46 Formel und Sportwagen haben Eschdorfer Tagessieg im Visier

28. April 2016

Zum 28. Mal organisiert die Union des Pilotes am Wochenende des 7./8. Mai ihr traditionelles Bergrennen «European Hill Race», Lauf zur Luxemburger und zur deutschen Bergmeisterschaft sowie zum «KW-Berg-Cup» und zum «NSU Bergpokal», während auch die belgischen Fahrer Eschdorf als Auslandsresultat auf ihr Konto der belgischen Bergmeisterschaft verbuchen können. Zählt man noch den «Classic Day» zum 100. Geburtstag des Motorsports in Luxemburg im Jahre 2013 sowie das 1. FIA Hill Climb Masters im Oktober 2014 hinzu, so ist es also bereits das 30. Mal, dass in dem kleinen Ardennerdörfchen Eschdorf zwischen Wiltz und Ettelbrück, im Norden Luxemburgs die Rennmotoren aufheulen. Fast 180 Fahrerinnen und Fahrer, darunter 91 Deutsche, 26 Luxemburger, 23 Belgier, je 16 Franzosen und Schweizer, 4 Briten und 3 Österreicher haben sich eingeschrieben, um in den Kampf der einzelnen Wertungen zum Gesamtsieg, zu Gruppen- und Hubraumklassensiegen, Damen-Pokal oder noch der Junioren-Wertung für U25-Fahrer zu ziehen. Drei Trainingsläufe sind am Samstag ab 9.15 Uhr vorgesehen, drei Rennläufe (schnellste Einzelzeit wird gewertet) am Sonntag ab 8.30 Uhr. Zu bemerken auch, dass die komplette Strecke von 1,850 km im vergangenen Sommer mit neuem Belag versehen wurde. Nachdem er 2012 (im Dallara GP2) und 2015 (im Wolf GB08F1) jeweils auf feuchter Strecke zum Eschdorf-Sieg fuhr, nimmt der Luxemburger David Hauser im Dallara-Mécachrome 4L V8 nach seiner rezenten zweitschnellsten Zeit im französischen Abreschviller nun einen erneuten Heimsieg vor eigenem Publikum ins Visier.  Allerdings muss sich der Luxemburger Bergmeister 2013 und 5. der Europabergmeisterschaft 2015 dieses Jahr in Eschdorf gegen die komplette Schweizer Bergelite zur Wehr setzen. So wird Eric Berguerand, Schweizer Bergmeister 2013, 2014 und 2015, im Lola-Cosworth FA 99 F3000 (Foto unten) erneut versuchen, seinen Namen endlich ins Tagessieger-Palmares einzutragen, jenen obersten Podestplatz, den er bislang so oft in Eschdorf knapp verpasste: Platz 2 in den Jahren 2014 und 2015, P3 2007 und 2012, P4 2013, aber auch Dritter der Gesamtwertung und zugleich Goldmedaillengewinner in der Kategorie der FIA-Rennsportfahrzeuge beim FIA Masters 2014….kurzum, die Strecke liegt dem angriffslustigen Schweizer bestens, fehlt nur noch der langersehnte Siegerpokal. Als Neuzugang in Eschdorf muss aber auch die junge Nachwuchshoffnung Joël Volluz im Osella FA 30 Judd V8 (Foto oben) bei seinem allerersten Start in Luxemburg zum ganz engen Favoritenkreis gezählt werden. Der 24-jährige Schweizer Vize-Bergmeister 2015 kann aus dem Vorjahr auf Gesamtsiege in Osnabrück (D), Oberhallau, Ayent-Anzère und La Roche-La Berra verweisen, jeweils nach heißem Kampf gegen Eric Berguerand. Nach zwei Jahren Abwesenheit wird der […]

