Über Thomas Bubel
Thomas Bubel ist Jahrgang 1966, verheiratet und hat zwei Kinder. Er berichtet seit 20 Jahren in Wort und Bild über Bergrennen. Seit 1991 ist er Pressesprecher seines Heimatvereins Homburger Automomobilclub und des Homburger ADAC Bergrennens. Seit 11 Jahren betreibt der freie Journalist und Fotograf "Bergrennen in Deutschland", die Webseite für alle am Berg.

Eine Deutsche Masters-Bilanz

20. Oktober 2018

Eines ist sicher, wer bei der dritten Auflage des von der FiA initiierten Hillclimb Masters in der mittelalterlichen Stadt Gubbio in Italien nicht dabei war, der hat definitiv etwas verpasst. Diejenigen die aber die weite Reise nach Umbrien auf sich genommen haben, werden dieses Wochenende für immer in ihr „Bergrennherz“ geschlossen haben und noch lange von unzähligen Gänsehautmomenten zehren können. Das lokale Comitato Eugubino Corse Automobilistiche und der italienische Motorsportverband ACI hatten, in Zusammenarbeit mit der FIA das wundervolle Masters-Konzept prächtig weiterentwickelt. Unter den über 20 Nationen, die ihre besten Bergrennfahrer nach Mittelitalien schickten befand sich auch das deutsche Team, mit den Piloten Hans-Peter Eller, Armin Ebenhöh, Egidio Pisano und Manfred Schulte im Nationen Cup, Markus Fink (U25-Wertung) sowie Alexander Hin und Jörg Weidinger (mit Wild Cards). Zu Diskussionen kam es bereits am Freitag bei der Technischen Abnahme im Fahrerlager, vor herrlicher Kulisse. Streitpunkt war hier der Tribut Plasa BMW, den Jörg Weidinger in Gedenken an den großen Georg Plasa, wie in Goodwood im Wettbewerb pilotieren sollte. Uneins war man sich über die Einstufung des damals für die Gruppe E1 aufgebauten BMW 320 Judd V8. Schlussendlich bestätigten die FIA-Kommissare aber die zuvor gewählte Einstufung in die Gruppe E2-SH, der Silhouetten-Fahrzeuge. Bei einer Zulassung in der Gruppe E1, wäre Weidinger urplötzlich einer der Topfavoriten auf eine Medaille und der Aufschrei unter den arrivierten E1-Piloten sicher groß gewesen. Dem wollte man von Seiten der FiA wohl aus dem Weg gehen. Wie dem auch sei, der Plasa-BMW rollte im ersten Rennlauf am Sonntagmorgen kurz vor dem Ziel mit Getriebeproblemen aus und konnte vom KW-Team für die weiteren Läufe nicht wieder flott gemachte werden. Wenig später wurden die Kehren vor dem Ziel unterhalb des Klosters Madonna della Cima zum „Deutschen Eck“. Alexander Hin verlor das Heck seines Reynard Judd F3000 und rutschte in die Leitplanken. Nach seinem hervorragenden 13. Gesamtrang im Training hatte der Schwarzwälder wohl einen Ticken zu viel gewollt. Hins Team um „Chefmechaniker“ Uwe Lang, konnte den Boliden für die Läufe zwei und drei wieder instand setzten und verhalf dem Hausbau-Unternehmer zu einem versöhnlichen Rang 21, in diesem Feld der Extraklasse. Die weiteren Deutschen Starter spielten bei der Vergabe der Medaillen, wie befürchtet keine Rolle und auch in ihren Gruppen blieb nicht mehr als die Statistenrolle übrig, gegen die Hubraum- und PS-Riesen aus allen Teilen Europas. Dennoch schlug man sich tapfer. Zweitschnellster der DMSB-Fraktion wurde Hans-Peter Eller im 2l-VW Corrado auf Gesamtrang […]

