Boxengeflüster 08/2019: Wussten Sie schon dass…?

16. September 2019

DASS das Comeback des bis Anfang Oktober nochimmer amtierenden DMSB Berg-Cup Champion für Sportwagen 2018 und Deutschen Vize-Bergmeisters 2017 Frank Debruyne kein gutes Ende nahm. Beim Bergrennen Eichenbühl saß der Badener erstmals am Berg in seinem neuen Projekt, einem Formel 3 vom Typ Dallara F316 (Foto oben), also einem sehr modernen und erst drei Jahre alten Chassis. Im vergangenen Herbst hatte Debruyne mit den Arbeiten begonnen, nachdem er seinen altgedienten Dallara F303 nach Irland verkaufte. Sein neues Renngerät musste aus vielen Teilen erst zusammengesetzt werden. Ein Test auf der französischen Rundstrecke Anneau du Rhin verlief kürzlich vielversprechende. Doch am Eichenbühler Berg drehte sich der Neurieder bereits am Trainingstag mit dem Heck in die Leitplanken und verzichtete danach auf weitere Starts und geht noch einmal in heimischer Werkstatt in Klausur. DASS dem neuen Schweizer Vize-Bergmeister Marcel Steiner bei seinem Heim-Bergrennen am Gurnigel ein großes Missgeschick unterlief. Nachdem die „Legenden“ ihren ersten Show-Lauf im Anschluss an das reguläre Rennfeld absolviert hatten, besuchte Marcel kurz seinen Vater Heinz Steiner im Zielraum. Er wollte erfahren, welche Eindrücke er von seiner ersten Fahrt nach 20 Jahren im Martini Mk 77 BMW hatte. Als Marcel bemerkte, dass die Rückführung bereits im Gange war, rannte er zu seinem LobArt zurück. Nur stand dieser nicht mehr wie vorher am selben Platz, sondern etwa 20 Meter weiter unten hinter Absperrgittern – in der Seite eines PKWs. Die „autonome Fahrt“ hinterließ einigen Schaden vom Frontsplitter bis zum Heckflügel. Doch der größte Schaden entstand an Monika Fahrni, der Lebensgefährtin eines Rennfahrerkollegen, in Form eines Beinbruchs, der am Montag operiert wurde. Marcel Steiner und BiD wünschen gute und schnelle Besserung, liebe Moni! Den sympathischen Schweizer werden wir nach dem Abschluss der Schweizer Meisterschaft noch bei den Rennen in St. Agatha und Mickhausen erleben. DASS bei der ADAC Rallye Deutschland, dem Rallye-Weltmeisterschaftslauf im nördlichen Saarland, an der Mosel und dem Truppenübungsplatz Baumholder wieder ein wenig „der Geist des Bergrennsports“ dabei war. Teil von Wertungsprüfungen waren die ehemaligen Bergrennstrecken Fell-Thomm (Trierer Bergrennen) und des Teufelskopf-Bergrennens von Reichweiler (bei Kusel). Zudem mischten auch in der Organisation, aus dem Bergrennsport bekannte Personen mit. Einer der Umweltbeauftragten war Christoph Schackmann (EMSC Bitburg). Helmut Weyer der frühere Organisationsleiter des letztmals im Jahr 2011 ausgetragenen Trierer ADAC Bergrennens, fungierte wie in den Vorjahren als Abschnittsleiter der Mosel-WP´s. Hans-Peter Baehr, aus dem Organisationsteam ehemaligen des Potzberg-Rennens, das der MSC Potzberg bis in die 1990er Jahre veranstaltete und heutige Leiter des […]

Boxengeflüster 07/2019: Wussten Sie schon dass…?

