Bentley will am Pikes Peak siegen – Luxemburger Steve Zimmer debütiert

24. Juni 2021

Die 99. Ausgabe des Pikes Peak International Hill Climb steht vor der Tür. Am kommenden letzten Juni-Wochenende werden Dutzende von fantastischen Autos versuchen, in schnellstmöglicher Zeit in die Wolken von Colorado in den USA zu rasen. Um den Titel „King of the Mountain“ kämpfen verschiedene Teams und Automobilhersteller. Europäische Bergstars, wie beispielsweise Simone Faggioli sind diesmal nicht dabei. Aufgrund der COVID-19-Pandemie findet das Bergrennen Pikes Peak zum ersten Mal in seiner Geschichte ohne Fans statt. Ein Livestream von Sponsor Mobil 1 soll diese Lücke schließen und den Fans einen einzigartigen Zugang zu der gesamten Rennaction auf America’s Mountain von überall aus ermöglichen. Trotzdem ist der Pikes Peak International Hill Climb keine leichte Herausforderung, und das ist der Hauptgrund, warum viele Teams zu diesem eintägigen, selbst sanktionierten Rennen nach Colorado strömen. Im Jahr 2020 nahmen mehrere Autohersteller und Teams aufgrund der COVID-19-Pandemie nicht teil, aber viele von ihnen werden bei der Ausgabe 2021 wieder dabei sein. Einer dieser Autobauer ist Bentley, der 2018 und 2019 zwei Rekorde beim Pikes Peak Hill Climb aufgestellt hat. Bentley fasste seinen Mut zusammen, um seinen ersten Pikes Peak International Hill Climb im Jahr 2018 herauszufordern. Nach einem sechsmonatigen Vorbereitungs- und Entwicklungsprogramm holte ein renntauglicher Bentayga den Rekord als schnellstes Serien-SUV beim Race To The Clouds. Pilotiert von der Neuseeländischen Pikes Peak-Legende Rhys Millen, war der Bentayga mit einem 600 PS starken W12-Motor, adaptiver Luftfederung, aktiver elektrischer 48-V-Anti-Roll-Steuerung und Carbon-Keramik-Bremsen ausgestattet. Der Bentayga überquerte die Ziellinie in 10:49,9 Minuten, fast zwei Minuten besser als der bisherige Rekord in dieser Kategorie. Dann kehrte Millen 2019 am Steuer eines Bentley Continental GT zum Pikes Peak zurück. Am strahlenden Tag des 30. Juni 2019 wurde der Continental GT das schnellste Serienauto beim Pikes Peak International Hill Climb, nachdem er die 12,42-Meilen-Strecke in nur 10:18,488 Minuten absolviert hatte, was rund 8,4 Sekunden schneller als der bisherige Rekord ist. Bentley nahm nicht am Pikes Peak International Hill Climb 2020 teil, schwor jedoch, seine dritte und letzte Rückkehr. Millen wird in der Division Time Attack 1 mit dem stark verbesserten und ausgiebig getesteten Continental GT3 von Bentley teilnehmen. Bentley und Millen müssen jedoch mehrere Hürden nehmen, bevor sie einen weiteren Rekord fahren oder die Division dominieren können. Die größte dieser Hürden ist vielleicht Romain Dumas, französischer Rennfahrer, Porsche-Werksfahrer. Dumas hat die 24 Stunden von Le Mans, die 24 Stunden von Spa, die 24 Stunden Nürburgring und 2008 die 12 Stunden von Sebring […]

