Schnellmann und Köstli Racing wollen den Pikes Peak erobern

8. Februar 2021

Roger Schnellmann und das Köstli Racing Team aus der Schweiz haben sich zum Ziel gesetzt, Ende Juni diesen Jahres beim legendären Bergrennen am Pikes Peak eine Top-10-Platzierung zu erzielen. Eingeschrieben sind sie bereits! Schnell, schneller, Schnellmann. Der 36-jährige Roger Schnellmann aus Wangen (SZ) zählt spätestens seit seiner Goldmedaille beim FiA Hillclimb Master 2018 in Italien, zu den besten Bergrennfahrern Europas. Gemeinsam mit den Gebrüdern Roman und Sebastian Köstli vom Köstli Racing Team aus Wernetshausen im Zürcheroberland will Schnellmann am 27. Juni 2021 am Pikes Peak in Colorado das berühmteste Bergrennen der Welt absolvieren. Seit 1916 findet in den Rocky Mountains das anspruchsvollste Bergrennen der Welt statt. Mehr als 156 Kurven und unglaubliche 1439 Meter Höhenunterschied machen das Rennen am Pikes Peak aus. Superstars wie Walter Röhrl, Ari Vatanen, Michèle Mouton oder Sébastien Loeb haben bei diesem Bergrennen Geschichte geschrieben. 19,99 km gilt es zurückzulegen. Nicht ohne Grund wird das Rennen als «Race to the clouds» beschrieben. Roger Schnellmann: «Das Rennen am Pikes Peak ist für jeden Bergrennfahrer das ultimative Ziel. Kein Rennen ist so legendär, kein Rennen hat so viel Geschichte geschrieben. Für mich als Rennfahrer wäre es eine Erfüllung eines Traums, wenn ich Ende Juni am Start stehen könnte. Wir haben einen fixen Plan aufgestellt, wie wir dieses Projekt realisieren können. Ich habe auch bereits die Zusage, dass wir bei der Racingfuel Academy in Horgen, die die offizielle Schweizer SimRacing Series austrägt, für das Rennen am Pikes Peak trainieren können.» Das alles kostet Geld – die Rede ist von ca. 100’000 CHF. Allein die Anpassung auf einen Turbomotor für den Radical-Sportwagen verschlingt ca. 25’000 CHF. Um das ehrgeizige Ziel zu verwirklichen, suchen die drei Racer noch Unterstützung. Neben einer Crowdfunding-Aktion bei www.ibelieveinyou.ch hoffen Schnellmann & Co auch auf Sponsorengelder. Das Ziel ist es, bis Ende Februar das Budget zusammenzuhaben. Gelingt dieses Vorhaben, so soll das Abenteuer Pikes Peak keine Eintagsfliege bleiben. Die Köstlis peilen schon jetzt für die 100. Ausgabe des International Hill Climb Pikes Peak, die 2022 stattfinden wird, einen neuen Streckenrekord an. Roman Köstli: «Unsere Erfahrung im Bereich Luftfahrt, Fahrzeugbau und Rennsport ermöglicht es uns, ein solches Projekt erfolgreich umzusetzen. Mit Roger Schnellmann haben wir einen erfahrenen Piloten gefunden, der dieses ehrgeizige Unterfangen mitträgt. Wir haben uns Mitte Januar offiziell in die Nennliste der 99. Ausgabe eingetragen. Und wir sind jetzt schon an der Planung für die übernächste Ausgabe 2022. von Köstli Racing Team

