Arlberg-Bergslalom: 10 Deutsche starten in ungewisse Saison

5. Juli 2020

Am Wochenende des 10. – 11. Juli 2020, also am Freitag und Samstag dieser Woche,  gastiert der Vorarlberger Drytech Race Automobil Cup zusammen mit verschiedenen Sondergruppen am berühmten Arlberg zu einem Berg-Slalom. Stuben am Arlberg ist mit seiner hochstehenden Gastronomie und Hotelerie der Startort mit Fahrerlager zum Rennen auf den Arlberg Pass. Die Veranstaltung auf Clubsportniveau ist eine von sehr wenigen Rennen am Berg, die aktuell in Mitteleuropa bereits wieder stattfinden. Dem entsprechend groß war der Ansturm an „Fahrwilligen“, auch aus der Deutschen Bergrennszene hatten sich zahlreiche Piloten registrieren lassen, aber nur 10 Akteure aus dem KW Berg-Cup, der GLPberg und der Berg DM wurden schlussendlich angenommen. Für 190 mögliche Startplätze, hatten sich 315 Interessenten angemeldet. Leider konnte der ausrichtende Renn-Rallye-Club Vorarlberg  125 Anmeldungen nicht annehmen. Die Arlberg Passtrasse ist eine der wichtigsten Verbindung zu Österreichs Osten, mit entsprechend hohem Verkehrsaufkommen.  Kurioserweise  kann die Strecke  für die Rennläufe nur jeweils 15 Minuten gesperrt werden,  danach muss der angestauten Individualverkehr durchlassen werden. Die Gruppengröße und das gesamte Teilnehmerfeld ist dadurch stark eingeengt. Zudem sind die Plätze im Fahrerlager in Stuben limitiert und zusammen mit den Covid-19 Maßnahmen wird auch nicht um Zuschauer geworben. Pro Tag gibt es ein abgeschlossenes Rennen, mit eigener Preisverteilung am Abend. Eines am Freitag, 10. Juli und eines am Samstag, 11. Juli 2020. An beiden Tagen werden in 3 kleinen Gruppen mit maximal 50 Fahrzeugen, alle Läufe sofort hintereinander ausgefahren. 2 Trainingsläufe und 4 Wertungsläufe, unterbrochen lediglich für kurze Öffnungszeiten der Straße für den normalen Verkehr. Hier die deutschen Starter in alphabetischer Reihenfolge: Hans-Joachim Brett (BMW Z4), Pascal Ehrmann (Peugeot), Jürgen Frommknecht (Radical), Günter Hoor (Porsche), Mario Minichberger (BMW 2002 16V), Richard Rein (Ford Capri), Walter Voigt (VW Polo), Franz Weissdorn mit Fragezeichen (VW Polo), Alexander Wolk (VW Golf) und Oliver Zierl (Citroen Saxo). Mit um die jeweiligen Tagessiege kämpfen sicherlich die einheimischen Patrick Nickel im ex-Sebastian Schmitt Opel Kadett und Lucas Boric im TracKing. Weitere Infos unter www.rrcv.at

Auch Portugiesische Bergmeisterschaft läuft wieder an

4. Juni 2020

Noch in diesem Monat nehmen die Portugiesen ihre Bergmeisterschaft wieder auf. Zwischen Ende Juni und Ende Oktober wurden fünf Veranstaltungen der „Campeonato Portugal Montanha“ terminlich neu angesetzt. Da vor den Corona-Beschränkungen bereits zwei Bergrennen gelaufen sind, leider auch mit einem tödlichen Unfall (BiD berichtete), wird nach aktuellem Stand einen Portugiesischen Berg-Meister des Jahres 2020 gekürt werden können. Das im Frühjahr erstmals als EM-Lauf vorgesehene Rennen von Boticas findet nun Ende September statt und auf dem ursprünglichen Hill Climb Masters-Termin, dem 10./11. Oktober werden auf der ehemaligen EBM-Strecke von Serra da Estrela die Motoren angelassen. 27./28. Juni 2020 – Arrabida 25./26. Juli 2020 – Caramulo 26./27. September 2020 – Boticas 10./11. Oktober 2020 – Serra da Estrela 24./25. Oktober 2020 – Penha

