Porträt Joël Volluz: «Jeder Fehler kann ins Auge gehen»

17. Juni 2019

Auch wenn die Schweizer Berg-Saison 2019 ohne Joël Volluz begann, ist der junge Walliser ein ernstzunehmender Titelkandidat. Schon drei Mal war er Schweizer Vizemeister. Joël Volluz ist das Nesthäkchen unter den drei Titelaspiranten 2019 in der Schweizer Bergmeisterschaft. Mit seinen 27 Jahren drückt er den Schnitt am Berg nach unten. Zum Vergleich: Marcel Steiner wird demnächst 44, Eric Berguerand ist eben erst 40 geworden. Doch das Alter scheint eine untergeordnete Rolle zu spielen. Was Steiner und Berguerand mit ihrer Erfahrung herausholen, versucht «Jojo» mit seinem Speed wettzumachen. Dass er in dieser Saison auf die ersten beiden Rennen in Hemberg und Reitnau verzichtet, ist aus Sicht der Fans bedauerlich. Umso mehr dürfen sich diese freuen, wenn Volluz ab dem dritten Lauf in Massongex (oder spätestens in Anzère am 26./27. Juli) eingreift. «Ich weiß, dass ich mir dadurch einen Nachteil einhandeln kann», sagt Volluz, «aber ich bin überzeugt, dass man mit Top-Ergebnissen immer noch eine Chance auf den Titel hat.» Volluz stammt aus einer rennverrückten Familie. Patenonkel Jean-Daniel Murisier, ein früherer Bergcupsieger, hat u.a. neun Mal das Bergrennen von Ayent-Anzère gewonnen. Vater Georges war sein Mechaniker. Daher ist es nicht erstaunlich, dass Joël schon im Alter von vier Jahren im Kart saß. Allerdings, so der Mann aus Châble habe er nie wirklich eine ganze Saison absolviert. «Das Vergnügen stand im Vordergrund», so Volluz. Immerhin: 2004 war er Champion de la Romandie. Danach schnupperte Joël für kurze Zeit sogar internationale Rennluft. Den Grundstein dazu legte er 2008 mit dem Gewinn der Formel Lista Junior. Dank diesem Titel kam er zu zwei Einsätzen in der damaligen Formel BMW Europa – als Ersatz bei DAMS in Hockenheim und Monza. «Das war eine tolle Erfahrung. Aber mir war rasch klar, dass wir auf dieser Schiene nicht weiterkommen. Es war sehr schwierig, um nicht zu sagen unmöglich, Sponsoren zu finden.» Volluz fuhr auf nationaler Ebene noch diverse Rennen in der LO Formel Renault, wechselte dann aber in die Schweizer Slalommeisterschaft. Dass er parallel stets die Bergmeisterschaft verfolgte, gefiel den Eltern anfangs gar nicht. Doch Joël vermochte sie zu überzeugen und so startete er 2010 erstmals am Berg – zuerst mit einem Tatuus 2.0, ab 2011 mit einem Reynard 95D Formel 3000 und ab 2013 mit einem Osella FA30. «Ich wusste, dass ich mir Zeit geben musste», sagt Volluz. «Denn Bergrennen sind anders als Rundstreckenrennen. Jeder Fehler, jeder Defekt, kann ins Auge gehen.» Volluz weiß, wovon er spricht. […]

Porträt Marcel Steiner: «Titelverteidigung ist das Ziel»