Generationswechsel in der Luxemburger Automobilsport-Kommission

5. Februar 2021

ACL-Sportpräsident Marc Joseph und sein Stellvertreter und Vize-Präsident  Norbert Hartz treten in den kommenden Tagen von ihren Posten zurück. Nach 55 Jahren im Dienste des Luxemburger Motorsports in verschiedenen Funktionen, wird sich Marc Joseph aus dem Lenkungsausschuss von ACL Sport zurückziehen, um seiner Familie mehr Zeit zu widmen. Der Bad Mondorfer bleibt aber dem ACL als Sportkommissar und Vertreter seiner nationalen Kommission für den Bergrennsport, bei der FIA in Paris erhalten. Andy Mathekowitsch wird Joseph nachfolgen und sich weiterhin als Sportdirektor zur Entwicklung des Motorsports in Luxemburg einsetzten. „Marc Joseph, unterstützt von Norbert Hartz, hat im Motorsport seit Jahrzehnten alles gegeben“, bemerkt der Präsident des Luxemburger Automobilclubs (ACL) Yves Wagner. „Wir sind dankbar für sein unermüdliches Engagement und für all die guten Ratschläge, die er in vielen Jahren gab, und damit den hiesigen Motorsport dahin führte wo er heute ist.“ Marc Joseph fügt seinerseits hinzu: „Ich wünsche Andy Mathekowitsch von ganzem Herzen Glück, die Entwicklung des Motorsports in Luxemburg weiter voran zu treiben. Ich bin froh, dass ich meinen Beitrag erbringen konnte und das die Nachfolge zum Wohle des Motorsports, für den ich so hart gearbeitet habe, in guten Händen ist.  

GTR4u Berg-Challenge jetzt mit ADAC SimRacing Berg Cup

28. Januar 2021

Seit im Oktober 2018 der DMSB das SimRacing als offizielle Motorsport-Disziplin anerkannt hat, befindet sich diese im Wandel. Immer mehr Verbände vergeben offizielle Prädikate und veranstalten Meisterschaften für den virtuellen Rennsport am PC. Jetzt haben es auch die Macher der GTR4u-Berg-Challenge in eine Liga geschafft. „Durch die mittlerweile etablierte Berg-Challenge und der Organisation von Bergrennveranstaltungen in Zusammenarbeit mit den realen Rennen, in Verbindung mit hochwertigen Livestreams, haben wir im deutschsprachigen Raum, in dieser Motorsportart ein Alleinstellungsmerkmal erreicht, auf das nun auch verschiedene Regionalverbände des ADAC aufmerksam geworden sind“, sagt Thomas Schmid. Am Donnerstag den 14. Januar 2021 trafen sich Michael Zilch, Thomas Schacht und Thomas Schmid, als die Vertreter von GTR4u, unterstützt von Tim Röttele mit Matthias Wolber, dem Vertreter des ADAC Südbaden um erste Schritte für die zukünftige Zusammenarbeit zu besprechen. Gut zwei Wochen später ist es nun offiziell. GTR4u führt zusammen mit den ADAC Regionalclubs Nordbaden, Südbaden, Württemberg und Südbayern den „1. ADAC SimRacing Berg Cup Region Süd“ durch. Der ADAC Berg Cup wird im Rahmen der „Röttele Racing Berg-Challenge by GTR4u“ ausgetragen, wobei hierfür nur die 12 deutschen Bergrennen zu Wertung herangezogen werden. Die GTR4u SimRacing Community ist stolz darauf mit einem Partner, wie dem ADAC diese Meisterschaft in 2021 austragen zu dürfen. Der ADAC SimRacing Berg Cup Region Süd ist eine Wertung für eingeschriebene Teilnehmer der Röttele Racing Berg Challenge by GTR4u 2021. Für absolute Chancengleichheit wird jeweils auf demselben Fahrzeug gefahren, welches jeweils vorab festgelegt wird. So entscheidet nicht die Technik oder die Leistung des virtuellen Rennwagens sondern alleine das fahrerische Geschick und die Konzentration hinter dem Lenkrad. Renntag ist, wie gewohnt immer Montags. Ab 19.00 Uhr geht es los mit dem Training. Der ADAC SimRacing Berg Cup wird auf der Simulation Assetto Corsa ausgetragen. Für interessierte Zuschauer gibt es auch in 2021 einen Livestream. Teilnahmeberechtigt sind alle Fahrer und Fahrerinnen die eine persönliche ADAC Mitgliedschaft besitzen. Alle weiteren Infos, wie die offizielle Ausschreibung samt Reglement, Teilnahmevoraussetzungen und Fahrerausrüstung, die bereits geöffnete Teilnehmerliste (Einschreibeschluss ist der 12. April 2021) und ein Link zum hilfreichen ADAC Hardware Guide findet man unter: https://adac-simracing-cup.de/asrc-berg-sued Termine 2021: 12.04. 2021  ADAC SimRacing Berg Cup – Waldau 26.04. 2021  ADAC SimRacing Berg Cup – Schotten 10.05. 2021  ADAC SimRacing Berg Cup – Wolsfeld 07.06. 2021  ADAC SimRacing Berg Cup – Glasbach 21.06. 2021  ADAC SimRacing Berg Cup – Iberg 05.07. 2021  ADAC SimRacing Berg Cup – Homburg 19.07. 2021  ADAC SimRacing […]

