Österreichische Berg-Staatsmeisterschaft am Glasbach

17. Januar 2021

Noch in den letzten Zügen das alten Jahres hat in Österreich die nationale Sportbehörde AMF mit der Planung für die Saison 2021 begonnen. Zwar kann man zum jetzigen Zeitpunkt nicht sagen, wie diese schlussendlich aussehen wird. Trotzdem möchte man damit die Fahrer und Teams informieren. Die Berg-ÖM 2021 sollte nach einem Jahr Pause wieder in der Steiermark mit dem Klassiker am Rechberg beginnen. Dieser Event zählt bekanntlich auch wieder zur Berg Europameisterschaft. Nach Kärnten mit dem Rennen in St. Urban steht 2021 auch wieder das Bergrennen St. Anton/J. in Niederösterreich auf dem Programm. Weiter geht es mit Lauf 4 in Tschechien, wo es den Klassiker in Sternberk zu bewältigen gilt. Die 1. Saisonhälfte beschließt das Europameisterschaftsrennen am deutschen Glasbach, wo erstmals die Berg-ÖM zu Gast sein wird und womit nach einigen Jahren Pause wieder ein Rennen in Deutschland zur nationalen österreichischen Meisterschaft zählt. In Thüringen treffen sich zudem die Deutsche und Luxemburger Bergelite. Die „2. Saisonhälfte“ startet in Gasen in der Steiermark, wo zum zweiten Mal ein ÖM-Lauf auf das Straßegg ausgetragen wird. Danach geht es nach Italien zum Rennen Alpe del Nevegal in Belluno, welches nach ein paar Jahren Pause wieder zur Berg-ÖM zählen wird. Als nächstes steht in Slowenien der Klassiker in Ilirska Bistrica auf dem Programm, ehe man nach Oberösterreich zum Highspeedevent in St. Agatha reisen wird. Zum Abschluss geht es nochmals nach Italien zum Rennen in Cividale in den Friaul. von Hillclimbfans.com

Ticketsystem und Kontaktnachverfolgung für den Berg in der Pipeline

2. Januar 2021

Wie der vorläufige Terminkalender der Deutschen Automobil Bergmeisterschaft 2021 in die Tat umgesetzt werden kann, steht nach dem Jahreswechsel weiterhin in den Sternen. Viele Veranstalter können sich aktuell beim besten Willen nicht vorstellen, dass speziell in der ersten Jahreshälfte 2021 alle angemeldeten Bergrennen durchführbar sein werden. Viele Unwägbarkeiten und Herausforderungen kommen auf die jeweiligen Organisationsteams schon jetzt zu. In einem Punkt gibt es einen positiven Fortschritt zu vermelden. Aktuell entwickelt die Fa. TW Sportsoft in Zusammenarbeit mit dem DMSB ein Ticketsystem worüber u.a. eine lückenlose Kontaktnachverfolgung von allen bei einem Bergrennen anwesenden Personen möglich ist. Wenige Tage vor Weihnachten schalteten sich Kevin Ferner (MC Heilbad Heiligenstadt) und Michael Lippke (MSC Osnabrück) zu einem Webmeeting mit dem DMSB und Timo Weigert (TW Sportsoft) zusammen. Ziel dieses Onlinemeetings war es, den von der Veranstaltergemeinschaft bestimmten Verstretern das Konzept kurz vorzustellen und die Anforderungen der Bergrenn-Veranstalter an solch einem System aufzunehmen. Dieses vom DMSB unterstütze System wird keine Vorgabe des Verbandes werden. Das heißt, jeder Veranstalter kann auch sein eigenes System, oder beispielsweise die Onlineplattform Ticketpay.de benutzen. Bei einer Bergrennveranstaltung gibt es zahlreiche Personengruppen, wie Fahrer, Helfer und Mechaniker, Organisatoren, Funktionspersonal, Zuschauer oder Medienvertreter. Um ein Event coronakonform durchzuführen ist eine Ticket- und Nachverfolgungssystem wesentlicher Bestandteil des Hygienekonzepts. Hier einige Details zur Entwicklung von TW Sportsoft, das bereits in der vergangenen Saison im Kartsport zum Einsatz kam und derzeit für den Berg angepasst wird. Unterteilt in Gruppen erfolgt die Anmeldung über das Nennportal oder auch über die jeweilige Webseite der Veranstaltung. Eine Verbindung der Fahrerhelfer-Daten mit den Fahrern ist ebenfalls möglich. Via QR Code müssen sich registrierte Personen beim Betreten und Verlassen des Geländes an bzw. abmelden. Zuschauer können sich vorab ihr Ticket online sichern, optional sind hier Zusatzartikel wie Programmheft und Merchandising. Bezahlt wird per E-Payment – also ausschließlich online z.B. via PayPal. Der Zuschauer bekommt sein personalisiertes Ticket per Mail zugesandt. Darauf ist der QR Code, den er beim Betreten der Veranstaltung scannen muss um die Zugangskontrollen zu passieren. In ähnlicher Form erfolgt das Besuchermanagement bereits seit Jahren in anderen Sportarten und Konzerten. Gedruckte Eintrittskarten gibt es vielerorts schon lange nicht mehr. So könnte die Corona-Krise für den Bergrennsport auch zu einer Chance werden. „Mich hat das Konzept überzeugt“ sagt Kevin Ferner. „Aus meiner Sicht wurde alles berücksichtigt, was auf Grund der Corona Bestimmungen notwendig ist und was die Veranstalter benötigen. Das System wird aller Vorrausicht nach Ende Januar fertig sein. […]

