Rechbergrennen 2023 wieder als EM-Lauf am Start

11. Januar 2023

Das FIA World Motorsport Council bestätigt Ende letzten Jahres offiziell das Wochenende von 28. bis 30. April 2023 als Termin des Rechbergrennens,  Großer Bergpreis von Österreich. Der Lauf zählt nun wieder zur FIA European Hill Climb Championship (EBM), zur österreichischen Berg-Staatsmeisterschaft, sowie auch zur slowenischen und slowakischen Bergmeisterschaft. Die alljährliche Sitzung des World Motorsport Council der FiA fand diesmal am 07. Dezember in Bologna statt. Bei dieser Sitzung wurde der internationale Motorsportkalender für das Jahr 2023 verabschiedet. „Nun ist es endgültig Gewissheit, an welchem Wochenende das Rechbergrennen 2023 nach einer dreijährigen Pause wieder stattfinden wird. Wir freuen uns sehr, dass der Traditionstermin am letzten Aprilwochenende nun auch auf höchster Ebene bestätigt wurde“, erklärt Mario Klammer. Und Peter Eibisberger setzt nach: „Nun können wir mit vollem Einsatz an unseren Zielen weiterarbeiten – und die haben wir uns natürlich hochgesteckt, denn wir wollen den Fans und den Teilnehmern ein echtes und vor allem großes Bergrenn-Erlebnis bieten. Als besonderes Zuckerl bieten wir ab sofort im Shop unserer neuen Homepage (www.rechbergrennen.co.at) die Möglichkeit, Eintrittstickets zum Vorverkaufspreis zu bestellen“. Doch nicht nur in der virtuellen Welt geht es voran, auch die Vorbereitungen beim Streckenbau laufen auf Hochtouren. Neu angeschaffte Betonleitwände wurden bereits in den österreichischen Nationalfarben rot-weiß-rot lackiert, um den Namen „Großer Bergpreis von Österreich“ auch entsprechend optisch darzustellen. Christian Ferstl als Verantwortlicher sagt dazu: „Es ist phänomenal! Egal wo man anklopft, es gibt nur positives Feedback. Und jeder fragt sofort, wie er helfen kann! Dafür sagen wir jetzt schon mal ein großes Dankeschön! Unsere unterstützenden Vereine KDW Motorsport und Auer Power Motorsport sind bereit, die vielen Aufgaben mit großartigem Einsatz mit uns gemeinsam zu meistern!“ Das ultimative Bergrennen am Rechberg wird vom 28. bis 30. April 2023 als Lauf zur FIA European Hillclimb Championship ausgetragen. Zusätzlich werden noch weitere Prädikate, wie die Österreichische Berg-Staatsmeisterschaft, sowie auch die Slowenische und die Slowakische Meisterschaft ausgefahren. Mit einem neuen Streckenlayout wurde und wird die Piste für 2023 optimiert, damit beträgt die Streckenlänge 4.460 m. Der neue Start erfolgt nun bei der ehemaligen Schikane und das Ziel ist gleich nach der Linkskurve auf der Rechberghöhe. Laufend aktuelle Informationen gibt es auf der neuen Homepage www.rechbergrennen.co.at, sowie auf den Social-Media-Kanälen von Facebook und Instagram unter #rechbergrennen.