Termine 2021: Bergrennen von Belgien über Frankreich bis Slowenien

13. Januar 2021

Es darf zwar allgemein bezweifelt werden, dass die hier aufgeführten Bergrenn-Termine für Deutschland, Österreich, Schweiz, Belgien, Großbritannien, Luxemburg, Tschechien, Slowenien, Kroatien, Polen und der europäischen Bergmeisterschaften in der Saison 2021 alle uneingeschränkt stattfinden werden. Die nationalen Gremien haben jedoch für alle Fälle ihre jeweiligen Rennkalender zusammengestellt und hoffen auf das Beste. FIA Berg Europameisterschaft 2021 10.-11.04. 2021: Col St. Pierre (Frankreich) 24.-25.04. 2021: Rechberg (Österreich) 08.-09.05. 2021: Rampa de Boticas (Portugal) 15.-16.05. 2021: Subida al Fito (Spanien) 29.-30.05. 2021: Ecce Homo Sternberk (Tschechien) 12.-13.06. 2021: ADAC Glasbach Bergrennen (Deutschland) 26.-27.06. 2021: Ascoli Piceno (Italien) 17.-18.07. 2021: Dobsinsky kopec (Slowakei) 24.-25.07. 2021: Limanowa 2021 (Polen) 14.-15.08. 2021: CdC St. Ursanne – Les Rangiers (Schweiz) 28.-29.08. 2021: Ilirska Bistrica (Slowenien) 18.-19.09. 2021: Buzetski dani (Kroatien) FIA Historic Berg Europameisterschaft 2021 24.-25.04. 2021: Rechberg (Österreich) 29.-30.05. 2021: Ecce Homo Sternberk (Tschechien) 19.-20.06. 2021: GHD Gorjaci (Slowenien) 03.-04.07. 2021: Trento Bondone (Italien) 10.-11.07. 2021: Cesana Sestriere (Italien) 28.-29.08. 2021: Ilirska Bistrica (Slowenien) 18.-19.09. 2021: Buzetski dani (Kroatien) 25.-26.09. 2021: Coppa del Chianti Classico (Italien) FIA International Hillclimb Cup 2021 22.-23.05. 2021: Sanok – Zaluz (Polen) 03.-04.07. 2021: Trento Bondone (Italien) 07.-08.08. 2021: GHD Lucine (Slowenien) 21.-22.08. 2021: Osnabrücker Bergrennen (Deutschland) FIA Hillclimb Masters 09.-10.10. 2021: Rampa da Falperra (Portugal) Deutsche Automobil Bergmeisterschaft 2021 24.-25.04. 2021: ADAC Bergpreis Schottenring-Rudingshain 01.-02.05. 2021: European Hill Race Eschdorf (Luxemburg) 23.-24.05. 2021: Wolsfelder ADAC Bergrennen 12.-13.06. 2021: ADAC Glasbachrennen 26.-27.06. 2021: ADAC Ibergrennen Heiligenstadt 10.-11.07. 2021: Homburger ADAC Bergrennen 31.07.-01.08. 2021: ADAC Hauenstein Bergrennen 21.-22.08. 2021: Osnabrücker ADAC Bergrennen 11.-12.09. 2021: AvD Bergrennen Eichenbühl 25.-26.09. 2021: Bergrennen St. Agatha (Österreich) 02.-03.10. 2021: ADAC Bergrennen Mickhausen Österreichische Bergstaatsmeisterschaft (Modern & Historisch) 2021 23.-25.04. 2021: Rechbergrennen 01.-02.05. 2021: St. Urban 14.-16.05. 2021: St.Anton/Jessnitz 27.-29.05.2021: Ecce Homo – Sternberk (Tschechien) 11.-13.06. 2021: Glasbach (Deutschland) 18-20.06. 2021: Gasen-Straßegg 07.-08.08. 2021: Alpe del Nevegal Belluno (Italien) 28.-29.08. 2021: Ilirska Bistrica (Slowenien) 25.-26.09. 2021: St. Agatha 02.-03.10. 2021: Cividale (Italien) Schweizer Bergmeisterschaft 2021 05.-06. 2021: CdC La Roche 19.-20.06. 2021: Bergrennen Hemberg 27.06. 2021: Bergrennen Reitnau 10.-11.07. 2021: CdC Massongex- Verossaz 14.-15.08. 2021: St. Ursanne-Les Rangiers 28.-29.08. 2021: Oberhallau 11.-12.09. 2021: September: Gurnigel 18.-19.09. 2021: Châtel-St. Denis – Les Paccots Italienische Bergmeisterschaft (CIVM) 2021 01.-02.05. 2021: Trofeo Scarfiotti – Sarnano Sassotetto 15.-16.05. 2021: Salita Morano – Campotenese 29.-30.05. 2021: Verzegnis – Sella Chianzutan 12.-13.06. 2021: Trofeo Vallecamonica – Malegno 26.-27.06. 2021: Coppa Paolino Teodori – Ascoli 03.-04.07. 2021: Trento – Bondone 17.-18.07. 2021: Rieti Terminillo […]

