Über Thomas Bubel
Thomas Bubel ist Jahrgang 1966, verheiratet und hat zwei Kinder. Er berichtet seit 20 Jahren in Wort und Bild über Bergrennen. Seit 1991 ist er Pressesprecher seines Heimatvereins Homburger Automomobilclub und des Homburger ADAC Bergrennens. Seit 11 Jahren betreibt der freie Journalist und Fotograf "Bergrennen in Deutschland", die Webseite für alle am Berg.

Werkstatt-Report #32: Der Kühlergrill wird besonders liebevoll wieder eingesetzt

25. März 2018

Nach seinem Ausrutscher beim Bergrennen Mickhausen im letzten Oktober hat sich Alexander Marx entschlossen seinen BMW M3 E36 der Gruppe F neu aufzubauen. Dies geschieht aktuell im Saarbrücker Stadtteil Klarenthal. Dabei wird die komplette Technik in eine neue Karosse übernommen. Der 27 jährige Metallbaumeister im Familienbetrieb spielte sowieso bereits mit dem Gedanken eine jüngere Karosse zu fahren. „Der Unfall von Mickhausen hat uns die Entscheidung leicht gemacht mit dem Um- und Neuaufbau zu beginnen“, stellt Alexander klar. „Die alte Karosserie wäre noch zu retten gewesen, doch die Zeichen der Zeit waren daran sichtbar geworden. Außerdem gab es im alten Blechkleid nur einen geschraubten Überrollkäfig. Im neuen Auto wird dieser eingeschweißt sein. Ich plane den ersten Renneinsatz fürs Wolsfelder Bergrennen an Pfingsten, das müsste ich schaffen. Es sieht aktuell noch nach mehr Arbeit aus, als es in Wirklichkeit ist“. Bald soll das Chassis, für den 3 Liter Motorblock mit überarbeiteter Nockenwelle, in die Lackierkabine geschoben werden. Danach kann es mit dem Zusammenbau dann richtig los gehen. Zusammen mit Vater Klaus, der im Team mit seinen Grillspezialitäten exzellent für das leibliche Wohl sorgt, wurde nach Wolsfeld das Glasbachrennen geplant, bevor man Anfang Juli beim Heimrennen in Homburg antritt. Danach sollen Osnabrück und Eichenbühl die Saison beschließen. Vater und Sohn Marx sind auch abseits des Motorsports im ganzen Saarland bekannt. Mit Eisen Marx produzieren und vertreiben die Beiden das saarländische Kult-Produkt überhaupt, den „Schwenker“. Zur Erklärung für alle Nicht-Saarländer, dabei handelt es sich um einen Dreibeingrill mit hängendem Rost für offene Feuerstellen, ganz nach der Tradition im Saarland. Heut zu Tage natürlich aus Edelstahl. Aber nicht nur dass! Alles was die Herzen der Grillfreunde höher schlagen lässt, halten die Marx in ihrem Ladenlokal in Saarbrücken-Klarenthal und im Online-Shop vor, wie zum Beispiel Outdoor-Küchen, Gasgrills, Pizzaöfen, Smoker und Räucheröfen samt Zubehör und Ersatzteilen. Denn nicht nur im Saarland gehören Rennsport und Grillen auf jeden Fall zusammen, da kann nur sagen „sau gudd“.

Ein Schatz am französischen Berg

23. März 2018

In gut zwei Wochen beginnt die Französische Bergmeistermeisterschaft 2018 mit dem Auftaktrennen am 7. und 8. April im südfranzösischen Bognols-Sabran. Aber wie im Vorjahr wird der siebenfache Französische Meister Nicolas Schatz nicht mit dabei sein. Der 32-jährige aus der Bourgogne hat sich entschieden, sein Rundstrecken-Abenteuer fortzusetzen und wird in der bald anlaufenden Saison hinter dem Steuer eines Norma M30 sitzen. „Ich habe das Vergnügen, an der internationalen Meisterschaft des Michelin Le Mans Cup teilzunehmen. Ich fahre mit meinem Teamkollegen Jacques Wolff eine LMP3 Norma im DB Autosport Team, der Mannschaft des früheren Bergspezialisten Daniel Bassora“, bestätigt Schatz. „Ehrensache ist unsere Präsenz in Le Mans am 16. Juni, dann im Rahmenprogramm des 24 Stundenrennens.“ Nicos jüngeren Bruder Geoffrey verbleibt in der Bergmeisterschaft und wird unter den  Farben des Team Schatz Compétition antreten. „Geoffrey wird sich zu 100% auf das Titelrennen in der Bergmeisterschaft von Frankreich mit unserem Norma M20 FC BMW V8 4 Liter konzentrieren“, bestätigt Nicolas. „Das Team von Schatz Competition wird zudem weitere Fahrer und auch Neulinge bei den Bergrennen betreuen. Ich werde dem Team vor Ort zur Seite stehen, bei so vielen Meetings wie es mir möglich ist.“ Foto: Mark Scheidecker

