DTM-Highlights und Scarfiotti-Gedenken zum 60-jährigen Jubiläum am Roßfeld

23. Februar 2018

Im Herbst 2017 war es in den Berchtesgadener Alpen ungewohnt ruhig. Erstmals seit der Premiere des „Internationalen Edelweiß Bergpreises Roßfeld Berchtesgaden“ im Jahr 2013 legte die Zeitreise in die Goldene Ära des Motorsports im vergangenen Jahr eine Pause ein. Doch das Warten hat bald ein Ende: Von 28. bis 30. September 2018 kehrt das von den Fans liebevoll „Roßfeldrennen“ genannte Oldtimer-Spektakel zurück – rechtzeitig zum 60-jährigen Jubiläum des ersten Bergrennens auf das Roßfeld. Die Freunde des historischen Motorsports dürfen sich auf gleich zwei Themenschwerpunkte freuen: Im Zuge des DTM-Schwerpunkts werden nicht weniger als 15 DTM-Boliden, damalige Fahrer und wichtige Zeitzeugen aus der glorreichen Ära der berühmten Tourenwagen-Serie zu bestaunen sein. Und auch an Lodovico Scarfiotti, der 1968 am Roßfeld tödlich verunglückte, wird 2018 erinnert. Hans Joachim Stuck, Rudi Lins, Eberhard Mahle, Herbert Linge, Harald Demuth und natürlich Walter Röhrl waren die Helden beim bislang letzten Edelweiß-Bergpreis am Roßfeld. Und geht es nach den Genannten, so werden sie alle auch 2018 wieder mit von der Partie sein. Nach einem Jahr Pause steigt nun bereits die Vorfreude auf die fünfte Auflage der erfolgreichen Klassik-Veranstaltung in den Berchtesgadener Bergen. „Die Vorbereitungen laufen bereits auf Hochtouren“, verrät Initiator Joachim Althammer, der dem legendären Roßfeldrennen im Jahr 2013 neues Leben eingehaucht hat – gemeinsam mit zahlreichen ehrenamtlichen Helfern und Mitarbeitern. Der eigentliche Gewinner neben den begeisterten Fans aus dem In- und Ausland ist aber die Lebenshilfe Berchtesgadener Land, der die Reinerlöse aus der Veranstaltung zugute kommen. Heißer Tipp für all jene, die kommendes Jahr mit dabei sein wollen: Bereits ab Anfang Dezember 2017 startete der Karten-Vorverkauf für den Edelweiß-Bergpreis Roßfeld 2018 – bei gleichbleibenden Preisen. Alle Informationen dazu gibt es der Webseite www.rossfeldrennen.de. Auch die besonders beliebten Familien-Tickets werden – nur im Vorverkauf – wieder aufgelegt. Bei der fünften Auflage des Events wird die Zuschauerzahl erstmals auf maximal 12.000 Personen begrenzt. „Diese Entscheidung ist uns nach dem großen Erfolg in 2016 nicht leicht gefallen“, so Joachim Althammer. „Doch angesichts der begrenzten Platzverhältnisse im historischen Fahrerlager und der limitierten Kapazitäten in den beliebten historischen Busse standen wir vor der Wahl, einen Wertungslauf zu streichen oder die Zuschauerzahl zu begrenzen. Um den Fans eine bestmögliche Show zu bieten, haben wir uns für Variante zwei entschieden.“ Nach den „Fahrzeugen des Walter Röhrl“ beim letzten Rennen wird die fünfte Auflage des Edelweiß-Bergpreises ganz im Zeichen der DTM-Frühzeit stehen. In Erinnerung an die spektakuläre Anfangszeit der Serie in den Jahren 1984 bis 1996 werden […]

