Die Online-Nennliste „Homburger Bergrennen 2022“ ist eröffnet!

2. Juni 2022

Ab sofort und bis zum Nennschluss am 26. Juni 2022 – 24 Uhr können lizensierte Fahrer und Interessierte an der Gleichmäßigkeitsprüfung (GLP) für Oldtimer und klassische Automobile, für die 47. Ausgabe des Homburger ADAC Bergrennens ihre Anmeldung online abgeben.  Nach zweijähriger Coronapause findet die Veranstaltung des Homburger Automobilclubs als Lauf zur Deutschen Bergmeisterschaft, den DMSB Berg-Cups und zum KW Berg-Cup statt. Interessant ist das Portal nicht nur für die Aktiven, sondern auch für Fans die so quasi live das Anwachsen der Starterliste verfolgen können. Hier geht’s zum Nennportal: https://www.dmsb-sport.de/47_Homburger_ADAC_Bergrennen_Karlsberg__12657/ 

Homburger Autoaufkleber in neuem Design vom Team Bernhard

26. Mai 2022

  Seit den Anfängen des Homburger Bergrennens in den 1970er Jahren gibt es bereits Werbeaufkleber für die Fans, Mitglieder und Teilnehmer, die seit eh und je von der Firma Maler Biewer in der Homburger Vorstadt kostenlos dem HAC zur Verfügung gestellt wurden und zu einem Sammlerobjekt geworden sind. Diese Ära endete mit dem bislang letzten Bergrennen im Jahr 2019. Maler Biewer gebührt ein ganz großes Dankeschön für die jahrzehntelange treue Unterstützung. Die Herstellung der gefragten Aufkleber übernommen hat nun das Team-Bernhard-Design unseres HAC-Mitglieds Timo Bernhard, der mit seinem Rennsportteam 75 Motorsport in der populären DTM am Start ist. Team-Bernhard-Design unterstützt das heimische Homburger Bergrennen zudem mit Plakaten, Bannern und weiteren Artikeln für Organisation. Auch hier sagen die HAC´ler herzlichen Dank für Eure Hilfe! Die Aufkleber mit der Silhouette des aktuellen DTM-Porsche des Teams 75 Motorsport befinden sich derzeit in Druck und werden spätestens zum Pfingstwochenende zur Verfügung stehen. Auslegestellen für die kostenlosen „Sticker“ sind dann in erster Linie das Ford Autohaus Neu und das Toyota Autohaus Siepker in Homburg-Erbach. Weiter Stellen im Homburger Stadtgebiet werden dazu kommen. Und natürlich werden die Aufkleber beiden kommenden Berg-Rennveranstaltungen bei der Papierabnahme ausliegen.

Nennschluss für Glasbach nicht verpassen – RSG nicht im Stich lassen!

18. Mai 2022

In der „Noch-Corona-Zeit“ haben es die Veranstalter der Läufe zur Deutschen Bergmeisterschaft und zum KW Berg-Cup nicht leicht wieder in die Gänge zu kommen, sprich eine Veranstaltung in gewohnter Art und Weise auf die Beine zu stellen. Wenn man sich umhört klagen viele Orgateams über drastisch gestiegene Kosten für Rettungsdienst und weitere Dienstleistungen, die für ein Rennwochenende zwingend notwendig sind. Und auch verschiedene Corona-Richtlinien wurden von den Behörden noch nicht entschärft. Alles Umstände für die der jeweiliger Veranstalter nichts kann. Eine gute Woche vor dem Nennschluss (26. Mai 2022 – 24 Uhr), liegen der RSG Altensteiner-Oberland erst 36 Anmeldungen für das 25. Internationale ADAC Glasbachrennen vom 10.-12. Juni vor. Was es bedeutet, wenn ein Veranstalter nicht auf die benötigte Starterzahl kommt, kann sich wohl jeder aus der Berg-Szene vorstellen. Darum gilt der Aufruf an die Aktiven, schnell anmelden und am zweiten Juni-Wochenende auf zum Rennsteig! „Da das Bergrennen in Wolsfeld nur wenige Tage vor dem 25. Internationalen Glasbachrennen liegt, möchten wir alle Teams im Deutschen Bergrennsport auf den davor liegenden Nennschluss am 26.05.2022 erinnern!“, sagt RSG-Macher Marcus Malsch. „Zudem ist es uns gelungen, die Anzahl der Helfer für die teilnehmenden Teams ohne weitere Kosten auf 5 zu erhöhen. Alle weiteren Infos findet ihr im Nennportal unter https://www.dmsb-sport.de/25_Internationales_ADAC…/