Stolz und Bratschi kämpfen um die Eschdorfer Tourenwagenkrone

28. April 2016

Seit 2004, also nunmehr 12 Jahren, hält der in Deutschland lizenzierte Österreicher Herbert Stolz in Eschdorf den Streckenrekord für “geschlossene” Tourenwagen & Gran-Turismo, und einmal mehr wird der Mann im bärenstarken Porsche 935 die Messlatte hochlegen. Doch der Deutsche Tourenwagen-Bergmeister 2006 und 2013 wird besonders vor dem hochmotivierten jungen Schweizer Ronnie Bratschi im Mitsubishi Lancer Evo 8 EGMO (Foto oben) auf der Hut sein müssen, der im Vorjahr mit seinem Sieg im Internationalen FIA-Berg-Pokal seinen definitiven Durchbruch schaffte. Genau wie man auch den Deutschen Tourenwagen-Bergmeister 2010 und 2002 Norbert Handa im monsterhaften Lancia Delta Integrale oder auch dessen Landsmann Mario Fuchs (Mitsubishi Lancer), im Vorjahr Gesamtsechster im Regen, direkt hinter dem Porsche 935 II von Herbert Stolz, nie unterschätzen darf. Genau wie die beiden Porsche Cup des Belgiers Yanick Bodson, Goldmedaillen-Gewinner beim FIA Masters 2014 auf der gleichen Strecke, und des Schweizers Fréderic Neff (Porsche 996 Cup). Ein Tourenwagenfeld mit PS zuhauf, so etwa jene 850, die sich unter der Motorhaube des Audi Quattro S1 des Briten Keith Edwards verstecken. Und auch einigen Exoten und Kuriositäten, wie dem Ford Puma Turbo des Briten Mike Manning, dem Lotus Elise mit Audi-Turbo-Motor des Belgiers Olivier Dubois oder auch dem süßen VRC Fiat 500 mit Suzuki-Motorradmotor von Bart de Saedeleer (ebenfalls Belgien). Ohne die beiden rassigen Ferrari (Foto unten) des Franzosen Vincent Lagache (458 Challenge), der erstmals in Eschdorf antritt, sowie Stammgast René Ruch (355 GT mit 4-Liter-Zytek-Motor) zu vergessen, genau wie den Nissan 350Z des Luxemburger Rallye-Spezialisten Ralph Schroeder, den Audi 80 Quattro Turbo des Briten Keith Murray oder den Subaru Impreza von dessen Landsmann John Davies. Oder noch den spektakulären Renault Mégane Trophy des Franzosen Jean-Jacques Jobert, den BMW M3 des belgischen Tourenwagen-Bergmeisters 2014 Stéphane Emond und die Allrad-Turbo-Armada des Schilling Performance Teams mit dem Subaru Impreza von Papa Nico, Luxemburger Tourenwagen-Bergmeister 2015, dem Mitsubishi Lancer von Sohnemann Cédric und dem zweiten Subaru Impreza von Charel Valentiny. Und auch der Tourenwagen-Europabergmeister 2010 Roland Wanek (D) im Mitsubishi Lancer Evo 8 ist natürlich wieder mit von der Partie. Doch selbstverständlich wird auch die Meute des «KW Berg-Cup», die dem Eschdorfer Bergrennen bereits seit 1989 die Treue hält, erneut mit ihren zahlreichen hochgezüchteten VW Golf, Polo, Corrado und Scirocco, Opel Kadett, Corsa und Ascona, Fiat 127, 128 und X1/9, Citroën AX Kitcar, BMW 2002, 320 (davon gleich zwei ex-WTCC), Renault Laguna BTCC, Clio und Mégane oder noch den zehn NSU die Herzen ihrer […]

