Attraktionen zum Jubiläum wachsen weiter an

1. Mai 2017

Die Organisatoren des 50. Int. Osnabrücker Bergrennens am verlängerten Wochenende vom 4. – 6. August haben in den vergangenen Monaten alles daran gesetzt, zu dem besonderen Jubiläum für alle Besucher, Teilnehmer, Funktionäre und Medienvertreter ganz außergewöhnliche Akzente zu setzen. Dazu gehört auch eine große Fahrerparade, präsentiert von SD Automotive, am Sonntagmittag (6.August). Als Vorbild nahm man sich die Paraden im Rahmen früherer Formel 1-Rennen, bei der ein großer umgebauter Truck als Plattform diente und die Fahrer dem Publikum vorgestellt wurden. Am „Uphöfener Berg“ wird der Truck darüber hinaus mit Musik und den Moderatoren an den interessanten Streckenabschnitten Station machen und die Fahrer dem Publikum auf besondere Weise vorstellen. Überraschungen sind natürlich inbegriffen! Seit einigen Jahren ist Titus nicht nur ein mehr als gerngesehener Gast beim Int. Osnabrücker Bergrennen; der Münsteraner Skater-Pionier und erfolgreicher Unternehmer engagiert sich auch beim nördlichsten deutschen Bergrennen für seine bekannte Stiftung „skate-aid“. Nachdem Titus Dittmann in der Vergangenheit dabei mit der Dodge Viper und dem historischen Ford Mustang bereits sehr interessante Fahrzeuge einsetzte, hat er für das 50. Bergrennen ein ganz besonderes Exemplar aus seiner Fahrzeugsammlung am Start. Sein originaler Ford GT 40 gehört zu den ganz seltenen Fahrzeugen dieser Art und gilt als erfolgreichstes Fahrzeug im Motorsport der 60er Jahre. Als größter Erfolg gilt der Sieg der 24 Stunden von Le Mans in den Jahren von 1966 bis 1969. Insgesamt wurden lediglich 124 Fahrzeuge des GT 40 zwischen 1964 und 1968 gebaut. Einer davon ist am ersten Augustwochenende dabei! Für die zahlreichen Stammzuschauer des TV-Automobil-Magazins „GRIP – Das Motormagazin“ des Senders RTL 2 ist er eine feste Institution und gilt als beliebter und ausgemachter Fachmann der Automobilszene: Niki Schelle ist bei „GRIP“ unter anderem für rasante Tests und deren fachkundige Moderation zuständig. Bereits als Jugendlicher nahm er auf dem Sitz des Beifahrers bei Rallyes Platz und nach Erwerb des Führerscheins nahm er fortan das Lenkrad bei unzähligen Rallyes in die Hand. Ein großer sportlicher Erfolg des Rallye-Profis war der 3. Platz bei der Deutschland-Rallye 2006. Am Sonntag, den 6. August wird Niki Schelle in Hilter-Borgloh für seine „Hausmarke“ Suzuki“ wieder aktiv auf der Rennstrecke dabei sein und gerne im Fahrerlager mit die zahlreichen Fans für Fachsimpeleien zur Verfügung stehen. Zum Jubiläumsrennen wird es am „Uphöfener Berg“ in den Königsklassen der offenen Sport- und Rennwagen zu einem ganz großen Fight kommen. In der Zwischenzeit haben erneut weitere europäische Formel 3000-Piloten und Sportwagen-Piloten ihre Zusage gegeben. So haben bisher drei Schweizer bereits […]

