Never-Forget-Tribute-To-Georg-Plasa-KW-Team startet beim Glasbachrennen

3. Juni 2019

Nach dem spektakulären Auftritt beim Goodwood Festival of Speed 2018 in Großbritannien (Link zum “Tribute-to-Georg-Plasa YouTube-Video The Way to Goodwood”: https://youtu.be/YSKCm3jD_TU ) und einem Gaststart beim FIA Hillclimb Masters im Oktober 2018, nimmt das „Never-Forget-Tribute-To-Georg-Plasa-KW-Team“ beim 24. Glasbachrennen in Thüringen teil. Das von dem oberbayerischen Rennfahrer Georg Plasa entwickelte und aufgebaute BMW 320 (E36) Coupé mit seinem über 550 PS starken JUDD KV675 V8 Triebwerk wird dabei erneut von Georg Plasas Weggefährten und Freund Jörg Weidinger pilotiert. Der Rennwagen fährt auf Deutschlands längster Bergrennstrecke keine Demo-Läufe, sondern startet vom 14. bis 16. Juni 2019 im Wettbewerb gemäß Reglement im FIA E1-EG-Meisterschaftslauf. Am Freitag, 14. Juni 2019 um 17:00 Uhr stellen das „Never-Forget-To-Georg-Plasa-KW-Team“ und Fahrer Jörg Weidinger auf einer Pressekonferenz des Veranstalters den legendären BMW 320 Judd von Georg Plasa vor. Das Glasbachrennen in Bad Liebensteiner Ortsteil Steinbach zählt mit seinen Läufen zur Europabergmeisterschaft (EBM), Deutschen Berg-Meisterschaft, KW Berg Cup Gruppe H und vielen weiteren Meisterschaftsrennen zu den spannendsten Motorsportterminen in Deutschland. Nirgendwo sonst können Rennsportfans so viele unverwechselbare Rennwagen und prominente Fahrer der Bergszene hautnah erleben. 2019 wird auch einer der Ikonen der europäischen „Bergrennsport-Community“ nach über einer Dekade wieder bei einem Rennen in Deutschland starten: Das „Never-Forget-Tribute-To-Georg-Plasa-KW-Team“ stellt sich vom 14. bis 16. Juni 2019 der Herausforderung, auf Deutschlands längster Bergrennstrecke mit dem legendären BMW 320 Judd V8 des leider 2011 tödlich verunglückten Bergrennfahrers Georg Plasa an den Start zu gehen. „Nach Jörg Weidingers Husarenritt beim Goodwood Festival of Speed im Sommer 2018, erhielten wir zahllose Anfragen von deutschen Veranstaltern, um mit Georgs BMW vor heimischem Publikum zu starten“, erklärt Teameigner und KW automotive Geschäftsführer Klaus Wohlfarth. „Ganz im Sinne unseres Freundes Georg Plasa werden wir uns dem harten Wettbewerb stellen.“ Intern stimmten sich die Verantwortlichen des Teams ab, dass sie nicht mit dem BMW E36 Judd V8 an Rennen oder auf Strecken fahren werden, an denen damals Georg Plasa mit seinem BMW fuhr. „Wir möchten einfach verhindern, dass irgendwelche Vergleiche zwischen Georgs damaligen Zeiten und mit den Zeiten von Jörg gezogen werden können. Der Start in Thüringen ist eine sportliche Hommage für die Fans von Georg.“ Auch Jahre nach dem tödlichen Unfall von Georg Plasa ist sein Sportsgeist in der europäischen Bergrennsportszene präsent. Der Oberbayer vom „MSC Tegernsee“ lebte für den Bergrennsport und war jemand, der nie nur an sein Team oder an sich als Fahrer dachte. Viel mehr setzte sich Georg Plasa für die Belange und Nöte […]