Oberhallau will´s durchziehen

19. Juni 2021

Das Schweizer Bergrennen Oberhallau, mit seiner Zieldurchfahrt nur rund einen Kilometer von der Deutschen Grenze bei Waldshut-Thiengen entfernt, soll nach der Absage wegen Corona dieses Jahr am letzten August-Wochenende wieder stattfinden. Der Veranstalter „Pro Bergrennen Oberhallau“, sammelt schon jetzt Anmeldungen von Fahrerinnen und Fahrern, um so das organisatorische Risiko zu minimieren. Anmeldeschluss ist bereits Ende Juni. In wieweit Meisterschaften, wie die Schweizer Bergmeisterschaft oder der deutsche KW Berg-Cup zur Austragung kommen, ist aktuell noch offen. Das gesamte Organisationsteam rund um das Bergrennen Oberhallau ist voller Herzblut mit den Vorbereitungen beschäftigt. Dies verlangt dieses Jahr noch mehr Flexibilität als in der Vergangenheit, da sich die „Pro´ler“ wegen der Corona-Pandemie auf unterschiedliche Szenarien und immer wieder verändernde Bedingungen einstellen müssen. Der aktuelle Verlauf stimmt die Organisationsführung jedoch zuversichtlich, dass die Veranstaltung stattfinden kann. „Doch dazu braucht es nun vor allem euch! Wir können unser Bergrennen nur durchführen, wenn sich bis zum Nennschluss am Mittwoch, 30. Juni 2021 (24 Uhr) genügend Teilnehmer anmelden und das Nenngeld fristgerecht bezahlt haben. Sollten wir entgegen unserer Erwartung die Veranstaltung trotzdem absagen müssen, wird das Nenngeld vollumfänglich zurückerstattet“, erklärt die Rennleitung in ihrer neuesten Mitteilung. Um die gestellten Vorgaben betreffend Covid-19 zu erfüllen, erarbeiten der Verein zusammen mit den zuständigen Behörden von Bund und Kanton ein passendes Schutzkonzept. Wie die Schutzmaßnahmen im Detail aussehen werden, lässt sich wegen der ständig ändernden Rahmenbedingungen noch nicht sagen. Es zeichnet sich jedoch ab, dass der Einlass ausschließlich für vollständig Geimpfte, von Covid-19 Genesene oder für Personen mit einem negativen Testresultat erlaubt ist. Dies gilt auch für etwaige Helfer und Begleitpersonen. Über die definitiven Schutzmaßnahmen informieren der Verein spätestens mit der Veröffentlichung der «letzten Weisungen» und auf der Webseite www.bergrennen-oberhallau.ch Die diesjährige Veranstaltung wird anders sein als in den Vorjahren. So sind zum Beispiel nur eine begrenzte Anzahl Zuschauer zugelassen. Pro Fahrer sind maximal vier Begleitpersonen möglich, welche sich voraussichtlich ebenfalls registrieren müssen. Diesbezügliche Informationen folgen mit den «letzten Weisungen». Leider ist aktuell auch noch nicht klar, ob das Fahrerlager wie gewohnt im Dorf oder teilweise außerhalb des Dorfkerns platziert werden muss. Auch diese Information folgt mit den letzten Weisungen.

Gelegenheit macht Bergrennen – alle Termine im deutschsprachigen Raum

23. Mai 2021

Wer in diesen Pandemietagen gerne mal wieder bei einem Bergrennen ins Lenkrad seines Rennfahrzeugs greifen möchte, der sein Equipment in der Reihe hat, eine Lizenz gelöst, der bereits zu den Geimpften oder Genesenen zählt, oder der einem negativen PCR-Test vorweisen kann, hat es nicht leicht sich eine entsprechende Veranstaltung herauszusuchen. Fast täglich gibt es neue „Wasserstandsmeldungen“ zu Terminänderungen und Absagen. BiD  bringt mit folgender Auflistung etwas Licht ins Dunkel. Im gesamten deutschsprachigen Raum und den Nachbarregionen gibt es eine ganze Menge Veranstaltungen, die Corona zum Trotz stattfinden sollen. Es sind Bergrennen die bereits ihren frühen Termin verschoben haben oder darauf hoffen bei niedrigen Inzidenzwerten und einem handfesten Hygienekonzept ihre Rennen durchführen zu können (Stand: 23.07. 2021). 12. Juni 2021 – Berg-Slalom Damüls (A-Vorarlberg) 13. Juni 2021 – Berg-Slalom Damüls (A-Vorarlberg) 26./27. Juni 2021 – ADAC Ibergrennen-Heiligenstadt (D-Thüringen) 27. Juni 2021 – Course de Côte La Roche en Ardenne (B-Ardennen) 03./03. Juli 2021 – Course de Côte Vuillafans (F-Jura) 09. Juli 2021 – Int. Arlberg Berg-Slalom (A-Vorarlberg) 10. Juli 2021 – Int. Arlberg Berg-Slalom (A-Vorarlberg) 10./11. Juli 2021 – Course de Côte La Broque-Schirmeck (F-Elsass) 25. Juli 2021 – Course de Côte Holtz (L-Luxemburg) 14./15. August 2021 – Course de Côte St. Ursanne (CH-Jura) 21./22. August 2021 – Int. Bergrennen Osnabrück (D-Niedersachsen) 21./22. August 2021 – Course de Côte Massongex (CH-Wallis) 28./29. August 2021 – ASC Bergrennen Oberhallau (CH-Schaffhausen) 04./05. September 2021 – Course de Côte Turckheim (F-Elsass) 11./12. September 2021 – AvD Bergrennen Eichenbühl (D-Bayern) 11./12. September 2021 – Bergrennen Gurnigel (CH-Berner Oberland) 18./19. September 2021 – Course de Côte Abreschviller (F-Lothringen) 25./26. September 2021 – Auto-Bergrennen St. Agatha (A-Oberösterreich) 02./03. Oktober 2021 – ADAC Bergrennen Mickhausen (D-Bayern) 09./10. Oktober 2021 – FiA Hillclimb Masters Braga-Falperra (P)

