Über Thomas Bubel
Thomas Bubel ist Jahrgang 1966, verheiratet und hat zwei Kinder. Er berichtet seit 20 Jahren in Wort und Bild über Bergrennen. Seit 1991 ist er Pressesprecher seines Heimatvereins Homburger Automomobilclub und des Homburger ADAC Bergrennens. Seit 11 Jahren betreibt der freie Journalist und Fotograf "Bergrennen in Deutschland", die Webseite für alle am Berg.

Boxengeflüster 08/2017: Wussten Sie schon dass…?

20. Juli 2017

DASS das aus Gerüstbauteilen der Firma Heil aus dem pfälzischen Steinwenden alljährlich aufgebaute Starttor beim Homburger Bergrennen, diesmal besonders schnell abgebaut war. Am Montagnachmittag nach der Rennveranstaltung hatte ein Fahrer einer Miettoilettenfirma, die wir an dieser Stellen namentlich nicht nennen wollen, beim einsammeln seiner „stillen Örtchen“ vergessen den Hebekrahn einzufahren und riss die gesamte Konstruktion mit sich. Das Knäul aus Metallstangen, Gerüstteilen und der Kunststoffbeplankung war enorm. Zum Glück wurde niemand verletzt. DASS die Tour de France 2017 nach ihrer Fahrt durch die Straßen von Eschdorf, die beim Bergrennen als Fahrerlager genutzt werden, am darauf folgenden Tag doch noch eine Bergrennstrecke befuhr. Kurz nach dem Start der 4. Etappe von Bad Mondorf in Luxemburg nach Vittel in Frankreich rollten die weltbesten Radprofis die Strecke des ehemaligen Bergrennens von Remerchen hinunter an die Mosel und gleich danach weiter Richtung Schengen, im Dreiländereck Deutschland, Luxemburg, Frankreich. DASS der Schweizer Herbert Schmid, bei seiner Anreise zum Homburger Bergrennen knapp vier Stunden verlor. Der Schweizer Zoll hatte wohl Angst, das „Hebi“ seinen roten Porsche 996 GT3 im Ausland verkaufen würde, so musste der Garagist aus Günsberg zurück zur Bank, um danach an der Grenze umgerechnet 8.000€ als Kaution hinterlegen zu können. DASS der Nordschwarzwälder Mirko Kappler, langjähriger Helfer und Mechaniker im Team von Uwe und Mathieu Wolpert vom 16.-19. November 2017 für das Team von Mick Schumacher beim Macau Grand-Prix schrauben wird. Mirko, der in früheren Jahren auch schon für das Team von Keke Rosberg in der DTM und Formel 3 gearbeitet hat, wurde vom Sohn des siebenfachen Formel-1-Weltmeisters Michael Schumacher für die Reise nach Asien verpflichtet. Und, dass das „K“ in der Typenbezeichnung UWR WFK 07 von Uwe Wolperts blauen Eigenbau-Sportwagens für Kappler steht. DASS der ehemalige Berg-Cup Vorsitzende Peter Reichhuber nach neun Jahren wieder an einem Bergrennen teilnahm. Der Schwabe mit saarländischen Wurzeln belegte Platz sieben in der Gleichmäßigkeitsprüfung des Homburger Bergrennens. Die Idee zu diesem Start hatte Reichhubers früherer Weggefährte Heimo Blatt, bei einem abendlichen Bier im Fahrerlager von Wolsfeld. Blatt besitzt mehrere Peugeot 106 Rallye und stelle dem pensionierten Schulleiter eines seiner Fahrzeuge zur Verfügung.