Sturm und Drang in neuer Allianz mit Routine

21. März 2018

Jürgen Schneider zählt zum kleinen, erlesenen Kreis der Urgesteine des Gruppe H Berg-Cup. Als aktiver Fahrer eines VW Golf in der Klasse bis 2000 ccm der Gruppe H sammelte der Mann aus der Main-Tauber-Region in den 1980er und 90er Jahren Trophäen und Pokale. Doch im Frühjahr 1996 beim Berg-Cup Lauf im französischen Abreschviller, kam abrupte Aus bei einem Highspeed-Einschlag in die Leitschienen. Der weiße VW Golf 1 war nach dem Unfall in Lothringen angeschlagen und nach einem kapitalen Motorschaden in Unterfranken konvertierte Jürgen Schneider zum Zuschauer, blieb aber der Berg-Cup-Szene immer treu. Zwischenzeitlich mauserte sich Schneider mit seiner Power Schmiede Schneider in Lauffen am Neckar zu einem anerkannten Rennmotorenbauer für Slalom, Berg und Rundstrecke. Inzwischen vertrauen zahlreiche Teams vor allem aus dem KW Berg-Cup auf die Künste von Jürgen Schneider. Darunter auch Thomas Stelberg, der Schneider ab 2011 als Partner in sein Team holte. Seit dem dominierten Thomas und Jürgen abwechselnd hinter dem Lenkrad des VW Schneider Polo 16V nach Belieben die 1150er Klasse im Berg-Cup. Da die Stelbergs in der Saison 2018 nicht im KW Berg-Cup dabei sind und vorerst eine Pause einlegen, führte Schneider bereits zum Saisonende 2017 Gespräche mit seinen Kunden. „Ich kann sagen, die Jungs, die meine Motoren fahren sind alle meine Freunde und so war schnell klar, dass ich mit Dominik Schlott eine neue Union eingehe“, berichtet Jürgen Schneider in einem Gespräch mit der BiD-Redaktion. Mit 22 Jahren ist Dominik Schlott einer der Youngster im Berg-Cup. Seit Ende der Saison 2016 ist der Rhöner mit seinem orangen VW Polo 8V am Berg präsent. Der Automobilkaufmann und Mechatroniker aus Stetten, unweit des Hauenstein-Bergrennens vermochte sich in seiner ersten vollen Berg-Cup Saison im Vorjahr Rennen um Rennen zu steigern. Erste Erfahrungen im Motorsport sammelte Schlott zuvor bei Slaloms und bei Berg-GLPs. Das Team Schneider-Schlott schrieb sich in den neuen KW Berg-Cup gleich mit zwei schnellen Polos ein. Zum einen konnte Jürgen Schneider den ex-Glaser Polo, der im Slalomsport gelandet war, ausfindig machen und käuflich erwerben. Das Fahrzeug mit Berg-Cup Geschichte ist zwischenzeitlich wieder im „breiten Kleid des Berges“ und motorisiert mit Schneiders eigenen „1150 ccm 16V Werks-Triebwerk“, das bis zuletzt im Stelberg-Polo für Vortrieb sorgte. Das Hauptfahrzeug der Paarung ist praktisch „ready to race“, bis auf ein paar Kleinigkeiten und wird beim Saisonstart in Schotten zum Einsatz kommen. Mit in die „Ehe“ bringt Schlott seinen 8V-Polo ein, der in der Klasse bis 1400 ccm Hubraum beheimatet ist. […]