Berguerand, Frantz, De Coninck, Steiner – Eschdorf-Sieg wird hart umkämpft

29. April 2017

Zum 29. Mal organisiert die Union des Pilotes am Wochenende des 6./7. Mai ihr traditionelles Bergrennen «European Hill Race», Lauf zur Luxemburger und zur deutschen Bergmeisterschaft sowie zum «KW-Berg-Cup», während auch die belgischen Fahrer Eschdorf als Auslandsresultat auf ihr Konto der belgischen Bergmeisterschaft verbuchen können. Einmal mehr wird sich also in dem kleinen Ardennerdörfchen Eschdorf zwischen Wiltz und Ettelbrück im Norden Luxemburgs alles um den Motorsport, PS und hochdrehende Power drehen. Sehr zur Freude der voraussichtlich erneut zahlreichen Zuschauer, die nicht nur aus Luxemburg, sondern vor allem auch Belgien, Deutschland, Frankreich und den Niederlanden, ja sogar der Schweiz und England anreisen werden, genießt das European Hill Race doch bis weit über die Grenzen Luxemburgs einen ausgezeichneten Ruf bei den Rennsportfreaks und zählt somit ohne Übertreibung zu den zehn meistbesuchten Sportveranstaltungen des Großherzogtums. Rund 170 Fahrer aus Deutschland, Belgien, Frankreich, der Schweiz, Österreich, Grossbritannien, Slowenien und natürlich Luxemburg haben sich eingeschrieben, um in den Kampf der einzelnen Wertungen zum Gesamtsieg, zu Gruppen- und Hubraumklassensiegen, Damen-Pokal oder noch der Junioren-Wertung für U25-Fahrer zu ziehen. Drei Trainingsläufe sind am Samstag ab 9.15 Uhr vorgesehen, drei Rennläufe (schnellste Einzelzeit wird gewertet) am Sonntag ab 8.30 Uhr. Zu bemerken auch, dass die komplette Strecke von 1,850 km seit der Vorjahresausgabe über neuen Belag verfügt und dass – als absolute Neuheit – die Fahrer der deutschen Berg-Meisterschaft bereits am Samstagnachmittag im letzten Trainingslauf ihr Punktekonto mit Zusatzpunkten aufbessern können. Mit Platz zwei in den Jahren 2014 und 2015, Position 3 2007, 2012 und 2016, Platz 4 2013, aber auch als Dritter der Gesamtwertung und zugleich Goldmedaillengewinner in der Kategorie der FIA-Rennsportfahrzeuge beim ersten FIA Masters im Oktober 2014 auf der gleichen Strecke möchte der vierfache Schweizer Bergmeister (2013-2016) Eric Berguerand im Lola-Cosworth Fa99 F3000 (Foto oben) endlich jenes oberste Podesttreppchen erklimmen, das er bislang so oft in Eschdorf knapp verpasste: ….kurzum, die Strecke liegt dem angriffslustigen Schweizer bestens, fehlt nur noch der langersehnte Siegerpokal. Doch auch diesmal wird die Konkurrenz dem Schweizer nichts schenken, angeführt vom französischen Bergmeister der 2. Division 2005 Cyrille Frantz im Norma-BMW M20 FC V8 4L (Foto mitte), der in Eschdorf u.a. einen vierten Gesamtrang 2015, Platz 5 in 2011 und Platz 6 in 2013 aufweist und nun endlich an den Gesamtsieg seines älteren Bruders Fabien aus dem Jahre 2011 anknüpfen möchte. Nach zwei Jahren Rennpause kehrt der vierfache belgische Bergmeister (2011-2014) Jelle De Coninck nun am Lenkrad seines nagelneuen Norma-Honda M20 FC […]

Vorschau Schotten: Duell der Allradler oder Porsche?

