Boxengeflüster 06/2020: Wussten Sie schon dass…?

13. Juli 2020

DASS sich der harte Kern der Mitglieder des Homburger Automobilclubs am letzten Samstagabend, dem abgesagten Termin des 47. Homburger ADAC Bergrennen, zu einem „Wiedersehens-Grillabend“ nach langer Coronazeit getroffen haben. Am Materiallager des Bergrennens schwelgten knapp 30 HAC´ler und Formel-Pilot Gerd Kauff als „Specialguest“, in lange vermissten Bezingesprächen. Kauff reiste spontan aus Alzey an. Selbst Als „Wurstleiter“ titulierte sich Jürgen Guckert, der hinter dem Grill stand und für heiße „Rennwürstchen“ und „Fleischküchelchen“ sorgte. In der abgesagten Saison hätte Guckert bei seinem Heimrennen auf der Käshofer Straße und erneut in Mickhausen als Rennleiter sowie in Osnabrück als Vize-RL fungieren sollen. DASS am 21. Juni endlich das erste Bergrennen in Europa nach dem Corona-Lockdown in Kroatien stattfand. „Wir freuen uns sehr, das erste Saisonrennen in Angriff nehmen zu können. Das zu tun, was wir lieben.“ Sprach Christian Merli und beendete prompt das 14. Nagrada Grada Skradina in Kroatien mit dem Gesamtsieg. Die Coronakrise mit der Absage der FIA-Europameisterschaft hatte die Saisonplanung von Europameister und Osnabrück-Streckenrekordhalter Christian Merli über den Haufen geworfen. So nutzte der italienische Top-Fahrer gern die Gelegenheit, Mitte Juni in Kroatien zu starten. Über den Winter hatte er an seinem imposanten Osella FA 30 Aerodynamik und Motor weiter verbessert und die Farben aufgefrischt. Ein Schaden beim letzten Test auf der Rundstrecke zwang ihn, das fix und fertig vorbereitete Auto kurz vor der Abreise nach Kroatien noch einmal komplett auseinanderzunehmen. Nun aber dürfte ihm der Siegerpokal Auftrieb für den Rest der Saison geben. In Italien hofft man derzeit noch auf eine abgespeckte Meisterschaft mit 4 oder 5 Rennen, auf die sich Merlis ganze Aufmerksamkeit richten dürfte. Einmal mehr will er seinem ewigen Konkurrenten Simone Faggioli (Norma M20 FC) Paroli bieten, der in Kroatien Zweiter wurde. DASS KW Berg-Cup „Chef“ Uli Kohl und seine Frau Brigitte anfangs Dezember erstmals Großeltern werden. Tochter Christina Fürst, die in den vergangen vier Jahren als Rallye Co-Pilotin im rot-weißen BROSE Skoda Fabia R5 auch zu Deutschen Rallyemeister-Ehren kam, wird eine Babypause einlegen. Bisher gab es für Uli und Brigitte nur den „Enkelhund“ Mayla, eine schokobraune Labradorhündin, die Christina gehört. Zwischenzeitlich wird Ursula Mayrhofer den „heißen Sitz“ neben Dominik Dinkel übernehmen. Christina bleibt natürlich auch in ihrer Babypause Mitglied des Brose Rallye Teams. DASS In diesem schwierigen Jahr, in dem auch die unzähligen Fans des Automobilsports aufgrund der Corona-Pandemie keine Gelegenheit zum Besuch der spektakulären Rennen in allen Sparten, wie der Rundstrecke, Rallye oder Bergrennen „vor Ort“, bedingt […]

Boxengeflüster 05/2020: Wussten Sie schon dass…?