Mickhausen kehrt mit Neuerungen in die Bergszene zurück

25. Mai 2019

Nach dem Ausfall 2018 wird es in diesem Jahr wieder ein Bergrennen in Mickhausen im Landkreis Augsburg  geben. Der Termin verbleibt auf dem traditionellen Datum Anfang Oktober. Erstmals werden die Motoren bei dem Großereignis in den Stauden nicht nur dröhnen, sondern auch surren. Denn zum ersten Mal wird es eine Klasse mit Elektroautos geben. Der Aufschrei bei vielen Fans und den aktiven Fahrern aus ganz Deutschland und dem Ausland war damals groß, als der ASC Bobingen ankündigte, dass es 2018 und vielleicht auch darüber hinaus aus organisatorischen Gründen kein Mickhausener Bergrennen geben werde. Entscheidend dafür war, dass sich unter anderem wegen Arbeitsüberlastung der langgediente Organisationsleiter Günter Hetzer zurückzog und es technische Probleme gab, die auf die Schnelle nicht gelöst werden konnten. Zwischenzeitlich  hat sich einiges verändert und aufgeklärt. Es hat sich eine neue Organisationsspitze gebildet, bestehend aus dem Trio Michael Kanth (Vereinsvorsitzender), Hinrich Groeneveld und Wolfgang Glas. Zum Rennwochenende  stößt noch Jürgen Guckert vom Homburger Automobilclub hinzu, der erstmals auf der rund zwei Kilometer langen Strecke hinauf Richtung Brikach als Rennleiter fungiert.  Sie haben nun ein schlagkräftiges Team um sich geschart, das gewillt ist, den Arbeitsaufwand für das Bergrennen zu stemmen. Die Genehmigungen für die Veranstaltung vom 4.-6. Oktober samt dem Drumherum sind bereits eingeholt, die bis zu 500 Hilfskräfte stehen Gewehr bei Fuß, und die wichtigen Finanzen sind geklärt. „Die Vorfreude auf das Großereignis, zu dem wieder bis zu 20.000 Besucher erwartet werden, bei allen Beteiligten, auch im Dorf, ist jetzt schon riesig“, sagt Kanth. Das alles konnte nur erreicht werden, weil der ASC Bobingen das Rennen etwas umstrukturiert hat. Ein entscheidender Schritt dabei ist, dass bei den Verbrennungsmotoren kein Rennen mehr nach den Regeln des internationalen Automobilsportverbandes FIA ausgetragen wird. Also, das Prädikat FiA International Hill Climb Cup nicht angestrebt wurde. „Die Auflagen dafür waren riesig, die Kosten hoch, der Arbeitsaufwand gigantisch und der Ertrag nicht so wie erwartet“, erklärt Kanth. Wie sich das auf die Internationalität des Starterfeldes auswirkt, wird sich zeigen. Ein neuer Pluspunkt  ist hierbei sicherlich die Wertung zur Luxemburger Bergmeisterschaft, die auch potente Rennfahrzeuge und einige namhafte Piloten mitsichbringt. Ansonsten wird nichts weggelassen, im Gegenteil, es kommen neue Dinge dazu: „Wir bauen neben dem VIP-Zelt ein weiteres Zelt für bis zu 350 Personen auf. Darin soll es am Freitagabend einen Unterhaltungsabend mit Musik, Essen und Trinken nicht nur für die Fahrer, sondern auch für die Öffentlichkeit geben“, betont Glas. Und auch am Samstagabend gibt es […]