Nachruf André Huntzinger – Der Video-Pionier am Berg

20. Dezember 2020

Mit seinen Videos auf VHS-Kassette, später auf DVD und BlueRay brachte André Huntzinger den Bergrennsport in die Wohnzimmer in ganz Europa. Der gelernte Buchhalter und Gründer von AH Video Concept aus Rosheim im französischen Elsass, verstarb am Samstag, den 5. Dezember 2020 nach langer schwerer Krankheit im Alter von 68 Jahren in einer Klink in Strasbourg. Mit dem Bergrennsport kam er als Streckenposten, zusammen mit seiner Ehefrau Francoise, von 1980 bis 1990 in Verbindung. Schon damals entstanden die ersten Videoaufnahmen, bis es dann zur Gründung der Firma AH Video Concept im Jahr 1989 kam. Zunächst in der Französischen Bergmeisterschaft waren die Huntzinger´s als Familie unterwegs und standen mit der Kamera an den Strecken. 1996 wagte man den Schritt über die nahe Grenze nach Deutschland und stieg zum ADAC Potzberg-Rennen in die Deutsche Meisterschaft und den Gruppe H Berg-Cup ein. Fortan war André Huntzinger, begünstigt durch seine Zweisprachigkeit auch bei den Bergrennen in Deutschland ein bekanntes und beliebtes Mitglied der „Berg-Familie“ und über zwanzig Jahre Partner des Gruppe H Berg-Cups und Produzent dessen beliebter Jahreszusammenschnitte, anfangs kommentiert vom Autor dieses Nachrufs und später von der Berg-Cup Stimme Uli Kohl. Die weitere Expansion brachte Andé Huntzinger auf den Höhepunkt seines Wirkens. Mit Hilfe der Söhne Gilles, Yves und Guillaume war man in den Ende der 1990er bis in die 2000er Jahren in ganz Europa an den Bergrennstrecken präsent. In der Saison waren die Huntzinger´s kaum ein Wochenende zu hause. Von Portugal bis Kroatien oder von Belgien bis nach Tschechien führten die Reisen, auch fast immer mit einem Verkaufsstand im Gepäck. Schnell kamen zu den Filmen auch weiter Fan-Artikel hinzu und das Berg-Cup Magazin fand, Andrés Dank Abnehmer und Sammler in ganz Europa. Aber auch in den Wintermonaten waren André und Francoise nicht untätig. Auf zahlreichen Messen und Rennsport-Ausstellungen, vor allem aber auf der Essen-Motor-Show präsentierten sie nicht nur ihre Arbeit, sondern brachten den gesamten Bergrennsport einer breiten Öffentlichkeit näher, oftmals mit interessanten Exponaten aus dem Feld der Bergmeisterschaft auf ihrem Messestand. Schon etwas gesundheitlich angeschlagen übergab André Huntzinger die Geschäftsführung von AH Video Concept im Jahr 2000 an seinen ältesten Sohn Gilles. Im Jahr 2014 feierte das Lebenswerk André Huntzingers das 25. Jubiläum. Zwei Jahre später vollzog Gilles Huntzinger den Umbruch in die Moderne, aus AH Video Concept wurde Pilotes.tv. Andrés Beisetzung fand am Freitag, den 11. Dezember 2020, coronabedingt in kleinem Rahmen in Rosheim statt. R.I.P. André Huntzinger.

