Terminverlegung in der Luxemburger Bergmeisterschaft

25. April 2017

Das Bergrennen La Broque-Schrimeck in den elsässischen Vogesen, Lauf zur Luxemburger Bergmeisterschaft und Rennen im Coupe de France und der Elsass-Lothringen-Liga, wurde vom Veranstalter ASACAR vom 24./25. Juni auf das letzte Juli-Wochenende, 29./30.07. 2017, verschoben. 28. – 30.04.2017 Course de Côte d’Abreschviller – St Quirin (F) 06. – 07.05.2017 European Hill Race Eschdorf (L) 04. – 05.06.2017 Wolsfelder AvD/EMSC Bergrennen (D) 15. – 16.07.2017 Homburger ADAC Bergrennen (D) 29. – 30.07.2017 Course de Côte de La Broque (F) 05. – 06.08.2017 Int. Osnabrücker ADAC Bergrennen (D) 19. – 20.08.2017 Course de Côte St-Ursanne – Les Rangiers (CH) 08. – 10.09.2017 Course de Côte de Turckheim – 3 Epis (F)

Robi Simon und das Fliewatüüt – Faustinis F3000 Debüt

23. April 2017

Das Eschdorfer Hill Race hat im Herzen des jungen Schweizers Robin Faustini schon jetzt einen Ehrenplatz. Im Vorjahr feierte er hier mit gerade mal 18 Jahren seinen Einstand im Bergrennsport am Steuer seines Tatuus-Renault FR 2.0 und belegte am Ende einen mehr als ehrenhaften 26. Gesamtrang mit bereits sehr überzeugenden Laufzeiten. Wobei das Nachwuchstalent nur wenige Minuten vor seinem letzten Rennlauf aus der Schweiz die Hiobsbotschaft erreichte, dass sein Grossvater seinen Kampf gegen seine lange, schwere Krankheit verloren hat. Seine erste Bergsaison schloss der Sohn des Schweizer F3000-Berg-Piloten Simon Hugentobler am Ende als guter 15. der heimischen Bergmeisterschaft ab. Dieses Jahr nun wird Robin in Eschdorf in Erinnerung und zu Ehren seines Großvaters sein Debüt in der Königsklasse des Bergrennsports geben und erstmals den Reynard 92D Cosworth F3000 an den Start bringen. Beim Luxemburger Bergklassiker wird Robin Faustini natürlich von Papa Simon betreut, der selbst in einem Reynard 97D Judd F3000 einer seiner „Gegner“ sein wird. Nennschluss für das Hill Race in den Ardennen ist der Sonntag, 23. April 2017 – 24 Uhr! von Patrick Weber / Thomas Bubel

Schatz geht neuen Weg in die ELMS

31. März 2017

Es mag  vielen Enthusiasten des Bergrennsports vorkommen wie ein verfrühter April-Scherz, doch die Neuigkeiten aus Frankreich sprechen eine andere Sprache. Am Tag vor dem 1. April verkündete Nicolas Schatz, der siebenfache Bergmeister Frankreichs seinen Wechsel auf die Rundstrecke. Der 31-jährige Rennprofi aus der Bourgogne wird in der European Le Mans Series 2017 an den Start gehen und in einem Ligier JS P3 LMP3, innerhalb des Team Alésien und Duqueine Engineering, Platz  nehmen. Somit wird Schatz der Französischen Bergmeisterschaft den Rücken kehren und sich voll und ganz auf sein Abenteuer „Rundstrecke“ konzentrieren. Schatz wird zudem weitere Rennen auf einem Norma M20 FC in der französischen VdeV-Endurance Serie bestreiten, dass im DB Autosport-Team des ehemaligen Bergrennfahrers Daniel Bassora. Bei den Bergrennen in Frankreich wird Nico nur ab und an in den Fahrerlagern auftauchen um als Team-Chef und Coach für seine Kunden da zu sein. Nicos Bruder Geoffrey Schatz wird jedoch die Flagge von Schatz Competition in der CFM weiter hoch halten. Er plant, nach aktuellem Stand, weiter in der Formel 3000-Klasse zu starten, jedoch im Reynard 01KL Mugen den Alban Thomas bislang pilotierte.