Nebel und Kruhs freuen sich auf abwechslungsreiches Rallye-Programm

22. Februar 2018

Winter ade: Das RAVENOL MOTORSPORT Rallye TEAM fiebert dem Beginn der neuen Saison entgegen. 2018 gehen Torben Nebel (Detmold) und Beifahrer Gino Kruhs (Quierschied / Homburger AC) mit ihrem Citroën DS3 R3T bei Rallyes im In- und Ausland an den Start. Das erfahrene Duo freut sich auf mindestens vier Läufe zur Deutschen Rallye-Meisterschaft (DRM) sowie auf ein Österreich-Gastspiel. Die lange Winterpause neigt sich endlich ihrem Ende zu, Anfang März fällt für Torben Nebel und Gino Kruhs der Startschuss zu einer abwechslungsreichen Vollgassaison. Der Detmolder und sein saarländischer Beifahrer bestreiten 2018 mit ihrem rund 210 PS starken Fronttriebler mindestens fünf anspruchsvolle Rallyes. Los geht es mit drei „Heimspielen“ in Folge: Bei der ADAC Saarland-Pfalz Rallye (2. und 3. März) – die zugleich den Auftakt zur diesjährigen DRM bildet – schlüpft zunächst Copilot Gino Kruhs in die Rolle des Lokalmatadoren. Anschließend hat Torben Nebel gleich zwei Mal in Folge die Gelegenheit, vor heimischem Publikum zu glänzen: Das RAVENOL MOTORSPORT Rallye TEAM geht sowohl bei der Rallye Rund um die Sulinger Bärenklaue (4. und 5. Mai) als auch im Rahmen der ADAC Rallye Stemweder Berg (15. und 16. Juni) ins Rennen. Im Juli bereichern Torben Nebel und Gino Kruhs das Teilnehmerfeld der Rallye Weiz (21. und 22. Juli), einem Lauf zur Österreichischen Rallye-Staatsmeisterschaft (ÖRM). Bereits 2015 hatte die ostwestfälisch-saarländische Mannschaft auf den kurvigen Alpenstraßen rund um die gleichnamige österreichische Gemeinde in der Oststeiermark mit schnellen Zeiten aufhorchen lassen und belegte – damals noch im Citroën DS3 R1 – Rang drei in der Citroën Racing Trophy Deutschland. Die Saison beschließen Nebel und Kruhs mit der ADMV Rallye Erzgebirge (28. und 29. September), die ebenfalls zum Kalender der höchsten deutschen Rallye-Liga zählt. „Wir freuen uns sehr, dass es uns gemeinsam mit unseren Partnern und Sponsoren gelungen ist, ein derart abwechslungsreiches und anspruchsvolles Programm auf die Räder zu stellen“, betont Torben Nebel. „2017 haben wir in unserer Premierensaison mit dem Citroën DS3 R3T wichtige Erfahrungen gesammelt. Daran wollen wir in diesem Jahr anknüpfen und uns kontinuierlich weiter steigern.“ Gino Kruhs kann es ebenfalls kaum erwarten, wieder auf dem „heißen Sitz“ Platz zu nehmen: „Wir haben die Wintermonate für umfangreiche Revisionen an unserem Citroën genutzt. Zudem konnten wir vor kurzem die Einweihung unserer neuen Halle feiern, in der unser DS3 R3T für die Rallyes vorbereitet wird. Sie eröffnet uns technisch ganz neue Möglichkeiten. Wenn es nach mir geht, kann es lieber heute als morgen losgehen! Die hervorragende […]

Luxemburger First Lady Sandra Becker

15. Februar 2018

Der Damenpokal im Luxemburger Motorsport geht diese Saison an Sandra Becker, die sich mit Ivana Huber-Becker und Tanja Flammang einen interessanten Dreikampf um die Meisterschaft bei den Frauen geliefert hat. Seit 2010 ist Sandra Becker aktiv im Rennsport tätig und konnte sich beispielsweise schon 2015 den Titel bei den Frauen sichern. Das vergangene Jahr „duellierten“ sie sich mit Ivana Huber-Becker, die sie vor allem aufgrund ihrer besseren Slalomresultate besiegen konnte. Der Damenpokal setzt sich aus den Disziplinen Slalom, Rallye und Bergrennen zusammen, wobei keine der drei jungen Frauen an einer Rallye teilnahm. Sandra Becker hatte sich von Beginn der Saison 2017 mit dem Renault Clio 2 Cup ein neues Auto zugelegt, und so betrachtete sie eigentlich die abgelaufene Saison als Lehrjahr, um sich mit ihrem neuen Untersatz vertraut zu machen. Die „Coupe des Dames“ spielte anfangs in ihren Plänen gar keine Rolle und erst im Verlauf der verschiedenen Rennen merkte sie, dass ein erneuter Titelgewinn in greifbarer Nähe gerückt war. „Dadurch, dass ich den Clio 2 Cup gekauft hatte, war mir bewusst, dass ich in der Gruppe E1 bis  2 Liter kommen würde, die immer sehr stark besetzt ist. Die Ivana und ich sind auf zwei ganz verschiedenen Autos dieses Jahr gefahren, was dann schwierig zu vergleichen ist“, bemerkt die junge Erzieherin aus Ösling der Luxemburger AutoRevue gegenüber. Ihren Alfa Romeo 147 setzte sie zwar noch gelegentlich bei Slalomrennen ein, aber ihr Hauptaugenmerk lag auf dem Kennenlernen ihres neuen Geräts. Das gelang so gut, dass sie immer zufriedener mit ihren Resultaten und den erzielten Zeiten bei den Bergrennen wurde. Ihre anfängliche Befürchtung, dass sie mit dem Clio nicht so gut zurecht käme, sollte sich schnell verflüchtigen, und nach einem Wechsel der Reifenmarke nach dem Hillrace von Eschdorf konnte sie ihre persönlichen Bestzeiten am Berg gegenüber dem Alfa wesentlich verbessern und dies vor allem auf den technischen Strecken wie in Wolsfeld und Turckheim. Das bereitete ihr eine Riesenfreude und motiviert sie zusätzlich für die neue Saison 2018, wo Sandra wiederum an den Start gehen wird. Neben dem Konkurrenzkampf mit anderen Piloten freut sie sich zudem auf die neue Bergrennstrecke im Kalender der Luxemburger Bergmeisterschaft beim ADAC Glasbachrennen in Thüringen (09./10. Juni), der längsten Bergrennstrecke Deutschlands, wo sich die Luxemburger Rennfahrer an einer gänzlich unbekannten Strecke beweisen können. Zusammen mit ihrem Partner, dem Formel-Renault-Pilot Daniel Donkels bildet sie auch 2018 das SADA Racing Team. Text: Roland Baumann

