Als Erster durchs Ziel – warum uns Rennen so begeistern

22. April 2021

Das Gefühl, als Erster eine Ziellinie zu überqueren, hat etwas Magisches an sich. Schon seit Anbeginn der Menschheit liefert man sich spannenden Duelle. Der beste Beleg, wie lange der Wettbewerbsgedanke schon existiert, sind die Olympischen Spiele der Antike. Diese wurden am Ende des 19. Jahrhunderts wiederbelebt und seitdem kämpfen die besten Sportler weltweit um Spitzenpositionen. Als der Mensch auf Hilfsmittel zur Fortbewegung umgestiegen ist, wurde natürlich auch dort das Rennen schnell etabliert. Beispiele hierfür sind Pferderennen oder in der Neuzeit die Formel 1. Eine ebenso interessante Beobachtung ist ebenfalls, dass das Rennen natürlich auch seinen Einzug in die Welt der Computerspiele gefunden hat. Dort lässt sich die Thematik des Rennens hervorragend umsetzen. Wer selbst allerdings eher weniger Lust hat, sich dem Sport oder den Konsolenspielen zu widmen, der hat die Möglichkeit, auf seine liebsten Sportler oder Rennfahrer zu wetten. Novibet, die besten Sportwetten Anbieter, bieten jedem die Chance, auf eine aufregende und neue Art und Weise einem Rennen beizuwohnen. Sportwetten bieten nochmals einen vollkommen anderen Zugang zum Sport und viele Nutzer behaupten, dass eine siegreiche Wette sich mindestens so gut anfühlt, als hätte man selbst den Preis gewonnen. Leidenschaft und sportliches Fieber – hautnah erlebt Die neuesten Apps und Anwendungen bei Sportwetten erlauben es, dass man näher denn je am Geschehen teilnimmt. Die Liveticker, die Verwendung finden, gehören zu den besten in der Branche und zeigen vor allem bei Livewetten ihre Stärken. Wenn sich bei einem Fußballspiel, beispielsweise, dass Ergebnis ändert, so reagiert man einfach innerhalb weniger Minuten und füge seinem Wettschein ein weiteres spannendes Element hinzu. Das Gleiche gilt für Bergrennen. Auch hier hat man als Nutzer die Chance, viele einzelne Teilwetten in seinem Wettschein zu integrieren. Das erhöht zum einen natürlich die Größe des möglichen Gewinns und zum anderen trägt es erheblich zur Steigerung der Spannung bei. Möchte man selbst Teil eines Wettbewerbs sein und sich eine neue Perspektive verschaffen, so sind Sportwetten eine hervorragende Gelegenheit dazu. Es liegt in der Natur des Menschen, sich zu messen und nach immer größeren Zielen zu streben. Das zeigt die Geschichte großer Wettrennen sehr deutlich. Ob man dabei selbst teilnimmt, oder ob man als Fan von außen zusieht, das macht keinen großen Unterschied aus. Wichtig ist, dass man für eine Sache brennt und seine große Leidenschaft nach außen trägt. Wem das gelingt, der findet einen spannenden Zeitvertreib, der mit etwas Glück sogar zu großen Gewinnen führt. Worauf man wettet, auf klassische […]