HAC´ler legen los – Mai-Clubabend Bergrennen 2022

13. Mai 2022

In acht Wochen soll nach zweijähriger Coronapause endlich die 47. Auflage des Homburger ADAC Bergrennen über die motorsportliche Bühne der Käshofer Straße gehen. In alter Tradition ist der Mai-Clubabend dem Thema „Bergrennen“ vorbehalten. Im Juni (voraussichtlich am Donnerstag den 23.) steht dann der „Sonderclubabend Bergrennen“ auf dem Programm und läutet die ganz heiße Phase der Arbeiten für den DBM- und KW Berg-Cup-Lauf ein. Zunächst treffen sich die Mitglieder, Helfer und das Orga-Team zum regulären Mai-Clubabend „Bergrennen 2022“ am Montag (!) den 23.05. 2022 um 19 Uhr am Materiallager (!) in ZW-Mörsbach in der Höhenstraße. Wegen des „Brückenwochenendes“ um Christi Himmelfahrt wurde diesmal der Montag gewählt. Bitte nicht vergessen und kommt zahlreich, den diesmal wird es mit den Helfer wohl wieder sehr eng zugehen. Es wird jeder gebraucht! In Kürze sind alle Infos auf der Webseite www.homburger-bergrennen.de aktualisiert. Die Ausschreibung ist auf dem Weg zum DMSB zur Genehmigung und das Online-Nennungsportal ist in Vorbereitung.

Michael Kanth übergibt das Steuerrad beim ASC Bobingen an Marco Zobel

13. Mai 2022

„Fahrerwechsel“ an der Spitze des Automobil Sport Clubs (ASC) Bobingen: nach 13 Jahren auf der Kommandobrücke des traditionsreichen Motorsportclubs übergab Vorsitzender Michael Kanth bei der jüngsten Mitgliederversammlung das Steuerrad an seinen Nachfolger Marco Zobel. Der neue Vereinschef ist in der Szene kein Unbekannter, arbeitete er in der Vergangenheit doch schon in zahlreichen Funktionen im ASC-Führungsstab tatkräftig mit. 1998 erstmals als Beisitzer in den ASC-Vorstand gewählt, fungierte der 45-Jährige von 2000 bis 2010 als Schatzmeister. Von 2011 bis 2017 war er erneut Beisitzer und gleichzeitig der Gerätewart des Vereins. Dem Motorsport fühlt sich Marco Zobel schon von Kindesbeinen an eng verbunden, war er im Jahr 1990 doch der allererste Sieger bei einem vom Bobinger Automobil Sport Club veranstalteten Gokart-Rennen. Michael Kanth bleibt dem Verein, der heuer auf sein 70-jähriges Bestehen zurückblicken kann, als Vize-Organisationschef des ADAC-Bergrennens Mickhausen weiterhin erhalten. Damit das Vereinsleben des ASC Bobingen nicht allein auf das zeit- und arbeitsintensive Bergrennen im Herzen der Stauden reduziert wird, möchte Marco Zobel die weiteren Angebote des Vereins und die Pflege der Kameradschaft unter den über 160 Mitgliedern und in der Vorstandschaft verstärkt in den Fokus seiner zweijährigen Amtszeit stellen. Das zweite große Standbein des Vereins ist heute die Jugendarbeit in der Kart-Slalom-Gruppe für Kinder und Jugendliche im Alter von sieben bis 18 Jahren. Unter den Fittichen von Jugendleiter Michael Steglich schnuppern derzeit 13 Buben und Mädchen in den schnellen Flitzern ihre erste Motorsportluft und messen sich in der Schwabenpokal-Meisterschaft mit Gleichaltrigen anderer Vereine. Neben Bergrennen und Jugendkart sind der wöchentliche Stammtisch, der Clubausflug, Wanderungen, Nikolaussuchfahrten, sowie die Weihnachtsfeier und das Wintergrillen weitere Fixpunkte im Jahreslauf. Auch Oldtimer-Ausfahrten sollen wieder ins Programm genommen werden. An der Seite von Orga-Chef Hinrich Groeneveld ist der scheidende Vorsitzende Michael Kanth weiterhin im Führungsstab bei der Organisation des Internationalen 39. ADAC-Bergrennens Mickhausen gefordert. Nach zwei Jahren Corona-Zwangspause soll der Rennsport-Klassiker am legendären Mickhauser Berg heuer wieder stattfinden. Am 1. und 2. Oktober heulen in den Stauden wieder die Motoren, wenn bis zu 200 Fahrer aus dem In- und Ausland die 2,1 Kilometer lange Strecke unter die Räder nehmen. 1990 in den Verein eingetreten, bekleidete Michael Kanth seit 1991 verschiedene Funktionen beim ASC Bobingen: Tourenleiter, Verkehrsreferent, Pressereferent und stellvertretender Vorsitzender. Von 2009 bis 2022 schließlich stand der pensionierte Polizeibeamte 13 Jahre lang als Vereinschef auf der Kommandobrücke des Bobinger Motorsport-Vereins. Text und Foto: Walter Kleber