15. Juni 2019

An diesem Wochenende fällt in Hemberg der Startschuss zur diesjährigen Schweizer Bergmeisterschaft. Oder wie Titelverteidiger Marcel Steiner sagt: «Endlich geht es los!» Der bald 44-jährige Marcel Steiner aus Oberdiessbach in der Nähe von Thun gehört inzwischen zu den Urgesteinen im Schweizer Motorsport. Seit 1996 fährt Steiner Autorennen. Seit 2004 ausschließlich am Berg. Den Virus hat er von Vater Heinz geerbt, der ebenfalls Bergrennen fuhr. «Ich bin mit meinem Vater ab 1984 mitgegangen», erinnert sich Steiner jr. «Selber fing ich erst Anfang der Neunzigerjahre an – im Kartsport.» Steiner erinnert sich, dass die Felder damals noch deutlich größer waren als heute. «Man musste sich fürs Finale qualifizieren», lacht Marcel. «Das war bei 70 Teilnehmern nicht immer einfach.» An die große Karriere habe er damals nicht viel Gedanken verschwendet. Spaß habe es gemacht, «das war wichtig. Die Formel 1 war für mich immer sehr weit weg.» Gegen eine Profikarriere hätte Steiner allerdings nichts einzuwenden gehabt. Aber die Mittel waren beschränkt. An eine Ausscheidung in Nogaro erinnert er sich, als wäre es gestern geschehen. «Ich musste in einem Formel Renault gegen Neel Jani antreten und ich bin heute noch überzeugt, dass ich nur als Referenz herhalten mußte.» Statt Tourenwagen-WM oder -EM, wo Steiner gerne mal gefahren wäre, landete er über die Sports Car Challenge in Vaters Fußstapfen. Die Umstellung von der Rundstrecke an den Berg brauchte Zeit. Ein Jahr, meint Steiner aus heutiger Sicht. Der Weg nach Deutschland und die dortigen Erfolge  (u.a. Deutscher Meister 2008) ebneten ihm den Weg nach oben. «Vier Jahre Deutsche Meisterschaft war eine gute Schule», sagt Steiner. «Da habe ich viel gelernt; nicht nur was das Fahren betrifft.» Zahlreiche Pokale in Steiners Honda-Garage in Oberdiessbach erinnern an diese Zeit. Besonders gute Erinnerungen hat der Berner an Mickhausen 2012. Damals schlug Steiner den zuvor jahrelang ungeschlagenen Simone Faggioli zum ersten Mal. «Und das gleich in beiden Läufen. Das war eine große Genugtuung.» Auch Glasbach 2013 ist eines der Rennen, das Steiner nie vergisst. «Die Konkurrenz war groß – mit Faggioli, Ducommun und Volluz. Ein neuer Streckenrekord lag in der Luft. Und ich unterbot ihn um drei Sekunden.» Zu diesem Zeitpunkt hatte Steiner schon drei Schweizer Meistertitel im Sack – 2010, 2011 und 2012. Den lupenreinen Hattrick kann Steiner in dieser Saison wiederholen. 2017 und 2018 sicherte sich Marcel die Titel Nummer 4 und 5. «Die Titelverteidigung ist das Ziel», sagt er. «Wo wir genau stehen, ist aber schwierig abzuschätzen. Wenn […]

Porträt Eric Berguerand: «Die zwei Minuten schaffe ich auch so»