Berg-Urgesteine: Fotostory Harald Ludwig

18. April 2021

Inzwischen sind es 38 Jahre im Motorsport, auf die der abwechselnd in Homburg und Merzig im Saarland lebende Harald Ludwig zurück blicken kann. Meist bei Bergrennen, aber auch bei Rallyes und auf der Nürburgring-Nordschleife startete der inzwischen pensionierte Polizeibeamte. Im Jahr 1983 begann alles mit ersten Versuchen auf einem nur 89 PS starken Talbot Samba Rallye, bevor 1986 der Umstieg auf einen 158 PS starken Fiat Ritmo folgte. Nur ein Jahr später wechselte Ludwig in den Suzuki Swift GTI Sportpokal und schloss dabei auch mit dem Bergrennsport erste Freundschaft. Zunächst fand Ludwig eine neue Heimat auf der Nordschleife des Nürburgrings. Zwischen 1990 und 1995 standen die Rennen zum Veedol-Langenstreckenpokal (heute VLN) sowie Einsätze bei 24h-Rennen im Vordergrund. Zwischendurch kam es zu sporadischen Bergeinsätzen mit einem BMW 324 td, vornehmlich bei den heimischen Bergrennen in Homburg und am Potzberg. Ab 1996 mutierte Ludwig dann vollends zum „Bergsteiger“. Ein von Tuner Hartge vorbereiterer BMW M3 E30 wurde zunächst in der 270 PS starken Gruppe A-Version bei Bergrennen in Deutschland, Luxemburg und Belgien erfolgreich gefahren. Bis zum Verkauf des weißen M3 im Jahre 2000 erfolgen weitere Modifikationen zum Gruppe H-Fahrzeug. Mit dem Verkaufserlös wurde der hennarote BMW M3 E36 angeschafft, den Ludwig im KW Berg-Cup bewegte. Im Jahr 2015 hieß es adieu BMW, welcome Audi. Mit einen Seriennahen R8-Sportwagen dominiert er seither die Gruppe G.  Zwischen 2003 und 2009 besaß der Hobbyrennfahrer sogar zwei Rennfahrzeuge. Mit einem ebenfalls hennaroten Mazda 323 4WD Turbo, wagte er die Rückkehr auf die Rallyepisten. Darüber hinaus beschäftig sich Harald Ludwig quasi seit den Anfängen des virtuellen Rennsports mit dem SimRacing auf der Rundstrecke und ist dieses Jahr im neuen ADAC SimRacing Berg-Cup eingeschrieben.  

Wie künstliche Intelligenz das Rennfahren verändert

12. April 2021

Die Digitalisierung schreitet rapide voran und unsere Erfindungen werden immer mehr zu Quantensprüngen. Eine der neuesten Entwicklungen befindet sich im Bereich der Künstlichen Intelligenz, die langsam unsere Arbeitsschritte automatisiert und gleichzeitig unser Leben verbessert. Momentan steckt die Technologie noch in den Kinderschuhen, doch in Zukunft werden wir bald selbstfahrende und intelligente Autos sehen. Wie wird die Zukunft des Rennfahrens in einigen Jahren aussehen, wenn wir plötzlich die Entscheidungen der Künstlichen Intelligenz überlassen? Künstliche Intelligenz im Rennsport Künstliche Intelligenz beschäftigt uns nun schon seit Jahren, jedoch haben sich gerade in den letzten Jahren einige neue Technologien entwickelt, die bereits unseren Alltag beeinflussen. Mittlerweile wird die Entwicklung im Marketing, in der Online-Sicherheit und im Bankwesen eingesetzt. Oftmals sind die Veränderungen so gering, dass User gar nicht bemerken, wie weit Künstliche Intelligenz bereits in ihr Leben eingebunden ist. Im Kundendienst sind immer mehr Chatbots anzufinden, die Antworten von echten Mitarbeitern so gut imitieren, dass User den Unterschied nicht erkennen können. Die Bots werden mit Maschinellem Lernen ausgestattet, was ihnen die Möglichkeit gibt, aus den Antworten und Reaktionen der User zu lernen und neue Informationen zu generieren. Künstliche Intelligenz wird zudem immer wichtiger für Online-Unterhaltung, wo Computer die Prozesse übernehmen, die das menschliche Gehirn nicht mehr verarbeiten kann. Meistens handelt es sich um große Datensätze, die Aspekte wie die Immersion und die Authentizität des Contents beeinflussen. In Casino Spielautomaten kommt AI zum Einsatz, wenn Besucher mit den Spielen, wie dem berühmten Starburst-Spiel, interagieren. Die dadurch entstandenen Datensätze werden analysiert und sortiert, um Usern eine bessere Erfahrung zu bieten. Wenn Casino-Spiele und Videospiele in Zukunft mit Virtual Reality ausgestattet werden, können sich Spieler dank Künstlicher Intelligenz auf eine personalisierte Erfahrung freuen. Für viele Unternehmen ist ein Leben ohne die Arbeit der Künstlichen Intelligenz heute gar nicht mehr vorstellbar. Nicht anders sieht es im Rennsport aus, wo Unternehmen die Limits der Computertechnologie testen. Der Aspekt des automatisierten Kundendienstes mag hier vielleicht nicht so relevant sein, jedoch profitieren die neuesten Automodelle von Künstlicher Intelligenz in verschiedenen Formen. Beispielsweise wird ein Infotainment-System integriert, das den Reifendruck und den Motor überprüfen kann. Die Innovation betrifft hauptsächlich elektrische Vehikel, die in den nächsten Jahren immer häufiger auf den Straßen anzutreffen werden sein. Erst im November 2020 gab Elon Musk bekannt, dass sein Unternehmen an einer neuen Künstlichen Intelligenz arbeite, die in Zukunft die Batterieleistung elektrischer Autos manuell regulieren könne. Durch die größere Leistung und verschiedenen Ladearten der elektrischen Autos wird eine solche Entwicklung einen gravierenden Unterschied für die Lebensdauer der Batterien machen. Man stelle sich […]

