Vorfreude auf Osnabrücker Bergrennen kann langsam steigen

26. Juli 2021

Nur noch rund vier Wochen trenne uns vom geplanten Osnabrücker ADAC Bergrennen am 21./22. August 2021. Kommt nichts mehr dazwischen, werden fast zwei Jahre nach der letzten DBM und Berg-Cup Veranstaltung, beim Bergrennen Eichenbühl im September 2019, vergangen sein. Vor Corona war so ein Szenario schlicht unvorstellbar. Doch aktuell steht die Startampel in der Borgloher Schweiz auf grün. Seit Wochen ist die Einschreibeliste für die Fahrerinnen und Fahrer offen und bereits über 120 Nennungen liegen dem MSC Osnabrück vor. Bis zum Anmeldeschluss am 11. August – 24 Uhr könnten noch einige interessante nationale und internationale Starter hinzu kommen. „Die Veranstaltung wird sicher stattfinden“, ist sich Organisationsleiter Bernd Stegmann sicher. „Ob und wie viele Zuschauer zugelassen werden, wird sich aufgrund der Niedersächsischen Corona-Verordnung mit Stufenplan, voraussichtlich erst kurzfristig entscheiden. Ein digitales Ticketing ist dafür vorbereitet“. Wie dem auch sei. Allen Fans, die in diesem Jahr nicht live vor Ort beim 53. Int. Osnabrücker ADAC Bergrennen 2021 dabei sein können, wird wieder ein hochprofessioneller Livestream geboten. Die Produktionsfirma Ue-tec wird auch in diesem Jahr alle wichtigen Rennen und Ereignisse abseits der Strecke einfangen und weltweit auf die PC`s, Tablets und Smartphones senden. Im Gegenteil – gegenüber den Vorjahren wird noch einmal aufgerüstet und mindestens 8 Kameras sorgen für ein ganz besonderes Sehvergnügen. Natürlich hofft man, in diesem Jahr eine neue Rekordbeteiligung bei den Nutzern und Zusehern zu erreichen. Auf jeden Fall werden am 21. August bei den Trainingsläufen und am 22. August bei den Rennen um die zahlreichen internationalen und nationalen Meisterschaften alle wichtigen Ereignisse des Spektakels am „Uphöfener Berg“ übertragen – und das ganz kostenlos! Siehe unter www.msc-osnabrueck.com/livestream

In Mickhausen strecken sie für 2021 die Waffen

23. Juli 2021

Was soll man noch sagen? Auch das Deutsche Saisonfinale, wenn man überhaupt von einer Saison sprechen kann, wurde am Donnerstag abgesagt. 10 Wochen vor dem angesetzten Termin über den Tag der Deutschen Einheit, kam nun die Absage aus bekannten Gründen von den Machern des ASC Bobingen für ihr ADAC Bergrennen Mickhausen. Somit verbleibt als einzige Bergrenn-Veranstaltung in der Bundesrepublik, der FiA-Lauf von Osnabrück am 21./22. August 2021 in offenem Status. „Wir haben die Durchführung vom Bergrennen Mickhausen auch in diesem Jahr so lange wie möglich offengehalten. Die Vorbereitungen liefen bereits auf Hochtouren“, heißt es in der offiziellen Presseverlautbarung des ASC Bobingen. „Doch die aktuellen Auflagen ermöglichen es uns leider nicht, das Bergrennen im Oktober durchzuführen. Nach der aktuell gültigen Rechtslage sind bei Sportveranstaltungen unter freiem Himmel bis zu 1.500 Zuschauer zulässig, von denen jedoch höchstens 200 Personen stehend ohne festen Sitzplatz zugelassen werden dürfen. Dies hat uns Landrat Martin Sailer in einem persönlichen Gespräch leider mitteilen müssen. Auch die Abstimmung mit der Regierung von Schwaben hat keine positive Entscheidung hervorrufen können“. Schweren Herzens musste der Organisationsstab des ASC  daher leider zum Entschluss kommen, das Bergrennen Mickhausen 2021 abzusagen. Ohne Zuschauer ist eine Veranstaltung dieser Größenordnung wirtschaftlich nicht  durchzuführen. „Wir bedanken uns bei allen Helfern für Eure schon jetzt geleistete Arbeit und Unterstützung für die nun abgesagte Veranstaltung. Ein herzlicher Dank geht auch an die Sponsoren, die 2021 wieder zahlreich Ihre Unterstützung zugesagt hatten“.