12. August 2019

DASS Osnabrück-Organisationsleiter Bernd Stegmann und Rennleiter Michael Schrey Merli für eine besondere Aktion am Freitagnachmittag vor dem Rennen gewinnen könnte. Einen Kart-Beschleunigungsvergleich zwischen Elektro- und Verbrennermotoren. Auf einem ca. 60 m langen Teilstück der Startgeraden galt es zu zeigen, wie schnell es jeweils wirklich von 0 auf 100 ging. Christian Merli, der sich sofort bereit erklärt hatte, den Spaß mitzumachen, hatte im traditionellen Kart mit Verbrennungsmotor in allen drei Läufen keine Chance. Am Steuer des E-Karts der Stadtwerke Osnabrück, Sponsor des in Osnabrück ebenfalls ausgetragenen E-Mobil-Berg-Cups, saß der Vorstandsvorsitzende Christoph Hüls. Er wusste:  „Ein klarer Sieg fürs Drehmoment.“ Dabei hätte Christian Merli durchaus Ideen gehabt, wie die Leistung seines Verbrennerkarts noch zu steigern gewesen wäre. Er kennt sich aus, betreibt er doch in den Wintermonaten in der Nähe von Trient eine Eiskart-Bahn. DASS Bergrenn-Superstar Christian Merli in diesem Jahr direkt vom Europameisterschaftslauf in Limanowa/Polen nach Osnabrück reiste und schon am Dienstag ankam. Die ersten beiden Tage baute er seine mobile Werkstatt auf dem Hotelparkplatz in Melle auf, um ein Fahrwerksproblem zu beheben, das sich in Polen manifestiert hatte. DASS Christian die Strecke auf den Uphöfer Berg in den Tagen vor dem Rennen sowohl mit dem Straßenauto (am liebsten frühmorgens bei Tagesanbruch, wenn wenig Verkehr war) als auch auf dem Fahrrad und zu Fuß besichtigte. „Zu Fuß kann man sich die Unebenheiten der Strecke noch besser einprägen. Aber auf der neuen Strecke hier gibt es ja ohnehin keine Unebenheiten.“ Er stellte sofort fest, dass die Strecke einen guten Gripp hatte – viel mehr, als er es von 2017 in Erinnerung hatte – und spätestens da war für ihn wohl klar, dass er sich den Streckenrekord zurückholen wollte, sofern das Wetter mitspielte und die Streckenverhältnisse gut blieben. DASS beim ADAC Glasbachrennen Mitte Juni überraschend Kristina Stenger, die Tochter des verstorbenen „Berglöwen“ Herbert Stenger im Fahrerlager von Steinbach auftauchte. Die Mama von Rallye und Autocross-Pilot René Mandel und früher selbst aktive Bergpilotin in einem Formel König-Rennwagen, möchte zukünftig wieder enger mit der Bergrennszene verbunden sein. Beim deutschen EM-Lauf am Rennsteig absolvierte Kristina einen Einsatz als „Anwärterin Sportkommissar“ und ist nun mitten in der mehrstufigen Ausbildung. Nach dem erfolgreichen Abschluss in der DMSB Academy wird man die mit dem nationalen und internationalen Bergrennsport wohlvertraue Dame, wohl wieder des Öfteren bei Veranstaltungen der Deutschen Bergmeisterschaft antreffen. DASS es im Großherzogtum Luxemburg im kommenden Jahr wieder zwei Bergrennen geben soll. Das in den Jahren 2010 und […]

Boxengeflüster 06/2019: Wussten Sie schon dass…?