DBM-Veranstalter tagten erneut online – Ohne Zuschauer geht nichts

16. Dezember 2020

Aus den vor Corona sicheren Wohnzimmern und heimischen Büros schalteten sich am Abend des 9. Dezembers zehn Veranstalter der Deutschen Automobil Bergmeisterschaft via DMSB-Campus Plattform zusammen. Zur üblichen Runde gesellte sich diesmal Wolfgang Wagner-Sachs als DMSB-Präsidiumsmittglied, dessen Heimatclub MSC Rund um Schotten ja in der Bergszene involviert ist. Geleitet wurde die Sitzung erneut von DMSB-Mitarbeiter Alexander Geier. Angesichts der aktuellen wieder stark ansteigenden Infektionszahlen war die Stimmung unter den zugeschalteten Vereinsvertretern eher gedämpft optimistisch. Man berichtete reihum über den jeweils aktuellen Stand der zuletzt abgesprochenen Maßnahmen und auch neue Ideen kamen zur Sprache. Die vereinbarten Kontaktversuche zu den jeweils örtlichen Genehmigungsbehörden, gestalteten sich in der momentanen Situation grundsätzlich schwierig. Es wurden für den Moment relativ ungenaue Aussagen getroffen, sofern überhaupt ein Kontakt zustande kam. Weiter hatten viele Organisatoren versucht Zuschüsse bei den Sportabteilungen von ADAC und AvD zu bekommen. Dabei stellte man fest, dass die jeweils zuständigen Sportabteilungen der DMSB-Trägerverbände Zuschüsse für die Durchführung einer Berg-Veranstaltung bewilligen, diese jedoch eher in einem zu geringen Rahmen ausfallen. Wolfgang Wagner-Sachs wird sich mit seinen Sportleiter-Kollegen abstimmen und sich dafür einsetzen, dass die Zuschüsse während der Covid-19 Krise gegebenenfalls angehoben werden können. Alexander Geier und Wolfgang Wagner-Sachs berichteten, dass es von Seiten des DMSB-Präsidiums angedacht ist, die Genehmigungsgebühren für alle DMSB genehmigten Veranstaltungen im Jahr 2021 zu reduzieren. Weitere Infos hierzu folgen in Kürze nach dem nächsten Meeting des DMSB-Präsidiums. Christoph Schackmann wird, als Mitglied des DMSB Fachausschuss Berg, im Namen aller DM-Veranstalter auf den KW Berg-Cup zugehen und versuchen die Konditionen bzw. finanziellen Rahmenbedingungen, zumindest während der Covid-19-Krise, für die Veranstalter zu verbessern. Wo wir beim wichtigsten Thema, der Budgetplanung der Berg-Veranstalter angekommen sind. Alle Berg-Veranstalter haben in den letzten Wochen eine vorläufige Budgetplanung (ohne Zuschauer/mit Hygienekonzept) erstellt. Dabei wurde deutlich, dass die allermeisten Bergrenn-Veranstaltungen ohne Zuschauer keines Falls finanzierbar sind. Bei einer Spanne der Gesamtkosten von 70 bis über 120.000€, je nach Veranstaltung,  ist das finanzielle Risiko für die Vereine untragbar. Erhebliche Unterdeckungen wurden von den jeweiligen Schatzmeistern prognostiziert, die die Clubs in große finanzielle Nöte bringen würden. Eine neue Idee wurde ebenfalls erörtert. Einige Berg-Veranstalter denken über eine alternative auf Rennstrecken oder Flugplätzen nach, so dass eine DBM-Saison unter Covid-19 gesichert und aufgefüllt werden könnte. Ein erstes Konzept beschreibt quasi ein „Bergrennen auf der Ebene“. Der Ablauf der Veranstaltung wäre analog zur einem Berg-Zeitplan. Das Bergrennen Wolsfeld könnte z. B. auf den Flugplatz Bitburg und das Bergrennen Homburg auf den […]