Virtuelles Ibergrenen 2020 – SIM meets Real

31. Mai 2020

Am letzten Juni Wochenende sollte eigentlich vom 27. – 28. Juni das 25. i-Bergrennen im thüringischen Heilbad Heiligenstadt ausgetragen werden. Wie aber, bei den bisher meisten Veranstaltungen, machte auch hier der Corona-Virus dem Vorhaben ein jähes Ende und der MC-Heilbad Heiligenstadt sah sich gezwungen das traditionsreiche Bergrennen abzusagen. Jetzt traf es sich gut, dass Thomas Schmid aus Bobingen (unweit von Mickhausener Bergrennstrecke) erst zu Beginn dieses Jahres die 2050 m lange Strecke, beginnend auf dem Holzweg inmitten der Stadt hinauf auf den i-Berg, für die Computer Simulation Assetto Corsa erstellt hatte. Bereits beim „Bau“ der Strecke hatte Thomas einen engen Kontakt zum Veranstalter und so ergab es sich schnell, dass nach der erfolgten Absage der Plan entstand, das Rennen virtuell stattfinden zu lassen. Kurzerhand trafen sich dann das GTR4u-Orga-Team, bestehend aus Michael Zille, Thomas Schacht und Thomas Schmid mit dem Organisationsleiter des MC-Heilbad Heiligenstadt, Sascha Herz, um über eine mögliche Umsetzung zu sprechen. Zuerst zu schaffen, deren Ziel es sein sollte ein Verbindungsglied zwischen der realen und der SIM-Racing Welt zu schaffen. Schnell einigte man sich darauf die Veranstaltung am Sonntag, den 28. Juni, an dem das Rennen auch in der Realität stattfinden hätte sollten, durchzuführen. Auch was die Wertung anbelangt, soll dieses Event neue Wege gehen, und so beschloss man, dass nicht wie im Motorsport üblich, die Fahrzeugklassen, sondern die Teilnehmerklassen gewertet werden. Dies bedeutet im konkreten Fall, es werden an diesem Rennen mit einem Sport- und einem Tourenwagen zwei unterschiedliche Fahrzeuge angeboten und die Fahrer in die Klassen „SIM“ und „REAL“ eingeteilt. Jeder Teilnehmer kann sich nun nach seiner Vorliebe ein Fahrzeug auswählen, was aber keine Rolle spielt, denn gewertet wird wie schon erwähnt zwischen den Fahrerklassen, denn, da waren sich alle Beteiligten einig, wäre es nicht fair, Spezialisten in Sachen SIM-Racing gegen „reale“ Fahrer antreten zu lassen, weil auch im umgekehrten Fall könne man nicht erwarten, dass ein SIM-Racer in einem realen Rennwagen genauso schnell ist wie ein geübter Rennfahrer. Nach ausgiebigen Testfahrten sind nun auch die Fahrzeuge bekannt, welche am virtuellen i-Bergrennen zum Einsatz kommen. Mit dem Formel Tatuus FA01 und dem Audi A4 R9 DTM sind sich die Verantwortlichen so sicher wie möglich, die zwei Fahrzeuge gefunden zu haben, mit denen man die gleichen Zeiten auf dieser Strecke fahren kann. Die Anmeldung wird, wie beim realen Bergrennen üblich, mit Nenngeld und Nennschluss über ein online Portal des MC-Heilbad Heiligenstadt erfolgen. Außerdem wird es, wie bei […]