Marcel Steiner Kolumne: Geniales Saisonende beim FIA Hill Climb Masters

18. Oktober 2018

Lange war ich mir nicht schlüssig, ob ich die 800 Kilometer lange Anreise nach Gubbio (IT) auf mich nehmen wollte. Doch dann erlebten mein Team und ich ein unbeschreibliches Wochenende in einem mittelalterlichen Städtchen bei herrlichem Herbstwetter und einem faszinierenden Rennen Doch erst mal eins nach dem andern: Bereits am Mittwochabend nach Arbeitsschluss nahmen wir die Reise unter die Räder des Teambuses. Abgesehen von einer Reparaturpause am Anhänger kamen wir gut voran und erreichten Gubbio donnerstags um sechs. Nach einem kurzen Nickerchen machte ich mich auf zur Streckenbesichtigung. Dabei konnte ich massiv vom Training auf dem Simulator eine Woche zuvor bei Racing Fuel Academy profitieren; vielen Dank, Wani! Der Streckenverlauf und die Ideallinie hatte ich schon ziemlich raus. Freitagfrüh konnten wir unseren reservierten Platz im Fahrerlager direkt neben der technischen Abnahme im wunderschönen Städtchen beziehen. In Windeseile hatten wir ausgeladen und waren, in Kooperation mit Michel Zemp und Team, eingerichtet. Die Wagenabnahme nahmen die Organisatoren für einmal sehr genau – die komplette Fahrerausrüstung und alle sicherheitsrelevanten Teile am Auto (Sicherheitstank, Sicherheitsgurt, Überrollbügel, etc.) mussten angegeben werden und wurden kontrolliert. Am Samstag war ich gespannt und motiviert, die Strecke endlich mit dem Rennwagen erkunden zu können. Schon die Startaufstellung am Vorstart war ein Erlebnis, zwischen vielen neuen Fahrzeugen und mir noch unbekannten Fahrern aus 21 Nationen. Endlich konnte ich an die Startlinie vorziehen. Ich absolvierte einen zügigen Besichtigungslauf auf der mir neuen Piste. Ich klassierte mich an 7. Position hinter sechs italienischen Fahrern (ein Norma und fünf Osella). Für den 2. Trainingslauf versuchte ich den LobArt etwas besser auf die Bodenwellen abzustimmen. Ich konnte mich um 3 Sekunden steigern, rutschte aber auf den 8. Rang zurück. Zu den italienischen Landsmännern gesellte sich noch Sebastien Petit (Frankreich/Norma-Mugen). Christian Merli (Italien/Osella FA30) realisierte die Trainingsbestzeit vor Simone Faggioli (Italien/Norma-Zytek). Auf den 3. Platz fehlten mir aber lediglich 2 Sekunden. Für den Renntag war also alles offen. Nach den Trainingseinheiten folgte gegen Abend die Fahrerparade in der Altstadt von Gubbio vor tausenden Zuschauern. Es war ein eindrückliches Gefühl, erst alleine und dann mit den anderen Schweizer Fahrern dort einzulaufen. Am Sonntagmorgen standen nach der Streckenbesichtigung einige Abstimmungsarbeiten am LobArt an, die wir wegen der Festlichkeiten verschoben hatten. Gut vorbereitet ging es zum 1. Rennlauf. Der untere Teil der Strecke lag noch im Schatten und der Grip in den ersten Kurven war daher noch bescheiden. Ich konnte mich um gut eine Sekunde gegenüber der Trainingszeit […]