Berg-Urgesteine: Fotostory Klaus Hoffmann

14. März 2021

Ausgangspunkt der Leidenschaft von Klaus Hoffmann für den Bergrennsport war und ist das Schwanbergrennen seines Heimatclubs AMC Kitzingen, das letztmals 1989 stattfand. Bei den letzten Rennen auf den Schwanberg stand der Karosserie- und Lackiermeister noch mit seinem Ford Escort RS 2000 am Start. „Pol“, wie er in den Fahrerlagern gerufen wird, pausierte danach bis 1996 um seinen Kfz-Betrieb aufzubauen, kam mit einem Ford Sierra Stufenheck-Cosworth zurück. Erst in der Gruppe G, dann bei den Produktionswagen der Gruppe A. Zur Saison 2003 baute man einen Ford Escort Cosworth auf, der erst in Gruppe A-Version eingesetzt und ab 2005 in der Gruppe H lief. Nach weiteren Verbesserungen näherte sich der Franke pö a pö der Tourenwagenspitze in der Gruppe E1. Aus beruflichen Gründen trat der 56-Jährige zwischendurch immer mal etwas kürzer. Gelegenheiten den zweiten Gruppe CN-Sportwagen von Herbert Stenger zu pilotieren, ergriff er in den Jahren 2007 und 2009 beim Schopf. Auf Vermittlung von Norbert Brenner kam es 2010 zu einem Test im Opel Astra V8 DTM in Boxberg. Klaus war vom 500 PS Renner fasziniert und Opel-Sportchef Volker Strycek gab seinen Segen dazu. Im gleichen Jahr, ab seinem jetzigen Heimrennen in Eichenbühl, schlüpfte Klaus Hoffmann in eine neue Rolle und wurde vom Jäger zum Gejagten. Seit 2012 gehört er zum erlesenen Kreis der Deutschen Bergmeister. Auf Grund des Reglements, die ihm weitere DM-Titel für unmöglich erscheinen lassen, sieht man Klaus und den wundervollen ex-DTM-Boliden nur noch sporadisch bei Läufen der DBM, was viele Fans bedauern.  