Interessante Fakten über das Pikes Peak International Hill Climb

11. Januar 2023

Das Pikes Peak International Hill Climb-Rennen ist ein legendäres Autorennen, das seit 1916 jährlich im US-Bundesstaat Colorado ausgetragen wird. Es ist bekannt als eines der schnellste und gefährlichsten Autorennen, da es auf einer ca. 20 km langen Strecke mit 156 Kurven stattfindet, die 1.440 Meter in die Höhe führt. Dieses Rennen hat viele interessante Fakten und Geschichten zu bieten, genau wie ein Casino N1Bet Test, der in den Bereichen Benutzerfreundlichkeit und Boni eine sehr hohe Bewertung erreicht hat. Das Bergrennen wurde früher als „Race to the Clouds“ oder „Climb to the Clouds“ bezeichnet und war Teil des American Automobile Association’s National Championship Trail bis 1969. Ein weiteres interessantes Detail des Pikes Peak International Hill Climb Rennens ist seine lange Tradition der Neuheiten. In den ersten Jahren hatten Fahrer unterschiedliche Arten von Fahrzeugen, vom Einsitzer bis zum Motorrad, aber bald kamen leistungsfähige Sportwagen hinzu, die sogar elektrisch betriebene Autos schlugen. Heutzutage steht das Rennen im Zeichen der modernsten Technologien und die Fahrer haben hoch entwickelte Autos und Motorräder mit Allradantrieb und modernster Elektronik sowie fortschrittliche Reifentechnologien und Aerodynamik-Pakete. Das heutige Renngelände verfügt über eine Reihe von Sicherheitseinrichtungen, um alle Beteiligten zu schützen, von der Startlinie bis ins Ziel! Pikes Peak-Die bemerkenswerte Geschichte des weltweit berühmten Bergrennens Pikes Peak ist ein weltweit berühmter Berg in Colorado, USA. Seine Geschichte reicht bis Anfang des 20. Jahrhunderts zurück, als der erste Pikes Peak International Hill Climb stattfand. Seitdem hat sich das Rennen zu einem der größten Motorsport-Events entwickelt und wird jedes Jahr von Tausenden von Menschen besucht. Der Pikes Peak International Hill Climb Rennen beginnt auf 2.862 Meter über dem Meeresspiegel und endet auf 4.302 Meter am Gipfel des Berges. Der Kurs ist sehr anspruchsvoll und fordert die Fahrer heraus, ihre Fähigkeiten unter schwierigen Bedingungen zu beweisen, obwohl es keine offiziellen Regeln gibt. Das Rennen hat viele bemerkenswerte Momente hervorgebracht, darunter den Rekord von dem Rallyefahrer Sebastian Loeb im Jahr 2013, in 9 Minuten und 46 für die schnellste Zeit und den Rekord für die meisten Siege (13) durch den Motorradfahrer Greg Tracy im Jahr 2016. Pikes Peak ist nicht nur ein Ort für Motorsportveranstaltungen, sondern bietet auch viel Abenteuer für Outdoor-Enthusiasten aller Art. Wanderer können die atemberaubende Aussicht genießen, an Camping-Aktivitäten teilnehmen. Mountainbiker können die steilsten Trails erkunden und im Winter können Skifahrer ihre Fähigkeit testen. Insgesamt ist Pikes Peak ein Ort, der voller Geschichte und Abenteuer steckt und ist dadurch ein beliebtes Ziel für Sportfans, aber auch für alle, die sich gerne in […]

Deutsche Rennslalom-Meisterschaft am Glasbach

7. Januar 2023

Wie bereits bekannt, wird es 2023 kein Glasbachrennen im Terminkalender der Deutschen Bergmeisterschaft geben. Aufgrund des Thüringentags im örtlichen Umfeld und damit einer Terminüberschneidung für das in 2023 geplante Glasbachrennen konnte der RSG Altensteiner-Oberland im nationalen und internationalen Terminkalender leider keinen geeigneten Ersatztermin für die Austragung des Glasbach-Bergrennens in 2023 finden. Daher entscheid man sich, die nächste Auflage des internationalen Glasbachrennens erst in 2024 durchzuführen. Das Jahr 2023 möchte die Truppe vom Rennsteig für zwei neue Veranstaltungsformate nutzen. „Zum einen planen wir eine Classic-Veranstaltung für das zweite Juni-Wochenende unter Einbeziehung des Thüringentags in Schmalkalden und zum anderen die Austragung eines Bergslaloms Ende August 2023“, so Marcus Malsch von der Rennsportgemeinschaft. Die angepeilte Premiere des 1. Glasbach-Bergslaloms am 26./27. August 2023, hat es sogleich in den Kalender der Deutschen Rennslalom Meisterschaft 2023 geschafft.

