berg-Cup dabei sind und vorerst eine Pause einlegen, führte Schneider bereits zum Saisonende 2017 Gespräche mit seinen Kunden. „Ich kann sagen, die Jungs, die meine Motoren fahren sind alle meine Freunde und so war schnell klar, dass ich mit Dominik Schlott eine neue Union eingehe“, berichtet Jürgen Schneider in einem Gespräch mit der BiD-Redaktion. Mit 22 Jahren ist Dominik Schlott einer der Youngster im Berg-Cup. Seit Ende der Saison 2016 ist der Rhöner mit seinem orangen VW Polo 8V am Berg präsent. Der Automobilkaufmann und Mechatroniker aus Stetten, unweit des Hauenstein-Bergrennens vermochte sich in seiner ersten vollen Berg-Cup Saison im Vorjahr Rennen um Rennen zu steigern. Erste Erfahrungen im Motorsport sammelte Schlott zuvor bei Slaloms und bei Berg-GLPs. Das Team Schneider-Schlott schrieb sich in den neuen KW Berg-Cup gleich mit zwei schnellen Polos ein. Zum einen konnte Jürgen Schneider den ex-Glaser Polo, der im Slalomsport gelandet war, ausfindig machen und käuflich erwerben. Das Fahrzeug mit Berg-Cup Geschichte ist zwischenzeitlich wieder im „breiten Kleid des Berges“ und motorisiert mit Schneiders eigenen „1150 ccm 16V Werks-Triebwerk“, das bis zuletzt im Stelberg-Polo für Vortrieb sorgte. Das Hauptfahrzeug der Paarung ist praktisch „ready to race“, bis auf ein paar Kleinigkeiten und wird beim Saisonstart in Schotten zum Einsatz kommen. Mit in die „Ehe“ bringt Schlott seinen 8V-Polo ein, der in der Klasse bis 1400 ccm Hubraum beheimatet ist. […]

Volle Starterfelder in jetzt drei Rennserien des Berg-Cup e.V.

8. März 2018

Alles zusammengezählt 155 Fahrer mit 131 Rennautos, dieses Einschreibeergebnis, das die tiefen Sorgenfalten der Organisatoren schlagartig glättete, kann sich wirklich sehen lassen. Viele aktive Berg-Cup’ler hatten im Verlaufe der 30. Jubiläumssaison angekündigt nach dieser eine schöpferische Pause einlegen zu wollen, dazu gesellte sich anfangs Dezember 2017 die definitive FIA-Forderung nach Sicherheitstanks in den Teilnehmerfahrzeugen von Internationalen Veranstaltungen und Rennserien wie dem KW Berg-Cup, über den allerdings nicht alle Autos verfügten. Ein Rückgang bei den Einschreibungen war deshalb zu befürchten. Was die Vorstandschaft des Berg Cup e.V., die zugleich das Organisationsteam der drei Rennserien bildet, zum Brainstorming mit sofort folgendem Handeln veranlasste. Das Ergebnis ist bekannt: Zusätzlich zum NSU Bergpokal und dem wie bisher als Internationale Serie (IS) ausbeschriebenen, traditionellen KW Berg-Cup wurde mit dem KW Berg-Cup National ein auch ohne FT-Kraftstoffbehälter zugängliches Betätigungsfeld geschaffen. Als Auffangbecken für alle Gipfelstürmer, die ihre Gruppe H-, FS- und E1-Renner nicht zeitnah umrüsten können oder wollen. Um den Breiten- und Amateursport-Gedanken zu pflegen sowie den Berg-Einstieg generell zu erleichtern steht die neue Serie, für die eine Nationale A-Lizenz des DMSB ausreicht, auch Pilotinnen und Piloten von Gruppe A-, F- und CTC/CGT-Fahrzeugen sowie R2- und R3-Rallyeautos offen. 21 Teilnehmer nahmen dieses Angebot an, weitere 29 kommen in den KW Berg-Cup Stammabteilungen H, FS, E1 und E2-SH hinzu. 85 Fahrerinnen und Fahrer haben sich für die IS KW Berg-Cup entschieden, 19 davon teilen sich ihr Rennfahrzeug mit einem Teampartner, das ergibt unter dem Strich exakt 66 hochkarätige Bergautos. Auch der beliebte NSU-Bergpokal im KW Berg Cup ist erneut bestens aufgestellt, 20 Fahrer, 18 Autos und 2 Teams sind die Zahlen dazu. Sieht man sich die Einschreibungen im Detail an, dann gibt es viel Interessantes zu entdecken. Das könnt ihr, liebe NSU-Bergpokal und KW Berg-Cup Fans und Freunde sehr gerne im Selbststudium tun, ihr könnt aber auch in den nächsten Tagen mit uns durchs Fahrerlager bummeln und dabei sein, wenn wir erste Analysen anstellen und uns in frühen Hochrechnungen der voraussichtlichen Kräfteverhältnisse versuchen. Dazu seid ihr hiermit herzlich eingeladen! Die detaillierte Teilnehmerliste findet man hier: https://berg-cup.de/berg-cup/teilnehmer.html von Uli Kohl