Schotten: Schneeweißer Porsche-Sieg für Pregartner

25. April 2016

Ähnlich wie in anderen Automobilserien, haben auch etliche Autos in der Bergmeisterschaft kaum mehr als die Silhouette des Serienmodells des Herstellers gemein. Das ist ebenso gewollt, wie auch gewünscht. Von Fahrern und Fans. Der Auftakt zur diesjährigen Bergsaison in Deutschland am altehrwürdigen Schottenring hatten beim 13. ADAC Bergpreis Schottenring des verantwortlichen MSC Rund um Schotten einige ungewöhnliche Exemplare zu bieten. Neben dem DMSB Automobil Berg Cup für Tourenwagen der Division 1, zählte der Bergpreis auch zum KW Berg- Cup, dem NSU- Bergpokal und der Bergemeisterschaft des ADAC Hessen- Thüringen. Kotflügelverbreiterungen und ansehnliche Flügelwerke mögen einen gewissen Showeffekt erzielen, dienen aber letztlich der Effekitivität im Kampf um die Zeiten. Dies alles wurde überschattet von den Wetterkapriolen durch örtlich einsetzende Schneefälle am Samstag und Sonntag auf der rund drei Kilometer langen Naturrennstrecke am Fuße des Hoherodskopfs. Dabei startete die Einstimmung auf das Wochenende mit den angebotenen Testfahrten am Freitag bei frühlingshaften Bedingungen, mit rund 60 von 76 Fahrern. Der erste von fünf Trainingsläufen am Samstag begann mit vereinzelt leichtem Schneefall und endete mit 1:21,839 min. als Tagesbestzeit von Herbert Pregartner vom MSC Rottenegg. Der Österreicher setzte sich im Porsche 911 GT2 RSR (Bild oben) damit an die Spitze. Bei der Zieldurchfahrt zwischen dem Bereich Poppenstruth und Götzen wurde Pregartner mit 224 km/h gemessen. Zweiter wurde sein Landsmann und Sieger von 2014, Herbert Stolz im Allrad- Porsche 935 DP2, mit persönlicher Bestzeit von 1:24,311 min., gefolgt von Andre Wiebe vom MSC Odenkirchen im Renault Williams Laguna (Bild unten) mit 1:27,282 min. auf Platz drei. Bester heimischer Fahrer war Jens Weber aus Ebesdorfergrund im Opel Kadett C Coupe mit 1:31,423 min. auf Platz 12. Rallyespezialist Markus Moufang aus Nidda wurde im BMW M3 DTM nach 1:32,007 min. 17. und dessen Sohn Maurice im BMW M3 E36 mit 1:33,385 min. 20. der Gesamtwertung. Der Gründauer Jürgen Fechter vom MSC Rhön gelang im VW Golf R-TDI mit 1:38,591 min. der 37. Rang. Der Sonntag begann ebenfalls mit Schneefall, was zur Startverschiebung von neun auf zehn Uhr führte. Die Wetterlage war für Markus Moufang wohl Grund genug, auf den Start zu verzichten. Auch sein Sohn Maurice wurde am Sonntag nicht mehr gelistet. Die fast stündlich wechselnde Wetterlage und kühlen Asphalt-Temperaturen waren mit ausschlaggebend für Unterbrechungen durch Unfälle. Ernsthaft verletzt wurde jedoch niemand. Zu den bekanntesten Opfern zählte Herbert Stolz. Der routinierte Österreicher verlor kurz nach dem Start zum ersten Lauf die Kontrolle über seinen Porsche und musste […]

Antriebswellenbrecher am Iberg glattgebügelt!

19. April 2016

Der Frühling kommt, und die Baumaschinen rollen wieder, so wie vor wenigen Tagen auf dem Holzweg von Heilbad Heiligenstadt, dem Austragungsort des ADAC Ibergrennens, dass alljährlich Ende Juni stattfindet. Die zuständige Straßenbaubehörde wertete die Bergstraße auf die Elisabethhöhe kürzlich zur Landesstraße auf und konnte so Fahrbahnsanierungen an einigen Stellen vornehmen. Von staatlicher Seite angenommen wurde sich den berüchtigten Bodenwellen im langgezogenen Linksbogen vor Posten 8, der zwischenzeitlich als „Antriebswellenbrecher“ unter den Rennfahrern berüchtigt war. Weitere Instandsetzungsarbeiten folgten zum Beispiel auf der kurzen Gerade nach der Haarnadelkurve (Standplatz Feuerwehr), sodass nun wieder allerbeste Bedingungen in Sachen Asphaltbeschaffenheit vorherrschen.