Unsichere Zeiten für Berg-DM Veranstalter – Konzepte auf dem Weg

24. Oktober 2020

Das aktuelle Ziel aller Rennveranstalter aus der Deutschen Automobil Bergmeisterschaft ist es, selbstbestimmt und handlungsfähig zu sein um im kommenden Jahr wieder Bergrennen zu organisieren. Dies wird in der jetzigen Zeit auf eine harte Probe gestellt. Die Dynamik um Covid 19 der letzten Wochen, hat einen enormen Einfluss auf deren Planungen. Was vor wenigen Wochen noch als tragfähige und schlüssige Idee daherkam, ist nun schon wieder hinfällig. Noch ist es bis zu einem möglichen Saisonstart 2021 über ein halbes Jahr hin, aber schon jetzt  müssen sich die Veranstaltervereine ihre Gedanken machen, ob sie das zweifellos herrschende Risiko, verbunden mit immer wieder neuen Herausforderungen eingehen können. Unlängst, beim Online-Meeting der Vertreter aller Veranstalterclubs, diskutierte man über die Durchführbarkeit von Veranstaltungen in Zusammenhang mit Hygieneauflagen rund um das Covid-19 Virus. Für den Moment können die Veranstalter noch nicht garantieren, dass ihre Veranstaltungen mit oder ohne Zuschauer und mit hohem Kontroll- und Prüfaufwand unter der Einhaltung sicherlich zwingender Hygienemaßnahmen (z. B. Kontaktnachverfolgung / Absperrung) überhaupt möglich sind. Wie man aus der Runde hört, halten sich die Gesundheitsbehörden vor Ort sehr bedeckt, wenn es um eine entsprechende Veranstaltung im kommenden Jahr geht, zu der Teilnehmer und Zuschauer aus ganz Deutschland und teilweise darüber hinaus anreisen. Der Kreis der Veranstalter rechnet für mögliche Rennen im kommenden Jahr mit Mehrkosten um die 30%. Die Veranstalter wurden daher vom Fachausschuss gebeten schon jetzt die Finanzierung und ein Budget hochzurechnen. Man rechnet derzeit erst einmal ohne Zuschauereinnahmen und den Kosten der rein sportlichen Aufwendungen, also den Grundkosten. Die Ergebnisse der Sondierungen stehen beim nächsten Online-Meeting im Dezember erneut auf der Tagesordnung. Dass jedoch für mögliche Rennveranstaltungen in 2021 die Ausgabenseite spürbar entlastet werden müsse, darüber waren sich alle Vertreter einig, da die Existenz vieler Vereine sonst auf dem Spiel stehen würde. Die Veranstalter verständigten sich grundsätzlich auf eine Reihe von Rahmenbedingungen für die kommende Saison. Man wolle dem Beispiel aus dem Kartsport folgen und eine Sicherheits- und Hygieneabgabe für alle Fahrer, Teammitglieder und Begleitpersonen erheben. Bei Kartrennen betrug diese in diesem Jahr 19€ pro Person. Weiter wird man um eine Nenngelderhöhung nicht herumkommen. Preisgelder für Klassen-, Gruppen- oder Tagessiege sollen ebenfalls gestrichen werden. Zudem wird man mit Serienbetreibern, wie dem KW Berg-Cup, über Poolbeiträge und Multimediagebühren reden. Der Berg-Fachausschuss Vorsitzende Marcus Malsch brachte es abschließend auf den Punkt. Wenn im kommenden Jahr Bergrennen in Deutschland stattfinden sollen, müssen Aufwand und Kosten auf ein Minimum zurückgefahren werden. Dazu gilt […]