MSC Erftal sagt Eichenbühler Bergrennen 2021 ab

10. Juli 2021

Im privaten und gesellschaftlichen Bereich genießen wir nach langen Wochen der Einschränkungen langsam wieder ein Stück normales Leben. Trotz der aktuell sehr niedrigen Inzidenz lässt der Freistaat Bayern aber kaum Spielraum für größere Events im Breitensport zu, sodass das AvD Bergrennen Eichenbühl abgesagt werden musste. Das Rennen in Unterfranken war für den 11./12. September 2021 geplant. Somit verbleiben im aktuellen Terminkalender der Deutschen Automobil Bergmeisterschaft die Rennen Osnabrück am 21./22. August, St. Agatha (A) am 25./26. September und Mickhausen am 02./03. Oktober 2021. Zwei Monate vor dem Bergrennen Eichenbühl stehen die Organisatoren des MSC Erftal nun an dem Punkt, eine Entscheidung fällen zu müssen. „Wir können nicht noch länger abwarten, denn die erforderlichen Maßnahmen würden auch jetzt noch eine sehr große Herausforderung darstellen und sind praktisch nur sehr schwer umsetzbar“, so Rennleiter Steffen Hofer. „Auch mit einem bestätigt, sehr guten Hygienekonzept kann unser Rennen leider nach den aktuellen Infektionsschutz-Richtlinien nicht genehmigt werden, hier spielt vor allem die Problematik mit der Anzahl der Steh- und Sitzplätze für Zuschauer eine entscheidende Rolle. Wir gehen davon aus, dass das Bundesland Bayern über die Monate August und September hier nur wenig positive Anpassungen vornimmt“. Das Konzept der Erftaler hätte den gewohnten Freiraum aller Beteiligten schon sehr eingeschränkt und womöglich auch die gewohnte Freude am Event genommen, denn die Pandemie würde eine vollständige Neuausrichtung der gesamten Veranstaltung erfordern. „Betrachtet man diese und einige weitere Punkte ist es sicherlich auch für die Zukunft unserer Veranstaltung nicht förderlich diese zu gefährden und man muss sich eingestehen, dass es besser ist das Bergrennen Eichenbühl hiermit für das Jahr 2021 leider abzusagen“. Die Verantwortlichen in der Organisation möchten sich beim zuständigen Landrat Jens-Marco Scherf und dem Landratsamt für die enge Zusammenarbeit und deren Bemühungen bedanken. Bis zuletzt hat sich der MSCE mit Veranstaltern anderer Sportarten und Eventplaner auch über Deutschland hinaus, sowie verschiedenen Politikern ausgetauscht, um Wege und Möglichkeiten zu finden die Sicherheit und Gesundheit aller Beteiligten für das Bergrennen während der Pandemie sicherzustellen.