Franzosen planen Kompakt-Meisterschaft ab August

14. Mai 2020

Trotz der aktuellen Situation in Verbindung mit der Covid 19-Pandemiekurve und unter Berücksichtigung der geltenden staatlichen Bestimmungen hinsichtlich eines Verbots von Sportwettkämpfen in Frankreich vor dem 1. August 2020, veröffentlichte die der Französische Motorsport-Verband FFSA einen vorläufigen Wiederaufnahmekalender für alle Wettbewerbe, darunter auch ein Rumpfprogramm der Französischen Bergmeisterschaft 2020. Der Präsident der FFSA, Nicolas Deschaux, lobt die Arbeit der Ad-hoc-Kommission, die zu Beginn des Lockdowns eingerichtet wurde und für die Planung des Rest-Kalenders verantwortlich war. Unter den noch fünf gebliebenen Bergrennen ist auch die Veranstaltung von Turckheim gelistet, die für deutsche Piloten interessant sein könnte. Die sechs Kilometer lange ehemalige EM-Strecke befindet sich im Elsass unweit der Grenze zu Deutschland, bei Freiburg. In den 1990er Jahren gastierte hier auch der Gruppe H Berg-Cup. 07./09. August 2020: Course de Côte Mont Dore 14./16. August 2020: Course de Côte Chamrousse 04./06. September 2020: Course de Côte Turckheim 3 Epis 11./13. September 2020: Course de Côte Limonest-Mont Verdun 25./27. September oder 09./11. Oktober: Course de Côte Bagnols Sabran

Direktlink YouTube-Livestream virtuelles Homburger Bergrennen

11. Mai 2020

Nur die „Rennwürste“ müsst Ihr Euch diesmal selbst grillen. Alles weitere zum eSports-Bergrennen Homburg, 6. Lauf zur GTR4u-Berg-Challenge 2020, gibt es hier am 11. Mai pünktlich um 19 Uhr 30 live via YouTube. https://www.youtube.com/watch?v=dIaESFKPJGs

Ein virtuelles Homburger Bergrennen als Trostpflaster

7. Mai 2020

Wie in diesem Jahr so viele Veranstaltungen aus den Bereichen Kultur, Freizeit, Unterhaltung und Sport, wird auch der Homburger ADAC Bergrennen das für das Wochenende vom 10. bis 12. Juli  geplant war, koronabedingt ein Jahr aussetzen. Nach der Absage des weithin bekannten Motorsportevents für das  Jahr 2020, war die Enttäuschung bei Aktiven und Fans groß. Doch jetzt gibt es für die Freunde des automobilen Rennsports auf der Käshofer Straße wenigstens ein kleines Trostpflaster, virtueller Art. Am Montagabend des 11. Mai geht es spielerisch um Meisterschaftspunkte, Bestzeiten und den Sieg beim Homburger Bergrennen, dem sechsten Lauf der insgesamt 18 Rennen umfassenden „GTR4u Berg-Challenge 2020“. In dieser Zeit, in der es darum geht die Corona-Kurve flach zu halten, erleben Computerspiele und damit verbunden der eSport einen unwahrscheinlichen Boom. In der Gunst der Hobbyspieler und eSportler ganz oben, stehen Rennspiele, das sogenannte SimRacing. Gefahren wird auf virtuellen Strecken, die den echten Rennpisten mit großer Detailgenauigkeit entsprechen. Dabei haben die eSportler keine Controller in den Händen, sondern fahren ausgestattet mit einem Lenkrad und Pedalen in Rennschalensitzen vor einem Monitor. Mittlerweile gibt es unterschiedliche Rennserien für Amateure und Profis. Theoretisch kann jeder Gamer, der eine Konsole oder einen PC besitz und ein wenig Erfahrung hat, sich qualifizieren und an diversen Rennserien teilnehmen. Ziel ist es, die schnellsten Fahrer aus der Masse herauszufiltern, die dann von virtuellen und realen Racing-Teams engagiert werden. Online – Ranglisten werden geführt. Spieler werden entsprechend der gefahrenen Rennen und Erfolge gelistet. Der ein oder andere eSportler hat bereits den Sprung in die Wirklichkeit geschafft. Bei den Bergrennen ist es eher umgekehrt. Ein Paradebeispiel ist hier der Freiburger Patrik Zajelsnik, der im Jahr 2006 das 33. Homburger Bergrennen als Gesamtsieger beendete. Der Tankstellenbetreiber pilotiert im richtigen Leben einen Norma M20 FC mit einem über 550 PS starken Honda-Mugen V8-Motor. Online steht ihm ein aufs Haar gleiches Ebenbild zur Verfügung. In der Welt der Spiele ist Zajelsnik aber bei weitem nicht so erfolgreich wie in der Wirklichkeit. „Rückmeldungen des Rennwagens über Fliehkräfte und den berühmten Popometer fehlen online natürlich. Gerade längere und kurvenreiche Bergpisten lassen sich jedoch an der Konsole oder am PC ganz gut für die realen Rennen probieren und einprägen“. Am kommenden Montagabend werden sich 15-20 Spieler aus ganz Deutschland um die Computerversion der Käshofer Straße versammeln, darunter auch Thomas Schmid aus Bobingen bei Ausburg. Der 53jährige ist Organisator des Spiels und einer der Programmierer der Homburger Strecke die seit 2018 […]