KW Berg-Cup und NSU-Bergpokal Kalender 2023 stehen fest

5. Januar 2023

Wie bereits Ende November 2022 angekündigt, beinhaltet der aktuelle Terminplan für beide Serien zehn Rennveranstaltungen. Das Programm ist mit einer Ausnahme mit dem des Vorjahres identisch. Vermisst wird lediglich Glasbach. Dort findet 2023 kein Bergrennen statt, Terminprobleme sind der Hintergrund dazu. Synchron zur Anzahl der zum KW Berg-Cup und NSU-Bergpokal zählenden Läufe sinken auch die zur Jahreswertung herangezogenen Resultate um eines auf maximal sieben. Dies lässt den Aktiven mehr Spielraum zur individuellen Saisonplanung. Stichwort Planung: Die Rahmenausschreibungen für die zwei Rennserien des Berg-Cup e.V. sind bis auf Details fertig und gehen noch in dieser Woche an den DMSB zur Genehmigung. Zeitgleich werden sie mit dem Status „vorläufig“ auf unserer Homepage veröffentlicht. Ab dem 15. Januar wird dann das Online-Nennportal frei geschaltet, das bis zum 15. Februar offen bleibt. Das Organisations-Komitee des Berg-Cup e.V. ist gespannt auf das Ergebnis und hofft sowohl auf die Treue seiner bisherigen Akteure als auch auf Neuzugänge, die herzlich willkommen sind. 2022 war ja in Sachen Rookies ein Rekordjahrgang. Und egal ob Stammfahrer oder Einsteiger, auf eines können sich alle verlassen: Auf eine ähnliche hohe Ausschüttung von Preisgeldern und Nenngeldzuschüssen wie in den Jahren zuvor, wo diese dank unserer starken Partner immer im Bereich von 60.000,- Euro gehalten werden konnte. von Uli Kohl

Wagenpasstag vor dem Saisonstart 2023

5. Januar 2023

Auch die Motorsport-Saison 2023 wird kommen! Darum heißt es schon jetzt an die Verlängerung des DMSB Wagenpass (alle zwei Jahre) denken. Daher organisieren Bea und Lars Heisel am 11. März 2023 ein entsprechende Möglichkeit in der Halle von  BeLa-Performance / Flik Motorsport in der Carl-Benz-Str. 17, 75382 Althengstett. Eine Grundabnahme sowie Eintragungen in Wagenpässe sind an diesem Tag (ab 9 Uhr) ebenfalls möglich. Vor Ort wird der DMSB Technik-Kommissar Christian Schleicher sein. Bea Heisel bitte um eine rechtzeitige Anmeldung via Whats-App oder telefonisch unter 0170 3894766. Auch für das leibliche Wohl wird an diesem Samstag gesorgt sein.

„Bergrenn-Merch“  und Raritäten auf eBay

31. Dezember 2022

Wir haben in diesen trüben Wintertagen mal wieder unser Redaktionsbüro aufgeräumt und dabei einiges ausfindig gemacht, was mehrfach vorhanden ist und wir gerne an Sammler und Fans des Bergrennsports weitergeben wollen. Auf unserem eBay-Account haben wir aktuell zahlreiche Merchandisings-Artikel, wie Rennprogramme (auch Rallye), Bucher, Guides, Tassen, Bierkrüge, Ausschreibungen oder Veranstaltungsplakate eingestellt. In der Regel als Sofortkauf-Option, aber auch einige Auktionen. In den kommenden Tagen werden weitere Artikel, wie z.B. Autogrammkarten bis zurück in die 1980er und 90er Jahre eingestellt und angeboten werden. Versand nach Deutschland und Europäische Union. Schnell sein lohnt sich! Hier geht’s direkt zum BiD-eBay Account: https://www.ebay.de/usr/racingtom