Am abgesagten Iberg-Wochenende feierlich neue Mitglieder aufgenommen

29. Juni 2021

Zur Sonnenwende im Juni, so war es seit den neunziger Jahren Tradition, kam Unruhe in den Heiligenstädter Stadtwald. Trassierband schlängelte sich vom Ortsausgang durch den Wald in Richtung Kalteneber. Reifenstapel in den Kurven kündigten an, dass das Ibergrennen nicht mehr weit weg war. Werbetafeln und der Aufbau der Zuschauertribüne am Start vollendeten das Werk. Wenn die Rennteams mit ihren bunten Autos ihr Quartier im Terrain des Holzweges aufschlugen, hielten es viele Neugierige kaum noch zu Hause. Sie wagten einen Blick ins Fahrerlager und bewunderten, was sich dort tat. Das „silberne“ Rennen sollte es sein. Bereits im Januar vorigen Jahres verkündete der Sportleiter, dass 3.000 Trinkbecher mit dem Aufdruck zum 25. Rennen bereitstehen. Ende Juni 2021 warten sie immer noch in den Kartons auf ihre Verwendung zum Löschen des Durstes. Schweren Herzens musste das Organisationsteam unter der Führung des Heiligenstädters Sascha Herz Anfang Juni verkünden: Auch im zweiten Jahr von Corona findet kein Bergrennen statt. Das Clubleben litt unter der Isolation. Videoschaltungen am Donnerstagabend können Bilder vermittelt und wir konnten reden. So mancher brachte seinen eigenen Eierlikör mit und man prostete sich am Bildschirm mit einem dreifachen „Start frei!“ für die Geburtskinder des Monats zu. Mehr ging leider nicht. Die Sehnsucht nach dem menschlichen Kontakt nahm zu. Samstagabend, dem 26. Juni und eigentliches Rennwochenende, sollte doch noch Stimmung aufkommen. Auch wenn kein Benzingeruch in der Luft lag und kein Fahrerlager das Stadtleben bereicherte, so ergriffen die Mitglieder vom Motorsportclub Heilbad Heiligenstadt die Gelegenheit, sich im Biergarten des Treffpunkt Alex einige schöne Stunden mit den Erinnerungen an die letzten Bergrennjahre zu verbringen. Selbst einige Fahrer konnten nicht loslassen und gesellten sich mit ihren Liebsten zu den Heiligenstädter Motorsportlern. Die Zeit war einfach reif und so wurden auch sechs neue Mitglieder herzlichst im Verein willkommen geheißen. Emilia und Amy Thor, Laura Siebert und eine Legende des Bergrennsports Günter Triebstein empfingen ihre Urkunden aus den Händen des Vereinsvorsitzenden Rene Raub und dem Schatzmeister Stephan Scholle. Günter Triebstein ließ im Frühjahr seine hessische Heimat in Burghasungen bei Zierenberg hinter sich und siedelte nach Heilbad Heiligenstadt um. Zweimal gab es eine kleine Finanzspritze für die clubeigenen Fahrer Sascha Herz und Lars Bröcker, der die „Euros“ nicht persönlich in seinen Händen halten konnte, dafür aber an diesem Wochenende beim 39. MSC Rennslalom des Motorsportsclubs Groß Dölln mit seinem BMW M2 in der Division II den Pokal des Siegers in Empfang nahm.

Mit Erfahrungsgewinn das Ibergrennen 2022 anpeilen

27. Mai 2021

Nun hat auch das ADAC Ibergrennen von Heilbad Heiligenstadt die Flagge für dieses Jahr eingeholt. Nach ausdauernden und ehrenhaften Bemühungen der Organisationsspitze des MC Heiligenstadt, steht nun fest dass es auch 2021 kein Bergrennen auf dem Holzweg geben wird. Man setzt nun alle Hoffnungen auf das kommende Jahr 2022, denn die Ereignisse haben sich nun überschlagen. Organisationsleiter Sascha Herz hat BiD folgende Stellungnahme übermittelt: Seit Ende 2020 planen wir das ADAC Ibergrennen 2021. Von Anbeginn war uns bewusst, dass die Chancen für eine Durchführung gering sind. Dennoch haben wir uns, der Mc Heilbad Heiligenstadt als Ziel gesetzt „wenn sich ein Fenster öffnet sind wir bereit“. Eigentlich war alles bis aufs Letzte für eine Durchführung einer Veranstaltung unter Corona Bedingungen geebnet. Glaubt mir, nicht immer hatten wir, das Orgateam hierfür Zuspruch. Oft mussten wir uns anhören „lasst es, es macht eh keinen Sinn“. Doch wir wollten unserer Fangemeinde und den Bürgern der Stadt einen Funken Hoffnung auf Normalität geben. Denn Hoffnung ist in Zeiten wie diesen etwas Wichtiges. Zur endgültigen Entscheidungsfindung, ob wir diese Veranstaltung durchführen, haben wir die Deadline auf Ende Mai gesetzt bekommen, denn danach sind wir und unsere Mitstreiter nicht mehr handlungsfähig und die Zeit bis zum Renntermin wäre zu knapp. Zum heutigen Tag ist die Sachlage diese, das die Corona-Verordnung eine Veranstaltung untersagt und somit unsere selbst gesetzt Deadline leider ausgelaufen ist. Auch wenn nächste Woche wieder neue Verordnungen in Kraft treten, sprechen die regionalen Inzidenzzahlen gegen uns. Was aber für uns spricht ist das wir derzeit an einen Punkt der Planung für diese Veranstaltung gelangt sind, wo bisher noch keiner unserer Veranstalterkollegen und Partner der anderen Bergrennen in Deutschland war und all unsere Mühen, unsere Hausaufgaben, für das sind was kommen mag. Nur wird es dies Jahr leider kein Ibergrennen geben. Somit hoffen wir auf nächstes Jahr und das wir uns alle bei bester Gesundheit wieder sehen.