Marcel Steiner sitzt gut vorbereitet in den Startlöchern

14. Mai 2021

Gibt es eine Rennsaison 2021? Diese Frage haben sich der Schweizer Top-Pilot Marcel Steiner und sein Team schon sehr oft gestellt. Doch auch die Truppe aus dem Berner Oberland kann sie zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht beantworten. Alle Motorsportbegeisterten hoffen darauf, dass die Bergrennen zumindest ab Sommer abgehalten werden können, und die Jungs von Steiner Motorsport hoffen endlich den neuen Turbomotor unter Rennbedingungen einsetzen zu können. Apropos Motor: „Anfang Oktober 2020 wurde unsere Freude am neuen Turbo jäh gebremst“, sagt Marcel in seiner aktuellen Presseaussendung. „Der Automobil-Weltverband FIA kastrierte die Turbomotoren der Gruppe E2-SS und E2-SC mit einem Airrestriktor. Generell mussten wir bereits mit 1.7-mal weniger Hubraum gegenüber den Saugmotoren auskommen, nun wurde der Turbo nochmals mit einem Luftbegrenzer von 42.25 mm beschnitten. Dies zog mir und den Jungs von Helftec Engineering kurzzeitig den Boden unter den Füssen weg“. Den Kopf in den Sand stecken wollte Steiner-Motorsport aber auch nicht. Eine Lösung musste her und wurde gefunden. So passten die Steiners den Hondamotor bei der Reparatur gerade noch an die neuen Anforderungen an. Am LobArt-Sportwagen nahm man zudem kleine Updates an der Aerodynamik vor und seit kurzem steckt das Aggregat nun wieder im LobArt-Chassis. Kleinere Anpassungen am Auspuffkrümmer stehen noch aus, danach gilt’s auf dem Rollenprüfstand das Kennfeld abzustimmen. Der LobArt Honda-Turbo wäre also bald bereit, um Runden zu drehen oder Bergstraßen hochzujagen. Weiter stellt sich noch eine Reglementsfrage. Nach aktuellstem Stand übernehmen einige nationale Verbände (Schweiz, Deutschland, Österreich, Frankreich…) das FIA-Regelwerk nicht oder noch nicht. In diesen Ländern kann der Turbo noch frei und ohne Airrestriktor atmen. „So werden wir unseren Motor auch noch offen abstimmen und bis auf weiteres so fahren“, kündigt Steiner an. Auslauf soll der LobArt Honda im Jahr 2021 hauptsächlich in der Schweizer Bergmeisterschaft finden, die anfangs aus neun Rennen bestand. Leider wurden bereits La Roche, Hemberg, Reitnau, Anzere und Les Paccots wegen Covid-19 wieder abgesagt. Daher musste sich das Team wieder etwas umorientieren. „Zudem finde ich als ersten Start am Berg 2021, gleich auf der Highspeed-Strecke in Les Rangiers, nicht ganz optimal. Aus diesem Grund rückten die französischen Rennen von Vuillanfans und Beaujolais in meinen Terminkalender“. Zudem möchte Marcel Steiner auch die Rennen in Osnabrück/D, Türckheim/F und St.Agatha/A fahren. Dies hängt aber von den Reglementen zum Restriktor und der finanziellen Lage von Steiner Motorsport ab. Als großes Highlight findet im Oktober in Portugal das 4. FIA Hillclimb Masters statt. Nach seiner Teilnahme 2018 in […]