Faltenbacher Fiat Abarth 1000 TCR – Die Legende lebt …

9. März 2021

Bereits ein Jahr nach der Gründung des MSC Wiesau hatte man mit Erich Faltenbacher einen sehr erfolgreichen Motorsportler. Mit seinem Fiat Abarth 1000 TCR gewann er 1973 die Nordbayerische ADAC Bergmeisterschaft. Mit diesem Titel legte er den Grundstein für eine lange Liste sportlicher Erfolge seit Gründung des ADAC Ortsclubs Wiesau. Das Bild von der Zweiradeinlage beim Bergrennen in Happurg 1972 ging um die ganze Welt. Das Nachrichtenmagazin „Der Stern“ brachte damals in seiner Märzausgabe 1973 eine Kolumne über den Motorsport heraus unter dem Motto „Manchmal fahren Sie auch auf den Boden“. In dieser Kolumne ging es um akrobatische Aktionen von Autos bei Rennen. 1975 verkaufte Erich Faltenbacher den Fiat Abarth nachdem er beruflich weniger Zeit für sein Hobby hatte. Das Auto wechselte im Laufe der nächsten Jahre mehrmals die Besitzer. Nach einem Unfall bei einem Rundstreckenrennen in den 80iger Jahren verschwand der 1000 TCR in einer Garage. Die meisten dieser legendären Tourenwagen die Anfang der 70iger die Szene dominierten sind entweder verschrottet oder verrostet. Originale Fiat Abarth 1000 TCR gibt es nicht mehr viele, die meisten sind Nachbauten. Auf der ganzen Welt vor allem in Italien existieren noch einige Exemplare. Sie werden meistens von den Besitzern bei Historischen Motorsportveranstaltungen eingesetzt. Wie der Zufall es wollte fand der neue  Besitzer das Auto dann vor ca. 10 Jahren durch ein Kundengespräch. Der damalige Besitzer aus Ulm wollte ihn wieder aufbauen aber nicht verkaufen. Nach langen zähen Verhandlungen gelang es ihm jetzt den Fiat in seinen Besitz zu bringen. Nun wird der Fiat Abarth wieder restauriert und neu aufgebaut. Die Substanz der Karosserie ist noch in einem guten Zustand. Der neue Besitzer Michael Feyl aus Treuchtlingen will das Auto nun wieder so Instand setzen wie ihn Erich Faltenbacher gehabt und gefahren hat. Aus diesem Anlass ist er an den MSC Wiesau herangetreten wegen Bildmaterial und Ergebnislisten. Leider ist Erich Faltenbacher vor 10 Jahren verstorben, sodass er nicht mehr miterlebt wie der restaurierte  Fiat Abarth 1000 TCR wieder das Licht der Welt erblickt. Alte MSC Mitglieder, sein damaliger Mechaniker und die Familie Faltenbacher werden nun dem neuen Besitzer die nötigen Infos  für die Restauration zukommen lassen. Besonders stolz ist man beim MSC Wiesau natürlich das das Fahrzeug nach fast 50 Jahren noch existiert. Denn das Auto ist ein Stück Vereinsgeschichte. Nach Erich Faltenbacher fanden sich eine Reihe von erfolgreichen Aktiven im Bergrennsport. Werner Härtl und Jörg Twardokus sorgten in den späten 70igern für regionale […]

Werkstatt-Report #41: Legendärer Wolpert-Sportwagen wieder aufgetaucht

6. März 2021

In den 1990er Jahren gehörte der UWR Debora SP 90-Sportwagen mit dem 3-Liter BMW CN-Motor und der markanten VW-Harlekin Lackierung zum Bild der Bergrennen in Deutschland. Von 1994 bis 1999 pilotierte Uwe Wolpert, einer der Dienstältesten Aktiven in der Deutschen Bergmeisterschaft, dieses Fahrzeug. Von Ende 1999 bis zum Unfall beim Homburger Bergrennen 2003 setzte danach der Pfälzer Herbert Leibach diesen formschönen  Gruppe C-Sportprototyp ein. Im März 2019 wurde der Wagen in eBay angeboten und befindet sich seitdem bei der motorsportbegeisterten Familie Pfeifer in Österreich. „Ich habe den Wagen ein paar Kilometer entfernt vom Hockenheimring gekauft“, bestätigt Manuel Pfeifer, der selbst sporadisch in der Berg-ÖM mit einem Honda Civic Typ R antritt und mit seinen Eltern Herbert und Renate, und Pfeifer Motorsport Video in der Bergszene bekannt ist. „Ich habe das Fahrzeug durch Zufall entdeckt und zu einem günstigen Preis ersteigert. Verbaut war ein 1.8 S3 Turbo Motor, aber ein BMW E36 M3 Motor liegt bereits in meiner Garage. Ich möchte den Wagen soweit wie möglich wieder in den Originalzustand versetzten“. Der noch vom Unfall damals in Homburg beschädige Wagen, landete als „Rolling Chassis“ zwischenzeitlich bei einem Privatmann, der den Sportwagen für Trackdays aufbauen wollte aber aus Zeitmangel das Projekt aufgab. „Die Fertigstellung ist für das Frühjahr 2022 anvisiert“, sagt Manuel Pfeifer weiter. „Derzeit finden gerade die Instandsetzungsarbeiten an der Karosserie und die Vorbereitungen für den Einbau des M3 Motors statt. Nach Fertigstellung möchte ich in der historischen Gruppe Bergrennen fahren und Strecken unter die Räder nehmen, die ich immer schon mal fahren wollte, wie Osnabrück, Eschdorf, Eichenbühl, St. Ursanne oder Oberhallau“.