Feuertaufe am Rechberg

17. März 2018

In diesen Märztagen steht die Auslieferung des neuen PRC S4 ITC-Sportwagens aus den Händen von Emanuel Pedrazza, Chef des Vorarlberger Rennwagenbauers PRC bevor. Der neue Eigentümer Alexander Hin kann es im südlichen Schwarzwald kaum erwarten, sein neues „Baby“ unter die Fittiche zu nehmen. In den letzten Wochen und Monaten leisteten Pedrazza und sein Team ganze Arbeit. Gleiches gilt für Mario Minichberger von Michichberger Motorsport, der sich dem wohlklingenden 2,5L V6 ex-Werkstriebwerk  von Opel annahm. Somit steht dem ersten Renneinsatz des Gruppe E2-SC Boliden in fünf Wochen beim EM-Lauf am Rechberg in Österreich nichts mehr im Wege – die Nennung ist bereits beim Veranstalter eingegangen. Zuvor freut sich Hin auf ein paar Testrunden auf dem Circuit Anneau du Rhin im benachbarten Elsass. Das Gesamtgewicht des „Soundwunders“ ist mit aktuell 630 kg noch nicht optimal. Hier und da soll nach und nach an den zahlreichen „Schrauben“ gedreht werden. Hauptsache die Neukonstruktion besteht die „Feuertaufe“ am Rechberg. Danach will man weitersehen. Unterdessen weilen die beiden Formel 3000-Rennwagen Hins bei Uwe Lang in Schweinfurt. Lang Motorsport ist aktuell mit der Generalüberholung der beiden Formel-Rennwagen beschäftigt. Der rote ex-Waldy Reynard ist wieder so gut wie fahrbereit, wogegen der gelbe ex-Allais Reynard noch komplett auseinander ist. Der Saisonstart ist für Alexander Hin auf jeden Fall gesichert, erst recht mit dem neu angeschafftem Team-Bus und Renntransporter. Hins elfeinhalb Meter langes neues Domizil im Fahrerlager stammt aus den Beständen des unvergessenen Hermann Waldy Senior. Mitte Februar wurde der umgebaute Reisebus aus der Steiermark nach Elzach überführt und erhält jetzt das passende Design.

Bergrenntesttag auf dem Rennkurs von Chambley

13. März 2018

Bereits zum neunten Mal in Folge findet am Wochenende vor Ostern, auf dem ehemaligen Flugfeld mit der Teststrecke im ostfranzösischen Chambley  das „Printemps des Montagnards“, also das „Frühlingserwachen der Bergrennfahrer“ statt. Auf dem 3,3 km langen Rundkurs in der Nähe von Metz (rund 100 km westlich von Saarbrücken) treffen sich am Sonntag, den 25. März 2018  viele Teams aus der Französischen Bergmeisterschaft zu ersten Test- und Einstellfahrten vor der bald bevorstehenden Saison 2018. Einige Deutsche Fahrer werden ebenfalls vor Ort sein – das ist bereits sicher. Der Veranstalter Francis MAILLET Competition hält auf und neben dem Circuit de Chambley einige Annehmlichkeiten bereit. Es gibt befestigte Stellplätze für Sattelauflieger, Parkplätze für Wohnmobile und Anhänger, Duschen und Toiletten im riesigen Hangar. Dazu Arbeitsräume und die Rezeption. Die Begrüßung steht bereits am Samstagnachmittag ab 17 Uhr auf dem Programm. Um 20 Uhr wird ein Abendessen mit Aperitif gereicht, dass für die Teilnehmer inklusive ist (20€ für jede weitere Person). Die ersten Sitzungen auf der Rennstrecke beginnen am Sonntagmorgen um 10 Uhr, bis zur Mittagspause um 12 Uhr. Der zweite Block startet zwischen 14 und 17 Uhr. Unterteilt sind die Blöcke jeweils in 30 minütige Stints, abwechselnd für Touren- und Rennsportfahrzeuge. Das Nenngeld beträgt 200€. Anmeldung sind bis 22. März möglich unter eMail: asa-chambley@orange.fr, oder telefonisch unter +33 (0)6.72.32.60.97 oder +33 (0)6.79.05.36.47. Anmeldeformulare und weitere Infos unter www.asachambley.com/events.php Ein weiterer Testtag in der Region „Saar-Lor-Lux“ findet am Samstag, den 24. März 2018 auf dem Circuit Goodyear im Herzen Luxemburgs statt. Veranstalter ist der High Speed Racing Club Luxembourg. Startberechtigt sind ebenfalls Touren- und Rennsportfahrzeuge. Infos und Anmeldung bei Tessy Wahl eMail: tessy.wahl@hsrcl.lu