KW Berg-Cup macht aus der Not eine Tugend

3. Februar 2018

Im Rahmen seiner Mitgliederversammlung stellte der Berg-Cup e.V. am 21. Januar 2018 in Bad Mergentheim sein revolutionäres Rennserienkonzept für die kommende Saison vor. Dieses überraschte und stellte für die 80 anwesenden Mitglieder Dinge wie Rechenschaftsberichte und Teilneuwahlen hintan. Allerdings dauerte es rund 60 Minuten, bis die Katze aus dem Sack gelassen wurde. Schließlich sah die mit der Einladung versandte Tagesordnung nach der Begrüßung formelle Dinge vor. Zum Beispiel die Feststellung der Anzahl der Stimmberechtigten und den Bericht des Präsidiums über das Sport- und Geschäftsjahr 2017. Dieser fiel durchwegs positiv aus, wertete die 30. Saison des KW Berg-Cups unter dem Strich als einen rundum gelungenen Auftritt. Daran wollte man natürlich 2018 anknüpfen, stellte früh die Weichen, reichte die nur in minimalen Details veränderte Ausschreibung beim DMSB ein. Mit dem man schon Mitte 2017 einen Stufenplan erarbeitet hatte, der im Rahmen der Anpassung an die von der FIA für Internationale Rennserien (IS) geforderten Sicherheitsstandards die Einführung von Sicherheitstanks erst 2021 vorsah. Lange standen die Ampeln für diese Terminierung auf grün, aber am 6. Dezember schaltete der FIA-Weltrat auf Rot um, erklärte FT-Kraftstoffbehälter ab sofort für obligatorisch und nicht verhandelbar. Das versetzte die KW Berg-Cup Verantwortlichen in Alarmzustand. Wusste man doch aus einer von den eigenen Technischen Kommissaren in der letzten Saison durchgeführten Erhebung, dass nur knapp über die Hälfte der begutachteten Berg Cup Renner über aktuelle Sicherheitstanks verfügen. Die unerwartet entstandene Situation wurde sofort analysiert, danach verschiedene Szenarien durchdacht und durchgespielt, wobei die berechtigten Interessen aller Berg-Beteiligten immer Berücksichtigung fanden. Um diesen in vollem Umfang zu entsprechen, entschied man sich zur Zweigleisigkeit. Was im Klartext bedeutet, dass der KW Berg mit seinen Sonderwertungen KW 8V-Trophy, Rookie und Ravenol Youngster wie vorgesehen weiter als IS durchgeführt wird. Möglicherweise kommen sogar noch zwei weitere Veranstaltungen dazu, nämlich am 21./22. April der Rechberg in Österreich und am 26./27. Mai das Bergrennen Verzegnis in Norditalien. Entsprechende Verhandlungen laufen, ein definitives Ergebnis wird spätestens am 31. Januar vorliegen. Wie auch immer dieses aussehen wird, an der Zahl der maximal gewerteten Rennen wird das nichts ändern, die bleibt auf jeden Fall bei acht. Neu im Angebot des Berg-Cup e.V. ist 2018 der „KW Berg-Cup National“. Er pflegt den Breitensportgedanken und gibt all denen, die bisher in der IS völlig regelkonform mit nationalen DMSB-Sicherheitsstandards unterwegs waren die Möglichkeit, ohne Nach- oder Umrüstung weiterhin KW Berg-Cup’ler zu bleiben. Darüber hinaus soll die neu installierte Serie auch den Berg-Einstieg erleichtern. Deshalb werden […]