Harte Fights auf der Homburger Berg und Talbahn

18. Juli 2017

Diese fanden unter fairen Bedingungen statt. Denn das bergab beginnende, für das 44. Homburger ADAC Bergrennen „Karlsberg Rennen“ genutzte 2,6 Kilometer lange Teilstück der Käshofer Straße zeigte sich am 15. und 16. Juli bei nicht zu hohen Außentemperaturen immer trocken. 132 Rennteilnehmer nahmen am Samstag das Training auf. Trotz fast pünktlichem Beginn gegen 8:40 Uhr zogen sich die drei Durchgänge bis kurz nach 18:30 hin. Geschuldet war dies den zahlreichen Vorfällen, deren Bandbreite vom einfachen Technik-Trouble über fällige Kehrpausen bis zu Grabenbesuchen und sonstigen Ausrutschern reichte, die aber allesamt glimpflich verliefen. Am Rennsonntag reduzierten sich die den Ablauf bremsenden Ereignisse deutlich. Zwischen 8:30 und 16:50 Uhr gingen alle drei geplanten Wertungsläufe über die Bühne. Wie es den Teilnehmern des NSU-Bergpokals und des KW Berg-Cups dabei erging und wer sich den meisten Lorbeer sichern konnte, das wollen wir nun gemeinsam betrachten. Da wir uns dabei an die Abfolge des Wettbewerbs halten, schauen wir zuerst in den NSU-Bergpokal. Dieser stellt sein finales Ranking schon in den Übungsauffahrten her. Mit einer einzigen Ausnahme, auf die wir noch eingehen werden. Jörg Davidovic fährt zum Klassensieg. Gaststarter Andreas Reich, dem im zweiten Heat die beste NSU-Laufzeit gelingt, folgt Jörg beständig im Windschatten und wird Zweiter. In der Addition der drei Läufe fehlen ihm lediglich 1,643 Sekunden auf den Gewinner. Platz drei ist die Angelegenheit von Uwe Schindler, Vierter wird Alexander Follmann. Die fünfte Position hat lange Christoph Schwarz inne. Aber im letzten Run spielt sein Motor nicht mehr mit. Schon beim Vorziehen zum Start hört sich der TT gequält an. Auf den ersten Streckenmetern klingt er wieder besser, aber nach kurzer Fahrt kommt leider die Ausfallmeldung. Damit rückt Mike Vogel final auf die Fünf vor. Bei den stark verbesserten Tourenwagen (TW) bis 1150 Kubikzentimeter gibt Jürgen Schneider klar den Ton an und damit auch das Tempo vor, fährt im VW Schneider Polo 16V einen lupenreinen Start-Ziel-Sieg heraus. Auch Rang zwei ist zu keiner Zeit des Geschehens gefährdet. Jörg Eberle bezieht diesen mit seinem Fiat 127 Super von Beginn an, ist zugleich auch der 1,15-Liter KW 8V-Trophy Gewinner. Etwas enger geht es dahinter zu. Walter Voigt ist mit seinem VW Polo 16V Trainingsdritter. Doch nachdem Bernd Deutsch die beim Bremsausfall an seinem Schneider Audi 50 in der dritten Übungsauffahrt durchlittene Schrecksekunde über Nacht weggesteckt hat, ist am Renntag die dritte Position von Anfang an die seine. Walter Voigt beendet sein Homburg Wochenende als Vierter, die Fünf gehört […]