Das Warten hat ein Ende – Weichenstellung am Iberg diese Woche

24. Mai 2021

Nach vielen Absagen in der Deutschen Automobil-Bergmeisterschaft, wohlgemerkt vor und nach dem Termin des ADAC Ibergrennens von Heilbad Heiligenstadt, rückt die Stunde der Wahrheit für das Organisationsteam um Sascha Herz, Andreas Apel und Kevin Ferner näher. Fünf Wochen vor dem beim Deutschen Motorsport Bund (DMSB) angemeldeten Rennwochenende auf dem sogenannten Eichsfelder Holzweg, steigt die Spannung. In der Woche nach Pfingsten haben die Verantwortlichen des MC Heiligenstadt einen weichenstellenden Termin beim örtlichen Gesundheitsamt. „Darauf warten wir schon lange. Ich denke danach wissen wir mehr“, erläutert der stellvertretende Rennleiter und FiA-Kommissar Kevin Ferner. „Unsere absolute Deadline ist der 1. Juni 2021. Bis dahin brauchen wir endgültig Klarheit, sonst wird´s nichts mit unserem diesjährigen Ibergrennen am letzten Juni-Wochenende“ (25.-27. Juni 2021).

Erneut kein Hauenstein-Bergrennen

21. Mai 2021

Kurz und bündig erfolgte heute die Absage des ADAC Hauenstein-Bergrennens 2021, durch den Veranstalter MSC Rhön. Die 51. Auflage des „Rhöner Dröhners“ wurde auf das Wochenende 30./31. Juli 2022 verschoben. Nach Rücksprache mit den Genehmigungsbehörden, dem Rennbürgermeister“ Friedolin Link und aus Rücksicht auf die Bürgerinnen und Bürger der gastgebenden Gemeinde Hausen, wo sich das gesamte Fahrerlager befindet, sieht die Rennleitung des MSC Rhön leider noch keine Möglichkeit das Rennen in diesem Jahr schon wieder stattfinden zu lassen. Man setzt auf eine stetig steigende Impfrate in der Bevölkerung und eine Normalisierung bis in den Sommer des kommenden Jahres.

Heulen im Oktober am Mickhauser Berg wieder die Motoren?