13. Juni 2019

Fünf Mal hat Eric Berguerand die Schweizer Bergmeisterschaft bereits gewonnen. Der sechste Titel ist enorm abhängig davon, ob die Technik an seinem Lola FA99 funktioniert. Wenn am 15./16. Juni in Hemberg die Schweizer Bergmeisterschaft eröffnet wird, steht der Name «Berguerand» nicht nur einmal in der Startliste. Neben Eric, fünfmaliger Schweizer Meister, wird auch Louis Berguerand, stolze 81 Jahre alt, die 1758 Meter kurze Strecke im St.Gallischen unter die Räder nehmen. Gemeinsam betreiben Vater und Sohn eine Autowerkstatt am Rande von Martigny. «Bis vor zehn Jahren hatten wir noch eine offizielle Hyundai-Vertretung», erzählt Eric. «Aber diese warf keinen Profit mehr ab. Deshalb sind wir heute eine Garage für jedermann.» Berguerand schraubt an allem, was zwei, vier oder mehr Räder hat. Am liebsten ist ihm aber sein Lola FA99. Mit dem jagt er seit 2012 die Berge hoch. Und das ziemlich erfolgreich. Von 2013 bis 2016 konnte ihm in der Schweiz keiner das Wasser reichen. In den beiden vergangenen Jahren war Berguerand jeweils Vizemeister. Obwohl er im Vorjahr aus Gründen der Zuverlässigkeit nur bei vier Rennen antreten konnte, schaffte er noch die Hundert-Punkte-Marke. Drei von vier Rennen gewann er. Darunter sein Heimrennen Ayent-Anzère sowie die letzten beiden Veranstaltungen am Gurnigel und in Les Paccots. Berguerands Karriere ist zweigeteilt – vor und nach seinem Unfall. Wie Marcel Steiner und Joël Volluz ist auch Berguerand die ultraschnelle Strecke von St.Ursanne nach Les Rangiers zum Verhängnis geworden. Allerdings benötigte Eric deutlich mehr Schutzengel als seine Kontrahenten. «Ich war ein Jahr im Krankenhaus», erzählt Berguerand. «Alles war kaputt, beide Beine, das Becken – alles. Zum Glück hatte ich keine schwerwiegenden inneren Verletzungen.» Was war passiert? Berguerands alter Lola war im Training bei mehr als 250 km/h aufgesetzt. «Ich war nur noch Passagier. Zum Glück erinnere ich mich an nichts mehr. Der Körper klammert das aus. Das hilft bei der Genesung.» An seiner Einstellung zum Rennsport hat der Unfall nicht viel geändert. Er fahre vorsichtiger, grinst Berguerand. Wer ihn schon einmal mit seinem pechschwarzen Formel 3000 den Berg hochfahren sah, hat Mühe das zu glauben. Dass Bergrennen gefährlich seien, meint er, sei relativ. «Wenn ich sehe, wie viele Leute auf dem Motorrad, mit dem Mountainbike oder dem Gleitschirm verunfallen, dann ist die Quote in unserem Sport sehr niedrig.» Vielmehr als der Unfall seien das Alter und die Erfahrung ein Schutz. Außerdem wirken seine Kinder, so Berguerand, als natürliche Handbremse. Vieles hat auch mit dem Sportgerät zu tun. Und […]