6. Juni 2019

DASS Plasa-Tribute-Pilot und ex-Europameister am Berg Jörg Weidinger vor wenigen Tagen sein 25jähriges Jubiläum im Motorsport beging. Am Himmelfahrtdonnerstag 1994, dem 12. Mai, hat sich der Franke mit 18 Jahren den Wunsch erfüllt, mal auf der anderen Seite der Leitplanke beim faszinierenden Geschehen dabei zu sein, dass  beim Himmelfahrtsslalom des „Quelle-Racing-Team Nürnberg“ vor der Steintribüne am Norisring. Daheim zu den Eltern sagte er, er würde zuschauen fahren! „Und natürlich dachte ich mit einer Mischung aus jugendlichem Leichtsinn und unendlichem Mut vorher: „Was die können, kann ich auch ganz gut!“ Aber am Ende musste ich feststellen, dass die anderen das doch ganz schön besser können. Das mag auch der Grund sein, warum ich damals anscheinend keine Ergebnisliste aufgehoben habe. Jedenfalls habe ich als einziges Dokument aus der Zeit ein Foto gefunden. Egal, wichtig war, besser werden zu wollen“. Seither sind 25 aufregende und lehrreiche Jahre für den „Langen“ aus Happurg am See vergangen, und jedes Erlebnis, jede Begegnung, jeder Erfolg und jede Niederlage hat ihn geprägt. DASS einer der bekanntesten und profiliertesten deutschen Leichtathleten in diesem Jahr das 52. Int. Osnabrücker Bergrennen besuchen wird. Der dreimalige Weltrekordhalter im Zehnkampf und Olympische Silbermedaillengewinner von 1984 Jürgen Hingsen hält bis heute den nationalen Rekord in der „Königsdisziplin“ der Leichtathleten. In seiner aktiven Zeit fesselte das ewige Duell mit seinem Kontrahenten Daly Thompson die Leichtathletikwelt und sorgte für TV-Einschaltrekorde. Nach seiner aktiven Zeit wurde er durch zahlreiche TV-Auftritte auch dem weniger sportinteressierten Publikum bekannt, blieb aber auch als Fernseh- Co-Kommentator und Moderator bei diversen Großveranstaltungen der Leichtathletik treu. Im Rahmen des 52. Int. Osnabrücker Bergrennens am 3./4. August wird Jürgen Hingsen als Markenbotschafter von EVO Drinks, dem erfrischenden Drink ausschließlich mit natürlichen Zutaten, den Gästen für Autogrammwünsche sowie spannenden Gesprächen zur Verfügung stehen. DASS auch dieses Jahr die Firma Ü-tec GmbH von Michael Meyer wieder mit ihren Übertragungswagen das Bergrennen in Osnabrück „livestreamen“ wird. Mit 6 HD Kameras wird Live am dritten und vierten August das Geschehen am „Uphöfener Berg“ übertragen. Obwohl Ü-tec  im letzten Jahr nur wenige Tage Vorlauf hatten und damit so gut wie keine Werbung für den Stream machen konnten, verfolgten über 50.000 Zuschauer das Rennen online. Dieses Jahr erwartet der MSC Osnbarück durch die frühzeitige Veröffentlichung eine noch höhere Zuschauerzahl. Zu den beiden Renntagen des letzten Jahres gelangen Sie über diese Links: https://youtu.be/GVNUt6a-0mE und https://youtu.be/7dVRIJAbaag DASS die Automobilmanufaktur KYBURZ in der Schweiz hochwertige Elektrofahrzeuge produziert. Erstmals war die Marke in […]

Boxengeflüster 05/2019: Wussten Sie schon dass…?

9. Mai 2019

DASS Porsche-Werksfahrer und ADAC GT-Masters Team-Eigner Timo Bernhard Mitte Juni zum zweiten Mal nach 2016 beim einzigen deutschen Berg-Europameisterschaftslauf, zum ADAC Glasbachrennen an den Start gehen wird. Die Nennungen des Langstrecken-Weltmeisters und von Vater Rüdiger Bernhard liegen der RSG Altensteiner-Oberland bereits vor. Möglicherweise wird Timo das mächtige Vorjahresmodell des GT-Masters Porsche in GT3-Version mit eigens angefertigtem Design pilotieren. Leider wird dies wohl der einzige Bergeinsatz für Timo in diesem Jahr bleiben. Selbst bei seiner Heimveranstaltung, dem Homburger ADAC Bergrennen, ist der Miesauer terminlich in den USA gebunden und kann seinem Homburger Automobilclub nicht zur Verfügung stehen. Übrigens, vor genau 20 Jahren wurde Timo Bernhard in das Porsche Junior Team aufgenommen und zählt seit dem zur Riege der Zuffenhausener Werksfahrer. Teamchef Rüdiger Bernhard wird sich hier und da die Zeit nehmen und plant bei mehreren Berg-DM Läufen, natürlich auf Porsche, „just for fun“ teilzunehmen. DASS der Rennsekretär und Streckensprecher des MSC Rund um Schotten, Timo Neumann, eine neue große Aufgabe bevor steht. Der Rudingshainer wird vom 05.-07. Juli beim Motorrad Grand Prix von Deutschland auf dem Sachsenring, erstmals einer der Streckensprecher sein. Neumann freut sich unglaublich auf diese Aufgabe und auf das fachkundige Publikum. An 16 Wochenenden im Jahr 2019 wird Timo Neumann als Streckensprecher und Kommentator bei Motorradrennen, Oldtimer-Veranstaltungen, SuperMoto und Bergrennen über die Lautsprecher zu hören sein. Neben seinem heimischen Bergpreis Schotten kommentiert der 34jährige in diesem Jahr erstmals die Bergrennen Wolsfeld im Juni und Hauenstein am letzten Juli-Wochenende. DASS sich der „Posten 5“ an der Rennstrecke des Osnabrücker Bergrennens immer mehr zum beliebtesten Zuschauerplatz entlang der 2, 030 km langen Rennstrecke entwickelt. Auch in diesem Jahr bietet die NOZ-Terrasse einen einmaligen Überblick über weite Teile des Veranstaltungsgeländes und den selektiven Rennkurs. In diesem Bereich erwartet die Besucher erneut eine große LED-Wand. Hier wird das gesamte Veranstaltungswochenende über die Rennen live übertragen, und das in allerbester TV-Qualität, produziert von Ü-tec Fernsehproduktion. Somit haben die Gäste, die sich im Bereich des „Posten 5“ aufhalten, nicht nur die Gelegenheit, die Rennfahrzeuge in Action in einer attraktiven Kurvenpassage zusehen, sondern über die vom SEAT Autohaus Pietsch präsentierte LED-Live-Übertragung auch die spannenden Wettbewerbe über große Teile der Strecke zu verfolgen. DASS es still und heimlich beim European Hill Race in Eschdorf eine DRS-Prämiere in der Deutschen Bergmeisterschaft, wenn nicht sogar im europäischen Bergrennsport gegeben hat. Über den Winter entwickelten Christian Triebstein und sein Großvater Günter Triebstein ein DRS-System für ihren Dallara Formel 3-Rennwagen, […]

