DBM-Meisterfeier diesmal in Bitburg

28. Dezember 2019

Die Ehrung der Meister und Platzierten der DMSB Berg-Prädikate 2019 fand diesmal im Rahmen der Jahresabschlussfeier des EMSB Bitburg statt. Der Veranstalter des Wolsfelder ADAC Bergrennens hatte am 21. Dezember in das Hotel Eifel-Stern am Stadtrand von Bitburg geladen. Seit einigen Jahren propagiert der Fachausschuss Bergrennen des DMSB unter finanzieller Beteiligung alle Veranstaltervereine aus der Deutschen Bergmeisterschaft, diese offizielle Ehrung in der Meisterschaft und den beiden DMSB Berg-Cups, da es eine DMSB Meister-Gala, wie in früheren Zeiten nicht mehr gibt. Leider fehlten doch viele der geladenen Platzierten, teils sogar ohne Absage, was auch Gastgeber und DMSB-Funktionär Christoph Schackmann unumwunden ansprach. Die Gäste aus Nah und Fern erlebten einen unterhaltsamen Abend inklusive Bauchredner-Show und einem üppigen Buffet. Höhepunkt des Abends war die Pokalübergabe durch den Fachausschussvorsitzenden Marcus Malsch und Schackmann. Als einzig Anwesender Rennsportwagenpilot bekam Alexander Hin die Trophäe für den Gewinn des Berg-Cup. Hins Pendant bei den Tourenwagen Patrick Orth stand anschließend zusammen mit dem Berg-Cup-Dritten Björn Wiebe und dem vierten Stefan Faulhaber im Blickpunkt. Meister und Vize-Meister, Hansi Eller und Rüdiger Zahn, konnten in der DM-Wertung zum Abschluss geehrte werden. Auch clubintern wurden an diesem Abend die erfolgreichsten Motorsportler des EMSC-Bitburg ausgezeichnet. Die Bergmeisterschaft gewann hier der ehemalige Rennleiter von Wolsfeld und heute GPLberg-Aktive Günter Hoor.

Termine 2020: Deutsche Automobil Bergmeisterschaft – Update!

24. Dezember 2019

Nach dem sich die FiA Bergkommission in Sachen FIA Hillclimb Masters 2020 positioniert hat, sorgt dies auch für Klarheit im Terminkalender der Deutschen Automobil Bergmeisterschaft und der DMSB Berg-Cups für Tourenwagen und Rennsportfahrzeuge. Schlussendlich hatte die RSG Altensteiner Oberland seine Kandidatur für das Masters zurückgezogen und wird nun auf jeden Fall den deutschen Lauf der Berg Europameisterschaft, wie gewohnt im Juni veranstalten. Dies spielt auch dem ASC Bobingen in die Hände, der sonst seinen Termin des Bergrennens Mickhausen für das Masters hätte hergeben müssen und vor der Wahl stand erneut ein Jahr zu pausieren. Doch nun läuft fast alles wie gehabt und das endgültige grüne Licht für die Auflistung gab es zwischenzeitlich am 21. Dezember bei der Meisterehrung der DMSB Berg-Prädikate in Bitburg. Nach rund 20 Jahren ist das oberösterreichische Bergrennen von St. Agatha wieder zurück im Kreise der DBM-Veranstalter. Somit führt der DMSB elf Bergrennen im DBM-Kalender auf. Der Bergpreis Schottenring wird weiterhin als reines Tourenwagen-Bergrennen gefahren, sodass hier nur Punkte zum DMSB Berg-Cup für Tourenwagen vergeben werden können. 25./26. April 2020 – ADAC Bergpreis Schottenring-Rudingshain 02./03. Mai 2020 – European Hill Race Eschdorf / LUX 31.05./01. Juni 2020 – Wolsfelder ADAC Bergrennen 13./15. Juni 2020 – ADAC Glasbachrennen  (auch Berg EM) 27./28. Juni 2020 – ADAC Ibergrennen Heiligenstadt 11./12. Juli 2020 – Homburger ADAC Bergrennen 25./26. Juli 2020 – ADAC Hauenstein Bergrennen 01./02. August 2020 – Osnabrücker ADAC Bergrennen (auch FiA Cup) 12./13. September 2020 – AvD Bergrennen Eichenbühl 26./27. September 2020 – Auto-Bergrennen St. Agatha / AUT 03./04. Oktober 2020 – ADAC Bergrennen Mickhausen

