Neue Technik-Regeln im Tourenwagenbereich

17. Januar 2017

Wie von der DMSB-Abteilung Technik Automobilsport bereits veröffentlicht, hat die FIA in den Gruppen N, A und R einen FT- Sicherheitstank ab 01.01.2017 zur Pflicht gemacht. Wegen der Kurzfristigkeit und teilweiser Lieferprobleme gilt im DMSB-Bereich für 2017 folgende Übergangsregelung: Bei allen DMSB-genehmigten Veranstaltungen in Deutschland gelten grundsätzlich die Regelungen zum Kraftstoffbehälter gemäß Anhang J 2016 bis zum 31.12.2017. Dies bedeutet, dass bis Ende 2017 weiterhin auch die serienmäßigen Kraftstoffbehälter zugelassen sind, falls in der betreffenden Serienausschreibung nichts anderes festlegt ist. Vorstehende DMSB-Regelung gilt grundsätzlich nicht für Serien mit dem Status International und nicht bei Wettbewerben mit FIA- Prädikat; hier gilt ab 01.01.2017 die Vorschrift aus dem Art. 253-14 bzw. 260-401-a1 im Anhang J 2017. Ab 2018 wird es in der Gruppe F nachfolgende Regelung hinsichtlich Heckspoiler im Art. 18 des Gruppe F Reglements geben: „Die Breite von nicht-serienmäßigen Heckspoilern darf maximal 80% der Karosseriebreite, gemessen an den hinteren Kotflügeln senkrecht über der Radmitte, betragen. Die Höhe des Heckspoilers darf den höchsten Punkt des Daches nicht überschreiten. Aerodynamische Hilfsmittel am Ende des Fahrzeugs dürfen nicht mehr als 40 cm nach hinten über den äußeren Rand der Karosserie hinausragen“.

Eigene Gruppe für GT-Fahrzeuge in der Berg DM

26. Dezember 2016

Zur Bergrennsaison 2017 greifen einige vom Fachausschuss Bergrennen und dem DMSB beschlossene Änderungen im Deutschen Bergreglement. Einer der Punkte betrifft die Gand-Tourismo Wagen, die jedoch die Zuschauer in der Deutschen Bergmeisterschaft bislang höchstens bei FiA-Pädikatsläufen zu Gesicht bekamen. Der FA Bergrennen beschließt hierzu, dass die Fahrzeuggruppen GT1, GT2, GT3, und R-GT (ohne Hubraumeinteilung) ab 2017 in einer separaten Wertungsgruppe innerhalb der Division 1 überführt werden, um somit analog der FiA vorzugehen und den drei Veranstaltern mit FiA-Prädikat (Glasbach, Osnabrück und Mickhausen) die Auswertung zu erleichtern. Mit den beiden FiA Hillclimb Masters-Veranstaltungen in Eschdorf 2014 und Ecce Home 2016 erfuhren die GT-Fahrzeuge europaweit eine Aufwertung, da es den Top-Piloten dieser Gruppe ermöglicht wurde um eine von drei Goldmedaillen zu fahren. In der Europa-Bergmeisterschaft ist die Gruppe der GT-Fahrzeuge ebenfalls ausgeschrieben und in der Kategorie 1 punktberechtigt.