Wagenpasstag vor Ort(h) in Wittlich

10. März 2018

Viele Aktive im Rallyesport sind bereits vor wenigen Tagen bei ersten Veranstaltungen in die neue Saison 2018 gestartete. Für die Protagonisten im Bergrennsport sind es zwar noch rund sieben Wochen bis zum Saisonstart am 28./29. April beim Bergpreis Schottenring, aber die Zeit „rennt“ wie man so schon sagt und so langsam sollten Fahrer, Fahrzeuge und Papiere fit sein, für das „Frühlingserwachen“ im Motorsport. Am Samstag, den 24. März 2018 findet in diesem Zusammenhang bei der Firma Reifen Orth, Röntgenstraße 6, 54516 Wittlich (40 km nordöstlich von Trier) wieder ein Wagenpass-, KFP- und Eintragungstag statt. Ebenfalls wird eine Radlastwaage vor Ort sein. Für das leibliche Wohl ist ebenfalls gesorgt. Organisiert wird der „Wagenpasstag“ von Ralf und Patrick Orth, bekannt aus dem KW Berg-Cup. Das Vater-Sohn-Gespann bittet um eine frühestmögliche Anmeldung unter der Telefonnummer 0151 44532360 oder 06571 20437.

Volle Starterfelder in jetzt drei Rennserien des Berg-Cup e.V.

8. März 2018

Alles zusammengezählt 155 Fahrer mit 131 Rennautos, dieses Einschreibeergebnis, das die tiefen Sorgenfalten der Organisatoren schlagartig glättete, kann sich wirklich sehen lassen. Viele aktive Berg-Cup’ler hatten im Verlaufe der 30. Jubiläumssaison angekündigt nach dieser eine schöpferische Pause einlegen zu wollen, dazu gesellte sich anfangs Dezember 2017 die definitive FIA-Forderung nach Sicherheitstanks in den Teilnehmerfahrzeugen von Internationalen Veranstaltungen und Rennserien wie dem KW Berg-Cup, über den allerdings nicht alle Autos verfügten. Ein Rückgang bei den Einschreibungen war deshalb zu befürchten. Was die Vorstandschaft des Berg Cup e.V., die zugleich das Organisationsteam der drei Rennserien bildet, zum Brainstorming mit sofort folgendem Handeln veranlasste. Das Ergebnis ist bekannt: Zusätzlich zum NSU Bergpokal und dem wie bisher als Internationale Serie (IS) ausbeschriebenen, traditionellen KW Berg-Cup wurde mit dem KW Berg-Cup National ein auch ohne FT-Kraftstoffbehälter zugängliches Betätigungsfeld geschaffen. Als Auffangbecken für alle Gipfelstürmer, die ihre Gruppe H-, FS- und E1-Renner nicht zeitnah umrüsten können oder wollen. Um den Breiten- und Amateursport-Gedanken zu pflegen sowie den Berg-Einstieg generell zu erleichtern steht die neue Serie, für die eine Nationale A-Lizenz des DMSB ausreicht, auch Pilotinnen und Piloten von Gruppe A-, F- und CTC/CGT-Fahrzeugen sowie R2- und R3-Rallyeautos offen. 21 Teilnehmer nahmen dieses Angebot an, weitere 29 kommen in den KW Berg-Cup Stammabteilungen H, FS, E1 und E2-SH hinzu. 85 Fahrerinnen und Fahrer haben sich für die IS KW Berg-Cup entschieden, 19 davon teilen sich ihr Rennfahrzeug mit einem Teampartner, das ergibt unter dem Strich exakt 66 hochkarätige Bergautos. Auch der beliebte NSU-Bergpokal im KW Berg Cup ist erneut bestens aufgestellt, 20 Fahrer, 18 Autos und 2 Teams sind die Zahlen dazu. Sieht man sich die Einschreibungen im Detail an, dann gibt es viel Interessantes zu entdecken. Das könnt ihr, liebe NSU-Bergpokal und KW Berg-Cup Fans und Freunde sehr gerne im Selbststudium tun, ihr könnt aber auch in den nächsten Tagen mit uns durchs Fahrerlager bummeln und dabei sein, wenn wir erste Analysen anstellen und uns in frühen Hochrechnungen der voraussichtlichen Kräfteverhältnisse versuchen. Dazu seid ihr hiermit herzlich eingeladen! Die detaillierte Teilnehmerliste findet man hier: https://berg-cup.de/berg-cup/teilnehmer.html von Uli Kohl

Boxengeflüster 03/2018: Wussten Sie schon dass…?