Die Ära Schöffler ging in Homburg brillant zu Ende

17. Juli 2017

Am Ende standen doch wieder die Deutschen Spitzenfahrer Uwe Lang und Frank Debruyne ganz oben auf dem Siegertreppchen des Homburger ADAC Bergrennens, obwohl es ihnen der Veranstalter nicht leicht gemacht hatte. Das Organisationsteam vom Homburger Automobilclub schaffte es wieder einige internationale Spitzenfahrer in die Saarpfalz, im Südwesten Deutschlands zu locken. Besonders zu bemerken ist hierbei, dass kein einziger Fahrer eingekauft wurden, jedoch den ausländischen Piloten, außer den Luxemburgern die ja um ihre Bergmeisterschaft fuhren, ein ermäßigtes Nenngeld gewährt wurde. Die rund dreieinhalb Tausend Zuschauer an der Käshofer Straße sahen so 28 Gästefahrer, die aus fünf Nationen anreisten. Die Trainingsläufe stocken am Samstag teilweise, geschuldet durch einige glimpfliche Unfälle und technische Defekte. Der Renntag verlief aber dann parademäßig. Zwischenfälle gab es kaum und die Sieger aus drei Rennläufen, standen bereits kurz vor 17 Uhr fest, als Franz Hilger im historischen Chevron B38 Toyota Formel 3 als Letzter die Ziellinie auf der Sickinger Höhe bei Käshofen kreuzte. Der Bayer könnte die letzte Fahrt überhaupt mit einem Rennwagen auf der Käshofer Chaussee absolviert haben, denn Hartmut Schöffler,  der „Macher“ und Organisationsleiter der seit 1974 durchweg jeweils einmal im Jahr laufende Veranstaltung, hat im Alter von 72 Jahren und nach 44 „Dienstjahren“ am Berg seinen Rücktritt erklärt. Ein oder mehrere Nachfolger, die Schöffler noch bei ihrer Arbeit begleiten würde, sind derzeit beim saarländischen ADAC Ortsclub noch nicht benannt. Schöffler und sein Orga-Team lieferten so noch einmal eine tadellose Veranstaltung ab. Wer Uwe Lang kennt, der weiß dass der Schweinfurter in den Trainingsläufen sich und seinem Osella PA 20 BMW immer noch Luft nach oben offen lässt. Der Franzose Anthony Loeuilleux im Tatuus Formel Master Honda fuhr so etwas überraschend, wenn auch hauchdünn, die schnellste Trainingszeit, vor den beiden mehrfahren Deutschen Bergmeistern Uwe Lang vom MSC Sennfeld und Frank Debruyne im Dallara F303 Formel 3, der unter der Flagge des Pirmasenser CR-Racingteam startete. Am Renntag steigert sich Lang gleich um eine halbe Sekunde und ging in Führung vor den starken Loeuilleux und Debruyne. Der erst 19-jährige Schweizer Robin Faustini brillierte bei seinem erst dritten Rennen im über 500 PS starken Reynard Cosworth Formel 3000 mit einer soliden, sicheren  und zügigen Fahrweise. Stetig schraubte die Nachwuchshoffnung aus dem Kanton Aargau seine Zeiten herunter und rangierte vorerst auf Rang vier, vor dem F3000-Routinier Daniel Allais aus Frankreich. Uwe Lang baute im zweiten Durchgang seine Führung leicht aus, doch die Verfolger blieben vor dem letzten Lauf noch in […]