Neu ab 2017 – Race and Fun Challenge für Formelwagen

17. Dezember 2016

Die Firma SEITZ KG – Pumpentechnik aus Rutesheim bei Leonberg möchte mit einer nicht alltäglichen Aktion die seit vielen Jahren nicht gerade üppig aufgestellte Gruppe der Formelrennwagen in der Deutschen Bergmeisterschaft beleben. Eine Prämie von 2.000 € wurde jetzt vom schwäbischen Unternehmen für die kommende Saison 2017 ausgelobt. Der Clou dabei ist, nicht der Sieger kassiert aus dem Preisgeldtopf sondern der jeweils Zweitplatzierte unter dem Motto „first fun – second win“. Jeweils 222 €, in Form eines Geldsäckchens das mit 2€ Münzen gefüllt ist, werden bei den neun Veranstaltungen der Deutschen Bergprädikate 2017 in der Gruppe E2-SS bis 2000 ccm Hubraum ausgefahren. Zum Jahresende winkt dem Challenge-Gewinner ein 68 cm hoher Wanderpokal, ebenfalls von der SEITZ KG gestiftet. Teilnahmeberechtigt ist jeder Starter in besagter Klasse. Ziel ist es die Motivation und Förderung der Chancengleichheit, bei gleichzeitig mehr Spaß in der Formelklasse, nach dem Vorbild der Flensburger Rumregatta, zu erhöhen. Hinter der Idee steckt Franz Seitz, den viele am Bergrennsport Interessierte auch aus dem Rennwagencockpit kennen, denn Seitz gewann unter anderem 2009 den Titel im DMSB Berg-Pokal für Rennsportfahrzeuge in seinem gelben Reynard Formel Opel Lotus. Von je her liegen Franz Seitz Formel-Rennwagen am Herzen. Zusammen mit seinem Sohn Florian Hartmann bauen beide derzeit an einer ebenfalls ungewöhnlichen Formelrennwagen-Motor-Kombination, die aber noch der Geheimhaltung unterliegt. Wir hoffen in Kürze mehr darüber verraten zu können.

E-Kart-Event für Teilnehmer des 50. Osnabrücker Bergrennens

11. Dezember 2016

Der Motor Sport Club Osnabrück möchte sich anlässlich seines 50. Int. Osnabrücker ADAC Bergrennens (05./06. August 2017) bei den aktiven Fahrern für die jahrzehntelange Treue zu seinem Event und den tollen sportlichen Auftritten bei den unterschiedlichen Prädikatsläufen mit ganz besonderen Aktionen bedanken. Bereits am Donnerstag (03.08.) vor dem nächstjährigen Rennwochenende wartet für die Fahrerinnen und Fahrer ein tolles Highlight: Gemeinsam mit dem Nettebad Osnabrück lädt der Veranstalter des nördlichsten deutschen Bergrennens alle genannten Teilnehmer zu einem sportlichen Vergleich auf die neue Elektro-Kartbahn am Nettebad in Osnabrück ein. Dabei steht neben dem sportlichen Wettkampf ganz besonders der Spaß im Vordergrund. Aber damit nicht genug: Neben dem Kartfahren wird es einen „Spaß-Triathlon“ geben, bei dem neben den fahrerischen Künsten die Geschwindigkeit auf den beiden mit spektakulärsten Rutschen im Schwimmbad mit in die Wertung einfließen. Die Siegerehrung  mit Live-Musik im großen Biergarten schließen sich nahtlos in einen hoffentlich stimmungsvollen Abend an. Alle Einzelheiten zum „E-Kart-Event für die Fahrer“ werden in den kommenden Monaten und mit dem Versand der Ausschreibung zum 50. Int. Osnabrücker Bergrennen 2017 bekanntgegeben.