Boxengeflüster 04/2019: Wussten Sie schon dass…?

19. April 2019

DASS der DMSB Frühjahrsslalom des AC Ebern und MSC Scheßlitz auf dem Gelände des ADAC Fahrsicherheitszentrum in Schlüsselfeld am Sonntag, den 14. April von KW Berg-Cup-Pilot Patrick Orth in der Gesamtwertung gewonnen wurde. Einen Tag zuvor musste sich der Pilot des Gerent BMW 320i E30 nur dem Schwarzwälder Dennis Zeug im Opel Kadett C geschlagen geben. Am Samstag im Training verzeichnete Orth noch einen kleinen Ausrutscher ins Kiesbett, in den Wertungsläufen lief es dann deutlich besser. Zahlreiche aus dem Bergrennsport bekannte Fahrerinnen und Fahrer nutzten ebenfalls die Gelegenheit sich auf die neue Saison einzuschießen, so zum Beispiel Alexander Pleier, Ralf Orth, Manfred Bläsius, Michelle Bläsius, Nicolas Dietz und Sophia Faulhaber. DASS nach der Nennung des Tourenwagen Berg-Europameisters 2014 und 2015, Igor Stefanovski, ein weiterer Europameister in der neuen TCR Hill Climb Series 2019 teilnimmt! Der junge serbische Top-Fahrer Nikola Miljkovic (24), Europabergmeister der Touren- und Produktionswagen im Jahr 2016 hat sich, trotz seines jugendlichen Alters bereits einen hervorragenden Ruf als Serbiens vielversprechendstes Motorsport Talent erarbeitet. In ganz jungen Jahren hat er auf nationaler Ebene erfolgreich zahlreiche Rundstreckenrennen bestritten. Für LEIN Racing ist er in den Jahren 2016/2017 im FIA Tourenwagen Cup gefahren und 2018 bestritt er die TCR Europe. Die brandneue, von Autosport Schweiz initiierte Rennserie für Tourenwagen mit 2-Liter Turbomotoren nach dem internationalen TCR-Reglement, wird auch ein Gastspiel in der Deutschen Bergmeisterschaft geben, und zwar am letzten Juli-Wochenende in der Rhön beim ADAC Hauenstein-Bergrennen. DASS bei ihrem ersten Start im „Michelin Le Mans Cup“ auf dem Circuit Paul Ricard im südfranzösischen Le Castellet der Luxemburger Gary Hauser und seine britische Teamkollegin Charlie Martin ihren nagelneuen Norma M30-Nissan nach zwei Rennstunden auf den sehr guten 4. Platz mit nur 23 Sekunden Rückstand auf das Siegerfahrzeug landeten. Bereits im Qualifying hatte Gary Hauser das Fahrzeug des Luxemburger Teams Racing Experience auf den 4. Platz in der Startaufstellung fahren können. Gary und sein älterer Bruder David Hauser werden bei den kommenden Rennen jeweils abwechselnd mit der Britin Charlie Martin an den Start gehen, das nächste Rennen steht am 11. Mai im italienischen Monza an. DASS sich auch dieses Jahr wieder der Motorsportclub Heiligenstadt am Frühjahrsputz der Stadt Heilbad Heiligenstadt beteiligte. Schwerpunkt der Aufräumaktion durch die zahlreichen Clubmitglieder war natürlich der Wald entlang des Holzwegs, auf dem Ende Juni das 24. ADAC Ibergrennen stattfindet. Leider, so muss man sagen, ist doch wieder recht viel Müll illegal entsorgt worden. Der MC bedankte sich bei […]

Boxengeflüster 03/2019: Wussten Sie schon dass…?