Test- und Einstellfahrten auf Flugplatz Lahr und mehr

30. März 2017

Die Zeit der Testevents ist zwischenzeitlich auf dem Höhepunkt angelangt. Land auf Land ab nimmt die Anzahl solcher und ähnlicher Veranstaltungen stetig zu. Den Aktiven aus der Rallye, Slalom oder Bergrennszene ist es recht, denn so kann man die „Spinnenweben“ aus der winterlichen Garage los werden, sich selbst wieder warm fahren oder Neuerungen am Wettbewerbsfahrzeug, bevor es wieder Ernst wird auf Herz und Nieren testen. Zum zweiten Mal steht hier am 8. und 9. April der Flugplatz in Lahr (Baden) zur Verfügung. Die Veranstalter versprechen drei zeitgleich zu befahrene Streckenvarianten, viel Fahrzeit und ein geräumiges Fahrerlager. Noch sind einige Startplätze frei und ein normaler Führerschein reicht zur Teilnahme aus. Zugelassen sind übrigens auch Rennsportfahrzeuge. Also, schnell noch anmelden bei Dieter Gerber, Tel: 0162 1027417, eMail: gerberd@gmx.de oder bei Martin Prinzen, Tel: 011575 3657971, eMail: martin.prinzen@gmail.com Eine weitere Möglichkeit sich für die neue Saison „einzurollen“ bietet der AC Maikammer mit seinem ADAC/DMSB Rennslalom auf dem Flugplatz im pfälzischen Zweibrücken, nur wenige Kilometer von der Homburger Bergrennstrecke entfernt. Am 23. April 2017 gastiert der vorderpfälzische Automobilclub erstmals auf dem großzügigen ehemaligen US-Airport in der Westpfalz. Eine Strecke von rund 5 km Länge wird zu befahren sein. Bereits Mitte Februar veranstaltete auf diesem Areal der MSC Schiffweiler ein sehr gut angenommenen Testtag mit zwei Rallye WP´s, einem Slalomkurs und einem Bereich für die Drifter. In 2018 wird dem Veranstalter nochmals mehr Fläche zur Verfügung stehen, sodass die Rundstrecken- und Bergrennfahrer auch zu ihrem Recht kommen werden. Hierzu wird BiD rechtzeitig informieren.

Mini-Comeback powered by Motorsport Lang

17. März 2017

Als sich vor ein paar Tagen der Luxemburger Frank Maas mit einer Suchanfrage an die Redaktion von Bergrennen in Deutschland wendete, legten wir uns sogleich ins Zeug. Der Luxemburger Bergmeister von 2008 verspürte wieder einmal Lust einen schnellen Rennwagen beim einzig verbliebenen Bergrennen im Großherzogtum, dem Hill Race von Eschdorf am 06. und 07. Mai dieses Jahr zu steuern. Einen eigenen Rennwagen besitzt der ACL-Mitarbeiter derzeit nicht. Nach ein paar Telefonaten und einem Aufruf über Facebook konnte BiD dem ehemaligen Formel 3000-Pilot eine stattliche Auswahl von Mietobjekten präsentieren. In die engere Wahl kamen schlussendlich ein Formel 3 aus dem Fundus des Heiligenstädters Sascha Herz und der potente Osella PA20 BMW 3-Liter Sportwagen von Uwe Lang. Da der vierfache Deutsche Bergmeister in der Saison 2017 aus Zeitgründen eh nicht das volle Programm fahren möchte, um sich vermehrt dem Bau einer Halle widmen zu können, stand diesem Deal nichts im Wege. „Der Osella war gleich mein Favorit. Wir waren uns schnell einig und ich freue mich total“, gibt Maas ein positives Feedback an die BiD-Redaktion. „Nach meinen beiden Teilnahmen am Pikes Peak International Hill Climb in den USA werde ich erstmals wieder einen Rennwagen steuern können. Weitere Rennen sind nicht geplant“.