Bergrennen Mickhausen zukünftig im Sommer? – ASC Bobingen stellt erste Weichen

20. Oktober 2020

Nach der Corona-bedingten Absage der diesjährigen Veranstaltung und einem beträchtlichen finanziellen Defizit des Rennens im vergangenen Jahr 2019 stand die Zukunft des ADAC-Bergrennens Mickhausen bei der Mitgliederversammlung des Automobil Sport Clubs (ASC) Bobingen erwartungsgemäß im Mittelpunkt. Nahezu einstimmig (bei lediglich zwei Enthaltungen) sprachen sich die Mitglieder in einer Grundsatzabstimmung dafür aus, Organisationsleiter Hinrich Groeneveld bis zur nächsten Versammlung im Frühjahr mit der Ausarbeitung eines tragfähigen Konzeptes zu beauftragen. Es soll vor allem eine klare finanzielle Absicherung und alle großen organisatorischen Kernpunkte abdecken. Zudem sollen alle kostspieligen Ausgaben auf den Prüfstand. Auf der Basis dieses Konzeptes wird die Mitgliederversammlung im März dann final entscheiden, ob der ASC Bobingen das Bergrennen 2021 wieder als Veranstalter schultert. Um keine Meldefristen zu versäumen, soll die Traditionsveranstaltung am Mickhauser Berg aber schon jetzt im Rennkalender 2021 verankert werden. Der wiedergewählte Vorsitzende Michael Kanth hatte vor der Diskussion vor einem gewagten finanziellen Abenteuer für den traditionsreichen Motorsportclub mit seiner fast 70-jährigen Geschichte gewarnt. Ein weiteres Defizit könne der Verein nicht verkraften, ohne an den Rand einer Insolvenz zu schlittern. Zudem sei es künftig nicht mehr vertretbar, vor einem Rennen ohne eine entsprechende vertragliche Absicherung für enorme Kostenpakete in Vorleistung zu gehen. Das Minus in der Kasse nach dem Bergrennen 2019 lag im unteren fünfstelligen Bereich. Neben einem verregneten Trainingstag am Samstag, der viele Zuschauer von einem Besuch der Rennstrecke von Münster hinauf nach Birkach abgehalten hatte, trug auch das erstmals in Eigenregie des Vereins betriebene Gastronomiezelt im Fahrerlager zum Defizit bei. Michael Kanth: „Ein enormer Kostenfaktor, den wir leider unterschätzt haben. Aufgrund des schlechten Wetters kamen einfach zu wenig zahlende Zuschauer – insgesamt lediglich nur rund 4800 an beiden Tagen.“ Die Akzeptanz der Motorsportveranstaltung in den Staudenorten Mickhausen, Münster und Birkach sei nach wie vor ungebrochen, berichtete Wolfgang Glas (Foto Mitte). Neben seiner Mitarbeit im Orgateam nimmt der schnelle Malermeister aus Scherstetten das Kurvenlabyrinth alljährlich als aktiver Rennfahrer selber unter die Räder. Sprichwörtlich in Fahrerkreisen sei nach wie vor die Gastfreundschaft der Menschen in Münster, die ihren ganzen Ort am Rennwochenende in ein einziges großes Fahrerlager verwandelten und dafür ihre Garagen, Höfe und Scheunen größtenteils unentgeltlich dem „Rennzirkus“ zur Verfügung stellten. Auch Mirko Kujath, der neugewählte Bürgermeister von Mickhausen, habe bereits mit dem ASC Bobingen Kontakt aufgenommen und seine uneingeschränkte Unterstützung zugesagt. Sei das Bergrennen Mickhausen doch seit seinem Beginn in den 1960er Jahren ein Aushängeschild der Staudengemeinde, das an einem schönen Rennwochenende bis zu 20.000 […]