Erfolgreiche Homburger Aktive – Orga-Leiter Schöffler hört nach 2017 auf

6. Dezember 2016

Eine außergewöhnlich erfolgreiche Motorsportsaison ihrer Aktiven feierten rund 100 Mitglieder des Homburger Automobilclubs, mit den Helfern des diesjährigen 43. Homburger ADAC Bergrennens, am zweiten Adventswochenende im Bexbacher Hotel Hochwiesmühle. Dennoch sieht die Zukunft des Clubs nicht gerade rosig aus. Es kommen auf den traditionsreichen ADAC Ortsclub große Herausforderungen zu, denn der Sport- und Organisationsleiter Hartmut Schöffler wird am 15.und 16. Juli 2017 letztmals die Fäden des Homburger Bergrennens in Händen halten und nach über 40 Jahren seinen Posten altersbedingt verlassen. Der Abend der Jahresabschlussfeier des Homburger Automobilclubs stand im Zeichen der Motorsportler, die in den Bereichen Rundstrecke, Bergrennen, Rallye, PKW-Slalom und Jugend-Kart-Slalom eifrig Pokale und Meisterschaftspunkte einheimsten und sogar einen Deutschen Meistertitel in die Saarpfalz holten. Der Homburger Kai Neu konnte seinen Clubmeistertitel aus dem Vorjahr erfolgreich verteidigen. Mit seinem Ford Focus ST verfehlte der KfZ-Service-Techniker nur knapp einen Podiumsrang in der Gesamtwertung der Deutschen Automobil Bergmeisterschaft und belegte mit sechs Klassensiegen am Ende Rang vier. Erstmals als Club-Vize-Meister ließ sich der Pirmasenser Andreas Germann feiern. Mit seinem Dallara Formel 3-Rennwagen erkämpfte sich der 51jährige Unternehmer am Ende Rang zwei im Deutschen Formel 3-Pokal auf der Rundstrecke. Rang drei des clubinternen Championats sicherte sich der junge Mandelbachtaler Jonas Steinbrenner auf BMW 232i. Mehr als Rang vier wäre für Martin Kraus aus Blieskastel, der lange Jahre als Funker beim Bergrennen im Einsatz war und so zum Motorsport fand, leicht machbar gewesen. Bei seiner Bergrenn-Premiere Mitte Mai in Wolsfeld bei Bitburg beschädigte er seinen VW Polo G40 jedoch bei einem Ausrutscher und musste einige Rennen aussetzen. Die weiteren Plätze gingen an den Eberbacher Heinz-Peter Boch (Honda Civic), Fredi Marquitz aus St. Ingbert (Renault Twingo RS), Christian Bächle aus Homburg (Citroen DS3) und dem zweiten Neueinsteiger des Jahres Christoph Schwarz aus Otterberg (NSU TT), der übrigens schon als Jugendlicher regelmäßig das Bergrennen auf der Käshofer Straße besuchte, dass als Begleitung seines Vaters, der als Lokalreporter arbeitete. Neben den überregionalen und nationalen Erfolgen von Kai Neu und Andreas Germann gelang es dem erst achtjährigen Max Reis ausRamstein-Miesenbach nach dem Gewinn der Saarlandmeisterschaft auch noch den Titel eines Deutschen Meisters im Jugend-Kart-Slalom in seiner Altersklasse zu erringen. Max Vorbild ist logischerweise Timo Bernhard, Porsche-Werksfahrer und einziger Rennprofi aus den Reihen des Homburger AC. Der Weltmeister der Saison 2015 holte für Porsche in diesem Jahr die Marken-Weltmeisterschaft und belegte am Ende mit seinen Team-Kollegen Mark Webber und Brendon Hartley den vierten Platz in der Sportwagen-Langstrecken-WM (WEC), […]