14. März 2019

DASS sich Tammy Schönborn, 16jährige Tochter der bergrennerfahrenen Eltern Rainer und Andrea Schönborn, als eine von nur drei Deutschen Mädchen für das Finale der „FiA Girls on Track – Karting Challenge“ am zweiten März-Wochenende in Le Mans qualifizierte. Insgesamt 1.200 Girls aus acht europäischen Ländern, im Alter zwischen 13 und 18 Jahren nahmen an den Ausscheidungsläufen teil. Zuvor wurden die deutschen Teilnehmerinnen von Jutta Kleinschmidt, die 2001 als erste Frau die traditionsreiche Wüsten-Rallye Dakar gewann, gemeinsam mit Vertretern der Deutschen Motorsport Jugend (dmsj) gesichtet. In Le Mans hat es Tammy unter die neun besten Mädchen Europas geschafft. Leider ist sie im letzten Lauf dann doch noch ausgeschieden, denn nur sechs Finalistinnen von 1.200 Girls bekommen ein weiteres Sponsoring. Dennoch Hut ab, vor dieser tollen Leistung! DASS auch Rainer Schönborn in diesem Jahr wieder bei Bergrennen am Start sein wird. Die „Übergangszeit“ mit dem roten BMW 318 Ti Gruppe G neigt sich dem Ende zu, denn der Löffelscheider Reifen-Händler und Feuerwehrmann, hat nach seinem kapitalen Überschlag beim Osnabrücker Bergrennen 2016, nun seinen rot-schwarzen VW Golf 1 16V der Gruppe E1 wieder neu aufgebaut. Weder Kosten noch Mühen wurden gescheut. Das Projekt ist bereits weit fortgeschritten und ein erster Test unter Rennbedingungen ist für das Himmelfahrtswochenende bei der Ransel-Classic in Lorch am Rhein geplant. Zur „Bergrenn-Familie“ stoßen möchte man dann zum Wolsfelder Bergrennen am Pfingstwochenende. DASS auch in der kommenden Saison der Luxemburger David Hauser nicht an den Berg zurückkehren wird. Sein Team Racing Experience wird in 2019 mit einem brandneuen Norma M30 LMP3 im Michelin Le Mans Cup an den Start gehen. Team Chef Christian Hauser freut sich, Charlie Martin im Team begrüßen zu dürfen. Die ehemalige Bergpilotin in der französischen Meisterschaft, wird sich das Cockpit mit David und Gary Hauser teilen! Die Hauser-Family freut sich auf diesen nächsten Schritt in der Teamgeschichte und auf den Saisonstart! Zum ersten Mal wird das Team Racing Experience am 17. März mit dem Norma M30 auf der ehemaligen Grand-Prix Strecke von Paul-Ricard in Südfrankreich testen, bevor es einen Monat später an gleicher Stelle das Renndebüt geben wird. DASS die Britin Charlie Martin kürzlich ihr Ziel bekannt gab, als erster Transgender-Fahrer bei den 24 Stunden von Le Mans teilnehmen zu wollen. Dies erklärte Martin in einem Interview mit dem französischen Motorsport-Magazin AUTO hebdo. Sie möchte die Vielfalt im Motorsport verbessern und für die Rechte von LGBT-Menschen kämpfen. Der Traum der Briten läuft, in den Michelin […]

Boxengeflüster 02/2019: Wussten Sie schon dass…?