Neu in der Berg DM – Clio Hill Climb Trophy 2020

16. Dezember 2019

Endlich gibt es im Rahmen der Läufe zur Deutschen Automobil-Bergmeisterschaft einen Markenpokal. Die Schaffung einer solchen Meisterschaft ist seit Jahren regelmäßig einer der Punkte, der von vielen Veranstaltern der Bergrennen in Deutschland gewünscht wird. Für die Saison 2020 schreibt nun die ISM International Sport Management GmbH aus Frankfurt, die übrigens weitere Serien für Renault Clio-Fahrzeuge auf der Rundstrecke und im Rallye-Sport betreibt, erstmals einen gesonderten Markenpokal für die Renault Clio Typen 3, 4 und 5 (gemäß technischer DMSB-Bestimmungen) im Bergrennsport aus. Unter der Nummer 643/20 hat der DMSB bereits seinen Segen gegeben und unterstützt somit die Serie. Preisgelder und Warengutscheine werden pro Veranstaltung und in der Jahres-Gesamtwertung ausgeschüttet. Für die Saison 2020 könnte sich also die Neuanschaffung eines Renault Clio Rennfahrzeugs lohnen, zumal hier das Preisleistungsverhältnis „nicht von schlechten Eltern“ ist. Besitzer b.z.w. Pilotinnen und Piloten der letzten drei Renault Clio-Generationen werden ab dem Saisonstart beim Bergpreis Schottenring automatisch in der neuen „Clio Hill Climb Trophy“ gewertet. Eine Einschreibung ist nicht nötig. Um gewertet zu werden, müssen lediglich die Aufkleber der Seriensponsoren RENAULT SPORT RACING, MICHELIN und ISM International Sport Management GmbH korrekt auf dem Fahrzeug angebracht sein und Michelin Reifen gefahren werden. Die Wertung erfolgt in der Gesamtwertung der Division 1 (Tourenwagen). Also sind Wagen aus allen Gruppen punktberechtigt. Zähler gibt es in einer von ISM erstellten „Clio-Gesamtwertung“, bis zur 15. Position. Für die Jahresendwertung werden alle Ergebnisse der einzelnen Rennen berücksichtigt. Es gibt kein Streichresultat. Der Serien-Terminkalender besteht aus allen Läufen der Deutschen Bergmeisterschaft, sowie dem Auto-Bergrennen St. Agatha (Österreich). Die „Clio Hill Climb Trophy“ ist international ausgeschrieben. Es sind also nicht nur Fahrerinnen und Fahrer mit einer DMSB-Lizenz wertungsberechtigt. Fahrer mit einer gültigen Internationalen Bewerbe- und Fahrerlizenz des DMSB oder eines der FiA angeschlossenen ASN mit den Stufen B, C und D werden gewertet. Eine gesonderte Einschreibegebühr wird nicht erhoben, dafür zahlt der Serienbetreiber pro Veranstaltung 100€ (+ 100€ Warengutschein) an den schnellsten Clio-Piloten des Wochenendes aus. Der Zweite erhält 50€ (+ 50€ Warengutschein), der Dritte immerhin noch einen Warengutschein von 50€. Dem Gesamtsieger und Titelträger winkt am Jahresende ein zusätzliches Preisgeld von 1.500€ (+ 500€ Warengutschein). Der Vize-Meister kassiert 750€ (+ 250€ Warengutschein) und der Dritte bekommt noch 300€ und einen Warengutschein von 200€. Als Ansprechpartner der lukrativen „Clio Hill Climb Trpohy“ steht Ralph Weishaupt von ISM bei Fragen „Gewehr bei Fuß“. Zu erreichen ist Weishaupt unter Tel: +49 (0) 160 7402758 oder eMail: ralph@ism-motorsport.com . […]