Aktuelle Informationen zum Performance Faktor in Deutschland

17. April 2022

Es ist soweit, die Bergrennen gehen in die nächste Saison. Für das Jahr 2022 wurden die Prädikatsbestimmungen zur Deutschen Automobil Bergmeisterschaft ein paar kleinen Erneuerungen/Anpassungen unterzogen. Die Deutsche Bergmeisterschaft ist ab diesem Jahr „international“ – das heißt, dass auch Teilnehmer mit einer ausländischen Lizenz und einem punktberechtigten Fahrzeug in der DBM mitmischen können. Eine weitere Neuerung in den Prädikatsbestimmungen beschäftigt sich mit dem Performance Faktor, der bereits 2020 von der FiA in der Berg Europameisterschaft und im FiA Hill Climb Cup eingeführt wurde. Ab diesem Jahr ist die Angabe des Performance Faktors und der Performance Faktor ID bei jedem Lauf zur Deutschen Bergmeisterschaft für jeden Teilnehmer verpflichtend. Hintergrund ist, dass der DMSB in Zusammenarbeit mit allen Veranstaltern in diesem Jahr eine Schattenwertung von jeder Veranstaltung basierend auf dem Performance Faktor erstellen möchte. Daraus sollen Erkenntnisse gewonnen werden, ob der Performance Faktor bereits ab der Saison 2023 für die Division 1 auch in Deutschland eingeführt werden kann. Die AG Bergrennen plant hierzu zeitnah eine online Infoveranstaltung für alle Aktiven. Genaueres wird in Kürze in den DMSB News zu lesen sein. Das Bergrennen am Schottenring steht bereits kurz vor der Tür und die Verantwortlichen hatten im Vorfeld alle Hände voll zu tun um die Neuerungen bezüglich des Performance Faktors entsprechend umzusetzen (Schattennennliste nach PF Schotten 2022). Keine ganz einfache Aufgabe, denn hier haben ein paar klärende Vorabinformationen gefehlt. Aber gemeinsam mit Vertretern der AG Berg – in Person Kevin Ferner mit der Unterstützung des Technischen Kommissars Rüdiger Kleinschmidt – konnte ein Großteil der offenen Fragen geklärt werden. Da weiterhin einige Fragen offen sind und teilweise Falschaussagen immer wieder auftauchen möchte die AG Berg bereits heute schon auf einige wichtige Themen eingehen: Was ist der Nutzen des Performance Faktors? Viele Jahre haben sich Aktive und Veranstalter beschwert, dass auf Grund der verschiedenen nationalen technischen Reglements/Bestimmungen es so gut wie unmöglich ist Fahrzeuge aus verschiedenen Ländern miteinander zu vergleichen. Der Performance Faktor bietet allen nun die Möglichkeit Fahrzeuge international zu vergleichen, ohne auch nur einen Euro investieren zu müssen. Die Schattenwertung in diesem Jahr soll helfen, bewerten zu können, ob dies der Weg der Richtige Weg ist und Transparenz bezüglich des Performance Faktors schaffen. Erstmalig werden die Aktiven in einen Änderungsprozess mit eingebunden. Auf den Seiten der FiA liest es sich so, als gäbe es zum Performance Faktor ein eigenes technisches Reglement, ist das so? Nein, der Technische Anhang zum Sportlichen Reglement der FiA […]

Neustart des Bergrennens Mickhausen am 1. und 2. Oktober – Es gibt einige Änderungen