1. Mai 2021

Auch wenn derzeit noch nicht absehbar ist, wie sich die Corona-Lage Anfang Oktober darstellt: beim Automobil Sport Club (ASC) Bobingen sind die Planungen für das Internationale 39. ADAC-Bergrennen Mickhausen angelaufen. Nach der Absage der Traditionsveranstaltung im vergangenen Jahr sollen heuer am 2. und 3. Oktober am legendären Mickhauser Berg wieder die Motoren heulen. Sofern es die Entwicklung der Corona-Pandemie zulässt. ASC-Vorsitzender Michael Kanth und Organisationsleiter Hinrich Groeneveld jedenfalls haben die schwarz-weiß-karierte Startflagge – zumindest symbolisch – schon aus dem Schrank geholt. Noch im Dezember vorigen Jahres wurde beim Deutschen Motor Sport Bund (DMSB) in Frankfurt ein Lauf zur Deutschen Bergmeisterschaft der Saison 2021 beantragt. Auch bei den verschiedenen Rennserien des Berg Cup e.V. steht Mickhausen – traditionell als Schluss- und Höhepunkt der Rennsaison – fest im Terminkalender. Über die Wintermonate wurden viele Gespräche mit Sponsoren geführt, berichtet Michael Kanth. Einige Unterstützerfirmen haben sich zurückgezogen, dafür konnten wieder neue Geldgeber gewonnen werden. „Das läuft!“, freut sich der ASC-Chef. „Ich bin vom positiven Ergebnis dieser Gespräche überrascht!“ Ein richtiges As hat Kanth noch im Ärmel, aber weil die finale Unterschrift unter den Sponsorenvertrag noch fehlt, will er derzeit noch nicht mehr verraten. Nur eines: „Wenn das klappt, dann haben wir einen Knüller!“ Über den Stand der Planungen und die feste Absicht, das Bergrennen Mickhausen nach der Corona-Zwangspause im Vorjahr heuer wieder zu veranstalten, hat die ASC-Führung auch schon Landrat Martin Sailer informiert. In seinem Antwortschreiben sichert der dem Orga-Team seine volle Unterstützung für die Planung und Durchführung der Motorsport-Großveranstaltung in Mickhausen zu, die seit fast 60 Jahren ein Aushängeschild für das Augsburger Land und die Stauden ist. Avisiert wurde das Bergrennen inzwischen auch schon bei der Straßenverkehrsbehörde des Landkreises Augsburg. Die konkrete Anmeldung muss spätestens vier Wochen vor dem Rennen erfolgen, da ja im weiten Umkreis der Rennstrecke umfangreiche Absperrungen und Beschilderungen erforderlich sind.‘ Neben einem großen Helferstab aus den eigenen Reihen wird der ASC Bobingen beim Streckenaufbau und am Rennwochenende auch heuer wieder von einer starken Truppe des MSC Altenstadt bei Schongau unterstützt, der alljährlich die ADAC Rallye Oberland veranstaltet. Apropos freiwillige Helfer: davon könnte der ASC Bobingen vor und während der Motorsport-Großveranstaltung noch jede Menge gebrauchen. Interessenten melden sich unter info@asc-bobingen.de oder auf der ASC-facebook-Seite. Ende Juli haben sich Hinrich Groeneveld, Michael Kanth (Foto Mitte) und das Orgateam als Deadline gesetzt. Dann müssen sie mit Blick auf die Corona-Lage entscheiden, ob sie in die konkrete – und dann auch kostenintensive – […]