Interview mit dem Berg-Champion 2016 André Wiebe

24. November 2016

André Wiebe ist der Abräumer schlechthin der Bergsaison 2016 in Deutschland. Fünf große Titel konnte der 26-jährige aus dem Nahe-Weinbauort Monzigen in diesem Jahr einfahren. Die Deutsche Bergmeisterschaft, der DMSB Berg-Cup für Tourenwagen, der DMSB Berg-Team-Cup sowie die Gesamt- und Youngsterwertung des KW Berg-Cup schnappt sich der KfZ-Mechatroniker auf einen Streich. Bergrennen in Deutschland besuchte kürzlich André und die rennsportbegeisterte Großfamilie Wiebe in Monzigen zu einem Interview. BiD: Wie kam die Familie Wiebe eigentlich zum Motorsport? Andre Wiebe: Durch Hans Schüssler, den ehemaligen Chef unseres Vaters Hans-Peter. Er betrieb ein Autohaus bei uns in der Nähe und war mit einem Renault R8 Gordini in den 1970er Jahren aktiv im Motorsport. Unser Vater kam so bereits in jungen Jahren mit dem Rennsport in Verbindung. Björn und ich begannen im Kart. Über den Auto-Slalom folgten wir unserem Vater an den Berg, der seinerseits wohl 1996 beim Mosel Bergpreis in Bengel sein erstes Bergrennen in der GLP-Wertung mit einem Gordini fuhr, aber dann schnell merkte, dass er im Bestzeit-Rennsport besser aufgehoben ist. BiD: Woher kommt Eure Affinität zur französischen Automarke Renault? André Wiebe: Eben auch durch die frühen Berufsjahre unseres Vaters. Das Autohaus Schüssler, war lange Jahre Renault-Vertragshändler und auch bis vor fünf Jahren arbeitete Hans-Peter in einer Werkstatt eines Renault Autohauses. Auch mein Bruder Björn hat vor rund 10 Jahren bei Renault den Beruf des KfZ-Mechatronikers erlernt. Nur Ich war nicht von Beginn an „Renault´ler“, mit einer Mechatroniker-Ausbildung bei Daimler-Chrysler, sprich Mercedes. BiD: In der Zwischenzeit seid Ihr auch beruflich ein Team. Wie läuft das? André Wiebe: Ja, prima! Vor fünf Jahren haben wir uns mit einer markenfreien Werkstatt im Nachbarort Merxheim selbstständig gemacht. Hans-Peter, Björn und ich arbeiten in der Werkstatt, unsere Mutter macht das Büro. Unsere Standbeine sind Auto- und Motorsportservice. Wir sind in der Planung für einen Standortwechsel und dem Bau einer ersten eigenen Halle. Falls wir das Projekt schon im kommenden Jahr verwirklichen können, müssen wir natürlich mit den Rennteilnahmen kürzer treten. Geplant ist sowieso das Björn nach dem „Babyjahr“ wieder voll einsteigt und ich dafür kürzer trete. Ich muss zudem den Umbau des vor zwei Jahren gekauften Altbaus hier in Monzingen abschließen, den ich zusammen mit Karina (Orth) bewohne. BiD: Wie seid Ihr zu den wohl weltweit größten Laguna-Rennwagen Besitzern und Liebhabern geworden? André Wiebe: Ja, unsere Familie besitzt vier komplette Renault Laguna Super-Tourenwagen und zwei Exemplare in Teilen. Die meisten stammen aus dem Werksfundus von Renault […]