Bergrennen Abreschviller in unruhigem Fahrwasser

28. Dezember 2022

Fünf Tage vor Weihnachten kam es quasi zu einem Erdrutsch in Abreschviller, im zu Deutschland grenznahen Osten Frankreichs. Der regionale Automobilclub ASAC Moselle suspendierte den örtlichen Ausrichterverein COCCA und plant das traditionsreichste Bergrennen Lothringens in Eigenregie durchzuführen. Damit stehen dem Französische und Luxemburger Berg-Meisterschaftslauf in den nördlichen Vogesen aktuell ein paar stürmische Wochen ins Haus, den der Unmut der Helfer und Organisatoren aus den Reihen der COCCA, die nun außen vor sind, ist groß. Damit haben auch die Bemühungen einiger Mitglieder der Deutschen AG Berg, am 29./30. April 2023 erstmals einen Lauf zum DMSB Berg-Cup für Rennsportfahrzeuge nach Frankreich zu vergeben, einen herben Rückschlag erhalten. Die Ankündigung des ASAC Moselle (in Deutschland nur bedingt vergleichbar mit den Sportabteilungen der ADAC Gaue) mit ihrem Präsident Bernard Vogel, dem örtlichen Organisationskomitee (COCCA) die technische Organisation des Course de Côte d’Abreschviller zu entziehen, sorgte in der 1400 Seelen Gemeinde  für Bestürzung. Mit großer Traurigkeit und einem unerklärlichen Gefühl erfuhr der Verein diese Nachricht durch eine einfache Mail. „In der Tat wird die ASAC Moselle 2023 das Bergrennen Course de Côte d’Abreschviller-Saint Quirin ohne technischen Organisator, aber mit Hilfe aller guten Willens veranstalten“, so Bernhard Vogel, der bis zum Sommer 2020 auch COCCA-Vorsitzender war. „Es ist nicht die Entscheidung eines einzigen Mannes, sondern die Entscheidung des Komitees vom 7. Dezember 2022. In den letzten Jahren gab es Unstimmigkeiten zwischen der regionalen Motorsportföderation  und den lokalen Helfern. Nach dem Rücktritt von Vogel, war die Nachfolge lange ungewiss. Das Jahr 2021 war ein COVID-Jahr, und das Rennen wurde erst in den September verschoben und dann doch abgesagt. Die COCCA wollte diese Verschiebung nicht, gegen den Willen des ASAC, und das Rennen fand nicht statt. Danach konzentrierte man sich auf 2022. Das 50. Jubiläumsrennen war laut Vogel „eine schmerzhafte Geburt aber schlussendlich ein Erfolg. Aber aktuell klaffen Lücken im COCCA-Präsidium und wir befinden uns bereits in der aktiven Startphase der Ausgabe 2023 (FFFSA-Verordnung und Präfektur-Dossier), es muss gehandelt werden“. Bleibt abzuwarten und zu hoffen das die treuen und leidenschaftlichen Helfer des Vereins COCCA, die seit Jahrzehnten dieses Bergrennen geprägt und es zusammen mit dem ASAC Moselle zu einem französischen Meisterschafts-Event geführt haben, auch unter diesen Umständen am Fortbestand dieses Bergrennens mitarbeiten werden, denn auch in Frankreich werden die Freiwilligen knapp.