Francesco D‘ Acri: „Italo-Hesse“ wandelt erfolgreich zwischen zwei Welten

7. Februar 2021

Luzzi ist eine kleine süditalienische Gemeinde in der Provinz Cosenza in der Region Kalabrien mit rund 9000 Einwohnern, die den Motorsport lieben. Ausdruck dessen ist das bekannte Bergrennen von Luzzi – Sambucina, das regelmäßig zur Italienischen Bergmeisterschaft (CIVM) zählt. Ein Kind dieses Dorfes ist Francesco D‘ Acri, der seit vielen Jahren in Deutschland lebt. In Erzhausen zwischen Darmstadt und Frankfurt betreibt D´Acri eine Firma für Baudienstleistungen. Wir kennen den sympathischen Italiener vor allem von seinen sporadischen Rennen mit seinem Elia Avrio-Sportwagen in der Deutschen Bergmeisterschaft. Seit 2011 hat der Gründer und Team-Chef des Tintillo Racing Teams den von einem Suzuki GSXR 1000-Motorradmotor angetrieben Gruppe E2-SC Rennwagen „Made in Kalabrien“ ins Hessische exportiert. Der kleine, flinke Sportwagen mit Kettenantrieb von Konstrukteur Leonardo Elia, hat hierzulande zwischenzeitlich viel Aufmerksamkeit bekommen, zuletzt beim seinem deutschen „Home GP“ in Eichenbühl im Jahr 2019. Nicht nur wegen der anhaltenden Pandemie hat Francesco D‘ Acri den realen Rennsport auf den deutschen und italienischen Bergpisten etwas vernachlässigt. Auch aus Zeitgründen ist der Luzzese mehr und mehr im virtuellen Bereich unterwegs. Via Internet von Deutschland aus, gehört D´Acri zu den regelmäßigen Startern in der SimRacing-Meisterschaften von Modders Team Corse, quasi der virtuellen CIVM und Berg EM. Bei der auf Assetto Corsa basieren Simulations-Plattform pilotiert er sogar das virtuelle und detailgetreue Gegenstück seines Elia-Avrio Rennwagens. Es freut D‘ Acri das er seinen kleinen Prototy praktisch 1:1 für die Teilnahme an der virtuellen Meisterschaft zur Verfügung hat. „Für mich bedeutet Bergrennen eine Mischung aus Emotionen wie Glück, Adrenali, Leidenschaft und manchmal auch Traurigkeit. In meiner Heimat Luzzi geht es ziemlich leise und beschaulich zu, bis jemand einen Rennwagen startet, dann sind alle hellauf begeistert“. Zum Sim-Rennsport sagt D´Acri weiter: „Der virtuelle Rennsport existiert schon lange, aber es war nie interessant für mich, weil ich mit dem realen Racing aufgewachsen bin. Mit der virtuellen Welt bin ich dank Modders Squadra Corse und ihrer Meisterschaften näher gekommen, die mir das Gegenteil bewiesen haben. Ich habe es ausprobiert und war wirklich überrascht. Ich denke, dass dieses Team etwas Großes auf virtueller Ebene veranstaltet, indem es eSport-Meisterschaften auf ausgezeichnetem Niveau und wachsenden Interesse veranstaltet. Ich bin stolz, denn das Gute ist, dass es sich um eine italienische Gruppe und Leuten handelt, die bestrebt sind auch internationale einen hohen Level zu erreichen.“ Über sich und seine große Familie erzählt D´Acri weiter: „Ich lebe in Deutschland, habe aber sehr tiefe Wurzeln in Italien. Es kommt nicht […]