Merli holt in Spanien vierten EM-Sieg in Folge

20. Mai 2019

Bei äußerst wechselhaften und schwierigen Wetterbedingungen trug erneut der Italiener Christian Merli im werksunterstützten Osella FA 30 Zytek LRM beim 48. Subida Al Fito im spanischen Baskenland, den Gesamtsieg davon. Auch bei der vierten Runde der Europa-Bergmeisterschaft 2019 gelang dem EM-Titelverteidiger der vierte Gesamtsieg in Folge. Diesmal verlief der Renntag spannender als noch in Portugal vor einer Woche. Ein Toller Kampf mit dem ex-Europameister Simone Faggioli am Steuer des Norma M20 FC war das Ergebnis. Die Trainingsläufe prägte der Regen. Auf der 5,350 Kilometer langen Strecke ist Merli zuerst zwar in Front, doch der Spanier Javier Villa im ebenfalls werksunterstützten BRC (Foto oben) schlägt sich hervorragend und ist anfangs sogar schneller als Simone Faggioli. Am Morgen des Renntags wagt es Merli trotz nasser Strecke, sich für Intermediat-Reifen zu entscheiden und muss prompt Faggioli den Vortritt lassen. Im zweiten Durchgang dreht Merli den Spieß wieder um und im dritten Lauf macht Merli den Tagessieg klar, vor Faggioli und dem stark agierenden Javier Villa. „Ich bin sehr glücklich“, kommentiert Merli. „Bei den Trainingsfahrten im Regen haben wir das richtige Setup mit den Regenreifen gefunden. Heute setzten wir im ersten Rennen auf Intermediat-Reifen, aber in den Waldpassagen war die Straße wohl noch zu nass, hatte ich das Gefühl. In zweiten Rennlauf, war es großartig und die Bedingungen waren optimal, während ich im 3. Rennen ruhig hätte die Slicks verwenden können, aber ich hatte mich für eine konservative Wahl entschieden. Zugegeben, es gab Rinnsale die die Straße kreuzten was einen Risiko gewesen wäre. Jetzt geht es für uns alle erst einmal nach Hause um uns in 14 Tagen beim Ecce Homo-Rennen in Tschechien vorzustellen. “ Wiederum auf einer bislang für ihn unbekannten Strecke  gelang dem Vorarlberger Christoph Lampert im Osella FA 30 ein hervorragender vierter Platz in der Tageswertung, vor seinem Markenkollegen Diego Degasaperi und beiden Norma-Piloten Guy Demuth und ex-Europameister Andres Vilarino auf den Plätzen 6 und 7. Danach folgte bereits der Franzose Sebastien Petit, der nach seinem Crash von Portugal mit seinem teameigenen Ersatzwagen á la Norma Honda 2-Liter Rang acht belegte. Der Schweizer Reto Meisel schied bereits im Training mit einem Unfall auf regennasser Piste aus. Der Schaden an der linken Vorderradaufhängung und der Karosserie, war zu groß um am Rennen teilzunehmen.