17. Mai 2020

DASS bereits im März diesen Jahres Pablo Montoya, der Vater des ehemaligen Formel 1 und Indycar-Fahrers Juan Pablo Montoya, das  Bergrennen Trepadores Valle del Cauca in Kolumbien mit den beiden absolut schnellste Zeit gewonnen hat. Montoya Senior vertraute dabei auf eine französische TracKing RC01-Konstrucktion von Fab Bourgeon. DASS seit über 60 Tagen der Pirmasenser Andreas Germann in der Karibik festsitzt. Der Sponsor (AST) von Formel 3-Bergpilot Frank Debruyne, des Homburger Bergrennens und der BiD-Webseite, liegt noch immer in Grenada mit seiner Segelyacht „Santa Esmeralda“ fest. Mit seiner Partnerin Sandra Demberger startete der Unternehmer bereits im vergangen Herbst von Spanien aus zur großen Atlantiküberquerung. Wegen der Coronapandemie durften die Beiden den für Ende April geplanten Rückflug nicht antreten und liegen seitdem unter Quarantänebestimmungen im Hafen vor Anker. Da ab Anfang Juni die Hurrikan-Saison beginnt, entschloss sich das pfälzische Paar zu einer erneuten Fahrt über den Atlantik. Sobald die Wetterbedingungen stimmen, will Germann zu Überfahrt aufbrechen, die sie in 16 Tagen zum Zwischenziel Azoren führen soll. In einer weiteren Woche plant das Paar die portugiesische Algarveküste zu erreichen. Nach einer Erholungspause wollen Andreas und Sandra an Gibraltar vorbei zum spanischen Heimathafen der Yacht segeln und von dort aus mit geliehenen Motorrädern zurück nach Deutschland reisen. BiD wünscht Mast und Schotbruch! DASS das virtuelle Homburger Bergrennen ein Erfolg war. 13 Gamer stellten sich der von Thomas Schmid programmierten Käshofer Straße. Wie in der Realität zeigte die anspruchsvolle Strecke ihre Tücken. Mit der Bestzeit von 1:13,492 min holte sich der Bad Salzunger Christoph Kaiser den Tagessieg am unterhaltsamen Abend des 11. Mai. Viele werden jetzt sagen, Moment mal? Christoph Kaiser? Ja, der Mann von der RSG Altensteiner-Oberland pilotiert im realen Bergrennsport einen Suzuki Swift GTi in der Gruppe F, kennt aber die Homburger Strecke nur via Computer. Rang zwei ging an Thomas Schacht, deutlich vor André Fuhrmann, der real im NAVC-Bergsport zuhause ist. Der frühere KW Berg-Cup Pilot und das heutige EMSC Bitburg-Vorstandsmitglied Mario Betzen wurde fünfter. Der saarländische Rallyefahrer und häufige Teilnehmer beim Homburger ADAC Bergrennen Stefan Petto, haderte mit der erst kürzlich angeschafften Technik und hatte seine Schwierigkeiten den ungestümen BMW M1 Procar auf der Bahn zu halten. Das nächste Rennen der GTR4u Berg-Challenge startet am 25. Mai 2020 auf der virtuellen Strecke von Wolsfeld. DASS in der ZDF-Sendung Aktenzeichen XY …ungelöst vom 6. Mai 2020 auch ein Fall des versuchten Totschlags aus Schleiz behandelt wurde. Bei einem nächtlichen Einbruch in das […]

Boxengeflüster 04/2020: Wussten Sie schon dass…?