Berechtige Hoffnung auf sechs Bergrennen und eine kompakte Meisterschaft

20. April 2021

Nach wie vor ist die Ungewissheit in den Reihen der DBM-Veranstalter groß. Welche und wie viele Bergrennen als Läufe der Deutschen Automobil Bergmeisterschaft 2021 stattfinden können, ist weiter nicht absehbar. Dennoch gibt es einige ermutigende Ansätze und sechs Organisatorenteams sind sogar positiv gestimmt, ihre Bergrennen in diesem Jahr auch unter Coronabedingungen durführen zu können. Hierbei handelt es sich jedoch um Momentaufnahmen. Wohin die Reise für die Rennteams, im wahrsten Sinne des Wortes geht, wird sich zeigen. Das vom DMSB kürzlich anberaumte Online-Veranstaltermeeting brachte einen aktuellen Überblick über den Status der einzelnen DBM-Veranstaltungen. Wie wir bereits wissen, wurden die Bergrennen von Schotten, Eschdorf, Wolsfeld und Homburg vorsorglich abgesagt, oder um ein weiteres Jahr verschoben, was besser klingt. Voraussichtlich ebenfalls ein weiteres Jahr aussetzen wird laut MSC Rhön, deren Hauenstein Bergrennen. Die finale Entscheidung will man bis Mitte Mai fällen. Der EMSC Bitburg prüft derzeit die Option auf dem Bitburger Flugplatzgelände eine entsprechende Sprintveranstaltung durchzuführen und hält den DMSB auf dem Laufenden. Saisonstart, könnte somit in Thüringen beim ADAC Glasbachrennen (11.-13. Juni) sein. Laut RSG Altensteiner Oberland kann die Veranstaltung nach heutigem Stand durchgeführt werden, womöglich aber ohne FIA-Europameisterschaftsprädikat, da die Gebühren derzeit für den Verein nicht finanzierbar sind. 14 Tage später kann das ADAC Ibergrennen in Mitten von Heiligenstadt nach jetzigem Stand genauso durchgeführt werden. Gleiche Statements ließen die Veranstalter der Bergrennen von Osnabrück, Eichenbühl, St. Agatha und Mickhausen verlauten. Bei den drei Letztgenannten liegt von den zuständigen Genehmigungsbehörden aber noch keine Aussage vor. Vorläufige Termine der Läufe der Deutschen Bergmeisterschaft / DMSB Berg Cups (Tourenwagen und Sportwagen) 2021: 12./13. Juni 2021 – ADAC Glasbachrennen 26./27. Juni 2021 – ADAC Ibergrennen-Heiligenstadt 31.07./01. August 2021 – ADAC Hauenstein Bergrennen ? 21./22. August 2021 – Osnabrücker ADAC Bergrennen 11./12. September 2021 – Bergrennen Eichenbühl 25./26. September 2021 – Auto-Bergrennen St. Agatha (A) 02./03. Oktober 2021 – ADAC Bergrennen Mickhausen Stand: 15. April 2021

Wolsfelder Bergrennen streckt für 2021 ebenfalls die Waffen

10. April 2021

Mit der erneuten Absage des 58. ADAC/EMSC Wolsfelder Bergrennen 2021 müssen die Freunde des Bergrennsport in der Osterwoche, nach der fast zeitgleichen Absage des Homburger Bergrennens, die zweite Hiobsbotschaft innerhalb kürzester Zeit verdauen. Wie der EMSC Bitburg mitteilt, lässt die Corona-Pandemie dem Eifel-Motorsport-Club leider keine andere Wahl, da unter den momentanen Bedingungen eine Veranstaltung dieser Größenordnung und mit vielen Fahrern und tausenden Besuchern aus dem In- und Ausland aus wirtschaftlichen, sportlichen und gesundheitlichen Gründen nicht kalkulierbar ist. Man machte sich die Entscheidung nicht leicht, da es auch für die Eifel-Mosel-Hunsrück-Region ein bedeutendes Ereignis ist. Ein weiteres Mal bestätigt sich der Umstand, dass ohne Zuschauer ein Bergrennen finanziell nicht durchführbar und auch nicht denkbar ist. „Das Wolsfelder Bergrennen wird es auch in Zukunft geben“, bekräftig EMSC-Präsident Christoph Schackmann. „Unser Team des EMSC Bitburg, das Dorf und die Dorfgemeinschaft Wolsfeld, alle Helfer und natürlich auch unsere langjährigen Sponsoren möchten das traditionsreiche Wolsfelder Bergrennen auch zukünftig weiterhin unterstützen und am Leben halten. Wir werden gemeinschaftlich alles dafür tun, um am 5./6 Juni 2022 die 58. Auflage des Wolsfelder Bergrennens und natürlich auch darüber hinaus durchzuführen. Unser Rennen hat sich in den letzten Jahren einer immer steigenden Popularität bei Fahrern aus dem Inland, aber auch aus dem Ausland erfreuen dürfen. So starteten beim letzten Rennen über 200 (!) Fahrer aus 9 Nationen. Gleiches gilt für die Zuschauerzahlen, die immer weiter gestiegen sind und viele Fans aus nah und fern in unser kleines Eifelörtchen gelockt haben. Sofern die Pandemie unter Kontrolle ist, worauf wir setzen, wird es Pfingsten 2022 und darüber hinaus das alljährliche Wolsfelder Bergrennen geben, wir sind weiterhin hochmotiviert und bedanken uns bereits jetzt für die Treue!“

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