Karriere im Motorsport – Das sind die Bergrenn-Legenden

18. Oktober 2018

Eine Karriere im Motorsport ist der Traum vieler. Während der Einstieg in den Motorsport zwar alles andere als einfach ist, haben es dennoch bereits einige Größen zu wahren Erfolgen im Motorsport geschafft. Formel 1 ist die Königsdisziplin des Motorsports, die bereits eine Vielzahl internationaler Rennfahrer mit übertrefflichen Erfolgen und Millionenbeträgen auf dem Konto hervorgebracht hat. Doch auch wenn die Formel 1 weltweit mehr Bekanntheit genießt, darf natürlich auch der Bergrennsport nicht vernachlässigt werden. Mit einer Geschichte des Sports, die ihren Ursprung bereits Ende des 19. Jahrhunderts feierte, wurden auch in der Bergdiziplin bereits einige Bergmeister-Legenden hervorgebracht, die bis heute Ruhm und Ansehen genießen und dem ein oder anderen den Wunsch nach einer Karriere im Bergrennsport weiter verstärken. Formel 1 macht’s vor Geht es um die Karriere im Motorsport, kann die Formel 1 wohl nicht ausgelassen werden. Als bekanntester Motorsport wurden hier bereits eine Vielzahl an Rennfahrerlegenden hervorgebracht, die in dieser Aufzählung nicht völlig unerwähnt bleiben sollten. Beginnen wir in der heutigen Zeit. Der britische Rennfahrer Lewis Hamilton ist momentan auf Platz eins der Bestenliste der Formel 1, bereits vier Mal konnte er sich den WM-Titel holen. Er gehört somit nicht nur zu den Top 10 Verdienern der Sport-Superstars, sondern soll sogar mit seinen jungen 33 Jahren bereits jetzt zu den besten Fahrern der Geschichte des Sports gehören. Wenn das mal nicht ein Vorbild im Rennsport ist. Geht man in der Zeit etwas zurück, gehören Größen wie der Österreicher Niki Lauda, der drei WM-Titel ergatterte, zwei davon nach seinem furchtbaren Crash auf dem alten Nürburgring, ebenfalls dazu, sowie auch der argentinische Formel-1-Fahrer Juan Manuel Fangio, der von vielen als größter Rennfahrer aller Zeiten angesehen wird. Er trat nicht nur bei 51 Formel-1-Grand-Prix an, sondern holte sich auch bei insgesamt sieben WM-Teilnahmen fünf WM-Titel. Doch kommen wir zu unserem eigentlichen Lieblingssport, dem Bergrennsport. Auch hier gibt es einige Legenden, die eine Erwähnung verdient haben. Der Bergkönig: Hans Stuck Wohl die Bergrennsportlegende schlechthin ist der deutsch-österreichische Rennfahrer Hans Stuck (Vater des heutigen DMSB-Präsidenten Hans-Joachim Stuck), der als „Der Bergkönig“ zu seiner Zeit in die Geschichte des Sports einging. Die 1900 in Warschau geborene Legende begann 1925 seine Karriere im Bergrennsport und gewann direkt im ersten Jahr sein erstes Rennen. Ende der 1920er erklomm er den Berg in einem Austro Daimler und holte sich mit ihm einen Sieg nach dem anderen nachhause. Er fuhr u.a. auch mit Mercedes und Porsche Rennen und gewann den Grand […]