5. März 2020

DASS die Firma RISSE-Motorsport seit Januar 2020 mit dem KW Berg-Cup Aktiven Benedikt Schulte einen neuen Mitarbeiter hat. Sein Chef Claus Patzschke konnte „Benne“ zwischenzeitlich zur bestandenen Meisterprüfung im Kfz-Techniker-Handwerk gratulieren. Schulte Junior wird nach seiner Einarbeitung die Werkstattleitung bei RISSE übernehmen. Benedikt ist auch im Renngeschäft kein Unbekannter, er tritt nach und nach in die Fußstapfen seines sehr erfolgreichen Vaters Manfred Schulte, der nach vielen Jahren im Motorradsport und Bergrennsport ein bisschen kürzer treten möchte. DASS der Leiter der Streckensicherung beim Homburger Bergrennen Hanspeter Baehr nach 32 Jahren als 1. Vorsitzender des MSC Potzberg, bei der Jahreshauptversammlung des Vereins, sich nicht mehr zur Wahl stellte. Sein Ziel war es bis zu seinem 65. Lebensjahr an der Spitze den westpfälzischen ADAC-Ortsclub zu leiten. Dies hatte er jetzt mit dem Eintritt ins Rentenalter erreicht. Bereits im Jahr 1979 wurde Baehr als Beisitzer erstmals in den Vorstand des MSC Potzberg gewählt und war später, zwischen 1984 und 1997, maßgeblich an der Organisation des ADAC Potzbergrennens, einem reinen Tourenwagen-Bergrennen beteiligt. DASS in den frühen Morgenstunden des 26. Februar ein tonnenschweres Streufahrzeug auf der Käshofer Straße, im Zielauslauf des Homburger Bergrennens in den Graben rutschte und erst auf der Seite zu liegen kam. Nach einer aufwendigen Bergung mit gleich drei LKW-Bergungsfahrzeugen und einem Autokran, konnte die Landstraße L 462 erst wieder am frühen Abend für den Verkehr freigegeben werden. DASS Mitte Februar in Mickhausen,  das bisher überregional höchstens mit dem Bergrennen Schlagzeilen machte, die Menschen fassungslos waren. Festgenommen wurde der mutmaßliche Anführer einer Neonazi-Terrorgruppe. Ein Mann, der wohl mit einem Dutzend Kumpane verheerende Anschläge auf Politiker, Flüchtlinge und Muslime geplant hat. Der 53-jährige Werner S., der seit etwa zehn Jahren in dem kleinen Ort im Landkreis Augsburg wohnt, hatte offenbar keinen Kontakt zu anderen Einwohnern. Am Gemeindeleben hat der mutmaßliche Kopf der Terrorgruppe, die sich offenbar „Der harte Kern“ nannte, nie teilgenommen. DASS der „Macher“ aus den Reihen des MSC Osnabrück, der in Borgloh lebende Bernd Stegmann in diesem Jahr zum 30. Mal in Folge die Fäden beim Osnabrücker ADAC Bergrennen als Organisationsleiter in Händen halten wird. Über den gleichen Zeitraum ist auch Thomas Bubel beim Homburger ADAC Bergrennen als Pressesprecher tätig. Vor wenigen Tagen wurde der 53-jährige zum 15. Mal in Folge (im Zweijahresrhythmus) in seinem Amt als Pressereferent des Homburger Automobilclubs wiedergewählt. DASS unser italienischer Freund Franco Bertò mit seinem Tatuus Formula Abarth 010 nach mehrjähriger Abstinenz wieder die Herausforderung in der […]

Boxengeflüster 03/2020: Wussten Sie schon dass…?

15. Februar 2020

DASS es beim Motorsport Club Heiligenstadt eine Wachablösung an der Vereinsspitze gegeben hat. Nach vielen erfolgreichen Jahren als Vorsitzender gab Hermann Ludolph die Leitung zum 31. Januar 2020 an René Raub ab. Bei der Jahreshauptversammlung wurde René Raub mit großer Mehrheit zum neuen Vorsitzenden gewählt. Den neuen Vorstand ergänzen Andreas Apel als neuer Sportleiter, Jörg Hübsch als neuer Schriftführer sowie Maurice Preuß als Verkehrsleiter. Es wurden verdiente Mitglieder für ihre Leistungen im Club geehrt sowie 10 neue Clubmitglieder aufgenommen. DASS derzeit in der Formel 1 Vermietung des langjährigen Bergrennfahrers Uwe Kaufel mit Sitz in Osterode, an einem spektakulären Auftrag eines weltweit agierenden Elektronik-Großkonzerns gearbeitet wird. Der Kunde benötigt 10 Formel Rennwagen für einen Werbespot, der auf allen Fernsehsendern in nächster Zukunft ausgestrahlt werden soll. Geplant sind mehrere Actionszenen auf dem Nürburgring im originalen Renntempo. Hierzu werden zahlreiche Fernsehkameras rund um den Grand Prix Kurs aufgebaut und einige Rennwagen mit Onboard Kameras ausgestattet. Der enorme logistische Aufwand, die Hotelbuchungen und das Catering werden für über 30 Personen von Uwe´s Frau Karin gesteuert und gebucht. Einzig unberechenbarer Faktor ist das Wetter in der Eifel. So hatten die Kaufels schon bei früheren Filmaufnahmen, für ein anderes Großunternehmen, am Nürburgring zu Beginn der Drehbeginn plötzlich einsetzenden Schneefall. Dies verursachte nicht nur erhebliche Zeitverschiebungen, sondern auch einen großen finanziellen Mehraufwand für den Kunden. Denn im Bereich der Boxengasse, sowie der Start- u. Zielgeraden musste die Rennstrecke mit Schneeflügen, Kehrmaschinen und großen Gasbrennern geräumt und getrocknet werden, da der Kunde zu Recht befürchtete, dass seine Werbung durch das aufspritzende Wasser während der Fahrt auf den Formel 1 Fahrzeugen nicht mehr lesbar ist. Auch zu diesem neuen Fernseh-Werbespot müssen alle 10 Fahrzeuge in Teilbereichen foliert und mit dem Branding und den Firmenlogos des Kunden versehen werden. Eine Mammutaufgabe, alles zur vollsten Zufriedenheit des Kunden aus Osterode und an der Rennstrecke zu koordinieren. Mit Stolz berichtet Uwe Kaufel, dass es in all den Jahrzehnten keinen einzigen unzufriedenen Kunden bei den vielen aufwendigen Aufträgen gegeben hat. DASS es dem Remscheider Armin Westenhöfer nach einer lebensbedrohlichen Erkrankung nun wieder besser geht. Für 2017 hatte der Garten- und Landschaftsbaufachmann sein Comeback in der Gruppe A bis zwei Liter geplant. Westenhöfer war zwischen 2007 und 2011 mit einem VW Scirocco im Classic-Berg-Cup an den Start gegangen. Das Auto war einsatzbereit, doch leider stellten sich beim Mitglied des Touring Club Remscheid gesundheitliche Probleme ein, die operativ beseitigt werden sollten. Bei diesem Eingriff ging […]