26. Februar 2019

DASS die Firma Seitz KG Pumentechnik aus Rutesheim bei Stuttgart, für die Saison 2019 zum dritten Mal in Folge die „race and fun Challenge“ zur Belebung der 2-Liter Formel-Rennwagenklasse, ausgeschrieben wird. Unter dem Motto „first fun – second win“, erhält der jeweilige Zweitplatzierte eines jeden Berg DM-Laufs, ein Preisgeld von 333€. Franz Seitz möchte mit seiner ungewöhnlichen Idee, weiter den Formel-Rennsport am Berg fördern. Diesmal ist die Teilnahme an der Challenge jedoch den Mitgliedern der IG Rennsportfahrzeuge vorbehalten. Da Franz Seitz im vergangen Jahr seine geplanten Rennteilnahmen mit dem 3 Liter-Reynard-Volvo aus geschäftlichen Gründen (im heißen und trockenen Sommer 2018 war die Nachfrage nach Pumpen sehr groß) absagen musste, wurden erst am Ende des Jahres die Geldpreise ausgeschüttet. So erhielten Frank Debruyne und Christian Triebstein jeweils, mit um einen Euro aufgerundete 1.000€. Mathieu Wolpert und Georg Lang wurden mit jeweils 500€ bedacht. Einen neuen Anlauf wird Franz Seitz mit seinem Reynard beim Hillrace in Eschdorf nehmen, zuvor ist noch ein Test auf einer französischen Rundstrecke geplant. DASS der neapolitanische Gentleman Driver Piero Nappi sich auf eine neue Herausforderung in der Italienischen Bergmeisterschaft (CIVM) freut, obwohl er seine Karriere bereits im Jahr 2006 offiziell für beendet erklärte. Der 63-Jährige, der zu seinem ersten internationalen Renneinsatz 1977 beim Sportwagen WM-Lauf in Mugello kam, startet am Berg wieder für seinen Heimatclub Scuderia Vesuvio, wo er zu den Gründungsmitgliedern zählt. In den 1980er und 90er Jahren fuhr Nappi Rennen in der legendären Formel 2-Europameisterschaft und auch bei den 24h von Le Mans. Da der Rennsportvirus immer noch in Nappis Körper sein Unwesen treibt, wird er am 14. April in Kalabrien beim Bergrennen Luzzi – Sambucina in die Saison starten. In der Königsklasse der E2-SC Zweisitzer bis 3000 ccm Hubraum, wird Piero einen Osella PA 30 mit LRM-Motor pilotieren, der auf einem Judd-Motorblock basiert. Dazu kommen die neusten Aerodynamik-Updates aus dem Osella-Werk, sowie Reifen von AVON. DASS auf die Drehzahljunkies in der bevorstehenden Saison wieder ein genussvolles Höhrerlebnis  wartet. Sliver Car-Importeur Ralf Kroll arbeitet aktuell mit Hochdruck daran im Silver Car S2 G EVO den neuen Suzuki GSX r 1000 L7 Motor einzusetzen. Hier einige Eckdaten des Motors: Hubraum 999ccm, Leistung ca. 202 PS bei 13.200U/min, maximale Drehzahl 14.500 U/min, Drehmoment 118nM bei 10.800U/min. Somit werden dem Neckar-Odenwälder im neuen Einsatzfahrzeug 1000 U/min mehr Drehzahl als in 2018 zur Verfügung stehen. DASS die YouTube-Videoaufrufe des Norwegers Vidar Jodahl rekordverdächtig durch die Decke schossen. Als der […]

Boxengeflüster 01/2019: Wussten Sie schon dass…?

29. Januar 2019

DASS die Citroen-Enthusiasten Manfred und Benedikt Schulte kürzlich ein neues Teammitglied begrüßen durften. Der junge Mann hört auf den Namen Paul, ist 52 cm groß und wiegt 3400 Gramm. Vater Benne und Großvater Manfred können es kaum erwarten endlich Hilfe in der Werkstatt zu bekommen. Dennoch wird in der kommenden Saison nur der AX Kit Car mit Manfred Schulte zum Einsatz am Berg kommen. Benedikt wird im Herbst 2019 seine Meisterprüfung in Arnsberg ablegen. Die ersten beiden Teile hat er bereits erfolgreich absolviert. Auch bei seinem E1-Tourenwagen gibt es Fortschritte. Nachdem die Moser Brüder das Fahrwerk auf 15 Zoll umgebaut haben erwarten man für Februar das neue Sequentielle Drexler Getriebe. Der neue 16V  Motor von Tuner Nemeth wird im Mai fertiggestellt sein. Dazu lassen die beiden bei Uli Sieker eine Auspuffanlage anfertigen und haben dazu einen Dummy-Motor eingebaut. An diesem Wochenende haben sich die Hamburger Jungs um Norbert Vornholt angesagt und bringen die ersten neuen Carbonteile mit. Gegen Saisonende dieses Jahres sind die ersten Rennteilnahmen zu Testzwecken vorgesehen. DASS auch Manfred Schulte von Motorenbauer Ewald Nemeth eine Motorneuntwicklung bekommt, die kurz vor der Fertigstellung steht. Nach dem unglücklichen Ausscheiden beim FiA Hillclimb Masters in Italien strebt der Werler erneut ein Jahr mit international hochwertigen Bergrennen an, darunter auch fünf Läufe zum KW Berg-Cup. Mit seinem Citroen AX 1600 Kit Car möchte er in Abreschviller (L), Eschdorf (L), Ecce Homo (CZ), Trento-Bondone (I), Osnabrück, Oberhallau (CH), Turckheim (F), St. Agatha (A) und Mickhausen, jagt auf den jeweiligen Klassensieg in der Gruppe E1 bis 1600 ccm machen. Unterstützt wird er dabei von MOTUL, EUROREPAR Car Service, TOTAL, LOSTERS Car Shop, Autohaus Stahl, K & M Automobile und dem Autohaus Nett. DASS der Italiener Roberto Ragazzi in der kommenden Saison die Challenge-Version des Ferrari 488 Supersportwagens in der Italienischen Bergmeisterschaft 2019 pilotieren wird. Der Ferrari 488 Challenge verfügt über einen 3900-cm²-Doppelturbo-V8-Motor mit einer maximalen Leistung von 670 PS bei 8000 U/min und wird vom Team Superchallenge eingesetzt. Neben dem FiA-Hillclimb Masters-Teilnehmer von 2018 wird das Team aus Padua in der CIVM 2019 auch für Stefano Artuso ein Ferrari 458-Modell eingesetzt. DASS im Rahmen der Luxemburger „Soirée du Sport Automobile 2018“ vom 19. Januar, einige interessante Neuigkeiten zu erfahren waren. So plant Henri Turk sein Comeback in der Luxemburger Bergmeisterschaft mit einem Formel BMW-Rennwagen. Mit Unterstützung von Formel-Ford-Teamchef-Ikone Albert Hamper vom Eifelland Racingteam wurde der Wagen neu aufgebaut. Guy Demuth plant mit dem Norma M20 […]