Bergrennen: Geschichte und Traditionen

26. April 2020

Zahlreiche Zeitungen und Zeitschriften widmen der Formel 1, Rennen in Le Mans und Indianapolis, Rallyes in Schweden und Monte Carlo große Aufmerksamkeit. Die Formel 3 sowie Karting, Rallyecross- und Rundstreckenrennen sind auch sehr populär. Es gibt aber auch solche Wettbewerbe, die einem breiten Kreis von Sportfreunden fast unbekannt sind. Man kann das auch mit der Glücksspielbranche vergleichen: Alle kennen traditionelle Casinos in  Baden-Baden oder Las Vegas, aber nur echte Kenner und Schätzer des Glücksspiels genießen die Spiele in Online Casinos, wie z.B. NetBet. Einer von solchen wenig bekannten Sportarten ist Bergrennen. Der Gewinner ist derjenige, der auf einer Bergstraße vom Start bis zum Ziel am schnellsten fährt. Darüber hinaus treten Sportler nur gegen die Zeit an – der Start erfolgt im Abstand von 30 Sekunden. Vielleicht behindert dieser Mangel an sichtbarem Kampf die Popularität des Bergrennens. Ansonsten ist es schwierig zu erklären, warum solche Wettbewerbe mit einer reichen und interessanten Geschichte und guten Traditionen in der Welt des Motorsports relativ wenig bekannt sind. Und auch in diesem Fall könnten wir zu unserem Vergleich mit der Glücksspielbranche zurückkehren. Viele denken, dass das Spiel in herkömmlichen Casinos spannend ist, vergessen aber, dass Online Casinos wie NetBet den Spielern eine einzigartige Möglichkeit zur Verfügung stellen, Gewinne von zu Hause aus zu erzielen, d.h. beim Kaffeetrinken und beim Hören der Lieblingsmusik. Für Bergrennen gibt es keine permanenten Rennstrecken – die Natur selbst hat wunderschöne Strecken für diese Sportart geformt. Was die Tradition betrifft, so gibt es nur wenige Motorsportarten, die mit Bergrennen mithalten können. Das Debüt der Bergrennen (der Wettbewerb in La Turbie) fand 1897 in Frankreich statt, nur drei Jahre nach dem ersten Wettbewerb in der Geschichte des Automobilwettbewerbs. Dann, um die Jahrhundertwende, wurden Bergrennen weithin anerkannt. Bis 1903 fanden in Europa mehrere traditionelle Wettbewerbe statt – Gayon, Chateau Thierry, Dourdan und Mont Ventoux in Frankreich, Semmering in Österreich, Monte Chenisio in Italien. In diesen Jahren machte der Motorsport seine ersten Schritte. Diese Sportart erreichte ihren Höhepunkt in der Zeit zwischen den Weltkriegen. In Europa gab es damals mehrere Dutzend solcher Wettbewerbe. Die bekanntesten von ihnen wurden nicht nur von vielen Amateuren gesammelt, sondern auch von Grand-Prix-Rennfahrern auf den modernsten Rennwagen dieser Zeit. Auf den Bergstraßen Frankreichs, Deutschlands (Schauinsland bei Freiburg), Italiens, Österreichs, der Schweiz, der Tschechoslowakei brillierten Albert Divo, Luis Chiron, Akile Varzi, Hans Stuck und Rudolf Caracciola mit ihren Talenten. Zehntausende von Zuschauern versammelten sich auf den Strecken in den Alpen, […]