Boxengeflüster 02/2020: Wussten Sie schon dass…?

30. Januar 2020

DASS es viel Neues vom saarländischen Team Bodtländer Motorsport gibt. Noch ist es etwas hin, bis die Bergsaison 2020 beginnt, doch allerorts ist die Vorbereitung schon in vollem Gange. So auch bei Thomas und Lukas Bodtländer, die beide unter anderem bei vier Läufen zur deutschen Bergmeisterschaft an den Start gehen wollen. Der in der Szene bekannte Peugeot 205 Rallye, den Thomas liebevoll seine „Perle“ nennt, wurde nach der Saison zu einem rallyetauglichen Gruppe A-Auto umgebaut, wobei der gelernte Schlossermeister akribisch genau auf die Details achtete, die ein solches Auto ausmachen. „Das ist schon ein ziemlich guter Gruppe-A-205 geworden“, blickt er stolz auf das Ergebnis, „da wurden damals viele gute Teile homologiert, die das Auto auch vom Fahrverhalten definitiv nach vorne bringen“. Am Berg wird man den 205 Rallye dieses Jahr aber eher nicht finden, denn da hat Thomas Bodtländer andere Pläne: „Neue Gruppe, neue Klasse und das mit einem Fahrzeug, das mittlerweile Seltenheitswert hat, sowohl am Berg als auch im normalen Straßenverkehr“. Ähnlich sieht es auch bei seinem Sohn Lukas aus, der seinen Citroen C2 Challenge verkaufen möchte. Er kann zwar auf seinen Peugeot 106 Rallye zurückgreifen, plant aber ebenfalls ein neues Projekt. „Da gibt es verschiedene Möglichkeiten. Was aber sicher ist, es wird wieder ein kleiner Franzose!“ DASS der Schwarzwälder Alexander Hin bei den nationalen Bergrennen im Jahr 2019 mit seinem knallroten Osella PA 30 Sportwagen nicht zu schlagen war und deshalb sicherlich bei einigen Rennen in 2020 auch auf dem Titel des jeweiligen Veranstaltungsplakates veröffentlicht sein. Obwohl nicht bei allen Veranstaltungen mit dem 3 Liter-Boliden dabei, gewann er am Ende den Deutschen Bergpokal für Rennsportfahrzeuge und wurde dafür wenige Tage vor Weihnachten bei der Meisterfeier der DMSB-Bergprädikate in Bitburg gebührend geehrt. Die Motorhaube des über 500 PS starken offenen Rennwagens ziert übrigens auch das Logo von SOLARLUX, dem renommierten Wintergarten- und Faltelementen-Hersteller aus dem Osnabrücker Land. Kein Wunder, denn Alexander Hin baut im süddeutschen Raum und Österreich schlüsselfertige Häuser unter anderem mit SOLARLUX-Produkten. DASS auch in 2020 alle wichtigen Informationen zum 53. Int. Osnabrücker Bergrennen „Cars & Fun“ 1./2. August in der App OS-Bergrennen auf allen Endgeräten auf iOS und Android – Basis aufgerufen werden können. Die App kann in allen App Stores und Play Stores heruntergeladen werden. Aktuelle News und auch Pushnachrichten zum Int. Osnabrücker Bergrennen sind in kürzester Zeit auf den Endgeräten zu empfangen. Für die internationalen Freunde des in ganz Europa beliebten Bergrennens werden die […]

Boxengeflüster 01/2020: Wussten Sie schon dass…?