Dr. Harald Ulmen verstorben

14. Dezember 2022

Am 29. November 2022 ist Dr. Harald Ulmen (Bildmitte), der Bergspezialist und Sportwagen-Pilot, den noch viele aus den 1980er und den frühen 90er Jahren kennen leider verstorben. Dr. Ulmen wurde 78 Jahre alt und ist in Neuwied aufgewachsen, kam über Färber Senior zum Motorsport. Doktor Ulmen lebte jahrzehntelang in Altenkirchen im Westerwald, wo er als Notar tätig war. Ende der 1960er Jahre begann er seine Laufbahn mit Berg- und Rundstreckenrennen auf einem Fiat 850 Spezial. Danach blieb er dem deutschen „Berg“ treu. Es folgte mit dem Simca-Springbock noch einmal ein Tourenwagen, bevor er den schnellen Rennsportwagen á la Gruppe 6 und später C3 verfiel. Die Modelle hießen KMW-Porsche und natürlich die wunderschöne Lola T296 BMW C3 (Foto: unten), mit der Dr. Ulmen neben den Läufen der Deutschen Bergmeisterschaft auch gelegentlich bei Luxemburger Bergrennen am Start war. Mit dem ebenfalls bereits verstorbenem Markenkollegen Willy Frenz verband ihn eine enge Freundschaft und auch für Willys Sohn Werner, war er damals eine wichtige Bezugsperson.

Homburger AC ehrte Deutsche Meister im Bergrennsport

12. Dezember 2022

Nach der Wiederaufnahme des Bergrennens im vergangen Juli, hatte der Homburger Automobilclub zum zweiten Mal in diesem Jahr die Spitzenfahrer im nationalen Automobil-Bergrennsport zu Gast an der Käshofer Straße, genauer gesagt im Zielort Käshofen. Das Dorfgemeinschaftshaus der kleinen westpfälzischen Gemeinde sah erstmals seit seinem Bau in den 1970er Jahren eine derartige Meisterfeier auf Bundesebene. In einem bunten Abendprogramm wurden Preise und Pokale an die heimischen Akteure in der HAC-Clubmeisterschaft, der beiden DMSB Automobil Berg-Cups und in der Deutschen Automobil-Bergmeisterschaft überreicht. In Manier großer Arenen mussten die Helfer des HAC, der Käshofer Feuerwehr und einige Laienspielakteure den Umbau der Bühne der Käshofer Laientheatergruppe, mit uriger Wirtshausatmosphäre, bewerkstelligen. So wurde am Samstagmorgen Saal und Bühne für die Meistergala des saarländischen ADAC-Ortsclubs hergerichtet. Die Rückverwandlung für den zweiten Akt des dreiaktigen Schwanks „Wie im richtigen Leben“, folgte auf dem Fuße. Am Sonntagmorgen herrsche emsiges räumen und werkeln, sodass sich am Abend pünktliche der Vorhang für die Laienschauspieler hob. Bis in die späte Nacht hinein wurde zuvor an gleicher Stelle die Motorsport-Saison 2022 gefeiert, für viele die Erste wieder nach der Corona-Pandemie. Ganze 12 Aktive beteiligen sich diesmal an der Clubmeisterschaft. Insgesamt 15 Piloten hielten die grüne Flagge des Homburger AC bei Slaloms, Rallyes, Berg- und Rundstreckenrennen hoch. Auch virtuell gibt es die ersten bescheidenen Erfolge zu vermelden. Sport- und Rennleiter Jürgen Guckert drückte  der bislang größten Nachwuchshoffnung des Vereins, Max Reis den größten Pokal in die Hand. Der erst 15-jähriges aus Ramstein, ist somit jüngster Clubmeister aller Zeit. Der schon fast profihaft engagierte Schüler wagte in diesem Jahr den Sprung vom Rennkart in den großen Automobilsport und absolvierte eine komplette Saison in der Französischen Formel 4-Meisterschaft. Gegen internationale Konkurrenz sprangen 10 Top-Ten Platzierungen heraus, eine Poleposition und eine zweiter Platz beim Rennen auf dem legendären Stadtrundkurs in Pau. Darüber hinaus gelang Jochen Stoll aus Gundersweiler in seinem Porsche 911 GT3 Platz 4 im nationalen DMSB Berg-Cup für Tourenwagen. Der Otterberger Christoph Schwarz fuhr mit Rang drei auf das Podium des klassischen NSU Berg-Pokals 2022 und HAC-Pressesprecher Thomas Bubel steuerte virtuell auf Rang acht im ADAC SimRacing Berg-Cup, dass in seinem 30. Jahr als Vorstandsmitglied. Die über 120 Gäste, darunter 40 Fahrer und Teams aus ganz Deutschland feierten beim Höhepunkt des Abends den neuen Deutschen Meister Erwin Buck aus dem schwäbischen Garbenstätten, den Vize-Meister Andy Heindrichs aus Bergweiler in der Eifel sowie den Augsburger Robert Maslonka auf Rang drei. Die schwarz-rot-gold glänzenden Trophäen erhielten […]