12. April 2022

Eine gute Nachricht für alle Freunde des Motorsports: Nach zwei Jahren Corona-Zwangspause soll das Bergrennen Mickhausen heuer am ersten Oktober-Wochenende wieder in die Stauden zurückkehren. So jedenfalls plant es der Automobil Sport Club (ASC) Bobingen, der die legendäre Motorsportveranstaltung am Mickhauser Berg seit dem Jahr 2001 organisiert. Bei der jüngsten Jahreshauptversammlung jedenfalls stimmten die Mitglieder nahezu einstimmig dem Konzept des Organisationsteams zu, das dessen Leiter Hinrich Groeneveld präsentierte. Mit Hochdruck arbeitet das Orga-Team schon seit Wochen am Comeback des Bergrennens, das an einem schönen Wochenende alljährlich bis zu 20.000 Zuschauer an die kurvenreiche Kreisstraße A 16 von Münster hinauf nach Birkach lockt. Freilich steht hinter allen Plänen weiterhin ein großes Fragezeichen. Hinrich Groeneveld: „Wenn uns Corona noch einmal einen Strich durch die Rechnung machen sollte, dann können wir im Juli noch die Reißleine ziehen. Durch die bisherigen Vorbereitungen sind der Vereinskasse noch keine nennenswerten Kosten entstanden.“ Das Bergrennen wurde beim Deutschen Motorsportbund (DMSB) bereits im vergangenen Herbst beantragt und im Rennkalender für 2022 verankert. Im Juli soll dann der Antrag beim Augsburger Landratsamt folgen. Damit die Großveranstaltung am 1. und 2. Oktober zumindest mit einer schwarzen Null abgeschlossen wird und nicht erneut ein schmerzhaftes Defizit verkraftet werden muss, sind – Stichwort „Bergrennen light“ – einige einschneidende Änderungen und Einsparungen erforderlich. So wird die Anzahl der teuren Großbildleinwände entlang der 2,1 Kilometer langen Strecke von bisher drei auf nur noch zwei reduziert. Neu organisiert wird auch der Zeltbetrieb im Vorstart-Bereich. Im Besucher-Festzelt, das vom neuen Festwirt Jochen Mörz aus Amberg im Unterallgäu bewirtet wird, soll es einen abgetrennten Premium-Bereich für VIP-Gäste und Pressevertreter mit gewohnt exklusiver Bewirtung geben. Ein eigenes VIP-Zelt ist nicht mehr vorgesehen. An großen Monitoren können alle Zeltbesucher das Renngeschehen hautnah verfolgen. Apropos VIP-Bereich: auch wenn die Liste der Sponsoren nahezu wöchentlich wächst: Unterstützer der Motorsport-Großveranstaltung sind weiterhin willkommen, um die ASC-Vereinskasse zu entlasten. Komplett neu aufgestellt wird 2022 das Ticket-System. Eintrittskarten wird es demnach nur noch über einen Online-Ticketservice geben (www.bergrennen-mickhausen.com) An den Zugängen zur Rennstrecke werden die Online-Strichcodes gescannt und in eine „richtige“ Eintrittskarte zum Umhängen umgetauscht. Damit entfällt – auch aus Gründen der Sicherheit – der aufwändige Bargeldverkehr in den bisherigen Kassenhäuschen ersatzlos. Die Streckenbeschallung installiert der ASC in Eigenregie. Das erforderliche Equipment konnte der Verein aus einer Firmenauflösung erwerben. Durchsagen im Fahrerlager und im Vorstartbereich erfolgen über eine eigene Radiofrequenz. Somit ist im gesamten Ortsbereich von Münster die Installation von Lautsprechern nicht mehr erforderlich. […]