24. Januar 2020

DASS der Brite Keith Edwards in diesem Jahr erneut beim legendären Pikes Peak International Hill Climb in den USA an den Start gehen wird. Somit sind in 2020 Teilnahmen bei deutschen Bergrennen ausgeschlossen, da der Audi Sport-Quattro S1 frühzeitig vor dem Rennwochenende am 28. Juni  auf dem Seeweg über den großen Teich geschafft werden muss und auf dem gleichen Weg zurück nach Europa kommt. In der Vergangenheit begeisterte der Britische Audi-Spezialist mehrfach die Fans bei den Bergrennen Wolsfeld, Iberg und Osnabrück. „Wir wurden wieder offiziell in America’s Top-Mountain Race aufgenommen. Ich kann es kaum erwarten, wieder an diesen fantastischen Ort zu kommen“, kommentiert Edwards sein geplantes Abenteuer. DASS beim nächsten FiA Hill Climb Master am 10./11. Oktober im portugiesischen Falperra, erstmals auch Fahrer aus Südafrika am Start sein könnten. Die Sieger des südafrikanischen Bergrennens „Simola Hill Climb“, das bei der Stadt Knysna im äußersten Süden des Kontinents stattfindet, bekommen die Möglichkeit an den Masters 2020 teilzunehmen. Qualifiziert sind die Gewinner der Kategorie Proto / Monoplace, aber auch der Kategorie der geschlossenen Fahrzeuge. Das Ziel der Südafrikaner ist es vier Piloten nach Portugal zu bekommen, um auch am Cup der Nationen teilnehmen zu können. Das Simola Hill Climb findet übrigens vom 7. bis 10. Mai 2020 statt. Infos zum Rennen via www.speedfestival.co.za DASS das Netzwerk des Int. Osnabrücker Bergrennens mehr als 150 namhafte Unternehmen aus der Region und darüber hinaus umfasst. In regelmäßigen Abständen – ca. 4-5-mal im Jahr – lädt der MSC Osnabrück als Veranstalter des in Norddeutschland einmaligen Events zu interessanten und meist themenbezogenen Netzwerktreffen ein. Noch im alten Jahr war man zu Gast in der bekannten und mit besonderen Fahrzeugen gespickten Sammlung im Volkswagen Werk Osnabrück. Dabei waren neben zahlreichen Volkswagen auch viele Prototypen und außergewöhnliche Exponate aus der ehemaligen Fahrzeugmanufaktur Karmann zu bewundern. Bei diesem Event mit rund 120 Vertretern aus Unternehmen und Institutionen durfte natürlich die Präsentation des Trailers zum 52. Int. Osnabrücker Bergrennen nicht fehlen. Die Gäste zeigten sich noch einmal sehr beeindruckt, besonders auch von der Rekordfahrt des Europa-Bergmeisters Christian Merli (Italien) und Viele erinnerten sich noch einmal an das in jeder Hinsicht wunderschöne erste Augustwochenende am „Uphöfener Berg“ im vergangenen Jahr. DASS im Rahmen des 53. Int. Osnabrücker Bergrennens am 1./2. August 2020 die 8. Auflage des E-Mobil-Berg-Cups um den Großen Preis der Stadtwerke Osnabrück ausgetragen wird. Nach wie vor ist die Anzahl der Starterplätze dafür begrenzt. Bereits für das Format war die […]

Boxengeflüster 09/2019: Wussten Sie schon dass…?