Maßnahmenpaket für Frankreichs Berge

12. Mai 2021

Weiterhin vorherrschende Unsicherheiten im Zusammenhang mit der Corona-Gesundheitskrise zwingen den französischen Motorsportverband (FFSA) kreativ zu sein und neue Maßnahmen zur Wiederaufnahme der Französischen Bergmeisterschaft einzuführen. Auf Vorschlag der französischen Bergmeisterschaftskommission verabschiedete das FFSA-Managementkomitee mehrere Punkte, die einen nahezu  reibungslosen Ablauf der Rennen garantieren sollen. Als Erstes hat der FFSA-Lenkungsausschuss, analog zum Vorjahr auch für die Saison 2021 die Piloten mit einer regionalen und nationalen Lizenz zur Teilnahme in der französischen Bergmeisterschaft sowie in der französischen Bergmeisterschaft  der 2. Division zugelassen. Weiter wurde beschlossen, falls die Organisatoren gezwungen sind, ihre Veranstaltung ohne Zuschauer oder mit einem eingeschränkten Zuschauerkontingent zu organisieren, finanzielle Unterstützung zu geben. Im Gegenzug werden die Teilnahmegebühren um 80 € erhöht und keine Preisgelder ausgeschüttet. Diese Regelung gilt für alle Meisterschaftsläufe, für die Division 2 und historische VHC-Meisterschaft. Möglicherweise wird es pro Rennwochenende wieder zwei Punkteläufe geben. In der aktuellen Konfiguration enthält die französische Bergmeisterschaft 2021, die seit 2019 geltenden Bestimmungen, nämlich für jede Veranstaltung Trainingsläufe am Samstag und das Rennen am Sonntag. Für den Fall, dass die französische Berg-Meisterschaft nicht vor dem 1. August 2021 beginnt, wird das im Jahr 2020 praktizierte Format in diesem Jahr erneut angewandt, das heißt zwei Rennen pro Veranstaltung (Samstag und Sonntag)  und daher eine doppelte Punkteverteilung. Diese Bestimmung gilt auch für die 2. Division der Französischen Bergmeisterschaft und die VHC-Meisterschaft in der Französischen Bergmeisterschaft.

Mit Publikumsstimmen das Homburger Bergrennen unterstützen

4. Mai 2021

Mit seiner Aktion „SWH-Vereinshelden“ möchte einer der langjährigen Sponsoren des Homburger ADAC Bergrennens, die Stadtwerke Homburg, in der aktuell schwierigen Coronaphase Vereine und Institutionen in ihrem kommunalen und regionalen Versorgungsgebiet mit einem Preisgeldtopf von insgesamt 10.000 € unterstützen. Seit Ende April und noch bis zum 18. Mai kann ein jeder mit abstimmen, welche acht Teilnehmer ins Finale (18.-20. Mai 2021) einziehen und eine Förderung zwischen 500 € und 2.000 € erhalten. In der Online-Abstimmung entscheidet das Publikum über die Publikumspreisträger der SWH-Vereinshelden. Unabhängig davon vergibt die Jury sechs Preise in Höhe von je 500 Euro. Damit der Homburger Automobilclub etwas von dem ausgelobten „Geldkuchen“ erhaschen kann, fehlen noch einige Stimmen. Für den HAC, der nun bereits zum zweiten Mal in Folge sein Bergrennen absagen musste und dadurch keine Einnahmen generieren kann, wären ein paar zusätzliche Euros ein Segen. Der Homburger AC bittet um einen Klick auf folgender Webseite: https://www.swh-vereinshelden.de/projekte/608c427b9f8bb00e584f74d6