Luzzi-Sambucina abgesagt – Faggioli Meister in Italien

3. Dezember 2020

Das 25. Bergrennen von  Luzzi – Sambucina wird 2020 nicht stattfinden. Aufgrund der wieder aufflammenden Coronapandemie im südlichen Italien, verbieten die Behörden die Durchführung des Rennens am 12./13. Dezember. Das Rennen in der Provinz Cosenza in Kalabrien sollte der siebte und letzte Lauf der italienischen Berg-Meisterschaft (CIVM) 2020 sein, der bereits vom 15. November auf Mitte Dezember verschoben wurde. Somit gilt die offizielle Rangliste der italienischen Meisterschaft nach dem 62. Bergrennen von Monte Erice. Da das Rennen Luzzi – Sambucina nicht mehr zur italienischen Berg-Trophäe zählen sollte, sind auch die TIVM-Nord- und Süd- Ranglisten nach der verkürzten Saison vollständig. In der Meisterschaft hatte Christian Merli gehofft seinen Rückstand von 12,5 Punkten auf seinen Erzrivalen Simone Faggioli in Luzzi – Sambucina noch wettmachen zu können, was nun nicht mehr möglich ist. Nach der Absage der Berg-Europameisterschaft gewinnt also Simone Faggioli in seinem Norma M20 FC den bedeutendsten Berg-Titel des Jahres 2020 mit 105 Punkten vor den Osella-Piloten Christian Merli (92,5), Diego Degasperi (53), Vinzenco Coticello (35) und dem zuletzt erkrankten Domenico Cubeda (34). In Italien werden auch Titel in den Gruppen vergeben. Hier die entsprechenden Titelträger 2020: “Bicilindriche”: 1. Currenti RS: 1. Scappa RSTB: 1. Marino RS Cup: 1. Cioffi RS+: 1 Tagliente N: 1. Migliuolo A: 1. Bicciato E1: 1. Aragona GT: 1. Peruggini E2SH: 1. Gramenzi CN: 1. Iaquinta E2SC: 1. Faggioli E2SS: 1. Merli CM: 1. Lombardi U25: 1. Palazzo Trofeo Teams: 1. Best Lap Damenpokal: 1. Broccolini

«Online-Hausmesse» – KW automotive Virtual Expo: Fahrwerkhersteller gibt Ausblick über Neuerscheinungen