Patrick Rahn – Der Traum vom Dreiliter-Formelrenner wurde wahr

3. Dezember 2022

In diesen Wintertagen ist es um den Automobil-Bergrennsport naturgemäß recht ruhig. Doch hinter den Kulissen ist in den vergangen Wochen einiges passiert – zum Wohle der weiter wachsenden Rennsportwagen-Fraktion und in erster Linie aber von Patrick Rahn, dem Detmolder Motorsportler. Seit gut drei Wochen ist der bisherige Formel 3-Fahrer zum Dallara World Series-Piloten avanciert und wird die kommende Saison in einem 3-Liter V6-Formelrennwagen, mit einem Touch Formel 1-Optik, in Angriff nehmen. Die Vorfreude ist im Team Rahn jetzt schon riesengroß, aber noch gibt es einige Hausaufgaben zu erledigen. Patrick Rahn wird also auch im Jahr 2023 der italienischen Rennwagen-Marke Dallara die Treue halten, aber mit dem rund 480 PS starken Modell  T02 in die Königsklasse der Bergrennen antreten. Der lange gehegte Wunsch einen solchen Boliden einzusetzen, war auch bei Fahrerkollege und Rennwagenexperte Sascha Herz aus Heiligenstadt bekannt. Er gab Patrick einen Tipp auf ein hochwertigen Rennwagen, das in der Schweiz steht. Der Kontakt zum Besitzer Daniel Mauerhofer war schnell hergestellt und nach einigen netten Telefonaten war der Deal unter Dach und Fach.  Wie Patrick es liebt, wurde der Rennwagen in einem sehr gepflegtem und technisch sehr gutem Zustand übergeben. Der mit einem soundstraken Nissan V6-Motor bestücke Renner, inklusive großem Ersatzteilpakt, wurde vor Jahren vom bekannten Schweizer Jenzer-Team in den damaligen Rahmenrennen der Formel 1-Wochenenden in die Rennen geschickt. Nach der Fahrzeuge-Übernahme trat der Wagen als erstes den Weg zur Servicewerkstatt von Sascha Herz an. In den Hallen in Heiligenstadt wurde zwischenzeitlich Patricks Formel 3-Fahrzeug komplett überholt und für den neuen Besitzer Dominik Schlott bestens hergerichtet. Der bisherige KW Berg-Cup Fahrer wird damit zur neuen Saison in den Rennwagen-Bereich wechseln, sodass der F3 dem Bergrennsport erhalten bleibt. Patricks neue „Liebe“ wurde unterdessen einer Bestandsaufnahme unterzogen und alle mitgelieferten Ersatzteile katalogisiert. Bei dieser Gelegenheit versäumte man nicht ein für den Berg passendes Getriebe einzubauen und schon die individuelle Sitzposition für Patrick anzupassen. Aus der Sicht von Patrick Rahn ist dieser Schritt eine logische Folge. „Aus dem Formel 3 mit dem sehr guten Opel OPC Challenge-Motor von Spiess, ist nicht mehr Leistung herauszukitzeln, um mit den potenten Tatuus-Master Rennwagen in der 2 Liter-Klasse schlussendlich mithalten zu können“, sagt der Ostwestfale. „Aus wirtschaftlichen  Gründen machte ein neuer, bis zu 310 PS starker VW-Power-Engine Motor für den Formel 3 wenig Sinn. Da passt die Mathematik einfach nicht. Darum habe ich die gute Gelegenheit nun am Schopfe gepackt“. Dem Team ist klar, dass der V6-Bolide eine […]

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