Nachwuchsförderung nach Herzensart

28. November 2019

Der Traum, in einem Formel-Rennwagen bei Bergrennen an der Startlinie zu stehen, wird für den 22-jährigen Kai Felix Lanig in der kommenden Saison Wirklichkeit werden. Der Heiligenstädter Sascha Herz gründete quasi eine Juniorabteilung in seinem Team und wird Lanig einen kürzlich neu angeschafften 140 PS starken Formel BMW FB02 aus dem Baujahr 2011 zur Verfügung stellen. Für den jungen Marktheidenfelder geht somit ein lang ersehnter Wunsch in Erfüllung. Bergrennerfahrung konnte der Verfahrensmechaniker bislang sporadisch in der GLP-Gruppe und in der 2-Liter Klasse der Gruppe E1, mit dem Peugeot 206 von Onkel Michael Beer sammeln. Auch im Sim-Racing an PC und Konsole war Kai in den letzten Jahren immer wieder virtuell bei diversen Bergmeisterschaften erfolgreich auf international bekannten Strecken unterwegs. Zudem verfügt er über Erfahrungen als Mechaniker und Helfer von Patrik Zajelsnik, Christian Triebstein und Sascha Herz. Zum Start der Saison 2020 wir es also real für den jungen Mann aus dem Einzugsgebiet des Bergrennen Eichenbühl, dass mit großem Beistand von Sascha Herz. „Also, Sascha Herz hat den Formel BMW FB02 gekauft und stellt ihn mir zur Verfügung. An dieser Stelle ein großes Dankeschön an ihn, genau solche Personen brauchen wir am Deutschen Berg“, begeistert sich Lanig. „Ich werde 2020 nachdem ich meine Lizenz bei einem Lehrgang in der Tasche habe, ausgewählte Bergrennen der deutschen Berg-Meisterschaft fahren. Wir waren bereits Anfang November auf der Rundstrecke Bilster Berg testen, dort konnte ich das erste Mal einen Formel-Rennwagen fahren und habe mich sofort wohl gefühlt in diesem Auto, mit einem 1200 ccm Motorrad-Motor von BMW. Bevor es Ernst am Berg wird, muss ich allerdings noch ein bisschen testen um das Auto besser zu verstehen. Ein neues Design wird der Renner zudem noch bekommen. Mit einem baugleichen Fahrzeug wird in 2020 auch Olaf Niemöller sein Comeback am Berg geben. Viele kennen den Mann aus dem Osnabrücker Land noch aus den Jahren 2004 und 2005, im lila-weißen BMW 320 aus dem Gruppe H Berg-Cup. Weiteres zu diesem Projekt folgt!

Erneuter Formel-Zuwachs aus Ostwestfalen 

20. November 2019

Es gibt interessante Neuigkeiten aus dem Bergrennsport, speziell aus dem Genre der Rennsportwagen. Nach insgesamt 13 Jahren im Tourenwagen, u. a. mit BMW 02 (der inzwischen nach Amerika verkauft wurde) in der historischen Meisterschaft, danach auf BMW E36 und zuletzt mit dem ex-Peugeot 306 S16 von Jochen Stoll im KW Berg-Cup, wird sich der Lipper Daniel Null nun aus dem Bereich verabschieden und in die Formel-Klasse wechseln. „Nach dem Erwerb der passenden Lizenz, habe ich vor kurzem das aktuelle Vize-Meister Auto von Christian Triebstein übernommen“, verrät Null, der früher mit seinem Bruder Marco und einem kleinen mit Motosportaufklebern dekorieren Wohnwagen als Zuschauer und Fan zu den Bergrennen reiste. Der Dallara Opel F302 wurde bei „Formel-Pabst“ Sascha Herz in Heilbad Heiligenstadt, nach dem Crash von Mickhausen instand gesetzt und in der letzten Tagen komplett revidiert. In den nächsten Monaten wird der Renner auch optisch ein ganz neues Design erhalten – man darf also gespannt sein. Durch den Verkauf wurde auch für Christian Triebstein, der anvisierte Fahrzeugenwechsel möglich. Noch lässt der DMSB Berg-Cup Vizemeister aber die Katze nicht aus dem Sack, doch wie der Nordhesse schon in Mickhausen verlauten ließ, möchte er in Zukunft mit einem 3-Liter Rennsportwagen um Gesamtsiege fahren. Patrick Rahn, der seit dieser Saison mit dem ex-Waldy Dallara F306 in der Deutschen Bergmeisterschaft am Start ist, wird Daniel Null mit beratender und helfender Funktion – nicht nur an der Strecke – sondern auch beim „schrauben“ und vorbereiten des Dallara, mit seinem Fachwissen und seiner Erfahrung unterstützen. „Weiterhin wird natürlich auch Sascha Herz bei Fragen rund um den Formel 3 für mich, mit Rat und Tat zur Verfügung stehen“. Wann der erste Einsatz mit dem Formel 3 am Berg erfolgen wird, ist zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht geplant. Dieses wird auf jeden Fall erst nach einer Eingewöhnungsphase und einigen Testfahrten fest stehen. „Das Einsatzgebiet des Dallara wird aber weiterhin die Deutsche Bergmeisterschaft bleiben“, versichert der neue, stolze Besitzer.