Marcel Steiner Kolumne: Perfekter Saisonauftakt in Eschdorf

17. Mai 2019

Auch wenn es über die Wintermonate ruhig war um uns, sind wir im Steiner Motorsport Team immer noch top aufgestellt, voll motiviert und auch erfolgreich. Bereits Mitte April waren wir mit Sägesser Motorsport zur Testfahrt auf dem Circuit de Bresse, um das Set-Up nochmals zu verfeinern und das Potenzial des LobArt/Mugen weiter auszuloten. Unsere Stoppuhr zeigte erfreuliche Zeiten. So waren ich und das Auto bereit für das erste Rennen der Saison 2019 in Eschdorf (LUX). Zwar wurde diese Vorfreude vorgängig etwas getrübt, denn eine Woche vor dem Rennen starb der Großherzog von Luxemburg. Er wurde am Trainings-Samstag beigesetzt und das Land stand unter Staatstrauer. Deshalb haben die Organisatoren den Trainingstag auf einen Lauf ab 18 Uhr gekürzt. Wiederum gut für uns war, dass wir deshalb erst am Freitag nach Arbeitsschluss nach Luxemburg reisen mussten. Unser Bus war bis auf den letzten Millimeter vollgepackt, da wir noch die Rennwagen von Thomas Zürcher und Michel Zemp mittransportierten. Am Samstag hatten wir genug Zeit, um mit vereinten Kräften den reservierten Fahrerlagerplatz einzurichten. Die Wagenabnahme war schnell erledigt und wir besichtigten gemeinsam die Strecke. Während des Tages schneite es immer mal wieder, gegen Abend wurde das Wetter jedoch freundlicher und dem Training stand nichts mehr im Weg. Die erste Startgruppe fand dann auch trockene Verhältnisse vor, wenn auch nur knapp über dem Gefrierpunkt. Als wir in unserer Gruppe zum Start herunterrollten, zogen schwarze Wolken auf und es begann erneut zu schneien. Die meisten Fahrer standen mit Trockenreifen am Start und wie ihr euch denken könnt, war ein reguläres Training bei dieser Wettersituation nicht möglich. Somit fuhren wir in gemächlichem Tempo die Strecke hoch zurück ins Fahrerlager und hofften auf bessere Bedingungen am Sonntag. Tatsächlich begrüßte uns der Sonntag relativ freundlich, wenn auch sehr kalt. Für den einzigen Trainingslauf am Sonntag rückte ich vorsichtshalber noch mit Regenreifen aus. Mit diesen war schon der Start eine ziemliche Herausforderung, um einigermaßen in die Gänge zu kommen und Gripp zu finden. Den Rest der Strecke ging ich dementsprechend vorsichtig an und markierte bis dahin trotzdem Bestzeit. Unterboten wurde diese nur noch von Joel Volluz (Osella FA30) und Robin Faustini (Reynard-F3000). Auf den 1. Rennlauf montierten wir dann die Trockenreifen, ließen aber das Fahrwerk wegen den kalten Temperaturen noch im Regen-Set-Up. Auf dem Weg zum Start spürte ich schon, dass der Gripp auf der Strecke gar nicht so schlecht war. Der Start und die erste Kurve verliefen etwas problematisch, […]