27. November 2020

Auch zahlreiche Fach- und Publikumsmessen wurden Opfer der COVID-19-Pandemie. Erneut waren Veranstalter gezwungen, für den Fahrwerkhersteller wichtige Branchenmessen wie die Professional MotorSport World Expo und Essen Motor Show aufs nächste Jahr zu verschieben. Aus diesem Grund lädt KW automotive seine Fachhändler, Partner, Importeure und Interessenten vom 28. November bis 6. Dezember 2020 zu einer virtuellen Hausmesse. Im Rahmen der KW automotive Virtual Expo implementiert der Fahrwerkhersteller auf den Online-Auftritten seiner Marken ap Sportfahrwerke, KW suspensions, ST suspensions und SimRacing-Marke RaceRoom die KW automotive Virtual Expo. In diesem Zeitraum verwandelt sich die Entwicklungswerkstatt zum virtuellen Messeauftritt mit interaktiven Inhalten. In Ausstellungsfahrzeugen, wie etwa des 24h-Rennen-Nürburgring-Gesamtsiegers Rowe Racing BMW M6 GT3, dem neuen BMW M3, Porsche 911 GT2 RS MR und vielen weiteren, können die Besucher virtuell hinter dem Lenkrad Platz nehmen. Weitere Informationen unter www.kwautomotive.de Entwicklungswerkstatt wird zum 360°-Messestand – Über Video-Einspieler werden verschiedene Produkte und Neuentwicklungen vorgestellt. Auch gibt Klaus Wohlfarth, Gründer und Geschäftsführer von KW automotive, einen Rückblick, was alles im Geschäftsjahr in Fichtenberg passierte. So wurden die Baumaßnahmen am Stammsitz abgeschlossen, ein automatisiertes Lagersystem und neue Fertigungsstrukturen erfolgreich eingebunden. Für die Motorsportkunden des Fahrwerkherstellers war die unter aufwendigen Hygienemaßnahmen stattfindende Motorsportsaison sehr erfolgreich. Das Porsche-Kundenteam SSR Performance feierte gemeinsam mit KW den Meisterschaftstitel in der ADAC GT Masters und die beiden Langstreckenklassiker am Nürburgring und in Spa-Francorchamps gewann Rowe Racing mit einem BMW M6 GT3 und Porsche 911 GT3 R. So kann in den ausgestellten Messefahrzeugen, zu denen auch der Rowe-M6 gehört, Platz genommen werden. Auch der neue BMW M4 ist bei der KW automotive Virtual Expo ein Ausstellungsfahrzeug. Neben verschiedenen optionalen Zubehörfahrwerken für diverse Fahrzeughersteller fertigt KW automotive für den neuen BMW M4 GT3 Rennwagen Motorsportdämpfer. Für die Zukunft ist KW bestens aufgestellt und entwickelt, gefördert durch die Bundesregierung, gemeinsam mit dem Deutschen Luft- und Raumfahrtzentrum (DLR) eine Künstliche Intelligenz zur Fahrwerksregelung. Auf der Hausmesse feiert auch das KW Gewindefahrwerk Variante 5 mit seinen Verdrängerkolben-Dämpfern für die neue Chevrolet Corvette C8 seine Premiere. Auf der KW automotive Virtual Expo präsentiert ST suspensions sein neues Gewindefahrwerk ST XTA plus 3. Das Besondere an dem neuen Fahrwerk ist eine separat dreifach einstellbare Dämpfertechnologie. Bei dieser entfällt der Einsatz von einem Ausgleichsbehälter am Dämpfer. Dennoch kann die Dämpfercharakteristik separat in den Lowspeed- und Highspeed-Druckstufenkräften sowie Lowspeed-Zugstufe exakt abgestimmt werden. Fester Bestandteil des Lieferumfangs sind auch Stützlager und Rennsportfedern. Bei ap Sportfahrwerken steht eine Replika eines Filmautos sowie neue Produktanwendungen im […]