Merli, Peruggini, Hall und Schnellmann holen Gold beim Masters in Gubbio

17. Oktober 2018

Grandioser Bergrennsport wurde beim Abschluss der Saison 2018 in Gubbio von der großen internationalen Bergrennfamilie geboten. Auf verkürzter Strecke wurde dabei das FIA Hillclimb Masters ausgetragen, wo sich die Toppiloten aus ganz Europa einfanden, um in 4 verschiedenen Kategorien um die begehrten Medaillen zu kämpfen. Die Location und das Ambiente der italienischen Altstadt begeisterte dabei nicht nur die Fahrer, sondern auch die zahlreichen Fans. Und auch die anspruchsvolle Strecke mit ihren Highspeedpassagen forderte die Piloten, was leider auch zu einigen Unfällen führte. Diese verliefen aber zum Glück alle glimpflich, jedoch wurde das Rennen am Sonntag deswegen ordentlich in die Länge gezogen und war erst kurz vor 17.30 beendet. Da für das Endergebnis nur der schnellste der drei Läufe herangezogen wurde, kam es somit zum Abschluss noch zum großen Showdown um den Gesamtsieg. Der neue Berg Europameister sowie italienische Bergmeister Christian Merli behielt dabei die Oberhand und konnte mit seinem Osella FA30 Zytek LRM somit eine beeindruckende Saison mit dem Gewinn des FIA Hillclimb Masters beenden. Mit einer beeindruckenden Performance konnte er die starke Konkurrenz auf Distanz halten und sich die Goldmedaille in der Kategorie 2 sichern. Für den sympathischen Südtiroler stand am Ende somit ein krönender Saisonabschluss zu Buche. Mit einem Rückstand von 0,7sec. ging der zweite Rang an seinen italienischen Landsmann Simone Faggioli, der im Norma M20FC Zytek eine ebenfalls beeindruckende Vorstellung ablieferte und grandiose Zeiten erreichte. Mit einer tollen Performance konnte er im entscheidenden Rennlauf nochmals nachlegen, ganz nach vorne reichte es aber für den x-fachen Berg Europameister nicht mehr. Zudem hatte er in Rennlauf 1 viel Glück, als bei einem Dreher kein Schaden am Boliden entstand. Das Podium komplettierte nach einem dramatischen 3. Rennlauf der Franzose Sebastien Petit, der somit den totalen italienischen Triumph vereitelte. Mit dem Norma M20FC Mugen konnte er mit einer grandiosen Leistung auf der für ihn völlig unbekannten Strecke von Gubbio überzeugen. Dabei lieferte er exzellente Zeiten ab, welche am Ende noch zur Bronzemedaille in der Kategorie 2 reichten. Diese gelang ihm aber erst im 3. Rennlauf, wo er sich noch gegen den jungen Italiener Domenico Scola durchsetzen konnte. Dieser musste sich am Ende mit dem undankbaren vierten Rang zufrieden geben, jedoch war seine Vorstellung trotzdem sehr hoch einzuordnen. Den im Gegensatz zur Konkurrenz war er in einem Osella P2000 Evo mit einem 2l Honda Motor am Start, welcher doch einiges an Motorleistung gegenüber den 3l Fahrzeugen zurückliegt. Schlussendlich fehlten dem bekannt spektakulär […]

Historischer Sieg – Luxemburg gewinnt Nationenpreis beim Hill Climb Masters

17. Oktober 2018

Bei der 3. Auflage des Hillclimb Masters der FIA, das vom 12. bis 14. Oktober 2018 in Gubbio (Italien) stattfand, gewann das Nationalteam von Luxemburg zum ersten Mal in der Geschichte den Nations Cup, vor Italien (Gewinner 2014 in Eschdorf) und Slowenien. In den drei Rennläufen auf der 3.310 m langen Strecke, gelang dem Team mit Guy Demuth (M20FC Norma-Judd), Daniel Donkels (Tatuus-Renault FR2000), Canio Marchione (BMW 320 STW) und Charles Valentiny (Subaru Impreza WRX STi) eine Gesamtzeit mit dem geringsten Zeitunterschied  aus den beiden besten Auffahrten, aller teilnehmenden 20 Nationen. Guy Demuth war bei diesem überraschenden Erfolg der Matschwinner für seine Mannschaft, mit einer Differenz von 0,02 Sekunden. Sandra Becker (Renault Clio Cup, eine von drei luxemburgischen Damen zu Beginn des Masters, beendet den Wettbewerb auf dem sehr guten dritten Platz der Damenwertung. Bergmeisterin Tanja Flammang kollidierte bereits im Training mit ihrem VW Fun Cup mit einer Leitschienen und konnte am Rennen nicht mehr teilnehmen. Hier die Ergebnisse aller Luxemburger im Gesamtresultat: 15. Guyl DEMUTH 67. Daniel DONKELS 74. Canio MARCHIONE 100. Charles VALENTIN 111. Leon LINDEN 142. Sandra BECKER 160. Monique BECKER