Termine 2021: Deutsche Bergmeisterschaft (Stand: 12.10. 2020)

13. Oktober 2020

Der weiter unten aufgeführte Terminkalender der Deutschen Automobil Bergmeisterschaft 2021, ist eines der Ergebnisse des ersten reinen Online-Meetings der Veranstalter eines Berg DM-Laufs vom Abend des 12. Oktobers. Außer der Union des Pilotes Luxemburg, waren Vertreter aller Rennveranstaltung, die Mitglieder des Fachausschuss Berg und DMSB Berg-Koordinator Alexander Geier bei der Live-Runde dabei. Die Liste der DMSB Berg-Prädikate 2021 ist wie in jedem Jahr zu diesem Zeitpunkt als vorläufig anzusehen. Dies gilt im besonderen Masse in der aktuellen Pandemiesituation, in der viele offene Fragen den Veranstaltern auf den Nägeln brennen (dazu bald mehr). Schon seit gut vier Wochen ist klar, dass das Osnabrücker ADAC Bergrennen seinen Termin weiter in den August verschiebt, um eine Terminkollision im FiA International Hillclimb Cup zu vermeiden. Unklar ist dagegen der Termin des Eschdorfer Bergrennens, da auch der französische Lauf im nahen Abreschviller am ersten Mai-Wochenende fahren möchte. Zum Ende der Saison hat der ASC Bobingen mit seinem Bergrennen Mickhausen eine Verlegung vom herbstlichen Oktobertermin in den sommerlichen August ins Auge gefasst. Die Verantwortlichen des ASC haben sich bis in den Dezember hinein Bedenkzeit erbeten, wann und ob das Rennen stattfinden kann. 23. April 2021 – Test- und Einstellfahrten Schottenring (rein Tourenwagen) 24.-25. April 2021 – ADAC Bergpreis Schottenring (rein Tourenwagen) 01.-02. oder 08.-09. Mai 2021 – European Hill Race Eschdorf (L) 23.-24. Mai 2021 – Wolsfelder ADAC Bergrennen 11.-13. Juni 2021 – ADAC Glasbachrennen (inkl. FiA EBM) 26.-27. Juni 2021 – ADAC Ibergrennen-Heiligenstadt 10.-11. Juli 2021 – Homburger ADAC Bergrennen 31.07.-01. August 2021 – ADAC Hauenstein-Bergrennen 14.-15. August 2021 – ADAC Bergrennen Mickhausen 20.-22. August 2021 – Osnabrücker ADAC Bergrennen (inkl. FiA HC) 11.-12. September 2021 – AvD Bergrennen Eichenbühl 25.-26. September 2021 – Auto-Bergrennen St. Agtaha (A)

Neue Funktion des Hygienebeauftragten

7. Oktober 2020

Da derzeit nicht absehbar ist, ob und wann die Corona-Pandemie nicht mehr zu Einschränkungen im Motorsport führen wird und die Planungen und Durchführung von Veranstaltungen voraussichtlich auch bis in das nächste Jahr hinein nur mit gut vorbereiteten Hygienekonzepten durchgeführt werden können, hat der Deutsche Motor Sport Bund (DMSB) die offizielle und lizensierte Funktion eines Hygienebeauftragten eingerichtet. Dieser wird von dem jeweiligen Veranstalter festgelegt. Neben der Beteiligung an der Erstellung eines Hygienekonzeptes, ist er für den reibungslosen Ablauf aus hygienefachlicher Sicht verantwortlich und ist auch an der Abstimmungsprozessen mit den zuständigen Behörden beteiligt. Beispielsweise für den MSC Osnabrück und das geplante 53. Int. Osnabrücker Bergrennen wird Marius Hassheider, bekannt als Mitverantwortlicher des Fahrerlagers am „Uphöfener Berg“ diese verantwortungsvolle Aufgabe übernehmen.