Ehrung der Meister beim „Berg-Fever“

19. November 2016

Gastgeber der diesjährigen Siegerehrung der DMSB-Prädikate war der MSC Osnabrück am 12. November im Rahmen des „Berg – Fevers“ im neuen Ambiente des Solarlux – Campus in der Stadt Melle, rund 10 km vom „Uphöfener Berg“ entfernt. Die allermeisten der zu Ehrenden erfolgreichen Fahrer aus der Deutschen Berg-Meisterschaft, den DMSB-Pokalen für Sportwagen und Tourenwagen sowie aus dem DMSB Berg-Team-Cup hatten den Weg in das Osnabrücker Land gefunden, um bei dem großen Fest mit rund 400 Gästen ihre Pokale und Preise auf der Bühne entgegen zu nehmen. Dabei stand der erfolgreichste nationale Berg-Aktive 2016, Andre Wiebe gleich mehrfach im Mittelpunkt und ganz oben auf dem Siegerpodest. Als Deutscher Bergmeister, DMSB Tourenwagen-Pokal Gewinner und Sieger mit dem Team „Poweredby Wiebe“ wurde er gleich dreifach von Moderator Matthias Witte gewürdigt und DMSB-Vertreter Christoph Schackmann mit Preisen bedacht. Wie immer, waren, neben den zu Ehrenden, viele Berg-Aktive der Einladung von Organisationsleiter Bernd Stegmann gefolgt, u.a. das Schweizer Sportwagenass Marcel Steiner und der Neunfache Berg-Champion Norbert Brenner, die neben den Tourenwagen-und Sportwagen-Teams des MSC Osnabrück eine persönlich gestaltete Wanduhr als Dank und Erinnerung an die Saison 2016 überreicht bekamen. Und dann war da noch der Rennleiter des Int. Osnabrücker Bergrennens: Michael Schrey wurde für seine bisher erfolgreichste Saison von den Gästen gefeiert. Der Gesamtsieg des VLN-Langstreckenpokals und des hochdotierten BMW-Sportpokals sind zwei herausragende Erfolge, die er neben seiner Funktionärstätigkeit, mit dem Bonk-Team im BMW 235i erringen konnte. Das Siegerfahrzeug mit der zukünftigen Startnummer 1 hatte er dann auch gleich zur Feier mitgebracht. Mit einem großen Pokal ging auch der Osnabrücker Automobilhändler Michael Starke nach Hause. Er war in der Gesamtwertung des zum 2. Mal ausgetragenen Deutschen E-Berg-Cups für Elektro-und Hybridfahrzeuge mit einem Porsche Panamera erfolgreich. Die vom MSC Osnabrück seit 2006 initiierte Verleihung der „Osnabrücker Planke“ für besondere Verdienste des nördlichsten deutschen Bergrennens gehörte ebenfalls zu den Höhepunkten des Abends. Preisträger waren in diesem Jahr Henry Walkenhorst, Automobilhändler und Rennstallbetreiber, der Renn-Bürgermeister Marc Schewski sowie die Vertreter eines Hauptsponsors, Innogy (früher RWE), die als Partner des Wertungslaufes zum FIA Int. Hill Climb Cup in Osnabrück auftreten.  Kurzweilige Unterhaltung boten der Comedy-Künstler Georg Leiste und die Cadillac-Band, die bis in die Nacht hinein für Stimmung sorgte. Eine weitere Ehrung steht den neuen Bergmeistern im Januar bevor. In Wiesbaden wird der DMSB die Meister aller nationalen Motorsportarten auszeichnen. Ende Oktober 2017, nach der kommenden Saison, wird die Ehrung der deutschen Bergmeisterschaftsprädikate am Glasbach stattfinden. Dies gab der […]