Finale zur italienischen Bergmeisterschaft in den Dezember verschoben

9. November 2020

Am kommenden Wochenende des 14./15. November hätte in Italien das Finale zur Campionato Italiano Velocita Montagna, kurz CIVM, in Luzzi stattfinden sollen. Das Rennen in der Region Kalabrien sollte die aufgrund der „Corona-Pandemie“ verkürzte, aber äußerst spannend verlaufende Saison 2020, beenden. Am 3. November wurde aber eine neue Beschränkung erlassen und die gesamte Region auf „Rot“ geschaltet. Damit musste das Veranstalterteam leider zur Kenntnis nehmen, dass kein Rennen im November möglich ist. Die Organisatoren mit ihren freiwilligen Helfern hoffen nun, dass sie am 12.-13. Dezember 2020 doch noch das Finale zur CIVM austragen können. Abgesehen von der „Corona-Pandemie“ und den damit ständig abgeänderten Verordnungen muss man auch das Wetter im Auge behalten. Zwar ist die Region Kalabrien für mildes Klima bekannt, jedoch kann in den Wintermonaten im Gebirge durchaus Schnee bis auf 1200m fallen. Das wäre natürlich für ein Bergrennen nicht gerade dienlich. Für Christian Merli wäre die Absage natürlich sehr bitter, hätte er durchaus noch die Chance auf die große Trophäe der CIVM, nach seinen zwei Siegen in Belluno sowie in Gubbio. Zumal er auch der aktuelle Streckenrekordhalter beim Rennen Luzzi Sambucina ist. Simone Faggioli liegt nach seiner Siegesserie mit Beginn in Popoli, danach auf Sardinien mit dem Rennen in Alghero und im Norden des Landes in Cividale sowie zuletzt am Monte Erice in Front, womit er natürlich vorzeitig der CIVM Champion 2020 wäre. Text: hillclimbfans.com

Einstieg in den Motorsport – das sollte jeder angehende Rennfahrer beherzigen

7. November 2020

Kaum eine Sportart ist so faszinierend wie der Motorsport und allein wegen des ganzen Adrenalins ist es wenig verwunderlich, dass sich viele Menschen dafür interessieren. Der Einstieg in den Motorsport ist jedoch nichts, was man auf die leichte Schulter nehmen sollte. Schließlich sind die Dinge in Realität doch ein wenig anders als das Spielen von Rennspielen auf Seiten wie dem Sunmaker Casino. Doch was sollten angehende Rennfahrer eigentlich beherzigen? Schauen wir es uns an. Gute Ausrüstung ist ausschlaggebend für die Sicherheit Es ist kein Geheimnis, dass der Motorsport mit gewissen Risiken verbunden ist und es kommt immer wieder zu Unfällen, von denen manche sogar einen letalen Ausgang haben können. Die richtige Sicherheitsausrüstung ist daher unabdingbar, um im Ernstfall vorbereitet zu sein. Dabei geht es allerdings nicht nur um Schutz bei Überschlägen und Ausrutschern, sondern auch um Schutz vor Feuer. Trotz Sicherheitsvorkehrungen kommt es bei Unfällen gelegentlich zu Bränden und nicht immer können diese augenblicklich gelöscht werden. Schutzkleidung aus schwer entflammbarem Material ist daher vorgeschrieben, um sich vor schweren oder gar tödlichen Brandverletzungen zu schützen. Eines der wichtigsten Ausrüstungsgegenstände ist selbsterklärend der Helm, welcher zwingend HANS-konform (Head And Neck Support) ist und den Kopf des Fahrers bei einem Aufprall stabilisiert. Die Ausrüstung sollte jedoch nicht nur den Kopf, sondern auch den restlichen Körper schützen. Aus diesem Grund umfasst die obligatorische Ausrüstung eines Rennfahrers neben dem Helm einen Rennoverall (dreilagig), Schuhe, Handschuhe, Unterwäsche und eine Sturmhaube (Balaklava). Natürlich muss alles auf die Bedürfnisse von Rennfahrern konzipiert sein, weswegen die Ausrüstung relativ teuer ist. Allein für die Grundausstattung sollten angehende Rennfahrer mit mehreren tausend Euro rechnen. Das mag zwar viel Geld sein, aber die Sicherheit steht im Vordergrund und es lohnt sich daher, vergleichsweise hohe Summen zu investieren. Ohne Rennlizenz geht es nicht Wenn Sie in den Motorsport einsteigen möchten, benötigen Sie unbedingt eine Rennlizenz, da ein herkömmlicher Führerschein nicht ausreicht. Eine solche zu bekommen, ist jedoch gar nicht so kompliziert und im Endeffekt müssen Sie nur einen Antrag beim Deutschen Motorsport Bund mitsamt ärztlichem Attest einreichen sowie Teilnahmen und Efolge bei kleineren Renn- und Slalomveranstaltungen erbringen. Ab da gilt es nur noch eine jährliche Summe für die Lizenz zu bezahlen. Schon können Sie viele Rennwagen fahren (ausgenommen Prototypen und GP-Rennwagen), wobei es sich anbietet, zusätzlich dazu einen oder mehrere Fahrer-Lehrgänge zu absolvieren. Lehrgänge sind zwar nicht unbedingt obligatorisch, zeigen Ihnen aber, worauf es auf der Rennstrecke ankommt und Sie kommen schneller zu […]