Volkswagen verpflichtet Romain Dumas fürs Pikes Peak 2018

31. Januar 2018

Bei der Rückkehr zum „Pikes Peak International Hill Climb“ setzt Volkswagen auf Erfahrung. Am 24. Juni 2018, mehr als 30 Jahre nach der letzten Teilnahme von Volkswagen am berühmtesten Bergrennen der Welt, pilotiert der Franzose Romain Dumas das erste rein elektrisch betriebene Rennfahrzeug der Marke aus Wolfsburg. Dumas hat das sogenannte „Race to the Clouds“ im US-Bundesstaat Colorado bereits drei Mal gewonnen. Er kann außerdem auf Erfahrung mit Hybrid-Prototypen in der FIA World Endurance Championship (WEC) bauen: Dumas holte 2016 als Porsche-Werksfahrer den Weltmeistertitel in dieser Hightech-Rennserie. „Das Bergrennen am Pikes Peak ist eine große Herausforderung, weil jeder Teilnehmer nur einen Versuch hat“, erläutert Romain Dumas. „Aber ich habe großes Vertrauen in Volkswagen Motorsport. Die Mannschaft ist hoch motiviert und hat schon mehrfach bewiesen, dass sie auch auf unbekanntem Terrain auf Anhieb erfolgreich ist.“ Das gemeinsame Ziel von Volkswagen und Fahrer Dumas ist ein neuer Streckenrekord in der Fahrzeugkategorie der Elektro-Prototypen. „Romain gehört zu den schnellsten Fahrern, die jemals am Pikes Peak gestartet sind. Außerdem hat er Tausende von Kilometern Erfahrung mit Rennprototypen. Er ist damit für Volkswagen der ideale Fahrer für die Premiere in der Klasse der rein elektrisch betriebenen Fahrzeuge“, sagt Volkswagen Motorsport-Direktor Sven Smeets. Volkswagen startet bei der 2018er-Auflage des „Pikes Peak International Hill Climb“, der wegen der Ziellinie in 4.302 Meter Höhe auch „Race to the Clouds“ genannt wird, mit einem völlig neu entwickelten Elektro-Prototyp. In dieser Wertungsklasse erlaubt das Reglement große technische Freiheiten. „Wir können so die Leistungsfähigkeit zukünftiger Batterie- und Antriebstechnologie von Volkswagen im Wettbewerb beweisen. Eine zusätzliche Herausforderung ist die Tatsache, dass die Rennstrecke am Pikes Peak eine normale Straße ist, auf der sich Fahrbahnzustand und Wetterbedingungen häufiger ändern“, sagt Smeets. „Der große Vorteil eines Elektrofahrzeugs beim Bergrennen am Pikes Peak: Die Leistung bleibt über die gesamte Strecke von knapp 20 Kilometern konstant. Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor verlieren in der dünnen Höhenluft dagegen deutlich an Leistung. Damit musste ich bei meinen bisherigen Teilnahmen leben. Ich freue mich richtig darauf, zum ersten Mal vom Start auf 2.862 Metern bis ins Ziel mit voller Kraft fahren zu können“, nimmt Dumas den Faden auf. Mit Elektrotechnologie in Rennfahrzeugen kennt sich der aus dem südfranzösischen Alès stammende Vollblut-Motorsportler aus: In den letzten Jahren bestritt er im Werksteam von Porsche die Langstrecken-Weltmeisterschaft (FIA World Endurance Championship) mit einem Hybrid-Prototyp (Benzin/Elektro). Neben dem Weltmeistertitel 2016 in dieser Rennserie gewann Dumas im Laufe seiner Karriere bereits acht 24-Stunden-Rennen, darunter zwei Mal […]