Racing Experience zieht es in die LMP3

4. März 2017

Nach reiflichen Überlegungen bezüglich der anstehenden Rennsaison 2017 hat sich der Luxemburger Team Rennstall Racing Experience letztendlich für den Kauf eines Ligier JS P3 entschieden, ein Fahrzeug, das dem internationalen Reglement der LMP3-Klasse entspricht, die insbesondere in der European Le Mans Series zum Einsatz kommt. Der von den Ingenieuren von Onroak Automotive entwickelte, Anfang 2016 gebaute geschlossene Sportprototyp wird von einem 5-Liter-V8-Nissan-Motor mit 420 PS angetrieben. „Für uns bedeutet dies eine komplett neue Herausforderung und bietet uns zugleich die Möglichkeit, uns ein zweites Standbein neben unserem bestehenden Fuhrpark mit den beiden Dallara GP2 zu schaffen, die wir während der Winterpause hinsichtlich möglicher Einsätze bei dem einen oder anderen Rennen der BOSS GP-Serie oder bei Testtagen für Kundenfahrer/-teams von Grund auf überholt haben.“, erklärt Teamchef Christian Hauser. „Um es uns zu erlauben, erste Erfahrungen mit dieser Art von Rennfahrzeug zu sammeln, haben wir uns entschieden, die niederländische Rennserie „GT & Prototype Challenge“ zu bestreiten, welche sechs Rennwochenenden vorsieht mit jeweils zwei Rennen über eine Stunde plus eine Runde mit Fahrerwechsel, jeweils eines am Samstag und eines am Sonntag. Dies wird es gegebenenfalls meinen beiden Söhnen David und Gary erlauben, sich am Lenkrad abzuwechseln, aber auch das Team durch Kundenfahrer zu verstärken. Da sämtliche Rennen in den Niederlanden (Assen, Zandvoort) und Belgien (Spa-Francorchamps, Zolder) auf sehr schönen Rennstrecken stattfinden, die wir bestens kennen, werden auch die Anreisewege wesentlich kürzer sein, als wir das die vergangenen Jahre gewohnt waren. Allerdings ist nicht ausgeschlossen, dass wir von Fall zu Fall und je nach Interesse unserer Kunden sporadische Einsätze in ähnlichen Rennserien in unseren Rennkalender aufnehmen werden, all dies mit Blick auf ein mittelfristiges Engagement in der European Le Mans Series (ELMS).“ ährend für den jüngeren der beiden Hauser-Brüder Gary, der Anfang April 25 wird, die Umstellung nach seinen 14 Rennsiegen in den vergangenen fünf Jahren mit dem Dallara GP2 in der BOSS GP-Serie (mit dem Meistertitel 2013 und der Vize-Meisterschaft 2014, sowie immer noch dem offiziellen Rundenrekord der italienischen Mugello-Rennstrecke) die Umstellung weniger tiefgreifend sein wird, findet David (27) nach 7 Rennsaisons im Bergrennsport (mit u.a. zwei Luxemburger Meistertiteln 2013 und 2016, Gesamtsiegen in Eschdorf (3x), Homburg (2x) und Wolsfeld, vor allem aber einem 5; Gesamtrang in der Berg-Europameisterschaft 2015 mit mehreren Gruppensiegen und zahlreichen Podestplätzen) den Weg zurück auf die Rundstrecke: „Ich wäre sehr gerne wie 2015 erneut eine komplette Berg-EM-Saison gefahren, doch leider erlauben es mir meine neuen beruflichen Verpflichtungen im Augenblick […]

Italiener schicken Picchio C4 zum Pikes Peak

3. März 2017

Eigentlich hatte man nach der vollständigen Asphaltierung der fast genau 20 km langen Steigungsstrecke auf den Pikes Peak mit einem, zumindest, kleinen Ansturm der europäischen Bergspezialisten auf das „Race to  the Cloud“ in den USA gerechnet. Nach der lückenlosen Fertigstellung des schwarzen Asphaltbands im August 2011 steht am letzten Juni-Wochenende diesen Jahres der sechste Pikes Peak International Hillclimb auf diesem Belag an. Inzwischen wurde die Einschreibeliste geschlossen und unter den 97 Teilnehmern (64 Autos / 33 Motorräder) befinden sich gerade einmal sechs Europäer im Automobilbereich. Namen wie Simone Faggioli oder Christian Merli suchte man bislang vergebens in den Starterlisten. Dies ist auch in 2017 der Fall. Doch wenigstens ein Auto aus der Italienischen Bergmeisterschaft (CIVM) wird die Reise über den großen Teich antreten um in der Unlimited Division den Berg der Berge zu bezwingen. Der im April 2016 vorgestellte Picchio Alfa Romeo C4 den Marco Gramenzi bei einigen Bergrennen in Italien pilotierte, wird am Pikes Peak jedoch von seinem Landsmann Mirko Venturi, dem amtierenden Meister der Italienischen Grand Tourismo Super GT3-Rundstreckenserie, pilotiert.