Patrick Orth – Der Wanderer zwischen den Motorsport-Welten

13. April 2016

Als Wanderer zwischen Rennsport-Welten erscheint Patrick Orth aus dem Arnsteiner Ortsteil Schwebenried. Heute ist er in einem VW Golf III erfolgreich, für die Zukunft träumt er vom Aufbau eines großen Tourenwagen-Renners der Klasse FS/E1. Auch zwischen Rennstrecken, an denn er sich bewegt, liegen Welten dazwischen. Denn wenn er Bergrennnen bestreitet, finden diese meist in kleinen Orten statt. Im Kontrast dazu ist der Main-Spessarter aber auch im spanischen Barcelona anzutreffen, wo der Diplomingenieur für Fahrzeugtechnik Kunden seines Arbeitgebers ZF bei Formel 1-Rennen betreut. Die Begeisterung für Bergslaloms und Bergrennen hat Patrick Ort von seinem Vater Georg Orth geerbt, der einst auch Bergslaloms fuhr. Als Neunjähriger hatte Orth im Kart für seinen Heimatverein MSC Zellingen als Motorsportler begonnen und ergatterte als Jugendlicher BMV-Meistertitel und schaffte es bis zum ADAC-Bundesendlauf. Mit 18 Jahren wechselte er zur Automobil-Sparte und baute sich einen VW Golf III auf und bestritt fortan Bergslaloms. „Bei mir war schon immer eine Affinität zu Modellen von VW oder Audi vorhanden“, verrät der „Golf-Treter“. „Von VW und Audi sind viel leichter Teile zu kriegen“, skizziert der 32-Jährige einen der Vorteile dieser Affinität. Denn sich einen Renner zu kaufen, das ist nicht Orths Ding. Sondern der Diplomingenieur geht darin auf, seine Fahrzeuge selbst aufzubauen, so hat er die Erfahrungen und Erkenntnisse der technischen Details seines ersten Golfs sofort in seinem aktuellen Renner umgesetzt. Im Jahr 2011 feierte er dann beim Hauenstein-Bergrennen seine Premiere in der Deutschen Automobil-Bergrennmeisterschaft. „Das faszinierende an den Bergrennen ist, dass du alles genau auf den Punkte bringen musst“, sagt der Kupplungs-Konstrukteur, der in seinem Hobby von seinem Vater seit jeher einen großen Unterstützer hat. Tatsächlich sind Bergrennen die Art Einzelzeitfahren im Motorsport und die meist keine zwei Minuten dauernden Rennläufe verzeihen kaum Fehler. Der Schwebenrieder steuert seinen 200 PS starken Golf in der Wertungsgruppe F (seriennahe und leicht verbesserte Fahrzeuge) relativ erfolgreich. Er verbuchte schon 2012 Podestplätze in seiner Klasse und den Klassensieg beim Ibergrennen. Vergangenes Jahr wurde der 32-Jährige Vater und hatte nur Zeit für vier DM-Rennen, in denen er aber nicht nur zur Freude seines Unterstützers Walter Münch die Klassensiege bei den unterfränkischen Heimrennen am Hauenstein und in Eichenbühl feierte. „Natürlich würde ich gerne einmal um den Deutschen Meistertitel mitfahren“, beschreibt Patrick Orth seine Ambitionen für die Zukunft. Der einzige Bergfahrer des MSC Zellingen ist seit geraumer Zeit auch schon in der Funktionäre aktiv, organisierte er doch zusammen mit seinem Vater die sportliche Seite des Bergslalom […]