Faggioli wieder der Alte mit Rekord am Monte Erice

26. Oktober 2020

Der vorletzte Lauf zur italienischen Bergmeisterschaft (CIVM) 2020 führte die Piloten in den äußersten Südwesten, auf die Insel Sizilien. Dort stand bereits zum 62. Mal der Bergklassiker am Monte Erice auf dem Programm, eine knapp 6 km lange Strecke. Nachdem sich der Samstag nicht von seiner schönsten Seite präsentierte, Nebel und Nieselregen forderten die Piloten, stellte sich für den Rennsonntag besseres Wetter ein. Zwar waren die Temperaturen niedrig, jedoch blieb es den ganzen Tag über trocken. Zuschauer waren wegen Corona nicht vor Ort zugelassen, konnte sich jedoch an der Liveübertragung in TV in Internet erfreuen. Mit einer beeindruckenden Performance konnte erneut Simone Faggioli überzeugen. Am Steuer seines Norma M20FC Zytek konnte er sich eindrucksvoll vor seinen Erzrivalen Christian Merli setzen und dabei in Rennlauf 1 gleich einen neuen Streckenrekord am Monte Erice fixieren. Dabei konnte er seine Bestzeit aus dem Vorjahr um 0,7sec. unterbieten und damit als erster Fahrer die 2:50min. Schallmauer durchbrechen. Auch im 2. Rennheat blieb er erneut unter dieser Marke, womit er seinen bereits vierten vollen Erfolg in diesem Jahr im Zuge der CIVM absichern konnte. Damit machte er einen großen Schritt Richtung nationalem Titel, wobei er die Gruppewertung E2-SC bereits vorzeitig für sich entscheiden konnte. Auf dem zweiten Platz folgte der Trentiner Christian Merli mit dem Osella FA30 Zytek LRM, der im 1. Rennlauf noch bis auf 1,7sec. an die Rekordzeit herankam. Im 2. Rennlauf lief es für ihn dann nicht ganz nach Wunsch und so blieb es beim zweiten Gesamtrang. Zwar konnte er seine eigene Bestzeit aus dem Vorjahr deutlich unterbieten, jedoch musste man im Kampf um den Titel einen weiteren kleineren Rückschlag hinnehmen. Die Gruppe D, E2-SS konnte man aber bereits erfolgreich fixieren und damit den ersten Titel an Land ziehen. Das Podium komplettierte nach einem äußerst spannenden Duell der sizilianische Lokalmatador Luca Caruso, der nach einer kurzen Pause wieder am Steuer seines Osella PA2000 Evo Platz nahm. Und dabei begeisterte er mit einer spektakulären Fahrweise und einer eindrucksvollen Performance, konnte er doch weitaus stärkere Boliden hinter sich lassen. Der Lohn war einer der größten Erfolge im Bergrennsport des noch jungen Piloten, und das ausgerechnet beim Heimrennen am Monte Erice. Mit einem Rückstand von lediglich 0,4sec. ging der vierte Gesamtplatz an einen weiteren Lokalmatador. Francesco Conticelli konnte mit seinem Osella FA30 Zytek eine beeindruckende Vorstellung abliefern und sich herausragend in Szene setzen. Damit stand für ihn am Ende auch der zweite Platz in der […]

1 2 3 4 5 19