Bergrenn-Veteran „Don Helmut“ Kalenborn feiert 80. Geburtstag auf Mallorca

2. April 2020

Auf Mallorca, der liebsten Ferieninsel der Deutschen, ist er bekannt wie der berühmte bunte Hund. Der aus Euskirchener stammende Helmut Kalenborn hat sich mit seinen Erfolgen bei Bergrennen auf den Balearen einen Namen gemacht und feiert am heutigen 2. April seinen 80. Geburtstag. Helmut Kalenborn wurde 1940 im rheinländischen Straßfeld geboren. Nach der Volksschule, begann er eine Lehre zum KFZ-Mechaniker. Nach dem Grundwehrdienst ging er nach Aachen, machte dort seinen Meister und wurde Betriebsleiter beim Autohaus Fredel in Euskirchen. 1974 machte er sich mit einer eigenen Werkstatt selbstständig. Es vergingen noch weitere zwei Jahre, bis er die Liebe zum Rennsport entdeckte. Erst mit 36 Jahren setzte sich Helmut Kalenborn erstmals hinter das Steuer eines Rennwagens. Schnell war klar, dass es Bergrennen waren, die zu seinem Betätigungsfeld werden sollten. Bergrennstrecken in Deutschland, Tschechien, Frankreich und Luxemburg wurden seine Heimat, ehe er auch die Rennen auf Ibiza und Mallorca wehrend einer Urlaubsreise für sich entdeckte. Die Balearen wurden zu seiner zweiten Heimat. Neunmal holte sich der Rennbegeisterte zwischen 1983 und 2001 den Titel des Balearen-Berg-Meisters. Alleine auf der legendären Strecke am Puig Major trat »Don Helmut« bei 24 Rennen an. Lange Zeit war er auf der berüchtigten 8,2 Kilometer langen Strecke auf den höchsten Berg Mallorcas der Streckenrekordhalter. Insgesamt brachte er es auf den Balearen auf unglaubliche 49 Gesamtsiege, dazu kommen noch mehr als 70 Plätze auf dem Podest. Und das oftmals auf unterschiedlichen Fahrzeugen. Vom March Formel Super V, über Chevron BMW Formel 2, bis hin zum Reynard Formel 3, Tiga Sports Car und Lola BMW Gruppe C3 war alles dabei. Auf allen neun Rennstrecken der Meisterschaftsserie fuhr er Streckenrekorde. Zwei davon hält er bis heute. Auf den Bergstrecken von Deia und San Salvador war keiner schneller als »Don Helmut«. Sein Bekanntheitsgrad auf Mallaorca ist so groß, dass er 1996 und 1997 zum »Sportler des Jahres« der Balearen gewählt wurde. Aber nicht nur auf der Insel war der smarte Rennfahrer erfolgreich. Auch bei Abstechern auf die Rundstrecke in seiner ehemaligen Heimat, seit viele Jahren ist Mallorca sein Hauptwohnsitz, drehte Helmut Kalenborn ausgesprochen gekonnt am Lenkrad. Bei drei Einstätzen bei den 24h-Rennen auf der berüchtigten Nürburgring Nordschleife war er auf einem BMW der Euskirchener Firma TM Motorsport von Klaus Müller mit Klassensiegen unterwegs. 2012 war dann endgültig Schluss mit seiner aktiven Zeit im Motorsport. Doch das hielt den Motorsportverband der Balearen nicht davon ab, ihrem »Don Helmut« im Oktober des Jahres 2014 […]