Kein Starterfeld von der Stange in Homburg

10. Juli 2017

Mit der diesjährigen Ausgabe des Homburger Bergrennens vom 14.-16. Juli 2017 wird der motorsportliche Traditionsanlass bereits zum 44. Mal vom Homburger Automobilclub (HAC) durchgeführt. Am dritten Juli-Wochenende erwartet die Rennsportfans aus nah und fern, nebst spannenden Rennläufen und einer einmaligen Renn-Atmosphäre, ein umfassender Festzeltbetrieb im offen zugänglichen Fahrerlager. Das schon fast legendäre Rennen in der Saarpfalz lebt nicht nur von den Elitefahrern aus dem In- und Ausland, sondern auch von den Aktiven aus der Region. Die von den HAC-Mitgliedern und einem Freiwilligentrupp aus der 4. Kompanie des Fallschirmjägerbataillon 263 aus Zweibrücken zur Rennstrecke hergerichteten Käshofer Straße, zählt ohne Zweifel zu den anspruchsvollsten Bergstrecken in Deutschland. Vierzehn Kurven, auf 2,4 km Streckenlänge und ein in Europa einmaliger Streckenverlauf, der von der Startlinie bergab mit der darauf folgenden Durchfahrt des Lambsbachtals, über die erste Schlüsselstelle „Brückchen“ verläuft, wird den Aktiven und ihren Rennsportwagen einiges abverlangen. Außer Go-Karts, Renntrucks und der Formel 1 wird die gesamte Palette des Automobilrennsports, im Einzelzeitfahrmodus auf dem heißen Asphaltband zwischen Homburg und der Sickinger Höhe bei Käshofen bewundert werden können. Tourenwagen aller Couleur und Verbesserungsstufen, Klassik- und Oldtimerrenner sowie reinrassige Rennsportwagen, unterteilt in Monoposto und Sportprototypen gehen auf die Jagt nach Bestzeiten und Rekorden. Bis zu 600 PS sorgen für atemberaubende Beschleunigungsphasen, die die Zuschauer von den beliebten Zuschauerzonen am Start, am Brückchen und am Posten 8 bestens verfolgen können. Um Siege und Pokale geht es für die insgesamt 152 Fahrerinnen und Fahrern aus sechs Nationen in 21 Klassen, je nach Hubraum und Verbesserungsgrad. Das Ringen um den Gesamtsieg ist wie immer am prestigeträchtigsten. Hier treffen mit dem Schweinfurter Uwe Lang (Osella PA 20 BMW Evo), den Franzosen Daniel Allais (Reynard 97D F3000) und Anthony Leouilleux (Tatuus Master F2), unterschiedlichen Fahrzeugkonzepten aufeinander. Für den erst 19-jährige Schweizer Robin Faustini ist es erst das dritte Rennen in der „Königsklasse“ Formel 3000. Das Nachwuchstalent ist zurzeit europaweit der jüngste Fahrer eines solchen Boliden, aber noch in der Aufbauphase. Überhaupt kommen die Fans reinrassiger Rennsportfahrzeuge diesmal besonders auf ihre Kosten. Allein 13 Monopostos haben in der 2-Literklasse gemeldet, was an längst vergangene Zeiten der 1980er und 90er Jahre erinnert. Aus diesem Pulk kommen mit dem zweifachen Deutschen Meister Frank Debruyne (Formel 3 Dallara) vom Pirmasenser CR-Racingteam und Georg Lang (Formel Renault 2.0), dem Sohn des vierfachen Deutschen Champions Uwe Lang, weitere Anwärter auf Top-5 Platzierungen. Nicht zu vergessen sind in dieser Aufzählung die beiden Sportwagenpiloten Dino Gebhard aus Kehl (Osella […]