Bildreportage vom Göser-Opel Coupé in Tuning-Magazin

5. April 2019

Schon zu einer Tradition geworden, sind die Besuche der Redaktion des „flash Opel Scene“ Magazins beim Int. Osnabrücker Bergrennen. Seit über 10 Jahren erscheinen danach regelmäßig Bildreprotagen über Opel Rennfahrzeuge, zumeist aus dem KW Berg-Cup. Im letzten August hat sich der Autor Michael Heckel den „Überliter“ Opel Kadett C 16V von und mit Günter Göser vorgenommen. Der erfolgreiche Bergpilot aus dem Allgäu durfte die Geschichte seines Spotgeräts zum Besten geben. Daraus und mit zahlreichen Fotos vom Osnabrücker Berg, entstand die Story „Ein Leben lang – 78er Kadett im Berg-Rennsport“. Auf vier Doppelseiten kann man allerlei Details nachlesen, die so nur wenigen bekannt waren. Die aktuelle Ausgabe März-April 2019 der „flash Opel Scene“ gibt es für 4,30€ im Zeitschriftenhandel zu kaufen.

Die Vielfalt des Motorsports in einigen Schlaglichtern

1. April 2019

Der Motorsport besitzt viele verschiedene Facetten. Die Bergrennen bringen nur einen Teil der Würze ins Spiel, daneben existieren viele weitere Zutaten, die das gesamte Gemisch so schmackhaft machen. Insbesondere bei der Formel 1 gibt es ein paar Strecken, die jeden wahren Fan zum Schwärmen bringen: Dazu gehört selbstverständlich auch der Circuit de Monaco, der durch Monte Carlo sowie La Condamine in Monaco führt. Wenn das kleine Land im Süden Frankreichs für zwei Dinge bekannt ist, dann sind es der Motorsport und die Casinokultur. Beides sorgt für großen Nervenkitzel und während es auf der Straße die 18 irrsinnigen Kurven sind, sind es am Casino-Spieltisch die hoffentlich richtigen Zahlen und Farben. Den besonderen Reiz eines Besuchs in Monte Carlo macht natürlich die beeindruckend mondäne Atmosphäre aus. Die Konkurrenz aus dem Internet versucht inzwischen diese durch Live Casinos mit echten Croupiers einzufangen, was tatsächlich zu einem guten Grad gelingt. In Verbindung mit Online Live Casino Bonussen bieten diese für spielbegeisterte Menschen eine schnelle Alternative, während in Monaco insbesondere die geschichtsträchtige Vergangenheit des Ortes beeindruckt, an dem bereits viele große Persönlichkeiten der Weltgeschichte an der Rennstrecke oder am Tisch ihre (Miss-) Erfolge erlebten: Also eine wahre Sehenswürdigkeit, nicht nur für jeden Motorsport-Fan. Sportliche und touristische Oldtimer-Rallyes gehören ebenfalls zum Motorsport: Daneben hat selbstverständlich auch der Oldtimersport seine Berechtigung, der optisch besonders viel bietet. Es gibt sowohl touristische als auch echte sportliche Veranstaltungen, die sich vor allem im Tempo voneinander unterscheiden. Im sportlichen Bereich sind die Aufgabenstellungen schwieriger und die Zeitpläne enger gefasst, während die touristischen Veranstaltungen stets mehr als genug Zeit für genüssliches Entspannen bieten. Der Beifahrer sitzt übrigens nicht nur zur Zierde im Auto, sondern er wird sehr oft mit gefordert: In seinen Händen ruht das Bordbuch mit den einzelnen Streckenvorgaben. Der Parcours führt in der Regel über ganz normale Verkehrsstraßen, die zu diesem Zweck teilweise abgesperrt werden. Links und rechts des Weges gibt es viel zu sehen, zum Bespiel die malerische Eifel, das Moseltal oder die Alpen. Wer an diesen Veranstaltungen teilnimmt, kann sich also nicht nur Ruhm, Ehre und wertvolle Preise verdienen, sondern er sieht auch sehr viel von der Welt und den verschiedenen Landschaften. Orientierungssport und Online Live Casino Bonus haben was gemeinsam: Dazu passt sehr gut der Orientierungssport, bei dem ganz normale PKW gemäß der Straßenverkehrsordnung zugelassen sind. Diese müssen nicht einmal besonders alt sein. Auch diese Wettbewerbe finden auf öffentlichen Straßen statt und dauern etwa drei bis vier […]

Werkstatt-Report #35: Tom Strasser – Ein wenig Gewicht eliminieren

13. März 2019

Spät, aber nicht zu spät, hat sich der Tiroler Thomas „Tom“ Strasser entschieden die hinteren Seitenwände seines VW Scirocco 16V aerodynamisch auszuarbeiten und aus dem leichten Werkstoff Kohlefaser zu fertigen. Dies wird, gegenüber den regulären Blechteilen, eine Gewichtserleichterungen bringen. Denn die beiden Formteile aus Kohlefaser bringen nur jeweils 2,5 kg auf die Waage. Diese werden derzeit in Tom´s Hütte, eh Werkstatt, in Ellmau angepasst und aufgrund des Einsatzes von Carbon auch leichter werden. Die erste Seitenwand konnte bereits erfolgreich abgeformt und angepasst werden. Von der technischen Seite wird sich nicht viel ändern, hatte man doch erst Mitte Saison 2018 einen neuen Motor von Tuner Minichberger Motorsport für den VW erhalten. Tom Strasser hat sich erneut für die kommende Saison in den deutschen KW Berg-Cup eingeschrieben, diesmal jedoch nicht im Team mit dem Allgäuer Mario Minichberger. Strasser wird somit im Alleingang das Unternehmen Titelverteidigung im KW Berg-Cup International in Angriff nehmen.

Werkstatt-Report #34: Valentin Schneider – Ohne geht´s doch a ned!