Hin zu Rang fünf beim ÖM und KW Berg-Cup Lauf in St. Anton

20. Mai 2019

Wie schon so oft war die Berg-ÖM und KW Berg-Cup-Veranstaltung in St. Anton/J. vom Emsi Motorsport Team exzellent organisiert. Vom Rennleiterteam angefangen bis hin zu den Streckenposten war man jeder Situation gewachsen und so verlief sowohl das Training als auch das Rennen in einem ungewöhnlich flotten Tempo. Die anspruchsvolle Strecke in St. Anton/J. forderte die Piloten wieder bis aufs äußerste, jedoch blieben zum Glück gröbere Zwischenfälle aus. Und so war es noch vor 15 Uhr (!), als der 3. Rennlauf von Hermann Waldy jun. erfolgreich beendet wurde. Da auch die Siegerehrung zeitig angesetzt war, war eine grandiose Stimmung im Festzelt vorhanden. Zudem hatte auch der Wettergott ein einsehen, denn das ganze Wochenende ging trocken und auch bei angenehmen Temperaturen über die Bühne. Im Kampf um den Gesamtsieg war der niederösterreichische Lokalmatador Karl Schagerl voll in seinem Element. Mit einer wirklich beeindruckenden Performance am Steuer seines VW Golf Rallye TFSI-R konnte er sich gegen die starke Konkurrenz aller Fahrzeugkategorien durchsetzen und einen vollen Erfolg fixieren. Dabei konnte er bei seinem Heimrennen bereits in Rennlauf 1 einen neuen Tourenwagenstreckenrekord aufstellen und so den Grundstein für den späteren Gesamtsieg in St. Anton/J. legen. In Lauf 2 legte der Purgstaller am Steuer des weiß-blauen Boliden nochmals nach, steigerte sich um weitere 0,2sec. und unterbot somit seinen eigenen Rekord aus dem Vorjahr um über 1 Sekunde. Auf dem zweiten Gesamtrang war nach einer äußerst dramatischen Entscheidung der Kärntner Hermann Waldy jun. zu finden, der mit seinem Tatuus Formel Master S2000 eine herausragende Leistung ablieferte und dabei mit seiner beherzten Fahrweise mit dem noch ungewohnten Fahrzeug immer besser zu Recht kommt. Im entscheidenden 3. Rennlauf konnte er sich nochmals entscheidend steigern und so dieses eindrucksvolle Ergebnis realisieren. Damit konnte er sich um gerade einmal 0,04sec. (!) gegen seinen Kärntner Landsmann Bernhard Gradischnig durchsetzen. Dieser lieferte aber am Steuer seines Norma M20F Nissan eines seiner bisher besten Rennen ab. Damit stand am Ende des Wochenendes noch der letzte Platz am Podium zu Buche, womit er ein weiteres eindrucksvolles Ergebnis mit diesem Boliden realisieren konnte. Rang Vier ging im Gesamtklassement an einen weiteren niederösterreichischen Lokalmatador. Andreas Stollnberger lieferte mit seinem Dallara F302 eine erneut exzellente Leistung ab, und diese wurde mit diesem großartigen Resultat belohnt. Dabei konnte der ex-Staatsmeister mit seiner beherzten Fahrweise begeistern und sich so eindrucksvoll in Szene setzen. Die Top5 im Gesamtklassement beim diesjährigen Bergrennen St. Anton/J. komplettierte der Deutsche Alexander Hin, der mit seinem […]

Marcel Steiner Kolumne: Perfekter Saisonauftakt in Eschdorf

17. Mai 2019

Auch wenn es über die Wintermonate ruhig war um uns, sind wir im Steiner Motorsport Team immer noch top aufgestellt, voll motiviert und auch erfolgreich. Bereits Mitte April waren wir mit Sägesser Motorsport zur Testfahrt auf dem Circuit de Bresse, um das Set-Up nochmals zu verfeinern und das Potenzial des LobArt/Mugen weiter auszuloten. Unsere Stoppuhr zeigte erfreuliche Zeiten. So waren ich und das Auto bereit für das erste Rennen der Saison 2019 in Eschdorf (LUX). Zwar wurde diese Vorfreude vorgängig etwas getrübt, denn eine Woche vor dem Rennen starb der Großherzog von Luxemburg. Er wurde am Trainings-Samstag beigesetzt und das Land stand unter Staatstrauer. Deshalb haben die Organisatoren den Trainingstag auf einen Lauf ab 18 Uhr gekürzt. Wiederum gut für uns war, dass wir deshalb erst am Freitag nach Arbeitsschluss nach Luxemburg reisen mussten. Unser Bus war bis auf den letzten Millimeter vollgepackt, da wir noch die Rennwagen von Thomas Zürcher und Michel Zemp mittransportierten. Am Samstag hatten wir genug Zeit, um mit vereinten Kräften den reservierten Fahrerlagerplatz einzurichten. Die Wagenabnahme war schnell erledigt und wir besichtigten gemeinsam die Strecke. Während des Tages schneite es immer mal wieder, gegen Abend wurde das Wetter jedoch freundlicher und dem Training stand nichts mehr im Weg. Die erste Startgruppe fand dann auch trockene Verhältnisse vor, wenn auch nur knapp über dem Gefrierpunkt. Als wir in unserer Gruppe zum Start herunterrollten, zogen schwarze Wolken auf und es begann erneut zu schneien. Die meisten Fahrer standen mit Trockenreifen am Start und wie ihr euch denken könnt, war ein reguläres Training bei dieser Wettersituation nicht möglich. Somit fuhren wir in gemächlichem Tempo die Strecke hoch zurück ins Fahrerlager und hofften auf bessere Bedingungen am Sonntag. Tatsächlich begrüßte uns der Sonntag relativ freundlich, wenn auch sehr kalt. Für den einzigen Trainingslauf am Sonntag rückte ich vorsichtshalber noch mit Regenreifen aus. Mit diesen war schon der Start eine ziemliche Herausforderung, um einigermaßen in die Gänge zu kommen und Gripp zu finden. Den Rest der Strecke ging ich dementsprechend vorsichtig an und markierte bis dahin trotzdem Bestzeit. Unterboten wurde diese nur noch von Joel Volluz (Osella FA30) und Robin Faustini (Reynard-F3000). Auf den 1. Rennlauf montierten wir dann die Trockenreifen, ließen aber das Fahrwerk wegen den kalten Temperaturen noch im Regen-Set-Up. Auf dem Weg zum Start spürte ich schon, dass der Gripp auf der Strecke gar nicht so schlecht war. Der Start und die erste Kurve verliefen etwas problematisch, […]