Rallye-Sympath Niki Schelle am Uphöfer Berg

10. April 2016

Ein besonderer Gast wartet am Rennsonntag, 7. August auf das Publikum des diesjährigen Osnabrücker Bergrennens. Der Rallye-Profi und TV-Moderator Niki Schelle kommt  erneut mit dem Suzuki Hayabusa Swift, einem umgebauten Kleinwagen mit Motorradmotor in Rennversion zum Uphöfer Berg und wird dieses Fahrzeug in seiner bekannten spektakulären Fahrweise die Rennstrecke hinauftreiben. Im Vorjahr hatte der Oberbayer mit technischen Problemen an seinem spektakulären „Reisbrenner“ zu kämpfen. Dies ließ nur wenige Show- und Taxifahrten zu. Das Malheur vom Vorjahr möchte Schelle auf jeden Fall wettmachen. Einen großen sportlichen Erfolg erzielte Schelle übrigens mit dem 3. Platz bei der Deutschland Rallye in 2006. Bei den Fernsehzuschauern ist er als Moderator in dem TV-Automagazin „GRIP“ bei RTL 2 bekannt und beliebt. Hier ist er insbesondere für die rasanten Autotests zuständig. Niki Schelle, der auch Markenbotschafter des Herstellers Suzuki ist, wird nicht nur sein fahrerisches Können demonstrieren, sondern steht den Besuchern im Fahrerlager gerne für Gespräche und Autogrammwünsche zur Verfügung.

Ansehnliche Weiterentwicklung in Schotten

19. März 2016

Einen Monat noch bleiben die Bergrennstrecken in Mitteleuropa verwaist. Aber mit einem Dreifachschlag wird der Bergrennsport die Fans und Aktiven am 23./24. April in unseren Breiten, in seinen Bann ziehen. Neben dem Rechbergrennen (EM) in Österreich und dem Bergrennen von Abreschviller in Ostfrankreich, läutet der MSC Rund um Schotten in fünf Wochen die Deutsche Bergrennsaison mit dem 13. ADAC Bergpreis Schottenring ein. Der aktuell 367 Mitglieder umfassende MSC Rund um Schotten ist also der erste Gastgeber für die Pilotinnen und Piloten der Deutschen Bergmeisterschaft, des KW Berg-Cup und einiger GLP-Serien im Jahr 2016. Durch das Stutzen der Berg DM auf nur noch eine einzige, gemeinsame Meisterschaft für Tourenwagen und Rennsportfahrzeuge und dadurch resultierend, einen einzigen Landesmeistertitel, steht das reine Tourenwagen-Bergrennen im Vogelsbergkreis in diesem Jahr ohne DM-Prädikat da. Hier offenbart sich bereits der erste große Nachteil, des vom DMSB verjüngten Bergreglements. Die Organisatoren um den MSC-Vorsitzenden Wolfgang Wagner-Sachs hoffen auf zahlreiche Rennteams, die vom 22. bis 24. April 2016 oberhalb der Rennstadt Schotten, im Ortsteil Rudingshain gastieren werden. Zahlreiche Neuerungen und  Aufwertungen sollen der Veranstaltung, und nicht zuletzt den Teilnehmern und Zuschauern zu Gute kommen. Mit den Einstellfahren (Nennung 60€) am Freitag ab 13 Uhr bietet der MSC Rund um Schotten den Teilnehmern des Bergrennens, nach der langen Winterpause eine optimale Möglichkeit sich wieder mit ihrem Renngerät vertraut zu machen und etwaige Änderungen der Technik oder Aerodynamik auf Herz und Nieren zu prüfen. Nach den Einstellfahrten starten am Samstag ab 9 Uhr die ersten offiziellen Trainingsfahrten auf der rund 3 Kilometer langen Strecke von Rudingshain über den Abschnitt Poppenstruth Richtung Götzen. Der erste Rennlauf beginnt am Sonntag ebenfalls um 9 Uhr. Einen großen Fortschritt wird es in der Infrastruktur und im Umfeld des Bergpreis geben. Wie „BiD“ bereits vor Wochen berichtete, ist das Dorfgemeinschaftshaus Rudingshain in der Ortsmitte neuer Mittelpunkt und Hauptquartier der Veranstaltung, wo bereits am Donnerstag die erste Dokumentenabnahme möglich sein wird. Weiter wurde an der Stellschaube Stromversorgung gedreht, die Webseite neu gestaltet und das bekannte Zeitnahme-Team Stoll verpflichte, das auch Live-Timing ermöglichen wird. Eine zusätzliche Bewirtung wird den Zuschauerplatz an der Kurzanbindung „Poppenstruht“ noch attraktiver machen und auch für die Pressevertreter wird es eigene Parkplätze geben. Mittlerweile sind die Ausschreibungs- und Nennunterlagen für die Aktiven unter www.schottenring.de greifbar und somit kann jeder seine Einschreibung frühzeitig auf den Weg bringen.