24. Oktober 2019

DASS fast genau auf den fünften Todestag von Bergrenn- und Reifenlegende Dieter Knüttel (21. Oktober) und nach 33 Jahren der LKW-Auflieger der Crew Knüttel Motorsport GmbH außer Dienst gestellt wurde und den Weg für einen neuen Trailer frei machte. Seit 1986 war er unter diversen AVON Lackierungen für die Crew Knüttel bei unzähligen Bergrennen unterwegs und ist somit ein Stück Deutscher Bergrenngeschichte. Der Trailer der zum Erscheinungsbild aller Fahrerlager gehörte, beherbergte ein Reifenlager, eine Montageeinheit sowie ein Wohn- und Schlafabteil für Mario Merker und Co, das durch eine schwergängige Schiebetür aus Eiche-Rustikal getrennt war. Zahlreiche heutzutage seltene Autogrammkarten zierten die Pinnwand. Unzählige Gesprächsrunden und Benzingespräche fanden hier statt und das ein oder andre Bierchen und Jacky-Cola wurde hier konsumiert. Fast Tag und Nacht lief dazu der Fernseher. Dieses Kultobjekt als Institution wird uns fehlen! DASS in Schleiz der Rechtsstreit um den Rennbetrieb auf dem Schleizer Dreieck beendet ist. Nach 15 Jahren haben sich die Interessengemeinschaft Oberböhmsdorf und die Betreibergesellschaft der Rennstrecke auf einen Vergleich geeinigt. In den 1990er Jahren bis 2010 wurden auf einem Teilstück der Rennstrecke auch Läufe zur Deutschen Bergmeisterschaft ausgetragen. An vier Wochenenden im Jahr ist jetzt Rennbetrieb in Schleiz möglich. Für die Renntage gelten strenge Bestimmungen: Die Lärmmessung übernimmt das Landratsamt des Saale-Orla-Kreises und die Rennen sind auf 40 Fahrzeuge begrenzt. Auch muss zukünftig eine Mittagspause eingehalten werden. Insgesamt sind 13 Veranstaltungstage genehmigt. Jetzt könnten auch längerfristige Investitionen in Angriff genommen werden, heißt es von den Betreibern des Schleizer Dreiecks. In vier Jahren wird die Rennstrecke 100 Jahre alt, bis dahin sollen auch die Straßen in einem rennstreckentauglichen Zustand sein, so das Landratsamt. Das es unter diesen Bedingungen noch einem zu einem Bergrennen kommt, ist eher unwahrscheinlich. DASS in der historischen Altstadt von Neuffen am ersten Septemberwochenende erneut die Atmosphäre der früheren Neuffener Bergrennen auflebte. Fast 100 Old- und Youngtimer mit Bezug auf das damalige Bergrennen waren in den alten Fahrerlagerbereich gekommen und präsentierten sich auf einem knapp zwei Kilometer langen Rundkurs. Zahlreiche schwäbische Rennsportlegenden, wie Roland Asch, Dieter Glemser, Klaus Trella, Siegfried Spiess oder Lokalmatador Walter Rothweiler, der mehrfacher Teilnehmer am Neuffener Bergrennen rückte mit mehreren Originalfahrzeugen aus dieser Zeit an. Natürlich durften auch aktuellen Piloten der Deutschen Bergszene, wie Erwin Buck, Thomas Conrad, Manfred Steinwand, Rolf Köppel, Holger Alt, Egidio Pisano oder Uwe Werner nicht fehlen. Moderiert wurde das Ganze von der Sprecherlegende Rainer Braun. DASS für den Altmeister Erich Öppinger am Trainingsmorgen des […]

Boxengeflüster 08/2019: Wussten Sie schon dass…?

16. September 2019

DASS das Comeback des bis Anfang Oktober nochimmer amtierenden DMSB Berg-Cup Champion für Sportwagen 2018 und Deutschen Vize-Bergmeisters 2017 Frank Debruyne kein gutes Ende nahm. Beim Bergrennen Eichenbühl saß der Badener erstmals am Berg in seinem neuen Projekt, einem Formel 3 vom Typ Dallara F316 (Foto oben), also einem sehr modernen und erst drei Jahre alten Chassis. Im vergangenen Herbst hatte Debruyne mit den Arbeiten begonnen, nachdem er seinen altgedienten Dallara F303 nach Irland verkaufte. Sein neues Renngerät musste aus vielen Teilen erst zusammengesetzt werden. Ein Test auf der französischen Rundstrecke Anneau du Rhin verlief kürzlich vielversprechende. Doch am Eichenbühler Berg drehte sich der Neurieder bereits am Trainingstag mit dem Heck in die Leitplanken und verzichtete danach auf weitere Starts und geht noch einmal in heimischer Werkstatt in Klausur. DASS dem neuen Schweizer Vize-Bergmeister Marcel Steiner bei seinem Heim-Bergrennen am Gurnigel ein großes Missgeschick unterlief. Nachdem die „Legenden“ ihren ersten Show-Lauf im Anschluss an das reguläre Rennfeld absolviert hatten, besuchte Marcel kurz seinen Vater Heinz Steiner im Zielraum. Er wollte erfahren, welche Eindrücke er von seiner ersten Fahrt nach 20 Jahren im Martini Mk 77 BMW hatte. Als Marcel bemerkte, dass die Rückführung bereits im Gange war, rannte er zu seinem LobArt zurück. Nur stand dieser nicht mehr wie vorher am selben Platz, sondern etwa 20 Meter weiter unten hinter Absperrgittern – in der Seite eines PKWs. Die „autonome Fahrt“ hinterließ einigen Schaden vom Frontsplitter bis zum Heckflügel. Doch der größte Schaden entstand an Monika Fahrni, der Lebensgefährtin eines Rennfahrerkollegen, in Form eines Beinbruchs, der am Montag operiert wurde. Marcel Steiner und BiD wünschen gute und schnelle Besserung, liebe Moni! Den sympathischen Schweizer werden wir nach dem Abschluss der Schweizer Meisterschaft noch bei den Rennen in St. Agatha und Mickhausen erleben. DASS bei der ADAC Rallye Deutschland, dem Rallye-Weltmeisterschaftslauf im nördlichen Saarland, an der Mosel und dem Truppenübungsplatz Baumholder wieder ein wenig „der Geist des Bergrennsports“ dabei war. Teil von Wertungsprüfungen waren die ehemaligen Bergrennstrecken Fell-Thomm (Trierer Bergrennen) und des Teufelskopf-Bergrennens von Reichweiler (bei Kusel). Zudem mischten auch in der Organisation, aus dem Bergrennsport bekannte Personen mit. Einer der Umweltbeauftragten war Christoph Schackmann (EMSC Bitburg). Helmut Weyer der frühere Organisationsleiter des letztmals im Jahr 2011 ausgetragenen Trierer ADAC Bergrennens, fungierte wie in den Vorjahren als Abschnittsleiter der Mosel-WP´s. Hans-Peter Baehr, aus dem Organisationsteam ehemaligen des Potzberg-Rennens, das der MSC Potzberg bis in die 1990er Jahre veranstaltete und heutige Leiter des […]