Gala-Abend mit Luxemburger Bergmeisterschaft

25. Januar 2018

Einen flotten Abend, wie man im Großherzogtum Luxemburg zu sagen pflegt, erlebten rund 350 Gäste am dritten Januar-Samstag beim „Soirée du Sport Automobil“, der Siegerehrung der Luxemburger Automobilmeisterschaften im Chapito des Casino 2000 in Bad Mondorf. Der Luxemburger Automobilclub (ACL) ehrte die Sieger und Platzierten in den Sparten Rundstrecke, Rallye, Kart, Bergrennen und Slalom aus der Saison 2017. Weitere Höhepunkte es Abends waren die Preisverteilungen im „Coupe des Dames“ und der Verkündung in der Wahl des „Autosportler vum Joer“. In der Bergmeisterschaft, die offiziell als Championnat du Luxembourg des Courses de Côte – Trophée Honoré Wagern in den Büchern des ACL geführt wird, hießen die Sieger Daniel Donkels und Leon Linden bei den Rennwagen und Canio Marchione, Charel Valentiny und Nico Schilling bei den Tourenwagen. Im Damenpokal stand Sandra Becker ganz oben, vor Ivana Becker-Huber und Tanja Fammang. Als Automobilsportler des Jahres in Luxemburg wurde von einer Fachjury und der Allgemeinheit via Internet der Porsche Super Cup-Pilot Dylan Pereira gewählt. Die nominierten Canio Marchione und David Hauser kamen nicht in die Top-3.

Unser Jr. zum ersten Mal seit 29 Jahren wieder am Pikes Peak

22. Januar 2018

Zum ersten Mal seit fast 30 Jahren wird die US-Rennsportlegende Al Unser Jr. wieder am Pikes Peak International Hill Climb teilnehmen, dessen 96. Auflage am 24. Juni diesen Jahres stattfindet. Unser war zuletzt bei Pikes Peak-Bergrennen im Jahr 1989 dabei. Der zweifache Indianapolis 500 Gewinner war 1983 „King of the Mountain“, als Sieger am Pikes Peak in der Open Wheels-Klasse in seinem Wells Coyote Chevy. Seine Eintragung in die diesjährige Starterliste markiert die Rückkehr der weltbekannten Rennfahrerfamilie aus Albuquerque, dessen Mitglieder mehrfach im Pikes Peak Hill Climb Museum „Hall of Fame“ zu finden sind. Bobby (13) und Bobbys Onkel Louis (9) haben zusammen 22 Mal gewonnen und auch Robby Unser konnte sich 1989 mit einem Peugeot 405 T16 in die Siegerlisten eintragen. Al Unser wird hinter dem Steuer einen 1936er Chevrolet Sedan an die alten Zeiten erinnern. Nach einjähriger Abwesenheit sind auch der achtmalige Pikes-Peak-Sieger Paul Dallenbach (Foto unten), der 23-fache Champion Clint Vahsholtz und Layne Schranz, die in 24 Veranstaltungen drei Siege feiern konnten, wieder dabei. „Die Fans dieses historischen Bergrennens werden vom diesjährigen Wettbewerbsfeld begeistert sein“, sagte Megan Leatham, Executive Director von PPIHC. „Wir haben viele Legenden des Rennens an Bord und eine Liste von Rookies aus den USA und vielen Nationen, die unglaubliches Interesse hervorrufen werden.“