Boxengeflüster 12/2018: Wussten Sie schon dass…?

30. Dezember 2018

DASS der deutsche „CM-Pionier“ Ralf Kroll, seit 2017 offizieller Importeur des spanischen Rennwagenbauers SilverCar, kürzlich seinen Händlerbereich für die flinken Renngeräte mit Motorradmotoren vergrößerte. Ab sofort ist der Odenwälder auch SilverCar-Händler für die Schweiz und Belgien. Somit ist Kroll nun in 5 Länder (Deutschland, Österreich, Luxemburg, Schweiz und Belgien), Ansprechpartner und Händler für SilverCar Produkte. DASS im Bad Liebensteiner Ortsteil Steinbach, dem Ausgangspunkt des ADAC Glasbachrennens, seit wenigen Tagen ein Wasserrad Strom für die Straßenlaternen produziert. Initiator des Projekts ist der  Steinbacher Landtagsabgeordnete und Vorsitzende des DMSB-Fachbereichs Bergrennen Marcus Malsch (CDU). Als sogenanntes „Leader-Projekt“ hat Bad Liebenstein für das Wasserrad rund 78.000 Euro Fördergelder vom Amt für Landentwicklung und Flurneuordnung erhalten. Die Stromkosten für die rund 250 Straßenleuchten im Ortsteil beziffert der Bürgermeister Michael Brodführer (CDU) auf 25.000 Euro im Jahr. Mit den derzeitigen Wassermengen der Grumbach reiche die Energie für etwa 80 Laternen. Das Wasserrad mit einer Leistung von 2,5 bis 4,5 kW treibt einen Generator an. Nachts fließt der erzeugte Strom direkt in die Straßenbeleuchtung, unterstützt von den 30 kW-Stromspeichern. Diese werden tagsüber aufgefüllt, der restliche Strom wird ins Netz eingespeist. Die Anlage befindet sich in der Alten Bahnhofstraße gegenüber dem NSU-Fahrerlager. DASS Timo Bernhard ab sofort zum Stiftungsrat der ADAC Stiftung Sport gehört. Der zweifache Langstreckenweltmeister und zweimalige Le Mans-Sieger wurde durch das ADAC Präsidium zum neuen Ratsmitglied ernannt. Mit dem Mann vom Homburger Automobilclub gewinnt der Stiftungsrat ein absolutes Multitalent des deutschen Rennsports. Neben den großen Erfolgen im GT- und Langstreckensport sammelte der Saarpfälzer in seiner Karriere auch Erfahrung im Formel-Fahrzeug und siegte bei Rallye-Veranstaltungen und Bergrennen. Bernhard wird im Stiftungsrat zusammen mit ADAC Sportpräsident Hermann Tomczyk, der den Vorsitz inne hat, dessen Stellvertreter Dieter Seibert sowie der zweifachen Rallye-Weltmeisterin Isolde Holderied und DMSB-Präsident Hans-Joachim Stuck zusammen arbeiten. Er übernimmt den Platz des ehemaligen Formel-1- und DTM-Piloten Ralf Schumacher (43), der sich in den vergangenen vier Jahren in der Stiftung engagierte und auf eigenen Wunsch ausscheidet. Des Weiteren stehen die Chancen nicht schlecht, dass Bernhard erneut als Lokalmatador beim Homburger Bergrennen Mitte Juli 2019 an den Start geht, denn das ADAC GT Masters ist da in der Sommerpause. DASS der memotec-Gründer Ulli Mesch sich zum Beginn des neuen Jahres aus dem aktiven Berufsleben zurück zieht und die Geschäfte an seinen Sohn Thomas Mesch übergibt. Ulrich Mesch blicke auf 46 ausgefüllte Jahre voller Engagement und Leidenschaft in verschiedenen Berufen rund um das Kraftfahrzeug und den Motorsport zurück […]