Race to the Clouds in den August verschoben

19. März 2020

Da die COVID-19-Pandemie weiterhin alle Menschen auf der ganzen Welt betrifft, hat der Verwaltungsrat des Pikes Peak International Hill Climb beschlossen, die 98. Ausgabe des Rennens zu verschieben. Das Rennen wird nicht am 28. Juni 2020 durchgeführt, sondern am Sonntag, den 30. August. Das Fan Fest, das jährlich mehr als 30.000 Rennfans in die Innenstadt von Colorado Springs zieht, findet am Freitag, den 28. August statt. In den beiden vergangen Jahren waren vermehrt Europäer, wie Simone Faggilio oder Romain Dumas am Start. Ob diese auch Ende August in den USA am Start sind ist fraglich. „Unsere Pikes Peak International Hill Climb-Familie ist uns wichtig und wir glauben, dass dies heute die beste Option ist. Wir sind zuversichtlich, dass Rennteams, Konkurrenten und deren Crews sowie unsere treuen Fans diese Änderung unterstützen werden. Wir wissen, dass dieses Rennen eine Ikone ist und für die Autorennsport und unsere Community von enormer Bedeutung ist, aber die Sicherheit und Gesundheit aller Beteiligten hat für uns oberste Priorität “, sagte Executive Director Megan Leatham. Infos unter www.ppihc.org

Tragödie bei Berg-Auftakt in Portugal – Update

9. März 2020

Der erste Lauf zur Portugiesischen Bergmeisterschaft wurde am Sonntagnachmittag von einem schweren Unfall überschattet. Das Bergrennen „Rampa Porca de Murca“ in der Nähe von Vila Real, wurde daraufhin abgebrochen. Gegen 16 Uhr 15 kam der Pilot Luís Silva mit seinem BMW M3 E30 von Strecke ab und geriet in eine Gruppe von Zuschauern und Sportwarten. Dabei wurden mindestens zwei Personen getötet und vier weitere zum Teil schwer verletzt, darunter auch ein Feuerwehrmann. Dieser tragische Vorfall wirft bereits einen Schatten auf die Saison 2020 in Portugal, die zum Abschluss am 10./11. Oktober das FIA Hill Climb Masters auf der Rampa Falperra, bei einem sicherlich gewaltigen Zuschaueraufkommen erleben wird. Wie Portugiesische Medien berichten ereignete sich der folgenschwere Unfall erst nach der Zieldurchfahrt im Zielauslauf, wo normalerweise die Teilnehmer ihre Geschwindigkeit stark reduzieren und zum Sammelplatz rollen. Der Fahrer Luís Silva hatte jedoch ein technisches Versagen an seinem Fahrzeug zu beklagen. Gaszug oder Pedal blockierte just nach der Zieldurchfahrt und der unglückliche Luís Silva konnte seinen BMW-Tourenwagen auch mit einer Vollbremsung nicht stoppen und pralle mit ca. 150 km/h auf den nachfolgenden Kurvenbereich. Der Wagen zerschlug die dortige Doppelleitplanke und verletzte einen Mann und eine Frau dabei tödlich. Von den weiteren Verletzten befindet sich, laut der lokalen Presse, niemand in Lebensgefahr und auch der Pilot selbst bleib unverletzt. Unser großes Mitgefühl gilt den Angehörigen, Verletzten und auch dem Unglücksfahrer Luís Silva, der unter Schock stand.

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