Nachruf Erwin Heckmann

15. November 2019

Am 31. Oktober 2019 ist der ehemalige Bergrennfahrer Erwin Heckmann verstorben. Diese Nachricht erreichte uns erst jetzt. Heckmann fuhr in den 1980er Jahren mit Rennwagen der Formel Ford 1600 und Formel Ford 2000 in der Deutschen Bergmeisterschaft. Heckmann zählt zu der damals großen Fahrergemeinde aus dem Odenwald, die in den 1980er und 90er Jahren von Fahrern wie Horst Fendrich, Dieter Knüttel und Werner Eckert angeführt wurde. Der aus dem Birkenauer Ortsteil Reisen stammende Erwin Heckmann wurde 76 Jahre alt. Die Beisetzung fand bereits am 7. November in Affolterbach statt.

Andreas Herl nun an der Spitze des Homburger AC

5. November 2019

Der Homburger Automobilclub, als Veranstalter des Homburger Bergrennens, hat einen neuen Mann an der Spitze und ist wieder handlungsfähig. Nach den Rücktritten des 1. Vorsitzenden Christoph Baldes und der Kassiererin Carina Hemmer vom September, fand die notwenige außerordentliche Mitgliederversammlung am 31. Oktober 2019 im Dorfgemeinschaftshaus in Käshofen statt. Eine rekordverdächtige Anzahl stimmberechtige Mitglieder waren gekommen um die vakanten Vorstandsposten neu zu besetzten. Der bisherige zweite Vorsitzende Andreas Herl, dankte den Ausgeschiedenen für Ihr Engagement in der Vergangenheit. Christoph Baldes stand dem HAC insgesamt 15 Jahre vor, Carina Hemmer gekleidete ihr Amt seit 5 Jahren. Für das Amt des 1. Vorsitzenden des Homburger Automobilclubs kandidierte Andreas Herl, der zuvor seine Position als 2. Vorsitzender aufgab. Der System-Schornsteinbau-Unternehmer aus Pirmasens, der von 2002 bis 2011 am Deutschen Berg im Classic-Berg-Cup mit einem Ford Escort Mk II unterwegs und auch in dessen Vorstand aktiv war, wurde an diesem Abend mit 18 Ja-Stimmen (6 Gegenstimmen, 4 Enthaltungen) gewählt. Zum neuen Schatzmeister wurde der Pirmasenser Steuerberater und Diplom Finanzwirt Karl Eichenlaub, mit 20 Ja-Stimmen (5 Gegenstimmen, 3 Enthaltungen) gewählt. Für das Amt des neuen 2. Vorsitzenden konnte die Vorstandschaft Andreas Schumacher aus Käshofen gewinnen. Der Oberbrandmeister der Freiwilligen Feuerwehr Käshofen wurde mit 31 Ja-Stimmen, bei eigener Enthaltung gewählt und ist nun das erste HAC-Vorstandsmitglied aus Käshofen, dem Zielort des Bergrennens.