Jahressiegerehrung im Classic-Berg-Cup

26. Januar 2018

Am vergangenen Samstag trafen sich die bundesweit verstreuten Teilnehmer des Classic-Berg-Cups zu ihrer Jahres-Sieger-Ehrung im vogtländischen Treuen. Im jährlichen Wechsel treffen sich die Mitglieder in der Nähe eines ihrer Teilnehmer, um weitab vom motorsportlichen Alltagsgeschäft zu relaxen, auf die vergangene Saison zurückzublicken und dabei ihre jeweils Besten „ordentlich“ zu ehren. In diesem Jahr war der Gasthof „Zur goldenen Höhe“ im vogtländischen Treuen Treffpunkt der klassischen Bergrennfahrer und ihrer Begleitung. Nach einem stärkenden Essen und ausgiebigen Benzin-Gesprächen ging´s dann zur Ehrung. Andreas Gmeinder aus dem Allgäu setzte sich mit deutlichem Vorsprung an die Spitze und erhielt als Würdigung für Platz 1 ein 60 Liter-Fass vollsynthetisches Motoröl vom neuen CBC-Sponsor G-Oil aus dem bayrischen Gersthofen. Platz zwei teilten sich der NSU-Treter Uwe Schindler und Albert Vogt auf Subaru Impreza. Auch für die beiden Zweitplatzierten stellte die Firma G-Oil hochwertiges Motoröl zur Verfügung. Dritter wurde ein weiterer NSU-Pilot, mit Thomas Krystofiak vor CBC-Sportleiter Richard Rein auf Ford Capri. Trotz seines kapitalen Motorschadens kam der VW Scirocco-Pilot Ronny Hering noch auf Platz fünf vor Detlef Schröder auf VW Polo. Für alle Platzierten gab es je einen Fotokalender 2018 mit Fahrzeugmotiven aus dem Classic-Berg-Cup aus der Kamera von Thomas Bubel. Schatzmeisterin Dr. Jutta Fischer-Neuner verteilte anschließend noch Kuverts mit Preisgeldern. Insgesamt also ein toller Anreiz am Classic-Berg-Cup teilzunehmen. Insgesamt bestritten die Classic-Berg-Cup-Teilnehmer in der abgelaufenen Saison 2017 genau 50 Veranstaltungen, die in der Hauptsache im Rahmen der Deutschen Bergmeisterschaft stattfanden.

Classic-Berg-Cup e.V. bei Facebook

9. Dezember 2017

Der Verein Classic-Berg-Cup fährt ab sofort mit seiner Kommunikation zweigleisig. Neben der altbekannten Webseite wird die Vereinigung für den klassischen Rennsport am Berg zukünftig auch im Bereich Socialmedia vertreten sein. Seit wenigen Tagen gibt es eine gleichnamige Facebook-Seite, die zukünftig Neuigkeiten, Fotos und auch mal ein kurzes Video bereit hält. Schaut doch mal vorbei und unterstützt die Sache mit einem Like! Die Adresse laute www.facebook.com/classicbergcup

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