Boxengeflüster 07/2019: Wussten Sie schon dass…?

12. August 2019

DASS Osnabrück-Organisationsleiter Bernd Stegmann und Rennleiter Michael Schrey Merli für eine besondere Aktion am Freitagnachmittag vor dem Rennen gewinnen könnte. Einen Kart-Beschleunigungsvergleich zwischen Elektro- und Verbrennermotoren. Auf einem ca. 60 m langen Teilstück der Startgeraden galt es zu zeigen, wie schnell es jeweils wirklich von 0 auf 100 ging. Christian Merli, der sich sofort bereit erklärt hatte, den Spaß mitzumachen, hatte im traditionellen Kart mit Verbrennungsmotor in allen drei Läufen keine Chance. Am Steuer des E-Karts der Stadtwerke Osnabrück, Sponsor des in Osnabrück ebenfalls ausgetragenen E-Mobil-Berg-Cups, saß der Vorstandsvorsitzende Christoph Hüls. Er wusste:  „Ein klarer Sieg fürs Drehmoment.“ Dabei hätte Christian Merli durchaus Ideen gehabt, wie die Leistung seines Verbrennerkarts noch zu steigern gewesen wäre. Er kennt sich aus, betreibt er doch in den Wintermonaten in der Nähe von Trient eine Eiskart-Bahn. DASS Bergrenn-Superstar Christian Merli in diesem Jahr direkt vom Europameisterschaftslauf in Limanowa/Polen nach Osnabrück reiste und schon am Dienstag ankam. Die ersten beiden Tage baute er seine mobile Werkstatt auf dem Hotelparkplatz in Melle auf, um ein Fahrwerksproblem zu beheben, das sich in Polen manifestiert hatte. DASS Christian die Strecke auf den Uphöfer Berg in den Tagen vor dem Rennen sowohl mit dem Straßenauto (am liebsten frühmorgens bei Tagesanbruch, wenn wenig Verkehr war) als auch auf dem Fahrrad und zu Fuß besichtigte. „Zu Fuß kann man sich die Unebenheiten der Strecke noch besser einprägen. Aber auf der neuen Strecke hier gibt es ja ohnehin keine Unebenheiten.“ Er stellte sofort fest, dass die Strecke einen guten Gripp hatte – viel mehr, als er es von 2017 in Erinnerung hatte – und spätestens da war für ihn wohl klar, dass er sich den Streckenrekord zurückholen wollte, sofern das Wetter mitspielte und die Streckenverhältnisse gut blieben. DASS beim ADAC Glasbachrennen Mitte Juni überraschend Kristina Stenger, die Tochter des verstorbenen „Berglöwen“ Herbert Stenger im Fahrerlager von Steinbach auftauchte. Die Mama von Rallye und Autocross-Pilot René Mandel und früher selbst aktive Bergpilotin in einem Formel König-Rennwagen, möchte zukünftig wieder enger mit der Bergrennszene verbunden sein. Beim deutschen EM-Lauf am Rennsteig absolvierte Kristina einen Einsatz als „Anwärterin Sportkommissar“ und ist nun mitten in der mehrstufigen Ausbildung. Nach dem erfolgreichen Abschluss in der DMSB Academy wird man die mit dem nationalen und internationalen Bergrennsport wohlvertraue Dame, wohl wieder des Öfteren bei Veranstaltungen der Deutschen Bergmeisterschaft antreffen. DASS es im Großherzogtum Luxemburg im kommenden Jahr wieder zwei Bergrennen geben soll. Das in den Jahren 2010 und […]