Hin macht letzten offenen DMSB-Bergtitel klar

8. Oktober 2019

Die Wiederbelebung des ADAC Bergrennen Mickhausen ist gelungen! Mit einigen neuen Gesichtern und vielen alten Hasen startete der ASC Bobingen in eine neue Epoche. Noch lief nicht alles am ersten Oktoberwochenende wie am Schnürchen, da manchen Orts die Erfahrungswerte fehlten, doch dies fiel kaum auf. Die neue Organisationsspitze um Hinrich Groeneveld, die sich im Verlauf der einjährigen Rennpause gebildet hatte, verzichtet bewusst auf verschiedenen kostenintensive Punkte, wie beispielsweise das Prädikat des Internationalen FiA Bergcups und kann nach der geglückten Reaktivierung, beginnen eigene Ideen weiterzuentwickeln. Im Endeffekt hatte man noch Glück mit dem Wetter, das schlimmer vorausgesagt war, sodass viele Zuschauer das nötige finanziellen Mittel, mit dem vereinzelten Regen in die Vereinskasse spülten. Die herbstlichen Bedingungen, mit langanhaltender Nässe und kühlen Asphalttemperaturen, stellten höchste Anforderungen an die Teilnehmer. Christian Triebstein (Formel 3), Sophia Faulhaber (Honda Civic), Jürgen Hessberger (Fiat) oder Altmeister Erich Öppinger (Osella), schieden mit haarigen Unfällen und arg beschädigten Fahrzeugen vorzeitig aus und haben nun ihre Winterbeschäftigung. Alle waren spätestens am Sonntagabend wieder körperlich wohlauf, aber in der Seele geknickt. So mussten die Entscheidungen in diversen Meisterschaften ohne die Unglücklichen fallen. In der Deutschen Bergmeisterschaft ging es in der Staudenregion nur noch um die Vize-Meisterschaft, hinter dem neuen Champion Hans-Peter Eller, der auch diesmal seine reine Weste in der Klasse E1-1400 ccm nicht beschmutzte. Seine Hoffnungen auf Endrang zwei musste Kai Neu (Ford Focus) schon im letzten Qualifikationslauf begraben. Rallye-Gaststarter Christian Allkofer schnappte dem Saarländer die ach so wichtigen zwei Zusatzpunkte vor der Nase weg. Trotz klarem Sieg in der Gruppe F bis 2 Liter am Renntag, rutschte Neu auf Rang 5 in der DM-Abschlusstabelle ab. Rüdiger Zahn, der Citroen AX-Pilot aus der 1400er Gruppe N, ließ erneut nichts anbrennen und fuhr zur Vize-Bergmeisterschaft. Mit aufs DM-Podium schaffte es zudem der Schwabe Erwin Buck, im VW Scirocco 16V mit Spiess Tunerunterstützung. In der E1-1600 war erneut kein Kraut gegen den schnellen Malermeister gewachsen. Mit einem bemerkenswerten Saisonendspurt und einem weiteren Klassensieg zum Abschluss, kletterte Sportwagen-Pilot Thomas Conrad (CRS-Renault 2.0) noch auf DM-Rang vier. Mit fünf Divisions- oder Tagessiegen und nach dem Umstieg in den potenten Osella PA 30 Zytek V8 (Foto oben), nahm Alexander Hin in der zweiten Saisonhälfte so richtig Fahrt auf. Auf den letzten Metern übernahm der Schwarzwälder die Tabellenspitze des DMSB Berg-Cup für Sportwagen und ist der neue Meister. Hin hielt sich bewusst aus dem Zweikampf um den Tagessieg der beiden Schweizer Eric Berguerand und Marcel […]

Berguerand auch in Mickhausen vor Steiner

7. Oktober 2019

Marcel Steiner schien beim Int. Bergrennen Mickhausen in Südbayern auf dem Weg zum Tagessieg. Doch bei einsetzendem Nieselregen war einmal mehr Eric Berguerand der Schnellere. Das nach einem Jahr Pause zum 38. Mal ausgetragene Int. ADAC Bergrennen Mickhausen südlich von Augsburg zählte als Finallauf zur Deutschen Automobil-Bergmeisterschaft und zu anderen nationalen Prädikaten. Weil es jedoch kein Lauf mehr zum FIA-Bergcup war, wie bis 2017, waren außer ein paar Österreichern und Schweizern kaum ausländische Fahrer am Start. Marcel Steiner und Eric Berguerand sind seit etlichen Jahren gern gesehene Gäste in Mickhausen und machten den Tagessieg unter sich aus. Anders als in der Schweizer Bergmeisterschaft gab Steiner im LobArt-Sportwagen (Foto Mitte) schon im nassen Training vom Samstag, als auch in den beiden ersten Rennläufen bei kühlen, aber trockenen Bedingungen das Tempo vor. Sein erster Saisonsieg über den bisher unbezwingbaren Gegner lag in der Luft. Doch entscheidend sollte der dritte Durchgang sein. Anders als in der Schweiz zählten in Mickhausen nicht die beiden besseren, sondern alle drei Laufzeiten für das Gesamtklassement. Als leichter Nieselregen einsetzte, blieb Steiner auf Slicks, während Berguerand seinen Lola-Cosworth (Foto oben) mit Profilreifen bestückte – offenbar mit ganz guten. Aus einem Rückstand von 1,7 Sekunden machte der diesjährige Bergmeister in der Addition einen Vorsprung von 1,8 Sekunden. Steiner hatte auf der bloß 2,2 Kilometer langen Strecke mit nur 79 Metern Höhenunterschied ganze 3,5 Sekunden auf Berguerand verloren. Dieser kam so zum Saisonschluss zu einem weiteren Tagessieg, dem ersten in Mickhausen nach etlichen Anläufen. Eric Berguerand: «Im zweiten Rennlauf der Rennwagen war es schon so nass, dass ich mit Slicks wie auf Glatteis fuhr. Ich wollte eigentlich schon zusammenpacken. Doch als das Rennen so zügig lief, montierte ich für den dritten Lauf aus Sicherheitsgründen die Regenreifen. Als ich die Zeiten von Marcel und Alex hörte, wusste ich, dass es die richtige Wahl war. Ich hatte nochmals richtig Spaß beim Fahren und so halt die Chance gepackt.» Tausende Zuschauer säumten die Rennstrecke und standen bei der letzten Talfahrt Spalier. Sie feierten Eric Berguerand erstmals als Tagessieger in Mickhausen. Dem dafür schon dreimal beim grenznahen Bergrennen erfolgreichen Steiner (zuletzt 2017) blieb einmal mehr nur der zweite Gesamtrang und zum Trost der Sportwagensieg vor dem Deutschen Alexander Hin im Ex-Hugentobler-Osella PA30 Zytek V8. Marcel Steiner: «Wenn ich müsste, würde ich mich wieder für Slicks entscheiden. Für Regenreifen war es meiner Meinung einfach zu wenig nass. Ich fuhr halt zu verhalten hoch. Es ist […]