DMSB gibt grünes Licht für die ersten CM-Renner in Deutschland

12. November 2016

Die sogenannten CM-Rennsportfahrzeuge sehen aus wie geschrumpfte Le Mans-Sportwagen oder DTM-Boliden. Doch vom kompakten Aussehen dieser Zwergrennwagen sollte man sich nicht täuschen lassen, denn solche auf Gitterrohrrahmen aufgebauten, quirligen Renner haben es faustdick hinter den Ohren. Zu einem überschaubaren Neupreis oder auch gebraucht, gibt es je nach Hersteller sogar verschiedene, coole Karosserien im Look von BMW, Audi und Co. So ein Paket, angetrieben von PS-starken und leichten Motorrad-Triebwerken ist ideal für den ambitionierten Privatfahrer und bei Bergrennen für Top-Platzierungen in der Gesamtwertung gut. Drei Jahre ist es nun her, dass der Odenwälder Berg-Routinier Ralf Kroll seinen bekannt schnellen VW Golf 16V aus dem KW Berg-Cup in die Ecke stellte, und sich der Faszination der sogrannten „CM-Fahrzeuge“ hingab. Aus Spanien exportierte Kroll einen Silver Car S2 der von einem 1000 ccm-Suzuki GSXr-Motor befeuert wird. Der zweifache Deutsche Bergpokalsieger hatte sich sogleich das Ziel gesetzt diese in Spanien und Frankreich bereits weit verbreitete Art von Rennfahrzeugen auch in Deutschland zu etablieren. Dies war jedoch nicht so einfach wie sich der Mudauer das gedacht hatte. Anfangs durfte Krolls Silver Car nur bei GLP-Gleichmäßigkeits-Bergrennen starten. So konnte Ralf wenigstens sein neues „Gerät“ in nicht ganz freier Wildbahn kennen lernen. Seit 2014 befindet sich Ralf Kroll in Gesprächen mit dem Fachausschuss Bergrennen und dem DMSB selbst, für den diese Rennfahrzeuge ebenfalls Neuland waren. Mit dem Ausschussvorsitzenden Marcus Malsch gewann der Silver Car-Importeur für Deutschland zwischenzeitlich einen Verbündeten. „Mit diesen Fahrzeugen beschäftigt sich der Fachausschuss Bergrennen schon seit geraumer Zeit und hat in Zusammenarbeit mit der DMSB Geschäftsstelle nun die ersten Fahrzeuge in Deutschland mit einem DMSB-Wagenpass ausgestattet. Da für diese Fahrzeuge europaweit keine einheitlichen und ordentlichen Regularien  existieren und diese teilweise von einigen Herstellern sicherheitstechnisch nicht korrekt aufgebaut werden, musste die Abteilung Technik des DMSB nachhelfen und teilweise vor der sportrechtlichen Zulassung, sprich DMSB-Wagenpass, individuelle Umbaumaßnahmen anordnen“, erklärte Malsch. Das Thema stand auch bei der FA-Bergrennen-Sitzung im September zur Debatte. Marcus Malsch ging weiter auf die Problematik ein, dass gültige ASN-Zertifikate für Überrollkäfige von Seiten der DMSB-Geschäftsstelle nur anerkannt werden, wenn diese auch dem Anhang J der FIA entsprechen. Er bat diese Vorgehensweise zu überdenken und empfahl den DMSB-Verantwortlichen, dass gültige ASN-Zertifikate grundsätzlich anerkannt werden sollten, ohne weiter Umbauten anzufordern. Marcus Malsch wird die Hersteller, wie beispielsweise Silver Car, TracKing, BRC und Mitjet, darüber informieren, dass die Sicherheitsbestimmungen der FIA, insbesondere des Anhang J Art. 277, unbedingt eingehalten werden müssen und zukünftig hergestellte Fahrzeuge dahingehende […]

Auftaktveranstaltung zum 50. Jubiläumsrennen in Osnabrück – Termin steht endgültig

1. November 2016

Der Veranstaltungstermin für das 50. Int. Osnabrücker ADAC Bergrennen 2017 steht jetzt fest: Vom 4. – 6. August 2017 wird am „Uphöfener Berg“ wieder europäischer Bergrennsport der Spitzenklasse ausgetragen und darüber hinaus natürlich auch das „runde“ Jubiläum gebührend gefeiert. Nachdem vor wenigen Tagen die Hill Climb Kommission des Automobil-Weltverbandes FIA den Terminkalender für die europäischen Bergprädikate verabschiedet hat, wurde dem MSC Osnabrück als Veranstalter das 1. Augustwochenende, das schon ursprünglich als Austragungsdatum vorgesehen war, endgültig bestätigt. Somit können jetzt auch die weiteren Detailplanungen für ein attraktives und würdiges Jubiläumsrennen vorangetrieben werden. Auf jeden Fall sollen beim nächstjährigen Wertungslauf um den FIA Int. Hill Climb Cup wieder die Top-Piloten des Kontinents an der Startlinie stehen. Aber daneben bastelt man schon jetzt an einem außergewöhnlichen und attraktiven Programm rund um das sportliche Programm auf der Rennstrecke. Feel the BERG-Racing – die Verantwortlichen des Motorsport Clubs Osnabrück e.V. hatten sich für die offizielle Auftaktveranstaltung zum 50. Int. Osnabrücker ADAC Bergrennen ein Motto ausgewählt, das die vielseitigen Emotionen des jährlichen Automobilhighlights im Norden widerspiegeln sollte. Mit der Starke-Automobilgruppe fand sich schnell ein Gastgeber, der zu den langjährigsten Partnern des Bergrennens am „Uphöfener Berg“ in Hilter-Borgloh gehört. Im passenden Ambiente des Volkswagen-Zentrums Osnabrück erlebten 150 eingeladene Gäste eine interessante, kurzweilige und aktionsreiche Veranstaltung, die aus der Natur der Sache viel mit PS-starken Boliden, aber auch anderen Facetten zu tun hatte. Für die Gastgeber begrüßte Michael Starke, selbst seit rund 40 Jahren am Berg aktiv dabei, die zahlreich erschienen Partner und Freunde des Bergrennens. Mit einem Rückblick auf die Geschichte der Unternehmensgruppe von Michael und Peter Starke und mit einigen äußerst lustigen Werbespots des Wolfsburger Automobilkonzerns sorgte er für den passenden Einstieg. Bernd Stegmann, Organisationsleiter des Bergrennens, erinnerte noch einmal die 49. Auflage, die am ersten Augustwochenende wieder mit spektakulären PS-Boliden und viel „Cars&Fun“ vor mehr als 25.000 Gästen über die Bühne  gegangen war. Er nahm die Gäste noch einmal per Video mit auf die Rekordfahrt des sympathischen Italieners Christian Merli, der im 3. Wertungslauf mit 51,232 sec. einen neuen Streckenrekord aufgestellt hatte. Dann kündigte Bernd Stegmann einen Film der 1. Veranstaltung am 4. August 1968 an. Gerd Bücker, Vorsitzender des MSC Osnabrück,  hatte den Film beim Aufräumen in seinem Keller gefunden und ihn anschließend technisch aufbereiten lassen. Somit erlebten die Gäste des Abends einen rund 15 minütigen Farbfilm aus der Geburtsstunde des Int. Osnabrücker Bergrennens, der spannende und hochinteressante Einblicke in das erste Bergrennen und in die Zeit Ende der Sechziger vermittelte. Der Film fand große Begeisterung […]