Schafft das Homburger Bergrennen den Neustart? – HAC sondiert mit Treffen

26. März 2022

Die Vereinsspitze des Homburger Automobilclubs hat sich kürzlich in ihrer ersten Präsenz-Vorstandssitzung seit fast 24 Monaten, für die Wiederaufnahme ihres traditionsreichen Deutschen Meisterschaftslaufs im automobilen Bergrennsport ausgesprochen. Gibt es genügend Helfer und Sponsoren, soll der Event auf der Käshofer Straße nach zwei Absagen in Folge am Wochenende des 09./10. Juli 2022 stattfinden. Die derzeit horrenden Spritpreise sind eine neue Sorge der Verantwortlichen. Die aktuelle Lage der Covid-Pandemie lässt die Hoffnung auf ein relativ normales „Homburger ADAC Bergrennen 2022“ im Sommer zu. Die Vorstandschaft des Homburger Automobilclubs hat sich kürzlich in einer Sitzung eingehend besprochen und geht nun die ersten vorbereitenden Arbeiten hinter den Kulissen an. Mit einem ersten Clubabend unter dem Motto „Sondierung Bergrennen“ am Donnerstag, den 31. März 2022, um 19 Uhr 30 im Dorfgemeinschaftshaus Käshofen, ruft die Organisationsspitze alle HAC-Mitglieder, Helfer und Freunde der Bergrennen der vergangen Jahre, zum Neustart auf. Da pandemiebedingt in den letzten beiden Jahren die Kontakte zu sehr vielen Vereinsmitgliedern und Funktionären des Bergrennens so gut wie abgerissen sind, bittet die HAC-Vorstandschaft um zahlreiches Erscheinen an diesem so wichtigen Abend für den Verein und das traditionelle Bergrennen, das seit 1974 die Rennsportbegeisterten der Region in ihren Bann zieht. „Wir brauchen jetzt das positive Feedback von unseren Leuten“, sagt Andreas Herl, 1. Vorsitzender des Clubs. An Ort und Stelle wird es aktuelle Neuigkeiten zur Streckenabnahme, zur Optimierung der Aufbauarbeiten,  dem Einsatz weitere Betonelemente an der Strecke und der Gewinnung zahlreicher Sportwarte der Streckensicherung von einem saarländischen ADAC Ortsclub geben. Ein kostenloser Imbiss gibt es obendrauf. Für Ende April sind die ersten Bergrennen im hessischen Schotten (23./24.04.) und im grenznahen Abreschviller (30.04.-01. Mai) in Frankreich angekündigt. Volle Starterfelder und ein großes Zuschauerinteresse wären ein Zeichen des Wiederauflebens des Bergrennsports und ein Muntermacher und Motivation für die gesamte Szene, allen voran den Veranstaltervereinen der weiteren Deutschen Automobil Bergmeisterschaft und KW Berg-Cup Läufen, wozu die Homburger zählen. Etwas Kopfzerbrechen bereiten die enorm gestiegenen Kraftstoffpreise den HAC´lern. „Unsere meisten Teilnehmer kommen aus dem gesamten Bundesgebiet und dem benachbarten Ausland und nehmen weite Anreisen von teilweise mehr als 500 km auf sich. Dieser Umstand könnte sich negativ auf die Teilnehmerzahlen und somit auch auf die Finanzierung der Veranstaltung auswirken“, befürchtet Rennleiter Jürgen Guckert aus Kirkel. „Aber erst einmal abwarten was die Sondierung ergibt und wie sich die weltpolitische Lage entwickelt. Noch können wir etwas abwarten, bevor wir starten“.

Es geht wieder los! Neustart der Szene beim Schottener Bergpreis

19. März 2022

Das liebgewonnene Eröffnungsmeeting der deutschen Bergrennsport-Saison, der ADAC Bergpreis Schottenring, wird am 23./24. April im Schottener Ortsteil Rudingshain stattfinden. Zum Auftakt  am Freitag kommen die Test- und Einstellfahrten auf dem bergigen Teil des alten Schottenrings gerade recht. Das bewährte Oraganisationsteam des MSC Rund um Schotten ist bereits damit beschäftigt, ihren Zuschauern und Teilnehmern in Rennen und GLP, nach zwei Jahren der Abwesenheit aufgrund der COVID-19-Pandemie ein wunderbares Rennwochenende zu bieten. Das Online-Nennportal ist seit einigen Tagen scharf geschaltet. Den Bergpreis erneut absagen? Nein, das kam für die Rennleitung des hessischen ADAC Ortsclubs diesmal nicht in Frage. Wer hätte noch zu Jahresbeginn 2020 gedacht, dass ein solches Szenario einer historischen Gesundheitskrise passieren könnte? Gerade der Bergrennsport litt die vergangen 24 Monaten besonders unter COVID 19. Nun wagt der MSC Rund um Schotten, als erster Veranstalter der Saison 2022 den Neustart, zumindest auf dem Tourenwagensektor. Die in Schotten nicht zugelassenen Rennsportfahrzeuge scharren ebenfalls bereits mit den Reifen, müssen sich aber noch bis zum Pfingstwochenende und dem Wolsfelder Bergrennen (05./06. Juni 2022) gedulden. Auch in der Eifel beim EMSC-Bitburg ist man guter Dinge und bereits an den ersten Vorbereitungen. Volle Starterfelder in Rennen und GLP in Schotten, wären jetzt ein Zeichen des Wiederauflebens des deutschen Bergrennsports und ein Muntermacher und Motivation für die gesamte Szene, allen voran den Veranstaltervereinen der weiteren DBM und KW Berg-Cup Läufe. Stand 19. März gibt es bereits jeweils 21 Nennungen in beiden Modi. Vorläufiger Nennschluss ist Sonntag der 04. April. Der Anmeldeschluss selbst ist eine Woche später am Sonntag, den 10. April – 24 Uhr. Eine um 15€ ermäßigtes Nenngeld gilt für den vorläufigen Nennschluss. Da die Simulation für den FiA Performence Faktor in der Deutschen Bergmeisterschaft läuft, muss bei der Abgabe der Nennung die PF-ID zwingend angegeben werden. Also, starten wir wieder durch! Ausschreibungen und Nennprotale siehe http://www.schottenring.de/seite/571567/ausschreibung-+-nennung.html