Neue Spitze bei der RSG Altensteiner Oberland

14. März 2016

Nach 15 Jahren Vereinsvorsitz hat Marcus Malsch am vergangenen Freitagabend den Vereinsvorsitz der RSG Altensteiner-Oberland abgegeben. Der Abgeordnete im Thüringischen Landtag und Vorsitzende des DMSB Fachausschuss Berg führte den Motorsportclub vom Rennsteig in den letzten 15 Jahren zu seiner heutigen Blüte, die mit der Ausrichtung eines Laufes zur FiA Berg-Europameisterschaft seinen vorläufigen Höhepunkt erreichte. Thomas Weih stellt sich nun der verantwortungsvollen Aufgabe und wurde von den RSG-Mitgliedern einstimmig zum neuen Vereinsvorsitzenden gewählt. Marcus Malsch rückt auf den Platz des stellvertretenden Vorsitzenden und wird auch in Zukunft die Organisationsleitung des ADAC Glasbachrennens übernehmen. Der bisherige stellvertretende Vorsitzende René Trautvetter hat seinen Platz zur Verfügung gestellt. Aber auch René Trautvetter wird dem Glasbachrennen erhalten bleiben und sogar mehr Verantwortung übernehmen. Trautvetter hat sich in den letzten Jahren zum Rennleiter weitergebildet und wird in diesem Jahr, am 30. und 31. Juli, erstmals die verantwortungsvollste Aufgabe beim Glasbachrennen übernehmen.

Neue Silver Car-Modelle mit E2-SC FiA-Zulassung

11. März 2016

Die spektakuläre CM-Kategorie mit den wieselflinken speziellen Rennwagen-Konstruktionen mit den hochdrehenden Motorrad-Triebwerken ist in Deutschland auf dem Vormarsch, aber langsamer als sich so mancher Bergrennfan und Aktive wünscht. In den Bergmeisterschaften von Spanien, Frankreich, Portugal, Belgien, Italien und jetzt auch Österreich sind die Rennfahrzeuge bereits die Publikumslieblinge. Kürzlich präsentierte der spanische Hersteller Silver Car seine brandneuen Modelle EF 10 und EF 13, die erstmals eine offizielle FiA-Zulassung für die Gruppe E2-SC besitzen. Das Unternehmen aus der Region Navarra kann nun drei Modelle  für den Bergrennsport und Slalom sowie den ST2 für die Disziplin Autocross anbieten. Im deutschsprachigen Raum gibt es bislang zwei Importeure und Ansprechpartner für diese Art von Rennfahrzuegen, mit Andreas Kuster (TracKing) und Ralf Kroll (Silver Car). Beide befinden sich seit geraumer Zeit in Gesprächen mit dem Deutschen Motorsport Bund (DMSB) und dem Fachausschuss Berg, mit dem Ziel der Einführung bzw. Zulassung der CM-Gruppe bei den Bergrennen in Deutschland. So Richtig von Erfolg gekrönt war die Kommunikation bislang noch nicht. Eine CM-Einführung in der Berg DM wird des demnach auch 2016 noch nicht geben. Bis jetzt dürfen CM Fahrzeuge bei allen FiA-Läufen in Deutschland, also bei den Bergrennen von Glasbach, Osnabrück und Mickhausen an den Start rollen. Auch beim DM-Auftakt im luxemburgischen Eschdorf sind die CM-Boliden seit Jahren startberechtigt. Die beiden kürzlich vorgestellten Silver Car Modelle EF kommen mit interessanten Technischen Daten daher. Motormäßig wird im EF 10 ein 1000 ccm Suzuki 16V Turbo-Triebwerk mit 450 PS bei 13.500 U/min verbaut. Der EF 13 zeiht aus dem Suzuki 1300 cm Motor 550 PS heraus, bei 10.500 U/min. Der Gitterrohrrahmen ist pulverbeschichtet und nach den FiA-Standats genehmigt. Die Motorelektronik hält verschiedene Programme bereit. Eine Erfassung der Daten ist möglich. Dazu kommt eine TFT-Displayanzeige in Farbe, gespeist von einer Leichtbau-Batterie. Fahrwerk vorne und hinten: Prinzip Doppellenkerachse mit Pushroad-Stoßdämpfer liegend und einstellbare Stabilisatoren für jede Achse. Stoßdämpfer: Renndämpfer von ENGIMEK 3-Fach verstellbar mit High-und Lowspeed in der Druckstufe, Zugstufe einfach verstellbar. Lenkung: Direkte Lenkung, Anschlag zu Anschlag ca. 1 Umdrehung (350°).Bremsen: System: Hydraulische 2-Kreis Bremse mit Bremskraftverstellung vorne und hinten vom Armaturenbrett aus. Hauptbremszylinder: 2 Stück, Bremssattel: 2-Kolben (AP-RACING), Bremsscheiben vorn: Innenbelüftete 265 mm (AP RACING), Bremsscheibe hinten: Innenbelüftete 265 mm (AP RACING), Handbremse: hydraulisch (Optional gegen Aufpreis). Karosserie: Material aus GFK oder gegen Aufpreis aus CFK. Nach oben öffnende Türen mit großen Öffnungen zum schnellen und bequemen Ein- und Ausstieg. Viel Abtrieb durch effizienten Unterboden mit Diffuser, Heckspoiler und Frontsplitter. Fahrerplatz: Tiefe Sitzposition für […]