Boxengeflüster 11/2018: Wussten Sie schon dass…?

24. November 2018

DASS der mittlerweile 67-jährige Andrés Vilariño kürzlich seine Karriere als aktiver Rennfahrer beendete. Der Spanier gewann in den 1980er und 90er Jahren vier Mal den Titel in der Berg- Europameisterschaft und auch vier Mal die Spanische Bergmeisterschaft und war die letzten Jahre mit einem Norma M20 V8 bei Bergrennen auf der Iberischen Halbinsel unterwegs. Nach 50 Jahren erfolgreicher Rennkarriere hat sich Andrés Vilariño entschieden, in den Ruhestand zu gehen. Nun wird er seinen Tochter Ángela Vilariño bei Bergrennen und Sohn Ander Vilariño, der 2007 den EBM-Titel gewann und heute in europäischen NASCAR-Meisterschaft aktiv ist, in der Welt des Motorsports zur Seite stehen. DASS kürzlich der Klapperstorch der Vorstandschaft des Homburger Automobilclubs einen Besuch abstattete und den neue Organisationsleiter des Homburger ADAC Bergrennens, Sascha Ressmann zum Vater machte. Mit Partnerin Carina Hemmer, die als Schatzmeisterin des Clubs und Kassiererin beim Bergrennen bekannt ist, sind die beiden nun stolze Eltern des kleinen Nick, der am 15. November 2018 um 20 Uhr 52 das Licht der Welt erblickte. Der Stammhalter wog bei der Geburt 3570 Gramm und maß 52 cm. Herzlichen Glückwunsch! DASS das Team Racing Experience der Luxemburger Familie Hauser vor kurzem auch den letzte, von ursprünglich drei Dallara GP2-Rennwagen verkauft hat.  Der Rennwagen ging zwischenzeitlich  per Containerschiff in die USA, in die Gegend von Las Vegas. Der Bolide bescherte David Hauser am Berg und Gary Hauser auf der Rundstrecke sehr viele unvergessliche Momente. DASS die Interessengemeinschaft Rennsportfahrzeuge im Deutschen Bergrennsport zuletzt einen neuen Vorsitzenden wählte. Der Mann an der Spitze heißt nun Stephan Collisi. Der Sportwagenpilot aus Bayern, löst somit Uwe Kaufel ab, der aus gesundheitlichen Gründen sein Amt aufgeben musste. DASS der junge Franzose Fabien Bourgeon in dieser Saison in der CM-Gruppe mit seiner TracKing-Eigenkonstruktion ungeschlagen blieb und alle Rekorde der Kategorie brach. Neben seinen Einsätzen in der Französischen Bergmeisterschaft und ein paar Rennen im Ausland, lief parallel die Weichenstellung für die Zukunft. Aktuell befindet sich Bourgeon in der Entwicklungsphase für einen  neuen Open-Sportwagen für die Gruppen E2-SC und CN. Dies ist ein neues Kapitel, in der Firmengeschichte. In diesen Tagen endet die fünfjährige Entwicklung der TracKing CM-Modelle und die gesamte Manpower wird nun in den neuen E2-SC Sportwagen gesteckt, der zu 100% von Bourgeon konzipiert und konstruiert wird. „Ziel ist es, ein innovatives, modernes und aggressives Auto zu bauen, das einen Cosworth V8-Motor für mich bietet „, sagt Fabien. Der Prototyp soll zum Saisonstart 2019 einsatzbereit sein.

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