12. März 2019

Auch im bayrischen Warngau, dem Ort wo einst Georg Plasa lebte, wird aktuell in der Werkstatt von TS Motorsport eifrig am Neuaufbau eines VW Golf für Valentin Schneider gearbeitet. Nachdem schweren Unfall, auf regennasser Fahrbahn beim slowenischen Berg-EM Lauf in Ilirska Bistrica im Spätsommer letzten Jahres, war die Karosse des Gruppe E1-Golf 1 im Frontbereich nicht mehr reparabel. Lange hat es gedauert, bis sich der Familienvater dazu entschlossen, den VW TSM Golf 1 16V nochmals aufzubauen und den Helm nicht an den berühmten Nagel zu hängen. Noch ist viel zu tun, um für die neue Rennsaison vorbereitet zu sein. Die Karosseriearbeiten konnten mittlerweile erfolgreich abgeschlossen werden, womit bereits mit den Lackierarbeiten begonnen wurde. Dabei bleibt das Team den „Schneider´schen-Traditionsfarben“ Blau und Pink treu, sprich der Innenraum wird in Blau gehalten, während die Außenfarbe wieder als Pink bestehen bleibt. Wann jedoch die komplette Technik aus dem Unfallwagen übernommen ist und die ersten Testes und Rennteilnahmen anstehen, ist derzeit noch nicht genau terminiert. Wenn es soweit ist, steht sicherlich wieder ein internationales Programm, mit dem ein oder anderen Bergrennen auch in Deutschland auf dem Terminkalender. An dieser Stelle möchte sich Valentin Schneider bei seiner gesamten Familie sowie den fleißigen Helfern für die Unterstützung bedanken und auch die motivierenden Zusprüchen so mancher Fans nicht unerwähnt lassen.

BiD Flohmarkt: Memorabilia und Autogramme

22. Februar 2019

Teil 2 unseres diesjährigen Flohmarkt-Angebots. Gern geben wir wieder Rennprogrammhefte, Jahresmagazine, Zeitungssonderbeilagen, ein Taschenbuch und vor allem originale und handsignierte Autogramme aus den Jahren der 1970er bis 1990er Epochen ab. Wer etwas haben möchte, meldet sich bitte unter eMail: bergrennen@t-online.de 1x Rennprogramm Bergrennen „Schleizer Dreieck“ 2001 2€ 1x Rennprogramm Bergrennen „Schleizer Dreieck“ 2006 2€ 1x Rennprogramm 9. iBergrennen Heiligenstadt 1989 2€ 1x Rennprogramm 12. iBergrennen Heiligenstadt 2001 2€ 1x Zeitungssonderbeilage 50. Wolsfelder Bergrennen 2012 3€ 1x Zeitungssonderbeilage European Hill Race Eschdorf 2000 2€ 1x Zeitungssonderbeilage 12. iBergrennen Heiligenstadt 2001 2€ 1x Guide Internationaler Alpen-Donau-Cup 1990 5€ 1x Guide FiA Int. Hill Climb Challenge 2004 3€ 1x Guide FiA Int. Hill Climb Cup 2015 3€ 1x Guide Französische Bergmeisterschaft 2013 2€ 1x Guide Französische Bergmeisterschaft 2015 2€ 1x 1. Berg-Cup Magazin 1998 3€ 1x 3. Berg-Cup Magazin 2000 3€ 1x 5. Berg-Cup Magazin 2002 3€ 1x 6. Berg-Cup Magazin 2003 3€ 1x Hallo, wie geht´s? MOTORSPORT aktuell -Taschenbuch 2005 8€ 1x DVD Französische Bergmeisterschaft 2014 von AH Video Concept 6€ 1x Bierdeckel  15. Int. Oberjoch-Rennen 1987 5€ 1x Aufkleber Rüdiger Faustmann mit Autogramm 1988 5€ 1x Autogramm Karte Roland Ganzinger (D) F. Ford 2000 ca. Ende 80er 4€ 1x Autogramm Karte s/w Hans-Joachim Hösch (D) Formel V 1979 8€ 1x Autogramm Foto 10×15 „Lou“ Demuth (L) Ralt Formel 3  1988 4€ 1x Autogramm Foto 10×15 Frank Taubert (D) March Formel 3 1987 4€ 1x Autogramm Foto 9×13 Arnold Wagner (D) Ralt Formel 3 1989 4€ 1x Autogramm Foto 9×13 Erwin Steingruber (CH) March Formel 2 1986 4€ 1x Autogramm Foto 9×13 Werner Wenk (CH) PRC Formel 2 ca. 1990 4€ 1x Autogramm Foto 9×13 Erich Hömann (D) Spirit Formel 2 ca. 1990 4€ 1x Autogramm Foto 9×13 Otto Christmann (D) Martini Formel 3 1985 3€ 1x Autogramm Karte Norbert Brenner (D) Mercedes 190E 2003 3€ 1x Autogramm Karte Ferdinand Gander (A) Honda Civic 1991 4€ 1x Autogramm Foto 10×15 Frank Hermann (D) Mercedes 1992 4€ 1x Autogramm Foto 10×15 Franzisco Gutierrez (E) Ford Sierra EBM ´92 4€ 1x Autogramm Foto 10×15 Jean-Marie Dumont (L) Ford Sierra 1989 4€ 1x Autogramm Foto 9×13 Josef „Dudo“ Studenic (CZ) Skoda 1986 4€ 1x Autogramm Karte Helmut Kirchmeyer (D) Osella BMW C3 1993 4€ 1x Autogramm Karte s/w Heinz Wengert (D) Lola 1970er Jahre 10€ 1x Autogramm Foto 10×15 Heinz Steiner (CH) Lola BMW Oberjoch 1989 4€ 1x Autogramm Foto 10×15 Phillippe Darbelley (CH) Lucchini […]