Online-Veranstaltermeeting zur Berg-Saison 2021

23. September 2020

Die durch Corona bedingte Funkstille um die Deutschen Bergmeisterschaft, die aus besagtem Grunde in diesem Jahr komplett ausgesetzt werden musste, wird am 12. Oktober 2020 einstweilig ein Ende finden. Der Deutsche Motorsport Bund (DMSB) lädt an diesem Tag, in den frühen Abendstunden zum Online –Meeting mit den Mitglieder des Fachausschuss Berg (Christoph Schackmann, Wolfgang Glas, Rüdiger Kleinschmidt) und den Vertretern der Veranstaltervereine. Die Leitung der Runde werden sich der für Bergrennen zuständige DMSB-Mitarbeiter Alexander Geier und der FA-Vorsitzende und FiA-Commissions-Member Marcus Malsch teilen. Für die Konferenz wird die DMSB-Campus-Plattform genutzt. In erster Linie geht es in der Tagesordnung um den Terminkalender der DBM und DBC 2021. Weitere Punkte an diesem Abend sind Berichte aus FiA Hillclimb Commission und der aktuellen Sachstand zum FiA Performance Faktor. Besonders interessant für die elf Rennveranstalter dürfte der Punkt „Organisatorisches für die Saison 2021“ werden. Sollte zur kommenden Meisterschaftsrunde das Coronavirus immer noch nicht besiegt sein, wovon fast auszugehen ist, sind Ideen gefragt wie die Organisatoren unter Covid 19-Bedingungen möglicherweise Bergrennen in Deutschland und den beiden Auslandsrennen in Eschdorf (Luxemburg) und St. Agatha (Österreich) auf die Beine stellen können.

Neuer Termin:  53. Int. Osnabrücker Bergrennen am 21./22. August 2021

10. September 2020

Das 53. Int. Osnabrücker ADAC Bergrennen „Cars & Fun“ findet im kommenden Jahr am 21./22. August auf der 2,030 km langen Kultstrecke am „Uphöfener Berg“ statt. Damit findet das äußerst beliebte Automobil-Sportevent zwei Wochen später als vom Veranstalter MSC Osnabrück e.V. bereits seit Monaten geplant und angekündigt statt. „Die Verlegung war unumgänglich, damit wir auch im kommenden Jahr die Möglichkeit haben, die allerbesten Fahrer mit ihren PS-starken Boliden aus ganz Europa im Osnabrücker Land zu begrüßen und präsentieren zu können“ erläutert Organisationsleiter Bernd Stegmann. Warum die überraschende Terminverlegung: Das Rennen wird seit Jahren als einziger deutscher Wertungslauf im europäischen Wettbewerb zum FIA Int. Hill Climb Cup geführt. Eine neue Regelung im Reglement des Wettbewerbs sieht vor, dass zwischen den einzelnen Veranstaltungen mindestens zwei Wochen Pause liegt. Die Terminanmeldungen aus den anderen Ländern sind den nationalen Veranstaltern vor Ort nicht bekannt. So gab es im August eine „Woche auf Woche“ – Anmeldung eines Veranstalters aus Slowenien und eben aus Osnabrück. Die zuständige Kommission für den Bergrennsport bei der FIA hielt mehrheitlich an ihren Vorgaben fest, was dazu hätte führen können, dass eines der beiden Rennen – Lucine (Slowenien) oder Osnabrück – aus dem Kalender des FIA Hillclimb Cups 2021 ausgeschieden wäre. Das wollten beide Veranstalter unbedingt verhindern, zumal das Rennen in Osnabrück sich mit Teilnehmern aus 15 Ländern großer internationaler Beliebtheit erfreut. In intensiven und fairen Gesprächen der beiden Organisationsleiter gelang es schließlich, eine Terminkonstellation mit dem vorgesehenen zeitlichen Abstand zu finden, so dass beide Rennen im FIA Int. Hillclimb Cup 2021 dabei sein können. So dürfen sich die vielen Freunde des Int. Osnabrücker Bergrennens am 21./22. August 2021 auf ein tolles Event mit großartigem internationalen Bergrennsport freuen.