Termine 2018: Österreichische Berg-Staatsmeisterschaft

29. Dezember 2017

Bäumchen wechsel dich in der Berg ÖM. Vier der insgesamt 10 Veranstaltungen sind neu im aktuellen Kalender – mit Altlengbach vor den Toren Wiens und dem slowakischen Bergrennen Jankow Vršok, gibt es sogar zwei Debütanten. Interessant ist dabei, dass Altlengbach eine neue Veranstaltung ist, die im September 2017 erstmals als reines Tourenwagenrennen ausgetragen wurde. Die rund 25 Teilnehmer und die motivierten Organisatoren waren mit dem Erstlingsrennen zufrieden. Die Strecke liegt direkt an der Westautobahn A1 und führt teilweise sogar durch Gehöfte. Im kommenden Juli werden dann auch die Rennsportfahrzeuge an den Start gehen. „Es ist gut, wieder ein Bergrennen mehr in Österreich zu haben“, stellt der ÖBM-Fahrervertreter „Tourenwagen“ Erich Weber treffend fest. Fünf Mal tritt die ÖBM im Rahmen von Berg EM-Läufen an. Der langjährige Finallauf in Cividale, im Italienischen Friaul, musste weichen, wohl um keine Terminkollision mit dem FiA Hillclimb Masters zu riskieren. Eine weitere Neuerung betrifft das Rennen St. Anton/J. und den erstmals zur Berg-ÖM zählenden Lauf Jankov Vršok in der Slowakei. Dort werden sowohl am Samstag als auch am Sonntag Punkte für die Meisterschaft vergeben, sprich es werden an beiden Tagen Trainings- und Rennläufe ausgetragen und gewertet. Damit werden an 10 Rennwochenenden nunmehr insgesamt 12 Wertungsläufe zur Österreichischen Automobil Bergstaatsmeisterschaft ausgetragen. Dem wurde auch bei der Anzahl der etwaigen zu berücksichtigenden Streichresultate Rechnung getragen. Gleich einige Änderungen erfährt die Österreichische Automobil Bergstaatsmeisterschaft in der Saison 2018. Neben einigen Änderungen im Terminkalender, wurde auch das Reglement umgestaltet. Das betrifft vor allem die Division 3, insbesondere die dort zahlenmäßig am stärksten vertretene Gruppe E1. Dort werden 2018 in 3 Hubraumklassen (bis 1600ccm, bis 2000ccm, über 2000ccm) Punkte vergeben und nicht wie in den letzten Jahren Gesamt. Zudem sind hier ab sofort auch die E1 Boliden aus der Slowakei, Italien, Tschechien, Slowenien, Kroatien etc. (Wagenpass einer Mitglieds-ASN der FIA Zone Zentraleuropa) punkteberechtigt. 21./22.April 2018 – Rechbergrennen (A)  26./27.Mai 2018 – Verzegnis (I) 02./03. Juni 2018 – Ecce Homo (CZ) 30.06./01. Juli 2018 – Bergrennen St. Anton a.d. Jesnitz (A) 07./08. Juli 2018 – Slovakia Baba (SK) 21./22. Juli 2018 – Bergrennen Altlengbach (A) 11./12. August 2018 – Jankov Vršok (SK) 01./02. September 2018 – Ilirska Bistrica (SLO) 15./16. September 2018 – Buzet (HR) 22./23.September 2018 – Auto-Bergrennen St. Agatha (A)

Termine 2018: Luxemburger Bergmeisterschaft

14. Dezember 2017

Etwas früher als bisher hat das neue Gremium ACL Sport den provisorischen Motorsportkalender der Luxemburger Bergmeisterschaft für das kommende Jahr erstellt. Erneut findet sich in der Meisterschaft des Großherzogtums kein einiges Rennen im benachbarten Belgien. Zu geringe Sicherheitsstandards werden hier schon seit Jahren von den ACL-Verantwortlichen moniert. Umso mehr Bergrennen in Deutschland dürfen sich so glücklich schätzen einen ein weiteres hochrangiges Prädikat zugesprochen zu bekommen. Neu in diesen Genuss kommt in 2018 erstmal auch des ADAC Glasbachrennen in Thüringen, dass an die Stelle der EBM-Kollegen von St. Ursanne – Res Rangiers rückt. 28./29. April 2018 – Course de Côte Abreschviller (F) 06./06. Mai 2018 – Hill Race Eschdorf (L) 20./21. Mai 2018 – Wolsfelder ADAC Bergrennen (D) 09./10. Juni 2018 – ADAC Glasbachrennen (D) 07./08. Juni 2018 – Course de Côte La Broque (F) 07./08. Juli 2018 – Homburger ADAC Bergrennen (D) 08./09. August 2018 – Osnabrücker ADAC Bergrennen (D) 08./09. September 2018 – Course de Côte Turckheim (F)