Buch über den Solinger Klingenring-Bergpreis erschienen

25. Oktober 2016

Von 1966 bis 1984 war die Klingenstadt Solingen  Teil der deutschen Bergrennsport-Szene. Vor 50 Jahren, genau am 15. und 16. Oktober 1966 dröhnten zum ersten Mal die Motoren in den Wupperbergen. Zum „50-jährigen“ des Klingenring-Bergpreis veröffentlichte kürzlich der Solinger Andreas Seidel ein bemerkenswertes Buch mit dem Titel „Klingenring-Bergpreis 1966 bis 1984“. Für den Autor übte das Rennen jenseits der Solinger Stadtgrenze schon immer eine besondere Faszination aus. Der 1961 geborene Solinger hat wohl 1977 das erste Bergrennen als Zuschauer verfolgt, schätzt er. Von Januar bis September dieses Jahres hat Seidel mit Hilfe von Freunden am Buch gearbeitet. Entstanden ist ein wirklich sehr interessantes Werk, mit kurzweiligen Einblicken in die damalige Nord- und Westdeutsche Bergszenerie. Ein MUSS für jeden bergrennsportbegeisterten Motorsportfan. Das Buch hat 250 Seiten, ca. 400 – 500 Fotos in s/w und Farbe, sowie eine fast komplette Liste aller Teilnehmer aus der Zeit, sortiert nach Namen, Wohnort, Fahrzeug, Jahr und evtl. auch Laufzeit. Darin finden sich nahezu alle Angaben zum damaligen Motorsport-Highlight im Bergischen Land. Das Vorwort schrieb der Wuppertaler ex-Rennfahrer Jürgen Neuhaus, der in den 1970iger-Jahren einer der erfolgreichsten Rennfahrer Deutschlands war. Das nur auf 300 Stück limitierte „Jubiläumsbuch“ ist nicht über den Handel zu beziehen und hat daher auch keine  ISBN-Nummer. Im Selbstverlag wird das Buch vertrieben. Der Einzelpreis beträgt 24,80 Euro + 3,- Euro Postversand. Der Versand erfolgt binnen einer Woche. Weitere Infos unter andreas.seidel@online.de Anbei die Bankdaten für eine Bestellung: Andreas Seidel IBAN: DE50342500000000242792 Sparkasse Solingen VZ: Buch, Name & Anschrift

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