Berg-Urgesteine: Fotostory Volker Angelberger

19. Januar 2021

Man sieht es ihm zwar nicht an, aber vor genau 51 Jahren begann Volker Angelberger mit dem automobilen Motorsport. Und in dieser langen Zeit spielte die Marke NSU immer die Hauptrolle, gleich ob im Slalom, am Berg oder auf der Rundstrecke. 1970 erstand der Zahntechniker-Meister, der in Bensheim an der hessischen Bergstraße aufwuchs, seinen ersten NSU TTS, dazu ein gebrauchtes Sportgetriebe und die obligatorischen Weber-Vergaser. Die ersten Erfolge ließen nicht lange auf sich warten und schon im darauf folgenden Jahr tauschte er seinen TTS mit dem NSU Spiess des späteren F3-Fahrers Peter Wieskirchen. Mit diesem Gerät stand der heutige Wahl-Pfälzer auch beim 1. Homburger ADAC Bergrennen 1974 am Start. Bevor Volker Angelberger Ende 1977 den NSU nach Norwegen verkaufte,  hatte er viele Berg- und Rundstreckenrennen auf der Uhr. Es folgte die berufliche Auszeit, bis ihn im Jahr 2000 wieder der Rennsportbazillus befiel und er sich, was auch sonst, wieder einen NSU zugelegt. Gefahren wurde im GLP-Sport und zwischen 2005 und 2009 im NAVC Heck-Mo-Cup, mit vier Siegen. Ab dem Saisonfinale von Mickhausen 2010 hat Volker Angelberger seine Heimat im DMSB-Bergrennsport und im KW Berg-Cup gefunden. Mit Kumpel Nicolas Dietz teilt er ab und an seine Fahrzeuge und wenn in diesem Jahr coronabedingt am Berg die Räder weiter stillstehen müssen, planen Angelberger und Dietz ein paar Einsätze in der NSU Trophy auf der Rundstrecke – rein zum Spaß.  

Rückspiegel: 6. ADAC Bergrennen „Schleizer Dreieck“ 26./27. April 2003

20. November 2020

Das Bergrennen von Schleiz, war die ideale Auftaktveranstaltung für die Piloten der Deutschen Bergszene 2003. Auf dem 2,1 km langen und mit, für einem Bergrennen ungewöhnlich viel Sturzraum ausgestatteten, Teilstück des traditionsreichen Schleizer Dreieck, konnten die 125 gemeldeten Fahrer bereits am Freitag ausgiebig testen. Dennoch waren einige Akteure unzufrieden. Dem amtierenden Tourenwagen-Bergmeister Norbert Handa, war spätestens nach dem Training klar, dass er wohl in dieser Saison seinen Titel wird nicht verteidigen können. Ab Schleiz griffen die neuen Einschränkungen für Turbo-Allrad-Fahrzeuge der Gruppe H. Der DMSB wollte die Überautos, a la Lancia Delta S4, Ford RS 200 oder Porsche, mit weniger Luft und mehr Gewicht bremsen. Die haben jedoch mittlerweile das Feld geräumt oder sind wie Herbert Stolz (Porsche Turbo) in die Gruppe FS (E1-FiA) gewechselt, wo es jedoch keine DM-Zähler zu verdienen gibt. Handa schaffte mit seinem Eingebremsten Lancia Delta Integrale nur Rang vier in der großen Gruppe H-Klasse. Im Top 20 Finale konnte Handa noch von der feuchten Bahn profitieren und erkämpfte sich noch Platz drei in der Tourenwagenendwertung. Der Innsbrucker Herbert Stolz war über seinen überlegenen Tourenwagensieg erfreut. “Ich habe alles richtig gemacht“ so Stolz über seinen Gruppenwechsel. Mann des Wochenendes war wie so oft Herbert Stenger im Eigenbau CN-Sportwagen. Schon im Training sorgte der regierende Bergmeister der Rennwagen, mit einer inoffiziellen Rekordfahrt für Aufsehen. „Mister Bergrennen“ lies auch am Renntag, mit zwei Streckenrekorden nicht viel anbrennen. Hauptkonkurrent Uwe Lang (Osella BMW CN) sorgte mit einer Laufbestzeit im Top 20 Finale für Spannung. Ein Regenschauer lies Lang dann zu vorsichtig agieren. Stenger hingegen spielte seine ganze Routine aus und kam so klar zum Sieg. „Ich hätte fast noch auf den letzten Metern das Auto verloren“, kommentierte Stenger seinen Extremtrifft in der Zielkurve. Die schnellsten Formel-Fahrzeuge wurden von Micha Gräfling (Reynard VW) und Bernd Simon (Dallara Opel) bewegt. Beide wechselten mit ihren Formel 3-Autos ins Lager der formelfreien Rennwagen und versprechen sich so einen engeren Kontakt zur Spitze. Eine Spannende Angelegenheit verspricht die DM für Tourenwagen zu werden. Der Oberbayer Christian Auer (BMW M3) ist der erste Tabellenleader des Jahres. In den drei Quali-Läufen war zwar Norbert Brenner im Mercedes 190 Evo II der Schnellere, der Werkstattleiter mehrerer Mercedes-Autohäuser musste jedoch wegen eines Getriebedefektes  auf die Finalläufe verzichteten. Auf der 1923 eingeweihten Naturrennstrecke von Schleiz, startete auch der KW Berg-Cup der Gruppen H und FS in sein mittlerweile sechzehntes Jahr. 119 eingeschriebene Fahrer bilden eine Rekordstreitmacht. Dreizehn Rennen in […]