Jubiläumsnews zum diesjährigen Osnabrücker Bergrennen

7. Juli 2017

Zu seinem Jubiläum hat der MSC Osnabrück eine Reihe von hochkarätigen Rennfahrzeugen mit ihren Top-Piloten eingeladen. So zählt die Teilnahme eines McLaren MP4-12C ganz sicher zu den zahlreichen Höhepunkten am 1. Augustwochenende. Der rasante Sportwagen in Rennversion wird von dem erst 23 jährigen Pierre Courroye pilotiert. Dieser fährt aktuell in der französischen Berg-Meisterschaft für Tourenwagen und GT und führt das Klassement nach 7 von 13 Rennen unangefochten an. Das weiße Fahrzeug hat den Charme einer Designstudie, der Sound und die Power, mit der er vorangetrieben wird und die Fähigkeit, wie der junge Mann das Kraftpaket den Berg hinauftreibt, werden das Publikum in Atem halten. Dieses europaweit in der Disziplin Bergrennen einmalige Fahrzeug kommt erstmals nach Deutschland und diesen Auftritt sollten sich die Automobilsportfreunde beim 50. Int. Osnabrücker Bergrennen 4.-6.August 2017 nicht entgehen lassen. Beim 50. Int. Osnabrücker Bergrennen vom 4. -6. August 2017 wird erstmals eines der bekanntesten und erfolgreichsten Porsche-Motorsport-Teams, Kremer-Racing aus Köln aktiv in das Renngeschehen eingreifen. Mit Unterstützung des Chefredakteurs des Sportwagenmagazins werk 1, Carsten Krome, konnte die Zusammenarbeit geknüpft werden und so wird das seit über 50 Jahren im Motorsport erfolgreiche Team den legendären Kremer-Porsche 997 K 3 an den Start bringen. Das Fahrzeug wird am „Uphöfener Berg“ vom Profi-Rennfahrer Wolfgang Kaufmann pilotiert. Das Team ist aktuell in der VLN-Langstreckenmeisterschaft am Nürburgring sowie den dazugehörigen 24h-Rennen erfolgreich im Einsatz. Zuletzt verbuchte das Team einen großen Sieg mit dem Werksfahrer Wolfgang Kaufmann beim Eifelrennen auf dem Nürburgring. Somit erleben die Fans am Berg einen spannenden Fight zwischen den erfolgreichen Bergspezialisten und dem erfolgreichen Fahrer mit dem wunderschönen Porsche 997 K 3 auf der 2, 030 km langen Berg-Sprintstrecke. Seit 2003 ist die sympathische Lina van de Mars in unterschiedlichen TV- und Hörfunk-Formaten regelmäßig präsent und insbesondere als Moderatorin bekannt (u.a. SAT 1, PRO 7, Kabel 1, Sport 1, DMAX, RTL 2). Außerdem ist sie als Musikerin am Schlagzeug über Jahre in verschiedenen bekannten Bands aktiv gewesen. Schon seit vielen Jahren gehört der Motorsport zu ihrer großen Leidenschaft und so hat sie in den vergangenen Jahren eine Reihe von hochkarätigen Wettbewerben im Automobilsport bestritten. In den vergangenen Jahren startete sie im Rahmen der Deutschen Rallye-Meisterschaft im Opel Adam Rallye Cup. Lina van de Mars ist auf zahlreichen Covern abgebildet und Thema zahlreicher Print-Geschichten. Beim 50. Int. Osnabrücker Bergrennen wird sie am Steuer eines über 500 PS starken Lexus LC 500 sitzen und für die von ihr unterstützte Aktion […]

In der Skizze zum Bergrennen Homburg ist ein Zuschauerpunkt zu viel eingezeichnet!

5. Juli 2017

Achtung Berg-Cup Magazin Leser: Nun gut, könnte man denken, einer zu viel, das macht doch nichts! Aber dem ist leider ganz und gar nicht so. Denn um das Bergrennen überhaupt genehmigt zu bekommen, arbeitet der Homburger Automobilclub HAC eng mit dem Forstamt zusammen, ist von dessen Entgegenkommen abhängig. Aber dieser zusätzliche Zuschauerpunkt, der unseren Grafik-Gestaltern im Eifer des Gefechtes mit in die Skizze gerutscht ist, ist weder mit dem Forstamt abgesprochen noch von diesem geduldet. Die Rede ist hier vom vorletzten Zuschauerpunkt vor dem Ziel. Um es deutlich zu zeigen, haben wir diesen in der dieser Nachricht beigefügten Streckenskizze rot eingekreist und durchgestrichen. Bitte berücksichtigt das – wenn ihr euch beim Besuch des Homburger Bergrennens auf das Berg-Cup Magazin 2017 stützt – bei euren Planungen. An dieser Stelle ist lediglich eine Sperrzone, ihr dürft euch da auf gar keinen Fall aufhalten! Jegliche, selbst kleine, Missachtung des dort bestehenden Aufenthaltsverbotes kann einen Abbruch der Veranstaltung sowie die Nichtgenehmigung in den Folgejahren nach sich ziehen. Und – so ganz nebenbei – wenn ihr euch in Sperrzonen aufhaltet, genießt ihr trotz ordnungsgemäß gelöster Eintrittskarte keinerlei Versicherungsschutz. Das gilt übrigens für den Besuch aller Motorsportveranstaltungen. Bitte verfolgt das Rennen von den restlichen Zuschauerpunkten aus. Sie sind alle attraktiv und über zum Teil eigens geschaffene Wege und Übergänge sehr gut und vor allem sicher zu erreichen. Wir sind überzeugt, dass wir auf euer faires Verhalten zählen könnenund freuen uns zusammen mit dem Homburger ACsehr auf jeden Zuschauer aus nah und fern. Bitte kommt zahlreich, die bergab beginnende 2,6-Kilometer-Strecke auf der Käshofer Straße ist absolut fordernd und einen Besuch ganz bestimmt wert.