Offizielles FIA-Livestreaming aus Gubbio

11. Oktober 2018

Wer auf die lange und beschwerliche Reise nach Italien verzichtet, kann die 3. Auflage des FIA Hillclimb Masters auch von zuhause aus miterleben, nämlich als Livestreaming auf dem Youtube-Kanal der FIA (https://www.youtube.com/FIAOfficialVideo) oder auf der zu diesem Anlass eigens eingerichteten Facebook-Seite (www.facebook.com/FIAHCM). Normalerweise sollten beide Tage übertragen werden. Die beiden Trainingsläufe beginnen am Samstag um 10 Uhr, die drei angesetzten Rennläufe bereits um 9 Uhr am Sonntag in der Früh.

Termine 2019: KW Berg-Cup

10. Oktober 2018

So zeitig wie noch nie präsentierte nun bereits der KW Berg-Cup einen vorläufigen Rennkalender für die Saison 2019. Welche Läufe davon letztendlich auch zum KW Berg-Cup National und zum NSU Bergpokal zählen, ist derzeit noch offen. Auf alle Fälle ist diese Übersicht schon einmal hilfreich für so manche Urlaubsplanung. 27./28. April 2019 – ADAC Bergpreis Schottenring 04./05. Mai 2019 – Hillarace Eschdorf (L) 18./19. Mai 2019 – Bergrennen St. Anton (A) 09./10. Juni 2019 – Wolsfelder ADAC Bergrennen 15./16. Juni 2019 – ADAC Glasbachrennen 29./30. Juni 2019 – ADAC Ibergrennen 13./14. Juli 2019 – Homburger ADAC Bergrennen 27./28. Juli 2019 – ADAC Hauenstein Bergrennen 03./04. August 2019 – Osnabrücker ADAC Bergrennen 24./25. August 2019 – ACS Bergrennen Oberhallau (CH) 07./08. September 2019 – AvD Bergrennen Eichenbühl 21./22. September 2019 – St. Agatha (A) 05./06. Oktober 2019 – ADAC Bergrennen Mickhausen

FIA Hillclimb Masters: Offizieller Zeitplan

8. Oktober 2018

Am kommenden Wochenende, also in wenigen Tagen, richtet die italienische Kleinstadt Gubbio die dritten FiA Hillclimb Masters der Geschichte aus. Für alle die die weite Reise nach Umbrien auf sich nehmen, oder das  Geschehen via Livestream von zuhause aus verfolgen möchten, hier der Zeitplan für den Rennablauf und das Unterhaltungs- und Showprogramm. Zeitplan FIA Hillclimb Masters 2018 – Rennablauf Freitag, 12. Oktober 10.30-17.00: Papierabnahme 11.00-17.00: Technische Abnahme 18.00: Fahrerbesprechung Samstag, 13. Oktober 09.00: Sperrung der Rennstrecke 10.00: 1. Zeittraining Im Anschluss: 2. Zeittraining Im Anschluss: Parade und offizielle Zeremonie mit allen Fahrern Sonntag – Sonntag 14.10.2018 08.30: Sperrung der Rennstrecke 09.00: 1. Rennlauf ca. 12.00: Start 2. Rennlauf ca. 15.00: Start 3. Rennlauf Im Anschluss: Podiums Zeremonie und Pressekonferenz (Podiumzeremonie: Piazza dei Quaranta Martiri, Fahrerlager) (Pressekonferenz: Centro Servizi Santo Spirito, Piazzale Frondizi) Anmerkung: Demonstrationsfahrten von G. Urbani (Osella PA2 1 S-Honda) vor jeder Kategorie 4 Training / Rennen   Zeitplan FIA Hillclimb Masters 2018 – Rahmenprogramm Freitag, 12. Oktober 17.00: Food Truck steht Piazza dei Quaranta Martiri mit Produkten Made in Italy. 18.00: Musik mit DJ. 20.45: LOLA SWING ITALIANO – Live Konzert Samstag, 13. Oktober 17.00: Food Truck steht auf der Piazza dei Quaranta Martiri mit Produkten Made in Italy. 17.30: Team-Parade von der Piazza dei Quaranta Martiri zur Piazza Grande mit Live-Musik 18.30: Teampräsentation auf der Piazza Grande. 19.00: Marktabend: Die mittelalterlichen Straßen werden zu einem Freilichtmarkt. 20.00: Musik mit DJ. 20.00: P-FUNKING BAND Live Konzert Sonntag, 14. Oktober 17.00: Food Truck steht auf der Piazza dei Quaranta Martiri mit Produkten Made in Italy. 17.30: Musik mit DJ. 18.00: Preisverleihung