Neue Technologien – warum Innovationen heutzutage notwendig sind

18. November 2020

In der heutigen Zeit stehen Rennveranstalter vor enormen Herausforderungen. Neue Technologien, der Einfluss der Globalisierung sowie die besondere Situation aufgrund der Corona-Pandemie erfordern anspruchsvolle Lösungen. Innovationen könnten in vielen Bereichen die Weichen für die Zukunft stellen. Neue Ideen und Konzepte können den Lebensstandard verbessern Experten sind sich darüber einig, dass jede Innovation dazu beitragen kann, den Lebensstandard zu verbessern. Vor allem in unsicheren Zeiten sind neue Konzepte notwendig. In dynamischen Branchen wie dem Rennsektor können alternative Lösungsmodelle zu einem Wissens- und Zeitvorsprung führen. Neue Ideen und Konzepte werden daher dringend benötigt. Um innovative Vorschläge zu entwickeln, sind allerdings auch gründliche Vorbereitungen sowie kontinuierliche Recherchen nötig. Bevor ein kreatives Projekt der Öffentlichkeit vorgestellt werden kann, vergeht eine gewisse Zeit. Meist werden neue Konzepte im Rahmen von Projektarbeiten erstellt. Es empfiehlt sich deshalb, alle Teammitglieder daran zu beteiligen und Verbesserungsvorschläge zu berücksichtigen. Bei einer Innovation handelt es sich um eine neue kreative Idee, deren praktische Umsetzbarkeit überprüft werden muss. Erst wenn feststeht, dass ein innovatives Konzept auch praktikabel ist, kann dieses realisiert werden. Neuartige Lösungen findet man heutzutage in vielen Bereichen. Innovative Finanzinstrumente wie die Kryptowährungen sollen im Finanzsektor dazu beitragen, Zahlungsprozesse zu vereinfachen und den weltweiten Zahlungsverkehr zu optimieren. Zu den virtuellen Währungen gehört auch Ethereum (ETH). Die dezentralisierte Open-Source-Plattform, die ähnlich wie Bitcoin auf einer Blockchain basiert, soll interessierten Entwicklern, Unternehmern und Privatpersonen die Möglichkeit bieten, eigene Smart Contracts oder dezentralisierte Organisationen zu entwickeln und diese selbst zu betreiben. Aufgrund besonderer technischer Eigenschaften ist Ethereum im Grunde dem Informatik-Sektor zuzuordnen. Grundsätzlich kann die Digitalwährung von jedem Computer-Netzwerk weltweit, das über eine eigenständige Client-Server-Architektur verfügt, als sichere, effiziente und günstige Finanz-Alternative genutzt werden. Inzwischen wird Ethereum auch am Devisenmarkt gehandelt. Um Ethereum zu kaufen, ist die Registrierung bei einer Online-Börse, die auf den Handel mit Kryptowährungen spezialisiert ist, notwendig. Auf diesen Börsen im Internet kann der Ether im Austausch gegen herkömmliche Währungen wie US-Dollar oder Euro oder Digitalwährungen wie Bitcoins erworben und gehandelt werden. Alternative Lösungen finden Zu den Vorteilen der Kryptowährung zählt unter anderem die Dezentralisierung der Technik, die Ethereum zu einem Gegenentwurf zu den zentralen Servern, die allgemein die Internet-Infrastruktur dominieren macht. Die Ethereum-Plattform unterscheidet sich von anderen Blockchain-basierten Zahlungsmitteln dadurch, dass diese für verschiedene Einsatzzwecke genutzt werden kann. Über das Ethereum-System können nicht nur finanzielle Transaktionen zeitsparend abgewickelt werden, sondern auch der Kauf oder Verkauf von Software sowie deren Lizenzierung. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, mithilfe der innovativen […]

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