7. März 2018

DASS die Siegerehrung und Meisterschaftsfeier der drei DMSB Berg-Prädikate (Deutsche Bergmeisterschaft, DMSB Berg-Cup und Berg-Team-Cup) in diesem Jahr am 7. Dezember im Rahmen der Jubiläumsfeier des MSC Rhön stattfindet. Der Fachausschluss Berg erhält hierfür seit Neustem ein Budget vom DMSB zur Verfügung gestellt um die Feier in Eigenregie durchzuführen. Die Pokale werden ebenfalls vom DMSB zur Verfügung gestellt. Dadurch konnte der Zuschuss der DM-Veranstalter von 200€ auf 100€ reduziert werden. Diese neue Regelung gilt rückwirkend auch für die Saison 2017. DASS sich die Bergrennen Gurnigel AG und der Verein Bergrennen Gurnigel darauf geeinigt haben, die Zusammenarbeit im Bereich Vermarktung und Marketing bei ihrem Lauf zur Schweizer Bergmeisterschaft per sofort aufzulösen. Die Erfahrung der letzten zwei Jahre hat gezeigt, dass sich die gemeinsam definierten Vorstellungen betreffend der Umsetzung nicht mit denjenigen des Vereins Bergrennen Gurnigel decken. Entsprechend liessen sich die definierten Ziele mittel- und langfristig nicht realisieren. Durch diese Auflösung der Zusammenarbeit verliert das Bergrennen Gurnigel u.a. den Hauptsponsor GRAHAM und weitere Partner, die sich aus den bestehenden Partnerschaften zurückziehen. Der Verein Bergrennen Gurnigel kümmert sich wiederum selbst um die Vermarktung, das Marketing und selbstverständlich um die Organisation des traditionellen Bergrennens Gurnigel vom 08.-09. September 2018. DASS der Berg DM-Dritte und FiA Masters-Teilnehmer der Saison 2014, Jochen Stoll nach einer dreijährigen Pause, durchsetzt mit einige Rallyeteilnahmen, in der kommenden Saison 2018 sein Comeback in der Deutschen Bergmeisterschaft geben wird. Der Pfälzer vom Homburger Automobilclub, dessen erfolgreicher Peugeot 306 S16 derzeit zum Verkauf steht, besitzt seit kurzem einen neuen Rennuntersatz, passend für Gruppe E1. Mehr dürfen wir noch nicht preisgeben. Ein erster Test ist für den 25. März beim „Printemps des Montagnards“ auf der ostfranzösischen Rundstrecke von Chambley geplant. DASS der Berg-EM-Lauf im slowenischen Ilirska Bistrica vom 3. September 2017 ein gerichtliches Nachspiel hat. Zum letzten Rennlauf, der die vorzeitige EM-Titelentscheidung zu Gunsten von Simone Faggioli brachte, wurde damals Vize-Europameister Christian Merli nach technischen Problemen am Osella FA 30 an der Startlinie von der Rennleitung nicht mehr zum Start zugelassen, worauf es leider wohl zu unschönen Szenen gekommen sein muss. Am Dienstag nach dem Osterwochenende findet hierzu der zweite Gerichtstermin in Ilirska Bistrica statt. Wie die lokale Presse schreibt, wird verhandelt in der Strafsache gegen Christian Merli (Italien) wegen Körperverletzung, zum Schaden von Ferdo Poberznik, Rennleiter der Veranstaltung. Der erste Gerichtstermin Ende Februar wurde von Christian Merli wegen Krankheit nicht wahrgenommen. Welche Folgen dieses Verfahren auf Merlis Rennsaison 2018 hat, ist derzeit […]