23. April 2017

Bergsteiger bereiten sich penibel auf ihre Tour vor. Das gilt auch für den Bergrennsport. Als Basislager dient dazu am kommenden letzten April-Wochenende Wochenende der Schottener Stadtteil Rudingshain. Alles muss passen, will man sich als Bergkönig am Schottenring als erneuter Auftakt zur diesjährigen Deutschen Berg Meisterschaft (DBM) krönen lassen. Gewissermaßen erschwerend kommt hinzu, dass die Tourenwagen, beim 14. ADAC Bergpreis des verantwortlichen MSC Rund um Schotten sind Streckenbedingt keine Formelfahrzeuge zugelassen, über die Wintermonate auf den neuesten Stand der Technik gebracht worden sind. Falls es vorher keine Testmöglichkeit für einige Fahrer gab, besteht dazu am Freitag vor dem Rennwochenende die letzte Möglichkeit. Anmeldungen zu den Einstellfahrten sind noch im laufenden Testbetrieb möglich. Ein weiterer Unsicherheitsfaktor ist das Wetter, was den Fahrern und auch Helfern letztes Jahr mit teils ergiebigen Schneeschauern in Rudingshain zu schaffen machte. Wie eng der Grenzbereich sein kann, bekam Routinier Herbert Stolz wenige Meter nach dem Start mental schmerzlich zu spüren. Der Österreicher, Sieger von 2014, rutschte mit seinem Porsche 935 Allrad auf teils feuchter Fahrbahn kurz nach dem Start von der Strecke. Stolz blieb zwar unverletzt, seine Siegchancen waren jedoch geplatzt. Während sich Rudingshain kurz in einem weißen Winterkleid zeigte, fiel „am Gipfel“ der Poppenstruth praktisch keine Schneeflocke und umgekehrt. Aus Sicherheitsgründen wurde das Rennen von vier auf drei Läufe gekürzt. Wie auch immer die äußeren Bedingungen in diesem Jahr werden, alle Fahrer bereiten sich akribisch vor. Jeder Fehler auf der 3033 Meter langen Strecke wird bestraft. Volle Konzentration ist gefragt. Insgesamt liegen 117 Nennungen vor, davon 80 in der Bestzeitwertung und 37 in der Gleichmäßigkeitsprüfung (GLP). Zur Freude der Zuschauer, die spannenden Bergrennsport erwarten dürfen. Vorjahressieger Herbert Pregartner aus Österreich kann seinen Sieg vom Vorjahr im Porsche 911 GT 3 nicht verteidigen, weil sein Auto nicht rechtzeitig fertig wird. Er hat bereits mit einem Brief an den MSC sein Fehlen bedauert. Dafür unternimmt dessen Landsmann und Allrad- Markenkollege Herbert Stolz im dp Porsche 935 II nach seinem Pech im Vorjahr einen weiteren Angriff auf seinen zweiten Sieg. Auch die gesundheitlichen Probleme, die den Tiroler in 2016 plagten, sind überwunden. Zum Favoritenkreis zählt auch der Kitzinger Klaus Hoffmann, der im Jahr 2013 im Opel Astra V8 DTM in Schotten Gesamtzweiter wurde und in dieser Saison mit einem rundstreckenerprobten Porsche 996 GT2 wieder ganz weit vorne abscheiden möchte. Im Kampf um den Sieg in der Bestzeitwertung könnte es je nach Wetter zu einem Allrad-Duell in der Topklasse 19, über 3- […]

Adieu Karl-Heinz Conrad

4. April 2017

Karl-Heinz Conrad, der Gründer und Ehrenteamchef von Conrad Racing Sport, ist am vergangen Freitag, den 31. März 2017, an den Folgen einer Krebserkrankung verstorben. Der Vater des Berg DM-Vizemeisters von 2015, Thomas Conrad wurde 75 Jahre alt. Zeit seines Lebens war der Schwabe vom Motorsport begeistert. Bereits in den 1960er Jahren begann er mit dem Slalomsport auf einem BMW 700, gefolgt vom Aufstieg zur Rundstrecke und zum Berg. Hier erreichte der Dettenhausener auch seine größten Erfolge. Ein Highlight in der Karriere von Karl-Heinz Conrad war die Vize-Meisterschaft, hinter dem unvergessenen Peter Stürz, im Deutschen –Sportwagen-Pokal, der damals ausschließlich am Berg ausgetragen wurde und viele klangvolle Namen zu den Bergrennen zog. In diesen Jahren begann Conrad auch mit der Fertigung von Eigenbau-Sportwagen, ganz so wie es heutzutage auch seine beiden Söhne Thomas und Manuel betreiben. In den 1980er Jahren konzentrierte sich Conrad auf den Bergrennsport und betätige sich in der Deutschen Bergmeisterschaft und nahm an zahlreichen EM-Läufen, wie Truckheim, Trento-Bondone oder St. Ursanne-Les Rangiers teil. Auch bei den Bergrennen in Luxemburg war er öfters zu Gast, was ihm 1994 den Gewinn der Luxemburger Bergmeisterschaft für Sportwagen einbrachte. Neben seinen Eigenkonstruktionen pilotierte er lange einen Chevron B26 Gruppe 6-Rennwagen mit BMW-Formel 2 Motor. Zu den vielen Klassen und Gruppensiegen wurde der Tüftler und Pilot auch mit dem ADAC Sportabzeichen in Gold mit Brillanten ausgezeichnet. Im Jahr 1995 beendete Conrad Senior eine Karriere als Aktiver und widmete sich als Teamchef den Aktivitäten seinen Sohnes Thomas auf der Rundstrecke, die ihn 2014 wieder zu seiner alten Liebe Bergrennen zurück führte. Die Beisetzung findet am Donnerstag, 13.04.2017 um 14.00 Uhr auf dem Friedhof Dettenhausen bei Tübingen statt. Homburger ADAC Bergrennen 1988 bei Posten 10 Teufelskopf Bergrennen, Reichweiler bei Kusel 1985 – „Mietwagenfahrer“ Günter Schmid (Neu-Ulm) unter Betreuung von Karl-Heinz Conrad