Formel-Klasse wächst weiter – Marco Lorig im Dallara F3

13. März 2022

Trotz aller Widrigkeiten ist die Sehnsucht nach Motorsport am Berg groß. Dies beweist nicht nur der KW Berg-Cup mit seinen 122 Einschreibungen für die kommende Saison, auch im Lager der Formel-Fahrzeuge tut sich was. Marco Lorig aus dem Weserbergland ist nun stolzer Besitzer eines Dallara F305 Formel 3 und plant eine volle Saison in der Deutschen Bergmeisterschaft. Die Region zwischen Bielefeld und Hannover wird so zum „Formel 3-Bergland“, denn mit Patrick Rahn und Daniel Null kommen weitere F3-Piloten aus der Gegend. Marco Lorig ist in den Fahrerlagern der Bergmeisterschaft aufgewachsen. Mit seinem Vater Ingo, der vor 10 Jahren letztmals im KW Berg-Cup an den Start ging, und mit Mutter Susanne und Schwester Sanja war und ist er über viele Jahre ein Mitglied der viel gepriesenen Berg-Familie. Nach ersten Erfahrungen im Kart, konzentrierte sich der mittlerweile 28-jährige junge Mann aus Rinteln auf seinen beruflichen Werdegang, studierte Wirtschaft und Maschinenbau. Beim TÜV-Nord, der ihn auch im Rennsport etwas unterstützt, ist Marco als Ingenieur beschäftigt. Zudem hat es Lorig zum DMSB Sachverständigen gebracht und ist seit dem letzten November Technischer Kommissar der Stufe A. Mit Hilfe des Heiligenstädter „Formel 3-Berg-Pabst“ Sascha Herz ging es dann recht schnell für Marco Lorig, seinen Traum vom eigenen Formel 3-Rennwagen zu verwirklichen. Das Ex-Auto des späteren Formel 1-Piloten Paul di Resta wurde in Österreich als Rolling Chassis erworben und zwischenzeitlich bei der Drive Solutions GmbH in Heiligenstadt mit verschieden Komponenten neu aufgebaut. „Sascha und ich haben uns für einen Honda Mugen-Motor entschieden“ gibt Marco Lorig preis. „Motor und Steuergerät sind Serie, wie damals zur F3-Euro-Serie,  also noch mit Air-Restrictor. Das Auto wurde bei Sascha von Grund auf neu aufgebaut. Ich habe selten jemanden erlebt der so talentiert ist, Ahnung von seinem Fach hat und vor allem hilfsbereit ist. Ich kann nur jedem ans Herz legen, mit Sascha Herz und Drive Solutions-Motorsport zusammenzuarbeiten. Also, vielen Dank an Sascha Herz und auch den DMSB-Fachausschuss-Vorsitzenden Kevin Ferner, der mir in Sachen Fahrerlizenz zur Seite stand“. In diesen Tagen erfolgte die Auslieferung des schmucken Rennwagens und für Anfang April sind erste Testfahrten in Oschersleben geplant. „Mein Ziel war es immer einen Formel-Rennwagen bei Bergrennen zu pilotieren. Die Anschaffungskosten waren wohl höher als im Tourenwagenbereich, dafür ist der Dallara rennfertig und absolut konkurrenzfähig. Jahr für Jahr, beispielsweise in einen E1-Boliden zu investieren um mit dem Wettrüsten mitzuhalten, macht für mich wenig Sinn. Fahren wollte ich die Berg DM. Dieses und nächstes Jahr lasse […]

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