Zum Tode von Klaus Debbert

6. März 2018

In der Nacht zum 1. März 2018 ist Klaus Debbert von uns gegangen. Über 43 Jahre hatte er das Steuer fest in der Hand und lenkte seinen MSC Odenkirchen sicher um alle Hindernisse herum. Jetzt hat er seine letzte Fahrt angetreten. Erst im vergangen November trat der 73jährige Rickelrather nach intensiven Ehrenamts-Jahrzehnten für den Motorsport und den MSC Odenkirchen als 1. Vorsitzender zurück. Mit seiner Ehefrau Anne hatte er vor sein Leben nun in vollen Zügen zu genießen, was ihm jetzt verwehrt blieb. Den im Jahr 1924 gegründeten MSC Odenkirchen, dem der ehemalige Verkaufsleiter seit 1963 angehörte, führte Klaus Debbert sage und schreibe 43 Jahre als Vorsitzender über so manche Höhen und Tiefen. Seit seinem Rückzug ist er, übrigens genau wie seine Ehefrau Anne, Ehrenmitglied. Debbert begeisterte zahlreiche aktive Bergrennfahrer aus ganz Deutschland für den MSC Odenkirchen und war mit seiner Gattin oft bei Bergrennen vor Ort um seine aktiven Clubfahrer zu betreuen. War Not am Mann halfen Klaus und Anne oftmals vor Ort in der Organisation aus. Beide waren in den vergangen Jahrzehnten oft die guten Seelen in den Fahrerlagern an Deutschlands Bergrennstrecken. Bergrennen in Deutschland ist erschüttert und möchte seiner Frau Anne und der Familie das herzliche Beileid aussprechen.

Beim Homburger Automobilclub ging eine Ära zu Ende

5. März 2018

Am 15. Februar 1968 fusionierten die beiden saarpfälzischen Motorsportclubs  MSC Limbach und MSC Homburg im Rahmen einer Versammlung im Homburger Saalbau zum Homburger Automobilclub. Der jetzige Ortsclub im ADAC und Veranstalter des weit über die Grenzen der Region bekannten Bergrennens auf der Käshofer Straße wurde also vor wenigen Tagen stolze 50 Jahre alt. Einer der Ideengeber und Vorantreiber dieses Zusammenschlusses unter dem Namen Homburger AC, war damals Hartmut Schöffler. Der mittlerweile 73-jährige Erbacher kandidierte  Anfang März im Rahmen der ordentlichen Mitgliederversammlung des Clubs nicht mehr zur Wahl des Sportleiters und schied auf eigenen Wunsch, nach genau 50 Jahren der Vorstandsarbeit aus. Bereits im vergangen November erfolgte die symbolische Lenkradübergabe seines Postens als Organisationsleiter und Kopf des Bergrennens an den Bexbacher Sascha Ressmann. In einer Rede würdigte der erste Vorsitzende, Rechtsanwalt Christoph Baldes Schöfflers Verdienste für den Club und das Bergrennen und überreichte, zusammen mit den Vorstandskollegen einen Präsentkorb sowie ein Modell seines Opel Kadett B 1900, Baujahr 1968 mit dem Schöffler in der Realität Anfang Februar noch einmal an der Oldtimer-Veranstaltung „Rallye-Monte-Carlo Historique“ im Süden Frankreichs teilnahm. Das Ausscheiden von Hartmut Schöffler machte einige Um- und Neubesetzungen im Vorstand des HAC nötig. So legte Jürgen Guckert aus Kirkel seine Funktion als 2. Vorsitzender nieder und wurde anschließend, aufgrund seiner Qualifikation als Rennleiter am Bergrennen als neuer Sportleiter gewählt. In ähnlicher Vorgehensweise wechselte der Pirmasenser Schornsteinfegermeister Andreas Herl vom Posten des Referenten für Technik und Verkehr ins Amt des neuen zweiten Vorsitzenden. Auf Herls niedergelegten Posten kandidierte  Sascha Ressmann, der von der Versammlung einstimmig gewählt wurde. Turnusgemäß stand auch Presse- und Öffentlichkeitsreferent Thomas Bubel zur Wiederwahl. Seit 1992, und auch für weitere zwei Jahre im Amt, ist der Mitarbeiter der Homburger Stadtwerke, nach dem Ausscheiden Hartmut Schöfflers, nun das längst gediente Vorstandsmitglied. Zuvor hatte Hartmut Schöffler in seinem letzten Bericht über die sportlichen Aktivitäten und Erfolge der HAC-Rennfahrer gesprochen und ein Resümee des Bergrennens im vergangenen Jahr gegeben. Auch die Schatzmeisterin Carina Hemmer gewährte Einblicke in die Finanzen des Vereins. Weiter wurden die Delegierten zur Jahreshauptversammlung das ADAC Saarland e.V. am 28. März in Saarbrücken gewählt und erste Absprachen für das 45. Homburger Bergrennen getroffen, das in diesem Jahr vom 6. bis 8. Juli, erneut als Lauf zur Deutschen Meisterschaft, stattfindet.

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