Nachruf auf die französische Berg-Legende Christian Debias

5. April 2021

Im Alter von 74 Jahren ist mit Christian Debias über die Osterfeiertage einer der ganz Großen des Bergrennsports an den Folgen eines Schlaganfalls während eines Wüstenurlaubs in seiner Geburtsheimat Tunesien verstorben. Der seit seinem 8. Lebensjahr in Nancy lebende Franzose kam 1968 zum Motorsport und sammelte seine ersten Erfahrungen im Renault 8 Gordini bei vereinzelten regionalen Rallyes und Bergrennen, machte sich dann schnell einen Namen in den R8- und Audi 80-Markenpokalen auf den französischen Rundstrecken, bevor er 1975, ein Jahr nach Didier Pironi und ein Jahr vor dem späteren F1-Weltmeister Alain Prost, den französischen Meistertitel in der Formel Renault errang. Dank seines Fahrtalents, aber auch seiner feinspürigen Abstimmungskenntnisse schien der Weg zu einer großen Karriere auf der Rundstrecke vorgezeichnet, doch wohl nicht zuletzt der schon damals enorme Kostenaufwand belehrte Debias in der anschließenden Saison im Formel Renault-Europapokal eines Besseren. So wandte er sich dem Bergrennsport zu, den er 1977 regelrecht revolutionierte, indem er als Erster nicht wie bislang üblich einen Formel 2 im mehr oder weniger Originalzustand von der Rundstrecke an den Berg brachte, sondern in Eigenregie ein Formel 3-Fahrzeug (Ralt Rt1) zu einem reinrassigen Bergrenner umbaute, den er dann mit einem BMW-F2-Motor ausrüstete und auf Anhieb in seiner ersten Saison in der französischen Bergmeisterschaft gleich zu zahlreichen Gesamtsiegen und zum Titel fuhr. Sein Beispiel sollte Schule machen und ab sofort wurden die eigens für den Berg umgebauten und/oder entwickelten 2 Liter-Formelwagen zur Messlatte insbesondere in Frankreich, schon damals eine der absoluten Hochburgen dieser Disziplin. Leider sollte Debias’ Karriere jedoch im Folgejahr einen mächtigen Dämpfer erhalten: beim legendären 24 Stundenrennen in Le Mans verunglückte er am Lenkrad des WM P78 Peugeot Turbo-Sportwagens auf der langen und extrem schnellen Hunaudières-Geraden und sprang nur knapp dem Tod von der Schippe. Ein monatelanger Kampf zurück ins Leben beginnt, und erst 1979 wird er auf einem Martini Mk28 sein vorerst zaghaftes Comeback am Berg feiern, dort wo inzwischen ein regelrechter Rüstungskampf zwischen diversen professionellen Rennteams ausgebrochen ist, den eigentlich er selbst erst durch seine zwei Jahre zuvor gezeigte Herangehensweise entfacht hatte. 1979 im September wird Debias auch erstmals in Bourscheid bei einem Luxemburger Bergrennen an den Start gehen und seinen ersten Gesamtsieg in dem Land feiern, das ihm künftig – nur knapp anderthalb Autostunden von seinem Heimatort Nancy entfernt – als wahres Testgelände für alle erdenklichen technischen Neuheiten und Entwicklungen, auch zum Beispiel im Bereich neuer Reifenmischungen, dienen wird, bevor er diese jeweils in […]

International weitere Absagen und Verschiebungen

7. März 2021

In Österreich gab es leider in den letzten Tagen weitere Absagen von Berg-Veranstaltungen. So entschied sich das EMSI Motorsport Team vorzeitig den geplanten Berg-ÖM und langjährigen KW Berg-Cup Lauf in St. Anton an der Jeßnitz vorzeitig abzusagen. Auch der Pailix Motorsportclub zog in der vergangenen Woche die Konsequenzen und sagte den Bergrallyecuplauf am Pöllauberg vorzeitig ab. Schweren Herzens entschied man sich zu diesen Schritten, da ohne Zuschauer finanziell und organisatorisch die Rennen nicht zu bewältigen sind. In Frankreich gab es zwischenzeitlich gleich mehrere Änderungen. Der Saison-Auftakt soll nun Anfang Mai mit dem Rennen Teurses d’Hébécrevon, unweit der Atlantikküste erfolgen. Der für Ende April geplante Lauf im ostfranzösischen Abreschviller, der jedes auch zahlreiche Deutsche und Schweizer Bergpiloten anzieht, wurde in den Herbst verschoben und soll nun am dritten Septemberwochenende von 18.-19.09. 2021 über die Bühne gehen. Die bereits zuvor verschobenen Rennen Bagnols – Sabran und am Col St. Pierre stehen nun ebenfalls wieder im Kalender. Ersteres am 24.-25. Juli 2021, womit gleich drei Meisterschaftsrennen in diesem Monat am Programm stehen und zweitens lediglich unter Vorbehalt am 09.-10. Oktober 2021, an dem Wochenende wo auch in Portugal das FiA Hillclimb Masters stattfinden soll. von Hillclimbfans / Thomas Bubel