NSU-Liebhaber Pit Schabacker hat uns verlassen

17. Mai 2019

Am 07. Mai 2019 verstarb nicht unbedingt überraschend, Peter Schabacker. Der Göttinger, der in der Bergrennszene und vor allem im NSU-Bergpokal, als „Pit“ Schabacker über viele Jahre aktiv und bekannt war, musste sich letztendlich einer schweren Krankheit beugen, wegen derer der Psychotherapeut, Supervisor und Managementtrainer, im Jahr 2014 den Bergrennsport mit seinem NSU TT aufgegeben hatte. Seit 2006, also ganze neun Jahre zählt der Geschäftsführer der Beratungsgesellschaft P.S.-TEAM „Personal- und Sozialmanagement“ (seit 1984) zum lebenden Inventar des NSU Bergpokals. Pit Schabacker war Jahrgang 1945, und hinterlässt seine Frau Conny und den erwachsenen Sohn Bastian. In den Fahrerlagern war Pit immer ein warmherziger, mitfühlender und angenehmer Gesprächspartner und das nicht nur über den geliebten Rennsport mit der Marke NSU. R.I.P. Pit!

Kevin Ferner von der FIA zum Observer der Berg-Europameisterschaft berufen

6. März 2019

Der Thüringer Kevin Ferner wurde, im Rahmen der Hill Climb Kommissionssitzung am 06. Februar in Paris, offiziell zum FIA Observer für die Berg Europameisterschaft berufen. Für den Heiligenstädter eine große und sehr positive Überraschung, denn damit hatte er nicht gerechnet. Kevin Ferner, der seit über 15 Jahren an den deutschen Bergrennstrecken als Rennleiter, Aktiver  und auch Insider unterwegs ist, schafft damit den Sprung in die internationale Bergrennszene. Neben seinem Heimrennen, dem ADAC-Ibergrennen, leitete er bereits das Glasbachrennen, das Bergrennen Osnabrück, das Rennsteig-Bergrennen, das Bergrennen Mickhausen und in diesem Jahr erstmalig den Bergpreis am Schottenring. Auch beim Kyffhäuser Bergrennen war er seiner Zeit in der Rennleitung tätig. Aber auch abseits der Bergrennen ist Kevin Ferner nicht müde. Neben seiner Aufgabe als Referent für die DMSB-Academy zur Aus- und Weiterbildung der Leiter der Streckensicherung und der Rennleiter für die Disziplin Bergrennen, wurde Ferner im Jahr 2014 vom DMSB in den Kreis der Streckenabnahmekommissare für Bergrennstrecken berufen. Seine umfangreichen Aktivitäten blieben der Weltmotorsporthoheit, der FIA, in Paris und Genf nicht verborgen und brachten ihm nun die Goldene FIA Lizenz ein. Was allerdings nicht heißt, dass er damit seinen Lebensunterhalt bestreitet. Diesen verdient Kevin Ferner als Projektmanager für internationale Projekte bei einem der weltweit führenden Wechselrichterhersteller in Kassel. „Der Motorsportclub Heilbad Heiligenstadt e.V. im ADAC ist stolz ein so aktives und emsiges Mitglied in seinen Reihen zu haben. Er verdient unseren größten Respekt und wir wünschen ihm für seine neue Aufgabe alles Gute “, so der Vereinsvorsitzende Hermann Ludolph. Text: MC Heilbad Heiligenstadt