Eiertanz am Morgen in Reitnau – Große Show am Mittag

2. Juli 2017

Bei der 52. Austragung des Bergrennen Reitnau im Schweizer Kanton Aargau führte zuerst einmal Petrus Regie. Der herrschende Dauerregen den er schickte, zwang die Rennfahrer dazu, es etwas vorsichtiger angehen zu lassen. Trotzdem war gut zu sehen, dass sich die üblichen Verdächtigen am Ende wohl durchsetzen würden. Dass die Piloten die Strecke und die Verhältnisse im Griff hatten zeigt die Tatsache, dass am Morgen bei schwierigen Verhältnissen nur gerade ein paar Dreher produziert wurden, die allesamt ohne Folgen waren. Mutiger wurden alle nach dem Mittagessen als die Strecke abtrocknete. Die Bestzeiten purzeln. Nach einem gewerteten Rennlauf zeigte sich, dass sich Eric Berguerand aus Martigny mit seinem Lola FA 99 (3000 ccm) und einer Zeit von 49.32 Sekunden die Butter nicht vom Brot nehmen liess. Er verwies Marcel Steiner aus Oberdiessbach auf dem LobArt LA01 Mugen V8 (3000 ccm) mit 51.15 Sekunden auf den 2. Platz. Dritter wurde Simon Hugentobler aus Suhr der mit seinem Reynard 97D Formel 3000 in 52.39 Sekunden das Ziel erreichte. Viel Pech hatte Chris Steiner. Nach einem heftigen Einschlag in die Leitplanke der Zielkurve musste er aus seinem Porsche befreit werden. Er war ansprechbar und wurde für weitere Abklärungen mit dem Helikopter ins Spital geflogen. Dieser Crash bedeutete auch zugleich das Ende des Bergrennens. Laut Thomas Kohler vom ACS hätten die Aufräum- und Reparaturarbeiten zu lange gedauert um das Rennen mit der größtmöglichen Sicherheit weiterführen zu können.

Neuner-Schallmauer von Trento knapp verpasst

2. Juli 2017

Der Florentiner Simone Faggioli schaffte auf Norma M20 FC Zytek beim Berg EM-Lauf von Trento-Bondone eine historische Rekordmarke von 9 Minuten 00, 52 Sekunden und war fast sieben Sekunden schneller als im Vorjahr. Faggioli gewann zum neunten Mal  das von der Scuderia Trentina organisierte Rennen. Das Podium komplettierten mit Christian Merli und Diego De Gasperi zwei Trentiner auf Osella. „Ich bin begeistert und fast ungläubig“, waren Faggiolis erste Worte nach der Ziellinie. „Das habe ich nicht erwarten, diese Zeit zu erreichen. Es ist wichtig zu sagen, dass es die Arbeit des gesamten Teams und der Pirelli-Techniker war. Auch auf dem letzten Streckenteil, konnte ich den Angriff dank der ausgezeichneten Reifen fortzusetzen“.

Foto-Galerien von Wolsfeld über Glasbach bis Iberg online!

2. Juli 2017

Der Juni war nicht nur hart für zahlreiche Berg-Piloten, sondern auch für so machen Pressevertreter. Drei Bergrennen in nur vier Wochen waren zu bewältigen und zu verarbeiten. Wir haben etwas nachsitzen müssen, doch jetzt sind die Foto-Galerien aus Wolsfeld, Glasbach und vom Iberg online! Zu sehen gibt es wie immer Rennaction und natürlich Impressionen.

Wolsfeld 2017

2. Juli 2017
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