Werkstatt-Report #33: Werner Walser – Vom Sportwart zurück zum Piloten

16. Februar 2019

Nach seinem Überschlag am berüchtigten Posten 8 beim Osnabrücker ADAC Bergrennen 2017 wird derzeit eifrig am Comeback des Vorarlbergers Werner Walzer für die Saison 2019 gearbeitet. Beim Unfall im August 2017 wurde die Karosse der ex-Alexander Hin-Opel Kadett C Limosine erheblich in Mitleidenschaft gezogen und irreparabel beschädigt. Da die Karosserie komplett verzogen war, musste sich Werner dazu entschließen, diese zu entsorgen. Die verbaute Technik, hatte bei diesem Ausritt nur wenig abbekommen. Ende Juli vergangenen Jahres, sah man den Berufskraftfahrer aus  Höchst in der Rolle eines Streckenpostens beim Hauenstein-Bergrennen in der Rhön, wo er sich sicherlich die nötige Motivation für einen langen und arbeitsreichen Winter geholt hat. Im letzten Herbst wurde bereits eine neue Karosserie angeschafft, wobei die Wahl natürlich erneut auf einen Opel Kadett C Limo fiel. In dieser wurde eine Sicherheitszelle verschweißt. Danach wurde eifrig an der Karosserie gearbeitet, um diese für die Lackierarbeiten vorzubereiten. Gute Nachrichten erhielt Werner auch von seinem Motorenbauer. Der 8V-Opel-Motor wurde beim Überschlag zum Glück nicht beschädigt und nach einer Revision konnte dieser bereits wieder in die heimische Werkstatt verfrachtet werden. An dieser Stelle möchte sich Werner bei der Firma Schertler Transporte aus Lauterach bedanken, wo man zuletzt in deren Werkstatt am neuen Opel Kadett C Limo arbeiten durfte. Werner kam zwischenzeitlich gut voran. Der Opel Kadett C Limo wurde mittlerweile komplett lackiert und erstrahlt nun in Weiß. Jetzt gilt es die Technik in den Boliden zu verbauen. Werner möchte in der Saison 2019 ein paar ausgewählte Bergrennen absolvieren, wobei er sich Richtung KW Berg Cup orientieren wird. Aber auch die zwei Meisterschaftsläufe in Österreich mit St. Anton/J. und St. Agatha, die ja ebenfalls zum Kalender des deutschen KW Berg-Cup gehören, werden auf dem Programm stehen. Fotos: Stefan Brodnig

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