Umstrukturierung im Luxemburger Autosport

3. Dezember 2017

Im Rahmen der „International Motor Show“ auf dem Luxemburger Kirchberg stellte kürzlich die Sportkommission des Luxemburger Automobilclubs (ACL) ihre Pläne für die Zukunft vor. Auf dem Sportsektor will man sich breiter und professioneller aufstellen, dies war der Kernpunkt der Pressekonferenz zu Messebeginn auf dem ACL-Stand. Ein neuer Name und ein neuer Präsident, wurden angekündigt. Damit der neue Weg im Automobilsport des Großherzogtums geebnet werden kann, wird die Sportkommission, wie sie bisher bestand, aufgelöst und durch den “ACL Sport” ersetzt. Dies hat eine Umstrukturierung zur Folge. So wird, wie bei den allermeisten Sportverbänden üblich, der Posten eines technischen Direktors entstehen, den Andy Mathekowitsch übernehmen wird. Weiter werden u.a. eine technische und eine medizinische Kommission gegründet. Auch die verschiedenen Aktiven des Automobilsports in Luxemburg, wie etwa die Pilotenvereinigung, die Organisatoren und die Verantwortlichen der verschiedenen Disziplinen sollen in Form eines „Expertenrats“ stärker in die Entscheidungen einbezogen werden. Im Rahmen dieser Neuaufstellung wird Marc Joseph, der bisher Vize-Präsident der Sportkommission des ACL war, ab dem 1. Januar 2018 auch die Geschicke von “ACL Sport” leiten. Er wird die Nachfolge von Lucien Franck übernehmen. Die Verantwortlichen erhoffen sich, dass ihre Sportart in Zukunft durch diese Schritte nicht nur beim Publikum in Luxemburg bekannter und attraktiver gemacht werden kann, sondern auch auf sportlichem Niveau weitere Fortschritte erfolgen können. Erste Amtshandlung für die neue nationale Automobilsport Behörde wird die Ausrichtung der „Soirée du Sport Automobile 2017“, am 20. Januar 2018 im Casino Bad Mondorf sein.

Happy Family Day Bergrennen mit Spendenübergaben

24. November 2017

Beim „Happy Family Day Bergrennen“ im solarlux Campus in Melle bei Osnabrück kamen rund 150 Gäste und diesmal besonders auch die kleinen Freunde des Int. Osnabrücker Bergrennens auf ihre Kosten. Ob große Carrera-Bahn, kleine Elektro-Flitzer, T-Wall, Hüpfburg oder Kinder-Armbrustschießen – für beste Unterhaltung des Nachwuchses der Partner und Freunde der Veranstaltung am „Uphöfener Berg“ war gesorgt. Dazu gab es tolle Live-Musik, einen französischen Imbiss sowie einen neuen Trailer des 50. Bergrennens; außerdem wurde die große Jubiläumsausstellung noch einmal präsentiert. Im Mittelpunkt des Events standen zwei Scheckübergaben für den „guten Zweck“: Anlässlich des 50. Int. Osnabrücker Bergrennens war Alphonso Williams, DSDS-Sieger 2017, beim 50. Int. Osnabrücker Bergrennen als Pate der Aktion „RTL – Wir helfen Kindern e.V.“ und sorgte am Rennsonntag für gute Stimmung auf und an der Rennstrecke. Die Aktion erbrachte einen Spendenbetrag von 5.000 Euro, der jetzt den Organisatoren der Aktion, Hans-Bernd Kamps sowie Jörg Michaelis, beide Geschäftsführer der aus dem Motorsport  durch die „Post-Porsche“ bekannten Agentur tolimit von Organisationsleiter Bernd Stegmann und MSC-Vorsitzenden Gerd Bücker überreicht wurden. Der Betrag floss in den diesjährigen Spendenmarathon bei RTL am 23. November ein. Des Weiteren überreichten die beiden MSC-Verantwortlichen dem einheimischen TUS Borgloh mit ihrem Vorsitzenden Wilfried Hinrichs einen Scheck von 2.000 Euro für die Jugendarbeit des Vereins. Der Betrag war der Erlös aus den diesjährigen Taxifahrten am Berg mit dem AMG Mercedes des Schauspielers Norbert Heisterkamp. Am 4. und 5. August 2018 findet das 51. Int. Osnabrücker Bergrennen erneut als Lauf zum FIA Int. Hill Climb Cup, zur Deutschen Bergmeisterschaft sowie zum KW Berg-Cup, inklusive NSU statt.

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