Volles Bergprogramm im neuen Ligier

5. März 2019

Anlässlich ihrer Saisonvorschau 2019 des High Speed Racing Club Luxemburg (HSRCL), stellten auch das Bergspezialisten-Paar Sanda Becker und Daniel Donkels, ihr diesjähriges Programm vor. Das eingespielte Duo, auf und neben den Rennpisten, geht 2019 erneut unter der Bewerbung ihres Clubs HSRCL und in den Farben der Luxemburger Bauunternehmung Schilling in die Rennen. Sandra wird dabei ihrem Renault Clio II Cup treu bleiben und an der Luxemburger Bergmeisterschaft  sowie ausgewählte Slalom-Veranstaltungen teilnehmen. Erklärtes Ziel ist ein gutes Resultat in der vom Luxemburger Automobilclub ausgeschriebenen Damenwertung. Für Daniel stand lange ein Fragezeichen hinter der Saison 2019. Nach dem Verkauf seines Tatuus Formel Renault fiel die Entscheidung dann in Form eines Ligier JS 49-Sportwagen der Gruppe CN, den er dieses Jahr ebenfalls in der Luxemburger  Bergmeisterschaft einsetzten wird. Saisonstart am Berg ist für die Beiden am Wochenende des 27./28. April im ostfranzösischen Abreschviller.

Uwe Kaufel lieferte erneut Formel 1 Rennwagen für TV-Dreharbeiten

3. März 2019

Wieder einen Auftrag der besonderen Art erhielt die Formel 1 Rennwagen-Vermietung in Osterode. Da die Firma des langjährigen Bergrennfahrers Uwe Kaufel europaweit, als wahrscheinlich einziger Anbieter bekannt dafür ist, dass er bezüglich der wunschgemäßen Umgestaltung und des Einsatzes von Rennfahrzeugen für weltweit marktführende Großunternehmen selbst die außergewöhnlichsten Kundenwünsche erfüllt, kommen die spektakulärsten Aufträge bei Kaufel seit Jahren aus dem Inn- u. Ausland rein. So lieferte die Osteroder Firma auch schon eines ihrer Formel 1 Fahrzeuge auf die Insel Malta, wo es von der Kaimauer mit einem Spezialkran über 45 Meter hoch auf das Oberdeck eines Kreuzfahrtschiffes gehoben wurde. Dort diente der Rennwagen 14 Tage zum Fotoshooting für die Passagiere als besonderes Highlight auf ihrer Reise durch das Mittelmeer. Für einen Werbespot im Fernsehen wurde jüngst aus der Formel 1 Eventhalle in Osterode eins der zahlreich ausgestellten Rennfahrzeuge in die Innenstadt von Hamburg gebracht. Dort hatte man nahe des Hamburger Michels eine 5-spurige Straße mit Ampelkreuzung 6 Stunden für die Dreharbeiten gesperrt und mit großen Strahlern ausgeleuchtet. Zahlreiche Fernsehkameras und ein aus England angereistes Team mit speziellen Kamera-Flugdrohnen kamen stundenlang zum Einsatz, bevor die verschiedenen aufwändigen Filmaufnahmen im Kasten waren. Die Produktionsfirma hatte in den Drehpausen für entsprechendes Catering und einen großen beheizten Bus gesorgt, denn das Wetter war zwar trocken aber sehr kalt. Die gesamte Koordinierung und den technischen Ablauf am Fahrzeug übernahmen vor Ort die Team-Chefin Karin in Zusammenarbeit mit Dr. Martinez Schramm, der schon seit Jahren für die hochentwickelte Motorentechnik in den Einsatzfahrzeugen zuständig ist. Uwe Kaufel selbst kann seit seinem Unfall durch einen gebrochenen Rückenwirbel nur noch aus dem Rollstuhl als Berater tätig sein. Er konnte seit dem Unfall keine Bergrennen mehr fahren und musste alle abgegebenen Nennungen zurückziehen. Sein Amt in der Vorstandschaft der IG Rennsportfahrzeuge gab er ebenfalls auf. Hierdurch aufmerksam geworden, sind von Motorsport-Insidern verschiedenen Kaufangebote in Osterode eingegangen. Darunter auch ein Angebot der Marketingabteilung eines namhaften Formel 1 Rennfahrers, der an der Übernahme des gesamten Osteroder Unternehmens interessiert ist. Nachdem Uwe Kaufels Enkeltochter Marie nun aber signalisiert hat, dass sie nach dem Abitur eventuell interessiert ist das seit 1971 bestehende Unternehmen weiter zu führen, hat Uwe Kaufel die Hoffnung, dass seine Formel 1 Ausstellungs-Eventhalle nicht zum Museum wird und die vielen Fahrzeuge auch weiterhin zu Renneinsetzen und Fernsehauftritten vermarktet werden. Hierbei sind die seit Jahren entstandenen Verbindungen und Kontakte zur Formel 1 Szene nahezu unbezahlbar. Fast konkurrenzlos ist die Rennwagenvermietung und Formel 1-Produktion […]