Vorerst keine Bergrennen mehr für David Hauser

23. Februar 2017

Wie Racing Experience, das Team der rennsportbegeisterten Luxemburger Familie Hauser am Fetten Donnerstag bekannt gab, wird zukünftig ein Ligier JS P3-Sportwagen der LMP 3-Klasse zur Fahrzeugflotte der Wormeldinger gehören. „Wir werden in diesem Jahr mit dem Ligier vor allem in der niederländischen GT & Prototype Challenge auf der Rundstrecke an den Start gehen“, gab Teamchef Christian Hauser bekannt. „Die genaue Fahrerkombination für jedes Rennen steht aber noch nicht fest. Allerdings können wir bestätigen, dass sowohl David als auch Gary Hauser Teil dieses Projekts als Fahrer sein werden. Ein mittelfristiges Ziel für uns ist eine mögliche Teilnahme in der European Le Mans Series“. Den amtierenden Luxemburger Bergmeister David Hauser wird man also in der Saison 2017 definitiv nicht mit seinem spektakulären Dallara GP2-Rennwagen bei Bergrennen bewundern können, statt dessen bildet der Student ein Team mit seinem jüngeren Bruder Gary. Der Ligier wird übrigens von einem 420 PS starken Nissan 5-Liter V8-Triebwerk befeuert. „Mein Engagement im Bergrennsport ist im Moment unterbrochen“, teilt David Hauser mit, „aber es ist definitiv kein Abschied!“

Mission Titelverteidigung am Pikes Peak

20. Februar 2017

Das Bergrennen Pikes Peak in den USA scheint den Franzosen zu gefallen! Wir erinnern uns an den Sieg von Sebastien Loeb im Jahr 2013, mit dem absoluten Streckenrekord auf seinem Werks-Peugeot 208 T 16, aber auch an Romain Dumas, den Doppelsieger der Veranstaltungen der Jahre 2014 und 2016. Romain Dumas, der seit kurzem nicht mehr zur Riege der Werksfahrer bei Porsche gehört, wird in 2017 nach Colorado, zu seiner fünften Teilnahme am „Race to the Clouds“ zurück kehren. Seine Waffe wird erneut ein Protoytp aus der Französischen Rennwagenschmiede Norma sein, dass in der Kategorie Unlimited. Der Norma MXX RD Limited getaufte Portotyp ist neu. Weitere Details sind noch geheim. Fest steht zudem, das der Norma von Dumas-Team eingesetzt wird und ein zweites Fahrzeug in der Time Attack Klasse 1 an den Start bringen wird. Wer hier hinter dem Lenkrad platzt nehmen darf, ist ebenfalls noch nicht bekannt. Nach der Dakar-Rallye und der Rallye-Monte Carlo zu Beginn diesen Jahres, ist Romain Dumas ein viel beschäftigter Rennfahrer, doch der Termin des Pikes Peak Bergrennens am 25. Juni passt da wunderbar, nur eine Woche nach dem 24 Stunden Klassiker von Le Mans.

Termine 2017 – Schweizer Bergmeisterschaft

11. Februar 2017

Der Organisator der Veranstaltung La Roche-La Berra hat die Schweizer Motorsport-Obrigkeit Auto Sport Schweiz mit einem Schreiben vom 07. Februar 2017 darüber informiert, dass die für den 01./.02. Juli 2017 geplante Veranstaltung nicht stattfinden kann. In ihrer Sitzung vom 08. Februar 2017 hat sich die Nationale Sportkommission (NSK) eingehend beraten und entschieden, die Absage von La Roche-La Berra mit der Aufnahme des Bergrennens Reitnau in den Meisterschaftskalender zu kompensieren. In den vergangenen Wochen sorgte die Doppelterminierung der beiden Bergrennen auf das erste Juni-Wochenende bereits für reichlich Diskussionsstoff. Durch die Absage hat sich dieses Problem von selbst gelöst. Dem entsprechend sieht der neue Kalender zur Schweizermeisterschaft Berg 2017 wie folgt aus: 10./11. Juni 2017 – Bergrennen Hemberg 02. Juli 2017 – Bergrennen Reitnau 22./23. Juli 2017 – Course de Côte Anzére 19./20. August 2017 – Course de Côte St. Ursanne-Les Rangiers 26./27. August 2017 – Bergrennen Oberhallau 09./10. September 2017 – Bergrennen Gurnigel 16./17. September 2017 – Course de Côte Les Paccots

1 7 8 9 10