Klaus Hoffmann geht weiter Fremd

1. April 2017

Im vergangenen Sommer schaute der Kitzinger Klaus Hoffmann bereits im Rundstrecken-Rennsport vorbei und fand an seinem Einsatz im Porsche 996 Turbo schnell gefallen. Der 52-jährige Deutsche Bergmeister von 2012, der seit über 20 Jahren Motorsport vor allem bei Bergrennen betreibt, hat auch in der Saison 2017 sein Hauptaugenmerk auf Starts in der Spezial-Tourenwagen-Trophy (STT) gelegt. Dass ihm das Reglement und der Punktevergabemodus in der Deutschen Bergmeisterschaft aktuell missfallen, daraus machte der Lackierspezialist aus Mainfranken keinen Hehl. „Die Chancen den DM-Titel mit meinem Opel Astra V8 DTM nochmals einzufahren sind gleich Null, somit habe ich mich entschieden weiter Fremd zu gehen“. Somit bleibt der DTM-Bolide in der Garage und Hoffmann wird sich erneut hinter das Lenkrad des Klos Motorsport GT2-Porsche bei den Läufen der STT-Meisterschaft klemmen. Rein zum Spaß, plant die Truppe des KLZ Racing Teams auch einige wenige Gaststarts in der Berg DM, dies ebenfalls mit dem gelben 3,8 Liter Porsche. Das erste Mal könnte es sogar schon beim Saisonauftakt in Schotten passieren. Spruchreif ist dieses Vorhaben aber noch nicht. Aber immerhin besteht somit die Möglichkeit dass gleich drei potente Porsche-Boliden beim Bergpreis-Schottenring Ende April mit von der Partie sind.

DM-Punkte schon im Training – Startreihenfolge im Spannungsbogen

8. März 2017

Ab der bald beginnenden neuen Motorsport-Saison wird bei den Läufen zur Deutschen Automobil Bergmeisterschaft eine interessante und pfiffige Neuerung greifen. Am letzten Februar-Samstag fand die alljährliche Veranstaltertagung in den Räumlichkeiten des DMSB in Frankfurt statt. Neben den bekannten Themen rund ums Reglement, den Terminen und der Meisterschaft, wurde auch die Neueinführung einer Zusatzbepunktung für den letzten gewerteten Trainingslauf vorgestellt. Dies bedeutet, dass der Bestqualifizierte  jeder Hubraumklasse zwei Zusatzpunkte in der DBM-Wertung bekommt, und macht den letzten Trainingslauf am Samstag somit quasi zu einer „Practice Power Stage“, um es im Rallye-Jargon auszudrücken. Die Rangliste des letzten Trainingsdurchgangs soll dann auch für einen perfekten Spannungsbogen in den Rennläufen am Sonntag sorgen. Entsprechend der Trainingszeiten bildet sich die chronologische Startreihenfolge. Somit startet der Bestqualifizierte als letzter in seiner Klasse. Diese Spannungsaufwertung für die Zuschauer wird erstmals beim Wolsfelder ADAC Bergrennen an Pfingsten umgesetzt. Den danach folgenden Veranstaltern steht es zunächst frei diese Umstellung in der Startreihenfolge anzuwenden. In diesem Zusammenhang weißt der Fachausschuss Berg noch einmal deutlich darauf hin, dass jedes Teilnehmerfahrzeug, auch schon im Training, dem Reglement entsprechen muss. Die Nachkontrollen vom letztjährigen Ibergrennen förderten da einiges zu Tage. Dies gilt ausdrücklich auch für das Fahrzeug-Gewicht. „Dies ist eigentlich nicht neu, hat sich aber aus dem Verständnis der Teilnehmer teilweise verdrängt“, so der Fachausschussvorsitzende Marcus Malsch. „Das beim freiwilligen Wiegen am Trainingstag bislang keine Ahndung erfolgte, wird es wohl so nicht mehr geben. Bereits zur technischen Abnahme muss der reglementskonforme Zustand des Fahrzeuges gewährleistet sein“, so Malsch weiter.