MSC Osnabrück stellt seine relaunchte Webseite vor

9. März 2016

Der Motorsport-Club Osnabrück e.V. ist ab sofort auch mobil unterwegs. Gemeinsam mit dem team4media aus Osnabrück hat der Veranstalter des Int. Osnabrücker Bergrennens seine Webseite relauncht. Alle Informationen sind nun auch bequem und übersichtlicher von unterwegs abrufbar – egal, ob mit dem Smartphone oder dem Tablet. Dank des responsiven Layouts passen sich alle Inhalte automatisch an das jeweilige Endgerät an. Das Design ist frisch und modern und wurde speziell für den MSC e.V. gestaltet. Eine übersichtliche Menüstruktur erleichtert es den Besuchern alle benötigten Informationen schnell und einfach zu finden. Durch das eingesetzte Content-Management-System verringert sich zudem der Pflegeaufwand für die Vereinsredakteure. „Die bisherige Seite ist in die Jahre gekommen und wurde den gestiegenen Anforderungen der Web-Nutzer nicht mehr vollends gerecht. Wir haben uns in den vergangenen Jahren in vielen Bereichen weiterentwickelt und professionalisiert. Die neue Homepage soll ihren Teil dazu ebenfalls beitragen“, freut sich Bernd Stegmann, Organisator des Bergrennens und zugleich 2. Vorsitzender des MSC, über das neue „Outfit“ des Webauftrittes. „Das Bergrennen ist ein spektakuläres Event, das im Osnabrücker Land Seinesgleichen sucht. Für Firmen gibt es dort interessante Möglichkeiten, sich über ein Sponsoring zu engagieren und Teil dieser tollen Veranstaltung zu werden. Über die neue Internetseite werden diese Möglichkeiten deutlich besser kommuniziert und darüber hinaus auch neue Vermarktungsmöglichkeiten geschaffen“, erläutert Florian Siebelmann, Kundenberater bei team4media. „Der aber wohl wichtigste Punkt ist, dass die Informationen rund um das Rennen zukünftig wesentlich einfacher und schneller zugänglich sein werden. Sowohl für Besucher als auch für die Teilnehmer des Events“, so Siebelmann weiter. In den kommenden Wochen und Monaten werden die Nutzer stets aktuell mit neuen und spannenden Informationen zu dem beliebten Automobilsport-Event, das in diesem Jahr am 6.und 7. August zum 49. Mal im Osnabrücker Land mit einem spektakulären und hochkarätigen Programm stattfindet, auf dem Laufenden gehalten.

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