Nekrolog für Christian Triebstein

30. August 2020

Die Schreckensbotschaft vom tragischen Unfalltod des Christian Triebstein wird noch lange nachwirken. Den Verlust zu fassen ist für zahlreiche Menschen schwer, denn Christian war natürlich mit seinem Betrieb in seinem Heimatort bekannt, war Aushängeschild seines Motorsportvereins MSC Emstal und hatte sich in der deutschen Bergrennszene über 11 Jahren hinweg einen Namen gemacht. Am Dienstag nach Mariä Himmelfahrt kam der 32 jährige zweifache Familienvater bei einer Probefahrt als Beifahrer, nur wenige hundert Meter von seiner Kfz-Werkstatt in Habichtswald-Dörnberg entfernt ums Leben und reißt einen große Lücke in viele Bereiche seines Wirkens. Mit Anfang zwanzig tauchte der Nordhesse im Jahr 2009 in der deutschen Berg-Meisterschaft auf. Es folgten die „Polo-Jahre“ als Mitglied des Classic-Berg-Cups (CBC). Mit seinem gelb-grünen Slalom-Polo startete er erstmals bei seinem Heim-Bergrennen in Heiligenstadt. Danach folgten noch die Rennen in Homburg, Osnabrück, Unterfranken und Mickhausen. Im Jahr darauf trat er dem KW Berg-Cup bei und bildete mit dem ebenfalls nicht mehr unter uns weilenden Holger Vitt, in dessen VW Polo, ein Team. 2011 wurde ein knallroter VW Polo eingesetzt, bevor der junge Kfz-Meister pausierte und ab dem Bergrennen Eichenbühl 2013 einen Alfa Romeo 147 Cup-Diesel unter dem Hintern hatte. Vier Jahre später, ebenfalls in Eichenbühl, vollzog sich der Wechsel  zu den reinrassigen Rennsport-Fahrzeugen. Mit einem Formel 3 Dallara aus den Beständen von Herz-Motorsport ließen die ersten Achtungserfolge nicht lange auf sich warten. In den beiden vollen „Formel 3-Jahren“ 2018 und 2019 gewann er jeweils die Vize-Meisterschaft im DMSB Berg-Cup für Rennsportfahrzeuge und erreichte insgesamt fünf Mal das Podium eines DM-Laufs mit zweiten und dritten Plätzen in der Gesamtwertung. Einen Tagessieg verpasste er mehrfach nur knapp. Auf die Saison 2020 hatte Christian Triebstein bereits große Vorfreude.  Mit dem mächtigen, neu aufgebauten PRC 3-Liter NISSAN V6 Sportwagen wollte er debütieren. Unter normalen Umständen wären zum aktuellen Zeitpunkt bereits acht von elf Rennveranstaltungen in der Deutschen Automobil Bergmeisterschaft 2020 abgeharkt und in der Meisterschaftstabelle hätten sich langsam aber sicher die Top-Fahrer herauskristallisiert. Nicht so im Coronajahr 2020. Schon bei den Rennen im Herbst letzten Jahres sprach Christian Triebstein vom seinem Traum, sich einen großen 3-Liter Rennsportwagen anzuschaffen mit dem man national und auch international ganz weit vorne mitfahren kann. Nach dem Saisonabschluss 2019 konnte der 32jährige Nordhesse seinen Dallara Opel Formel 3, mit dem er zwei Mal die Vizemeisterschaft im Deutschen DMSB Berg-Cup errungen hatte, zügig verkaufen und sich so der Suche nach einem passenden Gruppe C-Auto widmen. Im Heiligenstädter Rennfahrerkollegen Sascha […]

1 2 3 16