Grandiose 3. Auflage des FiA Hillclimb Masters in Aussicht

5. Oktober 2018

Die Ausgangslage für die diesjährigen FIA Hillclimb Masters ist sehr vielversprechend und spannend: Nicht weniger als 175 Piloten haben sich eingeschrieben, und 20 Länder treffen beim Nationencup aufeinander. In unmittelbarer Nähe des prächtigen mittelalterlichen Städtchens Gubbio nördlich von Perugia (I) werden zum dritten Mal die FIA Hillclimb Masters ausgetragen. Schon die beiden ersten Auflagen – 2014 im Grossherzogtum Luxemburg und 2016 in der Tschechischen Republik – waren beeindruckende Anlässe und haben bei allen direkt oder indirekt Beteiligten bleibende Erinnerungen hinterlassen. Aber die jüngste Auflage vom 12. bis 14. Oktober 2018 dürfte dank einem neuen Teilnehmerrekord und einem erstklassigen Feld von Bergspezialisten, alles Bisherige in den Schatten stellen. Die «Masters» sind nicht nur ein im Zweijahresturnus stattfindendes hochkarätiges Rennen, sondern auch ein riesiges Fest des Bergrennsports und dessen Akteure. Hier treten nicht bloss die besten Fahrer aus 22 Ländern gegeneinander an, sondern der Anlass ist auch ein bedeutsames Zusammentreffen in einem geselligen und festlichen Ambiente. Bei den «Masters» verleiht überdies der Stolz, die Farben des eigenen Landes zu vertreten, den Piloten und ihren Nationalmannschaften einen in dieser Disziplin ungewohnten zusätzlichen Antrieb. Weil an diesem Rennen die Eliten der nationalen Meisterschaften präsent sind, werden Piloten die Klingen kreuzen, die sonst nicht gegeneinander antreten. Die Briten, Bulgaren, Griechen, Iren, Malteser, Rumänen oder Slowenen gehen nur selten ausserhalb ihrer Landesgrenzen an den Start. Für sie sind die Hillclimb Masters daher ein ganz besonderes Ereignis im Kalender, welches sie keinesfalls verpassen wollen. Die «Masters» dienen auch als Rahmen für einen Nationencup. Bei diesem Wettbewerb stehen sich in diesem Jahr 20 Länder (also 8 mehr als 2014) mit einer Equipe von jeweils vier Piloten gegenüber. Der gemeinsame Einsatz für das Team und Regelmässigkeit in den Laufzeiten sind gefragt, wenn man hier die Goldmedaillen erobern will. Die Fahrer und deren Autos werden in vier Kategorien eingeteilt: Die Kategorie 1 Produktionswagen (Gr. A, N und GT) und die Kategorie 2 Rennwagen (zweisitzige und einsitzige Rennwagen sowie Silhouette-Fahrzeuge) entsprechen den FIA-Normen. Bei den Kategorien 3 und 4 handelt es sich um deren Pendants für sogenannte «nationale» Fahrzeuge, die den speziellen Reglementen ihres Landes entsprechen. Die «Masters» bieten auf diese Weise eine einzigartige Gelegenheit, dass die schnellsten Boliden der Europameisterschaft beim gleichen Anlass gegen die Monopostos der hochstehenden englischen Meisterschaft oder gegen einen Exoten wie den speziell für Pikes Peak entwickelten Norma mit Bi-Turbo-Motor des Schweizers Fabien Bouduban antreten können. Bei den sogenannten geschlossenen Fahrzeugen der Gruppe E2-SH wird der […]

Boxengeflüster 09/2018: Wussten Sie schon dass…?