ZDF-Doku dröhnende Biker auf der Kreisstraße von Mickhausen nach Birkach – Am Sonntag den 3. März

28. Februar 2019

Seit dem Frühjahr vorigen Jahres ist die kurvenreiche Kreisstraße A 16 im Abschnitt zwischen Mickhausen und Birkach an Wochenenden und Feiertagen für Motorräder bergwärts gesperrt. Der Landkreis reagierte mit dieser Maßnahme auf anhaltende Proteste von Anwohnern in Münster und Mickhausen, denen lärmende Biker die Sonntagsruhe raubten. Allzu oft nämlich wurde die Kreisstraße als private Rennstrecke missbraucht und in halsbrecherischem, rücksichtslosem Tempo befahren. Von vielen Fahrern meist mehrmals hintereinander. Rauf und runter, rauf und runter. Spektakuläre Unfälle – oftmals mit dem „normalen“ Gegenverkehr – blieben nicht aus. Die so genannte „Rennstrecke“ hatte in den Sommermonaten ihren festen Platz in den Schlagzeilen der Heimatzeitung. Seit die Wochenend-Sperrung greift, heulen in Münster und Mickhausen nur mehr selten die Feuerwehrsirenen, die Zahl der Unfälle – und vor allem die Lärmbelästigung – sind spürbar zurück gegangen. Die ZDF-Dokumentationsreihe „Terra X“ hat die Problematik der rasenden Wochenend-Biker in einem TV-Beitrag aufgegriffen. Unter dem Titel „Wenn lärmende Motorradfahrer Anwohnern den letzten Nerv rauben“ wird die Sendung am (Faschings-)Sonntag, 3. März um 18.30 Uhr im ZDF bundesweit ausgestrahlt. Regisseur Alexander Markow und sein Kamerateam haben dafür unter anderem einen spektakulären Motorradunfall nachgestellt, in den im Sommer 2016 gleich drei Maschinen verwickelt waren. Bei den Dreharbeiten, die sich im vergangenen August über einen ganzen verregneten Samstag erstreckt hatten, haben eine komplette Löschgruppe der Feuerwehr Mickhausen unter Kommandant Andreas Vogel und einige Motorradfahrer aus der Region mitgewirkt. Weitere Szenen sind die Sammlung von Unterschriften für die Streckensperrung und ein Statement von Mickhausens Bürgermeister Hans Biechele. Text und Foto von Walter Kleber (wkl)

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