Wagenpassabnahme vor Ort(h)

25. Februar 2017

Neben den bereits auf „Bergrennen in Deutschland“ bekannt gegebenen Terminen, die DMSB-Technik-Kommissar Christian Schleicher in den kommenden Wochen anbietet, wird auch die Firma Reifen Orth, Röntgenstr. 6, in 54516 Wittlich sich erneut dem Thema DMSB-Wagenpass annehmen. Am 11. März 2017 stellen die aktiven Bergrennfahrer Ralf und Patrick Orth ihre Geschäftsräume inklusive Werkstatt allen Motorsportlern aus den Bereichen Bergrennen, Slalom, Rallye und Rundstrecke zu ihrem „3. Wagenpass-Tag“ zur Verfügung. Sachverständige aus den Reihen des DMSB sind vor Ort(h) und kümmern sich um Wagenpasseintragungen, Verlängerungen oder Abnahmen. Auch Kraftfahrzeugpässe (KFP), für Rennfahrzeuge mit Straßenzulassung, werden bearbeitet. Als besonderen Service stehen auch eine Radlastwaage und ein Achsmessstand, zur Vermessungen und Einstellung der Fahrzeuge bereit. Um eine rechtzeitige Anmeldung unter der Telefonnummer 0151 / 44532360 wird gebeten.

race and fun Challenge kann  Preisgeldtopf aufstocken

14. Februar 2017

Wie „Bergrennen in Deutschland“ schon im vergangenen Dezember berichtete, hat die Firma Seitz KG Pumpentechnik aus Rutesheim zur Belebung der 2-Liter Formelklasse am Deutschen Berg, für die kommende Saison 2017 die „race and fun Challenge“ aus der Taufe gehoben, mit der Besonderheit dass hier die jeweilige Zweitplatzierten unter dem Motto „first fun – second win“ ein Preisgeld abstauben. Zwischenzeitlich gibt es sehr erfreuliche Neuigkeiten. Es konnte für die total neue und ungewöhnliche zweite Platz Wertung in der 2 Liter Formelklasse der Berg DM ein zusätzlicher Sponsor gewonnen werden. Die Firma BAT-motorsport.de aus Leutkirch im Allgäu, einigen Motorsport Insidern schon länger bekannt als leistungsstarker Fachlieferant für die weit verbreiteten blau und weinrot eloxierten DASH Anschlüsse für Stahlflexschläuche, steigt als Co-Sponsor mit einem beachtlichen Betrag in die Race ans Fun Challenge ein. „Wir können somit jedes der geplanten 9 Rennen im Rahmen der Deutschen Automobil Bergmeisterschaft, nun mit einem Preisgeld von 333,–€  für den zweiten Platz ausstatten“, freut sich Ideengeber Franz Seitz. „Der Inhaber von BAT-Motorsport.de, Eugen Weber ist überzeugt und fasziniert vom Potential dieser Sache. Eugen Weber selbst, ist ein erfolgreicher Fahrer im Slalom Sport und ähnlich wie Frank Debruyne oft ohne echten Gegner in seiner Klasse, schätzt die Vorteile dieser 2. Platz-Wertung für den Sport und den Aufmerksamkeitswert hoch ein“. Weiter konnte Bernd Grell für das „managen“ einer geplanten  Facebook-Gruppe „race and fun Challenge“ gewonnen werden. Grell, ein junger rühriger Fan des Formel Bergrennsportes, ist Besitzer eines sehr schön restaurierten Reynard Opel Lotus MK1. Er führt schon seit einiger Zeit erfolgreich eine von ihm gegründete Opel-Lotus Gruppe in Facebook (siehe Bernd Grell). Er stellt unermüdlich Kontakte zu früheren Fahrern, ehemaligen Rennstallbesitzern, Mechanikern etc. der Opel Lotus Szene her und sammelt alle Infos über diese Formel-Fahrzeuge. Wie ihn, gibt es noch manchen jungen Fahrer und auch älteren potentiellen Wiedereinsteiger, die sehr gerne Formel Rennsport am Berg betreiben würden. Leider sind die Zugangsvoraussetzungen (int. C-Lizenz) für diesen Interessenten zurzeit zu hoch. Möglicherweise der Hauptgrund warum die Division 2 der „Formel und Rennsportfahrzeuge“ am deutschen Berg kaum neue Teilnehmer verzeichnen kann. Aber fahrbereite und bezahlbare, jedoch leider stillgelegte Fahrzeuge dieser Division gibt es viele. „Dies ist eine anstehende Aufgabe für die Verantwortlichen des Bergrennsportes beim DMSB und des Fachausschuss“, beteuert Franz Seitz. „Gerne in Zusammenarbeit mit uns. Denn einen vertretbaren und einfacheren Lizenz-Zugang zur früher am Berg so teilnehmerstarken Formel- und Rennsportfahrzeuge Klassen zu schaffen, wäre unser ein großes Anliegen“.

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