Bergrennen Holtz einstweilen verschoben

2. März 2021

Die Wiederauferstehung des Luxemburger Bergrennens von Holtz vom 4./5. April 2021, muss erneut vertagt werden. Nachdem man im Vorjahr schon die erste Neuauflage des vor 10 Jahren letztmals stattgefundenen und unmittelbar an der belgischen Grenze gelegenen Bergrennens absagen musste, wechselt man nun vom Ostermontag in den Hochsommer. Angesichts der aktuellen Situation im Zusammenhang mit der COVID-19-Pandemie und den derzeit geltenden Restriktionsmaßnahmen, einschließlich der Reisebeschränkungen von und nach Belgien, kann die Eröffnungsveranstaltung der diesjährigen Bergmeisterschaften Luxemburgs und Belgiens leider nicht wie ursprünglich geplant stattfinden. Das Organisationsgremium, bestehend aus Vertretern des Luxemburger Automobilclubs (ACL) und Belgischen Clubs, musste jetzt die Reißleine ziehen. In diesem sehr unsicheren Kontext und in dem Wissen, dass die Veranstaltung viele Personen aus Nah und Fern anzieht, insbesondere Fahrer, Funktionäre und Sportwarte aus Belgien, ist es die beste Entscheidung das Rennen erst einmal zu verschieben. Eine fundierte Vorbereitung auf die Veranstaltung erweist sich derzeit noch als zu schwierig. Aus diesem Grund haben die Veranstalter beschlossen, das Course de Cote Holtz auf den 24./25. Juli 2021 zu verschieben, in der Hoffnung, dass sich die gesundheitliche Situation in Europa bis dahin soweit entspannt hat, dass eine Durchführung des Rennens möglich wird.

David Hauser als Fahrer und Teamchef in die ELMS

20. Februar 2021

Das Racing Experience Team um die Luxemburger Familie Hauser freut sich, seine Teilnahme an der berühmten European Le Mans Series (ELMS) Meisterschaft für die Saison 2021 bekannt zu geben. Letzten Freitag wurde die Nennliste offiziell veröffentlicht. Insgesamt wird das Feld aus 43 Autos bestehen. Der Duqueine D08 Rennwagen von Racing Experience mit der Nummer 12 wird das Abenteuer in der LMP3-Klasse bestreiten, wo er sich mit 16 anderen Teilnehmern messen muss. Die Meisterschaft wird sechs Rennveranstaltungen in ganz Europa umfassen. Das Team kennt die meisten Strecken aus dem Michelin Le Mans Cup in den Jahren 2019 und 2020, mit Ausnahme des Red Bull Rings in Österreich. Die endgültige Fahrerbesetzung wird in Kürze bestätigt, aber zum ersten Mal seit 2017 werden sich die Brüder David und Gary Hauser zusammen mit einem dritten Fahrer wieder das gleiche Auto teilen, und zwar bei allen Veranstaltungen dieser Saison. Eine weitere große Ankündigung ist die Bekanntgabe des neuen Geschäftsführers von Racing Experience: David Hauser. Er hat die Entscheidung getroffen, sich zu 100% auf das Team zu konzentrieren und in die Fußstapfen seines Vaters Christian zu treten, der weiterhin Teambesitzer und ein sehr erfahrenes und wichtiges Mitglied bleibt. Christian Hauser, Team Besitzer von Racing Experience: „Die letztjährige Saison im Michelin Le Mans Cup spiegelte nicht ganz die Stärken und Kompetenzen unseres Teams wider und trotz unserer Bemühungen und auch einiger sehr positiver Qualifying-Ergebnisse und starker Rennleistungen lief nicht alles nach Plan. Unser Ziel ist es, die Situation in diesem Jahr zu ändern und deshalb ist über den Winter viel passiert. Wir haben unsere Bewerbung für die Europameisterschaft (ELMS) eingereicht und waren sehr erfreut, als wir unser Team am vergangenen Freitag auf der Nennliste sahen. Wir können es kaum erwarten, in die Saison zu starten! Ich bin stolz, dass David die Rolle unseres Geschäftsführers übernehmen wird. Er kennt das Team, seit alles im Jahr 2000 begonnen hat. Er ist damit aufgewachsen und hat viel Zeit in die Entwicklung, aber auch in technische Verbesserungen investiert, dank seines Doppel-Master-Abschlusses in Maschinenbau. Es gibt keine bessere Person für diese Position und ich habe vollstes Vertrauen in ihn!“ David Hauser, neuer Geschäftsführer von Racing Experience und Fahrer: „Was für ein Start ins Jahr! Ich bin unglaublich dankbar für die Möglichkeit, hauptberuflich für Racing Experience zu arbeiten. Es ist eine große Herausforderung für mich und es wird ein sehr hohes Arbeitspensum sein, aber ich werde alles geben! Aus Fahrersicht ist die Teilnahme […]

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