Boxengeflüster 06/2019: Wussten Sie schon dass…?

6. Juni 2019

DASS Plasa-Tribute-Pilot und ex-Europameister am Berg Jörg Weidinger vor wenigen Tagen sein 25jähriges Jubiläum im Motorsport beging. Am Himmelfahrtdonnerstag 1994, dem 12. Mai, hat sich der Franke mit 18 Jahren den Wunsch erfüllt, mal auf der anderen Seite der Leitplanke beim faszinierenden Geschehen dabei zu sein, dass  beim Himmelfahrtsslalom des „Quelle-Racing-Team Nürnberg“ vor der Steintribüne am Norisring. Daheim zu den Eltern sagte er, er würde zuschauen fahren! „Und natürlich dachte ich mit einer Mischung aus jugendlichem Leichtsinn und unendlichem Mut vorher: „Was die können, kann ich auch ganz gut!“ Aber am Ende musste ich feststellen, dass die anderen das doch ganz schön besser können. Das mag auch der Grund sein, warum ich damals anscheinend keine Ergebnisliste aufgehoben habe. Jedenfalls habe ich als einziges Dokument aus der Zeit ein Foto gefunden. Egal, wichtig war, besser werden zu wollen“. Seither sind 25 aufregende und lehrreiche Jahre für den „Langen“ aus Happurg am See vergangen, und jedes Erlebnis, jede Begegnung, jeder Erfolg und jede Niederlage hat ihn geprägt. DASS einer der bekanntesten und profiliertesten deutschen Leichtathleten in diesem Jahr das 52. Int. Osnabrücker Bergrennen besuchen wird. Der dreimalige Weltrekordhalter im Zehnkampf und Olympische Silbermedaillengewinner von 1984 Jürgen Hingsen hält bis heute den nationalen Rekord in der „Königsdisziplin“ der Leichtathleten. In seiner aktiven Zeit fesselte das ewige Duell mit seinem Kontrahenten Daly Thompson die Leichtathletikwelt und sorgte für TV-Einschaltrekorde. Nach seiner aktiven Zeit wurde er durch zahlreiche TV-Auftritte auch dem weniger sportinteressierten Publikum bekannt, blieb aber auch als Fernseh- Co-Kommentator und Moderator bei diversen Großveranstaltungen der Leichtathletik treu. Im Rahmen des 52. Int. Osnabrücker Bergrennens am 3./4. August wird Jürgen Hingsen als Markenbotschafter von EVO Drinks, dem erfrischenden Drink ausschließlich mit natürlichen Zutaten, den Gästen für Autogrammwünsche sowie spannenden Gesprächen zur Verfügung stehen. DASS auch dieses Jahr die Firma Ü-tec GmbH von Michael Meyer wieder mit ihren Übertragungswagen das Bergrennen in Osnabrück „livestreamen“ wird. Mit 6 HD Kameras wird Live am dritten und vierten August das Geschehen am „Uphöfener Berg“ übertragen. Obwohl Ü-tec  im letzten Jahr nur wenige Tage Vorlauf hatten und damit so gut wie keine Werbung für den Stream machen konnten, verfolgten über 50.000 Zuschauer das Rennen online. Dieses Jahr erwartet der MSC Osnbarück durch die frühzeitige Veröffentlichung eine noch höhere Zuschauerzahl. Zu den beiden Renntagen des letzten Jahres gelangen Sie über diese Links: https://youtu.be/GVNUt6a-0mE und https://youtu.be/7dVRIJAbaag DASS die Automobilmanufaktur KYBURZ in der Schweiz hochwertige Elektrofahrzeuge produziert. Erstmals war die Marke in […]

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