DM-Kalender 2020 mit Fragezeichen – Masters möglicherweise in Deutschland

10. September 2019

Am frühen Samstagabend, gleich nach den Trainingsläufen des Eichenbühler Bergrennens, trafen sich Vertreter der Clubs und Vereine aus den Reihen der Berg DM-Veranstalter zur üblichen Sitzung im Feuerwehrhaus unweit des Renngeländes. Geleitet wurde die Besprechung vom Fachausschussvorsitzenden Marcus Malsch und dem DMSB-Delegierten Christoph Schackmann. Für den KW Berg-Cup war Uli Kohl mit von der Partie. Von der Luxemburger Union des Pilotes war leider niemand anwesend, eine Abordnung des MSC Osnabrück ließ sich entschuldigen. Das wichtigste Thema des Abends war die Abstimmung des Terminkalenders 2020, der wie sich herausstellte zum aktuellen Zeitpunkt noch voller Fragezeichen steckt. Dies hängt hauptsächlich mit dem FiA Hillclimb Masters zusammen, das im Oktober 2020 erstmals in Deutschland stattfinden könnte. Marcus Malsch und seine RSG Altensteiner Oberland haben sich bei der FiA in Paris für das nur alle zwei Jahre stattfindenden „Race of Champions der Berge“ angetragen. Ob die Deutsche Bergfamilie der Gastgeber der besten Bergpiloten aller Herren Länder sein wird, entscheidet sich erst am 6. November diesen Jahres im Rahmen des FiA World Motor Sport Council. Beginnen wird die 2020er Runde der DMSB Prädikate ganz sicher mit dem Bergpreis Schottenring (24.- 26. April), als reines Tourenwagen-Bergrennen. Unbestätigt ist der 02./03. Mai für das Eschdorfer Hillrace in Luxemburg. Save ist auch der übliche Pfingsttermin des Wolsfelder Bergrennens am 31. Mai und 01. Juni. Ob dann am 13./14. Juni das ADAC Glasbachrennen folgt, hängt von der Vergabe des Masters ab. „Wir werden nur eine Veranstaltung in 2020 ausrichten“, stellte Malsch heraus. „Bekommen wird das Hillclimb Masters zugesprochen, wird es im Juni keinen EM, DM und KW Berg-Cup Lauf am Rennsteig geben“. Der von der FiA und der RSG angestrebt Termine für das Masters ist das Wochenende 2.-4. Oktober, just am üblichen und vom ASC Bobingen anvisierten Datum für das ADAC Bergrennen Mickhausen. Kommt das Masters nach Thüringen, müsste das Rennen in der Nähe von Augsburg von ihrem Termin weichen. Eine Verschiebung auf das zweite Oktober-Wochenende haben die Verantwortlichen des ASC Bobingen bereits ausgeschlossen. Hier sucht man momentan eine Lösung, für den Fall der Fälle. Ende Juni, genau am 27. und 28. steigt die 25. Auflage des ADAC Ibergrennens von Heilbad Heiligenstadt. Im Juli soll danach das unter Helfermangel leidende Homburger Bergrennen am 11./12. 07. stattfinden. Analog der Vorjahre plant der MSC Rhön für das Wochenende 25./26. Juli das 51. Hauenstein Bergrennen ein, bevor es am darauf folgenden Samstag und Sonntag beim Osnabrücker Bergrennen (01./02. August) wieder international zugeht. […]

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