3. Oktober 2018

DASS am 6. und 7. Oktober der KW Berg-Cup Pilot Thomas Ostermann bei den,  vom ADAC Saarland veranstalteten 9. Oldtimertage „Rund um den Linslerhof“ (nähe Saarlouis),  zwei ehemalige Peugeot Werkswagen bei Demofahrten bewegen wird. Die Klassiker aus der Sammlung von Ludwig Biewen sind Einzelstücke und werden selten gezeigt und noch weniger bewegt. Es kommen zum Einsatz der Peugeot 505, das Siegerauto der Tour de Europe 1981, damals gefahren von Holger Bohne und Peter Diekmann. Außerdem ein seltener Talbot Samba Gruppe B von Gilbert Casanova. Weitere Einsätze mit Thomas Ostermann sind in Planung. Außerdem wird der frühere NSU-Bergpokal-Fahrer Carsten Daube mit seinem NSU TT VIP-Gäste chauffieren. DASS die FiA in Paris die Wild Card-Anträge von den Berg-Cup’ lern Erwin Buck (VW Scirocco) und Thomas Ostermann (BMW E30 Hartge), der bereits 2014 in Eschdorf und 2016 in Ecce Homo zum Deutschen Team gehörte, beim diesjährigen Hillclimb Masters in Gubbio, negativ beschieden haben. Ostermann wird sich aber dennoch auf über 1.100 km lange Reise machen, um wenigstens als Zuschauer dabei zu sein. DASS der Col de la Faucille im französischen Jura-Gebirge unweit der Schweizer Grenze bei Genf am 23. September Schauplatz des „Montée des Legendes“ war. Vor einer gewaltigen Zuschauermenge fanden Showfahrten auf einer 6,4 km langen Bergstrecke statt, auf der vor 46 Jahren letztmals ein Bergrennen stattfand. Weltbekannte Größen des Renn- und Rallyesports sowie einige Asse des Bergrennens in legendären Fahrzeugen, folgten der Einladung. Aus dem erlesenen Starterfeld ragten Romain Dumas, Nicolas Prost, Ari Vatanen, Guy Frequelin, Romain Grosjean und Sebastien Loeb heraus. Aber auch die Creme de la Creme des Bergrennsport zeigte sich bei herrlichem Spätsommerwetter auf einer schönsten Bergstraßen Europas, mit Sebastien Petit, Reto Meisel, Bruno Ianniello (der Grosjean einen seiner Lancia Delta S4 unter den Hintern klemmte), Jean-Marie Almeras, Simone Faggioli, Diego De Gasperi, Fabien Bouduban, Pierre Courroye und, und, und. 41 extravagante Autos, wie die Pikes Peak-Fahrzeuge Peugeot 208 T16 und Norma M20 SF und, und, und waren zu sehen. DASS der Schweizer Reto Meisel, inspiriert durch den großartigen Auftritt des Plasa BMW 320 Judd V8, mit Jörg Weidinger beim diesjährigen Goodwood Festival of Speed und den anvisierten Start beim FIA Hillclimb Masters in Gubbio, seinen Mercedes 190 Evo II Judd V8 über den kommenden Winter restaurieren und für Showevents reaktivieren möchte. Dies kündigte der Aargauer in einem Interview beim „Montée des Legendes“ an. Der schon legendäre Rennwagen wurde von Meisel zwischen 2006 und 2013 pilotiert und schenkte […]

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